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TV Programm für 3sat am 05.11.2026

Jetzt

Leben an der Nordsee 17:02

Leben an der Nordsee: Dänemark und Schweden

Land und Leute

An Dänemarks Nordseeküste gibt es spektakuläre Dünenlandschaften, verwunschene Küstenwälder und endlose Sandstrände. Die Fischer nutzen den Strand als Liegeplatz für ihre Boote. Im Norden bei Skagen treffen Skagerrak und Kattegat aufeinander. Dort ziehen im Herbst große Thunfischschwärme vorbei. Nicht weit entfernt: die schwedische Nordseeküste, geprägt von Schären. An Dänemarks Nordseeküste weht selbst in den kurzen Sommermonaten ein frischer Wind. Die Küste ist wegen ihrer Wellen bei Surfern aus ganz Europa beliebt. An Dänemarks Nordspitze verhinderten über Jahrhunderte der lockere Sand und die Dünen, dass richtige Häfen gebaut werden konnten. Fischer nutzen bis heute den Strand als Liegeplatz. Sten Christensen hat hierbei den wohl wichtigsten Job. Als "Windenmann" bedient er die Seilwinde, mit der die Boote vom Strand aufs Wasser und vom Wasser auf den Strand gezogen werden. Bei Skagen ziehen seit rund zehn Jahren wieder große Thunfischschwärme vorbei. Seit 2017 organisiert der Meeresbiologe Kim Aarestrup einmal im Jahr das große "Thunfisch-Rennen". Rund 70 Hobbyangler stechen in See, um im Auftrag der Wissenschaft Thunfische zu fangen. Die Tiere bekommen Sender, die den Wissenschaftlern ein Jahr lang wichtige Daten schicken. Nur etwa 60 Kilometer Luftlinie entfernt liegt Schweden. Dort ist das Meer überall, wenn der Skagerrak sich in etwa 3000 Schären auflöst. Diese kleinen Inseln entstanden als Folge der Eiszeit, als die Eismassen sich zurückzogen und die darunter liegenden Gesteinsmassen durch den Druck erodierten. Im malerischen Fjällbacka beginnt Ende September die Hummersaison. Fischer Ingemar Granqvist darf zur legendären Hummerpremiere 40 Fangkörbe im Wasser auslegen - das Fest zur Eröffnung der Saison ist in dem kleinen Ort fast so wichtig wie Weihnachten.

Danach

Leben an der Nordsee 17:46

Leben an der Nordsee: Norwegens Küsten und Fjorde

Land und Leute

In den Schären von Kristiansand entlang der Nordseeküste im Süden Norwegens gibt es unzählige idyllische Fischerdörfer, einsame Buchten und ertragreiche Angelplätze. Norwegen ist Europas größter Exporteur von Fisch. Als eine der fischreichsten Gegenden Norwegens gilt die Region rund um Kristiansand. Meeresbiologen fangen Kabeljau im flachen Wasser der Schären, sie untersuchen, wie sich die Population durch Umwelteinflüsse verändert. Nicht weit von der Küste entfernt, in den von Seen durchzogenen Wäldern, lebt das Nationaltier Norwegens - der Elch. Rund 300.000 gibt es, doch die scheuen Einzelgänger sind schwer zu finden. Eine von ihnen ist Elchkuh Anna. Sie lebt in den Wäldern von Kristoffer Kallhoud. Im seichten Gewässer vor der geschäftigen Hafenstadt Bergen sind zwischen den kleinen Inseln Algenfischer unterwegs. 450 verschiedene Sorten Algen gibt es in Norwegens Nordsee. Alle sind essbar, aber nicht alle schmecken - wie Algenfischer Runar Trellevik festgestellt hat. Die Leckeren liefert er an Gourmetrestaurants. Zusätzlich produziert er Gewürze, Hautcremes und Schokolade aus den Meerespflanzen. Die Reise entlang Norwegens Nordseeküste endet in Ålesund. Mit ihren Jugendstilhäusern gilt sie als eine der schönsten Städte Norwegens. Jedes Jahr baut die Jugend der Stadt in wochenlanger Schwerstarbeit einen riesigen Holzturm und in der Mittsommernacht, wenn die Sonne nicht untergeht, brennt er bei einem Volksfest über Stunden nieder.

nano 18:30

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:21

3sat-Wetter

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3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Brain Code: Können wir bald Gedanken lesen? 20:17

Brain Code: Können wir bald Gedanken lesen?

Wissenschaft

Mit Gehirn-Computer-Schnittstellen können Gelähmte allein kraft ihrer Gedanken Roboter und Autos bewegen oder kommunizieren. Tech-Oligarchen wie Elon Musk haben noch andere Visionen. Forschende sind dabei, die komplexen Codes unseres Gehirns immer umfassender zu entschlüsseln. Mithilfe von KI und hoch spezialisierten Chips, die ins Gehirn implantiert werden, sind sie diesem Ziel so nah wie nie zuvor. Für Menschen wie den ALS-Patienten Casey Harell in Los Angeles bedeutet diese Entwicklung bereits heute einen enormen Gewinn an Lebensqualität: Mithilfe eines "Brain Computer Interface" (BCI), einer Gehirn-Computer-Schnittstelle, kann er wieder mit seiner Familie kommunizieren. Der querschnittsgelähmte Amerikaner James Johnson steuert aus rund 1000 Kilometern Entfernung ein Auto allein mit seinen Gedanken. Und Michi Mehringer aus Oberbayern, der nach einem Motoradunfall komplett gelähmt ist, trainiert am Klinikum rechts der Isar in München unter Anleitung des Neurologen Simon Jacob, einen Roboterarm mental zu steuern - mit einem ganz konkreten Ziel: Er möchte wieder selbstständig trinken können. An der Charité in Berlin forscht der Mediziner und Professor für Neurotechnologie Surjo Soekadar an nicht invasiven Möglichkeiten: Ein Helm mit Quantensensoren soll schwache Magnetfelder des Gehirns auffangen und auslesen. Diese bahnbrechenden Fortschritte wecken auch das Interesse der großen Tech-Konzerne. Unternehmen wie Elon Musks Firma Neuralink investieren enorme Summen in die Erforschung und Entwicklung von Gehirn-Computer-Schnittstellen. Damit werfen sie massive ethische Fragen auf. KI-Ethiker Marcello Ienca von der TU München warnt: "Gehirndaten können extrem interessant und profitabel sein." Durch die Verschmelzung von neuronalen Implantaten und KI droht eine völlig neue Dimension der Überwachung. "Darauf müssen wir vorbereitet sein." Um 20.15 Uhr beleuchtet die "NANO Doku" relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen; um 21.00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel mit ihren Gästen im "NANO Talk" aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema.

Ist die Menschheit noch zu retten? - Wie uns Krisen und KI entzaubern 21:01

Ist die Menschheit noch zu retten? - Wie uns Krisen und KI entzaubern

Gespräch

Noch steht der Mensch im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Dieses Selbstbild kann uns jetzt unsere Existenz kosten. Neue Perspektiven bespricht Stephanie Rohde. Angesichts der Folgen von Klimakrise, Artensterben, Künstlicher Intelligenz und weltweiten kriegerischen Auseinandersetzungen wachsen die Zweifel an der Rolle des Menschen als Maß aller Dinge und Herrscher über die Welt. Insbesondere die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz führt uns vor Augen: Die Ära des Menschen als intelligentestes Wesen geht zu Ende. KI-Systeme drohen außer Kontrolle zu geraten und sind inzwischen eine existenzielle Bedrohung für die gesamte Menschheit. Mächtige KI-Entwickler bitten aktuell Regierungen um Hilfe, manche verlassen ihre milliardenschweren Unternehmen. Die selbstkritische Frage nach einem Gegenentwurf zum vorherrschenden anthropozentrischen Weltbild ist nicht neu und wird gerade zur Überlebensfrage. Die Schrecken des Zweiten Weltkriegs stießen diese zentrale ethische Diskussion an, die die Ideale des traditionellen Humanismus vom souveränen vernunftbegabten Menschen als Maßstab der Welt als widerlegt sah. Es entstand die Forderung nach einer neuen Perspektive, nach einem anderen Selbstverständnis des Menschen und seinem Platz in der Natur, die heute vor dem Hintergrund ganz anderer Dimensionen neu geführt werden muss. Bislang träumten Transhumanisten vor allem davon, den Menschen zu perfektionieren und seine biologischen Schwächen, allen voran die Sterblichkeit, durch Technologien zu überwinden. Neuroimplantate, genetische Optimierung und digitale Unsterblichkeit klang vor wenigen Jahrzehnten noch nach Science-Fiction, heute ist Vieles davon bereits möglich. Mittlerweile geht es um Eingriffe in die gesamte planetare Evolution. KI revolutioniert die Möglichkeiten mit unabsehbaren Folgen. Die Grenzen von menschlichem, tierischem und maschinellem Leben müssen deshalb neu definiert werden. Nur so kann eine neue Vision von Zusammenleben entstehen - mit intelligenten Maschinen, empfindungsfähigen Tieren und komplexen Ökosystemen. Weshalb ist eine andere Perspektive zur Lösung vieler existenzieller Probleme und Krisen nötig? Wie lässt sich die wachsende Bedrohung durch KI noch auffangen? Inwiefern hat die Wissenschaft schon längst einen Großteil von Fakten und Annahmen zum "souveränen und vernünftigen" Menschen widerlegt? Warum ist es wichtig, dass wir uns endlich als einen Teil der Natur verstehen und nicht länger als Herrscher über sie? Über diese und viele weitere drängende Fragen diskutiert Moderatorin Stephanie Rohde im "NANO Talk" mit Ihren Gästen. Gästevorstellung: Toni Loh hat eine Professur für Angewandte Ethik - insbesondere Ethik und Transformation an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am Zentrum für Ethik und Verantwortung (ZEV) inne. Loh erforscht unter anderem Trans- und Posthumanismus sowie Roboterethik und fragt danach, wie sich Konzepte wie Freiheit, Verantwortung und Menschenwürde neu denken lassen, wenn der Mensch nicht mehr als alleinige Instanz im Zentrum steht. Philipp Blom ist Historiker, Philosoph und Publizist. Er beschäftigt sich mit den großen Transformationen der Menschheitsgeschichte und der Frage, wie Gesellschaften auf tiefgreifende Umbrüche reagieren. Angesichts von Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie und digitalen Technologien fragt er: Stehen wir am Beginn einer neuen Epoche des Menschen? Für ihn dabei von zentraler Bedeutung: das anthropozentrische Selbstverständnis des Menschen und die daraus resultierenden fatalen Konsequenzen.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

auslandsjournal spezial: Midterms - Amerika hat gewählt 22:29

auslandsjournal spezial: Midterms - Amerika hat gewählt

Auslandsreportage

- Die Stimmung nach den Midterms So blicken die Amerikaners auf das Wahlergebnis - Ein Zimmer, kein Fenster: 1.500 Euro Teurer leben in New York - Hart, härter, Trump Amerikas umstrittene Abschiebungen - Georgia schreibt Geschichte Erste Schwarze Gouverneurin der USA - Wenn der Arztbesuch arm macht Amerikas krankes Gesundheitssystem

Inside Fankurve - radikal und extrem 23:14

Inside Fankurve - radikal und extrem

Dokumentation

Fußball - das ist Adrenalin, Emotion und für viele Fans ihr allerliebstes Hobby. Doch immer häufiger gerät der Sport unter Druck von Extremen, vor allem aus dem rechten Spektrum. Immer offener wird in den deutschen Fußballstadien radikale Gesinnung zur Schau gestellt: in Ost und West, von der Bundesliga bis zur Kreisliga. Wie sehr wird der Sport bewusst für radikale Meinungsmache von rechts missbraucht? Der deutsche Fußball feiert ungebremst Erfolge in Sachen Ticketverkäufe, Einschaltquoten und TV-Deals. Auch die unteren Ligen haben ihre feste Anhängerschaft und treue Fans. Die Schattenseite: Es mehren sich negative Schlagzeilen von den Rängen. Immer wieder kommt es zu Vorfällen, die mit dem Sport wenig zu tun haben. Mehr als in anderen Sportarten scheinen im Fußball gesellschaftspolitische Dynamiken sichtbar zu werden. Ex-Neonazi Philip Schlaffer war 20 Jahre lang in der rechtsextremen Szene aktiv, angefangen als Hooligan in den Fußballstadien. Der Insider gibt Einblicke in die Verbindung zwischen Fußball und Rechtsextremismus, in die verführerischen Mechanismen und in das Vorgehen der neuen rechten Strömungen. Mitten im Ruhrgebiet begleitet das Filmteam einen Kreisliga-Verein, der sich offen gegen Rechtsextremismus positioniert. Die Amateurkicker vom SK Bochum um Trainer Bastian Böcker haben Schlagzeilen gemacht, als sie Ende 2024 bei einem Spiel nicht angetreten sind, weil der gegnerische Verein offenbar rechtsradikale Gesinnung zuließ. Ein Vorfall, der Folgen hatte. Auch im Osten Deutschlands spüren die Amateurvereine den zunehmenden Druck. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Maja Wallstein ist Extremismus-Expertin und gleichzeitig als Schiedsrichterin im Fußball aktiv. Sie gibt Einblicke in ihre Arbeit, in der sie einen deutlichen Rechtsruck wahrnimmt. Dass vermehrt gerade Amateurvereine ins Visier der Rechten geraten, bestätigt auch die Kriminologin Dr. Thaya Vester von der Universität Tübingen. Denn diese stehen weniger im Fokus als Profiligen und haben keine ausreichenden Kapazitäten, Vorfälle aufzuarbeiten. Am Beispiel des Chemnitzer Fußballklubs zeigt die Dokumentation "Inside Fankurve", wie aus tief verankertem rechtem Gedankengut in Teilen der Anhängerschaft physische Gewalt werden kann: Bei der sogenannten Hetzjagd von 2018, die weltweit für Schlagzeilen sorgte, organisierten mehrere hundert rechte CFC-Fans die offene Jagd gegen ausländisch aussehende Passanten in der Stadt. Und auch heute noch kämpft der Verein gegen rechtsextreme Tendenzen in den eigenen Reihen. Beim Heimspiel des CFC gegen den linksorientierten Klub Carl Zeiss Jena in der Regionalliga Nordost gibt es ein Polizeiaufgebot wie bei einem Bundesligaspiel. Am Rande des Spiels gibt Felix Müller vom Bündnis "CFC-Fans gegen Rassismus" einen Einblick in die heutige Situation in Chemnitz. Der Traditionsverein Schalke 04 spielt mittlerweile in der 2. Bundesliga. Der Verein hat den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung in seine Satzung aufgenommen. Seit 2020 gibt es bei jedem Heimspiel die "#STEHTAUF-Anlaufstelle" für Extremismus jeglicher Art. Für ZDFinfo darf erstmals ein Kamerateam die sensible Arbeit vor Ort bei einem Heimspiel begleiten. Expertinnen und Experten ordnen die Entwicklungen ein und zeigen auf, welch entscheidende Rolle der Fußball als Brennglas der Gesellschaft spielt. Ein Phänomen, das nicht neu ist, sondern eine Historie hat, die bis in die Zeit des Nationalsozialismus zurückreicht. Für die ZDFinfo-Dokumentation "Inside Fankurve - radikal und extrem" hat das Team von Dezember 2024 bis August 2025 in ganz Deutschland von den unteren Amateurligen bis hoch in den deutschen Profifußball gefilmt. Der Film zeigt auf, wie sehr der deutsche Fußball aktuell mehr und mehr unter Druck von Rechtsextremen gerät und wie der Kampf dagegen die Vereine oft an ihre Grenzen bringt.

SRFglobal 23:58

SRFglobal: Auslandmagazin mit Sebastian Ramspeck

Auslandsreportage

"SRF global" ist das Auslandsmagazin des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Moderator Sebastian Ramspeck greift einmal im Monat ein aktuelles internationales Thema auf.