19:00
- Schweres Zugunglück in Südspanien Mindestens 39 Menschen sterben - Förderung für E-Autos ab diesem Jahr Zuschüsse bis 6000 Euro für Neuwagen - Nach Bankraub von Gelsenkirchen Polizei befragt Schließfachbesitzer
19:20
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:22
- Curtis Yarvin Reihe "Control. Alt. Delete" - Proteste im Iran Gespräch mit Kristin Helberg - Julian Barnes "Abschied(e)" - Oulu - Kulturhauptstadt 2026
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Das Flusspferd: ein Landtier, das die meiste Zeit im Wasser verbringt. Ein Wassersäugetier, das nicht schwimmen kann. Und ein Zwei-Tonnen-Koloss, der schneller sprinten kann als ein Mensch. Außerdem ein scheinbar ruhiger Trottel, der seine Familie mit wilder List beschützt. Das Filmteam begleitet Flusspferde im Okavangodelta im Norden von Botswana durchs Jahr. Mithilfe spezieller Kameratechnologien zeigt die Dokumentation die Tiere hautnah. Es wird deutlich, dass Flusspferde zwar ungestüm, aggressiv und mutig sind, aber auch einfühlsam, kontaktfreudig und oft skurril. Eine intime, eindringliche Darstellung, die eine wenig bekannte Seite von Nilpferden enthüllt.
21:01
Der Tanganjikasee im Herzen Afrikas vereint gleich zwei magische Welten: geschützte Wildnis an den Küsten mit Schimpansen, Elefanten und Antilopen und eine faszinierende Unterwasserwelt. In 15 Millionen ungestörten Jahren hat die Evolution im See Wunder vollbracht. Es gibt Schwämme, Schnecken, Krebse, Milliarden von Süßwassersardinen und über 200 Arten von Buntbarschen. Ihre rätselhafte Vielfalt beschäftigt auch Biologen der Universität Graz. Das beeindruckendste Küstenmerkmal des Sees sind die Mahale-Berge in Tansania mit über 2000 Meter hohen Gipfeln. Der umgebende Regenwald beherbergt eine der größten Schimpansen-Populationen in Afrika, deutlich mehr als der weiter im Norden gelegene Gombe-Stream-Nationalpark, die afrikanische Heimat der legendären Forscherin Jane Goodall. In Sambia, am südlichen Ende des großen Sees, wurde im letzten Augenblick eine Wildnis gerettet, die nur wenige je gesehen haben: das weite Busch- und Grasland des abgelegenen Nsumbu-Nationalparks. Dort trifft man auf türkisfarbene Buchten mit Flusspferden und Krokodilen, an den Ufern stillt die letzte Elefantenherde des Tanganjikasees ihren Durst, und einen Steinwurf entfernt streifen große Büffel- und Antilopenherden durch ein Flickwerk aus Sümpfen, Flüssen und Savannen.
21:45
Wilderei, in Form von international organisierter Kriminalität, bedroht eine Millionen Jahre alte Tierart. Spitzmaulnashörner sind in ganz Afrika akut vom Aussterben bedroht. Aber auch Breitmaulnashörner sind stark gefährdet. Der Film widmet sich der schwierigen Entscheidung zur Enthornung und ihrer Abwägung gegen andere Maßnahmen. Wenn die jährlichen Verluste so weiter gehen wie in den letzten zehn Jahren, werden wild lebende Nashörner die nächsten zwei bis drei Jahrzehnte nicht überleben. Mittlerweile setzt sich in weiten Teilen Südafrikas eine ebenso drastische wie verzweifelte Gegenmaßnahme durch: das Absägen der Hörner, die sie zum Opfer der Organisierten Kriminalität machen. Vor allem in der asiatischen Medizin besteht eine zunehmende Nachfrage, die von weltweit operierenden Syndikaten befriedigt wird. Die Nachfrage steigt in asiatischen Ländern, weil Nashornpulver nach wie vor eine Potenz steigernde Wirkung zugeschrieben wird. Zudem gilt es in der traditionellen chinesischen Medizin als behauptetes Gegenmittel gegen unterschiedliche Krebsarten. Durch den wachsenden Mittelstand in China und Südostasien leisten sich immer mehr verzweifelte Menschen das wirkungslose Pulver aus Horn, das zu höheren Preisen als Gold gehandelt wird. Nach allen übereinstimmenden Studien besteht dafür keine medizinisch haltbare Indikation. Allenfalls "wirkt" das Pulver als reines Placebo.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:29
Drei Jahre lang, bis zum Ende von Donald Trumps erster Amtszeit, begleitet der Dokumentarfilm den republikanischen Strippenzieher und Politikberater Roger Stone in seinem Alltag. Ohne Stone, der ein großes Tattoo von Richard Nixon auf dem Rücken trägt, wäre Trump wohl nie im Weißen Haus gelandet. Der Film zeigt den Politikstrategen Zigarre rauchend und Martini trinkend, wie er nach seiner Verhaftung für seine Freiheit kämpft. Er ist auf politischen Veranstaltungen, im Gespräch mit den "Proud Boys" und nach Trumps Wahlniederlage beim Entwerfen der "Stop the Steal"-Kampagne dabei, die schließlich zum Sturm auf das Kapitol führt: ein packendes, erschütterndes Dokument von Machtmissbrauch und Propaganda, aber auch die selbstkritische Reflexion eines Filmemachers, der für den einmaligen Zugang zu Trumps Ideologen in Abhängigkeit von Stone gerät und dafür fast mit seinem Leben bezahlt, als er während der Produktion einen Herzinfarkt erleidet. Redaktionshinweis: "Der Trump-Einflüsterer - Der republikanische Königsmacher Roger Stone" ist der erste einer Reihe von Programmbeiträgen, die 3sat anlässlich des ersten Jahrestags der Amtseinführung von Donald Trump zum 47. Präsidenten der USA am 20. Januar sendet. Der letzte Beitrag ist am Sonntag, 25. Januar, um 19.10 Uhr "Trumps erfundener Genozid - Wie der US-Präsident Südafrikas Gewaltproblem verzerrt".
00:30
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
00:55
- Martin Schulz, SPD-Politiker Ehem. Präsident des EU-Parlaments - Wolfgang Ischinger Münchner Sicherheitskonferenz - Rieke Havertz, "DIE ZEIT" Internationale Korrespondentin
01:55
Afrikas Flüsse sind so unterschiedlich wie faszinierend. Vom Nil über den Sambesi bis zum Hoanib: Jedes der Gewässer bildet die Lebensader für eine eigene Gemeinschaft aus Tieren und Pflanzen. Der Nil ist mit fast 7000 Kilometern der längste unter Afrikas Flüssen. An seinem Oberlauf wachsen Regenwälder und Buschland, in denen zahlreiche Tiere leben - wie Krokodile, Schimpansen, Giraffen und die ebenso eleganten wie scheuen, luchsähnlichen Servale.
02:40
Der Sambesi hat viel mehr zu bieten als die bekannten Viktoriafälle. Auf seinem rund 2600 Kilometer langen Weg durchströmt er Gebirge, Buschland und Sumpfgebiete. Dort lassen sich Elefanten, Wasserbüffel und Geparden beobachten. Auch bunte Bienenfresser und flinke Paviane wohnen an den Ufern des wilden Sambesi. Afrikas Flüsse sind so unterschiedlich wie faszinierend. Vom Nil über den Sambesi bis zum Hoanib: Jedes der Gewässer bildet die Lebensader für eine eigene Gemeinschaft aus Tieren und Pflanzen. Die dreiteilige Reihe "Die wilden Flüsse Afrikas" führt zum Nil, zum Sambesi und zum Hoanib.
03:25
Kaum jemand außerhalb von Namibia kennt den geheimnisvollen Hoanib: ein Fluss, der nur während der Regenzeit für rund zwei Wochen im Jahr Wasser führt. Dann erweckt seine Flut die Wüste zum Leben und zieht zahlreiche Tiere an. Vor allem die seltenen Wüstenelefanten. Diesen bietet der Fluss einen der letzten Lebensräume. Afrikas Flüsse sind so unterschiedlich wie faszinierend. Vom Nil über den Sambesi bis zum Hoanib: Jedes der Gewässer bildet die Lebensader für eine eigene Gemeinschaft aus Tieren und Pflanzen. Die dreiteilige Reihe "Die wilden Flüsse Afrikas" führt zum Nil, zum Sambesi und zum Hoanib.
04:10
Menorca wird "die kleine Schwester von Mallorca" genannt und ist die zweitgrößte Insel der Balearen. Ganz Menorca ist Biosphärenreservat mit einer großen Artenvielfalt. Menorca ist der östlichste Punkt Spaniens im Mittelmeer. Diese Folge der Reihe erkundet das UNESCO-Weltkulturerbe der talayotischen Bauten und stellt die typisch menorquinische Reitkunst vor - die Menorquiner haben sogar ihre eigene Pferderasse auf der Insel. Menorca bezaubert vor allem durch türkises Wasser, unberührte Natur, große geologische Vielfalt und viele Einzigartigkeiten, die nur dort zu finden sind. Obwohl sie nur ein Fünftel der Nachbarinsel Mallorca misst, hat Menorca im Mittelmeer seit jeher eine große strategische Bedeutung. Araber, Briten und Franzosen stritten um die Vormacht am Hafen der Hauptstadt Mahón, bevor die Insel 1802 spanisch wurde. Der sechs Kilometer lange Naturhafen gilt als größter Europas und war schon immer bei den Seemächten begehrt. Davon zeugen auch die vielen historischen Befestigungsanlagen an der majestätischen Hafeneinfahrt. Auch die jahrtausendealten Talayot-Siedlungen sind ein Relikt der bewegten Geschichte der Insel. Die hohen Steintürme aus der Bronzezeit geben noch heute Rätsel auf. Über 2000 Ausgrabungsstätten gibt es auf Menorca. Aus der Talayot-Kultur stammen auch die gefürchteten Steinschleuderer, die der Inselgruppe ihren Namen gaben, denn "Balearen" heißt übersetzt "Steinschleuderkämpfer". Mit Bleikugeln wurden sie zur Waffe - und die Menorquiner zogen schon für die Römer in die Schlachten. Heute ist es ein friedvoller Volkssport. Menorca hat sich eine sehr eigene Kultur bewahrt. Mit inseltypischen Sandalen, aromatischem Käse und sogar einer eigenen Pferderasse unterstreichen die Menorquiner ihre Einzigartigkeit. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt - und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.
04:50
Ibiza steht für exzessive Partys, für Luxustourismus auf der einen, Hippie-Träume auf der anderen Seite. Dass Fremde auf der Insel ihr Glück suchen, sind die Einheimischen lange gewohnt. Phönizier, Römer, Mauren - alle waren sie da, viele blieben. Die Ibizenker nehmen es gelassen. Ihr Geheimnis: Weltoffenheit pflegen und trotzdem die eigenen Traditionen bewahren. Diese Folge taucht in den Alltag der Einheimischen ein. Im Naturpark "Ses Salines" gewinnen Salzgärtner seit Generationen durch ein ausgeklügeltes System von Wasserbecken das berühmte Ibiza-Salz. Das Meer rund um die Insel ist das Reich der Apnoetaucherin Sarah González Tur, die in minutenlangen Tauchgängen die bunte Unterwasserwelt erkundet. Im Innern der Insel hat die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Mit Löschübungen trainieren die Feuerwehrleute für den Ernstfall. Weil das bäuerliche Leben verschwindet, wächst immer mehr Wald - eine Gefahr angesichts zunehmender Trockenheit. Einige Landwirte aber gibt es noch. Auf der Finca der Familie Marí sind auch die jungen Familienmitglieder eingestiegen, sie wollen die Farm fit für die Zukunft machen. Lokal essen mögen auch die Züchter der uralten Hunderasse Podenco Ibicenco: Mit ihren schnellen Hunden gehen sie auf Kaninchenjagd. Doch am Ende ist die Beute weniger wichtig als der Auslauf von Hunden und Herrchen. Die Reise endet im Süden der Insel. In der Hauptstadt Eivissa weiht die Goldschmiedin Elisa Pomar in die Symbolik des prächtigen ibizenkischen Schmucks ein - über Jahrhunderte Ausstattung vieler Mädchen und bis heute eine lebendige Tradition. Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera vereinen das mediterrane Klima, die kontrastreiche Landschaft und eine reiche Tierwelt - und doch sind die Baleareninseln sehr unterschiedlich. Die vierteilige Reihe stellt die Lebenswelt abseits von Partymeilen und Touristenpfaden sowie Menschen vor, die sich leidenschaftlich für die Natur und ihre Kultur einsetzen.