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TV Programm für 3sat am 15.10.2026

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auslandsjournal extra 22:29

auslandsjournal extra

Auslandsreportage

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.

Danach

Freiwilligenarbeit - Unverzichtbare Stütze der Gesellschaft 22:59

Freiwilligenarbeit - Unverzichtbare Stütze der Gesellschaft

Gesellschaft und Soziales

Sie sind unbezahlt, aber unbezahlbar: Menschen, die ihre Freizeit in den Dienst von anderen stellen. Der Film begleitet drei von ihnen bei ihrer freiwilligen Arbeit. Sei es beim Sportclub, im Sterbehospiz oder für den Kampf gegen Armut: Überall arbeiten Menschen ohne Gegenleistung, obschon sie eigentlich bereits sehr ausgelastet sind. Aus welchen Impulsen heraus machen sie das? "Mir geht es nicht um die Bezahlung, sondern um den Sinn hinter meiner Arbeit", sagt Susan Ponti zu ihrer Motivation. Die fünffache Mutter aus Langnau am Albis ZH leistet Hunderte Stunden Freiwilligenarbeit jedes Jahr - in diversen Projekten. Sie hat die Organisation "Aufgetischt statt Weggeworfen" mitgegründet, die seit Bestehen bereits mehr als 800 Tonnen Lebensmittel vor der Vernichtung gerettet und so Menschen an der Armutsgrenze geholfen hat. Managerin Maria Bichler arbeitet zwischen 60 und 70 Stunden pro Woche. Im Sterbehospiz in Brugg AG begleitet sie in ihrer raren freien Zeit Menschen auf ihrem letzten Weg. "Vieles würde ohne Freiwilligenarbeit gar nicht existieren", ist sie überzeugt. Slavko Egeric betreut eine Nachwuchsmannschaft des EHC Basel. Woher er seine Energie nimmt, kann er selbst nicht genau sagen. Aber es sind auch bei ihm Dutzende Stunden Freiwilligenarbeit, die er neben seinem 100-Prozent-Job jedes Jahr leistet.

WeltWeit: Hitze, Dürre, Wassernot. Wie rüsten für den nächsten Sommer? 23:49

WeltWeit: Hitze, Dürre, Wassernot. Wie rüsten für den nächsten Sommer?

Auslandsreportage

Auch wenn es Richtung Herbst geht, die Rekordtemperaturen vom diesjährigen Sommer sind vielen in lebhafter Erinnerung. Prognosen zeigen, Sommer wie dieser werden künftig zur neuen Realität. Mit oft mehr als 40 Grad kommen Mensch und Natur an ihre Grenzen: überhitzte Wohnungen, verdorrte Felder, austrocknende Flüsse und Brunnen. "WeltWeit"-Reporter schauen, welche Länder bereits Lösungen für die Herausforderungen zunehmender Hitze gefunden haben. Die spanische Region um Murcia ist eine der trockensten Gegenden Europas. Trotz großer Wasserknappheit ist Murcia aber ein wichtiges landwirtschaftliches Anbaugebiet. Isabella Purkart schaut sich Lösungen an, die auch für Österreichs Bauern von Interesse sein können: Anders als bei uns wird dort gereinigtes Abwasser zusätzlich aufbereitet und für die Bewässerung der Felder verwendet. Spanien gehört auch zu den europäischen Ländern, die besonders stark von Waldbränden betroffen sind. Auch hier geht das Land neue Wege in Sachen Prävention: eine spezielle Beweidung und gezielte Landschaftspflege tragen dazu bei, brennbare Vegetation zu reduzieren und zu verhindern, dass sich Feuer großflächig ausbreiten. In Frankreich war die Millionenmetropole Paris in der Vergangenheit schon öfter mit Hitzewellen konfrontiert. In einem extremen Klimaszenario könnte Paris künftig Temperaturen von bis zu 50 Grad erleben, erfährt Leonie Heitz bei ihren Recherchen. Eine der Maßnahmen, mit denen man den Hitzerekorden begegnen will, liegt tief unter der Stadt: Das Pariser Fernkältenetz versorgt mittlerweile rund 1000 Gebäude mit Kühlung - mithilfe von Wasser aus der Seine. Gleichzeitig schafft die Stadt mehr Grünflächen, entsiegelt Böden und gestaltet öffentliche Räume neu. Doch reicht all das aus, wenn extreme Hitze künftig in Europas Städten immer häufiger zum Alltag wird? Auch in Ungarn hat der extrem heiße und trockene Sommer zu massiven Folgen geführt: Wegen des niedrigen Wasserstands der Donau musste das Atomkraftwerk Paks zeitweise heruntergefahren werden - was eine veritable Energiekrise ausgelöst hat. Die neue Regierung von Péter Magyar versucht nun, den Wasserpegel der Donau langfristig zu stabilisieren. Paul Krisai hat sich die Maßnahmen in Paks angesehen und Ungarns größten Solarpark besucht. Denn überraschenderweise gehört das Land bei Solarenergie zu Europas Spitzenreitern. Strom soll vorrangig aus Sonnenenergie gewonnen werden und damit zu Versorgungssicherheit auch in herausfordernden Zeiten beitragen.