19:22
Raffael steht wie kaum ein anderer Künstler für das Ideal der Renaissance. Seine Kunst vereint Harmonie, Anmut und zeitlose Schönheit, die bis heute fasziniert. Zwischen Florenz und Rom entstehen seine größten Werke: Madonnen, Fresken und Porträts von außergewöhnlicher Präzision. Sie zeigen meisterhafte Perspektiven, subtile Lichtführung und eine künstlerische Klarheit, die Maßstäbe für Generationen von Künstlern setzt. Raffaello Sanzio da Urbino (1483-1520) wächst in Urbino in einem Umfeld auf, das von Humanismus und höfischer Kultur geprägt ist. Schon früh zeigt sich sein außergewöhnliches Talent, das ihn rasch zu einem der gefragtesten Maler Italiens macht. Die kleine Stadt wird so zu seiner künstlerischen Wiege, in der er Techniken, Perspektive und Komposition erlernt - Grundlagen, die sein gesamtes Schaffen prägen. In Florenz studiert er die Meisterwerke Leonardo da Vincis und anderer zeitgenössischer Meister, bevor er nach Rom berufen wird, wo er im Auftrag mehrerer Päpste arbeitet. Im Vatikan entstehen Fresken von ikonischer Bedeutung, die man später "die Stanzen des Raffael" nennen wird. Mit meisterhafter Komposition, subtiler Lichtführung und dynamischen Szenen schafft der Maler ein Bild der Renaissance, das Humanismus, Idealismus und künstlerische Vollendung vereint. Auch seine Madonnenbilder strahlen eine unvergleichliche Ausdruckskraft aus: Technische Perfektion und emotionale Tiefe machen seine Werke europaweit zu Vorbildern. Raffaels früher Tod mit nur 37 Jahren beendet eine außergewöhnliche Karriere, doch sein Werk bleibt Maßstab und Inspiration. Es zeigt die perfekte Harmonie zwischen Form, Ausdruck und Komposition - eine Bildsprache, die seit Jahrhunderten Künstler und Betrachtende begeistert. Raffael wird so zum Inbegriff der Renaissance - ein Künstler, dessen Einfluss weit über seine Zeit hinausreicht.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts: Der fränkische Bleistiftfabrikant Lothar von Faber bestimmt seine 16-jährige Enkelin Ottilie zur Firmenerbin. Eine Frau an der Unternehmensspitze ist sowohl für die Direktoren als auch für Ottilies Mutter und Großmutter eine ungewöhnliche Vorstellung. Um in der Männerwelt zu bestehen, lernt Ottilie alles über das Bleistiftgeschäft - von der Herstellung bis zur Vermarktung. Von ihrem Großvater bekommt die umschwärmte Ottilie den Rat, sich bei der Partnerwahl nicht von Gefühlen leiten zu lassen. Als geeigneter Anwärter erscheint ihm der ehrgeizige und beharrliche Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen. Ottilies Herz schlägt jedoch heimlich für den gut aussehenden Baron Philipp von Brand zu Neidstein. Um selbstbestimmt leben zu können, muss Ottilie gegen gesellschaftliche und familiäre Widerstände kämpfen. Redaktionshinweis: 3sat zeigt den zweiten Teil des Fernsehfilms "Ottilie von Faber-Castell - Eine mutige Frau" am Freitag, 14. August, um 20.15 Uhr.
21:46
Diese Folge der Reihe "Erlebnisreisen" stellt die Lübecker Bucht als Reiseziel vor - mit Lübeck, Gothmund, Travemünde, Haffkrug, Neustadt, Schabeutz und dem Timmendorfer Strand.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:29
Ein abgelegenes Bauernhaus im ländlichen England der 70er Jahre. Das Leben von Richard und Juliette gerät aus den Fugen, als ihr Sohn anfängt, sich außergewöhnlich zu verhalten. Daraufhin befasst sich der Archäologe Richard intensiv mit einer überlieferten Legende, die besagt, dass eine uralte Eiche mit geheimnisvollen Mächten auf ihrem Anwesen verborgen ist: Starve Acre. Während Juliette versucht, mit Hilfe der Einheimischen Frieden zu finden, gräbt Richard sich wie besessen immer tiefer in das Erdreich. Eine unerwartete Entdeckung zieht das Paar in seinen Bann. Eine dunkle und unheimliche Macht, die unbemerkt in das Haus eingedrungen ist, bietet eine beunruhigende Möglichkeit, wieder zueinander zu finden. Die Hauptrollen in dem Horrordrama "Starve Acre" nach dem gleichnamigen Roman von Andrew Michael Hurley spielen Matt Smith ("Doctor Who", "House of the Dragon") und Morfydd Clark ("Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht").