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TV Programm für 3sat am 05.08.2026

Magische Normandie 04:59

Magische Normandie: Unterwegs durch Frankreichs Norden

Land und Leute

Rauer Seewind, steile Klippen, endlose Sandstrände, legendäre Kulturschätze und authentische Menschen - das und vieles mehr zeichnet die Normandie aus. Das Filmteam ist unterwegs auf einem Roadtrip von der Alabasterküste und ihren spektakulären Kreidefelsformationen im Osten der Normandie bis zum magischen Mont-Saint-Michel am westlichen Ende der Region. Die Normandie ist kein Sommer-Sonnen-Reiseziel von der Stange, aber eines für Individualisten und solche, die die Abwechslung lieben und die eine oder andere Wetterkapriole nicht scheuen. Auf der Suche nach echt normannischen Erlebnissen lässt sich das Filmteam nahe Fécamp von Sophie Justet und ihrer Liebe zur impressionistischen Malerei begeistern und schlüpft mit Kapitän Asterix an Bord seiner alten Rigg in die Haut furchtloser Seemänner und erkundet die Küstenlandschaft vom Meer aus. In Rouen, der Hauptstadt der Normandie, begibt sich das Team auf Zeitreise und lässt sich verzaubern vom mittelalterlichen Charme einer der schönsten Städte Frankreichs, von der Geschichte der Nationalheldin Jeanne d'Arc und dem modernen Chic, im Quartier Libre - einer ehemaligen Industriebrache. Im Département Orne, wachsen nicht nur die Äpfel für den normannischen Cidre. Ein echter Geheimtipp sind die Birnen und der spritzige Birnenschaumwein Poiré. Wie er hergestellt wird, erfährt das Team von einem der wenigen Produzenten. Und es taucht ein in die Welt des Pferdesports und der Percheron, einer Kaltblut-Pferderasse, die auf dem Nationalgestüt "Haras du Pin" gezüchtet wird. Anschließend trifft das Team auf eine Sattelmacherin und ist dabei, wenn sich Artistinnen und Artisten in einer bunten Pferdeshow präsentieren. Vom Hinterland geht es zurück an die Küste nach Bayeux, dem Schauplatz der Landung der Alliierten im Jahr 1944 zur Befreiung Frankreichs von der deutschen Besatzung. Dort unternimmt das Filmteam eine Radreise mit Hugo, der die bewegte Geschichte der Region mit leichten und leckeren kulinarischen Erlebnissen garniert. In Granville, dem Monaco des Nordens, folgt es den Spuren von Christian Dior und der jungen Designerin Cassandre Lemeilleur, die den Schwerpunkt ihrer Mode auf die Nachhaltigkeit legt und darauf, dass ihre Kreationen von "echten Menschen" im Alter von sieben bis 100 Jahren getragen werden können. Unweit von Granville liegt das Ziel des Roadtrips: der legendäre Mont-Saint-Michel. Das Filmteam überquert das Watt zu Fuß wie einst die Pilger und lässt sich verzaubern von der Magie des Klosterberges, der nicht nur Pilger seit vielen Jahrhunderten in seinen Bann zieht.

Die Bretagne - Frankreichs rauer Westen 05:44

Die Bretagne - Frankreichs rauer Westen

Dokumentation

Mit ihrer wilden Landschaft ist die Bretagne ein Sehnsuchtsziel in Europa. Der Westen Frankreichs ist umrandet vom Meer. Stürmisches Wetter und ein raues Klima verleihen ihm eigenen Charme. Im Binnenland liegen tiefe Wälder und hügelige Heide, an den Küsten zerklüftete Steilhänge mit bizarren Felsformationen, dazwischen karibisch anmutende Strände mit weißem Sand. Kein Ort ist weiter als 80 Kilometer von der Küste entfernt. Die meisten Bretonen leben von und mit dem Meer. Der Film von Elke Bille erzählt die Geschichte typischer Bretonen. Sie zeigen ihren Alltag und ihre Herausforderungen. Die Reise beginnt am Mont Saint-Michel. Der liegt zwar offiziell in der Normandie, ist aber in Sichtweite der Bretagne. Das Örtchen Cancale ist berühmt für seine Austern. Familie Raccine betreibt an der Promenade ein kleines Restaurant, in dem es ausschließlich Austern aus der eigenen Zucht gibt. Die Bänke, auf denen die Austern wachsen, stehen mitten im Meer und sind mit dem Trecker nur bei Ebbe erreichbar. Jedes Mal ein Wettlauf mit den Gezeiten, denn nur knapp sechs Stunden haben sie Zeit, Austern zu ernten und sich um die Zucht zu kümmern, dann setzt die Flut mit starker Strömung wieder ein. In Saint-Malo gibt es das Phänomen der Springflut, die "grande marée", die besonders bei Sturm den ufernahen Häusern mit hohen Wellen heftig zusetzt. In der Nähe von Saint-Malo liegt das Gezeitenkraftwerk La Rance, das 1966 gebaut wurde und mehr als 40 Jahre lang das größte Kraftwerk seiner Art war. Die Bretagne ist berühmt für Buchweizen. Früher ein Arme-Leute-Getreide, heute dagegen eine kulinarische Spezialität des Landes, besonders als Zutat von Galettes. Im Mittelalterstädtchen Vitré dreht sich fast alles um den Buchweizen: Landwirt Immanuel Guardon baut ihn vor den Toren der Stadt an, der Müller Arnaud Chenard mahlt ihn in der ältesten Mühle der Gegend zu Mehl, das Nadine Keroudan in ihrem Food-Truck für Galettes auf dem Markt verwendet. In Lamballe liegt ein Nationalgestüt aus Napoleonischer Zeit. Dort ist die Hengststation für die berühmte Zugpferderasse der Bretagne, Postier Breton. Kutscher Stephane Baillif trainiert die Pferde und bildet sie aus. Und er geht mit ihnen zur Arbeit, mitten in Lamballe. Etwas weiter westlich liegt Brocéliande. Der Sage nach soll dort Merlin begraben sein. Typisch bretonisch sind die Epagneul Bretons, eine bretonische Jagdhundrasse. Patrick Morin züchtet mit großem Erfolg, doch jedes Mal, wenn ein Kunde ein Tier abholt, steht der Züchter vor einer besonderen Herausforderung: Wird der Hund das neue Herrchen akzeptieren? In Carantec betreibt Jean Marie Jezequel eine kleine Werft, in der ausschließlich Holzboote gebaut werden. Schon der Urgroßvater baute an der Bucht von Morlaix kleine Jachten. Später übernahmen der Großvater und dann der Vater die Werft. Heute ist Jean-Marie der Chef in einer der letzten Werften in Frankreich, die Holzjachten baut. Etwas weiter an der Küste Richtung Westen liegt im Finistère das Örtchen Plouguerneau. Dort züchtet Sylvain Huchette mitten im Atlantik Abalonen, also Seeohren, eine Schneckenart. Er ist der erste Züchter dieser Schnecken in Europa und beliefert Pariser Gourmetrestaurants. Ouessant ist die westlichste Insel Frankreichs. Sie ist berühmt für ihre fünf Leuchttürme und liegt sehr einsam weit draußen vor dem Festland. Dort lebt Charlene Creac'h, eine junge Schäferin, die sich vor vier Jahren mit ihrer Milchschafherde selbstständig gemacht hat. Eine große Aufgabe mit viel Verantwortung, sagt sie, aber sie wollte unbedingt auf Ouessant leben, denn nirgendwo gibt es mehr Freiheit und Zusammenhalt als auf dieser Insel. Von Ouessant geht es über Crozon weiter nach Quimper. Dort baut Marin Lhopiteau ganz besondere Instrumente: keltische Harfen in echt. Eine filmische Entdeckungsreise zum Staunen und Träumen entlang der Küste und quer durch die magische Bretagne.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

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Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Kunst für die Ewigkeit: Vincent van Gogh 09:05

Kunst für die Ewigkeit: Vincent van Gogh

Malerei

Vincent van Gogh zählt zu den bedeutendsten Künstlern des Postimpressionismus. Warum sprühen seine Bilder vor Farbe, Energie und Gefühl - und was verraten sie über seine innere Welt? In den Niederlanden, in Paris und Südfrankreich entstehen van Goghs bewegte Landschaftsbilder, Porträts und Alltagsszenen. Mit kräftigen Farben, expressivem Pinselstrich und intensiver Emotionalität verwandelt er scheinbar Gewöhnliches in lebendige Kunst. Vincent van Gogh (1853-1890) wächst in den Niederlanden auf, in einem Umfeld geprägt von Religion, Naturbeobachtung und familiärer Fürsorge. Schon früh zeigt sich sein feines Gespür für Farbe, Form und Ausdruck - auch wenn er erst spät zur Malerei findet. Zwischen den weiten Landschaften der Niederlande, der pulsierenden Geschäftigkeit in Paris und dem Licht Südfrankreichs entwickelt van Gogh seinen unverwechselbaren Stil. Seine Gemälde sind von Energie, Intensität und Leidenschaft geprägt. In Landschaften, Porträts oder Stillleben setzt er kräftige Farben, expressive Pinselstriche, ungewöhnliche Perspektiven und pastosen Farbauftrag ein, um jeder Szene eine starke emotionale Präsenz zu geben. Felder, Sonnenblumen, Olivenhaine, aber auch Menschen - van Goghs Darstellungen spiegeln die Tiefe seiner Wahrnehmung und seine innere Gefühlswelt wider. Werke wie "Sternennacht über der Rhône", "Sonnenblumen" und "Olivenbäume" zeigen, wie Farbe und Form zu einer Sprache der Emotion werden. Obwohl sein Leben von Krankheit und inneren Kämpfen geprägt war, hinterlässt Vincent van Gogh in kurzer Zeit ein Werk von enormer Kraft und Ausdrucksstärke. Seine Bilder berühren durch ihre unmittelbare Intensität, inspirieren Künstlerinnen und Künstler weltweit und machen ihn zu einem der einflussreichsten Maler der Moderne - ein Künstler, dessen Leidenschaft für Farbe, Licht und Leben bis heute nachhallt.

Flohmarkt XXL 09:45

Flohmarkt XXL: Deutschlands längster Trödelmarkt

Infomagazin

Ausnahmezustand im westlichen Niedersachsen: Zehn Kilometer Trödel mitten auf dem Land. Einmal im Jahr wird das Örtchen Elisabethfehn zum "längsten Flohmarkt Deutschlands". Entlang des Elisabethfehnkanals wird gefeilscht und gehandelt. Zu Christi Himmelfahrt kommen rund 2000 Verkäufer und bis zu 80.000 Besucher. Für den Ort ist der Markt Kraftakt und Ereignis zugleich - zwischen Trubel, Logistik und Zusammenhalt. Noch vor Sonnenaufgang beginnt der Aufbau: Entlang des Kanals breiten Händler ihre Waren aus Dachböden, Garagen und Nachlässen aus. Erste Besucher sichern sich früh ihre Schnäppchen, Einsatzkräfte gehen in Stellung. Der Tag folgt einem festen Ablauf - von den ersten Handgriffen bis zur letzten Kehrmaschine. Im Zentrum steht Veranstalter Claas Meyer. Seit zehn Jahren organisiert er das Großereignis gemeinsam mit rund 50 Freiwilligen. Verkehrslenkung, Standvergabe, Stromversorgung - alle Fäden laufen bei ihm zusammen. Er koordiniert, entscheidet und reagiert auf Unvorhergesehenes. Denn wenn Zehntausende Menschen gleichzeitig eintreffen, kann viel passieren. Parallel sorgt die örtliche Polizei für Sicherheit. Einsatzleiter Thomas Rawe und seine Kollegen bewegen sich durch dicht gedrängte Besuchermengen und greifen bei Konflikten ein. Alkohol, Verkehrsprobleme, vermisste Kinder - ein Lagebild, das jederzeit kippen kann. Unterstützung kommt von der Reiterstaffel aus Hannover, die dort Präsenz zeigt, wo Fahrzeuge nicht mehr durchkommen. Auf dem Wasser des Elisabethfehnkanals ist die DLRG im Einsatz. Einsatzleiter Thomas Pekeler koordiniert mit seinem Team die Sicherung des Ufers. Boote patrouillieren permanent und reagieren auf Notfälle - oft die einzige Möglichkeit, die Menschenmassen zu umgehen. Der XXL-Flohmarkt ist mehr als ein Spaß-Event: Für viele ist er eine wichtige Einnahmequelle, für andere eine Belastung. Seit über drei Jahrzehnten zieht er Besucher aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland an - Staus und Müll inklusive. Wiesen werden zu Parkplätzen, Anwohner erleben den Tag im Ausnahmezustand. 2026 findet der Flohmarkt zum 32. Mal statt, begleitet von Schaustellern und Helikopterrundflügen. Die Dimension des Ereignisses zeigt sich vor Ort: Wer die zehn Kilometer lange Marktstrecke abläuft, ist bis zu drei Stunden unterwegs. Am Abend beginnt der Rückbau, und ein Dorf kehrt langsam in den Alltag zurück - in Vorfreude auf das nächste Jahr. Die "ZDF.reportage" blickt 24 Stunden hinter die Kulissen des Großereignisses und zeigt, was es bedeutet, wenn ein kleiner Ort für einen Tag an seine Grenzen geht.

Schottlands Nordwesten 10:20

Schottlands Nordwesten: Von den Highlands zu den Äußeren Hebriden

Landschaftsbild

Wild und voll herber Schönheit ist die Landschaft im schottischen Hochland. Ein Paradies für Outdoorfans und Liebhaber von Mythen und Traditionen. Tamina Kallerts Reise beginnt mit einer Fahrt in Harry Potters "Hogwarts Express". Auf weiteren Stationen erlebt sie in einem Boot die Corryvreckan-Meeresstrudel, macht eine E-Mountainbike-Tour am Fuß des Berges Ben Nevis und versucht sich im Dudelsackspielen. Tamina erlernt außerdem einen schottischen Wettkampfsport: Steine übers Wasser hüpfen lassen. Einen Besuch wert ist die traumhafte Insel Skye auf den Inneren Hebriden mit ihren geschichtsträchtigen Clanfamilien und Burgen. Die Insel "Lewis and Harris" gehört zu den Äußeren Hebriden. Dort lernt Tamina, Tweed zu weben, und füttert Seeadler vom Boot aus. Das schottische Hochland ist ein gewaltiges Gebirge mit einer zerklüfteten Landschaft. Die Kennzeichen der Highlands sind die vielen Seen und die weit ins Land hereinreichenden Meeresarme. Die Fjorde und die vielen Täler mit ihren Lochs bestehen schon seit der Eiszeit. Das schottische Hochland ist perfekt für Wanderungen. "Isle of Skye" bedeutet "Insel des Nebels". Sie liegt im Nordwesten von Schottland, gehört zu den Inneren Hebriden und ist berühmt für ihre geheimnisvolle Bergwelt, für herrliche Wasserfälle und dunkel-düstere Burgen. Die Insel "Lewis and Harris" gehört zu den Äußeren Hebriden. Der nördliche Teil ist als "Lewis" oder "Isle of Lewis", der südliche als "Harris" oder "Isle of Harris" bekannt: Es handelt sich aber um eine zusammenhängende Insel. Harris ist eher bergig und besitzt mehrere Erhebungen über 300 Meter. Lewis dagegen ist flach, nur das Gebiet im Osten des "Loch Seaforth" weist Hügel auf. Weltberühmt ist "Lewis and Harris" für den Harris-Tweed. Schottlandreisende sollten sich an den Einheimischen orientieren, die sagen: Wenn du das Wetter nicht magst - warte fünf Minuten, es wird sich ändern. Regenkleidung, eine warme Jacke und festes Schuhwerk gehören auf jeden Fall ins Reisegepäck. Die Höchsttemperaturen in den Highlands und auf den Inseln erreichen auch im Hochsommer selten 20 Grad. Mit mehr oder weniger ergiebigem Regen ist auch dann zu rechnen. Die Wassertemperaturen des Atlantiks laden nicht wirklich zum Baden ein. Aber es gibt Strände - zum Beispiel im Südwesten der Hebrideninsel "Lewis and Harris" - der "Luskentyre Beach", der mit seinem Puderzuckersand und türkisfarbenen Wasser aussieht, als läge er in der Karibik.

Kochstories: Fast Food im hessischen Hinterland 11:50

Kochstories: Fast Food im hessischen Hinterland

Essen und Trinken

Als Hotelfachfrau Peggy und Koch Mathias einen alten Gasthof in Hausen über Aar im Taunus kaufen, entscheidet sich das Paar bewusst für ein Leben als hessische "Hinterwäldler". Im US-Amerikanischen werden diese liebevoll "Hillbillies" genannt - so steht bereits der Name fest. Ein Konzept ist auch schnell gefunden: Burger und Pommes aus dem Foodtruck, der kurzerhand neben den Gasthof gestellt wird. Sitzgelegenheiten im Gasthof und im Garten stehen für Gäste bereit, im Obergeschoss kann sogar übernachtet werden. Doch vieles im Gebäude ist renovierungsbedürftig. Die Sanierung ist eine große Aufgabe für das Gastronomenpaar. Oft packen sie selbst an. Es ist ein langer Weg, dem alten Gasthof in Hausen über Aar wieder Leben einzuhauchen.

Servicezeit-Reportage: Der Gesundheitskompass mit Dr. med. Esser 12:20

Servicezeit-Reportage: Der Gesundheitskompass mit Dr. med. Esser: Notfallmedizin am Limit: Was tun, wenn jede Sekunde zählt?

Reportage

Notaufnahmen überlastet, Rettungsdienste am Limit: Dr. Heinz-Wilhelm Esser zeigt, warum im Ernstfall jede Sekunde zählt und wo das System Leben retten könnte. Ob lange Wartezeiten in der Notaufnahme, Herzstillstand oder Notruf-Leitstelle: Dr. Esser begleitet Retter im Einsatz und fragt nach, weshalb wichtige Chancen zur Rettung von Menschenleben oft ungenutzt bleiben. Anhand bewegender Schicksale zeigt die Doku die Schwächen, aber auch die Möglichkeiten des Rettungssystems. Warum hängt die Überlebenschance bei einem Herzstillstand mitunter vom Wohnort ab? Welche Rolle spielen Ersthelfer-Apps, Telenotärzte und moderne Leitstellen? Und was kann jeder Einzelne tun, um im Notfall Leben zu retten?

freizeit 12:50

freizeit: Schmidt Max und das Camping-Glück

Freizeit und Hobby

Nicht alle Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft sind ernüchternd: Es gibt einen Ort, der anscheinend boomt! Der deutsche Campingplatz. Die Übernachtungen erreichten im Jahr 2025 mit 45 Millionen einen neuen Rekord! Die Zahl der Wohnmobile in Deutschland hat sich seit 2019 verdoppelt. Und Campingland Nummer 1 ist Bayern. Der Schmidt Max, Moderator der "freizeit", ist diesmal mit seinem eigenen Gespann aus den 1980er Jahren auf Entdeckungsreise. Denn die Campingwelt wird immer bunter: Dachzelte, Vans, immer größere Wohnmobile, aber auch immer mehr Menschen, die sich ohne Schlafsack und Isomatte auf dem Campingplatz einmieten. In Schlaffässern, Baumhäusern oder Safarizelten. Drei verschiedene Arten von Camping erkundet der Schmidt Max zwischen Berchtesgadener Land und dem Bayerischen Wald. Welche Kriterien muss ein Platz erfüllen, der Glamping - also glamouröses Camping - anbietet? Außerdem besucht er eine Bäuerin im Chiemgau, die auf der Wiese neben dem Kuhstall bloß ein paar Stellplätze als Mikrocamping markiert und ein Badefass aufgebaut hat. Und er trifft eine junge Familie, die mit ihrem Naturcampingplatz mitten im Sternenpark an einer besonderen Campingkultur werkelt - ohne Sichtschutzhecken, mit einer großen Lagerfeuerstelle als "Dorfplatz" und einem Lichtkonzept, das den Blick auf die Milchstraße ermöglicht.

Südtirol im Flug - Luftige Sportarten im Aufwind 13:20

Südtirol im Flug - Luftige Sportarten im Aufwind

Land und Leute

Nicht der Gipfel zählt, denn wandern war gestern: Neue Trendsportarten erfinden das alpine und luftige Gelände neu schneller, wagemutiger und einfallsreicher - einfach im Flug. Südtirols Berglandschaft wird zur Spielwiese für steile Rinnen und tiefe Schluchten. Der Aufstieg dient nur dem Absprung - zu Fuß oder auf Ski. Die junge Generation sucht den Adrenalinkick und verschiebt die Grenzen dessen, was im Gebirge möglich scheint.

Traumschlösser und Ritterburgen - Das Marchfeld 13:45

Traumschlösser und Ritterburgen - Das Marchfeld

Dokumentation

Umringt von den Auenlandschaften der Donau und der March liegen die herrschaftlichen Marchfeldschlösser. Nach aufwendiger Renovierung erstrahlen sie heute wieder in ihrem alten Glanz. Die Schlösser im Marchfeld wurden lange Zeit vom österreichischen Hochadel als Jagdschlösser und zu Repräsentationszwecken genutzt. Heute stehen die authentisch revitalisierten Prunkschlösser ganz im Zeichen des Naturschutzes und der Naturvermittlung. Auf einem sanft zu den Marchauen abfallenden Hügel liegt Schloss Hof, die größte Schlossanlage des Marchfelds, die als Landschloss des Prinzen Eugen von Savoyen bekannt wurde. 1755 ging es in den Besitz von Maria Theresia über. Berühmt ist das Schloss nicht zuletzt für seinen prächtigen Barockgarten, der auf sieben Terrassen weitgehend originalgetreu wiederhergestellt wurde. Das prunkvolle Schloss wird heute vor allem von Familien besucht, wie die Leiterin des Tierbereichs Katharina Tschann zu erzählen weiß. Neben Barockeseln und seltenen Pferderassen zählen auch Kamele zu den Bewohnern der weitläufigen Schlossanlage. Insbesondere für Tagesausflüge von Schloss Hof aus wurde einst das nur drei Kilometer entfernt liegende Schloss Niederweiden genutzt. Im 18. Jahrhundert war die beeindruckende Anlage ebenfalls zunächst im Besitz von Prinz Eugen und danach von Maria Theresia. Über die barocken opulenten Tafelrunden gibt die Kuratorin Katrin Harter Auskunft. Der Film wirft auch einen Blick in die Küche von Schlosswirt David Sloboda, der mit historischen Gerichten die barocke Esskultur mit allen Sinnen nachempfinden lässt. Ebenfalls als Jagdschloss wurde das inmitten der Donauauen gelegene Schloss Eckartsau genutzt. Im 12. Jahrhundert als Wasserburg erbaut, wurde es im 18. Jahrhundert von Franz Ferdinand Graf Kinsky barockisiert und 1760 vom Haus Habsburg-Lothringen erworben. Ab dem Regierungsverzicht des letzten österreichischen Kaisers Karl. I. beherbergte das Schloss die kaiserliche Familie, ehe sie den Weg ins Exil antrat. Schlossführerin Lisa Drinka führt auch durch die gut erhaltenen Dienstwohnungen im Dachgeschoss. Schloss Marchegg wurde als Teil der Stadtbefestigungsanlage unter König Ottokar II. von Böhmen (um 1232-1278) errichtet. Geprägt wurde das Haus jahrhundertelang durch das Fürstengeschlecht der Pálffys von Erdöd, in deren Zeit es auch sein barockes Erscheinungsbild von heute erhielt. Direkt angrenzend an das Schloss kann man die größte baumbrütende Weißstorchenkolonie Mitteleuropas bestaunen. Geschäftsführer und Naturvermittler Andreas Pataki schaut bei täglichen Kontrollgängen durch das naturbelassene Areal nach dem Rechten. Naturvermittlung wird auch auf Schloss Orth großgeschrieben, befindet man sich doch in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer der letzten großen intakten Flussauenlandschaften Mitteluropas. Im 12. Jahrhundert als Wasserburg errichtet und später von Kronprinz Rudolf als Jagdschloss genützt, beherbergt das Schloss heute das Verwaltungszentrum des Nationalparks Donau-Auen. Direktorin Edith Klauser führt durch das Haus und zeigt auch die Unterwasserwelt der Auenlandschaft, die dank großer Aquarien auf dem Naturvermittlungsgelände Schlossinsel aus nächster Nähe beobachtet werden kann.

Traumschlösser und Ritterburgen - Die Donauregion 14:30

Traumschlösser und Ritterburgen - Die Donauregion

Dokumentation

Vom Strudengau bis ins Obere Mühlviertel - die Burgen und Schlösser in der oberösterreichischen Donauregion werden von ihren Besitzern mit Weitblick für die kommenden Generationen bewahrt. Bei allem Stolz auf die Leistungen ihrer Vorfahren geben sich die Schlossherren entlang der Donau in Oberösterreich bescheiden. Sie leben und wirken in dem Bewusstsein, dass sie mit der Instandhaltung ihrer Häuser eine gesellschaftliche Verantwortung tragen. 1822 hat die deutsche herzogliche Familie Sachsen-Coburg und Gotha Schloss Greinburg in Grein an der Donau erworben. Erbprinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha besucht das Haus im Strudengau mehrmals im Monat, es ist das älteste Wohnschloss Österreichs. Das majestätische Gebäude und seine imposanten Räumlichkeiten dienen klassischen Ensembles als Konzertkulisse - besonders das spätgotische Diamantgewölbe besticht durch seine klare Akustik. Einzigartig ist auch die mit Millionen Donau-Kieselsteinen ausgeschmückte "Sala Terrana". Weiter westlich, dort wo Österreichs längster Binnenfluss - die Enns - in die Donau mündet, befindet sich die vorgeblich älteste Stadt Österreichs: Enns. Die Stadtrechtsurkunde aus dem Jahr 1212 bezeugt die strategische Bedeutung, die dem Gebiet schon damals zukam. Als Teil der Stadtbefestigung dienten einst Teile der Anlage von Schloss Ennsegg. Der heutige Besitzer, Karl Weilhartner, hat das Schloss in den vergangenen Jahren nicht nur saniert: Die Leidenschaft des Immobilienexperten ist es vor allem auch, es mit Leben zu füllen. Nur wenige Kilometer von der Landeshauptstadt Linz entfernt befindet sich die Stadtgemeinde Steyregg. Niklas Salm-Reifferscheidt leitet seit 2009 die Forst- und Gutsverwaltung seiner Familie auf Schloss Steyregg. Durch zwei Brände in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hat das Schloss, dessen historische Ursprünge weitgehend im Dunkeln liegen, rund drei Viertel seiner ursprünglichen Größe eingebüßt. Seit rund 450 Jahren ist Schloss Starhemberg in Eferding westlich von Linz im Besitz der fürstlichen Familie Starhemberg. Heute beherbergt es das Familienmuseum sowie das Museum der Stadt Eferding - und es ist der Wohnsitz des heutigen Besitzers Georg Adam Starhemberg. Wenn er im Ahnensaal inmitten von 50 prachtvollen Bildern seiner Ahnherren verweilt, hält er sich nicht lange mit einem Rückblick auf die stolze Vergangenheit seiner Familie auf. Er sieht sich und das Haus im Hier und Jetzt verankert. So hat er das Schloss als kulturelles Begegnungszentrum der Region Eferding etabliert. Schloss Altenhof im Oberen Mühlviertel gehörte einst wie auch die in der unmittelbaren Umgebung gelegene Burg Falkenstein zur Herrschaft der mächtigen Falkensteiner, die im 13. Jahrhundert von dort aus das Gebiet nördlich der Donau erschlossen haben. Seit über 400 Jahren sind Schloss Altenhof und die Ruine Falkenstein im Besitz der Grafen Salburg-Falkenstein. Die heutige Schlossherrin Alice Silich-Salburg ist ihren Eltern unendlich dankbar dafür, dass sie seit Ende der 1950er-Jahre alljährlich ein Zimmer des Hauses renoviert haben. Und auch in ihrer Verantwortung vergeht kein Jahr, in dem sich nicht eine weitere Baustelle im und rund um Schloss Altenhof auftut.

Traumschlösser und Ritterburgen - Vom Grazer Umland nach Maribor 15:15

Traumschlösser und Ritterburgen - Vom Grazer Umland nach Maribor

Dokumentation

Was einst ein herrschaftlicher Adelssitz war, ist heute Hochzeitskulisse oder Regionalmuseum - ihren Glanz haben die Prachtbauten von der Steiermark bis nach Slowenien bis heute bewahrt. So standhaft ihre Mauern sind, so sehr hat sich ihr Nutzen geändert: Die Schlösser in der Steiermark und Slowenien erzählen vom Wandel der einst vereinten Länder. In den steirischen Stiften wie Rein und Admont scheint die Zeit hingegen stets stillzustehen. Stift Rein im Norden von Graz, gegründet im Jahr 1129, beherbergt die Grablege des ersten Landeshauptmanns der Steiermark, Markgraf Leopold der Starke. Auch die erste steirische Landtagssitzung fand in dem ältesten noch bestehenden Zisterzienserkloster der Welt statt. Der barocke Prunk, der seit der Mitte des 18. Jahrhunderts nicht nur in der Stiftskirche regiert, steht im Widerspruch zur Intention der Klostergründer aus dem Zisterzienserorden. Abt Philipp Helm verdeutlicht die Bescheidenheit der Mönche in ihren einstmaligen Bautätigkeiten. Schloss Halbenrain im äußersten Südosten des Landes beherbergt heute eine Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft. Zwischen 1724 und 1980 war das üppige Barockschloss im Besitz der steirischen Grafen Stürgkh. Die 96-jährige Ladislaja Seyffertitz, Nachfahrin der Stürgkh, hat dort ihre Kindheit verbracht - "in vollkommener Freiheit", wie sie sagt. Schloss Rakican 20 Kilometer südöstlich in der slowenischen Region Pomurje wurde im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Robert Celec, der die Geschicke des Hauses lenkt, ist stets um Einklang zwischen Tradition und Moderne bemüht. So wurde der Kutschenfuhrpark im Pferdezentrum des einstigen mittelalterlichen Handelsstützpunktes um eine Hybrid-Kutsche erweitert, deren Elektromotor die Arbeit der Pferde bei ihren Ausfahrten durch den Schlosspark wesentlich erleichtert. Seit 1938 gewährt das Regionalmuseum im Stadtschloss von Maribor Einblicke in die Geschichte des nördlichen Slowenien. Die Kunsthistorikerin Valentina Bevc Varl betont bei ihren Führungen durch das Haus und seine kunstgeschichtlichen Sammlungen die gemeinsame Vergangenheit Sloweniens mit der Steiermark bis ins Jahr 1918, als das Ende der Habsburgermonarchie besiegelt wurde. Das Umland von Maribor ist ein Geheimtipp unter den Weinanbaugebieten Europas. Wenn zu Winterbeginn die Arbeit in den Weinhängen ruht, ist es in dem im Jahr 1074 erstmals erwähnten Schlösschen Jarenina - einst "Jaringhof" genannt - an der Zeit, die edlen Tropfen zu verkosten. Danilo Flakus vom dort ansässigen Weingut Dveri-Pax lässt es sich nicht nehmen, höchstpersönlich den Aperitif aus den Lagen nordöstlich von Maribor zu servieren. Seit mehr als 800 Jahren ist das Gut im Besitz des obersteirischen Stifts Admont. Es trägt wesentlich zum wirtschaftlichen Fortbestand der Klosteranlage im steirischen Bergland bei, die für ihre prachtvolle Bibliothek - es ist die größte Klosterbibliothek der Welt - längst internationale Bekanntheit erlangt hat. Stift Admont und das Weingut im Landschloss Jarenina zeigen: Die gemeinsame Geschichte der Steiermark und Sloweniens wird weitergelebt.

Traumschlösser und Ritterburgen - Von der Südsteiermark nach Slowenien 16:00

Traumschlösser und Ritterburgen - Von der Südsteiermark nach Slowenien

Dokumentation

Hier ein Bischofssitz, da ein Regionalmuseum - die Burgen und Schlösser von der Südsteiermark bis nach Slowenien sind bedeutend für das kulturelle Selbstverständnis der Grenzregion. Ein Leben zwischen historischer Bewusstseinsbildung und touristischem Auftrag - die Schlossbesitzer von der malerischen Südsteiermark bis nach Slowenien zeigen Passion in ihrem Bemühen, die alten Gemäuer zeitgemäß mit Leben zu füllen. Im Herzen des südsteirischen Weinlandes befindet sich Schloss Seggau, das jahrhundertelang als Repräsentationssitz der steirischen Bischöfe diente und heute ein Bildungs- und Kongresszentrum beheimatet. Immer noch verbringt der amtierende Bischof Wilhelm Krautwaschl die Sommermonate dort, die gesamte Anlage ist ihm ein wahrer Kraftplatz. Im bischöflichen Weinkeller - einem der ältesten Europas - verkostet er alljährlich den Messwein aus dem schlosseigenen Weingarten. Dringt man tiefer ins Weinland vor, kommt man an Schloss Ottersbach nicht vorbei, das bereits in der fünften Generation im Besitz der Familie Abel ist. Heute leben dort drei Generationen unter einem Dach. Man hat sich als Familienbetrieb voll und ganz der Romantik verschrieben und stellt sowohl den lieblichen Schlossgarten als auch manch Prunkräume für Hochzeitsgesellschaften und ihre Feierlichkeiten zur Verfügung. Die filmische Reise führt weiter in den Südosten der Steiermark nach Bad Gleichenberg. Dort thronte einst das stolze Herrschaftshaus "Burg Neu-Gleichenberg", das über mehrere Jahrhunderte im Besitz der bedeutenden Grafen Trauttmansdorff war und heute als Ruine von der Natur zurückerobert wird. Im Forsthof bei Bad Gleichenberg, einem beschaulichen Landschloss, das die Trauttmansdorffer im 19. Jahrhundert als Witwensitz genutzt haben, lebt und arbeitet heute die Schriftstellerin und Malerin Elisabeth Newzella mit ihrem Mann Clemens-Maria, der einem westfälischen Adelsgeschlecht entstammt. Ihre Privatresidenz trägt zum aristokratischen Flair bei, das Bad Gleichenberg seit seiner Gründung als Kurort für die Reichen und Schönen durch den steirischen Statthalter Reichsgraf von Wickenburg ausmacht. Eine ganze Stadt als mittelalterliche Burganlage - das war Bad Radkersburg direkt an der steirisch-slowenischen Grenze einst. Mächtige Bastionen und Wehrmauern umgeben noch heute den Stadtkern. Der passionierte Stadtführer Alois Münzer führt an jene Orte, die von der Wehrgeschichte Bad Radkersburgs erzählen; im Museum im alten Zeughaus, in dem sie die Stadtgeschichte hütet und aufbereitet, verdeutlicht die Historikerin Beatrix Vreca, wie aus der Festung ein Kurort wurde. Schließlich führt der Film nach Slowenien zu einer der größten und mächtigsten Schlossanlagen des Landes - Schloss Ptuj, das heute im Besitz des nationalen Kulturministeriums ist und ein bedeutendes Regionalmuseum beheimatet. Der Kurator Branko Vnuk wacht beherzt über die kunsthistorische Sammlung des Hauses und gewährt einen Einblick in die Restaurierungswerkstätten, in denen gerade an wertvollen Tapisserien aus dem 17. Jahrhundert gearbeitet wird. In seiner Schlossführung betont er die Verbindung des Hauses zur Steiermark anhand der steirischen Grafen Herberstein, die bis 1945 die letzten Besitzer von Schloss Ptuj waren, bevor es nationalisiert wurde.

Traumschlösser und Ritterburgen - Von der Wachau ins Mostviertel 16:45

Traumschlösser und Ritterburgen - Von der Wachau ins Mostviertel

Dokumentation

Zwischen sagenumwobenen Burgruinen, üppigen Klöstern und renovierten Höhenburgen - von der Wachau ins Mostviertel wurde alten Gemäuern immer wieder neues Leben eingehaucht. Hier treffen Sagen von Raubrittern auf tausendjährige Frömmigkeit und besinnliche Renaissancemusik auf rauschhafte Mittelalterfeste. Die Burgen und Schlösser im westlichen Niederösterreich bezeugen die Vielfalt der heutigen Faszination für das Mittelalter. Stift Göttweig in Furth bei Krems blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück und ist bis heute ein wichtiges geistliches Zentrum. Als Teil der "Kulturlandschaft Wachau" ist das Stift am Rand des Dunkelsteinerwaldes UNESCO-Weltkulturerbe. Der Film bietet Einblicke in die historischen Prunkräume und das Leben in der Klostergemeinschaft der Benediktinermönche. Danach taucht der Film in die Wachau ein, wo unweit von Krems die Burgruine Dürnstein über der Donau thront. Erbaut wurde sie von den Kuenringern im 12. Jahrhundert. Bekanntheit erlangte Dürnstein, weil hier der englische König Richard Löwenherz auf der Rückreise vom dritten Kreuzzug gefangen gehalten wurde. Zerstört wurde die Burg in der Endphase des Dreißigjährigen Krieges, als die Schweden die Toranlage der Burg in die Luft sprengten. Heute ist das Gelände das Betätigungsfeld des gelernten Rechtsanwalts Gottfried Thiery, der den steilen Burgweingarten am Fuße der Ruine betreibt und ein ehemaliges Kloster zu einem Beherbergungsbetrieb umgebaut hat. Auch die Burgruine Aggstein nur wenige Kilometer flussaufwärts war einst im Besitz der Kuenringer. Um die auf zwei Felsen errichtete Burg ranken sich dunkle Sagen. Mittels einer eisernen Kette, die über die Donau gespannt wurde, soll Hadmar III. von Kuenring Handelsschiffe gekapert haben. Dem späteren Burgherren Jörg Scheck von Wald wird nachgesagt, Gefangene besonders grausam hingerichtet zu haben. Ausgesetzt auf einer Steinplatte, die wie ein Balkon aus der Burg ragte, mussten sie selbst zwischen Verhungern oder dem Sprung in den Tod abwägen. Die Märchenerzählerin Dena Seidl führt durch die Burg und klärt über die wahren Hintergründe diesen schaurigen Geschichten auf. Die Geschichte der Schallaburg begann vor rund 1000 Jahren, als sich Sieghard Graf von Schala eine Wohnburg mit Wehrcharakter errichten ließ. Unter Hans Wilhelm von Losenstein erfolgte der Ausbau zu einem Renaissanceschloss. Heute ist das Schloss im öffentlichen Besitz und ein weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntes Ausstellungszentrum. Der Geschäftsführer und Historiker Peter Fritz zeigt die historischen Gemäuer und den einzigartigen Arkadenhof, den 1600 majestätische Terrakotten-Figuren zieren. Weiter südlich im Mostviertel hat sich der Unternehmer Erich Podstatny einen Jugendtraum erfüllt. 2010 übernahm er die damals weitgehend verfallene Höhenburg Plankenstein und baute sie als klassische Ritterburg wieder auf. In der Mittelaltercommunity ist die Burg äußerst beliebt. 1975 hat der damals 22-jährige Wirtschaftsmathematiker Stefan Zapotocky die völlig verfallene Weissenburg im Pielachtal aus dem 13. Jahrhundert gemeinsam mit seiner Schwester erworben. In jahrzehntelanger Arbeit hat die Familie die bis zu vier Meter tief verschüttete Burgruine freigelegt und in großen Teilen wiederaufgebaut. Heute dreht sich auf der Burg alles um Musik.

Traumschlösser und Ritterburgen - Vom Salzkammergut ins Kremstal 17:30

Traumschlösser und Ritterburgen - Vom Salzkammergut ins Kremstal

Dokumentation

Ob als Schauplatz einer TV-Serie oder als schauriges Kriminalmuseum - die Burgen und Schlösser vom oberösterreichischen Salzkammergut bis ins Kremstal sind unverwechselbare Kleinode. Als architektonische Wahrzeichen glänzen sie seit Jahrhunderten - seien es Schloss Ort im Traunsee oder Burg Altpernstein über dem Kremstal. Die ehrwürdigen Gemäuer sind für die heutigen Burgherren und Schlossdamen vor allem Quelle der Inspiration. Das Wasserschloss Ort im Traunsee bei Gmunden ist ein touristisches Aushängeschild des oberösterreichischen Salzkammerguts - auch Dank des internationalen Erfolgs der deutsch-österreichischen Fernsehserie "Schlosshotel Orth". Der Touristiker Andreas Murray, der die Dreharbeiten miterlebt hat und für die Vermarktung der Serie für die Stadtgemeinde Gmunden zuständig war, erinnert sich an den Ansturm der Gäste, den die Ausstrahlung der Serie in China damals für Gmunden bedeutet hat, und führt zu den Drehorten im schmucken Gebäude. Der Direktor des Kammerhofmuseums Gmunden, Johannes Weidinger, gewährt Einblicke in die turbulente Geschichte des malerischen Seeschlosses. Einst ein Benediktinerkloster, heute ein moderner Hotelbetrieb: Im Schlosshotel Mondsee lenkt Gerald Kienesberger die Geschicke. Bei seinen Gästeführungen durch das Schloss blitzt sie immer wieder auf, die Faszination, die er schon als Kind für das Haus gespürt hat. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat dort die letzte Gräfin von Mondsee, Micheline Almeida, die legendäre "Castello Bar" betrieben. Als Treffpunkt für die High Society war sie weit über die österreichischen Grenzen hinaus bekannt - auf der illustren Gästeliste der Gräfin befanden sich Namen wie Jochen Rindt, Yves Saint Laurent und Herbert von Karajan. Die Erhaltung von Schloss Scharnstein im oberösterreichischen Almtal hat Harald Seyrl zu seiner Lebensaufgabe gewählt. 1967 hat der Historiker das zwischen 1587 und 1606 vom Geschlecht der Jörger errichtete Renaissanceschloss in desolatem Zustand erworben und es gemeinsam mit seiner Frau, der Ärztin Regina Seyrl-Norman, auf Vordermann gebracht. Im Sommer leben sie auf Scharnstein, im Winter in Wien. Da wie dort betreiben sie ein Kriminalmuseum. Der Standort auf Schloss Scharnstein spannt den Bogen von mittelalterlichen Folterpraktiken bis hin zur Zeitgeschichte des Terrorismus in Österreich. Mitunter führen die Seyrls ihre Gäste aber auch in ihre privaten Gemächer im Schloss, wo in frechen Deckenmalereien aus den Zeiten der protestantischen Jörger gegen die katholische Kirche gewettert wird. Weiter östlich über dem Kremstal thront die rund 1000 Jahre alte Burg Altpernstein auf einem markanten Felsvorsprung. Sie ist heute ein Haus der Jugend und beherbergt das Institut für Soziale Kompetenz. Der Institutsvorsitzende und Burgverwalter Peter Leeb lädt Jugendliche und Schulklassen dort zu Feriencamps und Erlebniswochen ein. Die oberösterreichische Künstlerin Isabella Scharf-Minichmair hat sich dort ihr Atelier eingerichtet. In der Eremitage, wie sie es nennt, lässt sie das Haus und seine Umgebung am Hirschwaldstein zur unmittelbaren Inspiration für ihre Farbspiele werden.

Traumschlösser und Ritterburgen - Von Steyr nach Schärding 18:15

Traumschlösser und Ritterburgen - Von Steyr nach Schärding

Dokumentation

Zwischen der Donau und den Kalkalpen in Oberösterreich gibt es Prachtbauten, denen die große Aufmerksamkeit bislang verwehrt geblieben ist - doch lohnt sich der Blick hinter ihre Gemäuer. Ein Zentrum für musische Bildung hier, ein Krankenhaus für Pferde da - die Burgen und Schlösser von Steyr bis Schärding werden heute vielfältig genutzt. Stets bieten sie den Menschen, die sie mit Leben erfüllen, und deren Ideen, ein mehr als passendes Ambiente. Über dem Zusammenfluss von Steyr und Enns erhebt sich Schloss Lamberg in Steyr, das aus der historischen "Styraburg" hervorgegangen ist. Diese Burg gab der Stadt Steyr ihren Namen. Über Jahrhunderte hinweg residierten dort die Grafen von Lamberg, heute ist das Schloss im Besitz der Österreichischen Bundesforste. Es beherbergt das Standesamt und die Polizeidirektion der Stadt und dient zudem als Veranstaltungsort. Schlossführerin Silvie Somasgutner schlüpft bei ihren historischen Rundgängen gelegentlich in die Rolle der Katharina von Lamberg und erzählt in originalgetreuen Kostümen die Geschichte ihres Aufstiegs von der Gänsemagd zur Gräfin. Versteckt am südlichen Rand von Linz liegt das prachtvolle Schloss Tillysburg, dessen heutige Erscheinung auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Alljährlich im Sommer wird es zur Festspielkulisse. Intendant Nikolaus Büchel nutzt dabei die Architektur des Barockschlosses als Teil seines Bühnenbilds. Im ehemaligen Wirtschaftshof des Schlosses betreibt Tierarzt Christian Franz Österreichs modernste Pferdeklinik. Dort ist sogar eine Computertomografie im Stehen möglich. Schloss Parz in Grieskirchen zählt zu den beeindruckendsten Renaissanceschlössern Österreichs. Es wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts von Sigmund Ludwig von Polheim errichtet und befindet sich heute im Besitz der Messerschmitt Stiftung. Ende der 1980er-Jahre entdeckte man auf der 100 Meter langen Südfassade den größten erhaltenen Zyklus von Renaissancefresken nördlich der Alpen. Kunsthistorikerin Elfie Romankiewicz betont, dass die Fresken wichtige Beispiele protestantischer Propaganda im Geiste Martin Luthers darstellen. Im Wasserschloss Parz, das Teil der Anlage ist, befindet sich eine Kunstgalerie unter der Leitung der Goldschmiedin Jacinta Maria Mössenböck, die das Haus als Ort zeitgenössischer Kunst etabliert hat. Schloss Zell an der Pram im Bezirk Schärding wurde im 13. Jahrhundert von den "Herren von Celle" errichtet. Ab dem 17. Jahrhundert diente es den Grafen von Tattenbach als Jagdschloss, heute wird es vom Land Oberösterreich als Zentrum für musische Erwachsenenbildung genutzt. Schlossherr und Verwalter Markus Ladendorfer organisiert neben Konzerten vor allem musikpädagogische Seminare. Im Mittelalter entwickelte sich der heutige Bezirk Schärding zu einer florierenden Grafschaft, die vom lukrativen Handel auf dem Inn profitierte. Die Burg Schärding wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Von der ursprünglichen Anlage sind heute noch markante Mauerzüge, der Burggraben mit der Zwingermauer und ein äußerer Torturm erhalten. Der leidenschaftliche Stadtführer Rudolf Lessky entführt seine Gäste insbesondere bei den Nachtwächterrundgängen - ausgerüstet mit Hellebarde, Schlüsselbund, Horn und Laterne - in die mittelalterlichen Lebenswelten rund um die einstige Burg Schärding.

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Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

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Kunst für die Ewigkeit: Edward Hopper 19:20

Kunst für die Ewigkeit: Edward Hopper

Malerei

Edward Hopper gilt als Meister der stillen Szenen. Seine Gemälde fangen Einsamkeit, Licht und Stimmung ein und zeigen die Welt mit intensiver, nachdenklicher Kraft. Leere Räume, hartes Licht, große Stille: Edward Hopper zeigt den amerikanischen Alltag wie Szenen aus einem Film. Seine Bilder erzählen von Einsamkeit, Spannung und dem Ungesagten zwischen Menschen. Macht das seine Werke so fesselnd? Edward Hopper (1882-1967) wächst in den Vereinigten Staaten auf, in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Industrie, Urbanisierung und das Leben in wachsenden Städten prägen die amerikanische Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts. Schon früh zeigt Hopper sein ausgeprägtes Gespür für Architektur, Lichtführung und Komposition. Reisen nach New York und andere Städte eröffnen ihm neue Perspektiven, während er zugleich das ruhige Leben kleiner Städte und Vororten aufmerksam beobachtet. Hoppers Werke fangen Einsamkeit, Ruhe und subtile Dramatik des Alltags ein. Restaurants, Straßen, Wohnungen und Tankstellen werden zu Bühnen für Menschen, die oft allein oder in gedämpfter Interaktion gezeigt werden. Das Spiel von Licht und Schatten, klare Formen und präzise Perspektiven verleihen seinen Szenen eine fast filmische Intensität. Bilder wie "Nighthawks" und "Chop Suey" zeigen, wie Hopper scheinbar gewöhnliche Orte in kraftvolle Bildräume verwandelt. Eine zentrale Rolle in seinem Leben spielt seine Frau Josephine Nivison Hopper, selbst Malerin und Zeichnerin. Sie unterstützt ihn nicht nur organisatorisch, sondern bringt seine Karriere richtig in Gang und prägt seine künstlerische Laufbahn entscheidend mit. Josephine war Modell für viele seiner Figuren, Muse, Kritikerin und kreative Partnerin. Sie beeinflusst Hoppers Blick auf die amerikanische Alltagswelt, die Zusammenarbeit mit ihr macht einen wesentlichen Teil seines Schaffens aus. Trotz der scheinbaren Schlichtheit strahlen Hoppers Bilder tiefe Beobachtungsgabe und emotionale Intensität aus. Sie ziehen Betrachtende in ihren Bann, lassen die Gedanken wandern und machen Hopper zu einem der wichtigsten Maler des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten - ergänzt und begleitet von Josephines Beitrag - prägen das Bild der modernen amerikanischen Malerei bis heute.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Alpendörfer 20:15

Alpendörfer: Österreich: Halbnomaden im Bregenzer Wald

Land und Leute

Jedes Frühjahr brechen sie auf: Bergbauern, die mit ihrem Vieh immer höher in die Alpen ziehen - eine uralte Tradition, die bis heute das Leben und die Landschaft prägt. Die Dreistufenlandwirtschaft in Vorarlberg gilt als einzigartig und zählt zum UNESCO-Welterbe. Der Film begleitet eine Familie durch den Alpsommer: vom Hof ins Vorsäß und weiter hinauf auf die Hochalpe - im Rhythmus von Natur, Arbeit und Gemeinschaft. Sarah und Artur Greußing ziehen mit ihren beiden Töchtern, mit ihren Kühen und Pferd von Bezau ins 500 Jahre alte Vorsäß Schönenbach und später auf die Hochalpe. Harte Arbeit und klare Regeln bestimmen den Alltag - und machen den Alpsommer doch zur schönsten Zeit des Jahres.

Alpendörfer 20:40

Alpendörfer: Schweiz: Kastanien und Katastrophen

Land und Leute

Wenn im Herbst die Kastanien fallen, erwacht im Schweizer Bergell eine fast vergessene Tradition zum Leben - in den sogenannten Selven, den historischen Kastanienhainen. Im größten Edelkastanienwald der Alpen werden diese Selven wieder gepflegt: einst verfallen, heute Kulturgut und Einnahmequelle. Der Film begleitet Bauernfamilien durch die arbeitsreiche Erntezeit - geprägt von Gemeinschaft und Geschichte. Marco Giovanoli und seine Familie bewirtschaften Kastanienhaine in Soglio, unterstützt werden sie von Verwandten. Auch für die Englers sind die Selven mehr als Arbeit: Nach dem Bergsturz von 2017 geben sie Halt und Zuversicht.

Alpendörfer 21:05

Alpendörfer: Italien: Neues Leben in Ostana

Land und Leute

Im piemontesischen Ostana in den italienischen Alpen wird Giacomo Lombardo Bürgermeister, als nur noch fünf Menschen im Dorf leben. Er beschließt, seine Heimat nicht aufzugeben. Mit Ideen, Mut und Beharrlichkeit bringt Lombardo neues Leben ins Dorf. Immer mehr Menschen ziehen nach Ostana, eröffnen Betriebe und wagen den Neuanfang. Der Film begleitet sie bei ihrem Versuch, dem Ort eine Zukunft zu geben. Ob Bäckerei, Biogarten oder Dorftaverne: Die neuen Bewohner setzen ihre Pläne um. Auch Geflüchtete finden dort eine Perspektive. Zwischen Winter und Frühsommer zeigt sich, ob aus Visionen ein lebendiges Dorf entsteht.

Alpendörfer 21:30

Alpendörfer: Slowenien/Österreich: Grenzenloses Miteinander

Land und Leute

Mitten durch die Ostalpen, an der Grenze zwischen Österreich und Slowenien, leben Menschen, die seit Generationen verbunden sind - und heute um die Zukunft ihrer Region kämpfen. Im slowenischen Solcava will Vida Matk die traditionelle Schafzucht neu beleben. Im österreichischen Kärnten kämpft Zdravko Haderlap um seinen geschädigten Forst - und sucht Wege, die Region über Grenzen hinweg zu stärken. Als Rückkehrer bringt Zdravko neue Ideen in die Grenzregion. Er erzählt auf Wanderungen von ihrer Geschichte und denkt sie weiter. Die Dokumentation begleitet Vida Matk und Zdravko Haderlap durch Winter und Sommer - bei harter Arbeit, in großen Landschaften und auf der Suche nach neuen Chancen.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Emily 22:25

Emily

Drama

Emily wächst als Pfarrerstochter im ländlichen Yorkshire auf, wo sie für sonderbar gehalten wird. Wohl fühlt sie sich nur, wenn sie sich schreibend in ihre Fantasiewelt zurückziehen kann. Ihre Geschichten werden als Spinnereien abgetan, Emily soll lieber zum Familienunterhalt beitragen und als Gouvernante arbeiten. Der Druck wächst - bis sie in ihrem Hauslehrer William unerwartet Rückhalt findet und sich eine zarte Nähe entwickelt. Doch selbst William steht Emilys Leidenschaft für das Schreiben skeptisch gegenüber. Zwischen Anpassung und Selbstentfaltung muss sie ihren eigenen Weg finden - gegen Erwartungen und für ihre Freiheit.