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TV Programm für 3sat am 25.07.2026

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Das Geheimnis von Bayreuth 22:55

Das Geheimnis von Bayreuth: 150 Jahre Festspiele und die Macht des Rings

Dokumentation

150 Jahre Bayreuther Festspiele: ein Jubiläum, aufgeladen mit allen Triumphen der Oper und den Schrecken der Geschichte. Jedes Jahr wird das Werk Richard Wagners dort neu befragt. Bayreuth: ein Theater, das für ein Werk geschaffen wurde. Vor 150 Jahren hat Richard Wagner dort seine monumentales Werk "Der Ring des Nibelungen" uraufgeführt - und es begeistert noch immer. - Eine Reportage über die Geschichte eines Phänomens. Richard Wagners Traum vom Gesamtkunstwerk hat in Bayreuth seinen Original-Ort gefunden. Für das Festspielhaus hat er sein zentrales Werk geschrieben, die große Welterklärungstetralogie "Der Ring des Nibelungen". Ein Werk deutscher Kulturgeschichte, an dem sich Bayreuth immer wieder selbst erneuern musste - ästhetisch, politisch, ideologisch, familiär. Der Film konzentriert sich auf die Perspektive einiger der namhaftesten Bayreuth-Regisseure, die dort ihre Erfahrungen gesammelt haben: an einem Ort, an dem jede Deutung sofort zur Grundsatzfrage wird. Er erzählt von der Magie dieser Kunst, aber auch von den Wirrnissen und Abgründen einer Familie. Einst ein historisches Familienunternehmen, sind die Festspiele heute, in Zeiten schrumpfender finanzieller Mittel, ein mehr oder weniger moderner Kulturbetrieb mit tarifvertraglichen Strukturen. Den Balanceakt zwischen Tradition und Erneuerung leitet Katharina Wagner, Urenkelin des Komponisten, als Festspielleiterin - und trotzt manchen Zweiflern. Bayreuth, das ist für seine Fans eine Wallfahrt mit Schweißflecken unterm Hemd. Wenn das verloren ginge, wäre es das Ende? Es ist eben der Original-Ort.

Danach

Trockenzeit 23:10

Trockenzeit

Drama

Ein Dorf im Süden Tschechiens, der mährischen Toskana. Der trockene Sommer vertieft den Konflikt zwischen zwei Familienclans, die von dominanten Vätern geführt werden. Josef zwingt seine Familie zu einer alternativen Lebensweise und führt den Kampf gegen die örtliche Landwirtschaft, mit der Viktor viel Geld verdient. Josefs Familie leidet darunter, dass er den Kindern den Zugang zu Computern, Mobiltelefonen und dem Internet verbietet. Doch um den Lebensunterhalt für die Familie zu sichern, muss seine Frau Eva in Viktors Agrarbetrieb arbeiten. Viktor will mit seinem Land vor allem Profit erzielen. Die Folgen für die Umwelt sind ihm egal. In den Sommerferien kommt Viktors Sohn Míra, der seit über einem Jahr bei seiner Mutter in Prag lebt, nach Hause. Viktor möchte Míra in die Leitung des Agrarunternehmens einbeziehen, aber Míra weigert sich, weil er mit dem Konzept seines Vaters nicht einverstanden ist. Stattdessen freundet er sich mit Josefs Tochter Žofka an, aber ihre Beziehung ist turbulent, vor allem als die beiden Teenager beginnen, sich gegen ihre herrschsüchtigen Väter aufzulehnen. Viktor versucht, Míra davon zu überzeugen, sich nicht mit Žofka zu treffen, während Josef es nicht gern sieht, dass Žofka sich von seinem Einfluss löst. Als Míra und Žofka beschließen, gemeinsam aus dem Dorf wegzulaufen, scheint dies die beste Lösung für ihre Situation zu sein. Zwei verfeindete Dorffamilien kämpfen hartnäckig um den richtigen Umgang mit der Natur und dem Leben. Letztendlich sind es ihre Kinder, die die Differenzen überwinden und die verschiedenen Ansichten in Einklang bringen. Die Geschichte um Žofka und Míra kreist um die Frage, ob eine Versöhnung zwischen unterschiedlichen Lebenskonzepten und Weltanschauungen möglich ist und ob der Riss, der die Gesellschaft spaltet, wieder geschlossen werden kann.