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TV Programm für 3sat am 26.03.2026

Afrika von oben: Südafrika 04:00

Afrika von oben: Südafrika

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Eine erstaunliche Reise führt aus der Luft über Südafrika. Zu entdecken sind spektakuläre Küsten, wo es im Meer von Leben nur so wimmelt, und pulsierende Städte voller Leben. Südafrika vereint unterschiedlichste Naturräume: die riesige Kalahari-Wüste im Norden und die langgezogenen Bergketten, die das Land umschließen. Am Westkap hebt Naturschutzfotograf Jean Tresfon mit dem Tragschrauber ab, auf der Suche nach dem perfekten Motiv. Dieses Paradies für Meeresbewohner ist ein Hotspot der Biodiversität. Unzählige Fischarten, Haie und Wale sind zu allen Jahreszeiten anzutreffen. Zu Wasser setzt ein Team von Wissenschaftlern alles daran, die Buckelwale, die dort vorüberziehen, zu schützen. Biologe Simon Elwen und sein Team erforschen das Verhalten der sanften Riesen, um Kollisionen mit Schiffen zu vermeiden. Gewaltige Ausmaße hat der Zug, der Erze von der Sishen-Mine über 861 Kilometer bis in die Saldanha Bay transportiert. Unweit von Kapstadt erstrecken sich Seetangwälder im Meer, die zu den produktivsten Ökosystemen der Erde zählen. Apnoetaucher Shamir lädt junge Südafrikaner ein, die einzigartige Welt der Großalgen zu erleben. Und in der Township Masiphumelele bringt Vuyo den Kindern das Skateboardfahren bei und gibt ihnen Beschäftigung. Waghalsige Bungeespringer springen von Afrikas höchster Brücke. Im Nordosten des Landes liegt eines der berühmtesten Wildtierreservate der Welt: Im Kruger-Nationalpark kämpfen Wildhüter für das Überleben der Nashörner. Damit auch zukünftige Generationen durch den Busch streifen können. Afrika von oben: Aus großer Höhe entsteht ein völlig neues Bild des für seine Wildnis berühmten Kontinents. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe und fantastischen Landschaften.

Südafrikas Westen von oben 04:45

Südafrikas Westen von oben

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Südafrikas Westen ist dank Tafelberg, Kapstadt und der schönen "Garden Route" weltweit bekannt. Im Landesinneren wird edler Wein produziert, und an den Küsten leben Wale, Robben und Pinguine. Im Westen Südafrikas lässt sich viel erleben - von einer Städtetour in Kapstadt über Strandurlaub und Weinproben bis zu Fernwanderungen. Naturfreunde können am Meer, in Bergen und Wüste eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt mit vielen seltenen Arten erkunden. Kapstadt, heute Sitz des südafrikanischen Parlaments, blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Die Innenstadt und der Hafen wurden über Jahrhunderte von niederländischen und britischen Kolonialmächten geprägt, die dort die wichtige Schifffahrtsroute rund um das Kap der Guten Hoffnung schützten. Doch trotz zahlreicher Leuchttürme finden sich zahlreiche Schiffswracks entlang der zerklüfteten Küsten der Kapregion. Weiter nördlich, nahe der Grenze zu Namibia, waren weite Landstriche über Jahrzehnte abgesperrt, da dort Diamanten gefunden wurden. Seit einigen Jahren lässt sich auch dieser kaum besiedelte Landesteil wieder erkunden. Atemberaubende Luftaufnahmen der Reihe "... von oben" zeigen neben dem Osten und Westen Südafrikas auch die amerikanischen Bundesstaaten South Dakota sowie North und South Carolina von ihrer schönsten Seite.

Südafrikas Osten von oben 05:30

Südafrikas Osten von oben

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Vom Indischen Ozean bis in die über 3000 Meter hohen Drakensberge bietet Südafrika vielfältige Landschaften, weite Strände und moderne Millionenstädte mit einer bewegten Geschichte. Der Film präsentiert den flächenmäßig größten Teil Südafrikas von der Ostküste bis an die Grenze Botswanas. Er zeigt die ganze Vielfalt des Landes mit mächtigen Metropolen, wilden Landschaften, Felsküsten, Wasserfällen und endlos erscheinenden Ebenen. Südafrikas Osten wartet mit zahlreichen touristischen Attraktionen auf. Darunter viele Wildreservate und Schutzgebiete wie der "Kruger Nationalpark" und traumhafte, grüne Berglandschaften mit Wasserfällen und tief eingeschnittenen Schluchten. Mit Pretoria und Bloemfontein liegen zwei der drei Hauptstädte des Landes im Osten, und die Hafenstadt Durban lockt mit Stränden und Casinos. Doch auch die Kolonialgeschichte Südafrikas ist allgegenwärtig, und zahlreiche Orte erinnern an die blutigen Schlachten einstiger Kriege und Aufstände.

Kulturzeit 06:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

nano 07:00

nano

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

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Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

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Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Kulturzeit 09:05

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nano 09:45

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Die Victoriafälle 10:15

Die Victoriafälle: Elefanten auf der Spur

Land und Leute

Die Victoriafälle gehören zu den spektakulärsten Naturwundern Afrikas. Auf einer Breite von rund 1700 Metern stürzen die Wassermassen in die Tiefe - kein anderer Wasserfall ist breiter. Der Sambesi speist die mächtigen Victoriafälle, die im südlichen Afrika zwischen Simbabwe und Sambia liegen. Der Fluss ist die Lebensader für die ganze Region. Viele Elefanten kommen an seine Ufer, um zu trinken - dabei laufen sie mitten durch die Stadt Victoria Falls. Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone hatte im November 1855 ein Erlebnis, das ihn zutiefst beeindruckte. Er gilt als der erste Europäer, der die größten Wasserfälle Afrikas erblickte und nannte sie "Victoria Falls" - zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria. Mittlerweile gehören sie zum Weltnaturerbe der UNESCO. Lange vor Livingstone taufte die einheimische Bevölkerung die Fälle "Mosi-oa-Tunya", was "der Rauch, der donnert" bedeutet. Diesen klangvollen Namen verdienen die Victoriafälle vor allem nach der Regenzeit, wenn riesige Wassermassen in die Tiefe stürzen und hohen Sprühnebel entstehen lassen, der noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen ist. Daher regnet es in unmittelbarer Umgebung der Wasserfälle fast ständig. Die Anziehungskraft der Victoriafälle besteht auch darin, dass die Umgebung bis heute ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Landschaft und Wasserfälle sehen noch weitgehend so aus, wie Livingstone sie vorgefunden hatte. Besondere Bedeutung hat der Sambesi auch für Wildtiere, denn die Victoriafälle liegen mitten in einem wichtigen Netzwerk großer Schutzgebiete. Obwohl es an den Fällen Wasser im Überfluss gibt, ist ihre Umgebung sehr trocken. Die Tiere sind auf das lebenspendende Wasser des Sambesi angewiesen. Die Stadt Victoria Falls wurde mitten auf einer alten Wanderroute von Elefanten errichtet, die immer wieder nahe der Stadt auftauchen und Menschen gefährden. Naturschützer statten daher wilde Elefanten mit Sendehalsbändern aus, um die Wanderungen der Dickhäuter besser zu verstehen. Die Dokumentation von Axel Gomille wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf eines der größten Naturwunder Afrikas und geht der Frage nach, wie die Koexistenz von Menschen und Elefanten besser gelingen kann.

Afrika von oben: Marokko 10:30

Afrika von oben: Marokko

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Afrika von oben: Aus großer Höhe entsteht ein völlig neues Bild des für seine Wildnis berühmten Kontinents. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe und fantastischen Landschaften. Diesmal führt die Reise aus der Luft über ein Land im Nordwesten des Kontinents: Marokko. Im Marokko von heute trifft die alte Welt auf die neue. Technische Meisterleistungen wie der Megahafen Tanger-Med und die größte Solarfarm der Welt versetzen in Staunen. Als Tor zu Afrika hat Marokko lange Zeit Eroberer angezogen, die alle ihre Spuren hinterlassen haben. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe verfügt das Land über mittelalterliche, von Mauern umgebene Städte und eindrucksvolle Architektur. Die Hassan-II.-Moschee in Casablanca ist eine der größten Moscheen überhaupt. Das befestigte Dorf Aït-Ben-Haddou ist eine ehemalige Karawanenstadt. Mit seinen Lehmmauern erhebt sich der Ort wie eine Fata Morgana und dient immer wieder als Filmkulisse. Im Marokko von heute trifft die alte Welt auf die neue. Technische Meisterleistungen wie der globale Megahafen Tanger-Med und die größte Solarfarm der Welt versetzen in Staunen. Kontrastreiche Landschaften begegnen sich: die Mittelmeerküste mit gemäßigtem Klima, das mächtige Atlasgebirge mit schneebedeckten Gipfeln und die scheinbar endlose Sahara, die größte Wüste der Erde. Außergewöhnliche Menschen nennen dieses Land ihr Zuhause: von traditionellen Berberbauern über Gnawa-Musiker bis hin zu Abenteurern, die sich unter der rauen Wüstensonne bewegen. Alljährlich treten Extremsportler zum Marathon des Sables (MDS) an, einem Lauf durch die Weiten der Sahara. Noch immer ziehen auch Nomaden durch die Wüste. Nur dank der widerstandsfähigen Kamele, die sie begleiten, können sie ihre Lebensweise erhalten. Unter der heißen Sonne gedeihen im Draa-Tal Dattelpalmen. Ein unterirdischer Fluss versorgt die Plantagen und ermöglicht so seit Jahrhunderten das Überleben der Menschen in den Oasen.

Der Oman von oben 11:15

Der Oman von oben

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Der Oman: ein Land wie aus 1001 Nacht. Das Sultanat im Südosten der Arabischen Halbinsel besitzt unvergleichliche Naturschätze: Wüsten, Küstenlandschaften, Wasserfälle und smaragdgrünes Wasser. Das Sultanat mit seinen etwa 4,5 Millionen Einwohnern hat eine ereignisreiche Vergangenheit, deren Spuren noch immer allgegenwärtig sind. Im Oman trifft die jahrhundertealte arabische Kultur auf die Moderne - eine Oase des Orients zwischen Tradition und Zukunft. Aus der Luft betrachtet zeigen sich Naturräume, Städte und Kulturdenkmäler in ihrer ganzen Schönheit. Die Reihe "... von oben" fängt diese Schönheit in verschiedenen Regionen der Erde ein.

Der Vorarlberger Rheticus - Kopernikus' genialer Schüler 12:00

Der Vorarlberger Rheticus - Kopernikus' genialer Schüler: Gestaltung: Judith Brandner

Dokumentation

Der österreichische Mathematiker Georg Joachim Rheticus arbeitete als Schüler des Astronomen Nikolaus Kopernikus (1473-1543) an dem Manuskript "De revolutionibus orbium coelestium" mit. Kopernikus beschreibt darin eine Erkenntnis, die das Weltbild erschüttert: Die Erde dreht sich um die Sonne! Rheticus kann Kopernikus überzeugen, sein bahnbrechendes Werk zu veröffentlichen. An ihn erinnert das Sonnenuhr-Denkmal vor dem Feldkircher Dom.

Servicezeit 12:25

Servicezeit

Ratgeber

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

Querbeet 12:55

Querbeet

Pflanzen

Ob im Garten, in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Gewächshaus: "Querbeet" vermittelt das Wissen um Aussehen, Pflege und Verwendung der Pflanzen. "Querbeet" macht Lust, es selbst auszuprobieren und die Liebe zum Garten und zum Gärtnern zu entdecken.

Afrika von oben: Äthiopien 13:25

Afrika von oben: Äthiopien

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Die Reise aus der Luft führt diesmal über eins der bevölkerungsreichsten Länder Afrikas: Äthiopien. Das am Horn von Afrika gelegene Land wurde einst von Erdbeben und Vulkanen geprägt. Noch immer wirken gewaltige Naturkräfte: Der giftige Rauch des Erta Ale ist meilenweit zu sehen. In seiner Caldera liegt einer von nur wenigen aktiven Lavaseen weltweit. Unter der mörderischen Glut der Sonne gewinnen die Salzarbeiter in der Afar-Senke das weiße Gold. Kamelkarawanen transportieren das Salz tagelang durch die Wüste. In der Provinz Tigray finden sich uralte christliche Wurzeln. Die ersten Christen schufen einmalige Kulturdenkmäler im massiven Sandstein. Noch heute ist die Stadt Aksum Pilgerstätte für äthiopische Christen. Weiter im Süden ragen im Simien-Gebirge die meisten und höchsten Gipfel Äthiopiens auf. Im Hochland auf über 2200 Metern Höhe leben äußerst seltene Primaten: Die Dscheladas, auch Blutbrustpaviane genannt, ernähren sich ausschließlich von Gras, das es dort reichlich gibt. Der höchstgelegene See Afrikas und größte Äthiopiens ist der Tana-See. Sein Fischreichtum lockt große weiße Pelikane an. Wie seit Jahrhunderten fahren die Fischer mit ihren traditionellen Binsenbooten hinaus und werfen ihre Netze aus. Die Tis-Issat-Wasserfälle gelten als Ursprung des Blauen Nils. Nicht weit von der Hauptstadt Addis Abeba eröffnet sich das "Great Rift Valley", der "Große Afrikanische Grabenbruch". Diese Täler bilden eine eigene reiche Welt aus Savannen, Wald und sanften Hügeln von unübertroffenem Artenreichtum. Fast nur aus der Luft sind die seltenen und wenigen Elefanten am Horn von Afrika zu entdecken. Afrika von oben: Aus großer Höhe entsteht ein völlig neues Bild des für seine Wildnis berühmten Kontinents. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe und fantastischen Landschaften.

Afrika von oben: Botsuana 14:05

Afrika von oben: Botsuana

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Botswanas überrascht mit den ausgetrockneten Salzpfannen des Makgadikgadi über das schier endlose Labyrinth der Sümpfe und Überschwemmungsgebiete des Okavango-Deltas bis hin zur Kalahari. An der Grenze zu Namibia fließt der Okavango und dient als ganzjährige Wasserquelle. Der Strom bietet Lebensraum für mehr als 400 Vogelarten. Auch die Menschen versorgt der Fluss. Sie fangen Fisch oder ernten Schilfgras. Die Arbeit ist nicht ungefährlich. Flusspferde, Krokodile und Schlangen liegen auf der Lauer. Das Okavango-Delta ist UNESCO-Weltnaturerbe und Heimat einer einzigartigen Tierwelt. Dort leben über 100 Säugetierarten, darunter Löwen, Leoparden, Giraffen und Elefanten. Nachdem die Dickhäuter in Botswana fast ausgerottet waren, hat sich ihr Bestand dank strenger Gesetze erholt. Südöstlich des Deltas schließt sich die zweitgrößte Wüste Afrikas an: Die Kalahari umfasst etwa eine Million Quadratkilometer. Ihr ausgedehntester Teil liegt in Botswana. Der Wohlstand des Landes hängt hauptsächlich von Diamanten ab. Doch sie zu entdecken, erfordert immensen Aufwand. Je mehr sich die Infrastruktur im Land entwickelt, desto häufiger treffen Tier und Mensch aufeinander. Die Zebraherden wandern am weitesten. Sobald Regen fällt, verwandelt sich die Wüste in grünes Weideland und die Tiere kehren zurück. Das Eingreifen des Menschen hat diesen Kreislauf gefährdet. Doch seit der Jahrtausendwende werden Hindernisse wie Zäune beseitigt, damit die Natur wieder zu ihrem Recht kommt. Afrika von oben: Aus großer Höhe entsteht ein völlig neues Bild des für seine Wildnis berühmten Kontinents. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe und fantastischen Landschaften.

Afrika von oben: Ghana 14:50

Afrika von oben: Ghana

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Die Reise aus der Luft führt diesmal über das westafrikanische Land Ghana: ein Land der glühend heißen Savannen, der alten Königreiche und versunkenen Wälder. Von Nord nach Süd strömt der längste Fluss des Landes: Der Volta führt von den Sahel-Savannen des Nordens durch die fruchtbaren Hügel im Herzen des Landes, wo Kakao gedeiht, und über den größten von Menschenhand geschaffenen See Afrikas. Mit den Bedingungen der Trockenheit lebt das Volk der Grusi. Die Früchte des Affenbrotbaums gelten als afrikanisches Superfood und helfen den Bewohnern, gesund durch das Jahr zu kommen. Der Mole-Nationalpark ist Heimat der Schwarz-weißen Stummelaffen. Auch eine große Population von Elefanten lebt dort. Ranger achten zu ihrem Schutz darauf, dass die Tiere nicht zu nah an die Siedlungen der Menschen geraten. Am südlichen Ende des Parks liegt das Dorf Larabanga mit seiner Moschee. Die schneeweiße Festung aus Schlammziegeln soll mehr als 600 Jahre alt sein und gilt als religiöses Heiligtum. Weiter im Süden fließt der Volta in den Volta-See, einen der größten Stauseen der Welt. Den Schiffen auf dem See droht eine ungewöhnliche Gefahr: versunkene Bäume. Mächtige Mahagoni- und Teakbäume wurden überflutet. Ihre Kronen ragen aus dem Wasser. Ein einheimischer Unternehmer hat den Wert des Unterwasserwalds entdeckt. Er will das extrem harte Holz bergen, dessen Zustand oftmals besser ist als zu Lebzeiten des Baums. Westlich des Sees prägt ein Streifen Regenwald die Ashanti-Region. Ghana ist nicht nur reich an Mineralien wie Gold: Das feucht-tropische Klima ist ideal für den Kakao-Anbau. Afrika von oben: Aus großer Höhe entsteht ein völlig neues Bild des für seine Wildnis berühmten Kontinents. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe und fantastischen Landschaften.

Afrika von oben: Kamerun 15:35

Afrika von oben: Kamerun

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Die Reise aus der Luft führt nach Kamerun, an der Kreuzung von West- und Zentralafrika gelegen. Das Land ist für seine kulturelle und sprachliche Vielfalt bekannt. Von den atemberaubenden Küstenregionen am Atlantik bis zu den Ufern des Ossa-Sees sind spektakuläre Landschaften zu entdecken. Kamerun ist auch Heimat vieler Primaten, doch die wachsende Zahl der Menschen ist eine Bedrohung für die Wildtiere. Besonders gefährdet ist der Mandrill, einer der seltensten Affen. Im "Limbe Wildlife Center" werden Opfer des illegalen Tierhandels gepflegt und auf die Rückkehr in die Wildnis vorbereitet. Kameruns größter Fluss, der Sanaga, speist den größten See in Westafrika. Im Ossa-See leben Rundschwanzseekühe. Ihr Lebensraum wird durch einen aggressiven Schwimmfarn bedroht. Die Salvinia molesta, eine invasive Pflanzenart, verbreitet sich rasant und verdrängt die Pflanzen, von denen sich die Seekühe ernähren. Doch es gibt einen Plan: Ein Rüsselkäfer soll die Plage beenden. Eine große Tradition zu bewahren, hat sich Pierre Bala zur Aufgabe gemacht. Er ist einer der letzten Geschichtenerzähler in Kamerun. Mit seinem Musikinstrument, einer handgefertigten Mvet, und in seinem Kostüm aus Rindenmulch unterhält er sein gebanntes Publikum. Die 17-jährige Brenda Tabe hingegen ist ein angehender Star in Kameruns Fußballszene. Sie will andere Mädchen ermutigen, Fußball zu spielen. Clever und einfallsreich ist auch Mechaniker Emmanuel Wembe: Er macht aus einem normalen Motorrad eine Limousine auf zwei Rädern. Bis zu neun Personen kann sein Fahrzeug transportieren, selbst in schwierigem Gelände. Afrika von oben: Aus großer Höhe entsteht ein völlig neues Bild des für seine Wildnis berühmten Kontinents. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe und fantastischen Landschaften.

Afrika von oben: Kenia 16:15

Afrika von oben: Kenia

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Eine unglaubliche Reise aus der Luft über die Landschaften Kenias. Direkt an der Bruchkante des Großen Afrikanischen Grabenbruchs liegt auf einer Höhe von 2400 Metern die Stadt Iten. Die kühle Hochgebirgsgegend bringt Kenias beste Athleten hervor und ist ein Anziehungspunkt für die besten Läufer der Welt. Fruchtbare Vulkanerde hat im Hell's-Gate-Nationalpark ein Paradies für Pflanzenfresser wie Zebras und Büffel entstehen lassen. Wasser vom Kilimandscharo speist die Graslandschaften im Amboseli-Nationalpark. Die Elefanten wandern von dort zum Tsavo-Nationalpark. Sie vor Wilderei zu schützen, hat sich die "Big Life Foundation" zur Aufgabe gemacht. Aus der Luft spürt Pilot Craig Miller die Herden auf. Am Boden behalten erfahrene Ranger die Tiere im Blick. Die Versorgung mit Wasser stellt auch das Volk der Massai vor Herausforderungen. Frauen wie Lucy nehmen oft kilometerlange Fußmärsche in Kauf, um ein Wasserloch zu finden. Gibt es kein Wasser mehr für die Herden, zieht das Dorf weiter. Neben den berühmten Savannenlandschaften ist Kenia auch mit einer über 1400 Kilometer langen Küste gesegnet. Meeresschildkröten steuern die Strände an, um ihre Eier abzulegen. Doch ihr Lebensraum ist in Gefahr. Kenias einst unberührte Strände werden immer mehr von angespültem Plastikmüll übersät. Die Frauen aus dem Dorf Watamu organisieren sich, um die Umweltverschmutzung einzudämmen. Jede Woche sammeln sie Plastik vom Strand. Matilda Mathius und ihr Team versuchen so, zur Rettung des Ozeans beizutragen. Eine Herzensangelegenheit. Afrika von oben: Aus großer Höhe entsteht ein völlig neues Bild des für seine Wildnis berühmten Kontinents. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe und fantastischen Landschaften.

Die Großkatzen der Masai Mara 17:00

Die Großkatzen der Masai Mara: Auf der Jagd

Tiere

Gnus, Zebras, Antilopen und Gazellen durchwandern die Savanne. Die Herden mit ihren Jungtieren stellen eine willkommene Futterquelle für Raubkatzen wie Löwen, Geparde und Leoparden dar. Dabei zeigen die Großkatzen unterschiedliche Jagdweisen. Während Löwen im Rudel jagen, sind Geparde Einzeljäger. Dank ihrer Schnelligkeit sind sie bei der Hetzjagd oft erfolgreich. Jaguare hingegen bevorzugen die passivere Anschleich- und Lauerjagd.

Die Großkatzen der Masai Mara 17:45

Die Großkatzen der Masai Mara: In der Kinderstube

Tiere

Schakale, Hyänen und Servale gehören zu den kleineren Jägern der Savanne. Sie alle müssen Beutetiere erlegen, um ihren Nachwuchs zu versorgen. Die Konkurrenz unter den Raubtieren ist groß. Geparde sind mit Spitzengeschwindigkeiten von rund 100 Kilometern pro Stunde die schnellsten Landtiere der Welt. Nach den anstrengenden Sprints müssen sie sich ausruhen - häufig nutzen Hyänen diese Schwäche aus, um den erfolgreichen Jägern ihre Beute abzunehmen.

nano 18:30

nano

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Forschung extrem - Unser Weltbild am Limit? 20:15

Forschung extrem - Unser Weltbild am Limit?

Wissenschaft

Was können wir wissen? Sind wir Teil einer Simulation, oder besteht die Welt in Wirklichkeit nur aus Informationen? Ingolf Baur unterwegs zu den Grenzgebieten menschlicher Erkenntnis. Kosmologie, Elementarteilchenphysik und die Bewusstseinsforschung sind in Sackgassen geraten. Stehen wir vor der Revolution unseres Weltbilds, oder ist der Mensch einfach zu beschränkt, um die komplexe Realität zu erkennen? Hilft am Ende nur noch Meditation? In Mývatn im Norden Islands trifft Ingolf Baur Yan Lavallée, Professur für Magmatische Petrologie und Vulkanologie. Lavallée forscht im Feld der experimentellen Vulkanologie. Sein Spezialgebiet: Magma. Er will verstehen, wie es unter unseren Füßen, ganz tief im Erdinneren, wirklich aussieht. Die Eigenschaften von Magma - dem Stoff, aus dem unser Planet geformt ist - sind noch weitgehend unbekannt. Lavallée will deshalb einen Vulkan anbohren, um Magma im Inneren der Erde dauerhaft beobachten zu können. Das hat vor ihm noch nie jemand versucht. Er hofft so, eines Tages sogar kleinere Vulkane per Magma-Engineering kontrollieren zu können. Hybris? Auf jeden Fall Forschung extrem! Und wer weiß schon, wohin der technologische Fortschritt eine Zivilisation bringen kann. Elementarteilchenphysikerin Cristina Lazzeroni am Genfer CERN stochert momentan im Dunkeln. Neue plausible Theorien für den Aufbau der allerkleinsten Grundbausteine der Materie fehlen. Auch bei den Kosmologen herrscht Ratlosigkeit. Ihre Messungen der mysteriösen "dunklen Energie", die den Kosmos auseinandertreibt, passen nicht zusammen. Doch ein Weltbild, das größer und umfassender wäre als Einsteins Relativitätstheorie ist nicht in Sicht. Der Bewusstseinsforscher Steve Fleming in London versenkt sich nicht in die Tiefen des Erdinneren, in die Weiten des Kosmos oder die Welt der Elementarteilchen - seine Domäne ist der menschliche Geist. Er versucht herauszufinden, warum wir überhaupt eine Welt wahrnehmen und keine empfindungslosen Zombies sind. Trotz jahrzehntelanger Forschung ist offen, wie unser inneres Erleben erzeugt wird. Fleming hofft, dass sich das Bewusstseinsrätsel quasi auflöst, wenn die Hirnforschung die einzelnen Funktionen unseres Denkorgans noch genauer versteht. Womöglich lässt sich ja "ganz einfach" durch jahrzehntelange Meditation erfahren, wie das Bewusstsein funktioniert? Lama Tilmann Lhündrup aus dem Schwarzwald jedenfalls ist überzeugt: Meditation ist eine Wissenschaft, die uns hilft, ganz viele Annahmen über die Wirklichkeit zunächst einmal beiseitezulassen. Für den englischen Informationsphysiker Melvin Vopson mehren sich die Anzeichen, dass unsere Welt lediglich als Simulation eines gigantischen Quantencomputers der Zukunft existiert. Wir wären dann Avatare in einer virtuellen Welt. Reine Science-Fiction also? Schon möglich, widerlegen lässt sich die Theorie nicht. Ganz sicher wäre das der ultimative Umbruch unseres Weltbilds.

Leben im Multiversum - Gibt es uns unendlich oft? 21:00

Leben im Multiversum - Gibt es uns unendlich oft?

Wissenschaft

Wenn die physikalische Theorie vom Multiversum stimmt, gibt es uns Menschen in unzähligen Varianten. Was macht das mit uns? Darüber diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen. Diese Vorstellung stellt unser Weltbild einmal mehr auf den Kopf: Unsere Welt scheint sehr viel größer und mannigfaltiger als wir bislang dachten. Neueste physikalische Berechnungen deuten darauf hin, dass unser Universum Teil einer weit größeren Struktur sein könnte. Was bedeutet das für uns Menschen, wenn wir nur ein winziger Teil in einem Kosmos aus unzähligen Blasenuniversen wären? Lange galt die Multiversum-Theorie als Science-Fiction oder rechnerische Spekulation. Doch die theoretischen Hinweise verdichten sich. Und so steht unser Weltbild vor einer möglichen Zäsur, die unser Verständnis von Realität, Zufall und freiem Willen grundlegend verändern könnte. Auf den Menschen hat diese Vorstellung schon immer eine Faszination ausgeübt, die sich in zahlreichen Filmen und Serien zeigt. Denn in einem unendlichen Multiversum wäre es denkbar, dass Kopien von uns existieren, die an jedem Wendepunkt ihres Lebens andere Entscheidungen getroffen haben. Was wir als Zufall oder freien Willen erleben, könnte in Wahrheit Teil einer deterministischen Aufspaltung der Realität sein: Jede Wahl, die wir treffen, wird in einem anderen Zweig des Universums genau entgegengesetzt ausgeführt. So weit, so spekulativ. Stephanie Rhode geht mit ihren Gästen der Frage nach, was die kosmologischen Gedankenexperimente für unser Selbstverständnis bedeuten. Was fasziniert uns an der Idee des Multiversums, das in so vielen Filmen und Serien neue Möglichkeiten unserer Existenz entwirft? Wenn die Expansion des Alls einem präzisen - wenn auch hochkomplexen - mathematischen Muster folgt, bleibt dann noch Raum für Geist, Freiheit und Verantwortung? Gästevorstellung: Sibylle Anderl ist Astrophysikerin, Philosophin, Wissenschaftsjournalistin und Co-Ressortleiterin "Wissen" bei der ZEIT. Sie verbindet Naturwissenschaft mit der Reflexion über gesellschaftlich-politische Themen und moderiert unter anderem das Format "Space Night Science" auf ARD alpha. Simon Friederich lehrt an der Universität Groningen als Wissenschaftsphilosoph. Außerdem ist er Mitherausgeber des "Journal for General Philosophy of Science." Im Jahr 2021 erschien sein Buch "Multiverse Theories: A Philosophical Perspective" bei Cambridge University Press. Jean-Luc Lehners hat Physik und Mathematik in London und Cambridge studiert und promovierte zur Stringtheorie. Von 2010 bis 2024 leitete er die Arbeitsgruppe "Theoretische Kosmologie" am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam. In Kürze erscheint sein Buch "Der Anfang von Raum und Zeit".

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

auslandsjournal extra 22:25

auslandsjournal extra

Auslandsreportage

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.

Prostitution und Sexarbeit - Von Ausbeutung und Selbstbestimmung 22:55

Prostitution und Sexarbeit - Von Ausbeutung und Selbstbestimmung

Dokumentation

Die Sexarbeiterinnen Tessa und Ruby sind selbstbestimmt, erleben aber gesellschaftliche Stigmatisierung. Graziella wurde Opfer von Gewalt und Ausbeutung. Obwohl Prostitution in der Schweiz seit 1942 legal ist, flammt die Debatte, ob Frauen in der Sexarbeit gerettet werden sollen, immer wieder auf. Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war gezeichnet von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen. Diese bekämpfen Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Das treibt die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land, in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nimmt, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf.

Y-Kollektiv: Cybergrooming: Pädokriminelle im Kinderchat 23:45

Y-Kollektiv: Cybergrooming: Pädokriminelle im Kinderchat

Reportage

Cybergrooming nimmt deutlich zu: Immer mehr Kinder werden im Internet sexuell belästigt. Oft schreiben Täter Kinder über Soziale Medien oder die Chatfunktion von Videospielen an. Die Chats sind meist verschlüsselt. Cybergrooming beschreibt die Anbahnung sexueller Kontakte von Erwachsenen mit Kindern im Internet - und ist in Deutschland eine Straftat. In diesem Film recherchiert Carolin von der Groeben, wie gefährlich das ist. Rund ein Viertel aller Jugendlichen zwischen acht und 18 Jahren berichten, dass sie schon einmal von Unbekannten im Netz zu realen Treffen aufgefordert wurden. Carolin von der Groeben ist als zwölfjährige Leni online unterwegs. Binnen kürzester Zeit wird sie von Männern angeschrieben. Dabei offenbart sich, mit welchen sexuellen Fantasien Kinder im Netz konfrontiert werden. Die Journalistin spricht mit Celine, die auf eigene Faust solche Fälle verfolgt, und erfährt von Niko aus erster Hand, welche Auswirkungen Cybergrooming auf die Opfer hat. Außerdem begleitet sie eine Spezialeinheit der Görlitzer Polizei, die sich unter anderem mit Kinderpornografie befasst.

10 vor 10 00:15

10 vor 10

Nachrichten

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

maischberger 00:45

maischberger

Talkshow

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus - journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.

Der Weg ins zweite Leben 02:00

Der Weg ins zweite Leben: Die Kieler Brustkrebs-Sprotten

Reportage

Für Esther, 50, fühlte sich die Diagnose Brustkrebs an wie ein Riesenirrtum: Sie war gerade 44 Jahre alt, sportlich, optimistisch und lebte, wie sie meinte, ein sehr gesundheitsbewusstes Leben. Und doch hatte sich der Knoten gebildet. Eine Erklärung gab und gibt es nicht. Wie sich dieser Sturz ins Ungewisse anfühlte, weiß sie noch genau. Inzwischen liegen sechs Jahre und zahlreiche OPs hinter ihr, und sie trägt selbstbewusst "oben ohne". Esther ist Vorsitzende der Selbsthilfegruppe "Kieler BrustkrebsSprotten".

Afrika von oben: Ghana 02:30

Afrika von oben: Ghana

Landschaftsbild

Die Reise aus der Luft führt diesmal über das westafrikanische Land Ghana: ein Land der glühend heißen Savannen, der alten Königreiche und versunkenen Wälder. Von Nord nach Süd strömt der längste Fluss des Landes: Der Volta führt von den Sahel-Savannen des Nordens durch die fruchtbaren Hügel im Herzen des Landes, wo Kakao gedeiht, und über den größten von Menschenhand geschaffenen See Afrikas. Mit den Bedingungen der Trockenheit lebt das Volk der Grusi. Die Früchte des Affenbrotbaums gelten als afrikanisches Superfood und helfen den Bewohnern, gesund durch das Jahr zu kommen. Der Mole-Nationalpark ist Heimat der Schwarz-weißen Stummelaffen. Auch eine große Population von Elefanten lebt dort. Ranger achten zu ihrem Schutz darauf, dass die Tiere nicht zu nah an die Siedlungen der Menschen geraten. Am südlichen Ende des Parks liegt das Dorf Larabanga mit seiner Moschee. Die schneeweiße Festung aus Schlammziegeln soll mehr als 600 Jahre alt sein und gilt als religiöses Heiligtum. Weiter im Süden fließt der Volta in den Volta-See, einen der größten Stauseen der Welt. Den Schiffen auf dem See droht eine ungewöhnliche Gefahr: versunkene Bäume. Mächtige Mahagoni- und Teakbäume wurden überflutet. Ihre Kronen ragen aus dem Wasser. Ein einheimischer Unternehmer hat den Wert des Unterwasserwalds entdeckt. Er will das extrem harte Holz bergen, dessen Zustand oftmals besser ist als zu Lebzeiten des Baums. Westlich des Sees prägt ein Streifen Regenwald die Ashanti-Region. Ghana ist nicht nur reich an Mineralien wie Gold: Das feucht-tropische Klima ist ideal für den Kakao-Anbau. Afrika von oben: Aus großer Höhe entsteht ein völlig neues Bild des für seine Wildnis berühmten Kontinents. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe und fantastischen Landschaften.

Afrika von oben: Kamerun 03:10

Afrika von oben: Kamerun

Landschaftsbild

Die Reise aus der Luft führt nach Kamerun, an der Kreuzung von West- und Zentralafrika gelegen. Das Land ist für seine kulturelle und sprachliche Vielfalt bekannt. Von den atemberaubenden Küstenregionen am Atlantik bis zu den Ufern des Ossa-Sees sind spektakuläre Landschaften zu entdecken. Kamerun ist auch Heimat vieler Primaten, doch die wachsende Zahl der Menschen ist eine Bedrohung für die Wildtiere. Besonders gefährdet ist der Mandrill, einer der seltensten Affen. Im "Limbe Wildlife Center" werden Opfer des illegalen Tierhandels gepflegt und auf die Rückkehr in die Wildnis vorbereitet. Kameruns größter Fluss, der Sanaga, speist den größten See in Westafrika. Im Ossa-See leben Rundschwanzseekühe. Ihr Lebensraum wird durch einen aggressiven Schwimmfarn bedroht. Die Salvinia molesta, eine invasive Pflanzenart, verbreitet sich rasant und verdrängt die Pflanzen, von denen sich die Seekühe ernähren. Doch es gibt einen Plan: Ein Rüsselkäfer soll die Plage beenden. Eine große Tradition zu bewahren, hat sich Pierre Bala zur Aufgabe gemacht. Er ist einer der letzten Geschichtenerzähler in Kamerun. Mit seinem Musikinstrument, einer handgefertigten Mvet, und in seinem Kostüm aus Rindenmulch unterhält er sein gebanntes Publikum. Die 17-jährige Brenda Tabe hingegen ist ein angehender Star in Kameruns Fußballszene. Sie will andere Mädchen ermutigen, Fußball zu spielen. Clever und einfallsreich ist auch Mechaniker Emmanuel Wembe: Er macht aus einem normalen Motorrad eine Limousine auf zwei Rädern. Bis zu neun Personen kann sein Fahrzeug transportieren, selbst in schwierigem Gelände. Afrika von oben: Aus großer Höhe entsteht ein völlig neues Bild des für seine Wildnis berühmten Kontinents. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe und fantastischen Landschaften.

Afrika von oben: Kenia 03:55

Afrika von oben: Kenia

Landschaftsbild

Eine unglaubliche Reise aus der Luft über die Landschaften Kenias. Direkt an der Bruchkante des Großen Afrikanischen Grabenbruchs liegt auf einer Höhe von 2400 Metern die Stadt Iten. Die kühle Hochgebirgsgegend bringt Kenias beste Athleten hervor und ist ein Anziehungspunkt für die besten Läufer der Welt. Fruchtbare Vulkanerde hat im Hell's-Gate-Nationalpark ein Paradies für Pflanzenfresser wie Zebras und Büffel entstehen lassen. Wasser vom Kilimandscharo speist die Graslandschaften im Amboseli-Nationalpark. Die Elefanten wandern von dort zum Tsavo-Nationalpark. Sie vor Wilderei zu schützen, hat sich die "Big Life Foundation" zur Aufgabe gemacht. Aus der Luft spürt Pilot Craig Miller die Herden auf. Am Boden behalten erfahrene Ranger die Tiere im Blick. Die Versorgung mit Wasser stellt auch das Volk der Massai vor Herausforderungen. Frauen wie Lucy nehmen oft kilometerlange Fußmärsche in Kauf, um ein Wasserloch zu finden. Gibt es kein Wasser mehr für die Herden, zieht das Dorf weiter. Neben den berühmten Savannenlandschaften ist Kenia auch mit einer über 1400 Kilometer langen Küste gesegnet. Meeresschildkröten steuern die Strände an, um ihre Eier abzulegen. Doch ihr Lebensraum ist in Gefahr. Kenias einst unberührte Strände werden immer mehr von angespültem Plastikmüll übersät. Die Frauen aus dem Dorf Watamu organisieren sich, um die Umweltverschmutzung einzudämmen. Jede Woche sammeln sie Plastik vom Strand. Matilda Mathius und ihr Team versuchen so, zur Rettung des Ozeans beizutragen. Eine Herzensangelegenheit. Afrika von oben: Aus großer Höhe entsteht ein völlig neues Bild des für seine Wildnis berühmten Kontinents. Gesegnet mit einem reichen kulturellen Erbe und fantastischen Landschaften.

Die Großkatzen der Masai Mara 04:40

Die Großkatzen der Masai Mara: Auf der Jagd

Tiere

Gnus, Zebras, Antilopen und Gazellen durchwandern die Savanne. Die Herden mit ihren Jungtieren stellen eine willkommene Futterquelle für Raubkatzen wie Löwen, Geparde und Leoparden dar. Dabei zeigen die Großkatzen unterschiedliche Jagdweisen. Während Löwen im Rudel jagen, sind Geparde Einzeljäger. Dank ihrer Schnelligkeit sind sie bei der Hetzjagd oft erfolgreich. Jaguare hingegen bevorzugen die passivere Anschleich- und Lauerjagd.