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TV Programm für 3sat am 22.01.2026

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Neuer Kolonialismus - Kampf um Macht in neuen Sphären 21:00

Neuer Kolonialismus - Kampf um Macht in neuen Sphären

Zeitgeschehen

Der Kolonialismus von heute wütet auch im Internet, in der Tiefsee und im Weltall. Wie dabei dieselben Mechanismen wie früher greifen, darüber diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen. Der moderne Kolonialismus unterscheidet sich kaum vom Kolonialismus der frühen Neuzeit. Auch wenn die Kolonialherren andere Namen tragen, bleiben die Mechanismen gleich: Es wird geraubt, ausgebeutet und Abhängigkeit geschaffen. Mit der "Entdeckung" Amerikas begann das koloniale Zeitalter. Damals ging es hauptsächlich um Landnahme, Gold und Versklavung. Heute geht es auch um digitale Daten, seltene Erden und eine Vormachtstellung im Weltall. Die neuen Kolonialmächte sind nicht mehr nur Staaten, sondern auch Firmen wie Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Huawei und DeepSeek. Hat das Kolonialzeitalter am Ende gar nicht aufgehört zu existieren? Versklavt der moderne Kolonialismus per Glasfaser uns alle? Geht es am Ende wieder um globale Allmachtsfantasien und Weltherrschaft? Darüber diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen.

Danach

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

auslandsjournal - die doku: Krisenfall Grönland 22:29

auslandsjournal - die doku: Krisenfall Grönland: Sprengt Trump die NATO?

Auslandsreportage

Mit Trumps Griff nach Grönland stehen der Westen und die NATO vor ihrer schwersten Bewährungsprobe. Verabschieden sich die USA jetzt endgültig als westliche Führungsmacht? Dass die USA immer Machtpolitik betrieben haben, mussten die Verbündeten stets hinnehmen. Die US-Sicherheitsgarantie war im Kalten Krieg lebenswichtig für Europa. Aber mit Trump werden alte Gewissheiten hinfällig und Europa muss sich neu aufstellen. Der Angriff auf Caracas, die Verschleppung von Präsident Maduro und dann das aggressive Auftreten gegenüber dem Nato-Partner Dänemark im Ringen um Grönland - all das bringt den kollektiven Westen ins Wanken und rüttelt an dem Weltbild, an das sich viele Europäer in den letzten Jahrzehnten gewöhnt haben. Die USA, nach dem zweiten Weltkrieg "großer Bruder", Sicherheits- und Freiheitsgarant, Ordnungsmacht und Super-Soft-Power, verändern ihr Antlitz. Politikwissenschaftler und Militärexperten steuern Ihre Ansichten zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Grönland-Krise bei.

Trump und die Tech-Giganten - Das Spiel um Macht 22:58

Trump und die Tech-Giganten - Das Spiel um Macht

Dokumentation

Sie haben Milliarden, Einfluss und eine Vision, die weit über das Silicon Valley hinausreicht. Die Tech-Giganten in den USA. Und viele von ihnen pflegen einen engen Draht zu Donald Trump. Elon Musk saß zeitweise mit im Weißen Haus, Peter Thiel hat den Vize-Präsidenten J.D. Vance massiv unterstützt, Mark Zuckerberg kontrolliert weite Teile der digitalen Öffentlichkeit und versprach kürzlich öffentlich dem Präsidenten bei einem Dinner. Und versprach kürzlich öffentlich dem Präsidenten bei einem Dinner mit der amerikanischen Tech-Elite hohe Investitionen in den USA. Kurz: Unter Trump verschmelzen gerade Wirtschaft, Technologie und Politik in einem neuen Ausmaß. Wie weit reicht der Einfluss der Tech-Industrie auf die Regierung? Die US-Soziologin Brook Harrington beschreibt es so: "Die Tech-Milliardäre wollen keinerlei Grenzen ihrer Macht - weder durch demokratische Regierungen, noch durch Finanzsysteme oder durch Fakten." Das erlebt in Memphis auch der Aktivist Keshaun Pearson. Er kämpft dort gegen Colossus. Ein gigantisches Datenzentrum, errichtet im Auftrag von Elon Musk. Für Pearson ist es mehr als ein Umweltkampf. Es geht um Kontrolle, Ressourcen und die Zukunft einer Stadt. Ein Konflikt, der überall in den USA aufbricht, wo neue Rechenzentren entstehen. Und die sind die Grundlage für viele technischen Neuerungen, die schöne neue Welt der Tech-Milliardäre. In der libertäre Ideologien, künstliche Intelligenz und Kapital ein globales Machtgefüge formen, das Demokratien auf die Probe stellt. "Ich glaube nicht länger, dass Freiheit und Demokratie miteinander vereinbar sind," schreibt Peter Thiel schon 2009. Er gilt als Vordenker der Bewegung. "Für die meisten Menschen, die wir als Silicon-Valley Mogule oder Titane ansehen, hat Demokratie keine wirkliche Bedeutung," sagt der Autor und Historiker Quinn Slobodian. Weniger Staat und Regulierung, mehr technologische Freiheit und mehr Einfluss für sich und ihre Unternehmen, das scheinen die Ziele. Denn Technik gilt für manche Tech-Größe als die Lösung der Menschheitsprobleme. Die Faszination für Technologie weicht teils einem unbedingten Glauben an Technologie. Elon Musk träumt von Mensch-Maschinen-Symbiosen. Von Flügen zum Mars. Sam Altman, Chef von OpenAI, hat die Vision einer Super-KI, als großem Durchbruch. Willkommen in Tech-Topia? Die Utopien der Tech-Gründer gehen teils noch viel weiter, sagt der Autor Douglas Rushkoff: "Für sie geht es bei der Zukunft der Technologie vor allem darum, uns anderen zu entkommen." Wie also verändern die Tech-Milliardäre unsere Welt? Schon jetzt lässt sich sehen, die Tech-Branche investiert auch in die Rüstungsindustrie. Und damit steigt die Abhängigkeit der amerikanischen Regierung. "Trump und die Tech-Giganten" erzählt von der Allianz aus Technologie, von Kapital und Ideologie, und fragt: Wie viel Einfluss hat die amerikanische Tech-Elite unter Trump?

Wer flieht vor Donald Trump nach Österreich? 23:57

Wer flieht vor Donald Trump nach Österreich?

Reportagereihe

Donald Trump ist zurück im Weißen Haus und mit ihm die Angst vieler Amerikaner um Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit. Beispielsweise werden Frauenrechte zunehmend eingeschränkt. Außerdem werden Forschungsgelder gestrichen und Minderheiten unter Druck gesetzt. Manche Menschen haben für sich den Entschluss gefasst, die USA zu verlassen. Samuel Mago geht der Frage nach, warum einige von ihnen ausgerechnet nach Österreich ausgewandert sind. Daniella aus Florida wollten nach der Aufhebung des Grundrechts auf Abtreibung nicht mehr in den USA bleiben. Avi und Ezra aus Seattle wollen in Wien als Transpersonen ohne Angst spazieren gehen. Und der Wissenschaftler Wali Malik aus Boston ging als Spitzenforscher nach Wien, weil in den USA die Wissenschaft unter Druck gerät. Die Reportage zeigt, wie politische Veränderungen auf der anderen Seite des Atlantiks persönliche Lebenswege prägen - und warum Österreich für einige Menschen zur neuen Heimat wird.

WeltWeit: Machtgier. Trumps Griff nach fremden Ländern 00:25

WeltWeit: Machtgier. Trumps Griff nach fremden Ländern

Auslandsreportage

Seit 20. Januar 2025 ist Donald Trump wieder im Amt und als Präsident der USA der mächtigste Mann der Welt. Seine Politik orientiert sich am "Recht des Stärkeren". Damit bringt er gerade die gesamte Weltordnung ins Wanken. Sein letzter Coup: eine militärische Blitzaktion in Venezuela und die Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro. Auch in Grönland schließt Trump einen Militäreinsatz nicht aus. Die Insel sei für die nationale Sicherheit der USA entscheidend, um Gegner in der Arktis abzuschrecken. Die "WeltWeit"-Reporter haben sich in den Ländern umgesehen, nach denen Trump so gierig greift. Es sind die enormen Ölreserven, die Venezuela für Trump so begehrenswert machen. Lange galt das Land als eins der reichsten Länder Lateinamerikas. Doch Jahre der Misswirtschaft haben es in eine tiefe Krise gestürzt. Es gab kaum Berichte aus Venezuela, denn unabhängigen Journalisten hat das Land meist die Einreise verweigert. Isabella Purkart ist es gelungen, hinter die Kulissen des bröckelnden Regimes zu blicken und mit den Menschen im Land zu sprechen: Sie trifft Lisandro Pérez, ein glühender Chavist, der sein Land auf dem richtigen Weg sieht, und die Politikwissenschaftlerin Iris, die sich für die Opposition engagiert und deshalb fürchtet, verhaftet zu werden. Seit Jahren ist das Land geprägt von politischer Instabilität und einer anhaltenden humanitären Notlage. Grönland, das zu Dänemark gehört, ist ebenfalls reich an Bodenschätzen und noch dazu geopolitisch und strategisch für die USA bedeutend. Schon kurz nach seinem Amtsantritt 2025 hat Trump seine Absicht, die Insel kaufen oder einnehmen zu wollen, kundgetan. Michael Mayrhofer hat sich damals ein Bild davon gemacht, wie es den Einwohnerinnen und Einwohnern damit geht. Selbst der größte Trump-Fan Grönlands lehnt einen Ausverkauf seiner Heimat ab. Die Menschen haben schon damals gefürchtet, dass ihre Insel zum Spielball politischer und wirtschaftlicher Interessen wird. Wie sieht es heute damit aus? Spitzbergen gehört offiziell zum NATO-Land Norwegen. Die Region knapp unter dem Nordpol hat große strategische Bedeutung nicht nur für Trump, sondern auch für Russlands Präsidenten Wladimir Putin: Die Arktis gilt als geopolitische Arena im Kampf um Macht und Einfluss der Großmächte. Russland will über die Nordostpassage maßgeblich seine Rolle als Energiegroßmacht bewahren. Vanessa Böttcher war in Longyearbyen, dem nördlichsten Ort der Welt, an dem noch Menschen leben, unterwegs und hat herausgefunden, dass - obwohl dort mehr Eisbären als Menschen leben - viele fürchten, der hohe Norden könne bald Schauplatz eines neuen Kriegs werden.

10 vor 10 00:55

10 vor 10

Nachrichten

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

maischberger 01:25

maischberger

Talkshow

- Hubertus Heil, SPD Außenpolitiker - Tino Chrupalla, AfD Parteivorsitzender - Roland Berger Unternehmens- und Politikberater - Constantin Schreiber Auslandsreporter Axel Springer - Anna Lehmann Journalistin taz - Kristina Dunz Journalistin RND

Umziehen, räumen, entsorgen 02:40

Umziehen, räumen, entsorgen: Umzugsprofis im Einsatz

Reportage

Ein Umzug ist ein logistischer Kraftakt - egal, ob jemand privat oder ob ein Unternehmen umzieht. Gut 1000 Umzugs- und Entrümpelungsunternehmen bieten in Schleswig Holstein ihre Dienste an. Mario Weichler zum Beispiel arbeitet für eine große Kieler Spedition. Rund 250 Einsätze unterschiedlicher Art absolviert er jährlich, Überseeumzüge per Schiffscontainer sind ebenso dabei wie komplexe Firmenumzüge und Schwertransporte. Bis zu 25.000 Schritte legt er pro Tag zurück und trägt dabei Hunderte von Kilo an Gegenständen von Ort zu Ort. Entrümpelungsunternehmer Franz Polifke hat ebenfalls schwer zu schleppen: Mit seinen Mitarbeitenden erledigt er täglich zwei bis drei Räumungen. Den Hausrat, den er aus Wohnungen und Häusern trägt, entsorgt er entweder auf Recyclinghöfen oder verkauft ihn auf Flohmärkten. Hin und wieder findet er dabei auch kleine und selten größere Schätze. Sein größter Fund: 5000 Euro in bar, die ihm der Auftraggeber überlassen hat. Wenn es um umziehen, räumen und Entsorgung geht, dann sind Umzugsprofis wie Mario Weichler und Franz Polifke im Einsatz.

unterwegs 03:10

unterwegs: Geschichte, Reisfelder und Frühlingsrollen - Vietnam

Landschaftsbild

Großartige Landschaften, sattgrüne Reisfelder, eindrucksvolle Felsformationen in der Ha-Long-Bucht und gastfreundliche Menschen prägen das Bild von Vietnam. Moderatorin Andrea Jansen besucht das asiatische Land für eine Reportage der Reihe "unterwegs" und fragt: Ist Vietnam das Land der Zukunft?

unterwegs 03:50

unterwegs: Elefanten, Seide und Buddhas - Laos

Landschaftsbild

Laos ist noch ein Geheimtipp für Südostasien-Reisende. Unzählige Tempelanlagen und Buddha-Figuren spiegeln die Verbundenheit der Laoten mit der buddhistischen Lebensphilosophie wider. Moderatorin Andrea Jansen besucht das Land, das zwischen Thailand und Vietnam eingebettet ist und durch seine vielfältige Landschaft besticht. Ihre Reise beginnt im Süden von Laos, in der Provinz Pakse. Von einem Mahout, einem Elefantenführer, lernt sie den Umgang mit den Dickhäutern. In dem Land, das früher auch als "Land der Millionen Elefanten" bekannt war, gibt es heute noch etwa 500 Arbeitselefanten und rund 1000 wilde Elefanten. Ebenfalls im Süden trifft sie den Schweizer Honorarkonsul Guido Käppeli. Er investiert in die Zukunft des Landes und baut neue Schulhäuser. Zusammen mit ihm erhält Andrea Jansen einen Einblick in die strenge laotische Unterrichtsform. In der Hauptstadt Vientiane wird die Moderatorin von Carol Cassidy empfangen. Die US-Amerikanerin lebt seit über 20 Jahren in Laos und führt eine Seidenweberei mit 50 Angestellten. Laos ist in ganz Asien für seine traditionelle Webkunst bekannt. Von Vientiane geht die Reise weiter in den Norden, in die Stadt Luang Prabang. Es ist die bekannteste laotische Stadt, dort ist der Tourismus weiter fortgeschritten als im übrigen Land. Andrea Jansen hat die seltene Gelegenheit, einen Mönch in seinem Tempel zu besuchen. Von ihm erfährt sie einiges über die Religion und das Alltagsleben in Laos. Zum Schluss trifft Andrea Jansen den Sänger Ngex Vondeau. Der junge Musiker ist in ganz Laos bekannt, seine Lieder stehen regelmäßig auf Platz eins der laotischen Hitparade. Er ist in seinem Land ein Pionier in Sachen Popmusik und erkämpft sich so in kleinen Schritten Freiheit und Erfolg im sozialistisch regierten Land.

unterwegs 04:30

unterwegs: Bergdörfer, Tempel und Elefanten - Thailand

Landschaftsbild

Der Norden Thailands bietet weite Naturlandschaften, Regenwälder, idyllische Bergdörfer und wundervolle Tempel. Damit ist der Norden ganz anders als Bangkok und die Traumstrände im Süden. Moderatorin Wasiliki Goutziomitros beginnt ihre Reise in einem Zug, der sie von Bangkok direkt ins Herz von Nordthailand bringt: Chiang Mai. Sie besucht eine Manufaktur, in der Thaischirme nach alter Tradition von Hand zusammengebaut und bemalt werden. Weiter geht es zum Goldenen Dreieck. Dort treffen nicht nur die Flüsse Mekong und Ruak aufeinander - es ist auch der Grenzpunkt von Thailand, Laos und Burma. Letzte Station ist das Elefantencamp des deutschen Auswanderers Bodo Förster, wo Wasiliki Goutziomitros einen Tag mit Elefanten verbringt, ihre Verhaltensweisen beobachtet und einen Ausritt macht - mit einem Bad im Bergsee als Höhepunkt.