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TV Programm für 3sat am 02.01.2026

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La Maison - Haus der Lust 22:29

La Maison - Haus der Lust

Drama

Emma, eine Schriftstellerin, beschließt, ein Buch über Prostitution zu schreiben - und lernt dabei am eigenen Leib unterschiedlichste Seiten der Arbeit in einem Bordell kennen. Als Emma dem jungen Ian begegnet und von ihrer Sexarbeit erzählt, stehen beide vor einer kniffeligen Entscheidung. - "La Maison" ist die Verfilmung des aufsehenerregenden Bestsellers der Französin Emma Becker, die in ihrem Buch eigene Erfahrungen beschreibt. Die französische Schriftstellerin Emma ist 27 Jahre alt und lebt mit ihrer jüngeren Schwester Madeleine in Berlin. Sie führt eine Gelegenheits- und Fernbeziehung mit dem verheirateten Stéphane, der sie ab und zu in Berlin besucht. Als sie ihm erzählt, dass sie ein Buch über Prostitution schreiben und sich deshalb als Prostituierte versuchen möchte, ist er fassungslos. Ihre Schwester nicht weniger. Doch Emma lässt sich nicht abbringen. Das erste Bordell, in dem sie es versucht, ist allerdings kein guter Ort, und schon bald macht sie unliebsame Erfahrungen mit einem unkontrollierbaren Freier. Doch im "La Maison" hat sie mehr Glück: Dort führt Inge wie eine Mutter Regie und passt auf. Auch ihre Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Ländern und Milieus gefallen Emma. Eine große Bandbreite von Männern begegnet ihr: alte, junge, Machos, sexgierige und Genießer, aber auch verklemmte und schüchterne Anfänger. Aus wenigen Monaten werden zwei Jahre, in denen sie Material für ihr Buch sammelt - möglichst unauffällig. Sie erlebt gefährliche Situationen, Geheimnistuerei und Isolation, aber sie erlebt sich auch als stark und selbstbestimmt. Doch dann lernt sie Ian kennen, verliebt sich in ihn - und steht vor einer kniffeligen Entscheidung. "La Maison - Haus der Lust" entstand nach dem 2020 auch in Deutschland erschienenen gleichnamigen Bestseller von Emma Becker, der in Frankreich mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Die 1988 im Großraum Paris geborene Becker verarbeitete in ihrem dritten Roman eigene Erfahrungen während ihrer Zeit in Berlin. In der Zeitschrift "Stern", aber nicht nur dort, wurde der Roman begeistert aufgenommen: "So zwingt Emma Becker ihr Publikum - manchmal frech, manchmal lüstern, immer nachdenklich und literarisch eindrucksvoll - letztlich mit über die Grenze und eröffnet eine Welt jenseits der bekannten Klischees." Die Filmemacherin Anissa Bonnefont war zunächst mit Dokumentarfilmen bekannt geworden, unter anderem über den Modedesigner Olivier Rousteing vom Pariser Modehaus Balmain. Fast wäre sie zu spät auf das Projekt aufmerksam geworden und kam erst durch den Rückzug eines anderen Regisseurs zum Zug. Gemeinsam mit Emma Becker und der Hauptdarstellerin Ana Girardot ("Der Wein und der Wind", "Einsam Zweisam") entwickelte sie das Drehbuch und die Hauptfigur, wobei es nicht zuletzt um die Arbeit und die Umstände beim Dreh der zahlreichen Nacktszenen ging: "Schon ab den Kameratests arbeiteten wir am Thema Nacktheit, Anas Auftreten, damit sie von Anfang an natürlich rüberkommt. Im Drehbuch ist Nacktheit nie spekulativ, jede Sex-Szene soll etwas sagen und die Geschichte voranbringen." Ana Girardot gelingt es tatsächlich, die komplexen Motive Emmas zum Ausdruck zu bringen, auch ihre Zerrissenheit im Umgang mit dem Buchprojekt und seinen ganz besonderen Herausforderungen. Neben Girardot ist mit der Deutschen Hildegard Schroedter ("Deutsches Haus") als Bordell-Leiterin sowie Aure Atika ("The Night Manager", "Ein Sommer in der Provence") und der Almodóvar-Ikone Rossy de Palma weitere namhafte und internationale Frauenpower vertreten. Redaktionshinweis: Mit "La Maison - Haus der Lust" startet die diesjährige 3sat-Spielfilmreihe "Amour fou", die bis Freitag, 9. Januar, neun Filme über die vielen Gesichter von Lust, Liebe und Leidenschaft zeigt.

Danach

Borders of Love 23:54

Borders of Love

Drama

Hanna und Peter sind ein Paar, dem seine Beziehung nicht mehr aufregend genug erscheint. Bis sie mit einem befreundeten Pärchen über ihre intimen Wünsche reden und Taten folgen lassen. Der polnische Regisseur Tomasz Winski inszenierte ein tabulos-ehrliches Erotikdrama über ein zweischneidiges Experiment. Hanna und Peter lieben sich. Doch irgendwie schleicht sich das Gefühl ein, ihre Beziehung könnte in zu viel Routine münden. Der Wunsch nach sexueller Befreiung bestimmt mehr und mehr ihren Alltag. Sie beginnen, kleine Filmchen zu drehen. Als auch das nicht reicht, gehen sie einen Schritt weiter: Hanna beginnt vor Peters Augen, einen anderen Mann in einer Bar anzumachen. Dann taucht dieser tatsächlich bei ihnen zu Hause auf. Irritationen und geheime Fragen bleiben nicht aus: Was macht eigentlich noch ihre ureigene Beziehung in all ihrer Intimität aus? Dennoch lassen sie sich nun auf ein erotisches Experiment mit einem Swinger-Paar ein. Während Hanna die neue Freiheit genießt und mehr von sich selbst entdeckt als sie je geglaubt hätte, steht Peter zunehmend hilflos an der Seitenlinie und versucht, Hanna zurückzugewinnen. Doch dann lernt er Klara kennen, die in einer Bar arbeitet und an die wahre Liebe glaubt. Peter muss sich entscheiden. Wo ist die Grenze, wenn zwei Menschen sich bewusst dafür entscheiden, die Normen der bürgerlichen Gesellschaft zu durchbrechen? Nicht zuletzt beim Thema Sex befindet man sich unversehens auf einem schmalen Grat. So auch Hanna und Peter, die glauben, in ihrer Partnerschaft tiefgehende Gefühle und Erotik, Liebe und Lust trennen zu können - und dann auch noch einvernehmlich. Tomasz Winskis Erotikdrama lotet die möglichen Widersprüche und Herausforderungen eindrucksvoll und unverblümt aus. Sein Film gewann auf dem renommierten Filmfestival in Karlsbad (tschechisch: Karlovy Vary) den Preis der internationalen Filmkritik FIPRESCI.

Die Tafelrunde Jahresrückblick 2025 01:25

Die Tafelrunde Jahresrückblick 2025

Kabarettshow

Was war 2025 für ein Jahr? Im großen satirischen Jahresrückblick schaut "Die Tafelrunde" auf die Highlights, die lustigsten Pointen und die besten Momente des Jahres zurück. Gerald Fleischhacker und seine Runde haben im ORF-RadioKulturhaus, auf der Wachauarena Melk, im Rahmen des "Kultur Sommer Güssing" und vor Schloss Haindorf in Langenlois die wichtigsten Themen besprochen. Mit dabei sind unter anderen Andreas Vitásek, Gery Seidl, Gernot Kulis, Omar Sarsam, Thomas Maurer, Florian Scheuba, Benedikt Mitmannsgruber, Lydia Prenner-Kasper, Nadja Maleh, Fritz Jergitsch ("Die Tagespresse"), die Kernölamazonen, Isabell Pannagl, Aida Loos, Ina Jovanovic, Sonja Pikart und Romeo Kaltenbrunner.

Was gibt es Neues? 03:00

Was gibt es Neues?

Show

Oliver Baier begrüßt das neue Jahr 2026 und seine Raterunde mit einem quietschig frohen Sendungsthema: dem Tag der Gummiente! Die Gäste Andreas Vitásek, Magda Leeb, Benedikt Mitmannsgruber, Florian Scheuba und Alex Kristan sind nicht nur mit dem Fangen diverser Gummienten beschäftigt, sondern auch mit komplexen Fragen. Welchem Umstand verdankt Storch Ronny seinen Beinamen "Problemstorch", und warum entwerfen Studierende in den USA besonders hässliche Pullover? Fragen, die Lizzy Engstler wohl weniger beschäftigen. Sie will vom Rateteam wissen, worum es sich bei einer "Buschprobe" handelt.

Was gibt es Neues? 03:40

Was gibt es Neues?

Show

Passend zum Thema "Welttag des Schneemanns" stellt Oliver Baier seinem Rateteam die Frage nach dem "Fleckenprinzip". Ob es wirklich um Schmutz auf reinem Weiß geht, oder doch einen anderen Hintergrund hat, darüber rätseln Lukas Resetarits, Katharina Straßer, Clemens Maria Schreier, Monica Weinzettl und Gerold Rudle. Auf die Frage, worum es sich bei einem "Beckenbuch" handeln könnte, fliegen die Pointen wie Schneebälle. Die Promifrage stellen in dieser Woche Jakob Seeböck und Gregor Seberg aus dem Cast von "School of Champions". Sie wollen wissen, was eine "Ausschussbühne" ist.

Was gibt es Neues? 04:20

Was gibt es Neues?

Show

Oliver Baier und sein Rateteam feiern diesmal den "Tag der Einsatzkräfte". Danke, Feuerwehr, Rettung und Polizei! Günther Lainer, Eva Maria Marold, Joachim Brandl, Lydia Prenner-Kasper und Viktor Gernot rätseln, was das Besondere an einem Kochbuch der neuseeländischen Feuerwehr sein könnte und worum es sich beim "Horn Effekt" handelt. Die Promi-Frage stellt in dieser Woche Christof Spörk. Er will wissen, was das "Zungenspitzenphänomen" beschreibt.