21:25
Mit Kirill Gerstein (Klavier) Programm: George Gershwin: "Let 'Em Eat Cake", "Ouvertüre F-Dur", "Porgy and Bess: A Symphonic Picture" und "An American in Paris" Festspielstimmung am historischen Odeonsplatz im Herzen Münchens: Sir Simon Rattle hat für diesen Klassiksommerabend ein Gershwin-Programm zum Mitwippen und Genießen ausgewählt. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks - wiederholt unter die Top 10 der besten Orchester der Welt gewählt - spielt Musik von George Gershwin, dem Meister des Swings unter den klassischen Komponisten. Mit dabei: Pianist und Jazzfan Kirill Gerstein. Sommernacht, sinfonische Klänge und Blues-Feeling an einem der schönsten Plätze Münchens, eingerahmt von Residenz, Feldherrenhalle und Theatinerkirche: Für "Klassik am Odeonsplatz" haben Simon Rattle und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks für 2026 Musik von George Gershwin ausgewählt, dem Swing-Großmeister unter den klassischen Komponisten: "Porgy and Bess", "An American in Paris" und das berühmte "Concerto in F" - an Ohrwürmern wird es nicht mangeln an diesem Abend. Klaviersolist Kirill Gerstein hat seinen musikalischen Werdegang als Jazzpianist begonnen - und das hört man, wenn es darum geht, Gershwins swingende Rhythmen subtil in den klassischen Orchesterkontext zu stellen. Eine Klassiknacht zum Schwelgen und Mitfiebern.
23:15
Der britische Reporter George Hogg wird 1937 in den Fernen Osten entsandt, um über den Japanisch-Chinesischen Krieg zu berichten. Er fällt in die Hände der Besatzer und soll exekutiert werden. Der kommunistische Partisan Jack Chen rettet George im letzten Moment vor der Enthauptung. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Flucht. Dabei lernt George die amerikanische Sanitäterin Lee kennen. Sie überredet George, sich um verwahrloste Waisenkinder zu kümmern. Der britische Reporter George Hogg wird 1937 in den Fernen Osten entsandt, um über den Japanisch-Chinesischen Krieg zu berichten. Der junge Heißsporn, von den Einheimischen "Ho Ke" genannt, tritt zunächst als Draufgänger in Erscheinung. Als er zufällig Zeuge eines japanischen Massakers an chinesischen Zivilisten wird, wandelt sich der Abenteurer jedoch zu einem ernsten Mann. Die Bilder wehrloser Menschen, niedergeschossen vor seinen Augen, brennen sich ihm ein. Der Auftrag wird immer mehr zum traumatischen Erlebnis, denn Hogg fällt mitsamt Reportage-Fotos in die Hände der Besatzer und soll als vermeintlicher Spion exekutiert werden. Erst im letzten Moment rettet der kommunistische Partisan Jack Chen ihn vor der Enthauptung. Auf der Flucht treffen die beiden die amerikanische Sanitäterin Lee Pearson, die Hogg zu einem halb verfallenen Schulgebäude führt. Dort leben 60 verwahrloste Kriegswaisen, um die er sich kümmern soll. Widerwillig lässt sich der Fremdling auf diese Aufgabe ein, die ihn unerwartet zum Helden werden lässt: Um den sicheren Tod der Kinder zu verhindern, die von den nationalchinesischen Truppen Chiang Kai-sheks zwangsrekrutiert werden sollen, beschließt Hogg, die Waisen gemeinsam mit Chen und Lee in Sicherheit zu bringen. Vor der Kinderkarawane liegt ein über 1000 Kilometer langer Gewaltmarsch entlang der Seidenstraße. Regisseur Roger Spottiswoode ("Unter Feuer", "Air America" und "James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie") schuf ein politisch tiefgehendes Historiendrama, das durch grandiose Landschaftsaufnahmen der Wüste Gobi und anderer exotischer Orte Chinas zu einem bildgewaltigen Erlebnis wird. Aufwendig inszeniert, mit über 1000 Statisten, beruht das Epos auf einer wahren Begebenheit, welches in der Besetzung ebenso beeindruckt. Neben Jonathan Rhys Meyers ("Die Tudors", "Match Point") als George Hogg spielen die chinesischen Stars Yun-Fat Chow ("Tiger & Dragon", "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt") und Michelle Yeoh ("Tiger & Dragon").