04:10
Zur Feier des 200-jährigen Bestehens der Eisenbahn machen Gery Seidl, Eva Maria Marold, Omar Sarsam, Lydia Prenner-Kasper und Viktor Gernot Halt bei der Frage nach dem "Kamelzug". Einsteigen bitte, der Comedy-Zug fährt gleich los! Dann geht es weiter über die Frage nach einem besonderen Service der Deutschen Bahn in den 1970er-Jahren. Als Höhepunkt der Reise verwöhnt Lokführer Oliver Baier das Publikum mit einem exklusiven Ding der Woche. Die Promifrage stellen die "Soko Linz"-Ermittlerinnen Katharina Stemberger und Angelika Niedetzky: Sie wollen vom Rateteam wissen, worum es sich bei einer "Kojoten-Rolle" handelt.
04:55
"Märchen ohne Ende" verspricht das neue Programm das Kabarett Simpl und märchenhaft sind auch die Antworten von Michael Niavarani, Joachim Brandl, Magda Leeb, Viktor Gernot und Jenny Frankl Passend zum Thema will der Gastgeber vom Rateteam wissen, worum es sich bei der "Aschenputtel-Regel" handelt. Bevor die Simpl-Runde zu spät die richtige Antwort findet und sich in ein Feld voller Kürbisse verwandelt, gehen sie schnell zur nächsten Frage über. Gesucht ist die "kluge Ecke". Die Promifrage stellen in dieser Woche Veronika und Elisabeth Aigner, Österreichs schnellstes Duo im Para-Skisport: Sie wollen vom Rateteam wissen, mit welchem besonderen Feature das Fantrikot des britischen Fußballverein FC Newcastle United ausgestattet ist.
05:35
So kuschelig waren Viren noch nie! Diesmal begeht Oliver Baier mit seinem Rateteam nämlich nicht nur den "Welttag des Händewaschens", sondern vor allem den "Ehrentag des Virus". Wenn man also wissen möchte, wie Grippeviren oder Affenpockenviren aussehen, dann empfiehlt es sich, mitzuraten, was ein "Kuhbrenner" sein könnte oder welche Personengruppe den Heiligen Fiacrius als Schutzheiligen anruft. Alex Kristan, Ulrike Beimpold, Berni Wagner, Malarina und Viktor Gernot haben auf all diese Fragen unterhaltsame Antworten parat und werden dafür von Oliver Baier mit Stofftieren belohnt, die aussehen wie Viren. Weil Lachen einfach die gesündeste Art ist, diesen Parasiten zu begegnen. Davon ist auch Promifragensteller Dr. Ronny Tekal überzeugt. Er ist seit 30 Jahren eine Hälfte des Medizinkabarett-Duos "Peter & Tekal" und möchte wissen, wann die sogenannte Zehn-Einhundert-Eintausend-Regel zur Anwendung kommt.
06:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
07:00
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
09:05
Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
09:35
"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
10:00
Die Traun ist weit mehr als ein Fluss - sie ist die Lebensader des Salzkammerguts. Die Dokumentation begleitet die Traun auf ihrem Weg durch die Zeit. Vom mittelalterlichen Rudolfsturm in Hallstatt, der die Salzvorkommen, das "weiße Gold" der Habsburger, über Jahrhunderte absicherte, über eine alte Schuhmachertradition, die schon der Kaiser zu schätzen wusste, bis zu den romanischen Fresken des Stift Lambachs. Bad Ischl, Schauplatz der Verlobung von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth, erweckt den Glanz der Sommerfrische zum Leben, während das Schloss Steyregg bei Linz mit seiner Geschichte um die Entstehung des berühmten Ave-Maria überrascht. Der Film beleuchtet die Herausforderungen für die Salzschiffer in früheren Zeiten, etwa die gefährliche Fahrt am Traunfall, und wie dadurch Pionierleistungen vollbracht wurden und hunderte Pferde ihren Weg an die Traun gefunden haben.
10:45
An den Ufern der Mur jagten die Habsburger in ihren Revieren, unten im Fluss fuhren Flöße und Kähne. Die Mur atmet die Geschichte der alten Monarchie. Der Fluss verbindet Österreich mit Slowenien und Kroatien und ist weit über vierhundert Kilometer lang. Die Dokumentation erkundet diese Lebensader von ihrem Ursprung in den Hohen Tauern bis zu ihrer Mündung in die Drau. Wie alle Flüsse war auch die Mur ein wichtiger Verkehrsweg, bis ihr im 19. Jahrhundert die Eisenbahn den Rang ablief. Bis dahin fuhr man auf Einwegschiffen, die am Ende der Fahrt zerlegt und zu Brennholz verarbeitet wurden. Das war einfacher, als sie gegen den Strom wieder flussaufwärts zu transportieren. Die filmische Reise führt über Bruck an der Mur und Graz, weiter zur letzten schwimmenden Mühle in Mureck bis zu Schloss Oberradkersburg und zur kroatischen Stadt Cakovec (Grad Gornja Radgona).
11:30
Es ist nicht die Breite oder die Länge der Leitha, die sie als Gewässer so besonders macht, sondern ihre Geschichte: teilte sie doch Habsburgs Reich in Cis- und ein Transleithanien. Die eine Hälfte war westlich-österreichisch und die andere östlich-ungarisch. Für die Dokumentation reist Gestalterin Karin Schiller durch die Historie dieses Flusses, der durch Niederösterreich, das Burgenland und Ungarn fließt und in die Kleine Donau mündet. Die Fahrt führt über historische Orte wie Pottendorf, einst die Wiege der österreichischen Industrialisierung, oder den Ort Leithaprodersdorf, der schon zur Karolingerzeit bestanden hat, über Schloss Seibersdorf mit dem Atomforschungszentrum und das Leithagebirge, wo Kalk abgebaut wurde, weiter vorbei am Kloster Mannersdorf, der Spinnerei in Götzendorf und an Bruckneudorf, einst eine zentrale Militär-Schießstätte und der größte Militärkomplex der Monarchie sowie am Kaisersteinbruch, mit dessen Material das Wien der Ringstraßenzeit versorgt wurde und an Pachfurth und der Gemeinde Rohrau, dem Geburtsort Joseph Haydns.
12:15
Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.
13:00
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
13:10
"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.
13:15
Das aktuelle Wochenmagazin "quer" präsentiert ungewöhnliche Blicke auf das Zeitgeschehen. Kritisch und informativ, bissig und direkt, aber auch unterhaltsam präsentiert Moderator und Kabarettist Christoph Süß die Themen der Woche aus Politik, Gesellschaft, Szene, Sport und Kultur aus neuen, "queren" Blickwinkeln.
14:00
Ein Ausflug ans Meer - das kann in Schleswig-Holstein zu schwierigen Entscheidungen führen: Nordsee oder Ostsee? Das "Ländermagazin" geht auf die Reise zu beiden Meeren. Mit einem Forschungsschiff vom GEOMAR Institut für Ozeanforschung geht es raus auf die Ostsee. Die Wissenschaftler wollen wissen, wie sich der Zustand des Meeres besser überwachen lässt. Außerdem: Auf der Gorch Fock, dem Segelschulschiff der Deutschen Marine, lernt das Filmteam den langjährigen Chef-Steward kennen. In Nordfriesland gibt es einen Besuch im Haus des Malers Emil Nolde. Und: Im Schloss Louisenlund leben heute keine Adeligen mehr, sondern Internatsschüler aus aller Welt.
14:30
Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.
15:05
Ein Tier, das uns ähnlicher ist, als wir denken: Der Kurzfilm erkundet die erstaunliche Kulturgeschichte des Schweins - heilig, geächtet, geliebt. Vom heiligen Eber der Germanen bis zur Diva Miss Piggy: Seit Jahrtausenden sind Schwein und Mensch eng verbunden - in Mythos, Religion, Sprache und Popkultur. Eine witzige, kluge und sinnliche Reise durch die gemeinsame Geschichte.
15:20
Zwei Männer, eine Frau und ein Hund. Eine dramatische Sage aus dem Mittelalter um Liebe, Eifersucht und Tod. Gibt es ein Happy End? Max Müller, der Sagenjäger, bekommt es mit einer komplexen Familiensaga zu tun. Die Schicksale der Familien Strochner und Weitmoser, die im Mittelalter im Gasteiner Tal mit Gold zu Reichtum kamen, sind miteinander verwoben. Christoph Weitmoser und Hans Strochner waren beide in die schöne Edelinde verliebt. Eine Ausgangssituation, die Schlimmes ahnen lässt. So kam es auch. Das Drama mündete im Tod der jungen Frau, was aber noch nicht das Ende war. Denn plötzlich erwachte die Tote wieder zum Leben und gebar im selben Moment ein Kind. Für Max Müller ist klar, dass dies der "sagenhafteste" Teil der Geschichte ist. Doch ist er das wirklich? Nach einem Treffen auf Burg Klammstein mit Burgführer Josef Gruber und Gesprächen mit der Hundetrainerin Cornelia Pfund-Stockinger sowie dem Historiker Horst Wierer verblüfft die Frauenärztin Gunda Schulz-Greinwald den Sagenjäger mit einer überraschenden Erklärung.
15:45
Das Salzkammergut ist eine weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannte Region. Einst vom Salzabbau geprägt, ist heute der Tourismus rund um die Seen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Traunsee, Mondsee, Attersee und Hallstätter See - die vier großen Seen im oberösterreichischen Teil des Salzkammergutes bieten Sportmöglichkeiten und Kunstgenuss gleichermaßen. Bereits um 1900 zog es Künstler wie Gustav Klimt im Sommer in die Region. Im Schatten des mächtigen Traunsteins präsentiert sich der Traunsee spiegelglatt und tiefblau, wenn der Fischer Benjamin Mayr in aller Frühe seine Runden zieht und die Netze einholt. Den frischen Fang holt Haubenkoch Lukas Nagl am Steg ab. Die Lage auf der schmalen Landzunge mit dem Johannesberg macht Traunkirchen einzigartig. Der Hallstätter See wurde in der Eiszeit geformt. Die fast senkrecht abfallenden Berghänge lassen das Wasser stellenweise schwarz schimmern. Über dem See erhebt sich der UNESCO-Welterbe-Ort Hallstatt, die Häuser eng aufeinandergestapelt. Seit 7000 Jahren findet sich dort auf kleinstem Raum der größte Reichtum durch den Salzabbau. Der Ort fasziniert Besucher aus aller Welt, besonders aus China. Der Archäologe Hans Reschreiter vom Naturhistorischen Museum in Wien erforscht das Leben der Bergleute von den Ursprüngen bis heute. Was hat der Mondsee mit dem Mond zu tun? Manche behaupten, der Mondsee habe die Form eines Sichelmondes. Am Eingang zum Mondseer Helenental an der Zeller Ache liegt die seit 600 Jahren existierende Erlachmühle. Antonia Wieneroither führt diese älteste Mühle als jüngste Müllermeisterin. Früh aufstehen ist für Antonia selbstverständlich, wenn sie in der Holzofenbäckerei nebenan mit ihrem Bruder traditionelles Brot backt. Gerhard Wieneroither hat für sich den perfekten Ausgleich gefunden - das Fischen in der Zeller Ache und am Mondsee. Dort kennt er die perfekten Orte zum "Seele baumeln lassen". Henrik Pohl vom Kuratorium Pfahlbauten in Mondsee taucht ab zu den UNESCO-Welterbe-Pfahlbauten unter Wasser und lässt sich beim Forschungstauchgang vom Kamerateam begleiten. Inmitten einer traumhaften Landschaft breitet sich der Attersee mit seinem türkisblauen Wasser aus. Sandra Tretter von der Klimt-Foundation präsentiert dort den Lieblingsort des Künstlers Gustav Klimt, die Villa Paulick, wo er 17 Sommer verbracht hat. Gustav Mahler hat sich ebenfalls vom Attersee inspirieren lassen. Der Schönheit des Sees und der Berge rundum hat er in seiner 3. Sinfonie ein musikalisches Denkmal gesetzt. Wenn sich die Dämmerung über den Attersee und das Höllengebirge senkt, werden die Mitglieder des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut aktiv. Am Nordufer des Traunsees, an der "Riviera des Salzkammerguts", befindet sich auf einer kleinen Insel Schloss Ort, ein historisches Juwel. Ein Hauch von südlichem Flair liegt auf der Esplanade in Gmunden. Das Stadtzentrum war bis ins 19. Jahrhundert ein Umschlagplatz für Salz, das machte die Stadt reich. Der Traunsee ist auch bekannt für gute Wind- und Segelverhältnisse. Michael Burgstaller und sein Team bereiten sich auf eine Regatta vor. Weitgehend unabhängig vom Wetter bewegt sich Andrea Frauscher-Oberfrank mit einem Elektroboot auf dem See. Sie genießt die letzten Sonnenstrahlen, während die Sonne langsam hinter dem Bergrücken versinkt.
16:35
Im Ausseerland hat jeder See seinen eigenen, besonderen Charakter. In den malerischen Gebirgstälern sind Brauchtum, Handwerk und Tradition bis heute fest verankert. Vom Loser Plateau aus präsentiert sich das Seen- und Bergpanorama des "Steirischen Salzkammerguts" malerisch und lieblich: vom Altausseer See über den Grundlsee und den Toplitzsee bis zum Kammersee. Der Altausseer See liegt am Fuße des Loser. Spektakulär startet der Film per Tandem-Paragleiter vom Loser, gleitet über die Landschaft und landet in Fischerndorf. Dort ist die Keramikerin Lisa Zinnebner zu Hause. Wasser ist für sie ein wichtiges Element. Wenn sich aus dem Klumpen Ton eine Form ergibt, ist das für sie wie eine fast magische Meditation. Die traditionellen Flachboote im Salzkammergut, die "Plätten", stehen auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste. Ihren Bau kann man nur von einem Lehrer lernen, denn es gibt keine Pläne. Alles wird mündlich überliefert. Das Wasser des Altausseer Sees ist glasklar und hat Trinkwasserqualität. Andreas Mayer startet mit seinem Kajak in den Tag. Frühmorgens gleitet er über den See ans andere Ufer zu einer Quelle, wo er das Trinkwasser für den Tag holt. Andreas Mayer baut, repariert, verkauft und vermietet Instrumente im Herzen von Bad Aussee. Mandoline, Hackbrett, Zither, Cello und Kontrabass entstehen unter den kundigen Händen des Instrumentenbauers. In der Werkstatt von Christian Raich entstehen Unikate von sehr langer Lebensdauer, die oft über Generationen hinweg erfreuen - Lederhosen. Sie sind nicht nur Kleidungsstücke. Machart, Art des Leders und Ziernähte verraten Eingeweihten alles über den Träger und seinen Wohnort. Das Ausseerland ist traditionsreich und auch für Dirndln bekannt. Auch das seltene Handwerk des Seidendruckers gibt es dort noch zu entdecken. Peter Wach ist in einem typischen Holzhaus in Bad Aussee aufgewachsen. Schon als Kind ist er unter den Drucktischen durchgelaufen. Jetzt steht er selbst davor und zaubert nach dem Farbauftrag mithilfe von Druckplatten und Modeln aufwendige Muster auf Seidentücher. Im Frühling sind die Wiesen und Hänge im Ausseerland von duftenden, weiß blühenden Narzissen bedeckt. Viele Freiwillige helfen beim Pflücken der Narzissen für das beliebte Narzissenfest. Erst in der Nacht vor dem Fest werden die Figuren gesteckt. Für eine Figur werden bis zu 30.000 Narzissen benötigt. "Löwenmaul und Irisschwert" lautet einer der Buchtitel von Schriftstellerin Barbara Frischmuth, die sich mit der Parallelwelt der Blumen literarisch beschäftigt. Die Filmemacherin Rosa Maria Plattner besucht die Ausseerin in ihrem Garten. Der Grundlsee ist der größte See der Steiermark und wird auch "Steirisches Meer" genannt. Zum Rudern eignet er sich gut, denn es gibt dort wenig oder gar keinen Wind. Rosa Maria Plattner geht auch dem Mythos Toplitzsee auf den Grund. In der Fischerhütte gibt es nicht nur die besten Forellen - vom Gastwirt der Fischerhütte, Albrecht Syen, höchstpersönlich zubereitet -, sondern auch so manche Geschichte des Zeitzeugen rund um den See und seine Schätze. Zu guter Letzt improvisiert der Musiker Sebastian Rastl auf seinem Kontrabass in der mythischen Landschaft des Toplitzsees.
17:30
Traummann, Traumhochzeit, und nun ist Kinderbuchautorin Marie auch noch schwanger. Da ihr Gatte als Pilot ständig unterwegs ist, zieht sie kurzerhand zu ihrer Schwiegermutter Leopoldine. Die ist gerade Witwe geworden und daher auch allein. Als dritter gesellt sich Schwager Hubert dazu. Aber statt Trauer zeigt Leopoldine nur Selbstmitleid und scheint wenig begeistert von Marie. Das Familienparadies im Grünen wird zum emotionalen Schlachtfeld.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
Gustav Klimt zählt zu den prägenden Künstlern der Wiener Moderne. Seine Bilder erzählen von Liebe, Leidenschaft und menschlicher Stärke - voller Sinnlichkeit, Emotion und Ausdruckskraft. In Wien entstehen Klimts berühmte Gemälde und Porträts. Gold, dekorative Ornamente sowie bewusst gewählte Farben und Muster machen seine Werke unverwechselbar. Bis heute sind die Motive weltweit bekannt und oft kopiert. Gustav Klimt (1862-1918) wächst in Wien auf, einer Stadt, die von künstlerischer Vielfalt, historischer Architektur und kulturellem Aufbruch geprägt ist. Schon früh zeigt er außergewöhnliches Talent für Malerei und Dekor. Zwischen dem traditionellen Historienmalerhandwerk und den avantgardistischen Strömungen der Wiener Moderne entwickelt Klimt einen unverwechselbaren Stil: goldene Ornamente, fließende Linien, sinnliche Farben und symbolträchtige Motive prägen sein Werk und machen ihn zu einer zentralen Figur des Jugendstils Seine Porträts, allegorischen Darstellungen und Wandgemälde verbinden reale Menschen mit mythischen oder psychologischen Elementen. Werke wie "Der Kuss", "Adele Bloch-Bauer I" und "Leben und Tod" zeigen, wie Klimt Themen wie Liebe, Vergänglichkeit und menschliche Emotion in dekorative, expressive Formen übersetzt. Jede Figur, jeder Raum wird durch Farbe, Muster und Licht zu einem kraftvollen Ausdruck seiner künstlerischen Vision. Klimts Arbeiten beeindrucken durch Sinnlichkeit, Symbolkraft und dekorative Details. Sie laden zum intensiven Betrachten und Staunen ein, spiegeln die kulturelle Blüte Wiens um 1900 wider und machen ihn zu einem der bedeutendsten Künstler der Wiener Moderne. Klimt: ein Visionär, dessen Kunst und ästhetische Innovation bis heute weltweit bewundert werden.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Udo Jürgens (1934-2014) komponierte in sieben Jahrzehnten mehr als 1000 Lieder - darunter unsterbliche Klassiker wie "Griechischer Wein", "Ich war noch niemals in New York" und "Merci, Chérie". Die Dokumentation zeigt das packende Profil eines Rastlosen, der noch mit stolzen 80 Jahren auf seiner "Mitten im Leben"-Tour die Hallen füllte und das Publikum eroberte. Der Film zeigt das Bild eines hochbegabten und zugleich auch hochsensiblen Workaholics. Udo Jürgens und seine atemlose Biografie: Musikgenie, Frauenschwarm, Traumtänzer, Selbstzweifler, ein Charakter mit vielfältigen Facetten. Mühelos balancierte der Entertainer zwischen Hochglanz und Tiefgang. Bislang unveröffentlichte Materialien wie Fotos, Briefe, Tagebucheinträge, Tonbandaufnahmen und Privatfilme geben exklusive Einblicke in sein schillerndes Leben. Seine engste Familie, vor allem die Kinder Jenny und John sowie gute Freunde und Weggefährten, analysieren den Ausnahmekünstler, der nicht nur besang, was er erlebte, sondern auch genau das lebte, was er besang. Weitere hochkarätige Gesprächspartner sind Erika Meier, genannt "Panja", Udos erste Ehefrau und Mutter von John und Jenny Jürgens, sein Bruder Manfred Bockelmann und der weltberühmte Komponist und Produzent Harold Faltermeyer, mit dem Udo Jürgens eng zusammengearbeitet hat. Außerdem geben wichtige Textdichter wie Michael Kunze und Oliver Spiecker Einblicke in die Zusammenarbeit mit Udo Jürgens. In der Dokumentation "UDO!" zeichnen die beiden Regisseure David Kunac und Sebastian Dehnhardt das Psychogramm eines Getriebenen, der in der Unterhaltungsindustrie als Weltbürger Haltung zeigte, doch innerlich oft zerrissen und einsam war. Der Film zeigt das Bild eines Künstlers, der von Kindheitsbeinen an nur ein Ziel kannte: mit Musik die Welt zu erobern. Außerdem würdigt die Dokumentation sein grandioses musikalische Erbe mit allen bis heute unvergessenen Hits.
21:15
Eine Reise zu Kitsch, Kunst und Kommerz von der Operette übers "Musikantenstadl" bis zum ESC: Insider wie Guildo Horn und die Geschwister Pfister erkunden das Lebensgefühl des Schlagers. Der Schlager boomt. Er füllt Stadien, dominiert die Algorithmen von TikTok und Instagram und liefert den Soundtrack für eine gute Zeit. Woher kommt diese Sehnsucht nach der heilen Welt, und wie viel Rebellion steckt hinter den glitzernden Pailletten? Auf der Suche nach Antworten verlässt die Dokumentation "Hits, Herz, Heimat - Kitsch und Kult" die Pfade der Musikindustrie und begibt sich auf eine (kultur)historische Spurensuche. Eine kleine Reise zu den Hits, aber auch zu den subversiven Wurzeln des Genres, die heute noch hie und da durchschimmern. Der Film führt weg von den Verkaufszahlen hin zu den kulturellen Wurzeln. Ein prominenter Schlager(aus)kenner und ESC-Insider, der das Großevent 1998, wie er fand, befreien wollte und dafür sogar demonstrierte, ist Guildo Horn. Im Interview blickt er zurück auf seinen legendären Auftritt beim Eurovision Song Contest in Birmingham - einen Moment, den er selbst als "Rock-'n'-Roll-Befreiung" beschreibt. Der diplomierte Pädagoge dekonstruiert im Interview das Image des Schlagersängers. Er schlägt den Bogen von seinen anarchischen Anfängen in Kölner Clubs bis hin zu Rollen in Musical und Operette. Der Schlager, so betont auch er, ist kein modernes Industrieprodukt, sondern kommt von der lauten, bunten Welt der Operette der 1920er-Jahre. Diesen Faden greifen die Geschwister Pfister auf. Auf der Theaterbühne zelebrieren sie die Übersteigerung des Schlagers und beweisen, dass man Kitsch gleichzeitig parodieren und tief verehren kann. Durch ihre Augen betrachtet wird die "neue Offenheit" des Genres sichtbar - eine Rückkehr zu jener Frivolität und Doppeldeutigkeit, die den Schlager vor seiner "Säuberung" in der Nachkriegszeit auszeichnete. Ihre Revue "Servus Peter - Oh là là Mireille" ist schon seit Jahren über die Grenzen hinweg Kult. Im Queer Museum Wien trifft das Filmteam auf Alkis Vlassakakis und Marco Schreuder, Hosts von "Merci, Chéri - Der Eurovision Podcast" und Kuratoren der Ausstellung "United by Queerness". Sie beleuchten eine besondere Seite der Schlagergeschichte: das Genre als "Safe Space" für die LGBTQ+-Community. Was fasziniert sie am vermeintlich konservativen Schlager? Herausgekommen ist eine in jeder Hinsicht bunte Geschichtsstunde in Sachen ESC, der sich seit seiner ersten Ausgabe 1956 zum internationalen Unterhaltungsevent gemausert hat, das historische Umbrüche und gesellschaftliche Entwicklungen spiegelt. Die Dokumentation "Hits, Herz, Heimat - Kitsch und Kult" beleuchtet den kommerziellen Erfolg der Schlagermusik von heute und die subversive Kraft von gestern. Eine kulturhistorische Spurensuche, die beweist, dass im Schlager zwischen Nussecken und Glitzerregen eine Musikrichtung steckt, die sich immer wieder neu erfindet.
22:00
Leidenschaft und Talent kann man nicht wirklich lernen - Max Mutzke hat beides im Überfluss. Er hat die Gabe das Publikum in seinen Bann zu ziehen und stellt das eindrucksvoll unter Beweis. Wenn dann dieses Kraftpaket auf die Grammy-nominierte SWR Big Band trifft, entsteht daraus ein energiegeladenes Spektakel aus Talent und Können, das wortwörtlich von den Sitzen reißt. Die unbändige Spielfreude schenkt dem Publikum ein exklusives Erlebnis. "Soul viel mehr" bietet einen Mix aus Mutzke-Hits wie "Welt hinter Glas", "Can't wait until tonight", oder "Marie" sowie aus Soul- und Hip-Hop-Klassikern wie "Me & Mrs. Jones" und Songs von Alicia Keys, Will Smith, Anderson Paak oder Sly & The Family Stone. Freuen Sie sich auf ein besonderes Konzert mit einer charismatischen Stimme, verpackt im vollen Big Band Sound auf der Höhe der Zeit.
23:00
Beim "Baltic Soul Weekender"-Festival 2025 am Weißenhäuser Strand der Gemeinde Wangels in Schleswig-Holstein trat die britische Band Incognito als Headliner auf. Seit den 1980er-Jahren ist die Gruppe rund um Sänger Jean-Paul "Bluey" Maunick eine der wichtigsten Formationen der R&B- und Acid-Jazz-Szene. Incognito stehen seit mehr als vier Jahrzehnten für eine stilprägende Verbindung aus Soul, Jazz-Funk und Groove. Mit Titeln wie "Always There", "Still a Friend of Mine", "Nothing Makes Me Feel Better" oder dem Stevie-Wonder-Cover "Don't You Worry'Bout a Thing", prägte die Band um Mastermind Jean-Paul "Bluey" Maunick die britische Acid-Jazz-Bewegung nachhaltig und erreichte ein internationales Publikum weit über die Clubszene hinaus. 3sat zeigt das Konzert der britischen Acid-Jazz-Formation beim "Baltic Soul Weekender" 2025. Das Festival zählt seit Jahren zu den bedeutendsten Soul- und Funk-Events Europas und bringt internationale Künstlerinnen und Künstler sowie ein musikbegeistertes Publikum zum Weißenhäuser Strand an die Ostsee. Beim ausverkauften "Baltic Soul Weekender" 2025 präsentierte die zwölfköpfige Band ein mitreißendes Set aus Klassikern und neueren Produktionen - getragen von virtuoser Musikalität, markanten Bläsersätzen und einem energiegeladenen Sängertrio.
23:45
Donbass 2014: Eine schwangere Frau weigert sich, ihr Haus an der umkämpften ukrainisch-russischen Grenze zu verlassen, obwohl im Wohnzimmer anstelle der Wand ein riesiges Loch klafft. Im Spannungsfeld zwischen einfühlsamem Familiendrama und schonungslosem Antikriegsfilm siedelt Maryna Er Gorbach das Psychogramm einer Frau mit ihrer sehr persönlichen Perspektive auf den Krieg in der Ukraine an. Im Donbass 2014: Irka und Tolik leben in einem kleinen Dorf an der ukrainisch-russischen Grenze. Sie erwarten ihr erstes Kind und machen sich die üblichen Gedanken werdender Eltern. Gleichzeitig sehen sie sich jedoch mit den immer intensiver werdenden kriegerischen Handlungen zwischen separatistischen Milizgruppen, die von Russland unterstützt werden, und der ukrainischen Armee konfrontiert. Während eines Angriffs verlieren sie sogar die Wohnzimmerwand ihres beschaulichen Hauses und leben fortan mit einem Blick in die offene Landschaft, in der Unvorstellbares geschieht. Allen Widrigkeiten zum Trotz weigert sich Irka, ihr Zuhause zu verlassen, obwohl Tolik sie drängt, in der Stadt Sicherheit zu suchen. Tolik wiederum wird von Irkas Bruder massiv angegriffen, weil dieser ihn der Kollaboration mit den Separatisten beschuldigt. Selbst als der international für Bestürzung sorgende Abschuss der Passagiermaschine MH17 in ihrer direkten Nähe die Lage verschärft und Tolik zwischen die Fronten gerät, plant Irka stur das Leben mit ihrem Kind weiter. Bis die Separatisten Tolik vor eine grausame Entscheidung stellen. Der Spielfilm "Klondike" der ukrainischen Regisseurin Maryna Er Gorbach ist von einer beklemmenden Aktualität, denn er zeigt rückblickend die "Geburtsstunde" eines Konflikts, der immer noch die gesamte Welt schockiert. In ebenso eindringlichen wie vielschichtig komponierten Bildern, die an klassische Malerei und Western-Szenarien erinnern, erzählt "Klondike" vom Widerstand einer schwangeren Frau gegen die brutalen Realitäten eines Kriegs, in dem die Konfliktparteien in ihrem ideologischen Kampf um die "richtige" Zugehörigkeit Familien auseinanderreißen und die Lebensgrundlage der Menschen zerstören. Die meisterliche Inszenierung, die spannungsvoll und irritierend zwischen Realismus, surrealen Momenten und allegorischer Kraft oszilliert, und nicht zuletzt das brillante Schauspiel von Oxana Cherkashyna als Irka verleihen der Geschichte vom Überleben im Krieg ihre stille Wucht. Durch seine Menschlichkeit und universelle Aussage wird der Film auch noch weit jenseits aktueller Berichterstattung und Breaking News über die Grausamkeit des Kriegs Bestand und Relevanz haben. "Klondike" wurde 2022 auf dem "Sundance Film Festival" mit dem Regiepreis und auf der Berlinale im Panorama-Programm mit dem Preis der ökumenischen Jury ausgezeichnet. Außerdem erhielt er auf dem Festival im schweizerischen Fribourg den "Großen Preis", den Kritikerpreis sowie den Preis der Jugendjury, in Seattle den "Grand Jury Price" und beim Friedenspreis des Deutschen Films einen Spezialpreis.