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TV Programm für 3sat am 25.01.2026

Die Farben der Tierwelt 05:10

Die Farben der Tierwelt: Im Auge des Betrachters

Tiere

Farben spielen eine entscheidende Rolle bei den Interaktionen vieler Tiere. Manche sind bunt, um Partner anzulocken und Rivalen zu beeindrucken. Andere warnen Feinde mit Farbe vor ihrem Gift. Die bunten Zeichnungen vieler Tiere sind für Menschen nur unvollständig sichtbar. Mit speziell entwickelter Kameratechnologie machen Sir David Attenborough und sein Team auch Farben erkennbar, die das menschliche Auge normalerweise nicht wahrnehmen kann. Wie bunt Tiere die Welt sehen, kommt auf die Anzahl und Art der Farbrezeptoren in ihren Augen an. Diese können ganz unterschiedlich ausfallen und sehr verschiedene Bereiche des Farbspektrums beinhalten. Menschen sehen zum Beispiel den Gelbbarsch als einen rein gelben Fisch, wogegen andere Fische auch das ultraviolette Spektrum wahrnehmen. Bei Einsatz entsprechender Kameras werden auch für uns die verschiedenen Musterungen und sogar unterschiedliche Arten von Gelbbarschen sichtbar.

Die Farben der Tierwelt 05:50

Die Farben der Tierwelt: Hinters Licht geführt

Tiere

Farben helfen einigen Tieren, sich zu tarnen und zu verstecken. Andere stellen eine reiche Farbenpracht zur Schau - und diese muss nicht einmal bei allen Exemplaren derselben Art gleich sein. Filmemacher Sir David Attenborough reist von den Inseln der Karibik bis nach Indien und in die verschneiten schottischen Highlands, um zu zeigen, wie einzelne Tiere ihre bunten Farben nutzen, um andere zu beeindrucken, zu täuschen, zu warnen oder zu verwirren. Dem Filmemacher und seinem Team gelingen dank moderner Kameratechnik ungewöhnliche Einblicke in die Wirkungen von Farben und Mustern im Tierreich. Sie zeigen unter anderem, wie Mimikry funktioniert und welche Vorteile sie den Tieren bieten kann, warum Tiger für ihre wichtigsten Beutetiere nicht orange, sondern unscheinbar grün aussehen, warum Schneehühner im Sommer ganz anderes aussehen als im Winter und auf welche Weise Zebras von ihren individuellen Streifenmustern profitieren.

Emilia-Romagna - Italiens Genussregion 06:45

Emilia-Romagna - Italiens Genussregion

Essen und Trinken

Mitten in Italiens Norden liegt die Emilia-Romagna - eine Region, reich an Geschichte und Kultur. Sie bietet kulinarische Köstlichkeiten, Traditionen und eine vielfältige Landschaft. Die Architektur und Baukunst der Region reicht von antiken Baudenkmälern über frühchristliche Kirchen, mittelalterliche Kreuzritterburgen bis hin zu Opernhäusern aus dem 19. Jahrhundert. Aber auch Weinkenner und Ferrari-Fans kommen auf ihre Kosten. Im Übergang von der Po-Ebene zum Apennin reihen sich die Städte der Emilia-Romagna wie an einer Perlenschnur auf: Piacenza, Parma, Modena, Bologna, Ravenna und Rimini locken Besucher mit zahlreichen Museen, lokalen Spezialitäten, UNESCO-Weltkulturerbestätten und Naturparks. Mit Burgen und alten Dörfern, die malerische Marktplätze haben und idyllisch zwischen Olivenhainen, Weinbergen und Lorbeerbäumen liegen. Und mit ausgedehnten Sandstränden, die sich von Cervia bis Rimini an der adriatischen Riviera finden.

kinokino 07:15

kinokino

Kinomagazin

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Sternstunde Philosophie 09:05

Sternstunde Philosophie

Dokumentation

In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?

Dem Himmel entgegen - Hochhäuser der Welt 10:06

Dem Himmel entgegen - Hochhäuser der Welt: Taipeh 101

Dokumentation

Die Reihe erzählt Geschichten von Hochhäusern rund um den Globus. Diese Folge stellt das zweithöchste Gebäude der Welt vor, das in Taipeh, China, steht: Taipeh 101. Der Turm ist 508 Meter hoch und mit 101 Stockwerken in seiner Konstruktion einem Bambus nachempfunden. Diese Bauweise soll den Turm resistent gegen Taifune und Erdbeben machen. Dies ist nötig, verläuft doch nur 200 Meter entfernt eine tektonisch aktive Bruchlinie.

Das Raubkunst-Puzzle - Suche nach Gerechtigkeit 10:15

Das Raubkunst-Puzzle - Suche nach Gerechtigkeit

Dokumentation

Ein gigantischer Raubzug ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt: der organisierte Kunstraub an jüdischen Familien, die aus Nazideutschland zur Ausreise genötigt worden waren. Bis heute suchen Erben nach ihrem Eigentum, oft vergeblich. Dr. Kathrin Kleibl, norddeutsche Provenienzforscherin, widmet sich der Aufklärung dieses Verbrechens und möchte für Gerechtigkeit sorgen. Sie versucht, den Verbleib der geraubten Kunst zu rekonstruieren, um sie den rechtmäßigen Besitzern zurückgeben zu können. Filmemacherin Sophia Münder-Führing hat Kathrin Kleibl über ein Jahr lang mit der Kamera begleitet und eine spannende, zeitgeschichtliche Dokumentation realisiert. Den jüdischen Familien, die Deutschland verlassen sollten, war versprochen worden, ihr Eigentum mitnehmen zu können. Doch ihr Hab und Gut blieb oft im Land. Tausende Kisten, sogenannte Liftvans, lagerten etwa im Hamburger Südwesthafen, beschlagnahmt von der Gestapo. Statt die Gegenstände ihren Besitzern nachzuschicken, wurden sie versteigert. Ganze Hausstände kamen in der "Hamburger Gerichtsvollzieherei" und in zahlreichen Auktionshäusern unter den Hammer, darunter auch wertvolle Kunst. Zeitungsannoncen warben damals unverhohlen für die Versteigerungen der "Judenkisten". 7,2 Millionen Reichsmark brachten die Auktionen in Hamburg den Nationalsozialisten ein. Eine staatlich organisierte Schnäppchenjagd, sagt der Historiker Frank Bajohr. Die Objekte verschwanden bei Privatpersonen, Museen und Händlern, die meisten Gegenstände sind bis heute verschollen. Wer waren die Eigentümer und wer die Käufer? Das möchte Kathrin Kleibl herausfinden: "Das große Ziel ist es, diese Objekte den Familien zurückzugeben." In einem Forschungsprojekt, gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, begibt sich Kleibl auf Spurensuche. Einen Vorteil hat sie: Die Nazis haben das Unrecht akribisch dokumentiert. Tausende Seiten Versteigerungsprotokolle, Lagerbücher und Rechnungen kann Kathrin Kleibl auswerten, ein mühsames Geschäft. Jedoch: "Aus diesen Puzzleteilen können wir den Weg eines Liftes vom Heimatort bis zu dem Verkauf schlussendlich in Hamburg nachvollziehen", sagt Kleibl. Jüdische Nachfahren hoffen, nun endlich ihr Eigentum wiederzuerlangen. Familie Koch aus Wiesbaden etwa musste nach London emigrieren. Doch ihre beiden Umzugskisten, darin eine kostbare Kunstsammlung mit Werken von Emil Nolde, Alexej von Jawlensky und Paul Klee, kamen nie an. Wo ist das Umzugsgut der Großeltern geblieben? Diese Frage lässt dem Erben bis heute keine Ruhe. Zu einem Gemälde gibt es eine konkrete Spur, aber etliche Eigentumswechsel und ein immer noch verschlossener Kunstmarkt erschweren die Suche. "Wenn unsere Generation nicht mehr sucht, dann bleibt dieses Kapitel für immer im Dunkeln verschwunden", befürchtet der rechtmäßige Eigentümer. Auch die hochkarätige Kunstsammlung von Johanna Ploschitzki aus Berlin ist verschollen. Ihr Umzugsgut, darunter Werke von renommierten Künstlern wie Camille Pissarro, Max Beckmann und Max Liebermann, wurde drei Tage lang in Hamburg versteigert. Insgesamt ging es um 1500 Objekte. Ihre Nachfahren suchen ebenfalls bis heute. Ein Objekt konnte Kathrin Kleibl immerhin wiederfinden. Es schlummerte jahrelang in einem Hamburger Museum, erworben im Dezember 1941 auf einer der berüchtigten Versteigerungen. Wird die Rückgabe des geraubten Gutes gelingen? Auch Dr. Ute Haug, Provenienzforscherin in der Hamburger Kunsthalle, stellt dieses Kapitel deutscher Geschichte vor eine Herausforderung: Ihr Haus kaufte im Jahr 1941 acht Gemälde auf einer Versteigerung. Das belegen Nummern auf der Rückseite der Gemälde. Aber lassen sich die Bilder den Familien zuordnen, denen sie geraubt wurden? Um das herauszufinden, setzt auch Ute Haug auf die Unterstützung von Kathrin Kleibl.

Unterwegs zur Familie Mann 11:00

Unterwegs zur Familie Mann: Das Monstrum

Menschen

Thomas Manns Familie fasziniert bis heute. Nahestehende enthüllen ein vielschichtiges Porträt von Ruhm, Fremde und familiären Abgründen. "Das Monstrum", so nennt Katia ihren anstrengenden Mann im Scherz gegenüber der Sekretärin Hilde Kahn. Thomas Mann ist im Exil in Amerika. Über Begleiter und Beobachter spiegeln sich Stationen der Reise. Sie machen sichtbar, wie die Arbeitssituation in der Fremde aussieht, wer den Dichter vor Ort fördert und wie Katia das Leben und die Familie zusammenhielt. Besondere Aufmerksamkeit schenkt der Film dem Enkel Frido Mann, der von seiner Liebe zum "Opa" erzählt - und von Situationen, da er aus der Gunst fiel.

erLesen 12:25

erLesen

Literatur

In dieser besonderen Ausgabe von "erLesen" besucht Moderator Heinz Sichrovsky den Bestsellerautor Frank Schätzing in seinem Tonstudio in Köln. Der Autor und Musiker schreibt in seinem jüngsten Buch "Space Boy" über seine besondere Verbindung zu Musiklegende David Bowie. Außerdem wirft "erlesen" einen Blick auf aktuelle Neuerscheinungen, der Winter ist schließlich die beste Lesesaison.

ZIB 13:00

ZIB

Nachrichten

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Kamp - Ein Fluss für alle Sinne 13:25

Kamp - Ein Fluss für alle Sinne

Landschaftsbild

Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel in Niederösterreich prägt, entspringt der Kamp. Er durchfließt bis zu seiner Mündung in die Donau eine vielfältige Kulturlandschaft. Er ist Lebensader für eine breite Palette an Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die dort eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben. Der Film folgt dem Verlauf des Kamp von seinem unscheinbaren Ursprung über seine kaum berührten und idyllischen ersten 50 Kilometer, vorbei an Stiften und Schlössern, Sommerfrischen und archäologischen Sensationen - bis zu dem Punkt, wo die Täler von Kamp und Donau aufeinandertreffen und die besten Lagen für Riesling und Veltliner geschaffen haben. Auch die Jahreszeiten und ihre für das Kamptal spezifischen Ausprägungen spiegeln sich in dem Film wider: von der Ankunft der Störche auf den Türmen von Stift Zwettl im Frühjahr über die sommerlichen Vergnügungen auf den Kellerstraßen bis zur eindrucksvollen Atmosphäre beim herbstlichen "Abfischen" in den Teichen rund um Rappottenstein.

"Schynige-Platte-Bahn" - Die Bedächtige 14:10

"Schynige-Platte-Bahn" - Die Bedächtige

Tourismus

Die "Schynige Platte-Bahn" im Berner Oberland ist Ziel einer ganz besonderen Fahrt mit der Zahnradbahn. Seit über 130 Jahren tuckern die Dampfzüge von Wilderswil gemächlich den Berg hoch. Die Fahrt ist eine Reise zurück in der Zeit: Schienen, Züge und auch so manche Sehenswürdigkeit entlang der Strecke haben sich den Charme aus Großmutters Zeiten erhalten. Der neuste Zug der "Schynige Platte-Bahn" hat bereits über 100 Jahre auf dem Buckel. Entsprechend gemächlich ist auch das Tempo. Es lädt ein, innezuhalten und die malerischen Landschaften zu genießen, die sich beim Blick aus dem historischen Wagen auftun. Oder Menschen kennenzulernen, die entlang der Strecke leben und arbeiten. Etwa die Älplerfamilie Balsiger, die jeden Sommer mit Kind und Kegel auf den Berg zieht. Oder Jasmin Senn, die als Gärtnerin den eindrücklichen Alpengarten auf der Schynigen Platte betreut. Bei der Mittelstation Breitlauenen liegt den Reisenden der Thunersee zu Füßen. Ein Anblick, der den berühmten Schweizer Maler Ferdinand Hodler zu einigen seiner Landschaftsbilder inspiriert hat. Werkstattchef und Lokomotivführer Samuel von Känel gibt einen Einblick in den Führerstand einer der alten Dampfloks, während sich Zugbegleiterin Claudia Würsch um Sicherheit auf der Strecke und Wohlbefinden der Passagiere bei der Fahrt kümmert. Die Ankunft auf der Schynigen Platte verspricht zudem das wohl meistfotografierte Panorama des berühmtesten Schweizer Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau. Mit den Schweizer Bergbahnen durch majestätische Landschaften auf die spektakulärsten Gipfel. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Tradition und Technik, Natur und Kultur beeindrucken die Bergbahnen heute genauso wie vor 150 Jahren.

Winterwunderland Schweiz per Bahn: "Glacier-Express" - Der Luxuriöse 14:30

Winterwunderland Schweiz per Bahn: "Glacier-Express" - Der Luxuriöse

Landschaftsbild

Mit der Bahn durchs Winterwunderland Schweiz: Es geht in die entlegensten Täler, auf die höchsten Berge, durch beeindruckende Landschaften, vorbei an Menschen und ihren Geschichten. Dank unzähliger Tunnel und Viadukte ist die Region im Herzen der Alpen ein Paradies für Bahnreisende. Als Luxusliner auf Schienen verkehrt der "Glacier Express" seit beinahe 100 Jahren zwischen den beiden Nobelskiorten St. Moritz und Zermatt. Die Reise in der luxuriös ausgestatteten Excellence Class lässt in puncto Service, Komfort und Aussicht kaum Wünsche offen. Vom Klosterort Disentis aus geht es mit Zahnstangenantrieb über Alpenpässe, durch verschneite Landschaften bis an den Fuß des Matterhorns. Am höchsten Punkt der Reise überrascht der Anblick des wohl einzigen Leuchtturms der Alpen. Nach einem spektakulären Abstieg erreicht der Zug Andermatt, das sich vom Militärdorf zum Skiort für den internationalen Jetset mausert. Auf der weiteren Fahrt durchs Wallis wandelt man auf den Spuren von Hotelkönig Cäsar Ritz, dem Erfinder der internationalen Luxus-Hotellerie, und kann den höchstgelegenen Weinberg nördlich des Alpenhauptkamms bestaunen. Vorbei an furchteinflößenden Lawinenkegeln schlängelt sich der Zug Richtung Ziel und erreicht just rechtzeitig zur Après-Ski-Gaudi das funkelnde Zermatt.

Winterwunderland Schweiz per Bahn: "Bernina-Bahn" - Die Gegensätzliche 15:20

Winterwunderland Schweiz per Bahn: "Bernina-Bahn" - Die Gegensätzliche

Landschaftsbild

Seit bald 120 Jahren führt die spektakuläre Bernina-Strecke vom Engadin über den Berninapass und durchs Puschlav bis nach Tirano in Italien. In zwei Stunden reist man vom tiefsten Winter in einen frühen Frühling. Denn vom alpinen Klima und Lebensgefühl geht es sowohl klimatisch als auch kulturell in südlichere Gefilde. Es ist eine Fahrt der Gegensätze: Furchtlose Eiskletterer, heißblütige Winter-Camper und engagierte Gletscherforscher erliegen dort der Faszination von Eis und Schnee. Die winterlichen Bedingungen stellen auch das Zugteam immer wieder vor Herausforderungen. Von der Alp Grüm geht die Reise talwärts 1800 Höhenmeter dem Frühling entgegen. Je südlicher der Zug, desto mediterraner das Flair: lokale Pasta-Produzenten und Bergbauern, die dank Klimawandel neu auf Olivenöl setzen. Durch das einzigartige Kreisviadukt von Brusio windet sich der Zug seinem Ziel entgegen: dem Städtchen Tirano mit seinen barocken Kirchen und eindrücklichen Palazzi. Mit der Bahn durchs Winterwunderland Schweiz: Auf Schienen geht es in die entlegensten Täler, auf die höchsten Berge, durch beeindruckende Landschaften, vorbei an Menschen und ihren Geschichten. Dank unzähliger Tunnel und Viadukte ist die Region im Herzen der Alpen ein Paradies für Bahnreisende.

Winterwunderland Schweiz per Bahn: "Arosa-Bahn" - Die Wandelbare 16:10

Winterwunderland Schweiz per Bahn: "Arosa-Bahn" - Die Wandelbare

Landschaftsbild

Seit 110 Jahren zuckelt die Arosabahn mit durchschnittlich 30 Stundenkilometern von Chur, der Kantonshauptstadt Graubündens, in den berühmten Wintersportort Arosa. Erst als Tram durch die Altstadt von Chur, dann als Gebirgsbahn. Ihre Fahrt führt über spektakuläre Viadukte, vorbei an Wasserfällen und Wildbächen stetig den schneebedeckten Gipfeln von Arosa entgegen. Arosa zählt heute zu den größten und traditionsreichsten Wintersportorten der Schweiz. Am Ende des lang gestreckten Tales Schanfigg gelegen, war es einst nur über Saumpfade erreichbar. Mit der Inbetriebnahme der Arosabahn 1914 öffnete sich das Tor zur Welt. Die Menschen dort haben sich jedoch Handwerk, Tradition und eine liebenswerte Exzentrik bewahrt. Die Reise durchs Schanfigg mit dem Lokführerduo Hans-Peter und Flavia Thöny - Vater und Tochter - ist reich an Höhepunkten: Atemberaubende Sonnenaufgänge, das imposante Langwieser Viadukt und die traditionelle Herstellung von Bündnerfleisch buhlen um die Aufmerksamkeit entlang der Route. An deren Ende noch ein Erlebnis wartet, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Mit der Bahn durchs Winterwunderland Schweiz: Auf Schienen geht es in die entlegensten Täler, auf die höchsten Berge, durch beeindruckende Landschaften, vorbei an Menschen und ihren Geschichten. Dank unzähliger Tunnel und Viadukte ist die Region im Herzen der Alpen ein Paradies für Bahnreisende.

Bleib bei uns 17:05

Bleib bei uns

Komödie

Nach der Rückkehr aus den USA will der französische Comedian Gad Elmaleh in Paris zum Katholizismus konvertieren - zum Entsetzen seiner jüdischen Familie. - Autobiografische Komödie. Zunächst versucht Gad - Sohn jüdischer Eltern mit marokkanischen Wurzeln - die Wahrheit vor seiner Familie zu verbergen, doch der Versuch schlägt fehl, als die Eltern in Gads Tasche eine Statue der Heiligen Jungfrau Maria finden. Was für ein Albtraum! Seine Konvertierung entpuppt sich zu einem Schlachtfeld der Gefühle für Familie und Freunde, die entschlossen sind, Gad zurück zur Vernunft und damit zurück zum jüdischen Glauben zu bringen. Dennoch versucht Gad mit allen Mitteln, ihnen klarzumachen, dass sein aufrichtiger Glaube nichts an seiner Identität und der Liebe zu seiner Familie ändert. In dem Spielfilm "Bleib bei uns" erzählt Gad Elmaleh, einer der bekanntesten Comedystars Frankreichs, von einem der wichtigsten und prägendsten Momente seines Lebens. Neben Regie und Drehbuch spielt Elmaleh die Hauptrolle und konnte für die Realisierung dieser Mockumentary seine richtigen Eltern und seine Schwester als Teil des Casts gewinnen. Entstanden ist eine warmherzige, autobiografische Komödie mit dem unverwechselbaren Humor von Elmaleh über Akzeptanz und die Bedeutung von Familie.

Museums-Check mit Markus Brock 18:30

Museums-Check mit Markus Brock: Klimahaus Bremerhaven

Kunst und Kultur

Für den "Museums-Check" geht Markus Brock auf Weltreise im Klimahaus Bremerhaven. Eine hautnahe Expedition entlang des achten Längengrads durch Alpen, Wüste, Antarktis und Südseeinseln. Neun Orte auf fünf Kontinenten - und alle sind mit dem Klimawandel konfrontiert. Markus Brock nimmt diese einzigartige Wissens- und Erlebniswelt zusammen mit dem Mediziner, Autor und Kabarettisten Eckart von Hirschhausen unter die Lupe. Eckart von Hirschhausen engagiert sich, neben seiner Arbeit als Kabarettist und Autor, mit seiner "Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen" gegen den Klimawandel. Auch mit seinem 2021 veröffentlichten Buch "Mensch Erde! Wir könnten es so schön haben" zeigt er die Auswirkungen des Klimawandels für die Gesundheit der Menschen auf. Gemeinsam mit Markus Brock erkundet er das 2009 eröffnete Klimahaus Bremerhaven, das auf dem achten Längengrad Ost liegt. Es ist die erste Wissens- und Erlebniswelt, die sich dem Thema widmet. Anschaulich und interaktiv sind dort verschiedene Klimazonen zu erleben. Neun Orte auf fünf Kontinenten wurden naturgetreu nachgebildet. Tropische Wärme, exotische Pflanzen und Geräusche empfangen die Besucher in der Reisestation "Kamerun". Das Packeis der "Antarktis" bietet bei minus sechs Grad Abkühlung, bevor es zum Sandstrand von Samoa geht, bei über 30 Grad Celsius und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Unterwegs begegnet man Menschen, die in Videos aus ihrem Alltag erzählen und wie der Klimawandel ihr Leben beeinflusst. Der Ausstellungsbereich "Perspektiven" erklärt die Arbeit von Klimaforschern und zeigt, wie Wetter und Klima funktionieren. Wie entsteht ein Hurrikan? Warum ist die Sonne der wichtigste Klimamotor? Das "World Future Lab" ist als Spielort konzipiert, in dem die Besucher das Klima durch ihre Entscheidung virtuell verändern können. Etwa, ob durch ihre Spielstrategie die Südseeinsel Tokelau im Meer versinkt oder ob der Regenwald gerettet wird. Auch damit möchte das Klimahaus Bremerhaven spielerisch Bewusstsein schaffen für den Klimawandel und seine Folgen.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:08

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Trumps erfundener Genozid - Wie der US-Präsident Südafrikas Gewaltproblem verzerrt 19:10

Trumps erfundener Genozid - Wie der US-Präsident Südafrikas Gewaltproblem verzerrt

Dokumentation

Donald Trump behauptet, in Südafrika würden weiße Farmer systematisch ermordet und boykottiert deshalb den G20-Gipfel im Land. Doch die Realität sieht anders aus. "NZZ Format" hat mit Betroffenen gesprochen.

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit 19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Die Grachten von Amsterdam, Niederlande - Vom Glanz eines goldenen Zeitalters

Dokumentation

Prächtige Giebelhäuser, steinerne Brücken, ein raffiniertes System von Wasserstraßen: Amsterdam gilt als das "Venedig des Nordens". Der Film stellt die Grachten von Amsterdam vor. In einem weiten Halbkreis umschließt der Grachtengürtel mit seinen drei Hauptkanälen die Altstadt im Süden und Westen. Das Ensemble gilt als städtebauliches und architektonisches Gesamtkunstwerk aus dem 17. Jahrhundert und wurde 2010 zum UNESCO-Welterbe ernannt. Der Grachtengürtel erinnert an Glanz und Gloria des Goldenen Zeitalters der Niederlande. 1602 schlossen sich Amsterdamer Kaufleute zur Niederländischen Ostindien-Kompanie zusammen. Mit der später folgenden Westindien-Kompanie begründeten sie ein Wirtschaftsimperium: Das kleine Holland war Ende des 16. Jahrhunderts zur führenden Seehandelsnation der Welt aufgestiegen. Das Geschäft mit Kolonialwaren florierte und brachte Reichtum in die niederländische Seemetropole. Wirtschaftlicher Erfolg, die Freiheit von Religion und Wissenschaft, ein modernes, aufgeklärtes Bürgertum zogen von weither Kaufleute, Gelehrte, Künstler und Handwerker in die Hafenstadt. Amsterdam wurde zur Boomtown, seine Einwohnerzahl explodierte. Um Platz für Handelskontore und Wohnhäuser zu schaffen, wurden Sumpfgebiete trockengelegt, hunderttausende Holzpfähle als Fundamente in den Sand gerammt. Es entstanden die großen drei Kanäle Herengracht, Prinsengracht und Keizergracht, verbunden durch eine Vielzahl kleiner Nebenkanäle. Wohlhabende Bürger leisteten sich luxuriöse Giebelhäuser mit prachtvollen Salons und barocken Gärten. Und noch immer ist der Grachtengürtel eine der beliebtesten Wohngebiete der reichen Amsterdamer. Exklusivste Adresse war und ist ein Abschnitt in der Herengracht - die Gouden Bocht - die goldene Bucht. Heute residieren dort in den Stadtpalästen Versicherungen, Banken und Anwaltskanzleien.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Nuhr im Ersten 20:15

Nuhr im Ersten: Nur aus Berlin

Kabarettshow

In "Nuhr im Ersten" seziert Dieter Nuhr messerscharf politische Unzulänglichkeiten, thematische Abseitigkeiten und den verlässlichen Irrwitz des Alltags. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus Kabarett und Comedy geschieht dies auf gewohnt anspruchsvoll-bissige, unterhaltsame und vor allem witzige Art und Weise. Denn Humor ist, nicht nur, aber vor allem in Krisenzeiten ein wichtiger Begleiter.

Mittermeiers Lucky Punch Comedy Club 21:00

Mittermeiers Lucky Punch Comedy Club

Comedyshow

Diesmal beim "Mittermeiers Lucky Punch Comedy Club": Osan Yaran, der menschgewordene Culture Clash mit türkischen Wurzeln, erzählt von seinem anstrengenden wie auch aufregenden Leben. Aus der Nachwuchsriege ist der Hamburger Yannick de la Pêche dabei und lässt das Publikum tief in sein Seelenleben blicken. Außerdem gibt Alex Stoldt dem "Lucky Punch"-Publikum die Ehre. Und die Stand-up-Neuentdeckung Lena Loster aus München gibt ihr Fernsehdebüt.

Sportabzeichen für Anfänger 21:45

Sportabzeichen für Anfänger

TV-Komödie

Mit seinen Besserwisserei löst Keksfabrikant Bertram Dinkler zwar nicht bei den Freunden seiner Tochter, aber bei der alleinerziehenden Stefanie Eckhoff einen unerwarteten Kampfgeist aus. So endet ein Disput beim Elternabend mit einer ungewöhnlichen Wette: Wenn es so einfach ist, über seinen Schatten zu springen, wie er behauptet, könne der nicht gerade bewegungsbegeisterte Endfünfziger ja mit gutem Vorbild vorangehen und das Sportabzeichen machen. Allerdings reicht das allein nicht - Bertram muss auch besser abschneiden als Stefanie! Schon beim ersten Training merken die Kontrahenten, dass sie sich vielleicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt haben. Kugelstoßen, Weitsprung, Sprint - wer hätte gedacht, dass es so hart wird? Für Bertram gibt es aber kein Zurück, denn seine Marketingleiterin Franziska Stich möchte sein Fitnessprogramm für eine publikumswirksame PR-Aktion nutzen. Auch Stefanie kann sich weder die Blöße eines Rückzugs noch eines Scheiterns geben. Zum Glück hilft ihre Sturheit beiden, ungeahnte Energien freizusetzen. Für Bertram und Stefanie gilt: Fairplay ist schön, wenn man es sich leisten kann!

Sanft schläft der Tod 23:15

Sanft schläft der Tod

TV-Thriller

Anja und Frank Mendt machen mit ihren Kindern Finn und Leila Urlaub auf Rügen. Nur kurz lassen sie die beiden im Hafen von Binz allein - da verschwindet ihr Boot mitsamt den Kindern. Sofort alarmieren sie die örtliche Polizei, deren Suche jedoch erfolglos bleibt. Deshalb übernimmt der LKA-Beamte Werner Kempin bereits nach wenigen Stunden den Fall. Sein Vater, den Frank wegen einer Familientragödie aus DDR-Zeiten hasst, bietet seine Hilfe an. Franks Vater Herbert Winter ist ein ehemaliger Stasi-Beamter, der nach der Wende den Polizeidienst verlassen musste. Er sieht beunruhigende Parallelen zu einer ungeklärten Entführung von Geschwistern aus dem Jahr 1988 und scheint richtigzuliegen. Deshalb willigt der erfahrene Kempin ein, dass sein früherer Kollege die alte Fährte wieder aufnimmt. Diese führt Winter zu weiteren Opfern und lässt Schreckliches ahnen. Bei seinen inoffiziellen Nachforschungen begleitet Herbert neben der Polizistin Bentje Vogt auch Frank, dem es selbst in dieser Not schwerfällt, über seinen Schatten zu springen. Unterdessen wartet Mutter Anja mit LKA-Chef Kempin angespannt darauf, dass sich der Entführer meldet. Immer stärker wird die Befürchtung, dass es hier nicht um Lösegeld geht. In das mörderische Psychospiel eines Entführers gerät eine Familie in dem Fernsehthriller "Sanft schläft der Tod" von Regisseur Marco Kreuzpaintner. Zwei preisgekrönte Charakterdarsteller in Bestform liefern sich ein Duell auf Augenhöhe: Matthias Brandt als schwer durchschaubarer Serientäter und Manfred Zapatka in der Rolle des Verfolgers, der ihn zum zweiten Mal jagt und diesmal um das Leben der eigenen Enkel kämpft. Die Handlung nach dem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt spitzt sich auf die Frage zu, worum es bei dem Kindesraub wirklich geht. Als zweiten Strang webt der vielfach ausgezeichnete Autor einen Vater-Sohn-Konflikt ein, der von einer Familientragödie zu DDR-Zeiten und doppelter Schuld handelt.