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Im Wallis, an der Grenze zu Italien, liegt ein Sehnsuchtsort für viele Reisende: das Matterhorn. Mit seiner unverwechselbaren Pyramidenform gehört es zu den berühmtesten Bergen weltweit. Das Matterhorn zieht jedes Jahr Millionen Menschen an. Die beste Sicht auf den von den Einheimischen liebevoll "Horu" genannten Viertausender hat man während der Fahrt mit der Gornergratbahn. Das Filmteam begibt sich auf eine Reise mit dieser Bergbahn. Diese fährt vom mondänen Wintersportort Zermatt von 1600 Metern über Meer in einer guten halben Stunde bis auf das Gornergrat auf 3100 Metern über Meer und ist nach der Jungfraubahn die zweithöchste Bergbahn Europas. Durch die spektakuläre Erstbesteigung des Engländers Edward Whymper und seiner Seilschaft 1865 zu dramatischer Berühmtheit gekommen, setzte ein wahrer Ansturm auf das Matterhorn ein, der 1896 zum Bau der elektrisch betriebenen Zahnradbahn auf das Gornergrat führte, von wo aus man den mit Abstand besten Ausblick auf den eindrücklichen Berg hat. Bereits zu nachtschlafender Zeit herrscht im Depot in Zermatt Hochbetrieb. Ab dem frühen Morgen befördert die Gornergratbahn Sommers wie Winters täglich Hunderte von Touristen aus nah und fern. Lokführer Marc von Dach präsentiert im Film sein Lieblingspanorama. Unterwegs trifft das Filmteam Menschen, deren Leben eng mit dem Berg und der Bahn verknüpft sind: den Gleisarbeiter Silvano Schnidrig, der für den aufwändigen Unterhalt der Schienen verantwortlich ist, oder die Hirtin Deborah Kressebuch und ihre eigenwilligen Schwarznasenschafe. Am Riffelsee erlebt das Team magische Momente im Morgengrauen, und es darf einem Bartgeier-Jungen bei seinen Flugversuchen zuschauen. Und über allen Augenblicken, den Menschen und ihren Geschichten thront das imposante Matterhorn - Landmarke, Aushängeschild und Signum der Schweizer Alpen.
16:48
Mit Bedacht geht es auf dem Schienennetz der Rigi-Bahnen zu. Dort verkehrt der imposanteste historische Fuhrpark der Schweizer Bergbahnen. Die Rigi-Bahn war die erste Zahnradbahn Europas. Damals wie heute schlängeln sich die Schienen von Art-Goldau über die Ostflanke des Bergs auf den Gipfel der Rigi-Kulm. Die Bergfahrt im legendären Triebwagen "Sächsi" mit der Lokführerin Selina Gehrig bietet den Passagieren eine unvergessliche Reise. Über Viadukte, vorbei an Wasserfällen, entlang schroffer Felswände und zahlreicher "Trainspotter", für die die alten Rigi-Wagen ein ideales Fotomotiv bieten, schiebt die Lok den Zug bergwärts. Entlang ihrer Reise trifft man auf Menschen, deren Alltag unzertrennlich mit der Bahn verbunden ist: vom Gleisarbeiter über den Bierbrauer bis zur Bergschullehrerin. Am Gipfel angekommen gibt es einen fliegenden Wechsel, denn hinunter geht es auf der anderen Seite des Bergs mit der neuesten Generation an Zügen und Technologie. Dabei offenbaren sich der atemberaubende Ausblick über den Vierwaldstättersee und eine faszinierende alpine Flora mit enormer Vielfalt, und viele Mitreisende erzählen vom Leben auf dem Berg und mit der Bahn. Schweizer Bergbahnen fahren durch majestätische Landschaften und winden sich auf spektakuläre Gipfel. Sie beeindrucken mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition, Technik und Natur. Und ziehen Menschen in ihren Bann. Mit viel Dampf, Schweiß und Fingerspitzengefühl befahren auch heute noch historische Loks und Triebwagen aus dem 19. Jahrhundert regelmäßig die Strecken. Genauso wie ihre modernen Nachfolger, die mit dem neuesten Stand der Technik glänzen.
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Schweizer Bergbahnen fahren durch majestätische Landschaften und winden sich auf spektakuläre Gipfel. Sie beeindrucken mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition, Technik und Natur. Und ziehen Menschen in ihren Bann. Mit Dampf, Schweiß und Fingerspitzengefühl befahren auch heute noch historische Loks und Triebwagen aus dem 19. Jahrhundert die Strecken. Wie ihre modernen Nachfolger, die mit dem neuesten Stand der Technik glänzen. Das Brienzer Rothorn im Berner Oberland darf sich eines der spektakulärsten Panoramen rühmen, die die Alpenwelt zu bieten hat, und auch die einzige Bergbahnstrecke der Schweiz mit täglichem Dampfbahnbetrieb sein Eigen nennen. Vor 130 Jahren von Hand in den Berg getrieben, führt die 7,6 Kilometer lange Strecke vom Fuß des smaragdgrünen Brienzersees bis auf 2244 Meter Seehöhe. Hinauf geht es mit einer der traditionsreichen Dampfloks - die ältesten stammen noch aus dem 19. Jahrhundert. Lokführer Ueli Fischer nimmt die Zuschauer mit auf das Rothorn. Er und Zugbegleiterin Stefanie Aebersold sind ein eingespieltes Team, das Zug und Passagiere sicher ans Ziel bringt. Durch die charakteristischen Felsengalerien an der Flanke des Rothorns bahnt sich der Zug seinen Weg vorbei an allerlei tierischen und neugierigen Zaungästen, über die Mittelstation Planalp mit ihrem traditionellen Berggasthaus hinauf bis zur Rothorn-Kulm. Ein Highlight für Bahnfans aus aller Welt sind die regelmäßigen Fahrten mit dem "Würschtli-Bummler", einem Nostalgiegespann, das neben dem Lokführer auch einen Heizer braucht und für einmal Rothorn und zurück 300 Kilogramm Kohle benötigt. Das Rothorn ist aber nicht nur Magnet für Touristen und Erholungssuchende: Der Berg bietet einen idealen Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna wie Adler oder große Gämsen- und Steinbockpopulationen. Auch die Menschen zieht es in die Höhen des Rothorns. Sie suchen oft alternative Wege - ob bei einer Wanderung oder im Leben generell - und finden auf dem Berg ihre eigene Vorstellung von Zufriedenheit. Ob beim sommerlichen Käsen auf der Planalp, als Wildhüter oder als Gastwirtin. Ihr Alltag ist dabei oft eng mit den Geschicken der Bahn verwoben, die ein Leben auf dem Berg erst möglich machen.
18:31
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
19:01
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:21
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"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Ein Mord und ein Einbruch in Visby auf Gotland führen zu einem alten Polizisten-Selbstmord: Kommissar Anders muss sich fragen, ob er in der Vergangenheit einen Ermittlungsfehler begangen hat. Eine lokale Einbruchsserie mündet im Mord an einem Hausbesitzer. Robert Anders und sein Team untersuchen den Fall. Unterstützung liefert Polizist Sigge, den keiner leiden kann, weil er einen Kollegen auf der Insel Fårö für einen Mörder hält. Sollte sich Robert Anders bei der Untersuchung des Selbstmordes auf Fårö vorschnell auf die Einschätzungen seiner dortigen Kollegen verlassen haben? Entgegen aller Vernunft rollt Robert den alten Fall neu auf und zieht den Ermittler Thomas Wittberg und die Gerichtsmedizinerin Ewa Svensson ins Vertrauen. Währenddessen scheint Sigge sein eigenes Spiel zu treiben. Was hat er mit den Zirkusleuten zu tun, die in Zusammenhang mit dem Einbruch befragt werden? Auch privat hat Sigge jede Menge Probleme. Er stalkt seine Ex-Frau, die einen neuen Lover hat. Ausgerechnet der neue Freund von Sigges Ex, Colin, ist auch in dem Einbruchs- und Mordfall verdächtig. Sigge entwickelt sich immer mehr zu einer tickenden Zeitbombe. Seine verzweifelten Versuche, sich mit seinen scheinbaren Verschwörungstheorien zu dem vermeintlichen Mord auf Farö Gehör zu verschaffen, machen ihn zu einem schwierigen Kollegen. Robert lässt nichts unversucht, um Sigge zu beruhigen. Doch als Sigge seine Ex-Frau und seine kleine Tochter trotz Kontaktverbots zu stalken beginnt, scheint ihn niemand mehr von seinem Rachefeldzug abhalten zu können.
21:45
- Volker Schlöndorffs "Heimsuchung" Ein Jahrhundert deutscher Geschichte - Jane Austens "Sinn und Sinnlichkeit" Ewiger Schmacht-Klassiker - "Whistleblower" Enthüller und Enthüllungsjournalismus - "Call Me Queen" Spielfilm zur Aids-Epidemie in Kenia
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:29
Am Morgen des 2. September 1883 kommt in Schloss Laxenburg bei Wien Erzherzogin Elisabeth Marie, Tochter von Kronprinz Rudolf und Stephanie von Belgien, zur Welt. Der Lebensweg dieser von Kaiserhaus und Untertanen sehnsüchtig erwarteten kleinen Erzherzogin scheint gemäß althergebrachter Tradition klar vorherbestimmt. Doch Schicksal, Wandel der Geschichte und vor allem Elisabeth Maries Charakter machen diese Pläne zunichte. Sie lassen Elisabeth Maries Leben in einem atemberaubenden Wirbel an Ereignissen und Begegnungen über alle Grenzen von Konventionen, Vorurteilen und gesellschaftlichen Schranken hinweg überschäumen. Elisabeth Marie, ihre Eltern nennen sie "Erzsi", ist fünf, als ihr Vater, Kronprinz Rudolf, stirbt. "Jagdunfall" lautet die offizielle Todesursache. Erst zehn Jahre später erfährt Erzsi Einzelheiten des tragischen Geschehens und die Wahrheit über ihren Vater und dessen 17-jährige Geliebte Mary Vetsera, die freiwillig den Tod mit ihm teilte. Elisabeth Maries Weg führt sie vom verwöhnten und umhegten einzigen Kind des Thronfolgers über die vom Volk bejubelte strahlende Repräsentantin des Kaiserhauses an der Seite des kaiserlichen Großvaters, über die kapriziöse junge Ehefrau, hingebungsvolle Mutter und rückhaltlose Geliebte zur streitbaren Vorkämpferin für Sozialismus und Emanzipation. Gleichzeitig wird sie zur ernsthaften Mitarbeiterin im Forscherkreis um Magie und Parapsychologie.
23:14
Lange, bevor es das Wort Frauenemanzipation gab, war sie die erste Frau, die die Geschicke des Habsburger-Reiches lenkte: Maria Theresia, und ihre Ära gilt als Hochblüte der Monarchie. Zum Maria-Theresien-Jahr 2017 zeigt Filmemacher Georg Riha seine Sicht auf diese österreichische Ikone. Mit fantastischen Bildern taucht er ein in die spätbarocke Zeit der Regentin und erzählt ihre außergewöhnliche Geschichte. Niemals trat Österreich ruhmvoller, moderner und prächtiger auf als unter ihr. Sichtbares Zeichen dieses Selbstbewusstseins war Schloss Schönbrunn, in dem sich der ganze Machtanspruch dieser Frau spiegelte.