Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23

TV Programm für 3sat am 08.08.2026

Jetzt

Kaminer Inside: Kölner Dom 20:15

Kaminer Inside: Kölner Dom

Kunst und Kultur

Wladimir Kaminer blickt hinter die Kulissen des Kölner Doms und trifft Menschen, die das berühmte Bauwerk zwischen Geschichte, Glauben und täglicher Arbeit lebendig erhalten. Der Kölner Dom ist Wahrzeichen und Arbeitsort zugleich. Wladimir Kaminer erkundet das Bauwerk mit und ohne Besuchertrubel und zeigt, wie Alltag, Verantwortung und Identität im Dom zusammenkommen. Der Kölner Dom ist Deutschlands bekanntestes Wahrzeichen, UNESCO-Weltkulturerbe und für viele das Herz von Köln. Jeden Tag kommen rund 20.000 Menschen dorthin - Touristen, Gläubige, Pilgernde und Staatsgäste aus aller Welt. "Kaminer Inside: Kölner Dom" nähert sich diesem Monument jenseits von Ehrfurcht und Postkartenblicken und erzählt vom Dom als lebendigem Arbeitsort. Wladimir Kaminer trifft die Menschen, die den Dom erhalten, ordnen und mit Bedeutung füllen. Mit Dombaumeister Peter Füssenich geht es hoch über die Dächer der Kathedrale zu Restaurierungsarbeiten. Sie zeigen, warum der Dom trotz seiner Vollendung im Jahr 1880 ständig repariert, restauriert und weitergebaut wird - über Generationen hinweg, ein echtes Menschheitsprojekt. Domschweizer Cay Schloemer sorgt mitten im Besuchertrubel für Ordnung und Regeln im Alltag eines internationalen Publikums. Wladmir Kaminer darf ebenfalls in die Robe eines Schweizers schlüpfen. Nachts verändert sich der Dom grundlegend: Gemeinsam mit Domkapitular Dominik Meiering erlebt Kaminer die Kathedrale als stillen, spirituellen Ort jenseits des touristischen Betriebs. Dabei trifft er auch Winfried Bönig an der Domorgel, für den das die beste Zeit zum Üben ist. Domarchäologin Ruth Stinnesbeck führt Kaminer hinab in die Grabungen unter der Kathedrale - und durch fast 2000 Jahre Bau- und Stadtgeschichte. Mit dem Musiker und kölschen Original Henning Krautmacher spricht Wladimir Kaminer über den Dom als identitätsstiftendes Symbol für Köln. Und auch in die Schatzkammer darf er einen Blick werfen. "Kaminer Inside: Kölner Dom" bietet einen besonderen Einblick in eins der berühmtesten Bauwerke der Welt und zeigt den Kölner Dom als generationsübergreifendes Gemeinschaftsprojekt - getragen von den Menschen hinter dem Monument.

Danach

Ambros 21:00

Ambros

Dokumentation

Er ist eine Legende - und spricht doch nur selten über sich selbst: Wolfgang Ambros. Er gewährt überraschend persönliche Einblicke in ein Leben zwischen Ruhm, Rückzug und Vergänglichkeit. Mit Liedern wie "Schifoan", "Da Hofa" und "Es lebe der Zentralfriedhof" schrieb er Musikgeschichte. Für den Filmemacher Hanno Settele macht der 1952 Geborene eine Ausnahme: Bei einem Konzert in Wien entsteht ein persönliches Porträt. Hanno Settele trifft Wegbegleiter von Wolfgang Ambros wie Christian Kolonovits, Joesi Prokopetz und Christina Stürmer. Ambros spricht über Sturheit und Geradlinigkeit, über Altersmilde, Backgammon und die eigene Vergänglichkeit - ein Leben voller Höhen, Rückschläge und Neuanfänge.

Klassikstars am Traunsee 2026 21:50

Klassikstars am Traunsee 2026

Konzert

Mit Erica Eloff (Sopran), Ilia Staple (Sopran), Adrian Eröd (Bariton) und Matthäus Schmidlechner (Tenor) Ein Sommerabend am Traunsee: Vor der Kulisse des Traunsteins erklingen große Opern- und Operettenhits sowie Schmankerl der Musikliteratur - gesungen von internationalen Solisten. Erica Eloff, Ilia Staple, Adrian Eröd und Matthäus Schmidlechner präsentieren Werke von Mozart bis Bernstein, von Johann Strauss bis Korngold und Beethoven - ein buntes Programm der "Heiterkeit & Fröhlichkeit", wie im "Wildschütz", verspricht. Zu hören sind unter anderem das "Uhrenduett" aus der "Fledermaus", "Bei Männern, welche Liebe fühlen" aus der "Zauberflöte", Bernsteins "Mambo" aus der "West Side Story" sowie Millöckers "Ich hab' kein Geld, bin vogelfrei" aus dem "Bettelstudent". Begleitet werden die Solistinnen und Solisten vom Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner, der damit seine letzte Saison als Chefdirigent beschließt. Das Open-Air-Konzert ist ein Fixpunkt der Salzkammergut Festwochen Gmunden.

Schlossidylle, Weingenuss und Klosterkultur in Venetien 23:05

Schlossidylle, Weingenuss und Klosterkultur in Venetien

Tourismus

Prächtige schlossähnliche Villen, üppige Rebhänge und Klöster mit langer Tradition gehören zu Venetien, einer sehenswerten Region im Nordosten Italiens. Einst als Sommerresidenzen der venezianischen Aristokratie genutzt, sind die beeindruckenden Villen mehr als nur architektonische Meisterwerke. Sie verkörpern eine Epoche, in der Kunst, Kultur und Natur eine einzigartige Symbiose bildeten. Rund 100 erloschene Vulkane bilden die Euganeischen Hügel mit ihren uralten Kulturlandschaften. Die Gegend ist eng mit der Lagunenstadt Venedig verbunden. Als eine der schönsten barocken Gartenanlagen Europas gilt in dem Regionalpark der Park von Valsanzibio rund um die Villa der Familie Barbarigo aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, die heute der Familie Pizzoni Ardemani gehört. Das Schloss Catajo in Battaglia Terme gilt als die ungewöhnlichste venezianische Villa: Es hat die Funktion einer Villa, sieht aber von außen wie ein Schloss aus - mit Mauern, Zinnen und einer Brücke. In der Nähe des Castello del Catajo befindet sich das Weingut der Familie Salvan, die das Filmteam in die Kunst des Weinbaus einführt. Eines der ältesten noch erhaltenen Klöster ist die Benediktiner-Abtei Praglia, die zu Beginn des 11. Jahrhunderts von der adeligen Familie der Maltraverso gegründet worden ist. Das Kloster beherbergt eine berühmte Bibliothek, in der man sich um die Restaurierung und Erhaltung der Schriften kümmert.

Femme 23:25

Femme

Drama

Der Dragkünstler Jules wird Opfer einer homophoben Attacke des insgeheim schwulen Preston. Als Jules Preston unerkannt wieder begegnet, beginnt er ihn zu daten. Sein Ziel: Er will ihn outen. Um ein verstecktes Sexvideo aufzunehmen, geht Jules ein hohes Risiko ein. Als sich Preston unerwartet in ihn verliebt, geraten auch Jules' Rachegefühle ins Wanken. Zwischen Vergebung und Vergeltung entscheidet sich Jules verhängnisvoll für eine Flucht nach vorne. Der Dragkünstler Jules alias Aphrodite Banks stellt den vorbestraften Preston nach einer homophoben Beleidigung vor seinen Freunden bloß und wird von diesem daraufhin brutal zusammengeschlagen. Als Jules seinen Angreifer drei Monate später zufällig in einer Schwulensauna wiedersieht, schmiedet er einen Racheplan und beginnt Preston zu daten, der Jules ohne sein Kostüm nicht wiedererkennt. Jules plant durch versteckte Sexaufnahmen ein Zwangsouting von Preston im Internet, doch sein riskantes Vorhaben wird immer wieder durch Prestons allgegenwärtige Clique um seinen kleinkriminellen Mitbewohner Oz behindert. Zwischen Jules und Preston entwickelt sich eine heimliche Liebesbeziehung, in der Jules immer mehr die Kontrolle übernimmt. Als angeblicher Ex-Zellengenosse von Preston sucht Jules dabei auch den Kontakt zu dessen privatem Umfeld. Prestons ehrliche Gefühle für ihn lassen auch Jules nicht kalt, der Gewissensbisse wegen seines Rachevorhabens bekommt und Preston seiner bunten Dreier-WG um Alicia und den insgeheim eifersüchtigen Toby vorstellt. Kurzentschlossen und innerlich zerrissen entscheidet sich Jules anlässlich eines Comebacks als Aphrodite Banks, Preston anders als geplant an den Pranger zu stellen, doch die Situation eskaliert. Das mit einer Erotikthriller-Spannung aufgezogene, queere Love-and-Revenge-Drama "Femme" erntete nach seiner Premiere bei der Berlinale weltweit Aufmerksamkeit bei Festivals und Preisverleihungen, wobei besonders die schauspielerischen Leistungen von Nathan Stewart-Jarrett ("Misfits") und dem aufstrebenden Hollywoodstar George MacKay ("1917", "Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück", "München - Im Angesicht des Krieges") honoriert wurden, die unter anderem eine gemeinsame Auszeichnung bei den British Independent Film Awards 2023 erhielten. Eine Besonderheit des Films stellt die schonungslos ambivalente Zeichnung der beiden Hauptfiguren dar, die von Täuschung und Selbsttäuschung geprägt ist. Gerade bei ihrem queeren Protagonisten Jules wollte das homosexuelle Regieduo Sam H. Freeman und Ng Choon Ping hierbei auch bewusst mit Klischees brechen. "Femme" basiert lose auf dem gleichnamigen, preisgekrönten Kurzfilm von Freeman und Ping, der mit Paapa Essiedu ("Men", "Gangs of London") und Harris Dickinson ("Triangle of Sadness", "Babygirl") bereits namhaft besetzt war.