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Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

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Spreewaldkrimi - Böses muss mit Bösem enden 20:15

Spreewaldkrimi - Böses muss mit Bösem enden

Krimireihe

Luise Bohn wird bei einem Spaziergang angeschossen und schwer verletzt. Was zunächst wie ein unmotivierter Anschlag aussieht, entpuppt sich als Beginn eines perfide geplanten Rachefeldzugs. Krüger scheint sich mit seinem Leben als Pensionär arrangiert zu haben. In seine Ruhe platzt die Bitte von Fichte, dass er auf seine Tochter Fina aufpasst. Er befürchtet, dass sie auch Ziel des Attentäters sein könnte. Fina hat Luise Bohn bei dem Spaziergang begleitet, als diese angeschossen wurde. Warum hat der Schütze auf Luise gezielt? Hat er weitere Opfer im Visier? Krüger entspricht der Bitte von Fichte und kümmert sich um die geschockte Fina. Eigentlich will er viel lieber seine philosophischen Bücher lesen, und er interessiert sich aktuell für eine bevorstehende Vortragsreihe über Zeit und Wahrnehmung. Dass ihm im Alltag ab und zu Erinnerungen durcheinandergeraten, bereitet ihm Sorge. Der Beginn einer kognitiven Störung? Krüger kommt darüber ins Gespräch mit dem vortragenden Astrophysiker Prof. Levi A. Than, der die Einstein'sche These vertritt, dass die Zeiteinteilung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eine menschengemachte Illusion sei, und daher Erlebnisse zwischen diesen physikalisch nicht existenten Grenzen denkbar seien. Bei den Ermittlungen, wer auf Luise geschossen haben könnte, tappt die Polizei zunächst völlig im Dunkeln. Dass der gesuchte Täter es auch auf Fichtes Tochter abgesehen haben könnte, da sie Zeugin des Anschlags war, ist nur eine von mehreren möglichen Gefahren. Vielleicht ist ein Polizistenmörder im Spreewald unterwegs? Im Verlauf der Ermittlungen begegnet Krüger einige Tage später zufällig dem Täter und erinnert sich, dass er diesen Mann vor 20 Jahren wegen Mordes hinter Gittern gebracht hat. Kurz bevor dieser gestellt werden kann, gelingt es dem Mörder, Fina in seine Gewalt zu bringen. Es kommt zu einem dramatischen Showdown mit einer fulminanten Wendung, wodurch es Krüger in letzter Sekunde gelingt, das eigentlich schon passierte Schlimmste zu verhindern.

kinokino 21:45

kinokino

Kinomagazin

- "The Testament of Ann Lee" Nachschub vom "Brutalist"-Team - "Nouvelle Vague" Verbeugung vor einem Godard-Klassiker - "Das geheime Stockwerk" Geschichtsstunde für Kinder - Besuch der Regensburger Kurzfilmwoche

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Die illegalen Nazis in Österreich - Als die NSDAP verboten war 22:29

Die illegalen Nazis in Österreich - Als die NSDAP verboten war

Zeitgeschichte

1927 stand die NSDAP erstmals auf den Stimmzetteln der noch jungen Ersten Republik. Die Dokumentation zeichnet den Weg von der rechtswidrigen Vereinigung hin zur führenden Macht nach. Als Kleinstpartei fuhr die NSDAP jedoch lange Zeit keine nennenswerten Wahlerfolge in Österreich ein. Als die Mutterpartei in den 1930er-Jahren jedoch in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewann, drängten die Nazis auch in Österreich an die Macht. Das austrofaschistische Regime unter Engelbert Dollfuß reagierte darauf, indem es die Partei verbot. In den knappen fünf Jahren der Illegalität verbreiten die Nationalsozialisten Terror und verüben Anschläge. Im Untergrund bauen sie ihr Netzwerk weiter aus. 1934 scheitert ein Putschversuch der österreichischen Nationalsozialisten, Engelbert Dollfuß wird allerdings verletzt und stirbt. Als Antwort auf den Putschversuch werden Tausende Mitglieder der NSDAP inhaftiert. Hitler gelingt es jedoch von Deutschland aus, die Repressionen gegen seine Parteigenossen zu mildern und schafft es 1938 sogar, den Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart als Innenminister in Österreich einzusetzen. Damit bewegen sich die Nazis nun endgültig nicht mehr in der Illegalität, und jegliche Einschränkung ihrer Partei wird aufgehoben. Besiegelt wird diese Wende durch den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938.

Der Prominententransport 1938 - Mythos der Lagerstraße 23:16

Der Prominententransport 1938 - Mythos der Lagerstraße

Geschichte

Die Nationalsozialisten duldete keine Gegenstimmen. Wer als Gegner des Regimes galt, wurde verfolgt, in Konzentrationslagern festgehalten oder gar ermordet. Schon vor der offiziellen Machtergreifung der Nationalsozialisten in Österreich führten diese Listen über politisch oppositionell gesinnte Personen. Wenige Wochen nach dem "Anschluss" Österreichs an Deutschland verließ abends ein Zug den Wiener Westbahnhof. Im Zug waren Politiker aus der Zeit der Ersten Republik und des Austrofaschismus. Sozialisten, Kommunisten, Monarchisten und andere Gegner des Nationalsozialismus wurden gemeinsam in das Konzentrationslager Dachau gebracht. Nach dem Krieg wird diese Deportation unter dem Namen "Prominententransport" bekannt, weil unter den Abtransportierten bekannte Persönlichkeiten wie Leopold Figl, Franz Olah und Alfons Gorbach waren. Die Erlebnisse im Konzentrationslager prägen die Überlebenden über die Zeit der Verfolgung hinaus. Viele von ihnen bekleiden in der Zweiten Republik wichtige politische Ämter. Das geteilte Erlebnis der Verfolgung durch die Faschisten bestärkt die Politiker darin, über Gesinnungsgrenzen hinaus für ein friedliches Österreich der Kooperation einzustehen.

Narben - Philipps Kampf zurück ins Leben 00:05

Narben - Philipps Kampf zurück ins Leben

Menschen

Bei einem Unfall mit dem Schweißgerät erlitt Philipp Bosshard schwere Verbrennungen. Seine Überlebenschance betrug zehn Prozent. Doch Aufgeben war nie eine Option für ihn. Mithilfe seiner Familie und seiner Freunde kämpfte sich der heute 33-Jährige zurück ins Leben. "Was Philipp auszeichnet, ist sein Wille", sagen Menschen aus seinem Umfeld. Nie hat er sich beklagt über die Schmerzen - im Spital und später im Alltag. Nie hat er den Glauben daran verloren, dass er wieder ein selbstständiges Leben führen kann - obwohl das zum Zeitpunkt seines Unfalls unmöglich schien angesichts seiner Verbrennungen, die ihn 88 Prozent seiner Haut kosteten. Halt fand Philipp im Sport. Um seine Beweglichkeit nicht zu verlieren, musste er ohnehin ständig seine vernarbte Haut dehnen. Er begann zu laufen, zu schwimmen, Rad zu fahren - und landete beim Triathlon. Mit seiner positiven Art beeindruckte er die anderen Athleten, die ihn rasch ins Herz schlossen. Doch auch heute noch ist Philipps Leben ein Kampf. Täglich muss er sich überwinden, sich den Blicken seiner Mitmenschen zu stellen. Philipps Äußeres überfordert jeden, der ihn zum ersten Mal sieht. Und das ist selbst für einen Kämpfer wie ihn schwer auszuhalten, obwohl auch bei dieser Herausforderung Aufgeben keine Option ist.

10 vor 10 00:35

10 vor 10

Nachrichten

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

Hart aber fair 01:05

Hart aber fair: In Krisen- und Kriegszeiten: Wem vertrauen die - Deutschen im Superwahljahr?

Politik

- Mario Voigt (CDU) Ministerpräsident von Thüringen - Felix Banaszak (B'90/Grüne) Parteivorsitzender - Jana Hensel, Buchautorin "ZEIT"-Journalistin - Christian Rach, Spitzenkoch Podcaster ("Dreimal freie Meinung") - Christina Scheib, Selbstständige Lkw-Fahrerin aus Bayern - Özge Inan, Journalistin und Autorin

Spreewaldkrimi - Böses muss mit Bösem enden 02:20

Spreewaldkrimi - Böses muss mit Bösem enden

Krimireihe

Luise Bohn wird bei einem Spaziergang angeschossen und schwer verletzt. Was zunächst wie ein unmotivierter Anschlag aussieht, entpuppt sich als Beginn eines perfide geplanten Rachefeldzugs. Krüger scheint sich mit seinem Leben als Pensionär arrangiert zu haben. In seine Ruhe platzt die Bitte von Fichte, dass er auf seine Tochter Fina aufpasst. Er befürchtet, dass sie auch Ziel des Attentäters sein könnte. Fina hat Luise Bohn bei dem Spaziergang begleitet, als diese angeschossen wurde. Warum hat der Schütze auf Luise gezielt? Hat er weitere Opfer im Visier? Krüger entspricht der Bitte von Fichte und kümmert sich um die geschockte Fina. Eigentlich will er viel lieber seine philosophischen Bücher lesen, und er interessiert sich aktuell für eine bevorstehende Vortragsreihe über Zeit und Wahrnehmung. Dass ihm im Alltag ab und zu Erinnerungen durcheinandergeraten, bereitet ihm Sorge. Der Beginn einer kognitiven Störung? Krüger kommt darüber ins Gespräch mit dem vortragenden Astrophysiker Prof. Levi A. Than, der die Einstein'sche These vertritt, dass die Zeiteinteilung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eine menschengemachte Illusion sei, und daher Erlebnisse zwischen diesen physikalisch nicht existenten Grenzen denkbar seien. Bei den Ermittlungen, wer auf Luise geschossen haben könnte, tappt die Polizei zunächst völlig im Dunkeln. Dass der gesuchte Täter es auch auf Fichtes Tochter abgesehen haben könnte, da sie Zeugin des Anschlags war, ist nur eine von mehreren möglichen Gefahren. Vielleicht ist ein Polizistenmörder im Spreewald unterwegs? Im Verlauf der Ermittlungen begegnet Krüger einige Tage später zufällig dem Täter und erinnert sich, dass er diesen Mann vor 20 Jahren wegen Mordes hinter Gittern gebracht hat. Kurz bevor dieser gestellt werden kann, gelingt es dem Mörder, Fina in seine Gewalt zu bringen. Es kommt zu einem dramatischen Showdown mit einer fulminanten Wendung, wodurch es Krüger in letzter Sekunde gelingt, das eigentlich schon passierte Schlimmste zu verhindern.

Die illegalen Nazis in Österreich - Als die NSDAP verboten war 03:50

Die illegalen Nazis in Österreich - Als die NSDAP verboten war

Zeitgeschichte

1927 stand die NSDAP erstmals auf den Stimmzetteln der noch jungen Ersten Republik. Die Dokumentation zeichnet den Weg von der rechtswidrigen Vereinigung hin zur führenden Macht nach. Als Kleinstpartei fuhr die NSDAP jedoch lange Zeit keine nennenswerten Wahlerfolge in Österreich ein. Als die Mutterpartei in den 1930er-Jahren jedoch in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewann, drängten die Nazis auch in Österreich an die Macht. Das austrofaschistische Regime unter Engelbert Dollfuß reagierte darauf, indem es die Partei verbot. In den knappen fünf Jahren der Illegalität verbreiten die Nationalsozialisten Terror und verüben Anschläge. Im Untergrund bauen sie ihr Netzwerk weiter aus. 1934 scheitert ein Putschversuch der österreichischen Nationalsozialisten, Engelbert Dollfuß wird allerdings verletzt und stirbt. Als Antwort auf den Putschversuch werden Tausende Mitglieder der NSDAP inhaftiert. Hitler gelingt es jedoch von Deutschland aus, die Repressionen gegen seine Parteigenossen zu mildern und schafft es 1938 sogar, den Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart als Innenminister in Österreich einzusetzen. Damit bewegen sich die Nazis nun endgültig nicht mehr in der Illegalität, und jegliche Einschränkung ihrer Partei wird aufgehoben. Besiegelt wird diese Wende durch den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938.

Der Prominententransport 1938 - Mythos der Lagerstraße 04:35

Der Prominententransport 1938 - Mythos der Lagerstraße

Geschichte

Die Nationalsozialisten duldete keine Gegenstimmen. Wer als Gegner des Regimes galt, wurde verfolgt, in Konzentrationslagern festgehalten oder gar ermordet. Schon vor der offiziellen Machtergreifung der Nationalsozialisten in Österreich führten diese Listen über politisch oppositionell gesinnte Personen. Wenige Wochen nach dem "Anschluss" Österreichs an Deutschland verließ abends ein Zug den Wiener Westbahnhof. Im Zug waren Politiker aus der Zeit der Ersten Republik und des Austrofaschismus. Sozialisten, Kommunisten, Monarchisten und andere Gegner des Nationalsozialismus wurden gemeinsam in das Konzentrationslager Dachau gebracht. Nach dem Krieg wird diese Deportation unter dem Namen "Prominententransport" bekannt, weil unter den Abtransportierten bekannte Persönlichkeiten wie Leopold Figl, Franz Olah und Alfons Gorbach waren. Die Erlebnisse im Konzentrationslager prägen die Überlebenden über die Zeit der Verfolgung hinaus. Viele von ihnen bekleiden in der Zweiten Republik wichtige politische Ämter. Das geteilte Erlebnis der Verfolgung durch die Faschisten bestärkt die Politiker darin, über Gesinnungsgrenzen hinaus für ein friedliches Österreich der Kooperation einzustehen.