21:45
Ein Mann wirft sich mit Selbstmordabsicht vor einen Lkw. Bei den Untersuchungen wird festgestellt, dass er ein schweres Verbrechen begangen haben muss. Aber wer und wo ist das Opfer? Der schwer verletzte Mann liegt im künstlichen Koma und ist nicht vernehmungsfähig. Er war zuletzt als Postbote im unwegsamen Spreewald tätig, war verheiratet und hatte eine Tochter. Die Ermittlungen ergeben, dass er einen Menschen getötet haben muss. In einer für den "Spreewaldkrimi" typischen Erzählweise wird diesmal nicht der Täter, sondern das Opfer gesucht. In der Hitze des Hochsommers folgen Kommissar Krüger und sein Team dem Weg des Paketboten durch den Spreewald. Sie stoßen dabei auf ein Familiendrama. Billiglöhne im Zustelldienst und der Umstieg von Holz auf Leichtmetall beim Bootsbau sind für die Handlung wichtige Aspekte. Der Produzent und Mitinitiator der Reihe, Wolfgang Esser, hat für diesen sechsten "Spreewaldkrimi" das Team des ersten Films wieder zusammengebracht: Regisseur Kai Wessel, Kameramann Holly Fink, Cutterin Tina Freitag, Mischmeister Richard Borowski und Komponist Ralf Wienrich - der diesmal das Filmorchester Babelsberg für den zwischen Klassik und Jazz oszillierenden Score engagieren konnte. "Spreewaldkrimi - Mörderische Hitze", wie alle anderen von Thomas Kirchner geschrieben, erzählt die Geschichte eines sympathischen Außenseiters, der zum Mörder wird. In der Spreewald-Gemeinde findet der eingeheiratete Gottfried Richter trotz aller gutwilligen Bemühungen nicht seinen Platz.
23:15
Der Mississippi ist mit mehr als 3800 Kilometern der drittlängste Strom der Erde. Der Film unternimmt eine Zeitreise in die Vergangenheit des Stroms. Computeranimationen und Spielszenen führen in die Zeiten Marks Twains, des spanischen Konquistadors de Soto oder der frühen französischen Entdecker. Von der geologischen Entstehung bis zu den Millionenstädten, die heute an seinen Ufern liegen, war es ein weiter Weg. Der Mississippi, auch "Ol' Man River" genannt, ist ein Fluss der Superlative: Sein Einzugsgebiet hat die Größe des indischen Subkontinents, sein Lauf misst mehr als 3800 Kilometer vom Quellgebiet im Itascasee in Minnesota bis zur Mündung in den Golf von Mexiko. Die Tierwelt, die an den Ufern des Mississippi lebt, ist beeindruckend: Bisons und riesige Alligatoren, im Wasser selbst Fische wie Knochenhecht und Löffelstör, die es bereits seit prähistorischen Zeiten gibt.