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TV Programm für 3sat am 13.04.2026

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Inseln Italiens: Tremiti-Inseln 17:46

Inseln Italiens: Tremiti-Inseln

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Mitten im Meer der Adria liegen fünf winzige Inseln, gerade mal drei Quadratkilometer Italien: die Tremiti-Inseln. Nur zwei davon sind bewohnt. - Eine Folge der Reihe "Inseln Italiens". San Domino ist das größte Eiland des winzigen Archipels, San Nicola ist seit Tausenden Jahren besiedelt. Menschenleer sind Il Cretaccio, der Kreidefelsen, Caprara, die Kaperninsel, und die gesperrte Insel Pianosa. Im Film geben acht Tremitesi Einblick in die Lebensgewohnheiten, Siedlungsgeschichte, Kultur, Historie, Flora und Fauna über und unter Wasser der Inseln: Lucretia, die Meeresbiologin, Flavia und Roberto, die Fischer, Anna-Lisa, das Multitalent, Domenico, der Kapernsammler, Karolina, die Köchin, Adelmo, der Taucher, und Rachele, die Kunsthistorikerin. Die Tremiti sind ein kleines Paradies. Pittoresk, bisweilen fulminant und weitgehend unberührt. Dennoch bricht die Außenwelt manchmal über die Tremiti herein: Zu viele Tagesgäste und zu viel Plastikmüll - das sind die zwei großen Herausforderungen der Inseln. Wer hinfährt, der sollte deshalb unbedingt über Nacht bleiben. Alles ist klein und familiär - die Hotels, die Restaurants, die Badebuchten, die Orte selbst. Die Tremitesi sind herzlich, geradeheraus und aufrichtig. Insulaner im besten Sinn: begeistert von ihren Inseln, weltoffen gegenüber jedem Besucher, bereit, ihr Wissen, ihre Leidenschaft und ihre Wahrhaftigkeit mit denjenigen zu teilen, die sich für sie interessieren.

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Naturwunder Schweiz: Kostbares Land

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In der Schweiz, wo Urkräfte die Erde auffalteten, sind fruchtbare Böden rar - eine Herausforderung für Mensch und Natur. In fesselnden Bildern zeigt der Film das kostbarste Gut der Schweiz. Die Alpen dominieren die Schweiz: Einwohner, Tiere und Pflanzen müssen steilen Anhöhen trotzen, um zu überleben. Die Aufgaben, vor denen sie stehen, könnten kaum größer sein. Eine Reise zu bizarren Felsformationen und überraschenden Horten des Lebens. Erde, Fels und Stein formen das Antlitz der Schweiz. Zwischen gewaltigen Bergen und sattgrünen Mooren nehmen spannende Geschichten Form an. Es ist eine weithin sichtbare Landmarke am Piz Sardona, die 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde: Nirgendwo sonst lässt sich besser nach-vollziehen, wie die Alpen entstanden sind, als in der "Tektonikarena Sardona". Für seine Lage auf dem Thron Europas zahlt das Land einen hohen Preis: Die Schweizer mussten tief in die Geologie eingreifen und haben den längsten Autotunnel der Welt erschaffen. Heute brausen täglich rund 18.000 Autos durch das Gotthardmassiv - und geben so einer Traumkulisse oberhalb des Tunnels ihre Unberührtheit zurück: Von den Bergwiesen hört man keine Motoren, sondern die Pfiffe von Murmeltieren, die mit ihren Sippen um Baue und Territorien kämpfen. Wo Land so kostbar ist wie in der Schweiz, treiben Bauern nicht nur ihre Kühe ins Gebirge. Sie lernen auch, ihr Weideland im Tal mit seltenen Wildtieren wie Wieseln zu teilen. Golfplatzbetreiber wollen ebenfalls mehr für die Natur tun: Um die kurz geschorenen Greens herum schaffen sie überraschend vielfältige Lebensräume für viele seltene Tiere. Obwohl Mensch und Natur sich an die extremen Bedingungen so gut wie möglich anpassen, können sie nicht verhindern, dass bei Murgängen weiter kostbares Land verloren geht. Im Illgraben im Wallis wird die Dynamik solcher Ereignisse erforscht - mit dem Ziel, sich eines Tages besser auf Naturkatastrophen vorbereiten zu können. Der Film zeigt in eindrucksvollen Tier- und Landschaftsaufnahmen, wie vielfältig das kleine Land in den Alpen ist - und wie reich an Ideen.

Naturwunder Schweiz 21:07

Naturwunder Schweiz: Zwischen Feuer und Eis

Landschaftsbild

Die Schweiz ist ein Land der Kontraste - geprägt durch Hitze und Kälte, Feuer und Eis. Der Film zeigt, wie Tiere, Pflanzen und Menschen mit diesen Extremen zurechtkommen. In der Schweiz treffen Gletscher auf heiße Quellen, Eiswüste auf Felsensteppe. So vielfältig wie die Landschaften sind ihre Bewohner: Gletscherflöhe und Skorpione, Steinböcke und Bienenfresser. Eine Reise durch die Schweizer Natur - zwischen Feuer und Eis. Die Schweiz steht für Schnee und Eis. Über Monate hat der Winter die Alpenrepublik fest im eisigen Griff. Wer dort lebt, muss hart im Nehmen sein: Mit karger Kost kommen Steinböcke und Rehe durch den Winter. Die Wasseramsel dagegen findet in Bergbächen auch bei Minusgraden proteinreiche Insektenlarven. Dafür geht sie jeden Tag unzählige Male auf Tauchgang im eisigen Nass. Und auch die Schweizer wissen das Winterwetter für sich zu nutzen: Während manche in den heißen Thermalquellen von Leukerbad Entspannung suchen, testen andere beim Eisbaden ihre Grenzen. Gefährlich wird der Winter mit Anbruch des Frühlings. Wenn in tieferen Lagen Murmeltiere erwachen und Krokusse Bergwiesen in ein Blütenmeer verwandeln, steigt auch die Lawinengefahr in den Schweizer Bergen. Um Menschenleben zu retten, trainiert die Alpine Rettung Schweiz deshalb regelmäßig den Ernstfall. Bei Lawinen-Übungen lernen Suchhunde, im Helikopter mitzufliegen und Lawinenopfer aufzuspüren - Action garantiert. Doch Lawinen sind nicht die einzige Gefahr in den Bergen. Jedes Jahr wüten in der Schweiz rund einhundert Waldbrände. Um verheerende Großbrände zu verhindern, rücken Walliser Forstarbeiter deshalb mit der Motorsäge aus. Feuerschneisen können helfen, die großflächige Ausbreitung von Bränden zu verhindern. Gleichzeitig profitiert die Natur, wenn Alpen freigehalten und vor Verbuschung bewahrt werden. Denn Bergwiesen sind die Heimat zahlreicher Tiere. Ein Lebensraum der Extreme ist die Walliser Felsensteppe, denn im Rhonetal ist es im Sommer oft äußerst trocken und heiß. Davon profitieren wärmeliebende Exoten wie der Italienische Skorpion und der farbenprächtige Bienenfresser. In der Höhe dagegen kämpfen Gletscher mit den steigenden Temperaturen. Ob Aletsch- oder Rhonegletscher - jedes Jahr ziehen sich die Schweizer Gletscher weiter zurück. Kein gutes Omen für den eigentümlichen Gletscherfloh - ein winziges Insekt, das ganzjährig im Gletschereis lebt. In opulenten Bildern lädt der Film ein auf eine überraschende Entdeckungsreise durch die Schweiz. Atemberaubende Luftaufnahmen - aufwendig mit Drohne und Helikopter gefilmt - führen die landschaftliche Schönheit der Schweiz vor Augen. Extreme Makroaufnahmen und Superzeitlupen lassen den Zuschauer teilhaben an erstaunlichen Tiergeschichten: ob bizarre Insekten wie die Kreiselwespe, Giftschlangen wie die Aspisviper oder große Säugetiere wie der Luchs. In großartigen Bildern gibt der Film Einblick in das heimliche Leben einer faszinierenden Tierwelt - im Spannungsfeld von Feuer und Eis. Redaktionshinweis: Die weiteren zwei Folgen der vierteiligen Reihe "Naturwunder Schweiz" zeigt 3sat am Montag, 20. April, ab 20.15 Uhr.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Tanja - Terroristin oder Freiheitskämpferin? 22:29

Tanja - Terroristin oder Freiheitskämpferin?

Dokumentation

Die 19-jährige Tanja aus den Niederlanden entscheidet sich, als Au-pair nach Kolumbien zu gehen und wird sofort mit den politischen Unruhen des Landes konfrontiert. Entsetzt durch die Ungerechtigkeit, die sie beobachtet, schließt sie sich der größten Guerilla-Armee der Welt, der FARC, an und greift zur Waffe, um zu kämpfen. Nachdem Tanja zu einer Guerillera geworden ist, muss sie vor den Bombenanschlägen in der Stadt fliehen. Nach Jahren im gefährlichen Dschungel wird Tanja zu einem wichtigen Mitglied der Organisation und schließlich als Teil der FARC-Delegation bei Friedensverhandlungen eingesetzt. Durch ihren Einsatz ist sie maßgeblich an einem Friedensabkommen beteiligt, das den längsten Bürgerkrieg in der Geschichte Lateinamerikas offiziell beendet und mit dem Friedensnobelpreis geehrt wird. Obwohl sie sich auf eine Wiedervereinigung mit ihrer Familie vorbereitet hat, wird Tanja wegen der am längsten andauernden Entführung von US-Bürgern von einem Interpol-Haftbefehl aufgehalten. Der Dokumentarfilm "Tanja - Terroristin oder Freiheitskämpferin?" von Marcel Mettelsiefen erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das ihre eigenen Grenzen überschreitet, um nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das ihrer Mitmenschen zu verändern und um Frieden und Gerechtigkeit zu erreichen.

Im Licht der Stille 23:53

Im Licht der Stille: Wenn blind taub liebt

Menschen

David, Cindy und Athena sind Schauspieler. Bei einem Filmprojekt bringen sie die Perspektiven des Spielfilms aus ihrem eigenen Leben mit: David ist fast blind, Cindy und Athena sind taub. Die Reportage stellt grundlegende Fragen: Wie entsteht Nähe, wenn Sehen und Hören keine Selbstverständlichkeit sind? Parallel zu den persönlichen Geschichten verfolgt die Reportage die Frage, ob es gelingt, den Spielfilm erfolgreich zu realisieren. David lebt mit einer fortschreitenden Augenerkrankung und hat nur noch ein sehr geringes Sehvermögen. Früher konnte er Fahrrad fahren und normal lesen, heute ist vieles nicht mehr möglich. Trotzdem liebt er Filme und Kino - aufgrund der Geschichten, der Atmosphäre und der Klangwelten. Ohne Schauspielerfahrung bewirbt er sich auf einen Casting-Aufruf. Für ihn ist das Projekt die Chance, zu zeigen, dass Menschen mit Sehbehinderung nicht nur Zuschauer, sondern selbst Teil der Filmwelt sein können. Cindy ist gehörlos und in einer gehörlosen Familie aufgewachsen. Ihre Gehörlosigkeit wurde im frühen Kindesalter festgestellt. Heute lebt sie mit Cochlea-Implantat, Gebärdensprache ist ihre Muttersprache. Sie betont, dass ein Cochlea-Implantat keine Pflicht sein darf, sondern eine individuelle Entscheidung bleiben muss. Als Schauspielerin setzt sie sich dafür ein, dass gehörlose Rollen von gehörlosen Schauspielerinnen und Schauspielern gespielt werden. Athena verliert ihr Gehör nach mehreren Hörstürzen in jungen Jahren. Ärztlich wird ihr ein Cochlea-Implantat nahegelegt, doch sie entscheidet sich bewusst dagegen und wählt Gebärdensprache und die gehörlose Community. Heute arbeitet sie als Schauspielerin und Autorin. Die Reportage thematisiert die Inklusion in der Filmbranche - und deren Grenzen. Gleichzeitig geht es um den Traum vom Schauspielen trotz Beeinträchtigung - und um drei Menschen, die sich nicht über Defizite definieren lassen, sondern über ihre Wahrnehmungen, ihre Träume und ihren Mut, sichtbar zu sein.