19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:20
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:22
- Überraschungssieg in Serbien Die Studentenliste gewinnt die Wahl gegen Aleksandar Vucic. In Belgrad wird gefeiert: Gespräch mit Breza Race Maksimovic. - Dubioza Kolektiv Die Band verbindet Balkan-Sounds mit Ska, Punk, Hip-Hop und elektronischer Musik und nutzt ihre Musik als Sprachrohr für politische Themen. Jetzt gehen sie in Bayern auf Tour. - "NAZA" und "NAZA: The Real Story" Zwei Filme ringen in Israel kurz vor der Wahl um den Blick auf die zivilen Toten des Gazakriegs. Der Film "NAZA" von Yuval Abraham und Rachel Szor und "NAZA: The Real Story" in dem ein Soldat darüber spricht, wie umfassend die Hamas zivile Umgebungen militärisch beziehungsweise terroristisch nutzte. Welche Auswirkungen haben die beiden Filme auf den Wahlkampf in Israel? - Georg Büchner - Preis Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung vergibt den Georg-Büchner-Preis 2026 an Christine Wunnicke. - Nachruf auf Joachim Lottmann Der Schriftsteller Joachim Lottmann verstarb am 25. Oktober nach schwerer Krankheit in Wien. "Kulturzeit" hat ihn kürzlich besucht und mit ihm über sein Leben und Sterben gesprochen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Wie beeinflusst das Bergwetter das Leben? Was wäre, wenn die Alpen nicht da wären? SRF-Meteorologe Thomas Bucheli und sein Pendant von Servus TV, Sebastian Weber, machen sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch den Alpenbogen und erforschen Wetterphänomene. Die Reise führt die beiden Meteorologen vom höchsten Punkt am Mont Blanc in Frankreich bis zu den östlichen Ausläufern des Gebirges in Wien. Die Alpen, der massive Felsriegel mitten in Europa, sind eine Wetterküche, die das Leben seiner Bewohnerinnen und Bewohner prägt. Die Meteorologen treffen Menschen, die vom Bergwetter beeinflusst werden, wie die Surfschule am Silvaplanersee, die vom Föhn profitiert, oder beleuchten die schwierige Vorhersage der Wetterprognosen in der Eigernordwand. Sie geben Einblicke in die Forschung der Wetterstation am Säntis, wo Wolken und das Wasser eine wichtige Rolle spielen, oder zeigen, wie die genaue Analyse des Schnees durch das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut Davos hilft, vor Lawinen und Naturkatastrophen zu warnen. Vertieft werden die Geschichten durch die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die Forschende in aufwendigen 3D-Animationen erläutern. Hochwertige Wetteraufnahmen, Zeitraffer und Hubschrauberaufnahmen zeigen die Wetterphänomene in eindrucksvoller Weise.
21:06
Lawinen, Felsstürze, Murgänge - das Bergwetter hat eine Zerstörungskraft, die ganze Lebensräume vernichten und über Leben und Tod entscheiden kann. SRF-Meteorologe Thomas Bucheli und Sebastian Weber von "ServusTV" erforschen in der zweiten Folge die bedrohliche Seite des Bergwetters. Auf der einen Seite ermöglicht das Bergwetter ein Leben in Fülle: Sichere Energieversorgung und Tourismusparadiese sorgen für Wohlstand in den Alpen. Zum anderen hat es eine beachtliche Zerstörungsgewalt. Dazu gehören Murgänge, Lawinen, Überschwemmungen oder zunehmend Felsstürze genauso wie die Gefahr des Blitztodes. Das Bergwetter beeinflusst aber nicht nur Alpenbewohnerinnen und -bewohner. Viele Europäerinnen und Europäer sind von den Wetterphänomenen betroffen. 40 Prozent des europäischen Süßwassers stammen aus den Bergen. Der Rhein, die Donau, die Rhone oder der Po speisen sich aus Alpenwasser. Immer stärker leidet das Bergwetter unter dem veränderten Klima. Gletscher schmelzen, die Berge bröckeln, die Auswirkungen sind dramatisch. Forschende erläutern die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Hochwertige Wetteraufnahmen, 3D-Animationen und Zeitraffer verdeutlichen die Gefahren und Veränderungen.
21:56
Ein Jahr nach dem Bergsturz im Mai 2025 besuchen Reporter das Schweizer Dorf Blatten, in das erste Familien zurückkehren, und fragen: Wie lebt es sich mit der Angst vor dem nächsten Unglück? Außerdem reisen drei Reporterinnen nach Kandersteg, ins sizilianische Niscemi und nach Istanbul - zu Menschen, die mit der ständigen Gefahr von Erdrutschen, Felsstürzen oder Erdbeben leben. Am 28. Mai 2025 wird das Walliser Dorf Blatten von einem gewaltigen Bergsturz weitgehend zerstört. Weil die Bevölkerung rechtzeitig evakuiert wird, kommt niemand ums Leben. Ein Jahr später sind einige Familien zurückgekehrt. In Kandersteg begleitet die Reporterin Marion Flatz-Mäser Ernst Müller bei der Überwachung des Rutschgebiets rund um den Spitzen Stein. Dort erleben die Menschen seit Jahren, wie eine mögliche Katastrophe dauerhaft präsent bleibt. Cornelia Vospernik reist nach Niscemi auf Sizilien. Nach schweren Regenfällen hat ein Erdrutsch dort 1500 Menschen ihr Zuhause gekostet. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter des italienischen Zivilschutzes besucht sie die rote Zone und spricht über die Folgen der Katastrophe sowie die Sorge vor weiteren Hangrutschungen. Rosa Lyon geht in Istanbul der Frage nach, wie die Millionenmetropole mit der Gewissheit lebt, dass ein schweres Erdbeben jederzeit eintreten könnte. Ihre Recherchen zeigen, wie unzureichend viele Gebäude vorbereitet sind und welche dramatischen Folgen ein starkes Beben für die dicht besiedelte Stadt haben könnte. Die Reporterinnen treffen Menschen, die mit der ständigen Bedrohung leben müssen, und zeigen, wie sie zwischen Vorsorge, Hoffnung und Unsicherheit ihren Alltag gestalten.
22:29
Der Dokumentarfilm "Wir Erben" begleitet Simon Baumann und seinen Bruder Kilian, die das Lebenswerk ihrer Eltern übernehmen sollen: einen Hof in Südfrankreich. Der Film erzählt von Erwartungen, Privilegien und familiären Konflikten - und stellt die Frage: Was bedeutet gerechtes Erben? Die Eltern haben Großes vor: Sie möchten ihren Hof in Südfrankreich an die nächste Generation weitergeben. Was nach einem Geschenk klingt, ist aber auch ein Paket voller Erwartungen, Ideale und Diskussionen über Geld. Der Dokumentarfilmer Simon Baumann beobachtete seine Eltern schon als Kind im Fernsehen - bewunderte sie, schämte sich aber auch für sie. Sie kämpften als Nationalräte für eine naturnahe Landwirtschaft und verwirklichten ihre Ideale auf einem Hof in Südfrankreich. Nun wollen sie diesen Hof an Simon und seinen Bruder vererben. Doch sollen die Söhne das Werk weiterführen oder eigene Wege gehen? Während sein Bruder Kilian als Nationalrat und Bauer die politischen Kämpfe der Eltern fortsetzt, sucht Simon als Filmemacher Distanz - und bleibt ihnen doch verbunden. Der Film erzählt von familiären Prägungen, Erwartungen und der Verantwortung, die mit dem Erbe einhergeht. "Wir Erben" ist ein persönliches Familienporträt, das die private Suche nach Antworten zu einem gesellschaftlich relevanten Thema ausweitet: Was ist gerecht, wenn es ums Erben geht? Der Film wurde am Locarno Film Festival 2024 uraufgeführt und mit dem "Grand Prix Semaine de la critique" ausgezeichnet. Zudem wurde der Film mit dem Schweizer Filmpreis 2025 ausgezeichnet.