20:15
Drei Jahre sind vergangen, und der Tunnelbau am Gotthard kommt nur schleppend voran. Zu langsam für die Investoren, die Favre den Geldhahn zudrehen. Max kehrt nach Göschenen zurück. Im Gepäck hat er "Favre-Franken". Die müssen von den Arbeitern und dem Gewerbe gutgeheißen werden, sonst ist der Tunnelbau am Ende. Es ist eine Reise mit gemischten Gefühlen. Wie wird es sein, Anna und Tommaso nach so vielen Jahren wieder zu begegnen? Max gelingt es zwar, die Leute vom neuen Zahlungsmittel zu überzeugen, aber die Zustände, die er an der Baustelle vorfindet, sind verheerend. Es werden immer mehr Tote aus dem Tunnel getragen. Die Luft tief im Berg ist vom Dampf der Lokomotiven so verschmutzt, dass das Atmen für die Arbeiter fast unmöglich geworden ist. Die Missstände werden von einer Widerstandsgruppe mit Flugblättern bekämpft. Max entdeckt, dass Tommaso, der mittlerweile mit Anna eine kleine Tochter hat, der Kopf der Rebellen ist. Das Band, das Anna, Tommaso und Max zusammengehalten hat, droht zu reißen, als Tommaso von Max Unterstützung für seinen Kampf fordert und Anna und Max ihre Gefühle zueinander wieder entdecken. Es kommt zum Streik, bei dem sich Max und Tommaso als Gegner gegenüberstehen. Trotz aller Schlichtungsversuche durch Max wird der Aufruhr blutig beendet. Tommaso überlebt, aber es bleibt ihm nur die Flucht. Anna wirft Max vor, die bewaffnete Bürgerwehr geholt zu haben und für die Toten verantwortlich zu sein. Sie will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Als Favre auch noch stirbt und Max entdeckt, dass sich im Dorf wegen der katastrophalen hygienischen Bedingungen eine Seuche ausbreitet, muss er sich entscheiden: Ist er bereit, über alle Missstände hinwegzusehen, nur damit der Tunnel fertig wird?
21:48
Das globale Bahnnetz hat eine glorreiche Vergangenheit. Hat es auch eine Zukunft? Wer braucht die Bahn - und weshalb? Diesen Fragen geht die Reportage am Beispiel des Bahnhofs Zürich nach. Im Zugfahren sind die Schweizer Weltmeister. In keinem anderen Land legen die Menschen mehr Kilometer mit dem Zug zurück. Die Reportage macht halt im Zürich Hauptbahnhof - dem größten Bahnhof des Landes und dem wichtigsten Knotenpunkt im Schweizer Schienennetz.
21:59
Atemberaubend, mächtig und zauberhaft thront die schottische Hauptstadt Edinburgh auf sieben Hügeln. Steile Gassen und prunkvolle Bauten prägen die Royal Mile in der Old Town. Der Hafen verströmt maritimes Flair, und überall ist die bewegte Geschichte Schottlands zu spüren. Gebeutelt von Brexit und Unabhängigkeitsbestrebungen, bahnt sich Edinburgh nun seinen Weg zwischen alten Traditionen und moderner Kultur in die Zukunft. Großbritannien-Korrespondentin Eva Pöcksteiner bezeichnet Edinburgh als eine ihrer Lieblingsstädte. Sie zeigt, was sie an Edinburgh besonders schätzt: Die Stadtkennerin blickt hinter die historischen Stadtmauern und porträtiert ein pulsierendes Edinburgh mit interessanten Menschen, besonderen Lokalen und verwunschenen Plätzen.
22:29
Aotearoa im Jahr 1830: Laienprediger Thomas Munro wird in die britische Siedlerstadt Epworth entsandt, um das Seelenheil der Einwohner zu sichern. - Abenteuerfilm von Lee Tamahori. Als Munro zwischen die Fronten zweier verfeindeter Maori-Stämme gerät, wird sein Glaube auf die Probe gestellt. Schon bald befindet er sich mitten in einem blutigen Krieg. Der historische Abenteuerfilm von "Bond"-Regisseur Lee Tamahori schwelgt in eindrucksvollen Naturpanoramen und ermöglicht seltene Einblicke in die Maori-Kultur während der Kolonialzeit.