09:35
- Luxusgut Parkraum In Bozen kann eine Privatgarage in Zentrumsnähe bis zu 100.000 Euro kosten - Freudentag im Altersheim Einmal im Monat besuchen die Kinder des Eltern-Kind-Zentrums in Mölten die Bewohner des Seniorenwohnheimes - Geheimisse in der Natur Wandern mit einem Naturführer - Innovativer Nebenerwerb Eine Wels-Zucht ist das zweite Standbein eines Südtiroler Bergbauern - 50 Jahre Museum "Zeitreise Mensch" Kurtatsch im Südtiroler Unterland - Saisonausstellung "Touriseum" Widmung der KuK-Architektenbrüdern Alois und Gustav Ludwig und ihren Spuren in Südtirol - Salzburger Marionettentheater Das renommierte Ensemble gastierte zum ersten Mal in Südtirol
10:00
Colloredo, Batthyány, Vrints, Cavriani und Cumberland - klingende Namen aus Österreichs Nachbarländern erinnern bis heute an die ursprünglichen Besitzer von Palais der Wiener Innenstadt. Es handelte sich allerdings jeweils schlicht nur um die Wiener Residenz der jeweiligen Familie. Die dreiteilige Reihe stellt sie vor. Teil eins zeigt das prachtvolle Innenleben dieser "bescheidenen" Zweit-, Dritt und Viertwohnsitze des europäischen Adels. Die Stadtpaläste waren nur Puzzlesteinchen in der Immobiliensammlung des Adels. Karl Hohenlohe besucht Palais, die man zwar vom Namen oder vom Vorübergehen kennt, deren Innenleben der Öffentlichkeit aber normalerweise nicht zugänglich sind.
10:40
In der katholischen Kirche wurden die Ämter eines Kardinals, eines Bischofs und generell die hohe Geistlichkeit stets mit Angehörigen des Adels besetzt. Die Herrschaften lebten also nicht weniger prachtvoll, als es sich für Fürsten, Herzöge und Grafen geziemte. Entsprechender Aufwand wurde nicht nur um die Ausgestaltung von Kirchen betrieben, sondern auch um die Räumlichkeiten des höhergestellten Kirchenpersonals. Moderator Karl Hohenlohe besucht in dieser Folge des Dreiteilers über "Wiens verborgene Palais" das Erzbischöfliche Palais und das Curhaus am Stephansplatz sowie das Savoysche Damenstift in der Johannesgasse.
11:30
Die Wiener Innenstadt ist durchsetzt von Palais, die in Privatbesitz und daher für Besucher unzugänglich sind. Karl Hohenlohe besucht das Palais Equitable gegenüber des Stephansdoms. Es ist ein ehemals ein mondäner Firmensitz einer New Yorker Versicherungsgesellschaft und heute in privater Hand. außerdem stehen das Palais Bartolotti-Partenfeld und das Palais Blankenstein auf seinem Programm. Das Palais Bartolotti-Partenfeld beherbergte ab dem Mittelalter stets Apotheken, und das Palais Blankenstein im Kohlmarkt ist weltberühmt als Sitz der k. k. Hofzuckerbäckerei Demel.
12:15
- Asbest im Burgenland (K)ein Grund zur Sorge? - 24-Stunden-Betreuung Angehörige fordern mehr Unterstützung - Aus Liebe zum Dorf Projekte gegen Leerstand
13:00
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
13:10
"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.
13:15
- Spektakulärer Maibaumklau Wie viel Moderne verträgt Tradition? - Sympathie verspielt? Playmobil schließt letztes deutsches Werk - Korbersdorf muss warten Geplantes LKW-Verbot kommt nicht - Ewiger Streit Zulauf zu Brennerbasistunnel immer noch unklar - Interessenskonflikt? Gesetz zwingt Stadträtin zu Jobwechsel
14:00
Der Berliner Funkturm wird 100! Das Jubiläumsjahr begann mit einer spektakulären Lichtshow, die im Laufe des Jahres noch zweimal wiederholt werden soll. Der Sendemast erinnert ein wenig an den Pariser Eiffelturm. 1929 strahlte er das erste Fernsehbild Deutschlands aus. Inzwischen wird er vom Fernsehturm am Berliner Alexanderplatz deutlich überragt. Auch andere Türme laden zum Besuch oder Staunen ein. Wie der "Rostige Nagel" genannte Aussichtsturm am Senftenberger See oder der höchste Uhrenturm Deutschlands in Wittenberge.
14:35
Das Bild von Gabriele Münter begeistert den Besitzer. Er hat es im Internet als Druckgrafik gekauft. Ist es möglicherweise doch ein Original? Außerdem unter anderem: zwei vergoldete Leuchter aus dem 19. Jahrhundert und ein Armband mit Edelsteinen aus Russland.
15:05
Die Legende erzählt, dass es am Fuß des Eisenerzer Reichenstein Goldvorkommen gegeben haben soll. Stattdessen gibt es einen anderen Reichtum: herrliche Berglandschaften und Bergseen. Die ursprüngliche Bekanntheit gewann die Region durch das Eisenvorkommen dort. Der Berg selbst gilt als der größte Eisenerztagebau Mitteleuropas sowie als "größte Pyramide der Welt". Heute lädt das Gebiet dazu ein, die Landschaft zu erkunden und zu genießen. Zu hochalpinen Touren und zum Bergsteigen laden der Hochschwab und der Pfaffenstein ein, deren Aufstieg man nicht unterschätzen sollte.
15:30
Paris ist mit seiner Vielzahl an berühmten Gebäuden, Denkmälern und Plätzen ein wahres Freilichtmuseum - und eine Quelle der Inspiration für Menschen aus aller Welt. Um die 50 Millionen Touristen zieht es jedes Jahr in die französische Hauptstadt - mehr als in jede andere europäische Metropole. Dafür sorgen Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, der Arc de Triomphe und der Louvre mit seinen Kunstschätzen. Wie die Stadt blicken auch die Pariser Baudenkmäler auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zahlreiche Könige und Kaiser schritten durch ihre Pforten; viele wurden im Lauf der Jahrhunderte zerstört und wiederaufgebaut. Die Dokumentation führt quer durch die Pariser Arrondissements und zeigt die schönsten Ecken einer magischen Stadt. Von den Jardins de Trocadéro, die den besten Blick auf den Eiffelturm bieten, über die rund zwei Kilometer lange Prachtstraße Avenue de Champs-Élysées bis zum Hôtel des Invalides, einer historischen Militäranlage, in der bis heute kriegsversehrte Veteranen betreut werden. Doch der Film stellt auch Orte vor, die abseits der üblichen Touristenpfade liegen: den Parc de la Villette zum Beispiel, ein modernes Viertel mit Museen, Kinos und einem gigantischen künstlichen See.
16:00
Max Krenke, Journalist bei einem Wochenblatt, hält als Ehemann und Familienvater das Hamsterrad des Alltags am Laufen. Bis ihm ausgerechnet an seinem 45. Geburtstag fristlos gekündigt wird. Plötzlich sieht er sich mit den Scherben seines Selbstbildes konfrontiert. Max beschließt, seiner Familie den Jobverlust erst einmal zu verschweigen, und sitzt seine Tage sinnlos auf einer Parkbank ab. Bis ihm engelsgleich Nancy im Park erscheint und er ihr folgt. Nancy ist 24 und Fitnesstrainerin in einem Fitnessstudio, das nicht aus der modernen Welt scheint und eigentlich auch nur von einer kleinen Gruppe Muskelberge besucht wird. Doch Nancy hat die Jungs fest im Griff und packt Max bei seinem Ehrgeiz. Mit Entengang und Hüftkreisen schafft es Max nach und nach wieder zu sich selbst zurück - zum alten Max und vielleicht auch zum Sinn des Lebens, zumindest seines Sinns in seinem Leben. Die Umwege und Erkenntnisse eines von der Midlife-Crisis geplagten Mannes können sehr schmerzhaft sein. Und Max' Frau Tina muss sich fragen, ob die belebende Beziehung ihres Mannes zu seiner jungen Fitnesstrainerin wirklich rein platonisch ist; Max selbst ist davon zumindest für eine Weile überzeugt. Irgendwann weiß er es aber selbst nicht mehr. Vielleicht müsste er wirklich einen Schlussstrich ziehen und noch einmal neu anfangen. Immerhin geht es um die zweite Hälfte seines Lebens.
17:30
Seit ihrer Kindheit sind Noah und Akim beste Freunde. Sie haben sich geschworen, dass nichts zwischen sie kommt - schon gar keine Frau. Doch damals wussten sie noch nichts von Charlotte. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als Noah unvermittelt vor Charlottes Auto läuft: ein Schlag auf den Kopf und Liebe auf den ersten Blick. Doch leider ist Charlotte vergeben. Als Akim die junge Frau auf deren Verlobungsfeier sieht, ist es auch um ihn geschehen. Trotz ihrer unterschiedlichen Religionen - Noah ist Jude und Akim Moslem - spielte Religion nie eine Rolle zwischen den Freunden. Auch ihre Familien sind seit Jahr und Tag befreundet. Doch die Begegnung mit Charlotte ändert alles. Zwischen den "Best Buddys" beginnt ein erbittertes Duell um die Traumfrau. Dabei zeigt sich, dass Toleranz auch bei den beiden Familien doch eher eine Einbahnstraße zu sein scheint. Denn die junge Frau ist blond, blauäugig, deutsch und katholisch: ein No-Go für die ach so assimilierten Familien Hirschmann und Abu Yazid. Matze oder Kebab, was schmeckt besser? Vor allem mit Sauerkraut, Charlottes Lieblingsgericht? Das Schicksal nimmt seinen Lauf.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
Edward Hopper gilt als Meister der stillen Szenen. Seine Gemälde fangen Einsamkeit, Licht und Stimmung ein und zeigen die Welt mit intensiver, nachdenklicher Kraft. Leere Räume, hartes Licht, große Stille: Edward Hopper zeigt den amerikanischen Alltag wie Szenen aus einem Film. Seine Bilder erzählen von Einsamkeit, Spannung und dem Ungesagten zwischen Menschen. Macht das seine Werke so fesselnd? Edward Hopper (1882-1967) wächst in den Vereinigten Staaten auf, in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Industrie, Urbanisierung und das Leben in wachsenden Städten prägen die amerikanische Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts. Schon früh zeigt Hopper sein ausgeprägtes Gespür für Architektur, Lichtführung und Komposition. Reisen nach New York und andere Städte eröffnen ihm neue Perspektiven, während er zugleich das ruhige Leben kleiner Städte und Vororten aufmerksam beobachtet. Hoppers Werke fangen Einsamkeit, Ruhe und subtile Dramatik des Alltags ein. Restaurants, Straßen, Wohnungen und Tankstellen werden zu Bühnen für Menschen, die oft allein oder in gedämpfter Interaktion gezeigt werden. Das Spiel von Licht und Schatten, klare Formen und präzise Perspektiven verleihen seinen Szenen eine fast filmische Intensität. Bilder wie "Nighthawks" und "Chop Suey" zeigen, wie Hopper scheinbar gewöhnliche Orte in kraftvolle Bildräume verwandelt. Eine zentrale Rolle in seinem Leben spielt seine Frau Josephine Nivison Hopper, selbst Malerin und Zeichnerin. Sie unterstützt ihn nicht nur organisatorisch, sondern bringt seine Karriere richtig in Gang und prägt seine künstlerische Laufbahn entscheidend mit. Josephine war Modell für viele seiner Figuren, Muse, Kritikerin und kreative Partnerin. Sie beeinflusst Hoppers Blick auf die amerikanische Alltagswelt, die Zusammenarbeit mit ihr macht einen wesentlichen Teil seines Schaffens aus. Trotz der scheinbaren Schlichtheit strahlen Hoppers Bilder tiefe Beobachtungsgabe und emotionale Intensität aus. Sie ziehen Betrachtende in ihren Bann, lassen die Gedanken wandern und machen Hopper zu einem der wichtigsten Maler des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten - ergänzt und begleitet von Josephines Beitrag - prägen das Bild der modernen amerikanischen Malerei bis heute.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Gioachino Rossinis (1792-1868) musikalischer Scherz "Gelegenheit macht Diebe" ist eine doppelte Verwechslungskomödie, bei der durch falsches Spiel die wahre Liebe siegt. Anders als in Mozarts "Così fan tutte" tauschen sowohl die Herren als auch die Damen die Rollen. Virtuose Arien, witzige Instrumentaleffekte und rasante Ensembles zeichnen diese frühe Komposition des später weltweit bekannt gewordenen Rossinis aus. Ganz am Beginn steht eine eindrucksvolle Gewittermusik, die in der Kammeroper mit Lichteffekten imposant dargestellt wird. Unter der musikalischen Leitung von Pedro Beriso spielt das Wiener Kammerorchester.
21:40
Josef Franks farbenfrohe Stoffdekors sind Designklassiker. Sie werden heute noch in hoher Auflage gedruckt und wurden vielfach plagiiert. Seine Möbel sind zeitlos. Franks Bedeutung für den sozialen Wohnbau ist immens. Vor 140 Jahren wurde Josef Frank in Baden bei Wien geboren. 1933 emigrierte er nach Schweden, Stockholm sollte seine Haupt-Wirkungsstätte werden. Bis heute legt die Firma Svenskt Tenn seine Entwürfe auf. Als eines seiner architektonischen Hauptwerke gilt die Villa Beer in Wien. Das Haus, in dem auch Marcel Prawy lebte, wurde nach jahrelangem Leerstand saniert und wird 2025 als Museum eröffnet.
22:25
Mit Gregory Porter, Emanuel Harrold, Chip Crawford,Tivon Pennicott und Ondrej Pivec Seine Stimme gehört zu den geschmeidigsten der aktuellen Jazzszene, dabei ist Gregory Porter stilistisch ganz weit aufgestellt zwischen Soul, Pop und Jazz. Der Sänger, Jahrgang 1971, aus Sacramento in Kalifornien, kann mit seinen Tönen ebenso auf leise Art betören wie auf mitreißende Art entflammen. Seine Sounds sind nie harmlose Liedchen, immer brodelt es leicht unter der Oberfläche. Und immer scheint eine Botschaft des liebevollen und respektvollen Miteinanders durch. So auch bei seinem Stargastspiel bei der "54. Internationalen Jazzwoche Burghausen" Ende März 2025. Porter riss das Publikum von den Stühlen und rührte einige vielleicht sogar zu Tränen mit seinen warmen samtigen Tönen. Manche seiner großen Hits gab er mit seiner seit Jahren eingespielten Band zum Besten. Gekleidet in feinem Zwirn und mit der für ihn typischen Ballonmütze, gab er den Crooner, aber auch den engagierten musikalischen Botschafter in schwierigen Zeiten. Ein absolutes Highlight der "Jazzwoche Burghausen" im Jahr 2025.
23:30
Rike - Ärztin aus Europa, 40 Jahre alt - verkörpert eine westliche Vorstellung von Glück und Erfolg. Sie ist gebildet, selbstbewusst, zielstrebig und engagiert. Rike bestreitet in Köln als Notärztin ihren Alltag, bevor sie ihren Urlaub in Gibraltar antritt. Dort sticht sie allein mit ihrem Segelboot in See. Ziel ihrer Reise ist die Atlantikinsel Ascension Island. Doch ihr Urlaub wird abrupt beendet. Nach einem Sturm auf hoher See findet sie sich in unmittelbarer Nachbarschaft eines überladenen, havarierten Fischerboots wieder. Mehrere Dutzend Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, wird Rike gezwungen, zu handeln.