04:16
Der indische Monsunwald ist ein Ort der Zuflucht und der Extreme. Von der langen Trockenzeit bis zu den erlösenden Monsunfluten sind alle Tiere den Gesetzen der Natur unterworfen. Dort herrscht Asiens größtes Raubtier: der Königstiger. Hungrig durchstreift er sein Revier auf der Suche nach Beute. Oft legt er 20 Kilometer am Tag zurück. Indische Elefanten ziehen auf den von ihren Vorfahren überlieferten Wanderrouten durch den Wald. Ihr Ziel ist der Kabini River, ein 240 Kilometer langer Fluss in Südindien. Er ist eine letzte Zuflucht, wo die Elefanten ihren Durst löschen können. Die Königskobra lauert im Dschungel auf Beute. Der größten Giftschlange der Welt sind dort kaum Grenzen gesetzt. Im Osten der Nilgiri-Berge leben auch die Rothunde. Ihre Art zählt zu den seltensten Raubtieren der Welt. Für sie ist es eine Herausforderung, die Welpen in Zeiten des Mangels durchzubringen. Ob sie wandern, ihre Jungen aufziehen oder sich gegen Raubtiere verteidigen, die wilden Waldbewohner haben sich angepasst, um die brutale Trockenzeit zu überstehen. Diejenigen, die überleben, finden eine Atempause in den lebensrettenden Regenfällen des Monsuns. Doch es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Die günstigen Bedingungen müssen ausgenutzt werden, bevor die Trockenzeit wieder beginnt.
04:59
Indiens Wüsten sind ein harter und erbarmungsloser Lebensraum. Raub- und Beutetiere kämpfen in den kargen Salzebenen und verbrannten Graslandschaften um Nahrung, Wasser und Territorium. Unter den extremen Bedingungen haben die Tiere Fähigkeiten entwickelt, um Hitze und Wassermangel zu überstehen. Der Indische Leopard ist hervorragend angepasst an die trockenen Bedingungen, seine Tarnung funktioniert im trockenen Gras genauso wie im Dschungel. Auch die Bengalfüchse sind mit ihrem sandfarbenen Fell gut getarnt in der trockenen Landschaft. Sie kommen nur auf dem indischen Subkontinent vor. Streifenhyänen hingegen sind von West- und Ostafrika über den Nahen Osten bis nach Indien verbreitet. Die sozialen Tiere ziehen ihre Jungen im Team auf. Der Indische Wolf geht allein oder zu zweit auf Jagd. Antilopen und Nagetiere stehen auf seinem Speiseplan. Der seltene Asiatische Löwe kommt nur noch im Gir-Nationalpark vor. Die nächste Generation muss von den Eltern lernen, dort zu überleben. Nur mit ihrer Unterstützung schaffen es die Jungtiere, bei dieser extremen Trockenheit erwachsen zu werden. Auch der Indische Halbesel war einst weitverbreitet. Heute leben die Letzten ihrer Art auf den lebensfeindlichen Salzwiesen im Kleinen Rann von Kachchh. Das Schutzgebiet ist ihre letzte Zuflucht. Trotz der harten Lebensbedingungen sind die Wüsten ein Lebensraum, in dem sich die unglaubliche Vielfalt und Anpassungsfähigkeit der Natur eindrucksvoll zeigt.
05:43
Auf Java, einer der 17.508 Inseln Indonesiens, sind 35 Vulkane aktiv. Die Menschen in den Dörfern fürchten sie, aber der fruchtbare Vulkanboden schenkt ihnen reiche Ernte. Hinduistische und buddhistische Hochkulturen hinterließen mächtige Tempelanlagen. In den Dörfern sind noch heute alte Legenden, Traditionen und altes Kunsthandwerk lebendig. In Jakarta erinnern Stadtviertel an die niederländische Kolonialherrschaft.
06:20
- Beate Zschäpe - Druck auf den Sozialstaat Gespräch mit Martyna Linartas - Film "No Other Choice" - Art Basel in Katar
07:00
- Wissenschaft vom Snowboard-Höhenflug - Glyphosat aus der Kläranlage - Krebs durch Sonne und Viren? So schützt Du Dich
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:05
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:30
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:33
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
09:05
- Beate Zschäpe - Druck auf den Sozialstaat Gespräch mit Martyna Linartas - Film "No Other Choice" - Art Basel in Katar
09:45
- Wissenschaft vom Snowboard-Höhenflug - Glyphosat aus der Kläranlage - Krebs durch Sonne und Viren? So schützt Du Dich
10:15
- Gefahr im Güterverkehr Wenn das Rad bricht - Öffentliche Medien unter Druck Zu links, zu groß, zu teuer? - Weiterleben nach Brandkatastrophe Gaëtan erzählt
11:05
Ein Präsident, der spaltet, und eine Familie mittendrin. Ein Jahr nach Trumps Amtsantritt kehrt SRF-Reporterin Kathrin Winzenried zurück zu ihren Verwandten im Westen der USA. Wie spricht man über Politik, wenn sie mehr denn je trennt? Jason Winzenried lebt im konservativen Bundesstaat Wyoming. Er selbst wählt liberal und sieht sein Land durch Trumps Politik in Richtung Autokratie rutschen. Er habe seine Heimat verloren. Diskussionen über Politik innerhalb seiner mehrheitlich republikanischen Familie vermeidet er. Er sei verstummt. Die mittlere Tochter, Kirsten Winzenried, lebt mit ihrer Familie in Seattle. Sie ist überzeugte Republikanerin und hat Trump gewählt. Doch ob sie ihn wiederwählen würde, kann sie mittlerweile nicht mehr beantworten. Trumps spaltende und polarisierende Art missfällt ihr zutiefst.
11:35
Delia ist 29 Jahre alt. Sie ist eine Kämpferin. "Was ich machen kann, das mache ich!", sagt sie. Sie hat das Fetale Alkoholsyndrom und Schwierigkeiten, sich im Alltag zurechtzufinden. Doch Delia stellt sich ihrer Einschränkung und den damit verbundenen Herausforderungen. Sie engagiert sich in der Selbsthilfe, klärt zusammen mit anderen Menschen mit FAS über die Einschränkung auf, wirbt für mehr Verständnis für Menschen mit Lernbehinderungen. Hartmut Nölling ist 64 Jahre alt und hat fast sein ganzes Leben auf der Straße verbracht. "Ich bin einer der letzten Landstreicher", sagt er von sich. Zu hause ist er in ganz Deutschland. Mal ist er in Süddeutschland, mal im Norden, dann wieder in Berlin. Irgendwie kommt ihm das entgegen, sagt er. Wohnungsangebote bekommt er zwar immer mal wieder - aber dann schlägt er sie aus. Und fährt weiter durch die Lande.
12:05
Riehen bei Basel ist ein besonderer Ort: Jüdische Flüchtlinge aus Hitlerdeutschland sprangen dort in der Hoffnung, ihr Leben zu retten, aus der Eisenbahn - in der Schweiz. Die Riehener Gedenkstätte erinnert daran. Aus privater Initiative ist der einzige Gedenkort an den Holocaust in der Schweiz entstanden. Er ist das Werk von Johannes Czwalina, ehemaliger Pfarrer und heutiger Unternehmensberater. Die Gedenkstätte Riehen ist ein Beispiel dafür, wie ein einzelner, sensibler Mensch unter großen - auch finanziellen - Opfern etwas erreicht hat, das bei den lokalen Autoritäten untergegangen wäre.
12:50
Zwei Frauen mit ähnlichem Schicksal: Rubina lebte Jahre in Jugendhilfeeinrichtungen. Iva fällt gerade aus der Jugendhilfe heraus. Beide wollen fortan auf eigenen Beinen stehen. Rubina erzählt, wie abrupt sich der Ausstieg anfühlte und wie schwer es ist, ohne familiären Rückhalt Stabilität zu finden. Iva geht gerade den Schritt aus der Jugendhilfe - mitten zwischen Elternhaus, Studium, Ämtern und der Frage, wohin sie ziehen wird. Rubina lebt heute allein und spricht offen darüber, wie sehr sie die Jahre in der Jugendhilfe geprägt haben und wie herausfordernd es ist, sich ohne stabiles Umfeld ein eigenes Leben aufzubauen. Iva versucht parallel, ihren Übergang zu organisieren: Sie wohnt vorübergehend wieder bei ihren Eltern und kämpft sich durch Formulare, Termine und ihre psychische Belastung, während sie hofft, bald einen neuen Wohnplatz zu bekommen und wirklich ankommen zu können. Beide eint der Wunsch nach Sicherheit, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung - und die Erfahrung, dass Erwachsenwerden für Careleaver kein fließender Prozess ist, sondern ein mühsamer Weg voller Unsicherheiten. Ihre Geschichten zeigen, wie viel Kraft es braucht, sich ein Zuhause zu schaffen, wenn man es nie wirklich hatte. Zwei Frauen mit ähnlichem Schicksal: Rubina, die nach Jahren in verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen versucht, Fuß zu fassen und Iva, die gerade aus der Jugendhilfe herausfällt.
13:20
Neben den Bergen ist das Wasser der größte Reichtum Österreichs. Quellen, Bäche, Teiche, Seen und Flüsse haben Österreichs Landschaft über Tausende von Jahren gezeichnet und geformt. Die Dokumentation zeichnet die Wege des Wassers in den Alpen Österreichs nach - vom Gletscher ins Tal und durch die Berge zur Quelle - und beschreibt die Schönheit der naturbelassenen kleineren Seen mit ihrer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Jeder Alpensee hat seine eigene Geschichte. Es geht um verwunschene Felsen, spektakuläre Unterwasserwelten, Drachen, uralte Fischarten, aber auch um Höhlenforscher und die moderne Wissenschaft. Die vielfach ausgezeichneten Naturfilmer Waltraud Paschinger und Erich Pröll sind diesen Geschichten nachgegangen.
14:05
Der Film porträtiert vier Bergbauernfamilien in vier unterschiedlichen Lebenswelten mit ihren geografischen, regionalen, sozialen, familiären Besonderheiten und Herausforderungen. Der Frühling ist der erste Quadrant des Jahres, Zeit des Erwachens in der Natur und im Haus. Die Wiesen sind zartgrün, das Land frisch und prachtvoll im Licht der länger werdenden Tage. Frühlingsputz im Haus und in der Natur steht an. Winterstürme und Borkenkäfer haben einiges angerichtet. Der Wald und die Bergwiesen müssen von Ästen geräumt werden. Überall wird jetzt der Boden fit gemacht, Äcker und Wiesen mit organischem Dung versorgt, der Garten bestellt, Gemüse gepflanzt und der Kräutergarten angelegt.
14:55
Der Film porträtiert vier Bergbauernfamilien aus Salzburg, Tirol, Kärnten und der Steiermark, die biologisch landwirtschaften. Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft. Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind sie gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise. Der Sommer entspricht dem Mittag im Jahreskreis. Der Tourismus fährt überall zur Hochform auf. Es ist auch die Zeit der Heuernte. Jetzt wird das Futter für den Winter eingefahren. Beim Heuen trifft Tradition auf Moderne, der Rasenmäher auf die scharfe Klinge, Heublaser auf Rechen, das Wissen vom goldenen Schnitt auf Automation, die Gabel auf den Heukran, die Sense auf Alpakazähne. Im Lesachtal, das auch "Tal der hundert Mühlen" genannt wird, weckt der Sommer neues Leben in der Natur und im Dorf. Bereits Marios Mutter, die als junge Lehrerin nach Maria Luggau kam, bemerkte, welch großen Schatz die Wassermühlen darstellen. Mittlerweile gibt Marios Tochter Führungen in den Mühlen. Brot wird aus selbst gemahlenem Mehl gebacken, und das Gras der satten Wiesen trocknet in der Sonne, um die Tiere im Winter zu versorgen. Die Heuernte ist auch für Josef und Birgit aus dem Pinzgau eine wichtige Aufgabe der sonnigen Saison. Nebst landwirtschaftlichen Tätigkeiten betreut Josef Hochleistungssportlerinnen. Seine Frau widmet ihre Zeit der Ernte von Kräutern und Rosenblüten, die idealerweise im Morgentau gepflückt werden. Kraft bekommen die beiden durch das Verweilen im eigenen Bienenhaus am See, einem Rückzugsort, um die Gedanken baumeln zu lassen. Für Georg und Claudia aus der Ramsau beginnt im Sommer die touristische Hauptzeit. Einige ihrer treuen Gäste verbringen bereits seit der Kindheit Urlaub in der urigen Hütte und kommen auch heute gern wieder. Am Kitzbüheler Horn bei Peter und Andrea ist es nun Zeit für die Beerenernte. Die Alpakas wollen geschoren werden, und in der Freizeit wird die Waldpflege verrichtet.
15:50
Der Film porträtiert vier Bergbauernfamilien aus Salzburg, Tirol, Kärnten und der Steiermark. Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft. Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind sie gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise. Der Sommer naht dem Ende, es herbstelt bunt und strahlend. Die Tage werden kürzer, und in den Bergen duftet es bereits nach Schnee. Erntedank besiegelt die tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Natur. Ob beim Almabtrieb oder im abwechslungsreichen Alltag - die Dokumentation beleuchtet den farbenfrohen Herbst im Leben der "Bioniere". Familie Berger vom Frienerhof in der Ramsau nutzt die Zeit gern für Waldbäder. Familie Lugger aus dem Lesachtal geht klettern. In Kitzbühel dehnen sich die Alpakaspaziergänge. Nur in Fusch ist Hochsaison. Während Birgit Schattbacher mit der Verarbeitung der Rosenblütenernte beschäftigt ist, hat für ihren Mann Josef die Reisezeit begonnen. Jetzt bringen die Skirennläufer auf den Schnee, was sie im Frühling und Sommer trainiert haben, und bereiten sich auf die Siege des Winters vor.
16:40
Berge, Seen, malerische Ortschaften, Flüsse, Wälder und schließlich das Meer: Harald Krassnitzer wandert entlang des Alpe-Adria-Trails, einem der schönsten Weitwanderwege der Welt. Es geht in insgesamt 42 Etappen mehr als 750 Kilometer quer durch Kärnten und weiter entlang der slowenisch-italienischen Grenze bis nach Muggia, einem kleinen Dorf südlich von Triest. Der erste Teil der Dokumentation startet in Kärnten. Von den Hohen Tauern und der Großglockner-Region aus wandert Harald Krassnitzer durch das Mölltal und die Nockberge. In Gmünd erlebt er den Wandel einer alten Handels- in eine moderne Künstlerstadt. Auf der Alexanderalm begegnet der Schauspieler einem Senner, der seinem bisherigen Leben den Rücken gekehrt hat. Von der Gerlitzen führt der Weg weiter über die Kärntner Seen bis an die slowenisch-österreichische Grenze. Wandern ist Balsam für die Seele - aber eine Herausforderung für die Füße. Unterwegs befasst sich der Publikumsliebling mit dem Wesen des Wanderns und fragt sich, was dem heutigen Wanderboom zugrunde liegt. Handelt es sich nur um einen aktuellen Trend - oder kommt es bei den Menschen zu einem grundlegenden Umdenken? Weiters stellt Harald Krassnitzer sich und anderen die Frage: Welcher Typ Mensch ist man, wenn man wandert - und was treibt einen an, sich auf den Weg zu machen?
17:30
Von Kärnten kommend überquert Harald Krassnitzer mehr als nur eine Grenze: Beginnend am österreichisch-slowenischen Grenzübergang wandert er talwärts nach Kranjska Gora. Der Alpe-Adria-Trail ist ein grenzüberschreitendes Gemeinschaftsprojekt von Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens. Der Weg führt teils über historische Pfade entlang des Flusses Soca, italienisch Isonzo. Dieser Fluss war vor etwas mehr als 100 Jahren Schauplatz einiger der grausamsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. Nun suchen die Menschen nicht mehr die einstigen Grenzsteine, sondern nur die Wegweiser des Weitwanderwegs, um den richtigen Pfad Richtung Triest ans Meer zu finden. Berge, Seen, malerische Ortschaften, Flüsse, Wälder und schließlich das Meer: Harald Krassnitzer wandert entlang des Alpe-Adria-Trails, einem der schönsten Weitwanderwege der Welt.
18:15
Unser Gedächtnis ist eine Maschine der Superlative: Es verarbeitet in jeder Sekunde unvorstellbar große Mengen an Informationen, entscheidet, was wichtig ist und was nicht. Es speichert ab, was wir erleben und lernen. Damit macht es uns auch zu dem, was wir sind. Die gespeicherten Erlebnisse und Gefühle, das bewahrte Wissen - all das verbindet uns mit uns selbst und mit unserer Vergangenheit. Wie aber kann man das Gedächtnis verbessern? Wie kann man es leistungsfähiger machen? Wie können wir es fit und gesund halten? Was passiert, wenn es uns verlässt? "NANO: Mein Körper. Mein Gedächtnis" begleitet Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit dem Thema "Gedächtnis" verbunden sind. Nicole Adam verliert mit Ende 40 durch mehrere Hirnschläge ihre Erinnerungen. Entschlossen kämpft sie darum, ihr Gedächtnis wieder zurückzugewinnen - mit Ergotherapie und mit einer VR-Brille. Auf ihrem Genesungsweg stellt sie sich auch die Frage: Wer bin ich, wenn ich nicht weiß, wie ich einmal war? Ihre Geschichte zeigt, wie verletzlich unser Gedächtnis ist - und gleichzeitig wie anpassungsfähig. Für die Schauspielerin Henriette Hölzel wiederum ist es Alltag, große Textmengen für ihre Rollen am Dresdner Staatsschauspiel zu lernen. Acht verschiedene hat sie gleichzeitig parat. Sie verrät, wie sie es schafft, komplexe Dialoge im Kopf zu behalten. Auch Johannes Mallow, der mehrfache deutsche Meister und zweifache Weltmeister im Gedächtnissport, erklärt, wie man sich verschiedene Dinge besser merken kann. Mit Methoden wie dem "Gedankenpalast" zeigt er im Magdeburger Dom, wie er sich seine Termine so einprägt, dass er sie nicht mehr vergisst. Doch nicht nur Training hält unser Gedächtnis fit: Tatsächlich ist auch das Vergessen wichtig, um das Gedächtnis gesund zu halten. Der Neurowissenschaftler Andreas Papassotiropoulos erklärt, dass Vergessen ein aktiver Prozess ist, der uns hilft, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Um dem Gedächtnis etwas Gutes zu tun, empfiehlt er Schlaf und Bewegung sowie Kunst und Kultur. Die Heidelberger Neurobiologin Prof. Hannah Monyer, ärztliche Direktorin an der Universität Heidelberg, macht deutlich, dass unsere Erinnerungen nicht nur unsere Vergangenheit geprägt haben, sondern auch unsere Zukunft formen: Was wir uns heute merken, beeinflusst, wer wir morgen sein werden. Ein Film, der Geschichten vom Lernen und Vergessen erzählt, spannende Forschungsergebnisse präsentiert und vermittelt, wie wir unser Gedächtnis stärken können, damit es uns ein Leben lang begleitet.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Die Sängerin Henny Dallgow lernt in Berlin Anfang der 1930er-Jahre den SPD-Reichstagsabgeordneten Albert Goldmann kennen und lieben. Das ungleiche Paar gerät in den Strudel der Ereignisse. Während die Weimarer Republik zwischen linken und rechten Extremisten zerrieben wird, prallen auch ihre gegensätzlichen Welten aufeinander. Der aufwendige Film zeigt das facettenreiche, pulsierende Berliner Leben in den Wochen vor dem Reichstagsbrand 1933. Jan Josef Liefers und Anna Loos überzeugen als leidenschaftliches Paar, das sich zur falschen Zeit begegnet. Jürgen Tarrach glänzt als freigeistiger Künstler, der dem Land rechtzeitig den Rücken kehrt.
22:05
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:30
Nach dem autobiografischen Bestseller "Das Guantanamo-Tagebuch": Ist Mohamedou Ould Slahi schuldig, die Anschläge von 9/11 mitverantwortet zu haben? - Spannender Politthriller. Zwei Monate nach den Anschlägen vom 11. September 2001 nehmen Sicherheitskräfte bei einer Familienfeier in Mauretanien den in Deutschland lebenden Mohamedou Ould Slahi fest. Ein Anruf seines Cousins von Bin Ladens Satellitentelefon macht ihn zum Terrorverdächtigen. Als Slahi vier Jahre später in dem berüchtigten Gefangenlager von Guantanamo auf seine Anklage wartet, übernimmt die Menschrechtsanwältin Nancy Hollander seine Verteidigung. Während ihre Mitarbeiterin Teri den Unschuldsbeteuerungen des ebenso klugen wie humorvollen Mandanten glaubt, bewahrt die erfahrene Juristin zu ihm eine professionelle Distanz. Nancy geht es vor allem darum, dem Unrecht von Guantanamo ein Ende zu bereiten. Ihr Gegenspieler, der Militärstaatsanwalt Stuart Couch, möchte als Freund und Kamerad eines 9/11-Opfers unbedingt einen Schuldspruch erwirken. Zu seinem Erstaunen bekommt er jedoch - ebenso wie seine Kontrahentin - keinen Zugang zu den vermeintlich belastenden Vernehmungsprotokollen. Als sich sein Verdacht erhärtet, dass Geständnisse auf Folter beruhen und sie nichts mit der Wahrheit zu tun haben, beginnt der Offizier, seinen Auftrag infrage zu stellen.
00:35
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
01:00
Deutschland hat nach den USA, China und Indien die meisten Milliardäre. Und ihre Zahl steigt weiter. Gleichzeitig werden die Armen hierzulande immer ärmer. Eine Steuer für die Reichen würde helfen, die soziale Ungleichheit auszugleichen. Doch seit Jahren stemmen sich einflussreiche Gruppen gegen die erneute Einführung einer Vermögensteuer. Reschke Fernsehen zeigt die Kampagnen der reichen Interessensgruppen.
01:35
In "Willkommen Österreich" freuen sich Stermann und Grissemann auf die teuflisch guten Gäste Eva Maria Marold und Boris Lauterbach. Während die Kabarettistin und Sängerin in ihrem neuen Programm auch ihre Stimmgewalt beweist, schreibt König Boris in seinem Buch "FC St. Pauli - Eine Liebeserklärung" von Fangesängen, der legendären "Kuchentribüne" und der Verbindung zu seinem Lieblingsverein. Eva Maria Marold ist auf allen Bühnen zu Hause. Die schlagfertige Burgenländerin, eine der erfolgreichsten Kabarettistinnen Österreichs, ist regelmäßig zu Gast in der Sendung "Was gibt es Neues?" und brilliert auch als Schauspielerin in verschiedenen Fernsehproduktionen vom "Tatort" bis zur "Uhudler-Verschwörung". In ihrem aktuellen Solokabarett "Frauen und Kinder zuerst" nimmt sie das Publikum mit auf eine humorvolle, ironische und sarkastische Reise auf dem Kreuzfahrtschiff "Costa Dekadenzia". Im Talk mit Stermann und Grissemann stellt sie auch ihre Bodenständigkeit unter Beweis und erzählt von ihren aktuellen Projekten. Boris Lauterbach aka König Boris ist nicht nur als Musiker und Mitglied des deutschen Hip-Hop-Trios Fettes Brot bekannt, sondern auch für seine große Liebe zum Hamburger Fußballverein FC St. Pauli. Im Buch "FC St. Pauli - Eine Liebeserklärung" huldigt er seinem Lieblingsverein auch literarisch. Im Talk erzählt der Fußballromantiker von seiner Eis-Fahne, welche Fettes-Brot-Songs im Stadion gesungen werden und liefert sich ein launiges Anekdoten-Ping-Pong mit Stermann und Grissemann.
02:30
Gastgeber Michael Altinger und Christian Springer blicken auf die tagesaktuelle Politik mit unterhaltsamen Auftritten, pointierten Diskussionen und humorvollen Einspielern. Zu Gast sind diesmal: Der entspannt-zynische Humorprofi Severin Groebner, Antonia Stabinger, die pointiert dem Feminismus huldigt und Frank Lüdecke, dem es gelingt, Politik, Philosophie und Witz scharfsinnig zu verknüpfen.
03:10
Rabenschwarzer Humor, blitzschnelle Wortattacken und gewollt provokante Bosheiten sind der Qualitätsstempel beim Quotenhit "Kabarett aus Franken", wenn Markus Barth aufmischt. Diesmal mit dabei: Luise Kinseher, Lena Loster, Jonas Greiner, Mäc Härder und Abdelkarim. Luise Kinseher gilt als eine der erfolgreichsten und profiliertesten Kabarettistinnen im Lande. Wortgewaltig tritt in alle gesellschaftlichen und politischen Fettnäpfchen, attackiert stets tagesaktuell alle Großen und Mächtigen dieser Welt und bohrt philosophisch nach dem Sinn und Unsinn im Alltäglichen. Die junge fränkische Senkrechtstarterin Lena Loster erobert das Publikum mit ihrer unvergleichbaren Spielfreude, mit großer Spontaneität, mit entwaffnendem Charme. Jonas Greiner redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist - mit pointiertem Witz und Schlagfertigkeit spielt er sich in die Herzen der Zuschauer. Wenn er loslegt, gibt es kein Halten mehr, alle kriegen ihr Fett weg, und Lachsalven sind immer inkludiert. Mäc Härder schlägt sich mit Schalk in den Augen und sprudelnder Leichtigkeit durch den komplizierten Alltag. Und Fragen wie "Haben Kinder, die in der Wüste aufwachsen, auch Sandkastenfreunde?" treiben ihn um. Damit hat er die Lacher stets auf seiner Seite. Abdelkarim bewegt sich gekonnt zwischen prolligen Sprachgebrauch und intellektueller Botschaft und erntet dafür Lachsalven am laufenden Band. Ein hintersinniger, pfiffig-pikanter Kabarett-Abend mit Spitzen-Kabarettisten.
04:00
Wenn ein Amt für Nachhaltigkeit von Django Asül geleitet wird, ist das Chaos nicht weit. Wenn ihm dabei Rolf Miller und Wolfgang Krebs ambitioniert zur Seite stehen, naht das Inferno. Und auch Kathi Wolf als Gleichstellungsbeauftragte mischt kräftig mit. Als Gast diesmal mit dabei: Sara Brandhuber und Willy Astor
04:45
Michael Mittermeier Host und Hausherr des "Lucky Punch Comedy Club" in München, hat wieder die Crème de la Crème der deutschsprachigen Comedy-Szene eingeladen. Den Auftakt macht Teresa Reichl, die mit scharfzüngigen Beobachtungen und bayerischem Humor begeistert. Hendrik Brehmer bringt mit seinem trockenen Witz und seiner liebenswürdigen Art das Publikum zum Lachen, und Simon Stäblein überzeugt mit charmanter Bühnenpräsenz. Dazu gesellt sich Stand-up-Newcomer Ankur, eine Neuentdeckung des "Lucky Punch Comedy Club". Alle gemeinsam sorgen für jede Menge Begeisterung beim Publikum.