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TV Programm für 3sat am 03.09.2026

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Die Pornogesellschaft - Wie Porno unseren Sex beeinflusst 21:00

Die Pornogesellschaft - Wie Porno unseren Sex beeinflusst

Sexualität

Pornografie ist so leicht zugänglich wie nie. Die Nutzer werden immer jünger, der Konsum steigt rasant. Was das mit uns macht, darüber diskutiert Alena Buyx mit ihren Gästen. Die digitale Pornokultur prägt nicht nur unser Begehren: Pornografie spiegelt auch die Gesellschaft - und formt sie zugleich. Denn Porno ist überall. Zwischen Lust und Leistungsdruck, Selbstbestimmung und Sucht: Wo endet Befreiung, wo beginnt Überforderung? Studien zeigen: Pornografie kann informieren, inspirieren und sexuelle Vielfalt sichtbar machen. Sie kann aber auch Erwartungen verzerren, Druck erzeugen und intime Beziehungen belasten. Es geht auch um Macht und Gewalt, um Körper gegen Geld - und um die Suche nach Echtheit in einer digitalisierten Fake-Intimität. Zwischen Selbstbestimmung und Kommerz, zwischen Neugier und Abhängigkeit entsteht ein Spannungsfeld, das Fragen aufwirft: Wann ist Lust noch Spiel - und wann verlieren wir die Kontrolle? Wie verändert Pornografie unser sexuelles Verhalten? Warum ist Gewalt in Pornos immer problematischer? Gibt es ein Suchtpotenzial? Welche Rolle spielen Plattformen wie OnlyFans, wo Sexarbeit und Social Media verschmelzen? Und wie können Jugendliche lernen, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden? Die Forschung sucht nach Antworten. Die Gäste der Sendung: Madita Oeming ist Kulturwissenschaftlerin, Sexual- und Medienpädagogin und engagiert sich seit Jahren dafür, Pornografie als gesellschaftlich relevantes Thema wissenschaftlich und öffentlich aufzuarbeiten. Zur Zeit forscht sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Johannes Fuß ist Psychiater und Sexualwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen. Er forscht zur Auswirkung von Pornografie auf Verhalten und Gehirn und untersucht dabei auch den Einsatz neuer Sexualtechnologien, wie Sexroboter, hochrealistische Puppen und virtuelle Realität. Rudolf Stark ist Professor für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er ist zudem Geschäftsführender Direktor des Bender Institute of Neuroimaging (BION) und entwickelt zur Zeit effektive Behandlungswege für Pornografie-Nutzungsstörungen.

Danach

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

auslandsjournal extra 22:28

auslandsjournal extra

Auslandsreportage

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.

auslandsjournal - So geht Frieden! 22:58

auslandsjournal - So geht Frieden!: Wie Waffen niederlegen?

Dokumentation

Frieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen. Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern. Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebiete unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe. In der Reihe "auslandsjournal - So geht Frieden!" besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der erste Teil geht der Frage nach: "Wie Waffen niederlegen?" Dafür treffen sie Menschen in Island, Syrien, Liberia und der Ukraine. In Island geht es um die Frage, was wir vom friedlichsten Land der Welt lernen können? Denn Frieden definiert auch, wie stabil Institutionen sind und wie sicher die Menschen in ihrem Land leben. Schon von klein auf lernen Kinder in Island Verantwortung für sich, die Gemeinschaft und die Natur zu übernehmen. In Liberia haben Frauen eine ganz besondere Rolle in der Friedensbewegung gespielt. Ein Land, das noch heute geprägt ist von den Narben eines langen Bürgerkriegs. Ein Konflikt, der ohne die Frauenfriedensbewegung vielleicht nie überwunden worden wäre. In Syrien gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wie Frieden, der noch so frisch ist, eine Gesellschaft wieder einen kann? Ein Land zwischen Aufbruch und Erschöpfung, ein Land, das versucht, sich neu zu erfinden. In der Ukraine muss Frieden jeden Tag neu verteidigt werden. Seit mehr als vier Jahren leben die Menschen in permanenter Alarmbereitschaft. Die Angriffe des schier übermächtigen russischen Nachbarn lassen nicht nach. Welche Rolle spielt das Militär, spielen die eigene Armee und Opferbereitschaft, um Frieden in der Gesellschaft als Idee aufrechtzuerhalten? Die Reihe "auslandsjournal - So geht Frieden!" zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann.

auslandsjournal - So geht Frieden! 23:43

auslandsjournal - So geht Frieden!: Wie Vertrauen aufbauen?

Dokumentation

Frieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen. Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern. Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebiete unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe. In der Reihe "auslandsjournal - So geht Frieden!" besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe geht der Frage nach: "Wie Vertrauen aufbauen?" Dafür treffen sie Menschen in Nordirland, Nordmazedonien, Vietnam, Uruguay und der Ukraine. Identität und religiöse Zugehörigkeit waren in Nordirland über Jahrzehnte auch politisch aufgeladen. Wie kann Frieden herrschen, wenn Opfer und Täter noch heute in direkter Nachbarschaft leben und es nie eine wirkliche Aufarbeitung gab? Was bedeutet Frieden ohne Vergebung? Frieden lässt sich nicht verordnen. Menschen müssen über Generationen lernen, Konflikte friedlich zu lösen. Bildung und frühkindliche Entwicklung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Neurowissenschaft zeigt, wie traumatisierte Eltern Verhaltensweisen und Strukturen im Gehirn an ihre Kinder weitergeben. In Nordmazedonien gibt es Pionierprojekte, die darauf ausgelegt sind, diese Strukturen frühzeitig zu erkennen und Wege zu finden, damit umzugehen. In Vietnam hat die Regierung einen alternativen Weg eingeschlagen und nach dem Vietnamkrieg eben genau das versucht, Frieden von oben zu verordnen. Die Vietnamesen sollten frühzeitig durch wirtschaftliche Perspektiven eingebunden werden, um so die Bereitschaft zu Versöhnung und Stabilität zu fördern. Zugleich bleibt Vietnam ein sehr geschlossenes System, in dem noch heute Angst herrscht, die eigene Meinung offen zu äußern. Wie nachhaltig ist dieser Pfad zum Frieden? In Südamerika ist Uruguay ein Vorzeigeland, das zeigt, wie die Spaltung im Land nach Jahrzehnten der Militärdiktatur durch Demokratie und sozialen Ausgleich überwunden wurde. Was können wir für Konflikte und Krisen weltweit lernen? Die Reihe "auslandsjournal - So geht Frieden!" zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann.