17:46
Rothirsche, Dachse, Papageitaucher und die gefährdete Kornweihe prägen die Landschaft der Halbinsel Kerry. Auf den rauen Skellig-Inseln bieten die Papageitaucher zur Brutzeit ein Spektakel. In der Weite der Landschaft entfaltet sich mit den Jahreszeiten ein biologisch vielfältiges Ökosystem. Naturschützer setzen sich dafür ein, dieses Gleichgewicht zu bewahren. Der westlichste Landstrich Irlands beeindruckt mit dramatisch zerklüfteten Bergen und Küsten, mit Mooren und Seen. Die Natur auf der Halbinsel Kerry entfaltet sich im Wechsel der Jahreszeiten. Rothirsche, Dachse, Papageitaucher und die bedrohte Kornweihe sind dort beheimatet. In den Eichenwäldern spielt sich das geheime Leben der Dachs-Clans ab, wo die Jungen im Schutz der Baue heranwachsen. Vor der Küste, auf den rauen Skellig Islands, bieten zur Brutzeit die Papageitaucher ein Spektakel. Der Film beobachtet all diese Tierarten, die den Wechsel der Jahreszeiten meistern und ein Teil der Ökosysteme der Grafschaft sind. Im Fokus stehen auch die vom Aussterben bedrohten Kornweihen. Die geisterhafte Präsenz der Vögel in den Sümpfen und Mooren von Kerry war einst ein Symbol für ein blühendes Ökosystem. Ihre Zahl schwindet, da ihr Lebensraum vor allem durch die Ausweitung von Fichtenplantagen reduziert wird. Der Verlust dieser majestätischen Vögel könnte das empfindliche Gleichgewicht der Natur stören. Leidenschaftliche Schützer der Tierwelt setzen sich für den Erhalt der naturbelassenen Landschaft ein. Ein Jahr in Kerry zeigt, wie die Zyklen der Natur von Leben, Tod und Erneuerung das Land erhalten.
18:30
- Hitzerekorde und Handlungsdruck - Chinas Grüne Energie Wie uns China überholt - Let's sweat! Warum Schwitzen gesund ist - Hummeln als Gärtner der Zukunft
19:00
- Krankenkassen-Reform auf den Weg Kabinett verabschiedet Gesetzentwurf - Rekordhitze vom Meer bis zur Arktis Europas Klima besorgt Forscher - Nächste Etappe der Walrettung Tier wird Richtung Nordsee geschleppt
19:21
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:23
- Superreiche in den USA Zwischen Megajacht und Machtpolitik - Beeples Roboterhunde in Berlin Ausstellung in Neuer Nationalgalerie - "Der Frosch und das Wasser" Kinostart in Deutschland - Sven Regener Neuer Stadtschreiber in Mainz - Helen Frankenthaler in Basel Sonderausstellung im Kunstmuseum
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
"Herkunft klebt wie Scheiße am Schuh", sagt Marlen, aufgewachsen als Arbeiterkind in Bautzen. Dabei war das Versprechen der alten Bundesrepublik: Man kann alles werden, wenn man sich anstrengt. Doch das gilt nicht mehr. Ist die Klasse in Deutschland also von Geburt an festgeschrieben? Leben wir längst in einem Land, in dem Herkunft und familiärer Hintergrund stärker über Zukunftschancen entscheiden als individuelle Leistung und Einsatz? In Deutschland dauert es einer Studie zufolge sechs Generationen, um von Armut in die Mittelschicht aufzusteigen - in Dänemark geht das innerhalb von zwei Generationen. Frauen und Männer zwischen 27 und 41 Jahren reflektieren im Film ihre Lebensgeschichten, ihre Last der sozialen Herkunft, die falschen und richtigen Abbiegepunkte für einen sozialen Aufstieg. Marlen Hobrack, Natalya Nepomnyashcha, Scott Wempe, Jörg Theobald, Stephanie zu Guttenberg und Cawa Younosi erzählen von Stolz und Scham, von Geldnot und Reichtum, von Herkunft und Zukunft, von Aufwachsen und Aufstieg in diesem Deutschland - zwischen englischem Edelcollege und Schulverweigerung, zwischen Wut und Bundesverdienstkreuzverleihung, zwischen der Arroganz von Gymnasiallehrern und dem Lehrermangel der "Restschulen", zwischen Erbschuld, Vermögen und finanzieller Not - vor allem aber von der Idee, wieder etwas Gemeinsames entwickeln zu müssen, eine Gesellschaft, in der nicht die Herkunft die Zukunft bestimmt.
21:45
Wie kommt man dem immer noch "fremden Osten" näher? Die "Kulturzeit"-Reportage folgt dem Schriftsteller Simon Strauß in die brandenburgische Kleinstadt Prenzlau. Simon Strauß zeigt in Prenzlau, was sich über Demokratie lernen lässt. In einer Zeit wachsender Entfremdung zwischen politischen Lagern und Regionen findet er in der ostdeutschen Kleinstadt Antworten auf die Frage nach Zusammenhalt und politischer Nähe. Die Reportage ist doppelt angelegt: Sie erzählt von den Menschen in Prenzlau, ihrem Alltag und ihren politischen Konflikten - und vom Versuch des Autors, dem Ort nachzuspüren. Strauß hat über Prenzlau, das literarische Sachbuch "In der Nähe - vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht" geschrieben. In Gesprächen vor Ort zeigt sich, wie konflikthaft demokratische Praxis sein kann und warum sachliche Argumente oft nicht ausreichen. Der Film führt zu DDR-sozialisierten Frauen, Geflüchteten wie dem Syrer Hamza, einem jungen AfD-Politiker, Matthias Platzeck und einer engagierten jungen Bürgerin. Deutlich wird: Ostdeutsche Geschichte ist nicht abgeschlossen, DDR-Erfahrungen wirken fort. Im Zentrum steht die Frage, ob Nähe eine politische Kraft sein kann: geografische, emotionale, menschliche Nähe. Ob dort, wo Menschen einander als Gegenüber begegnen, nicht auch die Möglichkeit von Gemeinschaft neu beginnt. Seinen Höhepunkt findet der Film in einer Buchpräsentation in der Kirche - einem Ort der Versammlung, der Gemeinsamkeit und der Nähe. Mehr Hintergrund-Berichte finden sich in der täglichen Regelsendung "Kulturzeit" und auf Kulturzeit.de
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:29
Ein mörderischer Verdacht treibt Gerichtsgutachterin Karla Eckhardt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Bald steht mehr als nur ihre seelische Gesundheit auf dem Spiel. Gerade noch rechtzeitig entkommt eine entführte Frau ihrem Peiniger. Gefesselt rettet sie ihr Ex-Freund vor Star-Architekt Carsten Spanger. Die Staatsanwaltschaft beauftragt Psychiaterin Karla Eckhardt, die Schuldfähigkeit des Angeklagten zu überprüfen. Karla ist sich schon bald sicher, einem unberechenbaren Serientäter gegenüberzustehen. Handfeste Beweise aber fehlen. Um einen weiteren Mord zu verhindern, versucht sie, Spangers Vertrauen zu gewinnen. Dazu muss Karla ihm aber ihre intimsten Geheimnisse enthüllen. Exzellent besetzter, atmosphärisch dichter Psychothriller, der unter die Haut geht. An der Seite von Julia Koschitz brilliert Justus von Dohnányi als ihr charismatischer Gegenspieler.
23:59
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.