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TV Programm für 3sat am 16.05.2026

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II Gattopardo von Giuseppe Tomasi di Lampedusa 20:15

II Gattopardo von Giuseppe Tomasi di Lampedusa

Drama

Licht: Michel Güntert Dramaturgie: Hannah Schünemann Ein Theaterereignis von epischer Wucht: "Il Gattopardo" vom Schauspielhaus Zürich erzählt vom Untergang der alten Ordnung und der leisen Gewalt des Wandels: sinnlich, bildstark, hochaktuell. Regisseurin Pinar Karabulut inszeniert Giuseppe Tomasi di Lampedusas berühmten Roman als vielschichtiges Erzähltheater. Persönliche Verluste, politische Verschiebungen und historische Brüche verbinden sich zu einem Abend zwischen Eleganz, Melancholie und Gegenwart. In der monumentalen Weite der Zürcher Schiffbauhalle entfaltet die Inszenierung ihre besondere sinnliche Kraft. Das eindrucksvolle Bühnenbild öffnet Räume voller aristokratischer Pracht und brüchiger Eleganz. Die detailreichen Kostüme lassen die untergehende Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts noch einmal aufleuchten - Bilder zwischen Schönheit und Verfall. "Il Gattopardo" - "Der Leopard" - erzählt von historischen Umbrüchen, deren Nachhall bis in unsere Gegenwart reicht, und stellt Fragen nach Macht, Anpassung und Veränderung. Ein ruhiger, konzentrierter Theaterabend, der visuell beeindruckt und nachwirkt: Was bleibt, wenn sich alles verändert? Und wie viel Vergangenheit steckt in unserer Gegenwart?

Coriolanus 23:15

Coriolanus

Drama

Coriolanus ist ein Kriegsheld, den das Volk hasst. Als er Konsul werden will, sorgen Gegner dafür, den Hass der Bürger zu schüren. Coriolanus wird verbannt und sinnt auf Rache. Mit internationaler Starbesetzung verfilmte Ralph Fiennes als Regisseur und Hauptdarsteller die Tragödie von William Shakespeare um Machtkämpfe, Intrigen und Größenwahn. Dabei siedelt er die actionreiche Geschichte in der Gegenwart an. Roms Bürger sind ausgehungert, und Unzufriedenheit greift zusehends um sich. Der hochmütige General Cajus Martius Coriolanus verachtet das Leid der Bürger und stellt sich offen auf die Seite der Reichen. Seine extremen Ansichten provozieren einen blutigen Massenaufstand des Volks. Den Erfolgen als Feldherr im Kampf gegen die Volsker, die Rom bedrohen, verdankt er aber einen politischen Aufstieg bis in den Senat. Da jedoch etablierte Politiker in ihm eine Gefahr für ihre eigene Macht sehen, nutzen sie Coriolanus' Hochmut, um die Bürger gegen ihn aufzubringen. Als Coriolanus zur Strafe aus Rom verbannt wird, bietet er seinem Erzfeind Tullus Aufidius, einem Volsker, Leib und Leben an und stellt sich in dessen Dienste. Gemeinsam ziehen sie gegen Rom in der Absicht, die Stadt zu zerstören. Als Coriolanus' Mutter Volumnia von diesem Plan erfährt, hält sie ihren Sohn vom Vormarsch ab und bringt ihn zur Räson. Hin- und hergerissen zwischen Familienehre und den geleisteten Loyalitätsschwüren für Aufidius, muss Coriolanus sein weiteres Handeln genau abwägen, wohl wissend, dass ein Treuebruch verheerende Folgen für ihn haben könnte. Ralph Fiennes wurde mit Rollen in großen Hollywoodfilmen wie "Schindlers Liste" (1993), "Der englische Patient" (1996), "Roter Drache" (2002) und den "Harry Potter"-Filmen bekannt. Im "James Bond"-Franchise übernahm er 2012 in "Skyfall" die Rolle des "M". 2011 führte er bei "Coriolanus" zum ersten Mal Regie. Mit "Coriolanus" verfilmte Ralph Fiennes mit sich selbst in der Titelrolle eine Tragödie von William Shakespeare, die dieser Anfang des 17. Jahrhunderts geschrieben hatte. Wie so oft bei Shakespeare geht es um Macht, politische Ränkespiele und Intrigen, um Hochmut, Größenwahn, Desillusionierung und den anscheinend unvermeidlichen Fall. Die unübersehbare Aktualität Shakespeares macht Fiennes deutlich, indem er zwar die Anmutung des klassischen Textes weitgehend erhält, die Geschichte aber - ähnlich wie Julie Taymor 1999 mit "Titus" - aus dem 5. Jahrhundert vor Christus in die Gegenwart verlegt. Gekämpft wird in modernen Uniformen mit MGs, Handgranaten, Hubschraubern und Panzern. Um sich als Titelheld gruppiert Fiennes einige internationale Filmstars, allen voran Vanessa Redgrave, Jessica Chastain, Gerard Butler, Brian Cox und James Nesbitt.