Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22

TV Programm für 3sat am 15.03.2026

Metrokosmos: Prag 04:20

Metrokosmos: Prag

Stadtbild

Die U-Bahn von Prag ist eins der wichtigsten Verkehrsmittel in der tschechischen Hauptstadt. Auf drei Linien eilen täglich circa eine Million Fahrgäste durch die Tunnel. An keinem Ort einer Großstadt spiegelt sich die Vielfalt an Menschen und Kulturen so wider wie in den Zügen, Tunneln und Schächten einer U-Bahn. Die Reihe "Metrokosmos" porträtiert europäische Städte aus der Perspektive der U-Bahn. Diese Folge zeigt Prag. Rund 40 Prozent des Prager Verkehrsaufkommens wird in der U-Bahn abgewickelt. Der Film folgt unter anderem dem "Sound Hunter" Charles und stellt das schnellste Daumenkino der Welt vor: Im Tunnel angebrachte LED-Streifen machen die Fenster der U-Bahn zur Leinwand. Und er zeigt, warum Prag eine so lebenswerte Stadt ist und wie sie sich im Spannungsfeld von Geschichte und Gegenwart, Ost und West ständig neu positioniert.

Ein Garten fürs Lebensglück 04:50

Ein Garten fürs Lebensglück

Reportage

Erfüllung rund herum! Wie das geht? Mit dem Garten leben und vom ihm. Renate Hudak und Harald Harazim aus Augsburg zeigen ihre Zutaten fürs Lebensglück. Das Ehepaar lebt im Elternhaus von Renate Hudak. Der zugehörige Garten ist für beide ihr lebendiges Experimentierfeld, Rückzugsort und Energiequelle zugleich. Mit vielen Pflanzen kennen sie sich gut aus und versorgen sich so gut es geht aus ihrem Garten. Gelee und Essig aus Holunderblüten und Saft aus seinen Beeren gehören im Sommer genauso dazu wie Salate und Gemüse aus den verschiedenen Beeten, im Winter vor allem Mikrogrün und Sprossen. Gleichzeitig reizt es beide immer wieder, Dinge auszuprobieren, von denen sie bisher nur gelesen haben: etwa, Kaffee aus Löwenzahnwurzeln, Waschmittel aus Efeu und Kastanien oder Käse ganz ohne tierisches Lab herzustellen. Renate und Harald haben immer wieder neue Ideen, um den Alltag vielfältiger und bunter zu machen. Es ist ihre stets aufs Neue geweckte Begeisterungsfähigkeit, die die beiden beflügelt: das Bewusstsein für die Fülle an Möglichkeiten, die ihnen ihr Garten bietet. Und die Kunst, daraus ihr ganz persönliches Lebensglück zu schöpfen.

Gärten in den Alpen 05:15

Gärten in den Alpen: Von Überlebenskünstlern, Exoten und Pionieren

Dokumentation

Die Dokumentation "Gärten in den Alpen" führt durch traumhafte Alpenlandschaften mit beeindruckenden Bergpanoramen und Pässen sowie zu besonderen und liebevoll gestalteten Gärten. Die Palette reicht von hochalpinen Steingärten auf mehr als 2000 Metern über botanische Alpengärten mit Historie und kunstvoll gestaltete Privatgärten an Steilhängen bis zu mediterranen Villenparks mit beeindruckender Seekulisse an den südlichen Ausläufern.

Madeira - Juwel im Atlantik 07:00

Madeira - Juwel im Atlantik

Land und Leute

Madeira gilt als Insel des ewigen Frühlings. Zahlreiche Deutsche haben dort ein neues Leben begonnen. Was fasziniert sie an dem Eiland so sehr? Deutsche und österreichische Auswanderer nutzen die vielfältigen Möglichkeiten dieser portugiesischen Insel. Sie betreiben Tauchschulen, richten Wanderungen durch die Bergwelt aus oder lassen sich von den Winden per Gleitschirm in die Höhe treiben. Christoph Kolumbus, die österreichische Kaiserin Sisi oder Winston Churchill - Madeira hatte viele prominente Besucher. Das bekannteste Kind der Insel ist jedoch Cristiano Ronaldo, weltberühmter Fußballspieler und portugiesischer Nationalheld. Er wurde auf Madeira geboren und startete dort seine Karriere. Während der Fußballgott längst auf dem Festland weilt, zieht es noch immer viele Europäer - darunter auch zahlreiche Deutsche - in die andere Richtung: Sie suchen auf Madeira nach Erholung, Glück oder Abenteuer. Madeira ist eine wilde Hochseeinsel, eine Schöpfung des Feuers. Sie ist vulkanischen Ursprungs, die Spitze eines unterseeischen Gebirges, das aus dem Meer ragt. Die Landschaft ist schroff und spektakulär. Ursprüngliche Lorbeerwälder gedeihen im hoch gelegenen Zentrum der Insel, während die Küsten von einer üppigen Blumenpracht gesäumt sind. Besonders viele Naturschätze finden sich in den Gewässern der abgelegenen Insel. Ein artenreiches Riff säumt die Küsten. Delfine, Wale und seltene Robben bevölkern das Meer. Schon lange setzen sich Biologen erfolgreich für den Erhalt der Meeresfauna ein, ein großes Meeresschutzgebiet bietet den Tieren sichere Rückzugsmöglichkeiten. Daher sind die Gewässer um Madeira ein Mekka für Schnorchler und Taucher. Die Schönheit der Insel bietet auch an Land viele Möglichkeiten. Besonders beliebt sind Wanderungen entlang der "Levadas". Diese künstlichen Wasserläufe wurden schon ab dem 15. Jahrhundert angelegt, um trockene Anbaugebiete im Süden der Insel zu bewässern. Gleitschirmflieger schätzen die Aufwinde, die dort aufgrund großer Temperaturunterschiede und steiler Berge zuverlässig wehen. Viele Wanderer und Sportler genießen nach einem ereignisreichen Tag gern "Espada", eine weitere Besonderheit Madeiras: den Schwarzen Degenfisch, der nachts in der Tiefsee gefangen wird. Die Dokumentation wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf eine der schönsten Inseln Europas.

kinokino 07:15

kinokino

Kinomagazin

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Sternstunde Philosophie 09:05

Sternstunde Philosophie

Programm nach Ansage

In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?

erLesen 10:05

erLesen

Literatur

Mit Biss und Charme begrüßt Heinz Sichrovsky Prominente und Autorinnen und Autoren zum Literaturgespräch. Gäste dieser Sendung sind Marc Elsberg und Verena Gotthardt. In seinem neuen Thriller "Eden - Wenn das Sterben beginnt" beschreibt der Erfolgsautor Marc Elsberg ein dystopisches Szenario, wo sich die Weltmeere gegen die Menschen erheben. Das neue Buch von Verena Gotthardt trägt den Titel "Die jüngste Zeit". Die Erzählungen dieses Bandes sind lyrisch verdichtete Erkundungen von Erinnerung, Zeit und Vergänglichkeit.

Valencias Feuer - Fiesta 10:35

Valencias Feuer - Fiesta

Reportage

Jedes Jahr im März feiert Valencia im südöstlichen Spanien ein verrücktes Frühlingsfest, das auf eine alte Tradition der Zimmerleute zurückgeht. Dabei werden bis zu 22 Meter hohe Figuren, Fallas genannt, auf fast jeder Straßenkreuzung errichtet und am 19. März zeitgleich verbrannt, begleitet von jeder Menge Feuerwerk. Eine riesige Umweltbelastung. Doch nun soll das Spektakel grüner werden. Schon vor Jahrhunderten verbrannten die Zimmerleute von Valencia zu Frühlingsanfang fehlerhafte Werkstücke sowie alten Plunder, um den Winter auszutreiben. Daraus entstand eine spektakuläre Fiesta, die weltweit ihresgleichen sucht. Vom 1. bis 19. März, dem Tag des Heiligen Joseph, der als Schutzheiliger der Zimmerleute verehrt wird, steht die ganze Stadt Kopf. Insgesamt 400 Nachbarschaftsvereine aus allen Stadtvierteln, die "Kommissionen", lassen für dieses Frühlingsfest von Künstlern wie David Sánchez Llongo gigantische Figurengruppen herstellen, bis zu 22 Meter hohe Skulpturen aus Holz, Styropor und Pappmaché. Diese werden von einer Jury begutachtet und die besten von ihnen ausgezeichnet. David hofft, dass sein Werk dazugehört - dann wäre er in Valencia ein Held. Der Aufbau und die Präsentation der Fallas werden tagelang von Feuerwerk, von endlosen Knallern und Böllern begleitet, bis die riesigen Skulpturen am Abend des 19. März allesamt in einem gewaltigen Feuerspektakel verbrannt werden. Jedes Jahr werden dabei bis zu 5000 Tonnen Treibhausgas und enorme Mengen an Feinstaub freigesetzt. Aber damit soll bis 2030 Schluss sein, zumindest rechnerisch: Valencia und sein Fest wollen klimaneutral werden. Schon jetzt wird viel dafür unternommen, darüber wacht die Umweltbeauftragte Helena Prima: Die Innenstadt ist während der Fiesta für den Verkehr gesperrt, Vereine wie der Konvent Jerusalem pflanzen Hunderte von Bäumen als Kompensation an. Außerdem sollen die Künstler nicht länger Styropor und Lacke als Material für ihre Fallas verwenden, sondern natürliche, nachhaltigere Materialien. Doch die Umsetzung hakt noch.

Painting Venice - Die Maler von Venedig 11:05

Painting Venice - Die Maler von Venedig

Porträt

Keine Stadt der Welt wurde so oft gemalt wie Venedig. Keine andere Stadt der Welt hat der Kunst einen vergleichbaren Schatz an großen Malern geschenkt: Tintoretto, Tizian, Bellini. Die Liste ist endlos. Die Dokumentation zeigt, dass es in Venedig auch heute noch eine lebendige Tradition der Malerei gibt und eine Gruppe von sehr lebendigen Malern die Herausforderung angenommen hat und Venedig zum großen Thema ihrer Bilder macht. Jeder dieser Maler hat seinen eigenen und ganz besonderen Blick auf diese Stadt. Ihr Leben lang haben sie Venedig begleitet, haben es gemalt, die Veränderungen gesehen und auch mit ihrer Kunst dokumentiert. Die Maler sind die stillen Beobachter der Veränderung. Sie bilden zwar die Gegenwart ab, sind sich aber auch bewusst, woher sie kommen und in welcher Tradition sie stehen. So verschieden wie ihre Temperamente, so verschieden sind auch die Bilder, die sie malen. Jeder von ihnen kennt und malt "sein" Venedig. Ihre Geschichten, ihre Erfahrungen und ihre Bilder ergänzen sich so zu einem gegenwärtigen und facettenreichen Gemälde der Stadt Venedig. Ein filmisches Porträt, das mit den Künstlern Nicola Tenderini, den Geschwistern Laura LoVerso und Alberto LoVerso, mit Roger de Montebello sowie Ferdinand Angeli auch unter die Oberfläche schaut.

Karl - Der Mann hinter der Maske 11:50

Karl - Der Mann hinter der Maske

Dokumentation

Bearbeitete Fassung Ein intimer Blick in das Leben der Ikone Karl Lagerfeld. Schon zu Lebzeiten war er Teil der Popkultur und Modegeschichte. Doch wer war der Mann hinter der Maske? Karl Lagerfeld hat die Markenbildung seiner selbst auf die Spitze getrieben und Privates hinter einer Karikatur verborgen. Filmemacher Gero von Boehm wirft einen Blick hinter die designte Oberfläche aus Slimani-Anzügen, Lederhandschuhen und schwarzer Sonnenbrille. Zu Lebzeiten hatte Karl Lagerfeld die Medien fest im Griff, Privates drang kaum nach außen, doch hinter der Fassade gab es auch Schattenseiten. Sein Geburtsjahr 1933 hing wie eine dunkle Wolke über ihm. Geboren im Jahr, als Hitler an die Macht kam, die Eltern beide Mitglieder in der NSDAP. Seine einzige große Liebe, der Dandy Jacques de Bascher, stirbt 1989 an Aids. Karl Lagerfeld flüchtet sich ins Essen. Die Uniform mit schwarzer Sonnenbrille und Fächer entsteht. Um die Jahrtausendwende erfindet er sich neu, er verliert fast 43 Kilo. Sein Look wird sich 18 Jahre lang bis zu seinem Tod nicht mehr verändern. Mit den eng geschnittenen Slimani-Anzügen, der Sonnenbrille, dem weißen Haar, den fingerlosen Handschuhen macht sich Lagerfeld zum Maskottchen seiner eigenen Marke. Er wird endgültig zum Weltstar. Karl Lagerfelds Vertraute berichten vom Innenleben eines Künstlers, der zeitlebens im Rampenlicht stand, aber fast niemanden in sein Innerstes blicken ließ. Sébastien Jondeau, sein engster Vertrauter in den letzten Lebensjahren, gewährt Einblick in die Stunden vor Karl Lagerfelds Tod. Claudia Schiffer erinnert sich an ihre beruflichen Anfänge und wie Karl Lagerfeld ihr zu Weltruhm verhalf. Schauspieler Daniel Brühl erzählt, wie er sich dem verschlossenen Modezaren annäherte, um ihn in einer Serie verkörpern zu können. Stars der Modewelt wie Anna Wintour, Chefin der amerikanischen "Vogue", bekunden ihre Bewunderung für Karl Lagerfeld, den Mann hinter der Maske, der zwei Tage vor seiner letzten Modenschau, am 19. Februar 2019, starb. Seine Asche wurde von Sébastian Jondeau auf Lagerfelds Wunsch an einem unbekannten Ort in seiner Wahlheimat Frankreich verstreut. Kein Grabstein, kein Gedenkort.

Drei ostdeutsche Frauen bummeln durchs Land und prüfen die Schwerkraft der Verhältnisse 12:25

Drei ostdeutsche Frauen bummeln durchs Land und prüfen die Schwerkraft der Verhältnisse: Von der Oder bis zum Rhein

Dokumentation

Die Mainzer Stadtschreiberin Annett Gröschner geht mit zwei Kolleginnen, Peggy Mädler und Wenke Seemann, auf eine entschleunigte Reise durch Deutschland. Nur mit Regionalzügen fahren sie von Frankfurt an der Oder nach Mainz am Rhein. Dabei erkunden sie, was dieses Land zusammenhält und polarisiert - eine Bestandsaufnahme der Gegenwart in Ost und West und eine lyrische Entdeckungsreise. Prominente Schriftstellerinnen und Schriftsteller werden im Rahmen des "Mainzer Stadtschreiber Literaturpreises" zu Filmemacherinnen und Filmemachern und setzen ein eigenes Thema mit ZDF und 3sat filmisch um. Annett Gröschner und ihre Kollaborateurinnen überqueren auf ihrem Weg Flüsse und begegnen Menschen und Geschichten, die von Wandel, Widerstand und Hoffnung erzählen. Die Reise wird zur Erkundung der "Schwerkraft der Verhältnisse" für die drei Frauen: "Wie viel Bodenhaftung erzwingen die Krisen der Gegenwart, und lässt es sich mit Poesie dagegenträumen?", fragen sie. Ausgangspunkt ist Lebus an der Oder, Endpunkt Mainz am Rhein. Dazwischen: Orte, die für gesellschaftliche Bruchlinien stehen. In Grünheide, wo Tesla eine Gigafabrik errichtet hat, trifft Annett Gröschner die Aktivistin Manuela Hoyer, die im permanenten Kampf mit dem E-Auto-Giganten ist. Und das schon, seit dort 2020 angefangen wurde zu bauen, nachdem eine riesige Fläche Wald im Trinkwasserschutzgebiet dafür gerodet wurde. In Kirchmöser, einem Ortsteil von Brandenburg an der Havel, gehen die drei Frauen der Industriegeschichte nach, um dann in Sangerhausen in Sachsen-Anhalt die Triebwagenführerin Sandy Weisske zu treffen. Sie nimmt Peggy Mädler mit auf eine kleine Fahrt durch das Mansfelder Land und erzählt von ihren Beobachtungen aus dem Zug und den besten Geschwindigkeiten des Lebens. Dem Thema "renovierte Platte" widmen sich die drei Frauen in Leinefelde-Worbis in Thüringen, wo Plattenbauten modernisiert und renoviert worden sind. Nach Überquerung der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze besuchen sie in Kassel das neue Kunstwerk "86° Walter Halit". Es steht auf dem Regierungspräsidium als Mahnmal zur Erinnerung an zwei rechtsextremistische Morde. Und kurz vor Mainz spielt das Thema Autoindustrie noch einmal eine zentrale Rolle: In Rüsselsheim trifft Wenke Seemann den ehemaligen Betriebsrat Jürgen Crämer, der jahrzehntelang bei Opel gearbeitet und Aufschwung und Niedergang des Unternehmens miterlebt hat. Die Dokumentation ist persönlich, poetisch und politisch. Sie verwebt Gespräche, Landschaftsbilder und literarische Reflexionen zu einer vielschichtigen Bestandsaufnahme Deutschlands jenseits der Klischees von Ost und West. Im Mittelpunkt steht nicht das Ankommen, sondern das Unterwegssein - langsam, fragend, offen.

ZIB 13:00

ZIB

Nachrichten

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Plitvice - Im Land der fallenden Seen 13:20

Plitvice - Im Land der fallenden Seen

Landschaftsbild

16 kristallklare Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch Wasserfälle und Stromschnellen verbunden - das sind die Plitvicer Seen im flächenmäßig größten Nationalpark Kroatiens. Die fallenden Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen an; Pflanzen und Kalk bilden gemeinsam ein spezielles Gestein - Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch "Das Land, wo die Steine wachsen" genannt. Dieses einzigartige Naturjuwel erinnert an ein surreales Märchenland: Dichter Buchenwald umschließt die Wasserflächen, Bäume wachsen auf schmalen Überhängen, thronen über Wasserfällen, strecken ihre Äste in den Sprühnebel der Stromschnellen.

Traumorte 14:00

Traumorte: Alentejo

Tourismus

Im Südwesten Europas liegt Portugal - ein Land voller Geschichte. Der Alentejo zeigt sich dort ursprünglich, wild und charmant: mit Küste, Korkeichen und mittelalterlichen Städten. Die Region erstreckt sich südlich des Tejo, grenzt im Osten an Spanien und im Westen an den Atlantik. Noch wenig bekannt, ist sie vor allem bei Portugiesen beliebt. Wer durch den Alentejo reist, erlebt eine Landschaft mit endlosen Ebenen, jahrhundertealten Korkeichen, mittelalterlichen Städten voller Geschichte und Monumenten, sowie eine wilde Küste mit langen Sandstränden und steilen Klippen. Die Region beherbergt den größten Korkeichenwald Europas - ein Naturerbe von beeindruckender Schönheit. Besonders reizvoll ist die Fahrt mit der Fähre über die Sado-Mündung von Setúbal zur Halbinsel Tróia. Der Alentejo ist mehr als ein Reiseziel - er ist eine Einladung, das echte Portugal zu entdecken - ursprünglich, ruhig und voller Charakter. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.

Traumorte 14:45

Traumorte: Sardinien

Tourismus

Ob Wanderwege entlang felsiger Klippen, historische Orte oder azurblaues Meer - Sardinien hat seinen Besuchern viel zu bieten. Nicht zuletzt die sardische Kultur mit ihren uralten Traditionen. Je nach Region und Ort variieren in Sardinien die religiösen Bräuche, Musik, kulinarischen Spezialitäten und sogar die Sprache der Menschen stark - bis heute geprägt von einer meist einfachen und typisch mediterranen Lebensweise zwischen Meer und Bergen. Nahe der Ostküste Sardiniens liegt eine der "blauen Zonen" der Erde: Dort werden ungewöhnlich viele Menschen sehr alt, nicht selten über hundert Jahre. Das Geheimnis der alten Sarden liegt in einer Kombination aus einfacher Lebensweise mit viel Bewegung an der frischen Luft und der mediterranen Ernährung mit Hülsenfrüchten, Gemüse, Kräutern, Fisch und dem typisch sardischen Pecorino, also Hartkäse aus Schafsmilch.

Traumorte 15:30

Traumorte: Die Italienische Riviera

Tourismus

Rund 300 Kilometer erstreckt sich die Italienische Riviera entlang des Mittelmeers. Sie gilt als eine der schönsten Küsten Europas. Der Film stellt Traumorte an der Küste vor. Das mondäne Seebad San Remo, Portofino, seit den 1950er-Jahren Treffpunkt des internationalen Jetsets, und die pittoresken Klippendörfer von Cinque Terre gehören zu Italiens beliebtesten Reisezielen. Es sind Orte voller Geschichte, in denen noch altes Handwerk lebt. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über faszinierende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.

Traumorte 16:15

Traumorte: Cinque Terre

Tourismus

Ligurien liegt zwischen Gebirge und Küste. Die Region begeistert mit ihrer rauen Schönheit, in der Natur und Mensch in einzigartiger Harmonie zusammenleben. Willkommen in den Cinque Terre - fünf bunte Dörfer, die sich zwischen Himmel und Meer an die Felsen schmiegen. Jedes besitzt eigenen Charme, Geschichte und lebendige Traditionen. La Spezia, mit seinem Golf und den grünen Bergen, bildet das pulsierende Herz der Region und das Tor zu dieser faszinierenden Landschaft. Pastellfarbene Häuser, alte Kirchen und Palazzi erzählen von einer jahrhundertealten Kultur. Die Küstenorte und das bergige Hinterland spiegeln die tiefe Verbindung der Menschen zur Natur wider. Der Nationalpark Cinque Terre erstreckt sich über 15 Kilometer und umfasst die Dörfer Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Einst nur über Fußwege verbunden, ziehen sie heute Besucher aus aller Welt an - auf der Suche nach einem Ort, an dem Mensch und Natur im Einklang leben. Grüne Hügel und das blaue Meer verschmelzen dort zu einer Landschaft, die Künstler, Dichter und Träumer seit jeher inspiriert. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.

Mein Freund, das Ekel 17:00

Mein Freund, das Ekel

Comedyserie

Olaf Hintz ist ein Ekel und Misanthrop. Nach Jahren des Kümmerns hat seine Schwester Elfie genug. Sie geht und vermietet ihren Teil der gemeinsamen Wohnung an die alleinerziehende Trixie. So zieht Hintz' Albtraum samt den drei Blagen Murat, Afia und Sean bei ihm ein. Der kleinen Familie erklärt der reaktionäre Senior sogleich den Krieg. Als Hintz Murat beim Klauen erwischt, nutzt er die Gelegenheit und setzt alle direkt wieder vor die Tür. Doch im pensionierten Lehrer Hintz keimt eine Idee auf: Er will von einer Anzeige gegen Murat absehen und alle wieder einziehen lassen, wenn Murat ab sofort das Schulschwänzen lässt und unter seiner Aufsicht büffelt. Dabei findet "das Ekel" nicht nur heraus, dass der Junge musikalisch hoch talentiert ist, sondern auch, warum Trixie gleich mit mehreren schlecht bezahlten Jobs jongliert: Sie kann weder lesen noch schreiben. Jetzt ist der alte Pauker in Hintz endgültig geweckt. Doch mit Unterricht allein sind weder die Probleme von Trixie noch die von Hintz zu lösen.

Museums-Check mit Markus Brock 18:30

Museums-Check mit Markus Brock: Landesmuseum, Mainz

Kunst und Kultur

300.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte unter einem Dach vereint das Landesmuseum Mainz. Ein Highlight des Museums ist die umfangreiche Sammlung zum Impressionisten Max Slevogt. Multimedial kann man "Slevogts Welt" mittels VR-Brillen erleben. Zu Gast im "Museums-Check" ist diesmal die Journalistin Petra Gerster. Bis 2021 war sie Anchorwoman von ZDF-"heute" und ist ihrer Wahlheimat Mainz bis heute treu geblieben. Wichtig war und ist Petra Gerster, sich für die Rechte von Frauen einzusetzen. So moderierte sie über viele Jahre das ZDF-Frauenmagazin "ML Mona Lisa" und war eine der Ersten, die im Fernsehen genderte, denn "Gendern macht Frauen sichtbar", meint Petra Gerster. Außerdem veröffentlichte sie Bücher wie "Ihrer Zeit voraus. Frauen verändern die Welt". Im Landesmuseum Mainz, das sie gut kennt, zeigt sie Markus Brock ihre Lieblingswerke. Den Grundstock für das Landesmuseum legte 1803 Napoleon Bonaparte. Er überließ dem damals französischen Mainz 36 Gemälde, darunter Meisterwerke von Jacob Jordaens und Philippe de Champaigne. Das Museum im barocken Gebäude des ehemaligen kurfürstlichen Marstalls vereint heute Kunst und Kunsthandwerk: von archäologischen Artefakten über historische Möbel bis hin zu Jugendstilglas. In der Steinhalle ist die römische Sammlung zu sehen mit Grabsteinen, Militaria und einer bedeutenden Glassammlung. Einzigartig ist die Große Mainzer Jupitersäule (um 68 n. Chr.), die älteste und größte ihrer Art, die bisher im deutschsprachigen Raum gefunden wurde. Vom Glanz der einstigen Kurfürstenstadt erzählt die Abteilung "Mainzer Barock". Nach den Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg begann 1689 für Mainz eine über 100-jährige Blütezeit. Die Ausstellung versammelt kostbares Porzellan, die einzigartige Bozzetti-Sammlung des Mainzer Bildhauers Johann Sebastian Barnabas Pfaff und Gemälde von so bedeutenden Malern wie Giovanni Battista Tiepolo und Claude Lorrain. In der gerade neu konzipierten "Abteilung der Moderne" kann man Spitzenwerke von Max Beckmann, Arnulf Rainer und Pablo Picasso neu entdecken. Die Sonderausstellung "Archäologisches Schaufenster" zeigt spannende Neufunde und lässt hinter die Kulissen von legalen und Raubgrabungen blicken. Im Juni 2024 wurde bei Schlierschied im Hunsrück ein illegal aufgegrabenes Loch entdeckt. Darin zurück blieb eine Steinkiste mit Deckel aus der römischen Zeit (1.-3. Jahrhundert n. Chr.). Was es damit auf sich hat und wie das Landesmuseum Mainz im "Museums-Check" abschneidet, ist in diesem "Museums-Check" zu sehen.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:08

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Stadt vor Fluten schützen - Das Schwammstadt-Prinzip gegen Starkregen und Trockenheit 19:10

Die Stadt vor Fluten schützen - Das Schwammstadt-Prinzip gegen Starkregen und Trockenheit

Dokumentation

Sintflutartige Regenfälle, tödliche Überschwemmungen, monatelange Dürren - die Extreme des Klimawandels sind längst Realität. In Valencia sterben über 200 Menschen nach Starkregen. In Kopenhagen fällt an einem Tag so viel Regen wie sonst in zwei Monaten, im Ahrtal bringt das Wasser Tod und Zerstörung. Je stärker sich die Erde erwärmt, desto heftiger werden die Gegensätze: Flut und Dürre, Überfluss und Mangel. Doch es gibt Wege, sich anzupassen, und sie beginnen dort, wo wir leben - in unseren Städten. Der chinesische Landschaftsarchitekt Kongjian Yu, der das Konzept der Schwammstadt prägte, hat jahrzehntelang gegen die Versiegelung der Städte gekämpft. Seine Idee: Urbane Räume sollen Wasser nicht abwehren, sondern aufnehmen - wir sollen Böden, Parks und Flächen wieder durchlässig machen. Yu hat in über 200 Städten Chinas mehr als 500 solcher Schwammparks realisiert. Sein Ansatz inspiriert längst die Welt - etwa Kopenhagen, das nach der Flut von 2011 mit dem "Skybrudsplan" die Stadt umgekrempelt hat. Die Landschaftsarchitektin Mette Skjold des Büros SLA führt im Film durch Parks, die Kopenhagen nicht nur sicherer, sondern auch lebenswerter machen. Doch kann das Konzept auch in ländlichen Gebieten wirken? Holger Schüttrumpf von der RWTH Aachen und sein Team untersuchen im Ahrtal, wie sich die Idee der Schwammstadt auf Mittelgebirgsregionen übertragen lässt. Ein Film über Städte, Landschaften und Menschen, die lernen, mit dem Wasser zu leben - und darüber, wie aus einer Idee ein globales Überlebenskonzept werden könnte.

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit 19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Safranbolu, Türkei - Eine Zeitreise - zur anatolischen Seidenstraße

Dokumentation

Safran, die kostbare Blume und das Gewürz der Liebe, gab ihr einst den Namen: Fast 700 Jahre lang war die Kleinstadt Safranbolu Drehkreuz für die Handelskarawanen auf der Seidenstraße. Knapp 200 Kilometer nördlich der heutigen türkischen Hauptstadt Ankara gelegen, galt Safranbolu den Osmanen schon früh als "Hintergarten des Topkapi-Serail", des Herrscherpalastes am Bosporus. Seine Bewohner - Türken, Griechen und Juden - waren berühmt für ihre Handwerkskunst. Schmiede, Töpfer, Gerber und andere Handwerker bestimmten über Jahrhunderte hinweg das Alltagsbild. Viele arbeiteten am Sultanshof in Istanbul, manche stiegen gar in hohe Regierungsämter auf und schafften es wie der legendäre Izzet Mehmet Pascha zum Großwesir des Osmanischen Reiches. Das brachte Wohlstand und die nötigen Mittel für prächtige Stadtvillen. Zwei Großwesire stifteten Moscheen, sorgten für Infrastruktur, Stadtplanung und mit dem Bau des ersten Uhrenturmes im Osmanischen Reich auch für die Einkehr einer neuen Zeitrechnung. Die Segnungen der Moderne, breite Ausfallstraßen, große Geschäftsgebäude und Industriekomplexe, erreichten die kleine Stadt nie. Sie wurde schlicht vergessen. Doch dann realisierte man, dass dadurch ein einzigartiges Juwel ursprünglicher anatolischer Stadtkultur konserviert wurde. Seit 1994 wird das urbane Schmuckstück als Weltkulturerbe der UNESCO geschützt. Ein spätes Glück, das Safranbolu ein zweites Leben als "Echo des orientalischen Mittelalters" inmitten der türkischen Moderne bescherte.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Till Reiners' Happy Hour 20:15

Till Reiners' Happy Hour: Primetime-Comedy mit Till Reiners und Gästen

Kabarettshow

"Happy Hour" ist Stand-up-Comedy mit Herz, Hirn und Humor. Heute dabei: Tahnee, Horst Evers, Florentine Osche, Tony Bauer und Fil. Zur besten Sendezeit zeigen Till Reiners und seine Gäste, wie vielseitig satirische Bühnenunterhaltung sein kann. Ob Stars oder Newcomer, ob Stand-up-Comedy, Kabarett oder Musik - hier ist alles willkommen, was für Spaß mit doppeltem Boden sorgt. In dieser Ausgabe berichtet Till vom wichtigsten Test seines Lebens. Tahnee sinniert über die Nebenwirkungen von Latzhosen und Schwangerschaften. Horst Evers steht kurz vorm Hausverbot im Supermarkt. Florentine Osche vertreibt unerwünschte Gefühle. Tony Bauer begeistert sich schon in jungen Jahren fürs Alter und Fil hat ein Liebeslied mitgebracht, das er selbst zum ersten Mal in voller Schönheit hört. Till Reiners ist erfolgreicher Stand-up-Comedian, Moderator und Podcaster. Seit 2022 ist der Gastgeber der "Happy Hour". Im Sommer 2025 hat er mit "Till Tonight" seine erste eigene Late-Night-Show im ZDF-Hauptprogramm moderiert. Im April 2026 feiert er Premiere mit seinem neuen Soloprogramm "Das ist alles Teil der Show".

Bosetti Late Night 21:00

Bosetti Late Night

Kabarettshow

Sarah Bosetti nimmt wieder die aktuellen gesellschaftlichen Debatten satirisch unter die Lupe und geht gemeinsam mit ihren Gästen den dahinterliegenden Problemen auf den Grund. Was sind derzeit die Aufreger in den Medien und auf der Straße? Wie reden wir miteinander darüber, und geht das nicht auch besser? Sarah Bosetti beleuchtet die Probleme mit Fakten, Humor und wortgewandter Analyse. Sarah Bosettis Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Poesie und die Komik des Streits auf den Punkt bringen. Mit den verschiedensten satirischen Spielarten und kabarettistischen Gästen geht sie den Problemen auf den Grund, mischt festgefahrene Debatten gründlich durch und sortiert sie neu. Anschließend spricht Sarah Bosetti mit kompetenten Gästen aus dem aktuellen Diskurs auf ihre einzigartig tiefgehende und einfühlsame Art über das jeweilige Thema. So bekommt sie immer wieder Antworten jenseits standardisierter Politinterviews. Auch das Publikum wird über Social Media, einem Rednerpult im Studio und dem "Bullshit Button" in die Debatte involviert. 2024 wurde die Late-Night-Show mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Curling für Eisenstadt 21:45

Curling für Eisenstadt

TV-Komödie

Die junge Touristikmanagerin Vicky versemmelt bei einer Präsentation ihre große Chance. Als Gespött der Branche ist sie bei ihrem Vater, ihrem Chef und den Kolleginnen unten durch. Nach einem kurzen Durchhänger gibt Vicky wieder ordentlich Gas. Sie wird die Curling-Weltmeisterschaft der Frauen nach Eisenstadt holen. Dazu braucht sie nur - eigentlich alles. In erster Linie ein Eisenstädter Curling-Team. Ohne Team keine Bewerbung. Vom olympischen Sport Curling hat sie keine Ahnung. Aber die Chance, die sie ohnehin nicht hat, wird sie eiskalt nutzen. Sie ist ja die Vicky.

I See You 23:10

I See You

Horrorfilm

In einer scheinbar idyllischen amerikanischen Kleinstadt verschwindet ein zwölfjähriger Junge spurlos. Es ist nicht das erste Kind, das dort verschwindet. Detective Greg Harper leitet die Ermittlungen und steht unter enormem Druck, einen Täter zu präsentieren. Auch privat belasten ihn Probleme. Nach einem Seitensprung seiner Ehefrau Jackie leiden er und Sohn Connor unter dem angespannten Familienverhältnis. Als sich im Haus der Harpers dann auch noch eine mysteriöse Präsenz einschleicht und die Familie terrorisiert, droht die Illusion der friedlichen Kleinstadtidylle endgültig zu zerbrechen.

Die Europa-Saga 00:40

Die Europa-Saga: Woher wir kommen - Wer wir sind

Dokumentation

Was ist Europa, wie entstand der Kontinent? Diese Folge der "Europa-Saga" schildert, wie sich auf dem vielgestaltigen kleinen Erdteil erstmals ein europäischer Kulturraum entwickelte. In großen Bögen erzählt der Historiker Christopher Clark die Geschichte Europas: Die ersten Menschen wanderten aus Afrika ein. Später entstanden Volksgruppen wie die Kelten, Staatengebilde wie Griechenland, das Imperium der Römer, das weite Teile Europas umfasste. Ein einheitliches Recht, gemeinsame Währung, Wirtschaft und Kultur schufen den verbindenden Rahmen dieses ersten Reichs in Europa. Die Verbindung mit dem Christentum, das über die Jahrhunderte Staatsreligion in weiten Teilen wurde, verlieh dem Kontinent ein Fundament, das Macht und Glauben miteinander vereinte. Schon lange vorher war der viel zitierte Entstehungsmythos Europas entstanden: Dabei ging es um die Liebe des Göttervaters Zeus zu einer Prinzessin namens Europa. Der liebestolle Griechengott entführte sie aus Sidon in Phönizien auf jenen Erdteil, der später nach ihr benannt wurde: nach Europa. Dieser Mythos ist wohl auch Sinnbild für den Einfluss und die Impulse, die der Okzident aus dem Orient erhielt. Es ist ein Geben und Nehmen. Künftige Kulturen in Europa lösten einander nicht nur ab, sie nahmen die Errungenschaften der Vorgänger jeweils auf, bis die Karten durch die Völkerwanderung neu gemischt wurden. Am Ende sind Griechisches, Römisches, Keltisches, Germanisches, Heidnisches und Christliches miteinander verschmolzen. Das ändert nichts daran, dass Europa bis heute ein Schauplatz vielfältiger Migration geblieben ist. In der sechsteiligen "Europa-Saga" wirft Christopher Clark einen neugierig-unterhaltsamen Blick auf den Kontinent, besucht die schönsten und schicksalhaftesten Orte Europas und bringt etwas Ordnung in die so verwirrend vielfältige Geschichte.

Die Europa-Saga 01:25

Die Europa-Saga: Woran wir glauben - Was wir denken

Dokumentation

Europa, das christliche Abendland - so eine gängige These. Welche Rolle spielt der christliche Glaube für die Identität Europas? Gibt es neben dem christlichen auch ein islamisches Abendland? Christopher Clark geht in dieser Folge der Frage nach, woran die Europäer glauben: Das Christentum war die erste offene Volksreligion, Gemeinden und Klöster wurden zur Keimzelle gemeinsamer Konfession, Pilgerwege zu einem verbindenden europäischen Netzwerk. Doch bald schon gingen die Christen im Osten und Westen Europas getrennte Wege. Was sie für kurze Zeit wieder zusammenbrachte, war eine neue, gemeinsam empfundene Bedrohung: der Islam, der auch in Europa auf dem Vormarsch war. Doch bedeutete dies für den Kontinent mehr als nur ein Feindbild: Auf der spanischen Halbinsel, in "al-Andalus", prägten Muslime über ein halbes Jahrtausend die Kultur im westlichen Europa mit, die Herrschaft der Osmanen hinterließ im Südosten Spuren. Die Juden Europas trugen in ihrer Rolle als religiöse Minderheit ebenfalls zur kulturellen Vielfalt bei, brachten die Wirtschaft in Gang und waren doch immer wieder Opfer grausamer Verfolgung. Die Kreuzzüge und Türkenkriege verstärkten den Antagonismus der Religionen. Wenn nicht Gegner von außen für den Zusammenhalt sorgten, brachen unter den Christen immer wieder Konflikte aus. Zur entscheidenden Spaltung führte die Reformation im frühen 16. Jahrhundert. Martin Luther prangerte nicht nur die Missstände in der Kirche an, er stellte auch die klerikal geprägte Herrschaftsordnung infrage. So spalteten sich in Europa Macht und Glaube. 100 Jahre nach der Reformation verwüsteten verheerende Schlachten zwischen Katholiken und Protestanten den Kontinent. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges wuchs der Wille, das Verhältnis der Völker künftig auf Prinzipien der Vernunft zu begründen. Es galt, Religion und Politik in den Beziehungen der Mächte zu trennen. Die europäische Staatengemeinschaft schuf mit dem Westfälischen Frieden eine verbindliche Ordnung, die den Ausgangspunkt für das moderne Völkerrecht bildete.

Die Europa-Saga 02:10

Die Europa-Saga: Was uns antreibt - Was wir uns nehmen

Dokumentation

Diese Folge erzählt die Geschichte der europäischen Expansion von den Wikingern bis zum Britischen Empire: Warum zog es die Europäer in die Weite, wie bekamen sie Macht über Teile der Welt? Europa und die Welt, eine Historie von Entdeckergeist und Unternehmertum, aber auch von Imperialismus, Unterdrückung und Ausbeutung. Historiker Christopher Clark führt die Zuschauer an Ausgangspunkte des Aufbruchs wie Lissabon, Amsterdam und London. Und er begibt sich an Bord der "Endeavour", jenes Schiffes, mit dem James Cook die Südsee erforschte und Australien für Großbritannien in Besitz nahm. Warum zog es die Europäer immer wieder in die Weite? "Weil wir ein Kontinent der engen Räume, aber auch der Küsten sind", erklärt Professor Clark. Die Griechen, Römer und Wikinger machten es vor, nahmen Europas Küstenregionen in Besitz. Über die Seewege der Hanse kam Wohlstand in Hunderte nord- und mitteleuropäische Städte. Heute wird dieser Handelsbund gern als Vorläufer der Europäischen Union gepriesen. Im Süden geschah der globale Aufbruch vom Mittelmeer aus: Venedig begründete die Handelswege nach Asien, von Spanien aus erfolgte schließlich der Schritt in die Neue Welt. Nord- und Südamerika gaben Millionen von Europäern Hoffnung - aber die Bevölkerung der eroberten Länder fiel dem zum Opfer, wurde versklavt, ihre Kulturen zerstört. Noch vor 100 Jahren konnte man von einem europäischen Weltreich sprechen. Christopher Clark schildert auch, wie der Machtkampf der Rivalen in den Ersten Weltkrieg führte, die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts.

Die Europa-Saga 02:55

Die Europa-Saga: Was wir erschaffen - Was wir uns leisten

Dokumentation

Diese Folge der "Europa-Saga" erzählt von Europas Beitrag zur Weltkultur. In Kunst, Unterhaltung, Philosophie und Wissenschaft wurde Unvergängliches geschaffen - oft ohne Rücksicht. Christopher Clark reist in die Metropolen und erlebt Europas Meisterwerke. Ob das Kolosseum oder der Eiffelturm, die "Mona Lisa", Beethovens Neunte oder die Songs der Beatles, Platons "Staat" oder Shakespeares "Sturm". Immer wieder gelang es den Europäern, mit klassischen Werken zeitlose Geltung zu erschaffen. Romanik, Gotik, Barock, Jugendstil, Klassizismus und Bauhaus sind Begriffe aus dem Vokabular europäischer Architekturgeschichte. Euripides' "Medea", Shakespeares "Hamlet", Bizets "Carmen" und Puccinis "La Bohème" sind von den Weltbühnen nicht wegzudenken. Hinzu kommt eine große Zahl bahnbrechender Entdeckungen und technischer Erfindungen, ob die Dampfmaschine, die Batterie, das Automobil oder Flugzeug, das Penicillin oder die Kernspaltung. Auch bei der Entwicklung der Kommunikationstechnik, bei Telefon, Radio, Fernsehen und Computer, standen Köpfe aus Europa Pate. Physiker, Chemiker und andere Naturwissenschaftler waren stets führend in der Riege der Nobelpreisträger. Fast immer, wenn man von klassischen Epochen spricht, von Errungenschaften mit zeitloser universeller Geltung und Ausstrahlung, führen die Wege nach Europa. In der vierten Folge der "Europa-Saga" geht es um herausragende Namen, bedeutende Werke und ihre Wirkung, um Europäisches, das zum Weltmaßstab wurde. Es geht aber auch um Anmaßung und darum, dass Europa vor allem seine technische Überlegenheit gegenüber anderen ausspielte, ohne Rücksicht und Toleranz. Nicht ohne Grund ist die Kritik am Fortschritt so alt wie viele Errungenschaften selbst. Kaum ein Kontinent hat die Erde so nachhaltig geprägt wie Europa - im Guten wie im Schlechten. Und so steht seine glanzvolle Geschichte und Kreativität auch für rücksichtslose Plünderung von Ressourcen und Ausbeutung der Welt.

Die Europa-Saga 03:35

Die Europa-Saga: Was uns eint - Was uns teilt

Dokumentation

Im Lauf der Jahrhunderte reift die Idee der europäischen Einigung. Dieser Teil der "Europa-Saga" zeigt Versuche, Europa zur Einheit zu formen: mal mit Gewalt, mal mit Vernunft. Sir Christopher Clark besucht Schauplätze großer Konflikte und Einigungsbemühungen. Erst spät setzt sich in Europa die Überzeugung durch, dass ein Miteinander den Völkern mehr dient als ein Gegeneinander. Es folgte der Aufbruch in die Europäische Union. Der Gedanke an ein Europa freier Völker entstand im Zeitalter der Aufklärung. Zum Schlüsselereignis aber wurde die Französische Revolution 1789. Viele Menschen in Europa ließen sich von den Verheißungen der revolutionären Dreifaltigkeit begeistern: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Es war die Botschaft an das kommende Jahrhundert. Es ging um freiheitliche Verfassungen und politische Mitbestimmung, auch um die Vision eines einigen Europas der freien Völker. Ideen, die auch bei weiteren Revolten gegen die Monarchien oder internationalen Kundgebungen wie auf dem Hambacher Fest 1832 eine Rolle spielten. Doch erst nachdem Nationalismus, Imperialismus, Diktaturen und Weltkriege den Kontinent in den Abgrund gestürzt hatten, mehrten sich die Stimmen für ein freiheitliches und geeintes Europa. Mit der Gründung des Europarates und der ersten Europäischen Gemeinschaften in den 50er-Jahren wurde der Grundstein gelegt, nahm der Zusammenschluss demokratischer Staaten Gestalt an - zunächst im Westen, nach dem Fall der Mauer auch in Osteuropa.

Die Europa-Saga 04:20

Die Europa-Saga: Wo wir stehen - Was uns bleibt

Dokumentation

Brexit, Finanzkrisen und Flüchtlingswellen haben in Europa Skepsis an die Stelle früherer Aufbruchstimmung rücken lassen. Doch es gibt auch Optimismus. Quo vadis, Europa? Professor Christopher Clark zeigt auf seiner Reise durch die europäischen Metropolen, wie Gemeinsames erzielt wurde, von dem die Gründer nur zu träumen wagten: das Ende des Kalten Krieges, die Öffnung nach Osten, die große Zahl der Mitglieder, eine Währung. Der Fortschritt der Einigung zeigt in Zeiten der Krise auch seine Schattenseiten: mangelnde Übereinstimmung unter den vielen Partnern, Zweifel an gemeinsamen Werten, nationale Rückbesinnung, weil europäische Lösungen ausbleiben oder auf sich warten lassen. Es sind gleich mehrere Konfliktherde, die das Gemeinschaftswerk auf die Probe stellen. Was können die Leitlinien sein für die Zukunft Europas? Am derzeitigen "Staatenverbund" festhalten oder die Bahn frei machen für eine Bundesrepublik Europa? Mehr Kompetenzen in zentralen Politikbereichen zulassen oder doch eher etwas zurückrudern? Es bleibt wohl auf absehbare Zeit erst einmal beim Krisenmanagement, beim Navigieren auf Sicht. Dennoch: Die Freude, der "schöne Götterfunke", von dem Schillers Ode "An die Freude" und das Motiv aus Beethovens "Neunter" als Europahymne künden, ist nicht erloschen. Denn jeden Tag machen Menschen in Europa eine großartige Erfahrung: Es gibt das Europa der gemeinsamen Kultur, des selbstverständlichen Austauschs, der alltäglichen Begegnung, der Freizügigkeit, der Musik und des Sports - vom Eurovision Song Contest bis zur Champions League. Was sagen die Umfragen? Wie denken die Bürger über die Union, wie über ihre Nachbarn, was erwarten sie von der gemeinsamen Zukunft? Quo vadis, Europa? Darauf sucht Christopher Clark in der letzten Folge der "Europa-Saga" Antworten.