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TV Programm für 3sat am 15.02.2026

Wiens erotische Palais 04:10

Wiens erotische Palais

Dokumentation

Wenn die Mauern der Wiener Palais sprechen könnten, sie hätten zweifellos viel zu erzählen. Zum Beispiel von den zahlreichen erotischen Verwicklungen der besseren Gesellschaft. Karl Hohenlohe begibt sich auf die Spuren des erotischen Wien und streift durch jene Nobelgebäude, die einst Schauplätze von Ehezwist und Seitensprung waren. In dieser Folge besucht er die Villa Nahowski - dort besuchte Kaiser Franz Joseph seine Geliebte. Tausenden Frauen sollen Giacomo Casanovas Charme erlegen sein - 132 haben es in seine Memoiren geschafft. Sehr zum Missfallen der frommen Regentin Maria Theresia spielte sich einiges davon in Wien ab und inkludierte ihren untreuen Ehemann, Franz Stephan. Verrückte Liebesgeschichten ereigneten sich auch im eleganten Palais Coburg, das eigentlich dazu dienen sollte, in der besten Gesellschaft zu repräsentieren. Doch dort lebten leidenschaftliche Personen, denen ihre Gefühle zum Verhängnis wurden: eine serienmäßig untreue, straffällige Prinzessin mit einem kriminellen Liebhaber und ein junger Prinz, den seine verbotene Liebschaft schließlich das Leben kostete.

Kreta - Traumstrände und antike Welten 04:50

Kreta - Traumstrände und antike Welten

Dokumentation

Einzigartige Landschaften, eine reiche Geschichte und griechische Lebensart: Ein Besuch auf Kreta ist eine Reise durch eine bewegte Vergangenheit, die bis heute geheimnisvoll ist. Die Nordküste Kretas ist vollständig touristisch erschlossen. Dort liegen die lebendigen Städtchen Chania und Rethymno sowie die Inselhauptstadt Heraklion. Der Süden ist vergleichsweise dünn besiedelt und lockt mit einsamen Traumstränden und unberührter Natur. Erste Station der Reise ist die Hafenstadt Chania, in deren Architektur sich venezianische Einflüsse widerspiegeln. Das bis heute bewirtschaftete Kloster Agia Triada ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten auf Kreta. Der bepflanzte Innenhof inmitten der Klostermauern ist eine wahre Oase der Ruhe. Nach einem Abstecher an den Kournas-See geht es weiter in die Küstenstadt Rethymno mit ihrer abwechslungsreichen Architektur. Einige Kilometer südlich der Stadt liegt das Kloster Arkadi, in dem sich 1866 während des Kretischen Aufstands eine Tragödie abspielt: Mehrere Hundert Dorfbewohner verschanzen sich dort und wählen den Freitod, um nicht den Osmanen in die Hände zu fallen. Der Hafen der Hauptstadt Heraklion wird von einer venezianischen Festung aus dem 16. Jahrhundert dominiert. Das Archäologische Museum gehört zu den bedeutendsten Museen zur griechischen Geschichte und gibt unter anderem spannende Einblicke in die Zivilisation der Minoer. Die Ausgrabungsstätte des minoischen Palasts von Knossos liegt auf einem Hügel südlich der Hauptstadt. Zahlreiche Funde zeugen von der fortschrittlichen Lebensweise der Menschen in dieser Epoche. Ein eher tragisches Kapitel der neueren Geschichte erzählt die heute verlassene Insel Spinalonga: Sie ist bis 1957 eine der letzten Leprakolonien Europas. An der Südküste liegt das Dörfchen Matala - in den 1960er-Jahren eine beliebte Zwischenstation für Aussteiger auf dem Hippie-Trail nach Südasien. Am Strand von Preveli darf man sich wie am Nil fühlen, denn dort mündet ein palmengesäumtes Flüsschen ins Meer. Mit einer Wanderung durch die wildromantische Imbros-Schlucht endet die Rundreise über die größte griechische Insel.

Söhne der Wüste 05:35

Söhne der Wüste: Durch die Atacama

Dokumentation

Die Atacama zwischen Chile, Bolivien und Peru ist die größte Wüste des amerikanischen Kontinents und die trockenste der Erde. Der österreichische Forscher Thaddäus Haenke erkundete sie. Zur Zeit der Französischen Revolution macht er sich auf den Weg nach Südamerika. Im Auftrag der spanischen Krone soll er die Tier- und Pflanzenwelt der unbekannten Landschaft am Rande der Anden erforschen. Die Dokumentation folgt seinen Spuren in der Wüste Atacama. Was Haenke fand, waren Mineralien und Steine, die die Welt verändern sollten - in der chilenischen Wüste stieß der böhmische Universalgelehrte auf Salpeter, das "weiße Gold". Das "Universum"-Team durchquerte die Atacama von der Pazifikküste bis in die bolivianische Dschungelwelt und traf auf eine Wüstenlandschaft voller Überraschungen. Das Forscherleben Thaddäus Haenkes begann mit Pannen: Im Jahr 1789 verpasste er in Spanien jenes Schiff, das ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erlitt er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumte erneut sein Forschungsschiff. Um es noch einzuholen, musste er zu Pferd das damals den Europäern nahezu unbekannte Südamerika bis zur Küste Chiles durchqueren. Haenke entdeckte auf dieser Reise ungeheure Bodenschätze. Heute gilt er als Entdecker der riesigen Salpeterlager in der Atacama: Am Rande der Wüste, in der Stadt Arequipa, stellte er die heilende Wirkung der örtlichen Thermalquellen fest. Die Veröffentlichung seiner Entdeckung verwandelte die Stadt in ein noch heute beliebtes Kurbad. Die berühmten Schwefelquellen helfen bei Rheumatismus und Hautkrankheiten. Im heutigen Bolivien führte Haenke außerdem die erste allgemeine Pockenschutzimpfung durch und setzte sich für die medizinische Versorgung der unterdrückten Indios ein. Die spanische Obrigkeit beobachtete den Fremden und seine offensichtlich revolutionären Ansichten mit Misstrauen. 1816 starb er im Alter von 54 Jahren unter ungeklärten Umständen. Wurde er vergiftet? Hatte er heimlich die aufständischen Indios gegen die spanische Krone mit Schießpulver versorgt? 200 Jahre später ist das Reisen in der Wüste Atacama immer noch ein Abenteuer. Unsichere Straßen führen durch bizarre Mondlandschaften, die Temperaturen schwanken zwischen 40 Grad Celsius plus am Tag und 15 Grad minus in der Nacht.

Söhne der Wüste 06:15

Söhne der Wüste: Durch die Sahara

Dokumentation

Mitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger. In fünf Jahren legt die Expedition über 15.000 Kilometer zurück. Barth sammelt auf Tausenden von Notizbuchseiten Informationen über Geologie und Ethnologie, über die Pflanzen- und Tierwelt der Wüste. Der Film folgt den Spuren der Forscher durch die Sahara.

Söhne der Wüste 07:00

Söhne der Wüste: Durch Gobi und Taklamakan

Dokumentation

In den 1920er-Jahren durchquert der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 Begleitern die Wüsten Gobi und Taklamakan auf der Suche nach einer Flugroute von China nach Europa. Dabei löst er auch das Rätsel der "Wandernden Seen von Lop Nor" inmitten der Wüste Taklamakan. Das Filmteam trifft auf seinen Spuren auf versunkene Mongolenstädte, kämpft sich durch Sandstürme und kreuzt die Pfade der Seidenstraße.

unterwegs 07:45

unterwegs: Savanne, Wildtiere und Moderne - Kenia

Landschaftsbild

In Kenia, dem Land der weiten Savannen und der großen Gastfreundschaft, leben Elefanten, Löwen und Giraffen in freier Wildnis. Andrea Jansen hat dort vielfältige Eindrücke gesammelt. Dabei wurde sie stets mit einem herzlichen "Karibu!" willkommen geheißen. In Lamu, an der Ostküste Kenias, beginnt ihre Reise. Die Zeit scheint dort zuweilen stehen geblieben, ganz im Gegensatz zu Nairobi, der nächsten Station. Auf das hektische Treiben in der Millionenstadt folgen endlose Weiten in der Masai Mara, dem Endpunkt von Andrea Jansens Reise. Mit dem Massai James erlebt Andrea Jansen die unvergessliche Wildnis Afrikas: Sie beobachtet Giraffen, Nilpferde, Zebras und Elefanten und erlebt sogar eine dramatische Flussüberquerung von Hunderten von Gnus hautnah mit. Ihr großer Wunsch ist es, den König der Löwen endlich einmal in freier Wildbahn zu sehen. Hakuna Matata! - alles kein Problem.

unterwegs 08:25

unterwegs: Weite Landschaft, Massais und wilde Tiere - Tansania

Landschaftsbild

Unberührte Natur, endlose Weiten und eine abwechslungsreiche Tierwelt: Tansania bietet die wohl spektakulärsten Landschaften des afrikanischen Kontinents. Es gibt die schier endlosen Ebenen der Serengeti, den riesigen, tierreichen Ngorongoro-Krater und den Nationalpark des Lake Manyara. Die Reportage führt auf eine Reise durch den afrikanischen Staat und geht auf Tuchfühlung mit Land, Tieren und Leuten. Sie beginnt in Arusha, einer verschlafenen Kleinstadt am Fuße des Meru, dem zweithöchsten Berg Tansanias, wo die Schweizerin Barbara Schachenmann sich auf ein bevorstehendes Busch-Abenteuer einstimmt. Nach einem Besuch im Kindergarten des Afrika-Experten Jörg Gabriel und einer Foto-Safari zu Flusspferden im Ngorongoro-Krater geht es mit einem Massai-Krieger zum Lake-Manyara.

Folge deinem Herzen 09:05

Folge deinem Herzen

TV-Familienfilm

Katrin Berger arbeitet erfolgreich in der Pharmabranche. Ihr Traumberuf ist das nicht, eigentlich ist sie Ärztin. Nach einem traumatischen Erlebnis hat sie jedoch den Beruf gewechselt. Auch ihre großen Liebe Max, mit dem zusammen sie studiert hatte, verließ sie damals. Als die beiden sich nach Jahren wieder über den Weg laufen, wird Katrin klar, dass sie Max noch immer liebt. So willigt sie ein, seine Frau zu werden und ihm nach Afrika zu folgen. Zusammen mit seinem Freund Sam hat Max in Namibia seine Lebensaufgabe in der Leitung des Buschkrankenhauses Guguletho gefunden. Doch als Katrin kurze Zeit später in Namibia eintrifft, erhält sie eine schockierende Nachricht: Max ist in der Nacht zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Er hinterlässt einen Jungen, Neo, und die kleine Tochter Lindiwe. Die beiden haben bereits vor einigen Jahren ihre Mutter verloren und sind nun Vollwaisen. Katrin fühlt sich für die Kinder verantwortlich und will sie mit nach Deutschland nehmen, doch Neo und Lindiwe wollen nichts von ihr wissen. Um sich nützlich zu machen, springt Katrin einstweilen im Krankenhaus ein - obwohl sie im OP-Raum noch immer Beklemmungen hat. Allmählich findet sie Zugang zu den Kindern, doch als Neo plötzlich infolge eines akuten Blinddarmdurchbruchs Bauchschmerzen und Fieber bekommt, wird Katrin von ihrer Vergangenheit eingeholt: Nur eine Notoperation kann den Jungen retten - Katrin muss den Dämon ihrer Angst besiegen.

Das Geheimnis der Wüstenelefanten 10:35

Das Geheimnis der Wüstenelefanten

Tiere

Allerorts heißer Sand: Die Namib ist die älteste Wüste der Welt - und eine der lebensfeindlichsten. Das größte darin lebende Tier, bestens an die Umwelt angepasst, ist der Wüstenelefant. Um in der Wüste Namibias zu überleben, müssen die Elefanten entbehrungsreiche Wanderungen auf sich nehmen. Nur die Leitkuh Clarissa weiß, wo Wasserquellen zu finden sind. Die Hitze ist unerträglich, für ihre kleine Tochter Maja könnte die Wasserstelle zu spät kommen. Fast 2000 Kilometer erstreckt sich die Namib entlang der Küste Namibias. Neun Trockenflusstäler durchschneiden sie im Norden, eines davon ist das Tal des Hoanib, die Heimat von Clarissa und ihrer Familie. Obwohl in den Tälern nur selten tatsächlich Wasser zu sehen ist, wachsen Pflanzen und Bäume. Das Geheimnis: Durch ein komplexes unterirdisches System läuft ständig Wasser durch das Flussbett, welches die Wurzeln der Pflanzen gerade noch erreichen. Es ist genug Wasser, um das Hoanib-Tal am Leben zu erhalten - ein Wunder der Natur. Doch eine Dürreperiode kann für die Dickhäuter zur Katastrophe werden, vor allem für Jungtiere und Alte. Sie müssen dann ihre Heimat verlassen, um in anderen Tälern nach Futter und Wasser zu suchen. Der alte Bulle "One Tusk" ist zu schwach, um sich den Wanderungen anzuschließen. Während selbst die zähen Schakale in der Trockenzeit das Hoanib-Tal verlassen, um an der Küste Nahrung zu suchen, bleibt er allein zurück - in der Hoffnung, dass bald Regen fällt. So öd und leer das Hoanib-Tal auf den ersten Blick auch wirkt, dort verbergen sich zahlreiche Tiere. Schlangen, Chamäleons und sogar Säugetiere wie Oryxantilopen und Schakale haben in dem lebensfeindlichen Reich ihre Heimat gefunden. Während die großen Säuger auf der Suche nach Wasser und Nahrung weite Strecken wandern, haben vor allem die kleinen Tiere verblüffende Strategien entwickelt, um zu überleben. Der Schwarzkäfer reckt seinen Panzer in die Höhe, damit Nebel auf seinem Körper kondensiert. Die entstehenden Tropfen rollen direkt in seine Mundöffnung. So löscht er seinen Durst. Der Namibgecko nutzt dazu seine großen Augen. Wenn Wasser darauf kondensiert, leckt er es einfach mit seiner langen Zunge ab. Alle paar Jahre sind die Regenfälle über der Wüste so reichhaltig, dass der Hoanib sich innerhalb weniger Stunden in einen reißenden Fluss verwandelt. Eine zerstörerische Flutwelle braust dann mit rasender Geschwindigkeit durch das Flussbett. Das Tal wird zur tödlichen Falle - auch für die Elefantenfamilie.

Wildes Südafrika 11:20

Wildes Südafrika

Natur und Umwelt

Wo zwei Weltmeere aufeinandertreffen und Pinguine beinahe Nachbarn von Löwen sind, wo sich Wale und Delfine tummeln, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile leben: Da ist Südafrika! Ein Land so bunt wie ein ganzer Kontinent. Wie kommt es zu solcher Vielfalt auf einem so begrenzten Raum? In der dritten Folge der Reihe "Wildes Südafrika" dreht sich alles ums Überleben in der Trockenheit - von der Halbwüste Karoo bis in die Kalahari. Im hohen Gras der Karoo lauert der erfolgreichste Jäger unter den Katzen Afrikas: ein Serval. Seine extrem langen Beine, der lange Hals und sein exzellentes Gehör machen ihm zum perfekten Jäger auf diesem Terrain. Nicht Löwen oder Leoparden sind Südafrikas erfolgreichste Raubtiere: Die seltenen Wildhunde jagen im Rudel deutlich effizienter als ihre Konkurrenz. Von mehreren Seiten gleichzeitig greifen sie eine Herde Gnus an, versuchen, ein einzelnes Beutetier zu isolieren. Doch die Gnus wissen sich zu wehren - instinktiv bleiben sie dicht zusammen. So haben die Angreifer kaum eine Chance. Richtung Norden wird Südafrika immer trockener. An der Grenze zu Namibia liegt das trockenste und heißeste Gebiet des Landes, die Kalahari. Die wenigen Wasserstellen sind die Überlebensquellen der Wüste, auch für das Volk der San. Die Männer jagen große Beute wie vor Jahrtausenden. Afrikas Tierwelt hat über die Generationen gelernt, mit den Jägern umzugehen - das belegt auch die bis heute riesige Artenvielfalt im Süden des Kontinents. Namaqualand: Monatelang beherrschen flirrende Hitze und extreme Trockenheit die Region im Westen Südafrikas. Leben auf Sparflamme, bis die ersten Regentropfen endlich fallen. Dann geht alles ganz schnell: Abertausende Blüten knospen plötzlich zur selben Zeit. Die blühende Wüste ist ein weiteres der vielen Naturwunder dieses Landes, das so vielfältig ist wie ein ganzer Kontinent.

Hyänen - Königinnen der Masai Mara 12:05

Hyänen - Königinnen der Masai Mara

Tiere

Sie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt: Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte überlieferte Bild wird durch neueste Forschungen auf den Kopf gestellt: Hyänen sind die wahren Könige von Masai Mara. Die amerikanische Naturwissenschaftlerin Kay Holecamp fand heraus, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf. Sie haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten und eine bemerkenswerte Intelligenz - kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, dass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.

Olimba - Königin der Leoparden 12:50

Olimba - Königin der Leoparden

Tiere

Olimba ist die Königin im Luangwa-Tal von Sambia in Afrika. Die Leopardin ist die Schnellste unter ihresgleichen, eine gnadenlose Jägerin, aber vor allem eine beschützende Mutter. Doch Olimba verliert eines ihrer beiden Leopardenjungen an Hyänen und muss von da an Schutz und Versorgung ihres verbliebenen Jungen alles unterordnen. Wird sie es schaffen, das Kleine großzuziehen, während sie sich den lauernden Gefahren der Savanne stellen muss? Die vielfach ausgezeichneten Naturfilmer Will und Lianne Steenkamp haben die Raubkatze und ihre Nachkommen drei Jahre lang mit der Kamera begleitet und erzählen in ebenso bildgewaltiger wie eindringlicher Form die berührende Geschichte vom dramatischen Überlebenskampf einer Leopardenfamilie im Herzen Afrikas.

Die Farben der Wüste 13:35

Die Farben der Wüste: Die gelbe Sahara

Landschaftsbild

Der fünfte und letzte Teil der Reihe beschäftigt sich mit der Wüste, die wie keine andere die Vorstellung von traumverlorener Unendlichkeit verkörpert: der Sahara. Ob das Weiß der bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe enthüllt die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaftsformen der Erde.

Die Farben der Wüste 14:20

Die Farben der Wüste: Das Rosa Wadi Rum

Landschaftsbild

Der dritte Teil der Reihe erkundet das rosafarbene Wadi Rum in Jordanien. Eine irdische Landschaft, die - so sagen Astronauten - der Oberfläche des Mondes gleicht. Ob das Weiß der bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe enthüllt die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaftsformen der Erde.

Die Farben der Wüste 15:00

Die Farben der Wüste: Das rote Colorado Plateau

Landschaftsbild

Der zweite Teil der Reihe stellt das Colorado Plateau in den USA vor. Hier reichen die Farbspiele von Rosa über Lila zu Gelb und Orange. Ob das Weiß der bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado-Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien - die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe enthüllt die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaftsformen der Erde.

Die Wüstenärztin 15:45

Die Wüstenärztin

TV-Drama

Die sensible, aber starke Ärztin Sina überwirft sich mit ihrem Verlobten Dr. Marco Lenz, dem Geld wichtiger scheint als beruflicher Ethos, und sucht einen Neuanfang in den Arabischen Emiraten. Ihre Reise in die Glitzerwelt Abu Dhabis und in die endlosen Weiten der Wüste wird zu einer Suche nach sich selbst. Die Begegnung mit dem stolzen Stammesfürsten Halid verändert ihr Leben. Nun muss Sina sich entscheiden.

Wüstenkönige - Die Löwen der Namib 17:15

Wüstenkönige - Die Löwen der Namib

Tiere

Es ist eines der unzugänglichsten Gebiete des südlichen Afrika: das Kaokoveld. Die atemberaubende Landschaft ist Heimat der letzten Wüstenlöwen, einer ganz besonderen Art. Ein Mann hat sich ihrer Erforschung und ihrem Schutz gewidmet: Philip Stander. Mit ihm ist das Kamerateam jahrelang unterwegs, um das Leben der scheuen Könige der Wüste zu erforschen. Die Hoffnung, ihren Fortbestand sichern zu können, richtet sich auf fünf junge Löwen. Für die Jungtiere ist es nun Zeit, sich von der Obhut ihrer Mütter zu lösen. Der Film begleitet die fünf "Musketiere" beim Erwachsenwerden und erzählt die fesselnde Geschichte ihrer Fortschritte und Erfolge, aber auch ihrer Rückschläge. Das Trockengebiet Kaokoveld liegt zwischen den orangefarbenen Dünen der Namib, den einsamen Stränden der Skelettküste und den felsigen Schluchten des Kunene-Flusses. Auf der Jagd nach Beute legen die Löwen lange Strecken zurück, denn auch Antilopen und Gazellen sind ständig unterwegs auf der Suche nach dem spärlichen Grün in dieser kargen Landschaft. Die lebensfeindlichen Bedingungen, aber auch der Vormarsch von landwirtschaftlichen Industrien, haben den Bestand dieser einzigartigen Tiere gefährdet.

Die Wüstenlöwen der Namib - Aufbruch und Wiederkehr 18:00

Die Wüstenlöwen der Namib - Aufbruch und Wiederkehr

Tiere

Die fünf jungen, männlichen Löwen haben sich nun von ihren Müttern emanzipiert. Jetzt sind sie auf dem besten Weg, eine neue, starke Population von Wüstenlöwen in der Namib-Wüste zu etablieren. Die Fortsetzung der emotionalen Dokumentation über die fünf "Musketiere" begleitet die erwachsen gewordenen Wüstenlöwen auf ihrer Suche nach Weibchen, mit denen sie sich paaren können. Doch was sich hoffnungsvoll anlässt, endet vorerst dramatisch. Nachdem die Löwen in der Nähe einer Siedlung einen Esel gerissen haben, verenden vier von ihnen an Gift. Nur einer, Tullamore, überlebt und wird umgehend in ein sicheres Revier gebracht. Tatsächlich akzeptiert er das neue Terrain - und wird zum Helden einer neuen Generation. Denn er findet eine Gruppe von Löwinnen, mit denen er sich paart und die eine neue Generation begründen. Doch auch Tullamores Mutter hat Junge zur Welt gebracht. Diesmal sind es ausschließlich Weibchen. Sie sind früher auf der Jagd als seinerzeit die "Musketiere" - und zudem mit schnellen Erfolgen.

Die Wüstenpferde Namibias - Afrikas wilder Westen 18:45

Die Wüstenpferde Namibias - Afrikas wilder Westen

Tiere

Goldfarbene Dünen, weiße Salzpfannen, endlose Savannen unter einem tiefblauen Horizont - die Namib an der Westküste Namibias ist eine der faszinierendsten Landschaften unserer Erde. Ausgerechnet diese Wildnis, die von Sonne, Sand und Sturm geprägt wird, ist Heimat von Afrikas einzigen Wildpferden. Umgeben vom malerischen Fischfluss-Canyon und dem stürmischen Atlantik breitet sich die Namib mit Trockengebieten, Sandwüsten und Savannen aus. Die älteste Wüste der Welt ist gleichzeitig die trockenste: Hier können nur Spezialisten überleben, die sich über Jahrtausende an die harschen Bedingungen angepasst haben: Oryxantilopen, Strauße oder Hyänen. Doch die Namib beheimatet auch eine Tierart, die aus Europa kommt und erst seit 100 Jahren den Bedingungen der Wüste ausgesetzt ist: Pferde. Sie sind Relikte des Diamantenbooms der deutschen Kolonialzeit - ebenso zurückgelassen wie die Geisterstädte der Minen, die vom Sand zurückerobert wurden und eine Wildwest-Atmosphäre schaffen. 200 Tiere leben hier noch: Nachfahren des einstigen Bestandes aus deutschen und englischen Militärpferden, die nach dem Ersten Weltkrieg in die Wüste versprengt wurden. Sie behaupten sich gegen Dürre, Hitze und die ständigen Sandstürme, immer bedroht von Skorpionen, Schlangen und Hyänen. Nur ein altes Bohrloch, mit dessen Wasser einst Lüderitz und die deutsche Eisenbahnlinie versorgt wurden, hilft ihnen, zu überleben. Solange die Pferde im weiteren Umkreis des Brunnens bleiben, müssen sie nicht verdursten. Oft sind die erreichbaren Weidegründe jedoch abgegrast - über lange Perioden im Jahr herrscht Nahrungsmangel. So hängt das Überleben der Pferde jedes Jahr aufs Neue an einem seidenen Faden. Wird der ersehnte Regen kommen oder nicht? Die Oryxantilopen, mit den Pferden die größten Säugetiere der Region, sind perfekt angepasst. Sie können im Südsommer, wo fast 50 Grad Celsius Hitze herrschen, ihre Körpertemperatur regulieren. Dank ihrer Fähigkeit, große Mengen Wasser zu speichern, können die Oryx weite Strecken laufen, um an Weidegebiete zu gelangen. Die Nama-Flughühner haben einen besonderen Trick: Sie speichern Wasser unter ihrem Gefieder und fliegen es zu den weit entfernten Nestern. Sogar Insekten haben hier faszinierende Überlebenstechniken entwickelt, um der Trockenheit zu trotzen. Wenn die kühlen Luftmassen des Atlantiks einen feinen Film von Feuchtigkeit auf die Sanddünen legen, sammelt der Nebeltrinker-Käfer die Luftfeuchtigkeit. Gleichsam als wandelnder Wasserspeicher wird er zur willkommenen Beute für die Reptilien der Wüste: Sandvipern, Eidechsen oder Chamäleons. Die Pferde haben keine dieser Evolutionstricks - sie sind keine Wüsten-, sondern Steppentiere. Ihnen hilft nur ihr angeborenes Sozialverhalten - nach dem Motto: gemeinsam stark. So bilden sie bei Angriffen von Hyänen einen schützenden Pulk um die Jungtiere. Oder sie lecken sich gegenseitig ab, um ihren Salzhaushalt mit dem Schweiß des anderen aufzubessern. Die Clans werden von den Tieren angeführt, die am stärksten sind, egal ob Hengst oder Stute. So behaupten sich Namibias Wüstenpferde schon 100 Jahre lang und prägen den "Wilden Westen Afrikas".

Wüstenschiffe - Von Kamelen und Menschen 19:30

Wüstenschiffe - Von Kamelen und Menschen

Dokumentation

Kamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe": Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt. In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In der Türkei sind sie die Publikumslieblinge bei Ringkämpfen. In Australien wurde mit ihrer Hilfe das riesige Outback-Territorium erschlossen, heute sind sie dort eine Plage. In der Mongolei ist Filmemacher Georg Misch mit den Wissenschaftlern Chris Walzer und Pamela Burger auf der Suche nach den Baktrischen Kamelen, den letzten echten Wildkamelen des Planeten. Nur noch 400 Exemplare existieren in der Wüste Gobi, einem Gebiet, das halb so groß wie Österreich ist. Sie überleben extreme Temperaturschwankungen und begnügen sich mit Salzwasser. Trotz widrigster Umstände sind erste Aufnahmen von "Geisterkamelen", wie sie auch genannt werden, in ihrem natürlichen Lebensraum gelungen. In einem Kamel-Spital in Al-Hofuf hingegen läuft alles mit Hightech: Kranke Kamele aus ganz Saudi-Arabien und sogar aus Nachbarländern werden dort gratis behandelt. Wie in einem Science-Fiction-Film schweben die mächtigen Tiere von an der Decke angebrachten Schienen durch die Gänge in den OP-Saal. In der Türkei, nahe den antiken Stätten von Ephesus bei Selçuk, versammeln sich jährlich 20.000 Menschen mit 120 Kamelen zu den traditionellen Kamel-Ringkämpfen. Bei diesem "Sumoringen unter Kamelen" treten "Tülü"-Bullen, eine Kreuzung aus Arabischen und Asiatischen Kamelen, gegeneinander an. Die riesigen, kämpferischen Bullen gelten als besonders wertvoll und werden von ihren Besitzern liebevoll gehegt und gepflegt. Vor allem dürfen die kostbaren Tiere beim Ringen nicht zu Schaden kommen. Der Uluru - Ayers Rock - im Zentrum des australischen Outback wurde Mitte des 19. Jahrhundert von den Kolonisten mithilfe von Kamelen entdeckt. Später spielten die Tiere eine Schlüsselrolle beim Bau von Telegrafenleitungen, Eisenbahnen und Landstraßen. Die Protagonistin Debbie Robinson führt heute noch die Tradition der "Cameleers" genannten Kamel-Pioniere fort: Kamele ziehen ihren Wagen wochenlang durch das Outback, um die entlegensten Siedlungen mit Proviant zu beliefern. Nachdem Straßen- und Eisenbahnnetz fertig ausgebaut waren, hatte man für die Tiere keine Verwendung mehr und gab sie 1923 zum Abschuss frei. Doch einige Hundert Kamele entkamen und vermehrten sich rasend schnell. Heute trinken circa eine Million verwilderter Kamele Wasserlöcher und sogar Schwimmbäder leer. Für Autofahrer endet eine Kollision mit einem Kamel oft tödlich. Deshalb werden sie von Helikoptern aus von den Verkehrswegen vertrieben. Ein Scheich hat eine besonders clevere Lösung gefunden: Mit Hubschraubern lässt er die Tiere zusammentreiben und per Schiff auf die saudi-arabische Halbinsel bringen, wo die flinksten Tiere bis zu drei Millionen Dollar pro Kamelrennen gewinnen können. Die erstaunlichsten Fakten über Kamele gilt es noch zu entdecken. Die Beduinen haben ihr altes Wissen bewahrt und schwören auf die Heilkraft von Kamelmilch und Kamelurin. Jetzt erforschen Wissenschaftler in modernen Labors die medizinischen Eigenschaften dieser beiden Zutaten, und ein französischer Kamelexperte der UNO widmet sich in seiner Freizeit der Produktion von Kamelkäse, den er sogar in Europa zu vermarkten gedenkt.

Lawrence von Arabien 20:15

Lawrence von Arabien

Abenteuerfilm

Der Brite T. E. Lawrence wird im Ersten Weltkrieg nach Ägypten versetzt, wo die arabischen Stämme gegen die Türken kämpfen. Dem Offizier wird klar, dass er sich mit den Arabern verbünden muss. Der Monumentalfilm von David Lean gewann 1963 sieben Oscars. Sein profaner Tod scheint seines Lebens unwürdig: Colonel Thomas Edward Lawrence verunglückt tödlich bei einem Motorradunfall. Bei der Beerdigung wird auf sein Leben und seine Leistungen zurückgeschaut: Im Ersten Weltkrieg soll Lawrence als britischer Offizier den Kriegsschauplatz Osmanisches Reich beobachten. Schnell wird dem ebenso intelligenten wie sprachkundigen Lawrence klar, dass er die Unterstützung der Araber braucht, um die Türken besiegen zu können. Zuerst zieht er Prinz Faisal auf seine Seite, der ihm Sherif Ali Ibn El Kharisch als Führer seines Stammes zur Seite stellt. Zusammen mit ihm schmiedet Lawrence einen tollkühnen Plan: Die strategisch wichtige Hafenstadt Akaba soll erobert werden - nicht von der See aus, wo sie durch zahlreiche türkische Kanonen geschützt wird, sondern über den Landweg. Lawrence wagt mit 50 Freiwilligen den endlosen Marsch durch die Wüste, wohl wissend, dass er mit seiner winzigen Truppe kaum etwas ausrichten kann. Aber sein Charisma und sein unbefangener Umgang mit den Streitigkeiten unter den arabischen Stammesfürsten helfen ihm, das Lager der Araber zu einen. Der Aufstand der Araber gegen das Osmanische Reich kann beginnen. Doch im weiteren Verlauf der Ereignisse wird es für Lawrence immer schwieriger, zwischen der Loyalität zu seinem Land und der Freundschaft zu seinen arabischen Kampfgefährten einen gangbaren Weg zu finden. Mit der Eskalation des Krieges verändert sich die Persönlichkeit des nun "El Aurens" genannten Offiziers. Grausam gegenüber Freund und Feind, verliert er allmählich die Aura des tapferen Befreiers von Arabien. Regisseur David Lean und Drehbuchautor Robert Bolt sahen von heroisierenden Eingriffen in das historische Material ab und stellen Lawrence nicht als strahlenden Helden dar, sondern als zutiefst zerrissenen Mann, dessen Ziele und Motivationen bis zuletzt zweifelhaft bleiben. Aufgrund der meisterhaften Kameraarbeit und der epischen Wüsten- und Kampfszenen gilt der Film mit seiner handwerklichen Perfektion bis heute als Meisterwerk.

unterwegs 23:45

unterwegs: Berge, Wüste und Tee - Marokko

Landschaftsbild

Für die Reihe "unterwegs" bereist Moderatorin Wasiliki Goutziomitros Marokko. Gleich zu Beginn ihrer Reise taucht sie in die Souks von Marrakesch ein. In schmalen Altstadtgassen bieten Händler Waren feil, und Handwerker fertigen geschickt kleine Kunstwerke. Es ist eine sinnliche Welt, mitten in der Medina - voller Düfte, Farben und Klänge. Im malerischen Essaouira an der Atlantikküste leben immer noch einige Alt-Hippies. Im Hohen Atlas, wo die Berge zum Teil über 4000 Meter hoch sind, besucht Wasiliki Goutziomitros eine Schweizerin, die in einem kleinen Berberdorf eine Pension leitet. Die Berber dort führen ein einfaches Leben. Noch einfacher allerdings ist das Leben der Nomaden in der Wüste. Wasiliki Goutziomitros wird in der Sahara mit einem herzlichen "Salem aleikum" empfangen. Nie wird der Zauber Marokkos für die Moderatorin spürbarer als an jenem Abend in der Wüste, zusammen mit der Nomadenfamilie am Feuer, bei Couscous und Tee.