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TV Programm für 3sat am 19.06.2026

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Welten-Saga II: Die Schätze Nordafrikas 15:18

Welten-Saga II: Die Schätze Nordafrikas

Dokumentation

In dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen. Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch. Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit. Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünten Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich "Garten". Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium. Eine interessante Facette sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet. Letzte Station der filmischen Riese ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat.

Danach

Welten-Saga II: Die Schätze Südamerikas 16:02

Welten-Saga II: Die Schätze Südamerikas

Dokumentation

In der Südamerika-Folge begegnet Christopher Clark spektakulären Naturwundern, den beeindruckenden Spuren präkolumbianischer Hochkulturen und den Zeugnissen langer Kolonisation. Die filmische Reise führt von den Wasserfällen von Iguazú zu den alten Missionsstationen der Jesuiten, geht weiter nach Sucre in Bolivien mit seinem kolonialen Erbe, nach Tiwanaku, Cusco und Machu Picchu und endet in Buenos Aires mit dem UNESCO-Welterbe Tango. Christopher Clark beginnt seine Reise an den Iguazú-Wasserfällen im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Argentinien. Die gewaltigen Kaskaden, die in ein Tal stürzen, sind so einzigartig, dass die UNESCO sie im Jahr 1984 auf die Welterbeliste setzte. Im argentinischen San Ignacio Miní ist Clark auf den Spuren eines heiligen Experiments unterwegs. Im 17. Jahrhundert hatten spanische Jesuiten dort eine Schutzzone für die einheimischen Guarani vor der Versklavung durch die Kolonialherren geschaffen und damit eine Vision eines humaneren Kolonialismus und einer vorsichtigeren Missionierung entworfen. Das lässt sich auch in der ehemaligen Jesuitenreduktion im bolivianischen Concepción beobachten. Dort war es den Jesuiten gelungen, die musikalische Ader ihrer Schützlinge zu wecken und sie für europäische Kirchenmusik zu begeistern. Und daran hat sich auch nach 300 Jahren nichts geändert, wie Christopher Clark sich überzeugen kann. Die bolivianische Stadt Sucre gilt als ein perfektes Beispiel einer Kolonialstadt in Südamerika. Die weiß getünchten Kolonialbauten, Kirchen und Klöster der Altstadt gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Früher hieß die Stadt La Plata, also Silber, denn ihr einstiger Reichtum stammte aus den nahe gelegenen Silberminen. In Tiwanaku am Titicacasee trifft Christopher Clark auf eines der berühmtesten Monumente präkolumbianischer Hochkulturen. Dort im Altiplano, dem zentralen Hochland in über 3000 Metern Höhe, blühte vor 3500 Jahren eine Hochkultur. In der Mitte der Anlage erhebt sich das spektakuläre Sonnentor. Es wurde aus einem einzigen Monolith gehauen. Tiwanaku war die erste größere Stadt im Andenraum. 750 nach Christus erreichte sie ihre Blütezeit und hatte bis zu 50.000 Bewohner. Man hat herausgefunden, dass die Menschen damals eine großartige Technik erfanden, wie man in dieser Höhe pflanzen und ernten kann. Die Gegend wird als Heimat der Kartoffel angesehen. Ein Gemüse, das aus unserem Nahrungsangebot nicht mehr wegzudenken ist. Tiwanaku wurde zum Vorbild für das Inka-Reich. Die Inka errichteten ihre Hauptstadt im 3400 Meter hoch gelegenen Cuzco im heutigen Peru. Cuzco bedeutet in der Sprache der Inka "Nabel der Welt". Oberhalb der Stadt finden sich die Reste der gewaltigen Festung Sacsayhuamán mit ihren Zickzackmauern. Wie Cuzcos Altstadt gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Von Cuzco aus regierten die Inka bis zu 13 Millionen Untertanen. Auch Machu Picchu gehörte dazu. Die imposante und am besten erhaltene Ruine einer Inka-Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und seit 2007 zu den neuen sieben Weltwundern. Machu Picchu ist eine einzigartige Symbiose aus Architektur und Natur. Warum entstand dieser Ort ausgerechnet dort, was war seine Funktion? Machu Picchu gibt noch immer Rätsel auf. Christopher Clarks Weg zurück nach Europa führt über Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Die 15-Millionen-Metropole hat der Welt ein ganz besonderes Kulturerbe vermacht: den Tango. In den Stadtparks mit ihren Pavillons kann man ihm noch heute allabendlich begegnen. An manchen Häuserwänden in Buenos Aires erinnern Bilder und Reliefs an die Matrosen und Einwanderer, die den Tanz einst nach Argentinien brachten. Aus einer Mischung ganz verschiedener europäischer und afrikanischer Einflüsse ist etwas Unverwechselbares entstanden, das inzwischen die ganze Welt erobert hat.

Welten-Saga II: Die Schätze des Nahen Ostens 16:46

Welten-Saga II: Die Schätze des Nahen Ostens

Dokumentation

In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster - der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch "Weiße Stadt" genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe "Totes Meer" ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel.

Welten-Saga II: Die Schätze Griechenlands und der Türkei 17:30

Welten-Saga II: Die Schätze Griechenlands und der Türkei

Dokumentation

Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen - in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien - getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte - und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden - perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und - kaum anders als heute - auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: "Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen."

NANO: Moore - Zurück in die Zukunft 18:15

NANO: Moore - Zurück in die Zukunft

Dokumentation

Seit dem 18. Jahrhundert wurden in Bayern systematisch Moore bis zu einer Tiefe von mehr als drei Metern entwässert: mehr als 120.000 Hektar - eine Fläche fast so groß wie das Ostallgäu. Seitdem nutzen Landwirte diese Böden als Weide oder Futterwiese für ihre Tiere, oder als Acker, um darauf Nahrungsmittel oder Energiepflanzen anzubauen. Das Problem: Der fruchtbare Boden der trockengelegten Moore schwindet. Außerdem entweichen enorme Mengen an Treibhausgasen, die zur Erderwärmung beitragen. Um die Klimaziele zu erreichen, müssten bis zum Jahr 2045 in Deutschland rund 50.000 Hektar Moore pro Jahr wiedervernässt werden. Eine Herausforderung, vor allem für Landwirte. Denn mit nassen Böden kommen die meisten Nutztiere nicht zurecht. Auch Kartoffeln und Getreide gedeihen nicht. Was also sollen die Landwirte dann anbauen? Eine Lösung könnten Paludikulturen sein - spezielle Pflanzen, die trotz nasser Böden wachsen. Für die Landwirte bedeutet das umzulernen: wie den Boden bewirtschaften? Wo diese neuen Produkte verkaufen? "NANO" geht der Frage nach, wie sich Landwirtschaft und Klimaschutz vereinbaren lassen und was sich ändern muss, damit Moore das Klima schützen helfen und Landwirte auch in Zukunft ein Auskommen auf und von ihren Böden haben.

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Tod im Internat - Das verschwundene Mädchen 20:15

Tod im Internat - Das verschwundene Mädchen: Das verschwundene Mädchen

TV-Politthriller

Sophie, Tochter des designierten LKA-Präsidenten Herbert Wichert, verschwindet spurlos aus einem Elite-Internat. LKA-Fahnderin Isabell Mosbach ermittelt undercover als Sportlehrerin. Dann wird ein Schüler erschossen aufgefunden. Bei ihren Ermittlungen stößt Isabell Mosbach, die vom LKA unter dem Decknamen "Karla Parker" eingeschleust wird, auf frühere DDR-Verbindungen, die bis zu den Polizistenmorden an der Startbahn West 1987 reichen. Eigentlich ist Isabell Mosbach gerade mit dem Nachlass ihrer verstorbenen Mutter beschäftigt. Der leitende Ermittler Sellinger nimmt zunächst widerwillig die Zusammenarbeit mit ihr hin. Isabell verschweigt ihm, dass sie als junges Mädchen selbst einige Zeit auf dem "Erlengrund" verbrachte und das Internat nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters bei Nacht und Nebel verlassen musste. Schnell fällt Isabell der hochbegabte Schüler Felix auf, der regelmäßig seine Mitmenschen provoziert und bei Sophies Freund Till verhasst ist. Isabell findet heraus, dass Sophie schwanger ist und neben ihrer Freundschaft zu Till scheinbar eine heimliche Beziehung mit einem älteren Mann führt. Am vierten Tag des Undercovereinsatzes wird Felix tot im See aufgefunden. Bald stellt sich heraus, dass er durch eine Waffe starb, mit der in den 1980er-Jahren an der Startbahn West zwei Polizistenmorde verübt worden waren. Der damalige Täter Volker Jens flüchtete ins Ausland und kam später bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er lebte damals mit Felix' Vater, Frank Baumschulte, in einer Linken-WG. Zum Freundeskreis gehörten auch Herbert Wichert und seine heutige Frau Susanne. Markus Dietze, der Sohn eines der ermordeten Polizisten, glaubt bis heute nicht, dass Volker Jens ein Einzeltäter war. Isabell entdeckt im Nachlass der Mutter, dass diese in den vergangenen 25 Jahren regelmäßig Geldbeträge von einer Stiftung überwiesen bekam, die im Verdacht steht, über verschollenes SED-Vermögen zu verfügen. Und genau diese Stiftung finanziert auch heute noch das Nobel-Internat. Die Begegnung mit dem eilig herbeigerufenen Stiftungsvorsitzenden Maas ruft bei Isabell schmerzliche Erinnerungen an ihren seit 25 Jahren vermissten Vater hervor.

Jussi Adler-Olsen: Erwartung 22:01

Jussi Adler-Olsen: Erwartung

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Was hat der aufgegriffene Roma-Junge Marco mit einem fünf Jahre zuvor verschwundenen Regierungsbeamten zu tun? Bei dem Jugendlichen wird der Pass des mutmaßlich Toten gefunden. Der Kopenhagener Ermittler Carl Mørck ist sich sicher, dass Marco der Schlüssel zum Fall ist. Doch der Junge ist verschwunden - gejagt von der Polizei und einem skrupellosen Clanführer, vor dem ihn auch der eigene Vater nicht schützen kann. Als der Kopenhagener Ermittler Carl Mørck (Ulrich Thomsen) und sein Kollege Assad (Zaki Youssef) den Fall wieder aufrollen, geraten einige hochgestellte Persönlichkeiten ins Schwitzen. Das mysteriöse Verschwinden des dänischen Regierungsbeamten William Stark (Karl-Oskar Olsen) wurde nie aufgeklärt. Mutmaßlich hatte sich der Familienvater aufgrund von Pädophilie-Vorwürfen das Leben genommen. Als sein Pass plötzlich fünf Jahre später bei dem Roma-Jungen Marco (Lubos Olah) in Deutschland auftaucht, wird der Jugendliche schnellstens zum Verhör nach Kopenhagen verfrachtet. Doch der völlig verängstigte Junge sagt kein Wort - weder zu seiner Psychologin noch zu dem versierten Ermittlerteam Mørck/Assad. Eines Nachts verschwindet Marco spurlos aus seiner Unterkunft, und der Polizei bleibt nichts anderes übrig, als die Familie und die ehemaligen Kollegen des Verschwundenen zu befragen. Alte Wunden werden wieder aufgerissen.

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Das Tattoo - Tödliche Zeichen

TV-Thriller

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