18:30
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:22
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:24
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:16
Perfektionismus, widersprüchliche Erziehungsratgeber, Leistungsdruck und ungerechte Verteilung der Care-Arbeit: bei Eltern auf Dauer ein Rezept für chronische Erschöpfung. Rund fünf Prozent halten den Belastungen nicht stand und landen im Burnout. Dazu kommen Geldsorgen, permanent abwesende Väter und der tägliche Streit um die Mediennutzung. Was brauchen Kinder wirklich, um gesund aufzuwachsen - und was ihre Eltern? Mütter und Väter verbringen heute mehr Zeit mit ihren Kindern als noch vor zehn Jahren. Tipps zur Erziehung sind in Ratgebern und in den sozialen Medien leicht verfügbar. Doch genau das kann zu Überforderung führen, wenn Auszeiten fehlen. Oft trifft ein Eltern-Burnout gut informierte Menschen, die alles richtig machen wollen - und dabei wissenschaftliche Erkenntnisse rund um Erziehung teils als Dogmen mit Absolutheitsanspruch missverstehen. Dieses Stresssyndrom geht mit einem stark erhöhten Cortisol-Spiegel einher und kann neben körperlichen Symptomen auch zu psychischen Beschwerden bis hin zu Suizidgedanken führen. "Wir Fachleute müssen klarer kommunizieren", sagt Psychologin Maria Elena Brianda, die an der belgischen Universität Lüttich zu Eltern-Burnout forscht. Wie also Rauskommen aus der Dauerüberforderung? Oskar Jenni, Professor für Entwicklungspädiatrie und Arzt am Universitäts-Kinderspital Zürich bremst die Erwartungen: Die perfekte Methode für entspannte Elternschaft könne es schon deshalb nicht geben, weil Eltern, Kinder und Lebensrealitäten so verschieden sind. Wichtig sei es, auf alle Familienmitglieder Rücksicht zu nehmen: "Wenn die Bedürfnisse der Eltern nicht mehr gedeckt sind, dann schaffen sie es nicht, sich um die Kinder zu sorgen." Seine Erkenntnisse gewinnt er auch aus den Zürcher Longitudinalstudien. In diesen Langzeitstudien wurden ab den 1950er-Jahren knapp 1000 Kinder untersucht. Die ältesten Studienteilnehmenden sind heute über 70 Jahre alt, einige wirken noch immer an dem Projekt mit, um eine Antwort auf die Frage zu finden, die wohl alle Eltern umtreibt: Welche Faktoren in der Kindheit machen ein gutes und langes Leben aus? Nina Kolleck, Professorin für Erziehungs- und Sozialisationstheorie an der Universität Potsdam, beobachtet, dass Zuschreibungen wie "Helikopter"- oder "Rasenmäher"-Eltern zu einer gesellschaftlichen Abwertung und Verunsicherung von Eltern führen. Dabei machen die meisten Mütter und Väter trotz allem einen guten Job - zumindest wenn man Jugendliche fragt. Rund 75 Prozent der 14- bis 20-Jährigen bezeichnen das Verhältnis zu ihren Eltern als sehr gut und geben an, dass ihre Eltern sie zu Eigenständigkeit ermutigen. Das fand Kolleck in ihrer Forschung an der Universität Potsdam heraus. Um 20.15 Uhr beleuchtet die "NANO Doku" relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen; um 21.00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel im "NANO Talk" mit ihren Gästen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema.
21:00
Familie wurde selten so vielfältig gelebt wie heute: Patchwork, Co-Parenting oder queere Familien. Und kaum etwas prägt uns so wie Familie. Die klassische Kernfamilie gilt weiterhin als gesellschaftliches Leitbild. Sie wird von Politik und Rechtsprechung privilegiert, die sich dabei an überholten Vorstellungen orientiert. Moderne Familien definieren sich heute eher als Verantwortungsgemeinschaften. Denn Familie konstituiert sich nicht ausschließlich durch Ehe, biologische Verwandtschaft und traditionelle Rollenbilder, sondern zunehmend dort, wo Menschen dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen. Wie gut passen unsere rechtlichen Regelungen noch zu modernen Familienbildern? Wer wird benachteiligt, wenn Fürsorge und Care-Arbeit außerhalb traditioneller Familienstrukturen organisiert werden? Und welche Antworten finden andere Länder auf diese Herausforderungen? Wie wird Familie heute gelebt? Welche politischen und rechtlichen Veränderungen könnten notwendig sein? Und warum kann die Vielfalt moderner Familien auch eine Chance für mehr Zusammenhalt und gesellschaftliche Resilienz sein? Darüber diskutiert Moderatorin Stephanie Rohde mit ihren Gästen. Gästevorstellung: Andrea Newerla forscht als promovierte Soziologin, zu Intimität, modernen Beziehungsformen, Dating-Kulturen und Wahlfamilien. Ihr neustes Buch zeigt, dass Familie heute vielfältig gelebt wird und rechtliche wie soziale Strukturen dieser Realität dringend folgen müssen. Paula-Irene Villa Braslavsky hat den Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Gender Studies am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gender, Care, Familie, Körper und gesellschaftlicher Wandel. Dabei untersucht sie wie sich Familienformen und Zusammenleben verändern und welche Rolle Geschlecht und Fürsorge spielen. Konrad Dudenist Inhaber der Professur für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Hamburg. Er forscht unter anderem zu Familienrecht, internationalem Familienrecht, Leihmutterschaft und der rechtlichen Anerkennung vielfältiger Familienformen. Seine Arbeit beleuchtet, wie das Recht auf neue Lebens-, Familien- und Sorgegemeinschaften reagiert.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:29
"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.
22:58
Erstmals öffnet der legendäre Berliner "KitKatClub" in größerem Umfang seine Türen für Kameras. Die Dokumentation begleitet Gründer, Mitarbeitende und Gäste durch eine Nacht zwischen sexpositiver Clubkultur, Musik, Freiheit und Selbstentfaltung - und thematisiert auch Grenzen und Sicherheit.