04:11
Blitze sind eindrucksvolle, gefährliche Naturschauspiele. Sie zerstören Leben, aber sie waren vielleicht sogar der Grund, warum Leben auf der Erde überhaupt entstehen konnte. Die spektakulärsten Blitze sind für uns Menschen jedoch meist unsichtbar: Transient Luminous Events sind Lichterscheinungen in tiefem Blau oder Rot in 90 Kilometer Höhe, die erst jetzt dokumentiert und erforscht werden können. "Terra X" zeigt Blitze in beeindruckenden Aufnahmen von der Erde aus gesehen, aber auch von der Weltraumstation ISS. Häufigkeit und Intensität von Blitzen haben in den letzten Jahren zugenommen. Forscher in den USA haben berechnet, dass pro 1 °C Erderwärmung die Zahl der Blitze um circa 12 Prozent steigen könnte. Der Film dokumentiert Gefahren für Mensch und Technik und zeigt, wie der Mensch sich schützen könnte: Einem Team der Genfer Universität ist es nun gelungen, Blitze mithilfe eines gezielten Laserstrahls zu lenken. Auch die Frage, wie Blitze überhaupt entstehen, wird neu diskutiert. Eine Hypothese des renommierten amerikanischen Physikers und Blitzforschers Joseph Dwyer sieht einen Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und der Entstehung von Blitzen. Anhand von Fulgurit-Funden dokumentiert "Terra X" zudem, welche Rolle Blitze in der Erdgeschichte gespielt haben könnten. Fulgurit ist ein glasähnliches Material, das entsteht, wenn Blitze in Sand oder Gestein einschlägt. Es enthält Phosphor, ein Element, das quasi lebensnotwendig ist. Vor rund 3,8 Milliarden Jahren trafen bis zu fünf Milliarden Blitzeinschläge unseren Planeten pro Jahr. Das ist zehnmal mehr als heute. In dieser Zeit könnten Phosphorverbindungen aus Fulgurit in Kombination mit Wasser in den großen Ozeanen an chemischen Reaktionen beteiligt gewesen sein, die zur Bildung biologischer Moleküle führten. Ohne Blitze wäre Leben auf der Erde womöglich nie entstanden.
04:55
Die Anden - ein Gebirge voller Kraft: Vulkane steigen auf, die Erde bebt, Rohstoffe entstehen. Geologe Colin Devey begibt sich auf Expedition, um die Kräfte des Erdinneren zu erforschen. Seine Reise führt vom alten Inka-Erbe in Cusco bis ins raue chilenische Hochland. Überall spürt man die Kraft des Erdinneren. Tektonik, Vulkane und Rohstoffe verwandeln die Anden in ein Naturlabor - und stellen die Menschen immer wieder vor Herausforderungen. Die Anden sind das längste Gebirge der Welt - und geologisch so aktiv wie kaum ein anderes. Ihre vielfältigen Landschaften unterliegen einem ständigen Wandel. Die Anden wachsen und verändern sich Tag für Tag - doch welche Kräfte treiben sie an? Der Geologe Colin Devey begibt sich auf eine Reise entlang des Gebirges, um Erdbeben, Vulkanismus und die tektonischen Kräfte des Erdinneren zu erforschen. In Cusco, der alten Hauptstadt der Inka, erlebt er hautnah, wie Erdbeben das Leben seit Jahrhunderten prägen. Die Anden erzählen jedoch nicht nur von der Geschichte, sondern sind auch ein lebendiges Labor der Natur. Im Süden flacher, im Norden höher, treibt die Subduktion als tektonische Kraft das Wachstum des Gebirges voran - sichtbar auch durch die vielen Vulkane. Am Vulkan Cotopaxi erlebt Colin Devey die bedrohliche Schönheit aktiver Feuerberge. Der höchste Gipfel, der Aconcagua, wächst durch die Subduktion der Nazca-Platte, die als ozeanischer Gebirgszug unter Südamerika abtaucht. Und selbst die Tierwelt des Amazonas liefert Einblicke, wie Plattenbewegungen ganze Kontinente einem stetigen, wenn auch langsamen Wandel unterwerfen. Im Hochland von Chile zeigt sich: Mit der Entstehung der Vulkane und dem Aufstieg der Anden entstehen Rohstoffe - doch ihr Abbau wirft entscheidende Fragen für unseren Umgang mit der Natur auf. Eine bewegte Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart entlang des längsten Gebirges der Welt.
05:40
Von Patagoniens Gletschern bis zur Atacama-Wüste erkundet Geologe Colin Devey, wie Wind, Eis und Wasser die Anden formen. Ein Naturlabor, in dem atmosphärische Kräfte Landschaften bilden. Vom Vulkan Chimborazo aus durchwandert er alle Klimazonen und folgt dem Wasser gen Osten bis zum Amazonas. Im Westen herrscht extreme Trockenheit. In der Atacama-Wüste, mit einer der größten Lithiumlagerstätten der Welt, trotzen Mensch und Natur extremen Bedingungen. Die Anden sind geprägt von Hochebenen, Canyons, schroffen Bergen, Wüsten und Gletschern. Doch nicht nur Kräfte aus dem Erdinneren formen diese Landschaften - auch die Atmosphäre spielt eine entscheidende Rolle. Auf seiner Reise beantwortet Geologe Colin Devey die Frage, wie Wind, Eis und Wasser die längste Gebirgskette der Erde gestalten. In Patagonien schleifen tosende Winde und gigantische Gletscher Täler ins Gebirge. Der ständige Wechsel von Frost und Tau lässt selbst massive Felsen langsam zerfallen. Auf dem Chimborazo folgt Colin Devey dem Weg des Naturforschers Alexander von Humboldt, durchwandert alle Klimazonen - von schneebedeckten Gipfeln bis ins Amazonasbecken. Er besucht das Ursprungsgebiet der Kartoffel und erfährt, wie Artenvielfalt die Nahrungsmittelsicherheit der Zukunft sichern kann. Er erkundet, warum der kalte Humboldtstrom vor der Westküste Südamerikas extreme Trockenheit im Hinterland und die höchste Sonneneinstrahlung der Erde verursacht. Die Atacama-Wüste ist daher der perfekte Ort, um ins Weltall zu blicken. Schon die indigenen Völker dachten dort über den Ursprung des Lebens nach. Und heute werden mit raffinierten Methoden selbst in der trockensten Wüste Weinberge kultiviert. Für Colin Devey sind die Anden ein geologisches Labor der Extreme, in dem die Kräfte der Atmosphäre ihre spektakulärsten Kunstwerke schaffen.
06:30
Noch nie war der Einblick in Andreas Kielings "wilde Welt" so persönlich wie in dieser Trilogie. In dieser Folge blickt er zurück auf Elefantengeschichten aus 30 Jahren als Tierfilmer. Für drei Jubiläumsfolgen ist der Tierfilmer mit seinem Tiny House in seiner Wahlheimat Eifel unterwegs. In "Terra X: Kielings wilde Welt - Graue Riesen" berichtet er im Hier und Jetzt von seinen eindrücklichsten Erlebnissen mit den größten Landsäugetieren der Welt. Wüstenelefanten begegnen dem Wassermangel im trockenen Namibia mit cleveren Tricks. Die selbstbewussten Tiere können auch kämpfen und fordern Respekt ein. Doch was, wenn ein Tierfilmer der Chance auf gute Bilder nicht widerstehen kann und ihnen zu nahe kommt? In der Kalahari Botswanas formt der Okavango ein gewaltiges Delta, das sich - ausgerechnet zur Trockenzeit - mit Wasser füllt. Wie eine große Arche wird es zum Zufluchtsort, auch für Dickhäuter. Andreas wird Zeuge einer Unbeschwertheit durch Überfluss, die besonders nahe Begegnungen möglich macht. Der Kaziranga-Nationalpark im Nordosten Indiens wird vom mächtigen Brahmaputra geprägt. Doch in der Regenzeit tritt der Fluss über die Ufer und vertreibt die Tiere. Was, wenn hungrige Elefanten sich in Plantagen und Ortschaften wiederfinden? Vor der imposanten Kulisse des Kilimandscharo wird Andreas Kieling Zeuge einer Elefantengeburt. Ein Highlight in jedem Tierfilmerleben - doch die Kamera läuft nicht. Welche Erinnerungen bleiben dennoch? Dem größten Elefanten seines Lebens begegnet Andreas in Simbabwe. Narben und Steckschüsse zeugen von der menschlichen Gier nach Elfenbein. Und doch lässt der Gigant menschliche Nähe zu - ein besonders berührender Moment. Waldelefanten sind vom Aussterben bedroht. Einer der letzten Zufluchtsorte: eine Regenwaldlichtung in Zentralafrika. Dort gelingen Andreas Bilder vom vielleicht größten kleinen Elefanten.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:05
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:30
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:33
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
09:05
Bearbeitete Fassung Johnny Depp ist einer der facettenreichsten Charakterdarsteller aller Zeiten. Doch 2016 kommt eine neue Seite des Schauspielers ans Licht, die kostet Hollywoods Bad Guy fast die Karriere. "The True Story of Johnny Depp" analysiert die Biografie eines gefeierten Hollywoods Stars, der als verrückter Pirat in die Filmgeschichte eingeht. Doch Johnny Depp verliert die Kontrolle. Über sich selbst und über sein Leben. Als Captain Jack Sparrow schreibt er Filmgeschichte. Doch Johnny Depp ist mehr als nur der schräge Pirat. Mit Exzentrik und Genialität verleiht er unzähligen Film- und Seriencharakteren eine einzigartige Strahlkraft und erkämpft sich so seinen Weg in den Olymp Hollywoods. Doch eigentlich träumt der Junge aus Kentucky nicht von dem großen Auftritt auf der Kinoleinwand. Schon in der Kindheit hat Johnny Depp mit den Auswirkungen eines gewaltgeprägten Elternhauses zu kämpfen, flüchtet sich in Drogen und Alkohol. Der einzige Lichtblick: die Musik. Mit gerade einmal 16 Jahren bricht Johnny Depp die Schule ab, zieht mit seiner Band nach Los Angeles und hofft auf den großen Durchbruch. Musikalisch lässt der aber bis heute auf sich warten. Finanziell versucht sich Johnny Depp mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten, bis er Mitte der 80er dank Vitamin B auf die Castinglisten Hollywoods gelangt. Dank der Rolle des verdeckten Ermittlers Tom Hanson bei "21 Jump Street" wird Johnny Depp über Nacht zum absoluten Teenieschwarm. Doch erst als "Edward mit den Scherenhänden" ist Johnny Depp das goldene Ticket nach Hollywood sicher und als Captain Jack Sparrow schreibt er 2002 endgültig Filmgeschichte. Doch fernab der Leinwand befindet sich der Schauspieler in einer Abwärtsspirale aus Drogen, Alkohol und Schulden. Zum Verhängnis wird ihm schlussendlich die Beziehung und spätere Ehe mit der Schauspielerin Amber Heard. Die Ehe endet 2022 in einer medialen Schlammschlacht vor Gericht und kostet den Schauspieler fast seine Karriere.
09:55
Die Inseln vor der Westküste Italiens sind weltbekannt und wahre Touristenmagneten. Neben Capri und Ischia sind auch die Pontinischen Inseln Palmarola, Ponza und Ventotene einen Besuch wert. Capri bietet kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle. Ischias feine Sandstrände locken nicht nur Sommerurlauber, sondern auch viele Tages- und Wochenendbesucher vom Festland an. Beschaulicher geht es auf den kleinen Pontinischen Inseln zu. Capri ist reich an Kunstschätzen und historischen Highlights, die von der bewegten Geschichte der Insel zeugen. Ein traumhafter Panoramablick bietet sich vom Gipfel des Monte Solaro, den man mit einem Sessellift erreicht. In Anacapri erkundet das Filmteam aufwendig dekorierte Kirchen und lauschige Plätze. Auf Ischia ist die erste Station der Reise das Castello Aragonese. Die Festung hat eine turbulente Vergangenheit und ist heute das Wahrzeichen der Insel. Auf Procida, der kleinsten Kampanischen Insel, besuchet das Team den Fischerhafen Marina Corricella mit seinem pastellfarbenen Häusermeer. Weiter geht es auf die Pontinischen Inseln mit ihren zerklüfteten Steilküsten, die sich bis heute ihre wilde Schönheit bewahrt haben. Die nur drei Kilometer lange Insel Ventotene ist ein kleines, ursprüngliches Paradies. Einst dienten die Höhlen an der Küste als Piratenversteck. Ponza empfängt seine Besucher mit einer malerischen Häuserfassade, die das halbrunde Hafenbecken säumt. Schmale Treppengassen winden sich den Hügel hinauf. Das Filmteam stattet dem spektakulär gelegenen Friedhof einen Besuch ab und unternimmt eine Bootstour zu den Grotten des Pilatus. Die Reise endet auf der Insel Palmarola, deren weiße Steilküste einen reizvollen Kontrast zum tiefblauen Meer bildet.
10:25
Im Herzen des Mittelmeers entfaltet der maltesische Archipel sein einzigartiges Erbe: spektakuläre Natur, beeindruckende Geschichte und uralte Traditionen, die bis heute gepflegt werden. Zwischen eindrucksvollen Festungen, beschaulichen Gassen und filigranem Handwerk zeigen die maltesischen Inseln ihr mannigfaltiges Gesicht - genau wie die Einwohner, die ihre Traditionen mit Hingabe und Leidenschaft lebendig halten. An kaum einem anderen Ort treffen Einflüsse verschiedener Kulturen und Sprachen so deutlich aufeinander wie auf den maltesischen Inseln. Sie wurden geprägt von den Arabern, den Phöniziern, den Spaniern, den Römern, den Briten und den Ordensrittern der Johanniter. So extrem dieser Kontrast auch erscheinen mag: Auf dem maltesischen Archipel scheinen all diese Einflüsse miteinander zu harmonieren. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
11:10
Ligurien liegt zwischen Gebirge und Küste. Die Region begeistert mit ihrer rauen Schönheit, in der Natur und Mensch in einzigartiger Harmonie zusammenleben. Willkommen in den Cinque Terre - fünf bunte Dörfer, die sich zwischen Himmel und Meer an die Felsen schmiegen. Jedes besitzt eigenen Charme, Geschichte und lebendige Traditionen. La Spezia, mit seinem Golf und den grünen Bergen, bildet das pulsierende Herz der Region und das Tor zu dieser faszinierenden Landschaft. Pastellfarbene Häuser, alte Kirchen und Palazzi erzählen von einer jahrhundertealten Kultur. Die Küstenorte und das bergige Hinterland spiegeln die tiefe Verbindung der Menschen zur Natur wider. Der Nationalpark Cinque Terre erstreckt sich über 15 Kilometer und umfasst die Dörfer Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Einst nur über Fußwege verbunden, ziehen sie heute Besucher aus aller Welt an - auf der Suche nach einem Ort, an dem Mensch und Natur im Einklang leben. Grüne Hügel und das blaue Meer verschmelzen dort zu einer Landschaft, die Künstler, Dichter und Träumer seit jeher inspiriert. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
11:50
René Frank, mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneter Koch und international renommierter Patissier, hat einen ungewöhnlichen Ansatz: Er verbindet süße und herzhafte Produkte. Frank verarbeitet alles mit den Techniken der Patisserie. Dabei geht er weit über die klassischen Grenzen der Dessertküche hinaus. Er versucht, sich von Konventionen zu befreien, um neue Geschmackserlebnisse zu kreieren und gewohnte Muster zu durchbrechen. Seine Küche nennt René Frank "non-binär", da sie immer Süßes mit herzhaften Elementen vereint, sich nicht nur auf eins von beidem konzentriert. Ein Ansatz, der sich in Gerichten wie dem "Caviar Popsicle" widerspiegelt - ein luxuriöses Eis am Stiel in einem Mantel aus Kaviar.
12:20
Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
12:50
Ein beliebtes Urlaubsziel der Österreicher ist Italien. Hier führen bekanntlich alle Wege nach Rom. Von der "Ewigen Stadt" aus geht die Reise weiter nach Capri und an die Amalfiküste. Unterwegs warten unzählige Attraktionen: Hier lockt der frische Büffelmozzarella, dort kann man im Kloster ein paar Minuten in Gedanken an Thomas von Aquin verweilen und im nächsten Fischerdorf genussvoll den Sonnenuntergang betrachten.
13:15
Der Norden Thailands bietet weite Naturlandschaften, Regenwälder, idyllische Bergdörfer und wundervolle Tempel. Damit ist der Norden ganz anders als Bangkok und die Traumstrände im Süden. Moderatorin Wasiliki Goutziomitros beginnt ihre Reise in einem Zug, der sie von Bangkok direkt ins Herz von Nordthailand bringt: Chiang Mai. Sie besucht eine Manufaktur, in der Thaischirme nach alter Tradition von Hand zusammengebaut und bemalt werden. Weiter geht es zum Goldenen Dreieck. Dort treffen nicht nur die Flüsse Mekong und Ruak aufeinander - es ist auch der Grenzpunkt von Thailand, Laos und Burma. Letzte Station ist das Elefantencamp des deutschen Auswanderers Bodo Förster, wo Wasiliki Goutziomitros einen Tag mit Elefanten verbringt, ihre Verhaltensweisen beobachtet und einen Ausritt macht - mit einem Bad im Bergsee als Höhepunkt.
14:00
Großartige Landschaften, sattgrüne Reisfelder, eindrucksvolle Felsformationen in der Ha-Long-Bucht und gastfreundliche Menschen prägen das Bild von Vietnam. Moderatorin Andrea Jansen besucht das asiatische Land für eine Reportage der Reihe "unterwegs" und fragt: Ist Vietnam das Land der Zukunft?
14:40
Wie lebt es sich in einem Inselstaat? Mit dieser Frage erkundet Nicole Berchtold das Inselreich der Philippinen. Sie beginnt auf Bohol im Herzen der Philippinen. Dort schaut sie dem Koboldmaki, einer kleinen Affenart, in die Augen und entdeckt ein Restaurant, in dem nur gehörlose Angestellte arbeiten. Von Bohol geht es nach Cebu und von dort in die Millionenstadt Manila. Als die Götter im glasklaren Ozean die erste philippinische Insel schufen, waren sie von ihrem Werk so begeistert, dass sie in ihrer Euphorie über 7000 weitere Inseln formten - so erzählt es die Legende.
15:25
Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde: In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die verschiedensten Ecken der Welt mit der Bahn. In dieser Folge schaut Reporterin Mona Vetsch nach, wie es um die Bahn in den indischen Nilgiribergen heute steht. Sie begibt sich in Madagaskar auf die Suche nach "Frieda", der Forchbahn. Reto Brennwald reist im Patagonien-Express durch Argentinien.
16:05
In dieser Folge ist Patrick Schellenberg im Liebeszug in Neuseeland unterwegs. Vanessa Nikisch rattert in einem Schrottzug durch den Dschungel in Madagaskar. Dominic Hiss und Marc Gieriet berichten über große Träume in kleinem Maßstab. - In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
16:50
In dieser Folge berichtet Beat Häner aus Japan, wo Bordellbesitzer von grabschenden Pendlern lernen. Mitja Rietbrock reist in Kanada mit dem Eiszug ans Ende der Welt. Lisa Röösli besucht in Südafrika ein Spital auf Schienen. - In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
17:35
In dieser Folge berichtet Beat Häner aus Japan über die pünktlichsten Züge der Welt. Karoline Wirth begleitet den Eisenbahnfilmer Mathias Bundi auf seinem letzten Dreh im "Royal Scotsman". Fritz Muri trifft in Bolivien auf einen Schweizer Erforscher eines der größten Eisenbahnfriedhöfe der Welt. - In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
18:15
In dieser Folge reist Patrick Schellenberg mit Hobos als blinder Passagier durch die USA. Reporterin Lisa Röösli begleitet Philipp Maurer bei seiner südafrikanischen Dampflokprüfung. Eine eigene Dampfbahn in Südafrika - das ist die Vision des früheren Güterlokführers bei den Schweizerischen Bundesbahnen. In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
Bearbeitete Fassung Miley Cyrus: Sie ist die Teeniestar-Ikone einer ganzen Generation. Ihr Weg dorthin beginnt früh und ist geprägt vom Kampf um Unabhängigkeit und der Suche nach der eigenen Identität. Der Film zeichnet den Lebensweg einer der größten Disney-Ikonen aller Zeiten nach. Doch der Preis für den Ruhm ist groß. Der Schatten von Hannah Montana verhindert lange den klaren Blick auf die eigenständige Künstlerin Miley Cyrus. Im Februar 2024 ist Sie der Star der Grammys. Für ihren Song "Flowers" sahnt Miley Cyrus zwei Awards ab und legt eine legendäre Perfomance hin. Sie wird gefeiert, und sie feiert sich selbst. Und das, obwohl die 31-Jährige eigentlich dem harten Showbusiness endgültig den Rücken zukehren wollte. Denn Miley Cyrus, geboren als Hope Cyrus in Franklin, Tennessee, kennt nur ein Leben vor der Kamera. Als Tochter des Countrystars Billy Ray Cyrus wird sie schon in jungen Jahren gedrillt, steht auf der Bühne und nimmt Schauspiel- und Gesangsunterricht. Mit 14 Jahren gelingt ihr der große Durchbruch: Als Hannah Montana in der gleichnamigen Disney-Channel-Serie wird sie über Nacht zum weltweiten Teenie-Idol. Unter der Kontrolle ihres Vaters baut sich Miley ein Imperium auf und gilt als Vorzeige-Idol der USA. Doch mit diesem Image bricht die Künstlerin 2013. Mit dem Song "Wrecking Ball" läutet die damals 21-Jährige eine neue Ära ein und schockt mit Alkohol- und Drogenexzessen, On-off-Beziehungen mit Männern und Frauen und provokanten Bühnenauftritten. Miley Cyrus wirft die Konventionen über Bord, wird zum Sprachrohr der LGBTQ+-Community und sucht nach ihrem Platz in der Musikbranche. Und den findet sie 2023 - mit ihrem Song "Flowers" stürmt sie nicht nur die Charts, sie rechnet auch mit ihrem Ex-Mann, Schauspieler Liam Hemsworth, ab und leitet für sich eine neue Ära ein.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Eigentlich sollte Dirk Reimann als Keynote Speaker bei einem Start-up-Pitching auftreten. Doch er wird am Münchner Eisbach gefunden. Getötet durch einen Schlag auf den Hinterkopf. Das haben Laim und Simhandl bald festgestellt. Auch erste Tatverdächtige finden sich schnell - wurde Reimann doch erst vor Kurzem von seinen Mitgründern Anno Waldeck und Lin Yu Choi aus dem Unternehmen geboxt. Doch als Laim ihn vernimmt, kann Waldeck glaubhaft erläutern, dass Reimann sozial dysfunktional war und er sich schweren Herzens von ihm trennen musste, um das Start-up zu retten. Mit Reimanns Dysfunktionalität eröffnet sich eine weitere Spur: Reimann war obdachlos. Das verwundert Laim. Immerhin war das Opfer ein begabter und zeitweise auch gut bezahlter Tech-Entrepreneur. Als die Kommissare Reimanns letzten Aufenthaltsort aufsuchen, geraten sie an Cecily Filander. In deren Familienvilla hat Laim als Kind gespielt, auch mit ihr. Heute ist das ehemalige Hotel ein Rehabilitationsort für Obdachlose, die ihr Leben wieder in den Griff bekommen wollen. Filander hilft ihm - aber um welchen Preis? Redaktionshinweis: Am Dienstag, 18. August, um 20.15 Uhr zeigt 3sat eine weitere Folge der Krimireihe mit Kommissar Lukas Laim.
21:45
Anfang 2026 startet die lang erwartete zehnte Staffel der Kultserie "Scrubs". Die Serie gilt als DIE "Comfort-Show". Neben dem Humor ist die Comedyshow auch für emotionale Momente bekannt. Warum geht "Scrubs" bis heute den Zuschauern so nah? "Pop Secret Stories" führt an den Anfang der Serie zurück und ergründet, was sie von anderen Sitcoms abhebt. Dabei wird das Geheimnis um den "echten J.D." gelüftet und deutlich, warum er die Serie so prägte.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:25
Zwischen Lüge und Wahrheit: Die Dokumentation zeigt, wie gezielte Desinformation in Österreich seit Jahrhunderten eingesetzt wird - von höfischen Intrigen bis zu politischer Propaganda. Spätestens seit "Fake News" zum Begriff wurde, ist klar: Desinformation ist kein neues Phänomen. Historische Beispiele reichen von der Vertuschung um Kronprinz Rudolf über Dollfuß' Eingriffe in Pressefreiheit bis zu gezielter Medienlenkung nach 1945. Um die Jahrhundertwende bemühten sich Berater des Kaiserhauses um die Verschleierung der Ereignisse in Mayerling. 1933 wurde die Presse im Zug politischer Umbrüche erneut zur Zielscheibe, etwa beim Putschversuch rund um den Radiosender Ravag. Auch in der Nachkriegszeit beeinflussten Besatzungsmächte Zeitungsgründungen und die Journalistenszene. Anhand eindrücklicher Fälle analysiert die Dokumentation "Zwischen Lüge und Wahrheit - Desinformation in Österreichs Geschichte" die Mechanismen der Meinungsmanipulation und macht deutlich, wie tief Desinformation in der Geschichte des Alpenlandes verankert ist.
23:15
Die Dokumentation beschreibt das Wien des "Dritten Mannes": die Jahre der Besatzungszeit und des Kalten Kriegs, als Wien zum Zentrum der Spione aus Ost und West wurde. 1945, mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, erlangt Österreich eine neue Selbstständigkeit, die zu Beginn jedoch stark eingeschränkt ist: Die vier alliierten Mächte - Frankreich, Großbritannien, die USA und die Sowjetunion - besetzen Nachkriegsösterreich. Wien wird gar, ähnlich wie Berlin, zur vierfach besetzten Stadt. Es ist jene Zeit, in der sich die Konfrontation des kapitalistischen und des kommunistischen Blocks immer weiter zuspitzt und das Misstrauen zwischen dem Westen und dem Osten größer wird. Kaum irgendwo wird das offensichtlicher als in der Stadt an der Donau. Wien, wo sich die verfeindeten Großmächte in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, wird zur Stadt der Spione. Die USA sollen 700, die UdSSR gar über 2000 Geheimdienstmitarbeiter in der Stadt stationiert haben, und Tausende Österreicher dienen der CIA und dem KGB als Spitzel und Informanten. Direkt am Eisernen Vorhang gelegen, der den Westen vom Osten über Jahrzehnte trennen sollte, entwickelt sich Wien zum internationalen Schauplatz der Spionage. Die geografische Lage, die Infrastruktur, die österreichische Rechtslage, eine Vielzahl an internationalen Organisationen sowie die politischen Rahmenbedingungen machen die österreichische Hauptstadt zur Spielwiese internationaler Geheimdienste. Bis heute. Denn während mit dem Staatsvertrag von 1955 die alliierten Besatzungstruppen abziehen, bleiben die Nachrichtendienste zurück - Schätzungen zufolge sind noch heute rund 7000 Agenten und Spione in der Stadt. Man hat es sich dort eingerichtet.