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TV Programm für 3sat am 06.09.2026

Unbekanntes Italien: Emilia-Romagna & Toskana - Die Kunst des Lebens 04:05

Unbekanntes Italien: Emilia-Romagna & Toskana - Die Kunst des Lebens: Mit Simona Caminada auf abgelegenen Pfaden

Land und Leute

Diese Etappe führt Simona Caminada und ihren Wandergefährten Yuri Basilicò gleich in zwei Regionen: in die Emilia-Romagna und in die Toskana. Beide sind beliebte Urlaubsziele. Doch statt in stark besuchte Städte wie Bologna und Florenz zieht es die beiden ins Hinterland. Sie kommen an Orten vorbei, die nicht den gängigen Vorstellungen entsprechen - und trotzdem aussagekräftig für diesen Landstrich sind. Die Toskana etwa genießt mit ihren Kunstmetropolen Weltruhm. Simona Caminada und Yuri Basilicò machen sich auf die Spuren Michelangelos und blicken hinter die Kulissen: in einen gigantischen Marmorsteinbruch und in eine Werkstätte, wo aus Steinblöcken filigrane Skulpturen entstehen. Die Emilia-Romagna hingegen hat den Ruf einer linken Hochburg mit einer der modernsten und fleißigsten Bevölkerungen Italiens. Deshalb trifft Simona Caminada sowohl einen Bürgermeister, dessen Alter und Biografie ungewöhnlich sind für dieses Amt, als auch eine umtriebige Frau, die mit Erfindungsgeist Unternehmertum und soziales Engagement verbindet. Außerdem macht die Korrespondentin des Schweizer Fernsehens im Grenzgebiet der beiden Regionen eine überraschende Entdeckung und darf unter Geleitschutz der Polizei ein UNESCO-Weltnaturerbe besichtigen, zu dem nur ganz wenige Menschen Zutritt haben. Auf ihrem Streifzug zwischen Berg und Meer macht Simona Caminada schließlich auch in einem abgelegenen Kloster Halt und blickt hinter die Kulissen des Klosterlebens. Bei all diesen Begegnungen stehen Personen im Fokus, die mit Hingabe nach einem erfüllten Dasein streben, also die Kunst des Lebens praktizieren. In Italien gibt es noch viel zu entdecken. Simona Caminada wandert durch das facettenreiche Land und lernt es abseits der Tourismusströme neu kennen. Statt vertraute Städte wählt Simona den Fernwanderweg Sentiero Italia, der auf Berge, in Täler und ans Meer führt. Unterwegs taucht sie in den Alltag der Menschen ein und fühlt der Nation den Puls: politisch, wirtschaftlich und kulturell.

Wilde Schweiz II: Naturpark Beverin 04:55

Wilde Schweiz II: Naturpark Beverin: Die schönsten Naturparks

Natur und Umwelt

Inmitten von himmlisch schönen Bergeshöhen thront der Piz Beverin über dem Naturpark, dem er seinen Namen verleiht. Zu seinen Füßen erstreckt sich eine Landschaft voller wilder Natur. Tiefe Schluchten und glasklare Bergseen, artenreiche Trockenwiesen und seltene Moore, majestätische Steinböcke und zurückkehrende Wölfe - der Naturpark im Schweizer Kanton Graubünden ist ein Geheimtipp für Naturliebhaber. Vier Täler, drei Schluchten, zwei Sprachen - aber ein Park. Das war die gemeinsame Idee der anliegenden Gemeinden. Der "Capricon", wie der Steinbock auf Rätoromanisch heißt, ist das Wahrzeichen des Parks. In den 1960er-Jahren wurde er erfolgreich wieder ausgesetzt. Jüngst zurück ist auch der Wolf. Eine Wildnis, die unterschiedlichste Menschen rund um den Beverin begeistert und für Herausforderungen sorgt. Der Zusammenhalt zeigt Erfolg. Ob Landwirte oder Wildhüter, Umweltschützer oder Senner, Handwerker oder Köche, sie alle engagieren sich für den Erhalt der zauberhaft schönen Natur.

Wunderwelt Schweiz - Naturparadies Jura 05:50

Wunderwelt Schweiz - Naturparadies Jura

Landschaftsbild

Das facettenreiche Schweizer Mittelgebirge des Jura ist noch relativ unbekannt. Dabei gibt es dort viel zu entdecken. Von der Ajoie, dem Obstgarten der Westschweiz, über den wilden Fluss Doubs bis zu den weiten Freibergen ist die Region eine Naturlandschaft mit vielen Gesichtern.

Kielings wilde Welt: Vogelparadiese 06:15

Kielings wilde Welt: Vogelparadiese

Tiere

Andreas Kieling gibt einen persönlichen Einblick in seine "wilde Welt" und stellt erfolgreiche Artenschutzprojekte vor, die Vogelbestände wieder wachsen lassen. In dieser Folge berichtet Andreas Kieling von wehrhaften Küstenseeschwalben, seltenen Bartgeiern, scheuen Schwarz- und erfolgreichen Weißstörchen, Pinguinen und Albatrossen in der Antarktis sowie Basstölpeln auf Helgoland. Andreas Kieling dokumentiert für "Terra X: Kielings wilde Welt - Vogelparadiese", ob und wie Natur- und Artenschutzprojekte funktionieren angesichts der globalen Klimakrise. Überflutungen, Dürren und Waldbrände wechseln sich ab und nehmen zu. Natürliche Lebensräume schrumpfen - die Temperatur der Ozeane steigt, Meereis schmilzt. Welche Auswirkungen hat das alles auf unterschiedliche Ökosysteme und deren Tierwelt? Erzählt im Hier und Jetzt und gespeist aus unzähligen Stunden Aufnahmen aus aller Welt, blickt der Tierfilmer auf persönliche Erlebnisse mit angriffslustigen Küstenseeschwalben auf Island zurück. Wer dort erhobenen Hauptes durch die Landschaft spaziert, bezahlt das möglicherweise mit heftigen Schnabelhieben. Vor allem während der Brut- und Aufzuchtzeit der Jungen ist die kleine Küstenseeschwalbe sehr wehrhaft. Sie gehört zu den Vielfliegern und legt im Laufe eines Jahres bis zu 96.000 Kilometer zurück: auf dem Weg von der Antarktis zu ihren Brutgebieten in der Arktis und wieder zurück. Obwohl oder gerade, weil der kleine Vogel perfekt an seinen kalten Lebensraum angepasst ist, nimmt sein Bestand kontinuierlich ab. Der Bartgeier gilt als der schönste Geier, wurde aber lange Zeit stark bejagt. Als Langstreckensegler überfliegt er riesige Gebiete auf der Suche nach dem, was andere Fleischfresser liegen lassen: Knochen. Denn die sind seine Leibspeise. Andreas Kieling erinnert sich an seine Begegnung mit dem majestätischen Vogel in Äthiopien und stellt ein erfolgreiches Artenschutzprogramm in den Alpen vor. Weißstörche und Schwarzstörche könnten unterschiedlicher nicht sein und haben dennoch viel gemeinsam. Andreas Kieling besucht das Storchendorf Rühstädt in Brandenburg, gewährt seltene Einblicke in das (Familien-)Leben der geheimnisvollen Schwarzstörche und berichtet über die ungewöhnliche Liebesgeschichte von Weißstorch Heinrich und Schwarzstörchin Isis. Der Tierfilmer blickt zurück auf seine abenteuerliche Reise im Südpolarmeer - von den Falklandinseln über Südgeorgien zu den Shetlandinseln. Überall hat er witzige, neugierige, sehr unterschiedliche Pinguine gefilmt. Doch alle eint: Sie nehmen unglaubliche Mühen auf sich, um ihren Nachwuchs großzuziehen. Andreas Kielings Reise zu den Vogelparadiesen endet bei zärtlichen Meisterfliegern auf den Falklandinseln. Schwarzbrauenalbatrosse bleiben sich ein Leben lang treu. Genau wie Basstölpel, die vor der eindrucksvollen Kulisse Helgolands gezeigt werden.

Pop Secret Stories: Werner Herzogs Pinguin - Wie der Kultregisseur zum Social-Media-Hype wurde 07:15

Pop Secret Stories: Werner Herzogs Pinguin - Wie der Kultregisseur zum Social-Media-Hype wurde

Magazin

Ein Pinguin, der nihilistisch in seinen sicheren Tod watschelt, eroberte Anfang 2026 das Internet. Dahinter steckt: ein Dokumentarfilm des legendären Regisseurs Werner Herzog. Doch wie konnte diese Tierdokumentation zum Social-Media-Hype werden, und stimmt das mit dem nihilistischen Pinguin überhaupt? "Pop Secret Stories" widmet sich der wahnwitzigen Karriere von Werner Herzog und seinem recht speziellen Umgang mit der Wirklichkeit. Wie konnte Werner Herzog in den USA zum Superstar werden, und warum ist der Pinguin seine finale Rache am deutschen Kino?

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Vom ersten Mal und dem ungelebten Leben 09:05

Vom ersten Mal und dem ungelebten Leben

Tiere

In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?

Das Jüdische Museum Wien 10:05

Das Jüdische Museum Wien

Magazin

Karl Hohenlohe begibt sich auf die Spuren des jüdischen Wiens und besucht anlässlich des 130-jährigen Bestehens das Jüdische Museum Wien. Kunstvermittlerin Hannah Landsmann führt durch die Ausstellung in der Dorotheergasse, gewährt Eintritt ins Museumsarchiv und gibt Einblicke in die jüdische Kultur. Ein Spaziergang durch die Wiener Innenstadt begibt sich auf die Spuren des mittelalterlichen Wiens. Eine Station ist der Judenplatz, wo Museumsdirektorin Barbara Staudinger die rund 800-jährige Geschichte des Judentums in der österreichischen Hauptstadt lebendig werden lässt.

Literaturclub 10:50

Literaturclub

Literatur

"Literaturclub" diskutiert die neuesten literarischen Entdeckungen und gibt Orientierungshilfe im Buchmarkt. In der Gesprächssendung werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen.

Im Rausch der Blumen: Von Festen und Jahreszeiten 12:05

Im Rausch der Blumen: Von Festen und Jahreszeiten

Dokumentation

In der Dokumentationsreihe "Im Rausch der Blumen" sind Künstlerinnen und Künstler am Werk, die sich intensiv mit Farben, Textur und der Kunstgeschichte der Blumen beschäftigen. Diese Folge dreht sich um Sebastian Geiger, der die Zukunft der Floristik in der Nachhaltigkeit sieht. Es ist Pionierarbeit, die er im Vorarlberg in Österreich leistet. Seine Blumen stammen aus der Region und sind unter freiem Himmel gewachsen. Kein Gift, kein Import - das ist das Motto der "Slow Flower"-Bewegung, einem Trend, der sich als Gegenbewegung zur floralen Massenware versteht. Die zarten Hochzeitsbouquets, die Geiger und sein Team heute zusammenstellen, besitzen eine einzigartige Ästhetik. Sie wirken wilder, weicher, moderner und erinnern an die Blumenstilleben in der barocken Malerei. Hochzeitsfeiern werden durch diese Umsichtigkeit in der Blumenauswahl zu etwas ganz Besonderem. Florale Kunstvisionen lassen sich zu den unterschiedlichsten Anlässen entdecken - ob auf Bällen und in Schlössern, bei Luxusevents oder auf Hochzeiten.

Druckfrisch 12:30

Druckfrisch: Neue Bücher mit Denis Scheck

Literatur

In dieser Folge "druckfrisch" begegnet Literaturkritiker Denis Scheck der Kölner Autorin und Journalistin Seyda Kurt und spricht über ihr Belletristikdebüt "Zeit der Monster". Zudem trifft er den Musiker und Schriftsteller Sven Regener, der einmal mehr ins 80er-Jahre-Westberlin führt. Dazu empfiehlt er Literatur, die für den Deutschen Buchpreis nominiert ist - den Roman "Die Lücken" von Shida Bazyar. Die Bestsellerliste Belletristik wird in gewohnt kritischer Weise durchleuchtet auf hop oder top.

ZIB 13:00

ZIB

Nachrichten

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Bodensee - Wildnis am großen Wasser 13:20

Bodensee - Wildnis am großen Wasser

Landschaftsbild

Der Film taucht in den Mikrokosmos Bodensee ein. Er erforscht, was die Attraktivität des Sees für die Tierwelt ausmacht, und zeigt das bunte Treiben unter, auf und über Wasser. Wie ein Magnet zieht der Bodensee Hunderttausende Zugvögel an. Ihre Routen ziehen sich quer durch Europa. Der See ist für sie Zwischenstation, Brut- oder Winterquartier: 300 verschiedene Vogelarten starten und landen dort. In der Nacht werden andere Bewohner aktiv - etwa der Waschbär, der sich dort angesiedelt hat, oder der Biber. Er ist zurückgekehrt, nachdem er bereits vor 350 Jahren durch die starke Bejagung ausgerottet war. Am Ufer schlängelt sich ein anderes Tier: ein Aal, der den Rhein stromaufwärts geschwommen ist und den Landweg vorzieht, wenn er im Wasser nicht mehr weiterkommt.

Unsere wilde Schweiz: Das Oberengadin 14:10

Unsere wilde Schweiz: Das Oberengadin

Landschaftsbild

Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet mehrere Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbockpopulation der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben - nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln.

Wilde Schweiz II: Naturpark Beverin 14:25

Wilde Schweiz II: Naturpark Beverin: Die schönsten Naturparks

Natur und Umwelt

Inmitten von himmlisch schönen Bergeshöhen thront der Piz Beverin über dem Naturpark, dem er seinen Namen verleiht. Zu seinen Füßen erstreckt sich eine Landschaft voller wilder Natur. Tiefe Schluchten und glasklare Bergseen, artenreiche Trockenwiesen und seltene Moore, majestätische Steinböcke und zurückkehrende Wölfe - der Naturpark im Schweizer Kanton Graubünden ist ein Geheimtipp für Naturliebhaber. Vier Täler, drei Schluchten, zwei Sprachen - aber ein Park. Das war die gemeinsame Idee der anliegenden Gemeinden. Der "Capricon", wie der Steinbock auf Rätoromanisch heißt, ist das Wahrzeichen des Parks. In den 1960er-Jahren wurde er erfolgreich wieder ausgesetzt. Jüngst zurück ist auch der Wolf. Eine Wildnis, die unterschiedlichste Menschen rund um den Beverin begeistert und für Herausforderungen sorgt. Der Zusammenhalt zeigt Erfolg. Ob Landwirte oder Wildhüter, Umweltschützer oder Senner, Handwerker oder Köche, sie alle engagieren sich für den Erhalt der zauberhaft schönen Natur.

Wilde Schweiz II: Das Calancatal 15:20

Wilde Schweiz II: Das Calancatal: Die schönsten Naturparks

Landschaftsbild

Das Calancatal im Süden Graubündens ist eines der abgelegensten und ursprünglichsten Täler der Schweiz. Dort liegt der "Parco Val Calanca", der kleinste Naturpark des Landes. "Calanca" bedeutet steil, abschüssig. Seinen Namen trägt das wilde und schöne, aber schmale Tal, da es sich tief in die Berge eingeschnitten hat. Kleine Dörfer und Weiler klammern sich an Sonnenterrassen, einige sind nur zu Fuß oder per Seilbahn zu erreichen. Vom Talboden erstreckt sich das Calancatal bis auf eine Höhe von 3200 Metern. Eine majestätische Bergwelt mit kargen Felswänden und schroffen Gebirgskämmen. Mittendrin liegt der herzförmige Lago Calvaresc. Der kleine See ist das Wahrzeichen des Tals und eines der Lieblingsmotive von Mario Theus. Der Naturfilmer liebt die Ruhe und Abgeschiedenheit des Tals. Oft ist er tagelang unterwegs, ohne einen Menschen zu treffen. Eine Kamera hat er immer dabei. Damit filmt er Steinböcke, Gämsen, Hirsche und Bartgeier. Die nahezu unberührte Natur im Calancatal, sagt Theus, biete Wildtieren einen idealen Lebensraum. Die Angst vor Lawinen und Erdrutschen von den steilen Bergflanken ist im ganzen Calancatal präsent. Immer wieder kam es in schneereichen Wintern zu Unglücken mit Todesfällen. Deswegen werden jetzt alte, instabile Trockenmauern abgetragen und durch moderne Stahlverbauungen ersetzt. Verantwortlich für das Naturgefahren-Management im Naturpark ist Davide Lurati. In kaum einer anderen Gegend in der Schweiz, so der Forstingenieur, seien Lawinenverbauungen und ein intakter Schutzwald so wichtig wie im Calancatal. Richtig wohl auf den abschüssigen Hängen fühlt sich die Capra Grigia, die für das Tal typische Graue Bergziege. Um ein Haar wäre sie von der Bildfläche verschwunden. 1997 startete die Stiftung "ProSpecieRara" eine Rettungsaktion für die bedrohten Tiere. Heute gibt es im Calancatal wieder einige Hundert der grauen Ziegen. Die von Züchterin Dorothea Rigonalli verbringen den Sommer auf der Alp Stabveder. Dort bleiben sie Tag und Nacht über im Freien. Ihre Milch wird zu einem besonders schmackhaften Käse verarbeitet. Der Raclettekäse der Rigonallis wurde schon zwei Mal als bester Käse Graubündens ausgezeichnet. Der einzige größere Betrieb im Tal ist der Steinbruch in Arvigo. Seit mehr als 100 Jahren wird dort der begehrte Calanca-Gneis abgebaut. Firmenchef Giovanni Polt führt den Familienbetrieb in dritter Generation. Das Gelände beeindruckt durch seine Steilheit und Höhe. Das macht den Abbau des Natursteins kompliziert.

Wilde Schweiz II: Die Jungfrau-Region 16:10

Wilde Schweiz II: Die Jungfrau-Region: Die schönsten Naturparks

Landschaftsbild

Kaum eine andere Region der Schweiz kann mit so einer Artenvielfalt aufwarten wie die Jungfrau-Region. Die Landschaft um Eiger, Mönch und Jungfrau ist geprägt von krassen Gegensätzen. Extrem trocken ist es auf der Walliser, sehr wasserreich hingegen auf der Seite des Berner Oberlandes. Lieber würden die Menschen ein Fass des besten Weines auf den Boden schlagen, als nur einen Tropfen Wasser zu verschenken, heißt es im Wallis. Seit ein Erdbeben die letzten beiden Quellen versiegen ließ, muss in Ausserberg das Wasser dem Gletscher entzogen werden. Das geschieht über sogenannte Suonen. Wasserrinnen, die größtenteils im 14. Jahrhundert unter immensen Anstrengungen gebaut wurden und sich spektakulär an steilen Felswänden entlangmäandern. Einst waren sie überlebenswichtig für die Bevölkerung. Auf der anderen Seite des Berner Oberlands gibt es hingegen Wasser im Überfluss: Das Lauterbrunnental ist die feuchteste Gegend der Schweiz. 380 Gewässer zählt das Tal. Klare Bergseen, rauschende Wildbäche - und mittendrin die lebhafte Lütschine. Dazu stürzen 72 Wasserfälle in die Tiefe. Der spektakulärste, der Staubbachfall, hat schon Johann Wolfgang von Goethe inspiriert. Die Ahnen erlebten diese grandiose Landschaft, die heute zu den bekanntesten Ferienzielen der Schweiz zählt, wohl einzig als bedrohliche unbezähmbare Wildnis. Riesige Berge - 50 davon über 3500 Meter hoch - säumen den majestätischen Aletschgletscher. Heute leben die Menschen von und mit dieser beeindruckenden Natur. Sie wagen das Abenteuer Alpabtrieb, erforschen den Gletscher oder betreiben ein stromfreies Hotel. Traditionsbewusst züchten sie die urigen Walliser Kampfkühe oder halten auf 3500 Metern auf dem Jungfraujoch die wohl berühmteste Forschungsstation der Welt am Laufen. Mal fördert, mal bedroht die Natur ihre Mission. Das Weltnaturerbe zu erhalten, darum geht es ihnen allen.

Charleys Tante 17:05

Charleys Tante

Komödie

Um seinem Bruder Ralf und dessen Freund Charley aus der Patsche zu helfen, verkleidet sich der junge Diplomat Dr. Otto Wilder als Frau. In der Rolle von Charleys reicher Erbtante aus Brasilien soll er für ein Rendezvous die Anstandsdame zweier attraktiver Schwedinnen mimen. Als dann überraschend die echte Erbtante erscheint, gerät er in Schwierigkeiten. Komödie mit Peter Alexander. Dr. Otto Wilder ist aus Südamerika nach Wien gekommen, um an der Generalversammlung eines großen Wirtschaftsunternehmens teilzunehmen. Im brasilianischen Generalkonsulat lernt er die Hauptaktionärin Carlotta Ramirez kennen und ist von der schönen jungen Witwe höchst beeindruckt. Am liebsten würde er ihr stundenlang den Hof machen, aber leider hat Carlotta gewisse Verpflichtungen. So sucht Dr. Wilder stattdessen seinen Bruder Ralf auf, der mit seinem Freund Charley in einer Junggesellenbude lebt. Ralf und Charley ist es gelungen, zwei reizende Mädchen aus Schweden - Britta und Ulla - zu einer kleinen Feier auf dem Dachgarten einzuladen. Doch wegen Ullas strengem Vater wird dringend ein Anstandswauwau benötigt. Um Ralf und Charley aus der Verlegenheit zu helfen, verkleidet sich Wilder und gibt sich als Charleys Tante aus Brasilien aus. Nicht nur die beiden Mädchen sind entzückt über die Verrücktheiten der fidelen Tante aus Amerika, auch Ullas Vater erliegt bald dem feurigen Charme von Wilder beziehungsweise "Charleys Tante". Doch als die Stimmung immer ausgelassener wird, erscheint plötzlich die echte Tante auf dem Dachgarten - es ist zu Wilders Schreck niemand anderes als Carlotta Ramirez.

Museums-Check mit Markus Brock 18:30

Museums-Check mit Markus Brock: Drei Fotomuseen in Berlin

Kunst und Kultur

Der Glamour der Modewelt, der Zauber des Moments in Polaroids, Landschaften, die aussehen wie nicht von dieser Welt: Der "Museums-Check" taucht diesmal in die Welt der Fotografie ein. Markus Brock besucht die drei wichtigsten Foto-Institutionen Berlins: Das Museum für Fotografie, die Helmut Newton Stiftung und C/O Berlin. Zu Gast ist die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau. "Ich spiele mit Leib und Seele!", sagt sie über sich selbst - und das überträgt sich auf das Publikum. Sie ist eine der beliebtesten Darstellerinnen in Deutschland, vielfach preisgekrönt und vor allem bekannt als Kommissarin Katrin König in "Polizeiruf 110". Geboren in Elmshorn, lebt sie seit vielen Jahren in Berlin. Ihre Karriere begann sie 1998 am Wiener Burgtheater und schaffte mit dem Film "Ende der Saison" (2000) den Durchbruch vor der Kamera. Sie liebt es, starke, eigenwillige Frauen mit Ecken und Kanten zu verkörpern und meint: "Es ist wichtig, dass mehr Frauen ihre Geschichte erzählen und dass auch mehr Frauen in meinem Alter gezeigt werden". Im "Museums-Check" spricht sie mit Markus Brock unter anderem über weibliche Klischees in der Fotografie. Das Berliner Museum für Fotografie ist seit seiner Eröffnung 2004 zum Publikumsmagneten für Fotoliebhaber aus aller Welt avanciert. Das neoklassizistische Museumsgebäude von 1908/09, einst ein Offizierskasino, beherbergt die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek und die Helmut Newton Stiftung. Die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek ist eine der bedeutendsten fotografischen Sammlungen in Deutschland und umfasst Werke aus über 150 Jahren Fotogeschichte. Zu sehen sind unter anderem historische Daguerreotypien, Werke bedeutender Pioniere wie Karl Blossfeldt bis hin zu zeitgenössischer Werbe- und Industriefotografie. Die beiden unteren Etagen des Museums für Fotografie bespielt die Helmut Newton Stiftung. Newton gründete sie 2003, um sein fotografisches Werk zu bewahren, mit Sitz in Berlin als Hommage an seine Geburtsstadt. 1938 hatte er als Jude überstürzt Berlin verlassen und kehrte 65 Jahre später erstmals als weltberühmter Modefotograf zurück. Seit Newtons Tod im Jahr 2004 ist sein Gesamtwerk in der Stiftung in Berlin untergebracht, ergänzt durch die Werke seiner Frau und ebenfalls erfolgreichen Fotografin June Newton, alias Alice Springs. Die Dauerausstellung "Helmut Newton's Private Property" zeigt neben seinen Kameras Newtons eigene Foto- und Kunstsammlung, seine Bibliothek, Ausstellungsplakate und Teile seines Büros in Monte Carlo. In der Gruppenausstellung "Polaroids" (7.3.-17.8.2025) sind neben den Werken von Helmut Newton zahlreiche Polaroids internationaler Fotografinnen und Fotografen wie Sandi Fellman und Charles Johnstone zu sehen. Polaroids gelten wegen ihrer schnellen Verfügbarkeit als analoge Vorläufer der digitalen Fotografie. Newton nutzte sie bei Mode-Shootings als Ideenskizzen. Der "Museums-Check" besucht außerdem die 2000 gegründete gemeinnützige Stiftung C/O Berlin, die 2025 ihr 25-jähriges Bestehen feierte. Das Ausstellungszentrum für Fotografie und visuelle Medien ist seit 2014 im Amerika-Haus beheimatet, dem ehemaligen Kulturzentrum der USA in Charlottenburg. Die Sonderausstellung "A World in Common. Contemporary African Photography" (6.7.2023-14.1.2024) zeigt Werke von 22 Künstlerinnen und Künstlern, die die kulturelle Vielfalt Afrikas in Fotos und Videos abseits gängiger Stereotypen widerspiegeln.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:29

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Amerikas Regenmacher - Kann der Mensch das Wetter steuern? 19:30

Amerikas Regenmacher - Kann der Mensch das Wetter steuern?

Dokumentation

Jesse Juchtzer und Patrick Malarkey vom "Desert Research Institute" in Nevada erforschen und betreiben es schon seit Jahren - nüchtern, geerdet, wissenschaftlich: das Wolkenimpfen. Für sie ist die Technologie kein Wundermittel, sondern ein Werkzeug unter vielen. Ganz anders Augustus Doricko, CEO und Gründer der Rainmaker Technology Corporation - einer Firma, die mit Drohnen und Radar das Cloud Seeding revolutionieren will. Unterstützt vom Trump-nahen Tech-Milliardär Peter Thiel, träumt Doricko davon, Wüsten in grüne Landschaften zu verwandeln. Sein Antrieb: eine Mischung aus Wissenschaft und vermeintlichem Gottesauftrag. Doch nicht alle teilen seinen Optimismus. Umweltorganisationen zweifeln, Politiker fordern Verbote, und eine verheerende Flut in Texas bringt das junge Unternehmen in die Schlagzeilen. "NZZ Format" fragt: Ist Cloud Seeding die Zukunft der Wasserversorgung? Oder nur ein überschätzter Hype?

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Kabarettgipfel 20:20

Kabarettgipfel: Was wäre, wenn?

Kabarettshow

Dieser Kabarettgipfel entführt in die Welt der Wahrscheinlichkeit, des Könnte, Wäre, Hätte. Mit Martina Schwarzmann, Klaus Eckel, Nadja Maleh, Christoph Fritz und Lukas Resetarits. In der Welt des "Was wäre, wenn ...?" ist Martina Schwarzmann das vorbeigehende Mitglied eines Altherrenstammtischs und singt über die Tücken des ewigen Lebens. Klaus Eckel stellt sich eine Welt vor, in der Autos nur mehr nüchtern gestartet werden können und Kinderwägen zugleich eine eingebaute Rollatorfunktion aufweisen, ein Komfortangebot für ältere Väter. Nadja Maleh begibt sich in die utopische Welt der Gleichberechtigung und besingt Frauenbilder in der Werbung - dabei heizt sie nicht nur dem Publikum schön ein! Um die Traumwelt von Christoph Fritz würden sich manche Therapeuten wohl streiten. Er berichtet von einem Date mit einem Hendl. Ja, pock, pock. Lukas Resetarits hat, wie so oft, die Lösung parat: Der Menschheit wäre geholfen, wenn alle viel kleiner wären, in etwa auf Höhe einer Barbiepuppe. Da gäbe es schon allerhand Gewand und Ausstattung, und alle würden mit den noch übrigen Ressourcen viel besser auskommen!

Best-of "Kabarett unter Sternen" 21:20

Best-of "Kabarett unter Sternen"

Kabarettshow

Lachen unter freiem Himmel: Seit fünf Jahren sorgt die Satireshow "Die Tafelrunde" open air mit Österreichs besten Kabarettisten und Comedians für beste Unterhaltung. In spektakulären Locations - von einer Bühne mitten im Wiener Prater über die Wachauarena vor dem Stift Melk bis zur Burg Güssing - geben sich Publikumslieblinge wie Klaus Eckel, Andreas Vitásek, Gery Seidl, Berni Wagner und Lydia Prenner-Kasper ein Stelldichein. Auch Malarina, Viktor Gernot, Isabell Pannagl und viele weitere Gäste sind mit dabei. Ein Best-of mit Lachgarantie!

Probieren Sie's mit einem Jüngeren 22:05

Probieren Sie's mit einem Jüngeren

TV-Komödie

Nicolas, ein junger Lebenskünstler, verpflichtet sich, für einige Zeit den jüngeren Mann an der Seite von Erfolgsautorin Karina Norden alias Anna Haslböck zu spielen. Er verspricht auch, sich in dieser Zeit mit keiner anderen Frau sehen zu lassen. In ihrem jüngsten Werk propagiert die attraktive 48-Jährige eine ganz besondere Verjüngungskur: Sie empfiehlt ihren gleichaltrigen Geschlechtsgenossinnen einen jüngeren Lebenspartner. Da will sie selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Die Marketingstrategie, die zunächst ganz einfach und nicht ohne Reiz erscheint, entpuppt sich aber bald als äußerst verzwickt. In Michael Kreihsls Verfilmung von Elfriede Hammerls Satire "Probieren Sie's mit einem Jüngeren", für die der Regisseur mit dem Erich-Neuberg-Preis 2001 ausgezeichnet wurde, spielt Senta Berger die Hauptrolle. Der "Jüngere" an ihrer Seite ist Ulrich Reinthaller.

I See You 23:30

I See You

Horrorfilm

In einer scheinbar idyllischen amerikanischen Kleinstadt verschwindet ein zwölfjähriger Junge spurlos. Es ist nicht das erste Kind, das dort verschwindet. Detective Greg Harper leitet die Ermittlungen und steht unter enormem Druck, einen Täter zu präsentieren. Auch privat belasten ihn Probleme. Nach einem Seitensprung seiner Ehefrau Jackie leiden er und Sohn Connor unter dem angespannten Familienverhältnis. Als sich im Haus der Harpers dann auch noch eine mysteriöse Präsenz einschleicht und die Familie terrorisiert, droht die Illusion der friedlichen Kleinstadtidylle endgültig zu zerbrechen.