Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Dort leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan entfernt, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden dort ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills - über 1200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zu Hause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.
Japans Inselwelt besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwestpazifik ziehen. Daher ist das Klima ganz unterschiedlich. Die verschiedenen Klimazonen reichen vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen - beste Voraussetzungen für eine artenreiche Flora und Fauna. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart. Doch den Schneeaffen, auch "Japanmakaken" genannt, macht das nichts aus: Im Norden von Honshu finden sie sich noch bis in 3000 Metern Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Und die Affen haben sich eine natürliche Ressource erschlossen, mit deren Hilfe sie auch eisige Temperaturen gut aushalten: warme Quellen. Nur ganz im Norden, auf Hokkaido, ist es den Schneeaffen zu kalt. Dort weht im Winter ein minus 30 Grad Celsius kalter Nordwind, der sibirische Wintergäste wie Riesenseeadler und Mandschurenkraniche nach Japan trägt. Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, "Sakura" genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden, bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei. Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern viele Fische die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1300 Jahren ihre eigene Tradition: "Ukai". Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer - Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahmen Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.
Mitten im rauen Südatlantik, rund 400 Kilometer östlich der südamerikanischen Küste, liegen die Falklandinseln, eine Gruppe aus einigen großen und über 700 kleinen und kleinsten Inseln. Weit entfernt von den Kontinenten bieten sie bis heute eine fast unberührte Natur, zumal viele der Inseln nie von Menschen besiedelt wurden. An den meist rauen und felsigen Küsten brüten unzählige Vögel. Vor allem Pinguine fühlen sich dort wohl. Jeden Sommer erobern sie zu Hunderttausenden die Falklandinseln, um sich zu paaren und eine neue Pinguin-Generation aufzuziehen. Fünf der weltweit 17 Pinguin-Arten bilden dort gigantische Brutkolonien, obwohl ihnen das nicht immer leicht gemacht wird. Häufig müssen sie sich die Strände mit hungrigen Robben teilen. Auf zwei watschelnde Frackträger kommt ein Schaf: Im grasbewachsenen Landesinneren der Inseln leben rund eine halbe Million Schafe, die von Menschen angesiedelt wurden. Die Wollproduzenten sind ganz klar in der Minderheit. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.
Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.
Neutrinos sind faszinierend: In jeder Sekunde durchdringen uns Milliarden dieser Teilchen, die nur extrem selten mit anderer Materie wechselwirken. Sie stammen vor allem aus der Sonne, werden aber auch in Sternenexplosionen erzeugt. Und: Neutrinos besitzen eine kaum messbare Masse, man weiß nicht, wie groß diese ist. Das Karlsruher "Tritium Neutrino Experiment", kurz KATRIN, bringt Licht ins Dunkel. Ilyas Buss spricht im "Science Talk" mit Professorin Kathrin Valerius vom Institut für Experimentelle Teilchenphysik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?
"NZZ Standpunkte" bietet spannende Interviews und Gespräche zu aktuellen Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft oder Kultur. Moderiert wird die Sendung von "NZZ"-Chefredakteur Eric Gujer und der Politikphilosophin Katja Gentinetta.
Welcher Blick auf Berlin ist der Beste? Ein Stadtspaziergang vom Müggelturm in Köpenick zum Juliusturm in Spandau, vom Fernsehturm in Mitte zum Fliegeberg in Lichterfelde. Berlin hat viele wunderschöne Aussichtspunkte. Natürlich Fernsehturm und Funkturm, Siegessäule und Reichstagskuppel, aber auch weniger bekannte Orte wie den Fliegeberg in Lichterfelde und den Skywalk in Marzahn. Aber von wo aus hat man den besten Blick auf Berlin? Vom Kollhoff-Hochhaus am Potsdamer Platz kann man gut auf Berlins Mitte schauen. Die Aussichtsplattform in der 24. Etage garantiert einen tollen Rundumblick und eine große Portion Berliner Luft. Den Himmel über Marzahn können Touristen wie Berliner vom Skywalk genießen, eine Aussichtsplattform in gut 70 Metern Höhe in der Raoul-Wallenberg-Straße. Ein Geheimtipp ist der Turm der Zionskirche in der Rosenthaler Vorstadt. Wer die 104 Stufen geschafft hat, dem bietet sich einer der ungewöhnlichsten Blicke auf Berlin. 30 Orte mit tollen Panoramablicken - doch welcher ist die Nummer eins? Prominente wie die Schauspieler Stefanie Stappenbeck und Jan Sosniok, Wetterexperte Thomas Globig, Politiker Gregor Gysi, Schriftsteller Jakob Hein und Moderatorin Janna Falkenstein erzählen von ihren schönsten Berliner Aussichten.
- Chimamanda N. Adichie: "Dream Count" Mehr als zehn Jahre nach ihrem Welterfolg "Americanah" blickt Chimamanda Ngozi Adichie nun erneut in einem großen Roman auf Rassismus und Frauenfeindlichkeit in den USA. In "Dream Count" erzählt sie die Geschichten von vier farbigen Frauen. - Andreas Maier: "Der Teufel" Wie war es in der westdeutschen Provinz der 1970er, 1980er, 1990er-Jahre? Andreas Maier erzählt im zehnten Roman seiner Familiengeschichte über stupide Fernsehunterhaltung und merkwürdige DDR-Verwandtschaft, über Ronald Reagan und Saddam Hussein. - Denis Scheck empfiehlt "Ich lebe und ihr seid tot", Emmanuel Carrères Romanbiografie über einen weltberühmten Unbekannten: Philip K. Dick
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Er ist wohl der berühmteste Vertreter aus der Familie der Rosengewächse und gehört zu den beliebtesten Obstsorten: der Apfel. Die Dokumentation zeigt den Weg von der Blüte bis zur Ernte des Apfels und ergründet dessen Geschichte und Verarbeitung. Die Filmemacherin Anita Lackenberger begibt sich auf eine "Apfel-Reise" quer durch Europa. Von Calvados bis Apfelstrudel, von Apfelwein bis zum Most: Die Dokumentation thematisiert die Geschichte des Apfels, einer der ältesten domestizierten Obstsorten, und zeigt die unterschiedlichsten Verarbeitungsformen. Ob im Strudel, Saft, oder Wein - die paradiesische Versuchung ist seit Jahrhunderten eine beliebte Kochzutat. Domestizierte Äpfel gab es bereits vor mehr als zwei Jahrtausenden in Südeuropa, im Kaukasus und Mittleren Osten wurden bereits vor vier Jahrtausenden Äpfel angebaut. Die heutigen Sorten sind das Ergebnis von Vermischung und Veredelung und seit Jahrhunderten eine geschätzte Zutat für unzählige Kochrezepte. Manfred Putz, Geschäftsführer des Verbands der Tiroler Obst- und Gartenbauvereine sowie Chefredakteur der Fachzeitschrift "Grünes Tirol", ist Apfel-Experte und weiß nicht nur über die Entstehungsgeschichte, sondern auch über die Sortenvielfalt, insbesondere der alten Sorten, Bescheid. Auch er meint: "An apple a day keeps the doctor away." Die kulinarische Reise beginnt beim "Apfelhof" der Familie Sturl in Abetzberg/Aschbach-Markt im Mostviertel. Auf ihrem seit mehreren Generationen bewohnten Vierkanthof produzieren Anna und Thomas Sturl seit 1995 Äpfel in unterschiedlichster Form und verkaufen ihre daraus entstandenen Produkte im hauseigenen Hofladen. In Frasdorf, Bayern, wohnen Johann und Margarita Huber. Ihre Streuobstwiese ist bestückt mit vielen, teilweise vor über 60 Jahren gepflanzten Obstbäumen, von denen alljährlich über 20 alte und neue Apfelsorten geerntet werden. Beim "Anderlbauer" wird unter anderem Apfelsaft mit einer alten, von Hand betriebenen Presse gewonnen. Eine Spezialität der Familie ist es, dass zum Apfelsaft immer auch ein kleiner Anteil Mostbirnen von der eigenen Streuobstwiese hinzugefügt wird. Ein kulinarisches Highlight ist die "Apfel-Weintorte" von Margarita Huber. Von Bayern aus geht es weiter in die Normandie auf einen der schönsten Märkte nach Lisieux und ins Château du Breuil. Dort befindet sich eine der berühmtesten Calvados-Brennereien Frankreichs, die namensgebend für diesen dort produzierten, mehrfachen ausgezeichneten Apfelbranntwein ist. Aus Calvados-Äpfeln verarbeitet, gelagert in Eichholzfässern für zwei bis sechs Jahre, passt das Getränk hervorragend zu einem Stück Brie. Bei Familie Steinwender in ihrem 1848 erbauten Vier-Generationen-Schloss Lerchenhof in Hermagor in Südkärnten werden neben anderen selbst produzierten Produkten alle im Schlosshof gewachsenen Äpfel komplett verwertet - sei es in Form von Saft, Most, Strudel oder, eine Hausspezialität, "Apfelradln". Die Reste bekommen die hauseigenen Schweine als Schmankerl. Der "Apfelhof Gatterbauer" von Magdalena und Georg Gatterbauer in Thalheim bei Wels ist seit 200 Jahren in Familienbesitz. Ihr Obstgarten beherbergt viele verschiedene Apfelbäume mit Sorten wie Jonagold, Golden Delicious und James Grieve. Magdalena Gatterbauers Apfelkrapfen sind ein Fest für Gaumen und Augen, ebenso wie ihre aromatische, eingekochte Apfel-Himbeer-Marmelade. In Slavonice in Tschechien präsentiert Jana Zoglauer "Apfel-Baba" - so nennt man die tschechische Antwort auf die bekannte Mehlspeise "Scheiterhaufen". In Weerberg in Tirol, auf über 1000 Metern, gibt es überraschend viele über Jahrhunderte bestehende Streuobstwiesen. Beim "Schwannerwirt" wird ein spezielles Apfelmenü zubereitet, inklusive einer Graukäsesuppe, die durch einen Apfel noch einen kulinarischen Kick bekommt. Der Apfelbaum im Jahreslauf: von der zarten Blüte bis zur Ernte der Frucht stehen der Baum und die Äpfel für Schönheit, Gesundheit und eine große Geschichte, die bereits bei Adam und Eva beginnt.
Kaum ein anderer Baum in Europa ist so eng mit den Menschen verflochten wie die Linde. Über Jahrtausende war sie Begleiterin und hat das Geschehen als stumme Zeugin der Zeit beobachtet. Die Linde ist nur selten in den Wäldern anzutreffen. Man findet sie in Dörfern und Städten, mitten unter den Menschen, die sie pflanzen und hegen. Sie hat die Menschen inspiriert, war aktiv an deren Schicksal beteiligt und ist heute nicht aus ihrem Alltag wegzudenken. Die Linde hat sich schon früh ins Leben der Menschen gestohlen. Zahlreiche Legenden ranken sich um den Baum und machen ihn zum Inhalt vieler Lieder. Die Menschen holten die Linde aus den Wäldern in die Städte, wo sie als Einzelbäume hervorragend wachsen konnten. So erhielt der Bürger eine "mütterliche" Baumpersönlichkeit, die durch ihren schönen Wuchs und den wunderbaren Duft ein Gefühl von Geborgenheit verbreitet. Sie gilt dank ihrer beruhigenden Ausstrahlung als weise Ratgeberin. Die Linde gilt überdies als ein Symbol für Gerechtigkeit, Frieden und Heimat sowie als Platz der Gemeinschaft. Die Linde ist ein Sinnbild für die Gemeinschaft, der "Baum des Volkes". Nicht zufällig stehen heute in so manchen Gemeinden Tanz-, Gerichts-, Gedenk- oder Liebeslinden. In der Natur findet man sie an unwegsamen Orten, wo sie durch ihre kämpferische Natur an Stellen gedeihen, an denen andere Bäume kaum Nährboden finden würden. Das hat sie mit einer unvergleichlichen Heilkraft ausgestattet, die nicht nur ihr selbst zugutekommt, sondern auch denen, die sie einzusetzen wissen.
Der Pilatus südlich von Luzern ist eines der eindrücklichsten Bergmassive der Zentralschweiz. Er bietet seit Ende des 19. Jahrhunderts mit der steilsten Zahnradbahn der Welt Nervenkitzel. Seit 1889 fährt die Pilatus-Bahn mit großem Landschaftskino von Alpnachstad auf den Pilatus Kulm und bewältigt dabei mehrere Streckenabschnitte mit 48 Prozent Steigung. Das ist bis heute Weltrekord. Möglich wurde das nur dank einer ausgefeilten Technik. Bei dieser Technik greifen die Räder seitlich in die Zahnstange, um die Sicherheit zu gewährleisten. Mit Lokführerin Nicole Flühler geht es schon frühmorgens ins Depot, um den Wagen für die erste Ausfahrt parat zu machen. Mit ihren Gästen und viel Begeisterung im Gepäck geht es dann hinauf auf über 2000 Meter über dem Meer. Die Fahrt bietet ein spektakuläres Szenario, für das Gäste aus fern und nah anreisen. Die Fahrt mit der Pilatus-Bahn gilt als touristisches Highlight in der Region. Die Dokumentation der Reihe "Spektakuläre Bergbahnen der Schweiz" lädt zu einer beeindruckenden Fahrt mit der Pilatus-Bahn ein. Außerdem stellt sie Menschen vor, die am und mit dem Pilatus leben und eine innige Beziehung zum "Drachenberg" pflegen: von den "Pilatuswächtern" über den Steinbockflüsterer bis hin zur Älplerfamilie, die sich einen Alltag abseits des Pilatus kaum vorstellen kann. Doch auch dort oben bleibt die Zeit nicht stehen: Die alten Oldtimer-Triebwagen - seit 1937 Jahren im Einsatz - müssen einer modernen Flotte weichen. Statt Mechanik und Tradition übernimmt dann die Technologie das Steuer. Für Oldtimer-Liebhaberin und Lokführerin Nicole Flühler ein schmerzhafter Abschied.
Im Wallis, an der Grenze zu Italien, liegt ein Sehnsuchtsort für viele Reisende: das Matterhorn. Mit seiner unverwechselbaren Pyramidenform gehört es zu den berühmtesten Bergen weltweit. Das Matterhorn zieht jedes Jahr Millionen Menschen an. Die beste Sicht auf den von den Einheimischen liebevoll "Horu" genannten Viertausender hat man während der Fahrt mit der Gornergratbahn. Das Filmteam begibt sich auf eine Reise mit dieser Bergbahn. Diese fährt vom mondänen Wintersportort Zermatt von 1600 Metern über Meer in einer guten halben Stunde bis auf das Gornergrat auf 3100 Metern über Meer und ist nach der Jungfraubahn die zweithöchste Bergbahn Europas. Durch die spektakuläre Erstbesteigung des Engländers Edward Whymper und seiner Seilschaft 1865 zu dramatischer Berühmtheit gekommen, setzte ein wahrer Ansturm auf das Matterhorn ein, der 1896 zum Bau der elektrisch betriebenen Zahnradbahn auf das Gornergrat führte, von wo aus man den mit Abstand besten Ausblick auf den eindrücklichen Berg hat. Bereits zu nachtschlafender Zeit herrscht im Depot in Zermatt Hochbetrieb. Ab dem frühen Morgen befördert die Gornergratbahn Sommers wie Winters täglich Hunderte von Touristen aus nah und fern. Lokführer Marc von Dach präsentiert im Film sein Lieblingspanorama. Unterwegs trifft das Filmteam Menschen, deren Leben eng mit dem Berg und der Bahn verknüpft sind: den Gleisarbeiter Silvano Schnidrig, der für den aufwändigen Unterhalt der Schienen verantwortlich ist, oder die Hirtin Deborah Kressebuch und ihre eigenwilligen Schwarznasenschafe. Am Riffelsee erlebt das Team magische Momente im Morgengrauen, und es darf einem Bartgeier-Jungen bei seinen Flugversuchen zuschauen. Und über allen Augenblicken, den Menschen und ihren Geschichten thront das imposante Matterhorn - Landmarke, Aushängeschild und Signum der Schweizer Alpen.
Mit Bedacht geht es auf dem Schienennetz der Rigi-Bahnen zu. Dort verkehrt der imposanteste historische Fuhrpark der Schweizer Bergbahnen. Die Rigi-Bahn war die erste Zahnradbahn Europas. Damals wie heute schlängeln sich die Schienen von Art-Goldau über die Ostflanke des Bergs auf den Gipfel der Rigi-Kulm. Die Bergfahrt im legendären Triebwagen "Sächsi" mit der Lokführerin Selina Gehrig bietet den Passagieren eine unvergessliche Reise. Über Viadukte, vorbei an Wasserfällen, entlang schroffer Felswände und zahlreicher "Trainspotter", für die die alten Rigi-Wagen ein ideales Fotomotiv bieten, schiebt die Lok den Zug bergwärts. Entlang ihrer Reise trifft man auf Menschen, deren Alltag unzertrennlich mit der Bahn verbunden ist: vom Gleisarbeiter über den Bierbrauer bis zur Bergschullehrerin. Am Gipfel angekommen gibt es einen fliegenden Wechsel, denn hinunter geht es auf der anderen Seite des Bergs mit der neuesten Generation an Zügen und Technologie. Dabei offenbaren sich der atemberaubende Ausblick über den Vierwaldstättersee und eine faszinierende alpine Flora mit enormer Vielfalt, und viele Mitreisende erzählen vom Leben auf dem Berg und mit der Bahn. Schweizer Bergbahnen fahren durch majestätische Landschaften und winden sich auf spektakuläre Gipfel. Sie beeindrucken mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition, Technik und Natur. Und ziehen Menschen in ihren Bann. Mit viel Dampf, Schweiß und Fingerspitzengefühl befahren auch heute noch historische Loks und Triebwagen aus dem 19. Jahrhundert regelmäßig die Strecken. Genauso wie ihre modernen Nachfolger, die mit dem neuesten Stand der Technik und Technologie glänzen.
Für Konzertpianistin Kate bricht die Welt zusammen, als sie die Diagnose ALS erhält. Durch die unheilbare Nervenkrankheit muss sie ihren geliebten Beruf aufgeben und wird zum Pflegefall. Da sie sich von fachkundigen Betreuerinnen bevormundet fühlt, stellt Kate die chaotische Studentin Bec ein. Deren taktlose Art erfordert viel Geduld, doch Kate fühlt sich nicht nur als Patientin. Fortan meistern beide zusammen die Herausforderungen des Lebens. Das Leben der ehrgeizigen Kate scheint genau nach Plan zu verlaufen: Als Konzertpianistin feiert sie große Erfolge, und privat hat sie in dem ebenso gut aussehenden wie sensiblen Evan einen Traummann gefunden. Als sie wegen Beschwerden in den Händen ihren Arzt aufsucht, erhält sie unvermittelt eine erschütternde Diagnose: Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS. Es dauert nicht lange, bis Kate aufgrund dieser unheilbaren Erkrankung des motorischen Nervensystems ihren Beruf nicht mehr ausüben kann. Damit nicht genug, selbst im Alltag braucht sie zusehends fremde Hilfe. Von professionellen Pflegekräften fühlt sich Kate allerdings bevormundet und bemitleidet. Lieber gibt sie den Job der chaotischen Studentin Bec, die zwar beim Vorstellungsgespräch zu spät kommt und auch sonst ihr Leben nicht wirklich im Griff hat, Kate aber auf Anhieb sympathisch ist. Obwohl Bec sich zunächst wenig Mühe gibt und durch Taktlosigkeiten auffällt, zeigt Kate eine Engelsgeduld. Ihr gefällt es, normal und nicht wie eine Schwerkranke behandelt zu werden. So entwickelt sich allmählich zwischen den gegensätzlichen Frauen eine vertrauensvolle Beziehung. Die disziplinierte Pianistin findet durch ihre unkonventionelle Pflegerin neue Lebensfreude, während diese von Kate lernt, ihr Schicksal entschlossener in die Hand zu nehmen. Als es zwischen Kate und Evan zum Bruch kommt, steht Bec ihr bei. Weil sich der Krankheitszustand aber weiter verschlechtert, müssen die beiden Frauen eine schwerwiegende Entscheidung treffen. Auf sensible und lebensnahe Weise erzählt "Das Glück an meiner Seite" die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft. Zugleich schildert er den Kampf einer Frau, die trotz einer unheilbaren Krankheit ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben führen will. Regisseur George C. Wolfe hält dabei die Balance zwischen rührenden und heiteren Momenten. Dank der zweifachen Oscarpreisträgerin Hilary Swank und der talentierten Emmy Rossum bietet der Film großes Schauspielerkino.
Der Glamour der Modewelt, der Zauber des Moments in Polaroids, Landschaften, die aussehen wie nicht von dieser Welt: Der "Museums-Check" besucht die drei wichtigsten Foto-Institutionen Berlins. Markus Brock entdeckt die Welt der Fotografie im Museum für Fotografie, in der Helmut Newton Stiftung und im C/O Berlin. Zu Gast ist die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau, eine der beliebtesten Darstellerinnen in Deutschland. Das Berliner Museum für Fotografie ist seit seiner Eröffnung 2004 zum Publikumsmagneten für Fotoliebhaber aus aller Welt avanciert. Das neoklassizistische Museumsgebäude von 1908/09, einst ein Offizierskasino, beherbergt die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek und die Helmut Newton Stiftung. Die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek ist eine der bedeutendsten fotografischen Sammlungen in Deutschland und umfasst Werke aus über 150 Jahren Fotogeschichte. Zu sehen sind unter anderem historische Daguerreotypien, Werke bedeutender Pioniere wie Karl Blossfeldt bis hin zu zeitgenössischer Werbe- und Industriefotografie. Die beiden unteren Etagen des Museums für Fotografie bespielt die Helmut Newton Stiftung. Newton gründete sie 2003, um sein fotografisches Werk zu bewahren, mit Sitz in Berlin als Hommage an seine Geburtsstadt. 1938 hatte er als Jude überstürzt Berlin verlassen und kehrte 65 Jahre später erstmals als weltberühmter Modefotograf zurück. Seit Newtons Tod 2004 in Los Angeles ist sein Gesamtwerk in der Stiftung in Berlin untergebracht. Ergänzt durch die Werke seiner Frau und ebenfalls erfolgreichen Fotografin June Newton alias Alice Springs. Die Dauerausstellung "Helmut Newton's Private Property" zeigt neben seinen Kameras auch Newtons eigene Foto- und Kunstsammlung, seine Bibliothek, Ausstellungsplakate und Teile seines Büros in Monte Carlo. In der aktuellen Gruppenausstellung "Polaroids" (7.3.-27.7.2025) sind neben den Werken von Helmut Newton zahlreiche Polaroids internationaler Fotografinnen und Fotografen wie Sandi Fellman und Charles Johnstone zu sehen. Polaroids gelten wegen ihrer schnellen Verfügbarkeit als analoge Vorläufer der digitalen Fotografie. Helmut Newton nutzte sie bei Mode-Shootings als Ideenskizzen. Der "Museums-Check" besucht außerdem C/O Berlin. Die 2000 gegründete gemeinnützige Stiftung feiert 2025 ihr 25-jähriges Bestehen. Das Ausstellungszentrum für Fotografie und visuelle Medien ist seit 2014 im Amerika Haus beheimatet, dem ehemaligen Kulturzentrum der USA in Charlottenburg. Die aktuelle Sonderausstellung "A World in Common. Contemporary African Photography" zeigt Werke von 22 Künstlerinnen und Künstlern, die die kulturelle Vielfalt Afrikas in Fotos und Videos abseits gängiger Stereotypen widerspiegeln. "Ich spiele mit Leib und Seele!", sagt die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau über sich selbst - und das überträgt sich auf das Publikum. Sie ist vielfach preisgekrönt und vor allem bekannt als Kommissarin Katrin König in "Polizeiruf 110". Geboren in Elmshorn, lebt sie seit vielen Jahren in Berlin. Ihre Karriere begann sie 1998 am Wiener Burgtheater und schaffte mit dem Film "Ende der Saison" (2000) den Durchbruch vor der Kamera. Sie liebt es, starke, eigenwillige Frauen mit Ecken und Kanten zu verkörpern und meint: "Es ist wichtig, dass mehr Frauen ihre Geschichte erzählen und dass auch mehr Frauen in meinem Alter gezeigt werden." Im "Museums-Check" spricht sie mit Markus Brock unter anderem über weibliche Klischees in der Fotografie.
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
4000 Meter hoch im Himalaja liegt das alte Königreich Mustang. Die jahrhundertealten Klöster und Tempel bilden das Fundament einer einzigartigen tibetischen Kultur auf nepalesischem Boden. "NZZ Format" lädt die Zuschauer zu einer abenteuerlichen Reise in eine vergessene tibetische Region ein. Sie führt zu Zeremonien in jahrhundertealten Tempeln mit den schönsten Wandmalereien Asiens und unbezahlbaren Schätze in verfallenen Königspalästen. Nach und nach verfielen die Klöster und Tempel im Königreich Mustang im harschen Klima und mit ihnen diese einzigartige Kultur. Erst eine Restauration der Klöster in den vergangenen Jahren hat eine kulturelle Renaissance ausgelöst. Der italienische Meisterkonservator Luigi Fieni und sein Freund Tsewang Bista, der Neffe des letzten Königs von Mustang, reisen vier Wochen lang durch das ehemalige Königreich im Norden Nepals. Die beiden Freunde haben eine gemeinsame Mission: die Kultur Mustangs für zukünftige Generationen zu bewahren. Denn vor allem das benachbarte China hat das gegenteilige Interesse und möchte verhindern, dass Mustang Exiltibetern als Zufluchtsort dient.
Der "Palau de la Música Catalana" in Barcelona gilt als einer der weltschönsten Konzertsäle. Eingeweiht wurde er 1908 mit einem Konzert, das Richard Strauss persönlich dirigierte. Er wurde von einem der führenden Baumeister der katalanischen Jugendstilarchitektur, Lluís Domènech i Montaner, entworfen und gilt als ein herausragendes Beispiel des Modernisme. Die Dokumentation erzählt die Geschichte des UNESCO-Welterbes. Der "Palau de la Música Catalana" ist eigentlich das Vereinshaus des Chores "Orfeo Catala". Davon zeugt eine riesige Figurenkaskade, die am Fassadeneck dieses einzigartigen Gebäudes in die engen Gassen der Altstadt ragt. Die Figurenkaskade an dem Gebäude ist eine allegorische Darstellung des katalanischen Volkslieds "La Cançó Popular Catalana". Den Giebel der Front schmückt ein koloriertes Mosaik, das in vollendeter Jugendstilmanier den Gesangverein darstellt. Man muss den Kopf weit in den Nacken legen, um alle Details in der filigranen Fassade mit ihrer auf die Spitze getriebene Dekor- und Formfülle zu entdecken. Ein durchscheinendes Gebäude, bei dem die Wandflächen aufgelöst anmuten, überall farbiges Glas und buntes Fliesenmosaik. In einer Umgebung altertümlicher Häuser scheint eine bunte Fantasieblume aufzublühen. 600.000 Besucher steigen jährlich vom offenen Vestibül über die breiten marmornen Stufen des Treppenhauses empor, um sich von dem dekorativen Reichtum des weitgeschwungenen Konzertsaals bezaubern zu lassen, und es sind nicht nur Konzertbesucher. Das Auge des Betrachters kann sich in dem künstlichen Gartenparadies der großen Glasfenster verirren, sich in den Porzellanblüten der Deckenornamente verfangen oder sich vom idealisierten Chor junger Frauen im zentralen Oberlicht, das die Sonne darstellt und selbst vom Sonnenlicht erleuchtet wird, blenden lassen. Es ist ein Konzertsaal, in dem man die Musik mit offenen Augen hören soll. Dass sich ein Gesangverein dieses großartige Gebäude ohne staatliche Unterstützung erbauen lassen konnte, lässt sich mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Barcelonas Ende des 19. Jahrhunderts und der gleichzeitig erwachten allgemeinen Begeisterung für die katalanische Sache erklären. Reiche Großindustrielle förderten die eigenständige lokale Kultur. Sie investierten vor allem in aufsehenerregende Bauwerke in modernem Stil, und wurden die "Pflegeeltern" der aus der Tradition ausbrechenden jungen Architekten. Damit war Barcelona die Hochburg des Modernisme, des spanischen Jugendstils, der auch eine Demonstration der kulturellen Eigenart der Katalanen war. Der Jugendstil in dieser Stadt war politisch. Heute ist er historisch. Und er ist sehenswert.
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
In "Nuhr im Ersten" seziert Dieter Nuhr messerscharf politische Unzulänglichkeiten, thematische Abseitigkeiten und den verlässlichen Irrwitz des Alltags. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus Kabarett und Comedy geschieht dies auf gewohnt anspruchsvoll-bissige, unterhaltsame und vor allem witzige Art und Weise. Denn Humor ist, nicht nur, aber vor allem in Krisenzeiten ein wichtiger Begleiter.
In "Bosetti Late Night" nimmt Sarah Bosetti die aktuelle gesellschaftliche Debatte satirisch auseinander, entstaubt sie, poliert sie und setzt sie wieder neu zusammen. Willkommen zur einzigen Satireshow Deutschlands, die nicht nur über Gendern, Cancel Culture, Klima und Wärmepumpen spricht - sondern darüber, wie über diese Themen gesprochen wird! Bosettis Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Poesie und die Komik des Streits auf den Punkt bringen. Diese Stärke wird in der Show ausgespielt, indem ihre satirischen Monologe über gesellschaftlich relevante Themen erweitert werden: Sie lädt prominente Gäste aus dem aktuellen Diskurs zum Talk und involviert das Publikum in die Debatte - vorab darf über Social Media die Sendung mitgeprägt werden, und für das Studiopublikum gibt es einen "Bullshit-Button". 2024 wurde die Late Night Show mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.
Im April geht das Anstaltsteam an die satirische Front der aktuellen Kriegsdebatte. Auf- oder Abrüstung? Relaunch der Wehrpflicht? Maike Kühl und Max Uthoff gehen den heißesten Fragen nach. Dabei absolvieren sie gemeinsam mit Eva Karl Faltermeier, Ninia LaGrande und Severin Groebner ihre kabarettistische Gesinnungsprüfung.
Achtung Ü18! Handschellen gibt es nämlich nicht nur bei der Polizei: In der neuesten "Ladies Night" taucht Lisa Feller in die Geschichte der Sextoys ein. Mit dem Thema "Gendern" fasst Birgit Süß ein ganz heißes Eisen an. Überfüllte Bahnen können auch lustig sein, findet Katinka Buddenkotte. Hildegart Scholten wird geghostet. Was das Wort "Geist" im Datingleben zu suchen hat, erklärt sie. Paula Paula räumt mit dem Märchen Penisneid auf.
Der Personalberater Roger Brown verdient sich durch gut geplante Kunstdiebstähle etwas dazu. Beim Raub eines kostbaren Rubens' merkt er zu spät, dass er in eine Falle geraten ist. Der abgründige Thriller stammt aus der Feder des Norwegers Jo Nesbø, einem der erfolgreichsten nordischen Krimiautoren. In der Titelrolle überzeugt Aksel Hennie als Antiheld, der Komplexe durch Arroganz und Schikane kompensiert. Roger Brown hat vieles, wovon andere nur träumen. Er lebt in einer stilvollen Bauhaus-Villa und ist mit der blendend aussehenden Galeristin Diana verheiratet. Leider misst er nur 1,68 Meter und muss sich die Zuneigung seiner um einiges größeren Gattin mit Luxusgeschenken erkaufen, für die selbst sein üppiges Salär als erfolgreicher Headhunter nicht ausreicht. Den aufwendigen Lebensstil finanziert der arrogante Personalmanager durch perfekt organisierte Kunstdiebstähle. Informationen für seine jeweiligen Einbrüche sammelt Roger in Bewerbungsgesprächen, bei denen er seine betuchten Klienten auf ihre Kunstbestände hin aushorcht. Sein alter Freund Ove, den er bei einer Überwachungsfirma eingeschleust hat, muss dann nur noch die Alarmanlage zur vereinbarten Zeit deaktivieren. Bisher lief alles glatt, und der nächste Fischzug ist schon in Planung: Über die Galerie seiner Frau lernt Roger den smarten Holländer Clas Greve kennen, der ein geeigneter Kandidat für den Geschäftsführerposten einer GPS-Firma ist und außerdem einen kostbaren Rubens besitzt. Zu spät bemerkt Roger, dass er mit dem Raub des Gemäldes in eine heimtückische Falle getappt ist, die aus dem Headhunter einen gnadenlos Gejagten macht. Das perfekt getimte Drehbuch geizt nicht mit rabenschwarzem Humor und gipfelt in einer albtraumartigen Hatz, bei der die Verfolgungsjagd auf skandinavische Weise neu definiert wird.
Der Pilatus südlich von Luzern ist eines der eindrücklichsten Bergmassive der Zentralschweiz. Er bietet seit Ende des 19. Jahrhunderts mit der steilsten Zahnradbahn der Welt Nervenkitzel. Seit 1889 fährt die Pilatus-Bahn mit großem Landschaftskino von Alpnachstad auf den Pilatus Kulm und bewältigt dabei mehrere Streckenabschnitte mit 48 Prozent Steigung. Das ist bis heute Weltrekord. Möglich wurde das nur dank einer ausgefeilten Technik. Bei dieser Technik greifen die Räder seitlich in die Zahnstange, um die Sicherheit zu gewährleisten. Mit Lokführerin Nicole Flühler geht es schon frühmorgens ins Depot, um den Wagen für die erste Ausfahrt parat zu machen. Mit ihren Gästen und viel Begeisterung im Gepäck geht es dann hinauf auf über 2000 Meter über dem Meer. Die Fahrt bietet ein spektakuläres Szenario, für das Gäste aus fern und nah anreisen. Die Fahrt mit der Pilatus-Bahn gilt als touristisches Highlight in der Region. Die Dokumentation der Reihe "Spektakuläre Bergbahnen der Schweiz" lädt zu einer beeindruckenden Fahrt mit der Pilatus-Bahn ein. Außerdem stellt sie Menschen vor, die am und mit dem Pilatus leben und eine innige Beziehung zum "Drachenberg" pflegen: von den "Pilatuswächtern" über den Steinbockflüsterer bis hin zur Älplerfamilie, die sich einen Alltag abseits des Pilatus kaum vorstellen kann. Doch auch dort oben bleibt die Zeit nicht stehen: Die alten Oldtimer-Triebwagen - seit 1937 Jahren im Einsatz - müssen einer modernen Flotte weichen. Statt Mechanik und Tradition übernimmt dann die Technologie das Steuer. Für Oldtimer-Liebhaberin und Lokführerin Nicole Flühler ein schmerzhafter Abschied.
Im Wallis, an der Grenze zu Italien, liegt ein Sehnsuchtsort für viele Reisende: das Matterhorn. Mit seiner unverwechselbaren Pyramidenform gehört es zu den berühmtesten Bergen weltweit. Das Matterhorn zieht jedes Jahr Millionen Menschen an. Die beste Sicht auf den von den Einheimischen liebevoll "Horu" genannten Viertausender hat man während der Fahrt mit der Gornergratbahn. Das Filmteam begibt sich auf eine Reise mit dieser Bergbahn. Diese fährt vom mondänen Wintersportort Zermatt von 1600 Metern über Meer in einer guten halben Stunde bis auf das Gornergrat auf 3100 Metern über Meer und ist nach der Jungfraubahn die zweithöchste Bergbahn Europas. Durch die spektakuläre Erstbesteigung des Engländers Edward Whymper und seiner Seilschaft 1865 zu dramatischer Berühmtheit gekommen, setzte ein wahrer Ansturm auf das Matterhorn ein, der 1896 zum Bau der elektrisch betriebenen Zahnradbahn auf das Gornergrat führte, von wo aus man den mit Abstand besten Ausblick auf den eindrücklichen Berg hat. Bereits zu nachtschlafender Zeit herrscht im Depot in Zermatt Hochbetrieb. Ab dem frühen Morgen befördert die Gornergratbahn Sommers wie Winters täglich Hunderte von Touristen aus nah und fern. Lokführer Marc von Dach präsentiert im Film sein Lieblingspanorama. Unterwegs trifft das Filmteam Menschen, deren Leben eng mit dem Berg und der Bahn verknüpft sind: den Gleisarbeiter Silvano Schnidrig, der für den aufwändigen Unterhalt der Schienen verantwortlich ist, oder die Hirtin Deborah Kressebuch und ihre eigenwilligen Schwarznasenschafe. Am Riffelsee erlebt das Team magische Momente im Morgengrauen, und es darf einem Bartgeier-Jungen bei seinen Flugversuchen zuschauen. Und über allen Augenblicken, den Menschen und ihren Geschichten thront das imposante Matterhorn - Landmarke, Aushängeschild und Signum der Schweizer Alpen.
Mit Bedacht geht es auf dem Schienennetz der Rigi-Bahnen zu. Dort verkehrt der imposanteste historische Fuhrpark der Schweizer Bergbahnen. Die Rigi-Bahn war die erste Zahnradbahn Europas. Damals wie heute schlängeln sich die Schienen von Art-Goldau über die Ostflanke des Bergs auf den Gipfel der Rigi-Kulm. Die Bergfahrt im legendären Triebwagen "Sächsi" mit der Lokführerin Selina Gehrig bietet den Passagieren eine unvergessliche Reise. Über Viadukte, vorbei an Wasserfällen, entlang schroffer Felswände und zahlreicher "Trainspotter", für die die alten Rigi-Wagen ein ideales Fotomotiv bieten, schiebt die Lok den Zug bergwärts. Entlang ihrer Reise trifft man auf Menschen, deren Alltag unzertrennlich mit der Bahn verbunden ist: vom Gleisarbeiter über den Bierbrauer bis zur Bergschullehrerin. Am Gipfel angekommen gibt es einen fliegenden Wechsel, denn hinunter geht es auf der anderen Seite des Bergs mit der neuesten Generation an Zügen und Technologie. Dabei offenbaren sich der atemberaubende Ausblick über den Vierwaldstättersee und eine faszinierende alpine Flora mit enormer Vielfalt, und viele Mitreisende erzählen vom Leben auf dem Berg und mit der Bahn. Schweizer Bergbahnen fahren durch majestätische Landschaften und winden sich auf spektakuläre Gipfel. Sie beeindrucken mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition, Technik und Natur. Und ziehen Menschen in ihren Bann. Mit viel Dampf, Schweiß und Fingerspitzengefühl befahren auch heute noch historische Loks und Triebwagen aus dem 19. Jahrhundert regelmäßig die Strecken. Genauso wie ihre modernen Nachfolger, die mit dem neuesten Stand der Technik und Technologie glänzen.
Im Herzen des Tessins liegt das malerische Bavonatal. Dort stoßen Wanderer auf überwältigende Naturschönheiten, steile Felswände und Steinblöcke so groß wie Einfamilienhäuser. Das Tal bezaubert mit seiner urwüchsigen und magischen Atmosphäre. Als Seitental der Maggia zählt es zu einer der schönsten alpinen Kulturlandschaften des Alpenbogens. Im Sommer verwandelt sich das Bavonatal zum Wanderparadies. Das Bavonatal ist bekannt für seine malerischen Weiler, die traditionell nur im Sommer bewohnt sind. Die kalten Wintermonate verbringen die Bavonesi in Cavergno, am Taleingang. Dieses Hin und Her zwischen Dorf und Tal wird "Transhumanz" genannt. Jedes Jahr Anfang Mai eröffnet eine historische Prozession die warme Jahreszeit und somit die Wandersaison. Die Prozession von Gannariente wird seit dem 16. Jahrhundert durchgeführt und von Generation zu Generation weitergegeben. Sie führt von Weiler zu Weiler und von Kapelle zu Kapelle. An jeder wird dem Heiligen der Kapelle ein Gesang gewidmet und ein Gebet gesprochen. Die Bewohner des Tals, die Bavonesi, haben sich seit jeher mit der rauen Natur arrangiert. Das Leben im Bavonatal ist auch heute noch geprägt von Einfachheit und harter Arbeit. Nicola Ambrosini, ein junger Bauer, hat vor zwei Jahren einen Hof übernommen. Mittlerweile hat der gebürtige Bavoneso 140 Ziegen, die er bis vor Kurzem täglich fünf Stunden lang von Hand melken musste. Das Tal ist, obwohl zuhinterst im Tal ein Kraftwerk Strom für das Tessin produziert, nicht ans Stromnetz angeschlossen. Deshalb wohnen auch nur sechs Menschen das ganze Jahr über im Bavonatal. Wer das will, muss eine Einverständniserklärung unterschreiben, mit der man einwilligt, auf die Dienstleistungen der Gemeinde zu verzichten. Die Bavonesi wussten die unwirtliche Umgebung zu nutzen. Überall sieht man Steintreppen, die in die Höhe führen. Diese benutzten die Einheimischen, um mit ihren Tieren auf die Alpweiden zu gelangen. Diese schwindelerregenden Treppen und die "Rusticos", die Gebäude in traditioneller Bauweise, gehören zum Kulturgut des Bavonatals. Damit diese Zeugen der Vergangenheit erhalten bleiben, setzt sich die Stiftung "Val Bavona" ein. Das Bavonatal steht symbolisch für ein Leben im Einklang mit der Natur, für Tradition und für die Wertschätzung des Einfachen. Es ist ein Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint und wo man die Seele baumeln lassen kann. Das Tal bietet eine seltene Gelegenheit, unberührte Natur zu erleben und gleichzeitig Einblick in ein Leben zu erhalten, das sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Ein Besuch im Bavonatal ist nicht nur eine Reise durch eine atemberaubende Landschaft, sondern auch eine Reise zurück in die Zeit.
Der Fluss Doubs hat sich über Jahrhunderte tief ins Gestein des Jura gefressen. Die idyllische Flusslandschaft bezaubert mit einer vielfältigen Fauna und Flora. Der Doubs fließt von Frankreich in die Schweiz und durchquert auf 68 Kilometern die Westschweizer Kantone Neuenburg und Jura. Auf dieser Länge kann die Naturlandschaft in vier Tagen erkundet werden. Auf rund 30 Kilometern markiert der Fluss die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich. Ob zu Fuß, per Fahrrad, im Kanu oder auch zu Pferd - entlang des Doubs gibt es viel zu entdecken. Im Waldreservat "La Theusseret" wird die Natur sich selbst überlassen. Sie leidet jedoch zusehends unter verschiedenen Umwelteinflüssen: Wenig Wasser und hohe Wassertemperaturen machen dem Fluss und den aquatischen Lebewesen zu schaffen. Deshalb wurde das Projekt "Doubs Vivant" - "Lebendiger Doubs" - ins Leben gerufen. Vor allem die Population des Aprons reduzierte sich in den vergangenen Jahren stetig auf ein alarmierend tiefes Niveau. Der Apron, auch bekannt als Rhone-Streber, gilt als eines der am stärksten gefährdeten Wirbeltiere Europas. Er ist streng geschützt. Die Jurassier sehen ihn nicht einfach als einen Fisch - es ist der "König des Doubs". Das Bundesamt für Umwelt, die zwei Kantone Neuenburg und Jura sowie die Umweltorganisationen WWF und Pro Natura haben beschlossen, den genetisch einzigartigen Apron zu suchen, um ihn vor dem Aussterben zu bewahren. Céline Barrelet vom Schweizerischen Fischereiverband leitet die Suchaktionen. Für sie ist klar: "Im Doubs gibt es ihn bestimmt noch. Nicht mehr viele Individuen, leider. Ich denke, dass dies die letzte Chance ist, den Apron zu retten." Viviane Froidevaux arbeitet beim "Regionalen Naturpark Doubs". Sie leitet das Projekt der Wiederansiedelung der "fritillaria meleagris", der Schachblume. In Zusammenarbeit mit dem "Botanischen Garten Jurassica" von Pruntrut soll die vom Aussterben bedrohte Pflanze neu angesiedelt werden, damit sie sich langfristig natürlich fortpflanzen kann. Kurz vor dem Grenzdorf Goumois liegt der "Moulin Jeanottat", das Anwesen der Familie Dubail. Pierre ist 1939 in diesem Haus geboren. Bis 2003 betrieb er am Wanderweg mit seiner Frau Gabrielle ein Fischrestaurant, das bei Wanderern sehr beliebt war. Eine kleine Tafel mit der Inschrift "Douane Suisse" zeugt vom wohl kleinsten Grenzübertritt zwischen Frankreich und der Schweiz. Die Familie hatte eine Spezialbewilligung, um die Gäste mit ihrem Boot über den Doubs nach Frankreich zu bringen. Pierre erzählt vom Zweiten Weltkrieg, als Schmuggler im Juragebiet ein einfaches Spiel hatten, weil der Doubs leicht zu überqueren war. Der Fluss fließt mal sanft, mal etwas wilder durch ein Naturschutzgebiet, in dem Auengebiete von nationaler Bedeutung liegen. Eingebettet in ein traumhaftes Wander-, Bade-, Fischer- und Pferdeparadies lädt der Doubs ein zum Auftanken und Entspannen. Unberührte Natur abseits der Zivilisation: So präsentiert sich die Wanderung entlang des Doubs. Die Jurassier sind stolz auf diese Naturperle und schützen sie mit aller Kraft.