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TV Programm für 3sat am 06.07.2026

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Schweizer Hundegeschichten: Herdenschutzhunde - Die alpinen Beschützer gegen Wolf & Co. 15:35

Schweizer Hundegeschichten: Herdenschutzhunde - Die alpinen Beschützer gegen Wolf & Co.

Tiere

Die zweiteilige Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Mensch und Hund. Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die für das Seelenheil und Sicherheit sorgen. So sieht der Herdenschutzhund die Schafe als seine Familie und nicht den Urvater Wolf, den er, wenn es sein muss, bis aufs Blut bekämpft. Es ist frühmorgens. Noch liegt Nebel über den satten grünen Wiesen. Er streift langsam durch die Herde, beobachtet die Umgebung, bleibt immer wieder stehen und versucht verdächtige Gerüche auszumachen. Es ist Bello, der alte Herdenschutzhund. Irene Jauch ist die Hirtin der Alp Oberberg im Kanton Uri. Nach dem Wolfsangriff im Jahr 2015 hat sie den Alpbetrieb von ihrer Schwiegermutter übernommen und setzt seither auf die tatkräftige Unterstützung von Herdenschutzhunden. Das Filmteam begleitet sie und ihre Hunde bei ihrer Arbeit auf der Alp und gibt einen Eindruck von der atemberaubenden Idylle, aber auch von der harten Arbeit, die die Präsenz des Wolfes im Land mit sich bringt. David Gerke ist einer der wenigen Schäfer, die den Wolf in der Schweiz verteidigen. Er weiß um die Angst und den Mehraufwand der Hirtinnen und Hirten im Land, sieht die Existenz des Wolfs aber als natürliche und für die Regulierung des Wildtierbestands notwendige Fügung. Alfred Bernet züchtet Herdenschutzhunde italienischer Abstammung und bildet sie aus. Weil die Hunde die beste Option gegen Wolfsangriffe zu sein scheinen, steigt deren Nachfrage mit der Ausbreitung des Wolfs stark an. Die Herausforderung für Bernet besteht darin, Quantität und Qualität unter einen Hut zu bringen. Daniel Brechbühl gibt seine Schafe seit Jahren zu Irene Jauch auf die Alp. Auch ihm sitzt der Schock des Wolfsangriffs von 2015 noch immer in den Knochen. Die Herdenschutzhunde und zusätzlichen Schutzmaßnahmen von Seiten der Hirtin stimmen ihn jedoch positiv. Er besucht seine Schafe auf der Alp Oberberg und unterzieht sie einer Hufpflege.

Danach

Schweizer Hundegeschichten: Der Bernhardiner vom Großen Sankt Bernhard - Weit mehr als ein Mythos 16:27

Schweizer Hundegeschichten: Der Bernhardiner vom Großen Sankt Bernhard - Weit mehr als ein Mythos

Tiere

Ein treuherziger Blick und ein Fässchen um den Hals: Der Bernhardiner ist der Nationalhund der Schweiz. Die zweite Folge stellt Besitzer von Bernhardinern vor. Bernhardiner haben ihre Bekanntheit vor allem dem berühmten "Barry I" zu verdanken, der in seinem Hundeleben 40 Menschenleben gerettet hat. Daher ist es auch heute noch in den Köpfen der Schweizer, dass er als Lawinenhund unzählige Menschenleben rettet. Doch das ist schon lange nicht mehr so. Der heutige Bernhardiner ist viel zu groß und zu schwer für die Lawinensuche. Daher hat er eine neue Aufgabe bekommen, nämlich als Sozialhund. Claudia Müller lebt mit ihren zwei Bernhardinerhunden Alba und Halix sowie ihrem Wolfshund Tarek in einem kleinen Dorf namens "Fang" im Kanton Wallis. Claudia ist ausgebildete Heilpädagogin und hat sich in Richtung "tiergestützte Interventionen" spezialisiert. Sie führt mit ihrer Bernhardinerhündin verschiedene Sozialeinsätze in verschiedenen Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Spital Brig, durch. Toni Britschgi lebt mit seinen drei Bernhardinerhunden Emma, Sofie und Bubbel in St. Antönien. Diese Gemeinde befindet sich auf 1450 Metern über dem Meer im Kanton Graubünden. In der unberührten Natur befindet sich der "Michelshof". Dieses Berggasthaus ist die Grundlage der Existenz, die sich Britschgi zusammen mit seiner Frau Käthi aufgebaut hat. Seit Käthis Tod führt er den Berggasthof Michelshof allein weiter. Die zweiteilige Dokumentation "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Sie porträtiert bemerkenswerte Hunde und ihre Besitzer. Hunde, die fernab vom lauten Trubel der Orte für Seelenheil und Sicherheit sorgen.

Schweizer Hundegeschichten: Laufhund Lilly und die Appenzeller 17:18

Schweizer Hundegeschichten: Laufhund Lilly und die Appenzeller

Tiere

Die Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die fernab vom lauten Menschentrubel für Seelenheil und Sicherheit sorgen. Schweizer Laufhunde werden zum Beispiel von der Polizei bei der Personensuche eingesetzt. Lilly ist aufgeregt, es geht auf Hasenjagd. "Ob wir wirklich einen Hasen erwischen, ist Nebensache", sagt Fritz Keller. Er ist der Besitzer der Laufhündin Lilly. Er kennt sie bestens und weiß, dass sie eine besondere Hündin ist. Wenn sich Fritz Keller früh morgens bereit für die Pirsch macht, scheint Lilly mit ihm zu sprechen. Die Laute, die sie dann von sich gibt, erinnern an die menschliche Sprache. Lilly gehört zur Rasse der Laufhunde, eine Schweizer Hunderasse, die in den letzten Jahrzehnten beinahe ausgestorben wäre. Vorgaben in der Hundezucht bewirkten, dass die Schweizer Jäger zunehmend auf andere Rassen setzten. Vier Varietäten des Schweizer Laufhundes existieren heute noch: Berner Laufhund, Jura Laufhund, Luzerner Laufhund und Schwyzer Laufhund. Alle haben sie einen außergewöhnlichen Geruchsinn und sind sehr ausdauernd. Pierre Alain Troillet ist einer der Zu¨chter, der erkannte, dass die Laufhunde mehr können, als nur durch den Wald zu stöbern. Der Walliser erfreut sich dieser Tage an einem Wurf. Er hat keine Probleme, Abnehmer für die Tiere zu finden. Als Begleiter fu¨r naturbegeisterte Menschen ist der zutrauliche Laufhund bestens geeignet und inzwischen wieder geschätzt. Selbst die St. Galler Kantonspolizei setzt Schweizer Laufhunde bei der Personensuche ein. Gioia heißt die Hündin, welche Lilo Schwarz zurzeit an neue Aufgaben gewöhnt. Gioia sei sehr lernwillig, sagt die Psychologin. Dass Laufhunde einst den Ruf hatten, nicht als Familienhunde zu taugen, hält sie für einen Irrtum. Genau wie Lilly ist auch Gioia anhänglich und zutraulich. Doch wenn es losgeht, auf Hasenjagd, wenn die Berge rufen und die Luft rein und klar ist, dann legen Lilly und Gioia alle Zurückhaltung ab und stürmen los. Stundenlang können sie dann durchs Unterholz rennen, schnüffeln, suchen und laut heulen, wenn sie fündig geworden sind.

Schweizer Hundegeschichten: Ein Appenzeller namens Elvis 18:08

Schweizer Hundegeschichten: Ein Appenzeller namens Elvis

Tiere

Die Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die fernab vom lauten Menschentrubel für Seelenheil und Sicherheit sorgen. So macht die Lernfähigkeit des Appenzeller Bläss ihn zum geeigneten Rettungshund. Den besten Ruf hatte er nicht, der Appenzeller Bläss. Das lag vor allem daran, dass er hauptsächlich als Hofhund eingesetzt wurde. Und so tat er, wie ihm geheißen und bellte Besucherinnen, Wanderer, Postboten und Tierärztinnen an. Dass der Appenzeller Bläss mit seiner charakteristischen Zeichnung, dem schwarzen Fell mit symmetrischen weißen und braunen Abzeichen zum weltweiten Liebling werden könnte, ahnte man lange nicht. Doch inzwischen ist der wohlproportionierte Hund in Deutschland, Holland und Finnland dank seinem lieblichen Aussehen als Familienhund noch populärer als in seiner Heimat. Neben dem Bernhardiner und dem Berner Sennenhund ist der Appenzeller Bläss die beliebteste Schweizer Hunderasse. Für Dina Untersee ist das keine Überraschung. Sie fu¨hrt ein Leben ganz im Zeichen des Appenzellers. Als Vizepräsidentin des Appenzeller Sennenhunde Clubs besitzt sie vier Tiere mit besonderen Namen: Elvis, Presley-Carob, Scarlet und Hakuhauskan Lentävä-Lumikki. Mit Elvis feierte Dina Untersee international Erfolge im Agility. Auch Presley ist erfolgsverwöhnt, er ist mehrfacher Champion in Schönheitswettbewerben. Die Lernfähigkeit des Appenzeller Bläss macht ihn auch zum geeigneten Rettungshund. Raffael Rauber hat seinen Traum wahrgemacht und seine Hu¨ndin zu einer Retterin ausgebildet. Damit konnte er das Image der Rasse endgültig verbessern. Claudia Biedermann kann dies bestätigen, sie ist Präsidentin der Rettungshundeorganisation REDOG. Der Film begleitet Dina Untersee und ihre vier Hunde. Zucht, Ausbildung und Wettbewerbe zeigen die Vielseitigkeit des Appenzellers auf, der einst dazu da war, die verstreuten Bauernhöfe im Appenzellerland zu bewachen.

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Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:19

3sat-Wetter

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3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kaminer Inside: Österreich - Auf der Suche nach dem Heimatgefühl 19:21

Kaminer Inside: Österreich - Auf der Suche nach dem Heimatgefühl

Kunst und Kultur

Bearbeitete Fassung Was ist Heimat? Längst wird sie nicht mehr mit Spießigkeit verbunden, sondern mit dem Wunsch nach Zugehörigkeit. - Eine Suche nach dem Heimatgefühl in den 3sat-Ländern mit Wladimir Kaminer. In Deutschland, Österreich und der Schweiz geht er der Frage nach: Wie unterscheiden sich die Vorstellungen von Heimat von Land zu Land, von Stadt zu Stadt, von Mensch zu Mensch? Die Suche beginnt in Österreich. Für Wladimir Kaminer ist Österreich ein kleines Land mit großer Geschichte. Die Schnitzel müssen groß sein, statt Kaffee bestellt man einen "Verlängerten": natürlich lauter Klischees. Wladimir Kaminer begibt sich auf die Suche nach den wahren Heimatgedanken der Österreicher. Für die einen ist und bleibt Heimat das österreichische "Sound of Music"-Berg-Idyll mit Trachten und Tradition. Andere finden sie im säuerlichen Geschmack von Obstsorten wie Mispeln oder in schwarzhumoriger Wiener Popkultur. Wenn Österreichs selbst ernannter "Volks-Rock-'n'-Roller" Andreas Gabalier zum Konzert ruft, schlüpfen bis zu 75 000 Menschen in Dirndl und Lederhosen. Die Sehnsucht nach der "heilen Welt" wird von ihm perfekt inszeniert und vermarktet. Anders im oberösterreichischen Hallstatt. Dort erfährt Wladimir Kaminer die bröckelnde Fassade der Postkartenidylle "als unwahr, wie in einem Märchen". Seit Hallstatt in China nachgebaut wurde, tummeln sich bis zu eine Million Tagesgäste pro Jahr in der kleinen Gemeinde mit 700 Einwohnern. Die Hallstätter Wirtin Verena Lobisser fühlt sich zwar noch heimisch, doch auch ihr ist der Trubel zu viel. Für Köchin Haya Molcho geht die Heimat, ganz klar, durch den Magen. Am Wiener Naschmarkt hat sie nach zahlreichen kulinarischen Reisen ihre ganz persönliche Heimat gefunden: "Es ist bunt hier. Ich habe die ganze Welt hier. Das ist für mich Heimatgefühl!" Kaminer bereist mit ihr dort die Vielfalt des Geschmacks von Orient und Okzident. Schattige Idylle und sonnige Skurrilität. Karikaturist Gerhard Haderer illustriert Österreichs Seele mit spitzer Feder: "Man kritisiert halt alles, was man liebt. Alles andere kann man ja ignorieren oder ablehnen. Aber ich persönlich verwende ja den Begriff 'Heimat' für mich nicht. In Österreich ist dieser Begriff schon mehrmals missbraucht worden, das darf man nicht vergessen." Um die politische Debatte des Heimatbegriffs kommt Wladimir Kaminer auch mit der Bloggerin Christl Clear nicht herum, die das Internet als ihre "virtuelle Heimat" betrachtet. Man kann demnach auch mehrere Heimaten haben - so wie die digital-österreichische Christl, die sich nicht nur durch ihren Geburtsort als Wienerin definiert, sondern erst durch die "richtige Mischung aus Charme und Grant". Die Dokumentation von Constanze Grießler und Franziska Mayr-Keber zeigt: Heimat kann man sehen, schmecken, riechen, hören und fühlen. Aber für die meisten braucht es für das wahre Heimatgefühl dann doch eher den sechsten Sinn.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

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ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Namibias Naturwunder 20:16

Namibias Naturwunder: Leben am Limit

Tiere

Namibia ist ein Land mit vielen Gesichtern und einzigartigen Geschichten. Diese Naturdokumentation erkundet die endlosen Wüsten und weiten Horizonte des Landes. Die Namib, die älteste Wüste und einer der trockensten Orte der Erde, ist das Reich der Anpassungskünstler. Wer dort überleben will, muss trickreich sein. Trockenheit und Hitze bestimmen das Leben in der Namib. Seit Jahren hat es dort nicht mehr geregnet. Die letzten Wüstenelefanten leiden unter der längsten Dürre seit Jahrzehnten. Nur noch etwa 150 dieser Tiere ziehen durch die Wüste. Angeführt von einer Leitkuh leben sie in kleinen Herden. Täglich wandern sie weite Strecken auf der Suche nach Futter und Wasser. Doch selbst in einem ausgetrockneten Flussbett, mitten im Nirgendwo, finden sie noch etwas Fressbares. Besonders beliebt sind die Früchte des Kameldornbaums, der das ganze Jahr über Früchte, Blätter und Rinde bietet. Die Wüstenelefanten bewegen sich innerhalb der Trockenflüsse, wo noch am ehesten Pflanzen wachsen. Die Sandwüste der Namib ist ein dynamischer Lebensraum. Sicher ist dort nur der Wandel. Der Wind formt die Dünen immer wieder neu und trägt organische Materialien, vor allem abgestorbene Pflanzen, an den Grund der Dünen. Das organische Material ist von großer Bedeutung für die Lebensgemeinschaften der Wüste und eine Masche im Nahrungsnetz der Namib. An wenigen Orten in der Namib wächst eine seltsame Pflanze, die Welwitschie. Obwohl sie anders aussieht, besteht sie nur aus zwei Blättern, wächst extrem langsam und wird im Lauf der Zeit von Wind und Tieren zerfleddert. Einige dieser Pflanzen erreichen ein Alter von über 1000 Jahren und sind auf Wassersparen ausgelegt. Die Küste Namibias ist vollkommen anders als das Landesinnere: Dort treffen die Wellen des Atlantiks auf schroffe Klippen und weite Strände. Der aus antarktischen Gewässern kommende kalte Benguelastrom trägt sauerstoff- und nährstoffreiches Wasser in den Norden. Das Plankton zieht große Fischschwärme an, von denen viele Tiere profitieren. Wenn die Seebären Nachwuchs haben, zieht es ein besonders merkwürdiges Raubtier an den Strand: die Braune Hyäne, auch Strandwolf genannt. Sie hat es auf unbewachte Robbenbabys abgesehen. Tatsächlich fallen jede Saison bis zu einem Drittel der jungen Robben Raubtieren zum Opfer. Doch bisher hat kein Raubtier den bestand der Seebären gefährdet - außer der Mensch. Die Dokumentation bietet einen Einblick in die vielfältige Natur und Tierwelt. In der Sprache der Einheimischen bedeutet Namib "leerer Platz". Doch wenn man genau hinsieht, ist alles voller Lebewesen, die es geschafft haben, sich an die extremen Bedingungen anzupassen.

Namibias Naturwunder 21:00

Namibias Naturwunder: Kleine Helden, große Jäger

Tiere

Namibia ist ein Land voll unerwarteter Vielfalt und dramatischer Begegnungen. Es erstreckt sich von der trockenen Kalahari bis zur feuchten Savanne im Nordosten. Diese Folge von "Namibias Naturwunder" erzählt die Geschichten der Tierwelt Namibias und beleuchtet dabei auch die Herausforderungen, mit denen die Tiere zu kämpfen haben. Die Kalahari ist eine trockene und karge Wüste, die dennoch eine überraschende Artenvielfalt bietet. Eines der seltenen Geschöpfe, die dort leben, ist das Steppenschuppentier. Es ähnelt einem possierlichen Dinosaurier und ist das einzige Säugetier, das Hornschuppen trägt. Über seine Lebensweise ist noch immer wenig bekannt, aber es ernährt sich von Ameisen und Termiten, deren Nester es mit seinem feinen Geruchsinn aufspürt. Dass Steppenschuppentier knackt die Nester mit kräftigen Krallen auf, um die Insekten mit seiner langen Zunge aufzusaugen. Dennoch ist es in seinem Bestand massiv bedroht, da es wegen seines Fleisches und der besonders begehrten Schuppen das am häufigsten illegal gehandelte Säugetier der Welt ist. Als kleiner Wächter der Wüste beobachtet das Erdmännchen aufmerksam seine Umgebung und hält stets Ausschau nach Feinden. Zusammen mit seiner Kolonie geht es auf Futtersuche und gräbt sich durch den Boden auf der Suche nach Leckereien. Die wahre Leibspeise der Erdmännchen ist dabei überraschenderweise der Skorpion, den sie nach dem Entfernen des Giftstachels genüsslich verspeisen. Im Nordosten Namibias liegen die großen Flüsse. Der größte von ihnen ist der Sambesi. Dort führt eine Leitkuh eine Elefantenherde an. Elefantengesellschaften sind sehr komplex: Mütter mit ihren Kindern, Schwestern und Tanten mit ihrem eigenen Nachwuchs. Sie alle bilden eine eng verbundene Familienherde. Nirgendwo sonst in Afrika gibt es so viele Dickhäuter wie dort. Einst waren sie weit über den Kontinent verbreitet. Doch Afrikanische Elefanten werden immer seltener. Von den trockenen Savannen bis zu den weiten Flusslandschaften: Namibia ist das Land der 1000 Gesichter, Wunder und Geschichten. Es ist eine Welt der kleinen Helden und großen Jäger.

Erlebnisreisen 21:44

Erlebnisreisen: Kenia

Landschaftsbild

Von Friesland bis Baskenland: Interessante Reiseziele rund um den Globus. In unregelmäßiger Folge wird die Reihe "Erlebnisreisen" mit Beiträgen über Nah- und Fernziele fortgesetzt. Im Mittelpunkt dieser Folge steht das ostafrikanische Land Kenia.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Elisabeth Kübler-Ross - Dem Tod ins Gesicht sehen 22:29

Elisabeth Kübler-Ross - Dem Tod ins Gesicht sehen

Dokumentarfilm

Ihr ganzes Leben lang hat sich Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004) mit Sterben und Tod beschäftigt. Ihre Publikationen zum Thema brachten ihr Weltruhm. Sie trugen Entscheidendes zur Enttabuisierung des Sterbens bei. Im Dokumentarfilm von Stefan Haupt blickt Elisabeth Kübler-Ross auf ihr bewegtes Leben zurück und erzählt, wie sie mit dem eigenen Altern und Sterben umzugehen versucht. Ebenso interessant wie ihr Werk ist die Biografie der Sterbeforscherin: 1926 in Zürich als Drillingskind geboren, studierte sie gegen den Willen ihrer Eltern Medizin, heiratete einen US-amerikanischen Arzt und kämpfte in den USA um Anerkennung als Psychiaterin. Die letzten Jahre lebte die weltbekannte Wissenschaftlerin allein und zurückgezogen in der Wüste Arizonas, nachdem sie nach mehreren Schlaganfällen ans Bett gefesselt war. Elisabeth Kübler-Ross starb am 24. August 2004 in ihrem Haus in Scottsdale. Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Elisabeth Kübler-Ross - Dem Tod ins Gesicht sehen" zum Gedenken an die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004), die am 8. Juli 100 Jahre alt geworden wäre.