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TV Programm für 3sat am 20.04.2026

Jetzt

Afrika: Kontinent der Vielfalt 05:15

Afrika: Kontinent der Vielfalt: Tradition und Moderne

Landschaftsbild

In Afrika existieren viele unterschiedliche Volksgruppen. Ihre Art zu leben unterscheidet sich stark - von sehr ursprünglich als Jäger und Sammler bis hochmodern in den Großstädten. Die Kultur Äthiopiens ist eine der ältesten Afrikas. Sie ist sehr ursprünglich geblieben, weil das Land nie von einer Kolonialmacht erobert wurde und sich stets unabhängig entwickelte. Die vorherrschende Religion ist das äthiopisch-orthodoxe Christentum. Besonders berühmt ist die heilige Stadt Lalibela mit ihren elf monolithischen Kirchen, die ins Gestein gemeißelt wurden - Meisterleistungen früher Baukunst. Bis heute ist Lalibela ein Wallfahrtsort, in den vor allem zu Ostern zahlreiche Pilger strömen. In Kamerun in Zentralafrika herrscht tropisches Klima. Regelmäßige starke Regenfälle setzen den Straßen zu, denn nur wenige sind asphaltiert. Schlamm und große Schlaglöcher machen die Verkehrswege für normale Autos oft unpassierbar. Motoräder kommen besser voran, bieten aber nur wenig Platz. Daher hat der Mechaniker Emmanuel Wembe eine Lösung gesucht, um den Menschen trotzdem jederzeit eine Transportmöglichkeit zu bieten. In Bafoussam, einer der größeren Städte Kameruns, betreibt er eine kleine Werkstatt. Dort hat er ein Motorrad umgebaut: Die Verlängerung des Radstands, ein breiterer Lenker und zusätzliche Stoßdämpfer verwandeln es in eine geräumige "Limousine" auf zwei Rädern. Acht Passagiere kann Emmanuel Wembe damit transportieren - innerhalb der Stadt, in die umliegenden Dörfer, bei Regen oder Sonnenschein. Das Gefährt bekäme vom deutschen TÜV wohl keine Plakette - aber es funktioniert. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.

Danach

Die Victoriafälle 05:55

Die Victoriafälle: Elefanten auf der Spur

Land und Leute

Die Victoriafälle gehören zu den spektakulärsten Naturwundern Afrikas. Auf einer Breite von rund 1700 Metern stürzen die Wassermassen in die Tiefe - kein anderer Wasserfall ist breiter. Der Sambesi speist die mächtigen Victoriafälle, die im südlichen Afrika zwischen Simbabwe und Sambia liegen. Der Fluss ist die Lebensader für die ganze Region. Viele Elefanten kommen an seine Ufer, um zu trinken - dabei laufen sie mitten durch die Stadt Victoria Falls. Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone hatte im November 1855 ein Erlebnis, das ihn zutiefst beeindruckte. Er gilt als der erste Europäer, der die größten Wasserfälle Afrikas erblickte und nannte sie "Victoria Falls" - zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria. Mittlerweile gehören sie zum Weltnaturerbe der UNESCO. Lange vor Livingstone taufte die einheimische Bevölkerung die Fälle "Mosi-oa-Tunya", was "der Rauch, der donnert" bedeutet. Diesen klangvollen Namen verdienen die Victoriafälle vor allem nach der Regenzeit, wenn riesige Wassermassen in die Tiefe stürzen und hohen Sprühnebel entstehen lassen, der noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen ist. Daher regnet es in unmittelbarer Umgebung der Wasserfälle fast ständig. Die Anziehungskraft der Victoriafälle besteht auch darin, dass die Umgebung bis heute ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Landschaft und Wasserfälle sehen noch weitgehend so aus, wie Livingstone sie vorgefunden hatte. Besondere Bedeutung hat der Sambesi auch für Wildtiere, denn die Victoriafälle liegen mitten in einem wichtigen Netzwerk großer Schutzgebiete. Obwohl es an den Fällen Wasser im Überfluss gibt, ist ihre Umgebung sehr trocken. Die Tiere sind auf das lebenspendende Wasser des Sambesi angewiesen. Die Stadt Victoria Falls wurde mitten auf einer alten Wanderroute von Elefanten errichtet, die immer wieder nahe der Stadt auftauchen und Menschen gefährden. Naturschützer statten daher wilde Elefanten mit Sendehalsbändern aus, um die Wanderungen der Dickhäuter besser zu verstehen. Die Dokumentation von Axel Gomille wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf eines der größten Naturwunder Afrikas und geht der Frage nach, wie die Koexistenz von Menschen und Elefanten besser gelingen kann.

Kulturzeit 06:20

Kulturzeit

- Rechtsstaat retten Gespräch mit Wolfgang Niedecken - Wolfgang Niedecken Der BAP-Frontmann feiert dieses Jahr seinen 75. Geburtstag und sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. - Comicbuchtipps "Himmelblau" von Pandora Magri und "Peri Meno" von Rinah Lang - Queen Elizabeth II: Her Life in Style Mode-Austellung in London

nano 07:00

nano

Magazin

- Walrettung - neuer Versuch sinnvoll? - Energiewende unter Druck Wenn Naturschutz und Landwirtschaft verlieren - Neues MRT für Babys und Kleinkinder - Uralte Mikroorganismen, neue Chancen Archaeen als Rohstoffquelle

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:30

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Kulturzeit 09:05

Kulturzeit

- Rechtsstaat retten Gespräch mit Wolfgang Niedecken - Wolfgang Niedecken Der BAP-Frontmann feiert dieses Jahr seinen 75. Geburtstag und sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. - Comicbuchtipps "Himmelblau" von Pandora Magri und "Peri Meno" von Rinah Lang - Queen Elizabeth II: Her Life in Style Mode-Austellung in London

nano 09:45

nano

Magazin

- Walrettung - neuer Versuch sinnvoll? - Energiewende unter Druck Wenn Naturschutz und Landwirtschaft verlieren - Neues MRT für Babys und Kleinkinder - Uralte Mikroorganismen, neue Chancen Archaeen als Rohstoffquelle

Wilder Oman 10:20

Wilder Oman: Leoparden und Meeresschildkröten

Tiere

Das Sultanat Oman ist eine der Schatzkammern Arabiens. Es ist ein Land von überraschender Vielfalt, voller ungeahnter Naturwunder und Heimat einiger der seltensten Tiere der Erde. Über 80 Prozent des Landes bestehen aus unwirtlichen Ebenen und Wüsten, darunter die Rub al-Chali, die größte Sandwüste der Welt. Die restlichen Gebiete stecken voller Überraschungen. Das Dhofar-Gebirge im Süden ist die letzte Hochburg des Arabischen Leoparden. Seine geografische Lage macht den Oman zu einem Hotspot für viele Tiere Arabiens, sowohl zu Lande als auch zu Wasser. Das Land ist ein weltweit wichtiger Nistplatz für beispielsweise Schildkröten wie die Grüne Meeresschildkröte und die Karettschildkröte. Ihre Eier und Schlüpflinge sind ein gefundenes Fressen für Rotfüchse. Auf den inneren Kiesebenen des Jiddat-Plateaus lebt die Arabische Oryxantilope. Eine Überlebenskünstlerin, die tagelang ohne Wasser auskommt. Nachdem die Art kurz vor dem Aussterben stand, leben heute wieder über 600 Tiere im Naturschutzgebiet Al Wusta. Oman ist ein Land der Extreme. Das karge Wüsteninnere steht in krassem Gegensatz zu den reichen Meereslandschaften des Golfs von Oman. Diese Gewässer gehören zu den produktivsten der Welt. Korallenriffe bieten eine Zuflucht für viele Meeresbewohner wie Tintenfische, Muränen, Papageienfische, Grundeln und viele mehr. Planktonvorkommen bilden die Grundlage für das Leben der Meeresfische, darunter der größte Fisch überhaupt - der Walhai. Zwischen glühenden Wüsten und tropischen Meeren sind die Landschaften Omans so vielfältig wie die einzigartigen Lebewesen, die sie beherbergen.

Wilder Oman 11:05

Wilder Oman: Wölfe und Buckelwale

Tiere

Das Sultanat Oman ist das vielleicht bestgehütete Geheimnis des Nahen Ostens. Dieser Winkel Arabiens beherbergt unvergleichliche Landschaften und einige der produktivsten Ökosysteme. In dem Land im Mittleren Osten leben seltene Tiere: Buckelwale, Arabische Wölfe, Karakale und das Arabische Chamäleon. Das Geheimnis des Artenreichtums liegt im Sommermonsun, dem sogenannten Kharif, der der südlichen Küste Regen bringt. Wadis, in die Berge gegrabene trockene Flussbetten, füllen sich dann mit Wasser, und die trockene Landschaft erwacht zum Leben. Der Kharif wird durch starke Böen angetrieben, die im nördlichen Indischen Ozean entstehen und eine der stärksten Strömungen der Erde antreiben. Dadurch können in der sonst so warmen Meereslandschaft Seetangwälder wachsen, die den perfekten Lebensraum für den Oman-Anemonenfisch bilden. Das kalte, nährstoffreiche Wasser, das an die Oberfläche getrieben wird, sorgt für reiches Planktonvorkommen. Es ist Nahrungsgrundlage für Millionen von Meerestieren, darunter auch der Arabische Buckelwal - von dem es weniger als 100 Individuen auf unserem Planeten gibt, die alle im Arabischen Meer zu finden sind. Der Reichtum, der so viele Lebewesen ins Arabische Meer lockt, steht im Gegensatz zur kargen Landschaft von Omans größter Insel Masira. Und doch ist diese unwirtliche Insel wichtig für das Überleben mehrerer bedrohter Arten wie dem Schmutzgeier. Für die Unechte Karettschildkröte ist es die wichtigste Küstenlinie im Indischen Ozean. 90 Prozent der Population kehren dorthin zurück, um ihre Eier abzulegen.

Entlang der Elbe 11:50

Entlang der Elbe: Flussgeschichten

Reportage

Kaum ein Fluss wurde durch die Wende so verändert wie die Elbe. Dabei war der Strom nur auf rund 100 Kilometern Grenzfluss. Es war die extrem starke Belastung besonders durch Schwermetalle, die zu DDR-Zeiten sprichwörtlich war und die mit dem Rückbau der chemischen Industrie aufhörte. Die einstige Kloake ist heute ein Freizeitparadies. Aber viele Jobs sind weg. Sarah Schmied kann sich ein Leben ohne ihre geliebte Elbe nicht vorstellen. Gemeinsam mit Freundinnen macht die 35-jährige Dresdnerin regelmäßig Fahrradtouren entlang des Flusses - auf Deutschlands längstem und wohl schönstem Radwanderweg. Unterwegs wird gepicknickt, gezeltet und viel gelacht. Höhepunkt ist eine Schlauchbootfahrt entlang des malerischen Elbsandgebirges. Sarahs Fazit: "Wir wohnen da, wo andere Urlaub machen - wie traumhaft ist das denn bitte?" So traumhaft und paradiesisch war die Elbe dort aber viele Jahrzehnte lang nicht. Im Gegenteil: Vielerorts präsentierte sie sich als stinkende Kloake, in die man auf keinen Fall auch nur den großen Zeh stecken wollte. Schuld war die Großindustrie der DDR, die auf weiten Teilen der Elbe Abwasser, Chemikalien und Müll großflächig in den Fluss kippte. Torsten Fiedler kann sich noch sehr gut an diese Zeit erinnern. Als Student zu DDR-Zeiten ruderte er ab und zu mal auf der Elbe: "Der Gestank war kaum auszuhalten. Die Angst, hineinzufallen, riesengroß." Heute weiß Torsten Fiedler um die Sauberkeit seiner Elbe. Inzwischen geht er sogar regelmäßig in ihr schwimmen - und mit ihm viele andere. Die Elbschwimmer sind inzwischen bekannt in Sachsen. Georg Plenikowski war damals Direktor der Munitionsfabrik in Schönebeck an der Elbe. Die Fabrik - einst mitbeteiligt am Umweltfrevel. Noch immer finden sich giftige Stoffe im Boden. Heute engagiert sich Georg Plenikowski wie kein Zweiter für ein Stück Wiedergutmachung an seiner Heimatstadt. Er betreibt ein Industrie- und Kunstmuseum, ist dabei, wenn die einstige Industriestadt in neuem Glanz erstrahlt, kämpft um jeden jungen Menschen für die Region. Für den 76-Jährigen ist es eine Lebensaufgabe geworden, die Industriegeschichte von Schönebeck nicht zu vergessen - und die Stadt an der Elbe gleichzeitig wieder lebenswert zu machen. "Es kann doch nicht sein, dass immer alle wegziehen, weil sie meinen, woanders wäre es schöner", sagt René Leue. Sagt es und schraubt an einem nackten Fahrradrahmen. Die Fahrräder, die dort gebaut werden, sind Maßanfertigungen für die Kunden. Keines wie das andere. Alles Handarbeit. Seine Firma heißt Weltrad. Es hat "Weltrad" schon einmal gegeben, um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. Damals eine riesige Fabrik - heute eine kleine Manufaktur. Dabei ist es nicht geblieben: Inzwischen hat der Schönebecker eine hochwertige Gaststätte ans Elbufer gebaut, einen Gästegarten, wie man ihn dort nicht vermuten würde, Elbpanorama inklusive. Auch Übernachtungen gibt es für die Radwanderer. Sein Tourismuskonzept wurde bereits prämiert. Leue sagt, "die Leute sollen bleiben, wenigstens ein paar Nächte, und sehen, wie sich Schönebeck gemausert hat vom verseuchten Industrieort zu einem liebenswerten Städtchen am Elbufer."

Servicezeit 12:20

Servicezeit

Ratgeber

- Gartenmöbel wie neu Mit wenig Aufwand viel gespart - Fitness überall Training im Alltag neu gemischt - Geschmacksprobe: Schokoladeneis - Abo-Falle im Auto Wenn das Navi extra kostet - Dampfbügeleisen im Test Glatt in Rekordzeit?

Burgund per Hausboot, da will ich hin! 12:50

Burgund per Hausboot, da will ich hin!

Tourismus

Der "Canal du Nivernais" mitten im Burgund gilt als eine der schönsten Wasserstraßen Frankreichs. Dort scheint die Zeit irgendwann stehen geblieben zu sein. Mit durchschnittlich acht Kilometern pro Stunde auf dem Boot und beim Warten in dutzenden Schleusen gerät die Zeit in Vergessenheit. Auf dem Kanal lernt man die Entschleunigung wieder. So geht es auch Simin Sadeghi und Elisa Teichmann. Die beiden Frauen stechen in See. Begleitet werden sie von den Matrosen Ben Eck und Gregor Hempelmann alias Kamera- und Tonmann. Auf einer Strecke von 100 Kilometern, zwischen Tannay und Migennes, lernen die Frauen, wie es sich anfühlt, einmal Binnenschiffkapitänin zu sein, wie brenzlig es mit Unterwasseralgen wirklich werden kann und wie gut man gleichzeitig lenken und tanzen kann. Die kleine Mannschaft entdeckt die idyllischen Dörfer links und rechts der Wasserstraßen, plaudert mit irischen Flussnomaden oder einem Schleusenwärter mit dem schönsten Schleusenhäuschen und lernt von den einheimischen Lebensmittelverkäuferinnen manches über die Geschichte dieser geheimnisvollen, fast ausgestorbenen Orte. Zu den Highlights der Strecke gehören neben einem Besuch in den unterirdischen Weinkellern von Bailly auch ein Ausflug in den Trampolinpark von Prégilbert und eine kulinarische Entdeckungsreise durch die regionalen Köstlichkeiten von Auxerre - denn natürlich wird im Burgund auch immer wieder genascht und genippt. So schippern Kapitänin, Co-Kapitänin und Matrosen von Dorf zu Dorf, von Geschichte zu Geschichte - jede Nacht in derselben Koje, aber jede Nacht an einem anderen Ort.

Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer 13:20

Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer: Mittelamerikas grüne Schatzkammer

Land und Leute

Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film porträtiert Menschen, die dieses Paradies retten wollen. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert. Die multinationalen Konzerne und Nachfolger der United Fruit Company wollen und können auf den massiven Einsatz von Chemie nicht verzichten. Dass es auch anders geht, zeigen Projekte, die im Film vorgestellt werden. Auf der Insel Chira haben sich die Frauen dem Erhalt der ökologisch wichtigen Mangrovensümpfe verschrieben. In Monte Alto werden ehemalige Viehweiden wieder aufgeforstet. Durch den Nebelwald von Monte Verde führen Schüler der örtlichen Berufsschule und wecken neues Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur. Der Film zeigt außerdem unter Einbezug von Protagonisten landschaftliche Höhepunkte und Besonderheiten des Landes von Vulkanrücken über Nebelwälder, Regenwälder bis hin zu den Stränden und vorgelagerten Inseln.

Karibik für Entdecker 14:05

Karibik für Entdecker: Dominikanische Republik

Tourismus

Die Dominikanische Republik ist eines der beliebtesten Sonnenziele weltweit. Jedes Jahr besuchen rund vier Millionen Urlaubsgäste die kleine Karibikinsel. Auch bei deutschen Urlaubern sind die Quartiere rings um Punta Cana oder Puerto Plata sehr beliebt, vor allem in Form von "All-Inclusive"-Pauschalreisen. Diese punkten mit guten Preisen, Hotelstandards und einem perfekten Badeklima. Darüber hinaus hat die Insel aber auch noch weit mehr zu bieten als nur die Sandstrände vor den Hotelanlagen. Wer sich einmal - und sei es nur für einen Tag - aus der eigenen Anlage bewegt, kann mit wenig Aufwand das interessante Hinterland mit seinen tropischen Wäldern, Flüssen und Dörfer mit karibischem Lebensstil kennenlernen. Wer sich noch etwas weiter aus der touristisch geprägten Küstenregion ins Landesinnere traut, wird mit dem Besuch von atemberaubenden Naturschutzgebieten sowie einer einzigartigen Artenvielfalt belohnt. Und weil sich landesweit immer mehr kleinere, ökologische Hotelprojekte als Alternative zu den Bettenburgen an der Küste etablieren, muss man bei einer solchen "Expedition" nicht einmal mehr auf einen gewissen Komfort verzichten.

Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Kolumbien 14:50

Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Kolumbien

Dokumentation

Dichter Dschungel und Sumpfgebiete: Für die Kinder aus der Region Bajo Cauca im Norden von Kolumbien führt der einzige Schulweg über eine instabile, morsche Brücke. Diese besteht aus wenigen dünnen, rutschigen und notdürftig zusammengebundenen Holzstämmen. Die zehnjährige Kendys hat jedes Mal Angst, dass ihr oder ihren Freunden etwas passiert. Sie könnten ausrutschen, von der Brücke fallen und sich dann schwer verletzen. In der Region Bajo Cauca, gut 300 Kilometer nördlich von Medellín, liegt das kleine Dorf Vereda la Escuela. Dort wechseln sich dichter Dschungel und Sumpfgebiete ab. Die Menschen, die dort leben, haben kaum mehr als das Allernötigste. Der einzige Ausweg: ein guter Job in der Stadt. Wer der Armut entkommen will, schafft dies meist nur durch eine gute Schulbildung. Der zehnjährige Juan muss zwar nicht über die Brücke, doch ist sein Schulweg durch Dickicht und Schlamm kaum minder gefährlich. Denn auch Juan muss den Fluss überqueren - in einem wackligen Einbaum. Die Schulwege allein sind bereits beschwerlich genug für die Kinder. Hinzu kommen jedoch ganzjährige Temperaturen von etwa 36 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 97 Prozent - Umstände, die die Schulkinder aus dem kolumbianischen Dorf täglich auf sich nehmen, um zur Schule zu kommen. Denn nur durch den regelmäßigen Unterricht können sie hoffen, eines Tages ihren Traum von einem besseren Leben Realität werden zu lassen. Sie müssen stundenlang marschieren, ja sogar klettern oder schwimmen, um in die Schule zu gelangen: Die Dokumentationsreihe "Die gefährlichsten Schulwege der Welt" zeigt Kinder aus der ganzen Welt, die ihren Schulweg unter extremen Bedingungen zurücklegen. Die kleinen Helden schrecken weder vor Eiseskälte noch tiefen Abgründen zurück, kämpfen gegen Überschwemmungen, begegnen wilden Tieren und haben doch nur ein Ziel vor Augen: ein besseres Leben.

Mit dem Zug durch Panama 15:35

Mit dem Zug durch Panama

Tourismus

Um Amerika zu durchqueren, haben die Menschen schon immer die schmalste Stelle des Kontinents in Panama benutzt - zunächst zu Fuß, dann auf Pferden und mit Kutschen. Später mit dem Zug. Ab 1855 wurden mit Zügen größere Waren von Schiff zu Schiff transportiert. Dieser erste Schienenweg des "Panama Canal Railway" liegt heute über weite Strecken unter Wasser. Über ihn fahren die großen Schiffe hinweg: auf dem Kanal und im aufgestauten Gatúnsee. Letzterer ist 1,3-mal so groß wie der Bodensee und versorgt die Kanalschleusen mit Wasser. Die "Panama Canal Railway" wurde entlang des Isthmus während der Jahre 1850 bis 1855 gebaut - also vor dem Bau des Kanals. Ihre Länge beträgt 47 Meilen, das sind 76 Kilometer. Sie verbindet Colón am Atlantischen Ozean mit Ciudad de Panamá am Pazifik. Beim Bau der Strecke starben schätzungsweise zwischen 6000 und 12.000 Arbeiter unter widrigsten Bedingungen, vorwiegend an Cholera und Malaria. Für die Entscheidung zum Bau des Kanals in Panama spielte die Existenz der Eisenbahnstrecke eine entscheidende Rolle. Während des Kanalbaus wurde auf der Bahnlinie das größte Frachtvolumen pro Zug in der Welt befördert. Im 19. Jahrhundert befand sich das Zentrum des Transportes über den Isthmus auf der karibischen Seite Panamas, das damals ein Teil Kolumbiens war. Dort, in Colón, im Gebäude des heutigen Hotels "Washington", residierte die Eisenbahngesellschaft und steuerte den interozeanischen Transport auf der Schiene. Der schnellste und bequemste Weg von San Francisco nach New York führte durch Panama. Die Bahn war so gefragt und erfolgreich, dass die Aktien der Panama-Railroad eine Zeitlang die teuersten an der New Yorker Börse waren. 1913, ein Jahr bevor der Panama-Kanal in Betrieb genommen wurde, transportierte die Bahn fast drei Millionen Passagiere und mehr als zwei Millionen Tonnen Waren. Ohne die Bahn und deren Transportkapazitäten hätte der Kanal niemals gebaut werden können. Der Transport von Passagieren - überhaupt erst seit sechs Jahren wieder möglich - ist heute sehr bescheiden: Ein einziger Zug fährt morgens von Panama-Stadt nach Colón und abends wieder zurück. Es ist die schnellste Verbindung zwischen den Ozeanen. 57 Minuten benötigt der Luxuszug der ersten Klasse, um über den Isthmus zu fahren. Auf der stets verstopften Straße benötigen die Reisenden unter Umständen zwei Stunden und mehr. Die Schiffe auf dem Kanal schaffen es - allerdings nach einer tagelangen Wartezeit draußen vor den Zufahrten zum Kanal - in rund acht Stunden. Genutzt wird der Zug von Reisenden und Kreuzfahrtpassagieren, die sich eine Auszeit vom Schiff nehmen, und von Geschäftsleuten. Kaum ist der Zug losgefahren, werden die Laptops aufgeklappt. Für die Händler aus der Freihandelszone in Colón ist der Zug mit seinen herunter gekühlten Waggons ein idealer Treffpunkt, um mit Einkäufern und Partnern noch Feinabstimmungen zu besprechen, Preise zu vergleichen und Angebote vorzulegen. Durch die großen Fenster können sie dabei das Grün des tropischen Waldes genießen. Immer wieder öffnet sich der dichte Vorhang und gibt den Blick frei auf den Gatúnsee, über den die großen Dampfer gleiten. An einigen Stellen gleitet auch der Zug, mitten durch den See, auf einem Damm knapp über die Wasseroberfläche dahin. Für Touristen und Fotografen ist der beste Platz im Zug der Panoramawagen mit gläserner Kuppel. Eine ganz andere Art von Eisenbahnsystem ist die sogenannte Treidelbahn, eine Schiffsschleppbahn, die die Schiffe durch die Schleusen ziehen und sie gegen die Strömungen in den Schleusenkammern beim Wasserein- und -auslass stabilisieren. Die Loks, auch "Mulis" genannt, wiegen rund 45 Tonnen und funktionieren mit einem Zahnstangensystem des berühmten Schweizer Konstrukteurs Riggenbach. So bewältigen die Lokomotiven, die erst seit 2012 im Einsatz sind, die bis zu 45 Grad steilen Rampen zwischen den Schleusenkammern. Eine faszinierende Arbeitswelt.

Mit dem Zug auf St. Kitts 16:15

Mit dem Zug auf St. Kitts

Tourismus

Mit der "St. Kitts Scenic Railway" erlebt man St. Kitts. Abseits des gängigen Karibik-Klischees überrascht die Insel der Kleinen Antillen durch schwarze Strände und hohe Berge. Ruinen von Zuckermühlen und Herrenhäusern erinnern an die Kolonialzeit, als versklavte Afrikaner Knochenarbeit leisten mussten, und die UNESCO-Weltkulturerbe-Festung Brimstone Hill an Seeschlachten zwischen Engländern und Franzosen. Die "St. Kitts Scenic Railway" zählt zu den wenigen Eisenbahnen der Kleinen Antillen. Bei einer Fahrt auf den Gleisen der ehemaligen Zuckerrohrbahn geht es an der Atlantikküste über Schluchten. Im urwüchsigen Norden beeindruckt ein erloschener Vulkan. Heimische Schildkröten und eingewanderte Affen bevölkern die tropische Natur. Menschen entlang der Strecke machen mit ihrer Kultur und den Bräuchen vertraut. Zu Ostern lassen sie Drachen steigen und bereiten aus Süßkartoffeln "Conkie" zu. Neben den Klängen von Steeldrums ist auch ein berühmtes Kirchenlied verbunden mit St. Kitts: John Newton beteiligte sich dort am Sklavenhandel und schrieb später geläutert "Amazing Grace".

Unter Raubkatzen und Ameisenbären 17:00

Unter Raubkatzen und Ameisenbären

Tiere

Mitten im brasilianischen Pantanal, dem größten Feuchtgebiet der Erde, ist die Verhaltensbiologin Lydia Möcklinghoff den Geheimnissen der Großen Ameisenbären auf der Spur. Die Dynamik von Hochwasser und Trockenzeit lässt dort ein Mosaik aus Flüssen, Seen, Sümpfen, Galeriewäldern und Pampa entstehen. Weit ab von Städten liegen vereinzelt Farmen in der Wildnis. Auf der Farm "Fazenda Barranco Alto" wird traditionelle Rinderzucht betrieben. Dort befindet sich das Forschungsgebiet von Lydia Möcklinghoff. Mit dem Pferd oder Kanu kommt sie auch an schwer erreichbare Orte, um Kamerafallen aufzustellen. Auf ihrem Weg begegnen ihr kaum Menschen, dafür aber viele Tiere - darunter natürlich auch Große Ameisenbären. Einige von ihnen kennt sie schon seit Jahren. Sie sind für sie wie alte Bekannte. Sie hat erstmalig eine Methode entwickelt, mit der sie die einzelnen Ameisenbären unterscheiden kann. Dadurch konnte sie schon viel über das geheime Leben dieser beeindruckenden Tiere herausfinden. Während ihrer langjährigen Forschung hat sich ein zweites Projekt entwickelt: Mithilfe von Kamerafallen sollen alle Säugetiere im Forschungsgebiet erfasst werden. Gerade im Pantanal kann man den großen Erfolg von Artenschutzprojekten tagtäglich erleben. Viele Säugetiere und exotische Vögel waren im vergangenen Jahrhundert der Ausrottung nahe. Doch nur was man kennt, kann man schützen. Grundlage des Artenschutzes ist die Forschung. Deshalb sind Lydia Möcklinghoff und viele andere Biologen weiterhin im Pantanal unterwegs. Wie zum Beispiel der Jaguarforscher Ge, den Lydia am Fluss trifft. Mit ihm zusammen baut sie eine Falle für die größte Raubkatze Amerikas. Am Abend trifft Lydia Möcklinghoff die Pantaneiros der Farm. Sie erzählen von einem Pumariss und den verheerenden Feuern im Westen und Norden des Pantanals. Diese Brände vernichteten 2020 fast ein Drittel des Gebiets der Größe Großbritanniens. Gefährdet die Klimakrise die Erfolge im Artenschutz? Expertinnen und Experten befürchten eine zunehmende Trockenheit. Das wäre fatal für das riesige Sumpfgebiet. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Pantanals sind stolz auf ihre Heimat und beschützen sie gemeinsam gegen die vielfältigen Gefahren von außen. Unterstützt werden sie von Forschern wie Lydia Möcklinghoff, die die Geheimnisse der Wildnis erforschen.

Zwischen Gletschern und Fjorden - Mit dem Schiff durch Patagonien 17:45

Zwischen Gletschern und Fjorden - Mit dem Schiff durch Patagonien

Land und Leute

Eine Schiffsreise entlang der patagonischen Pazifikküste zählt zu den spektakulärsten Seereisen der Welt. Das Fährschiff "Eden" begibt sich in die wundersame Abgeschiedenheit Patagoniens. Zwischen Atlantik und Pazifik auf dem Weg von Puerto Montt im Norden nach Puerto Natales in Südpatagonien führt die Reise durch traumhafte Fjorde, vorbei an zerklüfteten Bergmassiven, an atemberaubenden Gletschern und jahrtausendealten Regenwäldern. Auf dem Schiff und unterwegs trifft das Filmteam Menschen, die eng verknüpft sind mit der Region am Ende der Welt. Sie alle sind echte Patagonier: der junge Schiffsoffizier, der das Schiff sicher durch die Fjorde steuern muss, eine alleinerziehende Mutter, die sich in der Wildnis behauptet, ein Gaucho, der wilde Pferde zureitet, und der Wildhüter, der sich im neuen Patagonia-Nationalpark um die vom Aussterben bedrohten Andenhirsche kümmert.

nano 18:30

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Naturwunder Schweiz 20:15

Naturwunder Schweiz: In luftigen Höhen

Landschaftsbild

Die Schweiz ist das Dach Europas: In Tausenden Metern Höhe, wo Menschen das Atmen schwerfällt, übernimmt die Natur. Beeindruckende Aufnahmen zeugen vom vielfältigen Leben in luftigen Höhen. Größe, die einem den Atem verschlägt: Weit über 4000 Meter ragen die gewaltigsten Gipfel der Schweiz in den Himmel. Eine spektakuläre Reise, die die Wolkendecke durchbricht, vorbei an der Heimat von Hirten und Bartgeiern, und bis in die höchsten Höhen vordringt. Die Schweiz kennt nur eine Richtung: hinauf. Jenseits der Alpweiden, wo die Luft dünn wird, spielen sich faszinierende Geschichten ab. Ultra-Bergläufer aus aller Welt testen dort ihre körperlichen Grenzen aus. Für ihren Marathon überwinden sie Bergpässe und legen dabei Tausende Höhenmeter zurück. Schmetterlingsfans wollen keine Sport-Rekorde brechen, wenn sie auf über 2000 Metern mit Fangnetzen und Kameras unterwegs sind. Der Grund ist vielmehr: Seltene Schmetterlinge wie der Rote Apollofalter sind oft nur noch in hoch gelegenen Gegenden mit Wildpflanzen zu finden. Für ihren Nachwuchs sind die Blumen überlebenswichtig. Noch eine Etage höher ziehen im Alpenraum rund 350 Bartgeier ihre Kreise. Waren sie Ende des 19. Jahrhunderts noch ausgerottet, wurden sie dort wieder angesiedelt - mit Erfolg. Der Film zeigt, wie aufwendig es ist, die großen Tiere in die Natur zurückzubringen. Im Wallis beringen Forscher in schwindelerregender Höhe Zugvögel, um deren Bestand in der Schweiz im Blick zu behalten. Die Tiere, die sie dort beim Überflug nach Frankreich registrieren, liefern ihnen fortan wichtige Daten. Der Film erzählt mit eindrucksvollen Landschafts- und Tieraufnahmen von einem überraschend vielfältigen Leben in luftigen Höhen.

Naturwunder Schweiz 21:05

Naturwunder Schweiz: Die Macht des Wassers

Landschaftsbild

Wasser prägt die Schweiz wie kaum ein anderes Land in Europa. Flüsse, Moore und Seen schaffen in allen Höhenlagen artenreiche Lebensräume. Der Film feiert die Macht des Wassers als Quelle des Lebens. Von den höchsten Bergen bis ins tiefe Erdreich: Wasser ist allgegenwärtig. Es gestaltet Landschaften und ist Heimat hochspezialisierter Tiere und Pflanzen. Eine Entdeckungsreise durch die Schweizer Natur. Wer das Glück hat, die Schweiz von oben zu betrachten, sieht es überall glitzern: Mehr als 1500 Seen verteilen sich über das ganze Land. Der Neuenburgersee beispielsweise ist ein wahres Vogelparadies: Jeden Winter wird er zum Treffpunkt für Zehntausende Wasservögel. Auf dem Vierwaldstättersee verkehren historische Schaufelraddampfer. Doch nicht nur Touristen erkunden den See trockenen Fußes. Auch Haubentaucher-Küken genießen die Fahrt über den See - auf den Rücken der Eltern. Der Riffelsee dagegen besticht mit grandioser Aussicht auf das berühmte Matterhorn und hat auch unter Wasser einiges zu bieten. Doch die Schweiz ist nicht nur ein Land der Seen. Auch viele große Flüsse haben ihren Ursprung in den Schweizer Bergen. So finden an Inn und Thur zahlreiche seltene Tiere eine Heimat - von Biber bis Königslibelle. Im Verborgenen entfaltet sich die Macht des Wassers in den Schweizer Mooren: Dort leben Spezialisten, etwa fleischfressende Pflanzen wie der Sonnentau. Und auch der Lac Souterrain von Saint-Léonard - Europas größter unterirdischen See - hält so manche Überraschung bereit. In opulenten Bildern lädt der Film dazu ein, die Schweiz und ihre vom Wasser geprägte Natur zu erkunden. Atemberaubende Luftaufnahmen - aufwendig mit Drohne und Helikopter gefilmt - führen die landschaftliche Schönheit der Schweiz vor Augen. Extreme Makroaufnahmen und Superzeitlupen lassen den Zuschauer teilhaben an erstaunlichen Tiergeschichten: ob Kolbenenten und Bergmolche auf Partnersuche oder Eisvögel und Wasserskorpione auf der Jagd nach Beute. In großartigen Bildern gibt der Film Einblick in das heimliche Leben einer faszinierenden Tierwelt - geprägt durch die Macht des Wassers.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

YUMI - Der Südpazifik im globalen Klimakampf 22:25

YUMI - Der Südpazifik im globalen Klimakampf

Dokumentation

"YUMI" erzählt die Geschichte dreier Jurastudierender aus dem Südpazifik, die sich aufmachen, den Klimawandel über die Vereinten Nationen vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen. Ihr Ziel: ihre Heimatinseln vor dem Untergang zu retten. Die drei Studierenden lernen mit Ministern, Botschaftern und Kommissaren umzugehen, erfahren die Frustration diplomatischer Arbeit und stellen sich den Herausforderungen, die ihr ehrgeiziges Ziel mit sich bringt. Sie versuchen eine historische Resolution in den Vereinten Nationen durchzusetzen, welche die Pflichten von Staaten hinsichtlich des Klimawandels juristisch festlegt. Am 23. Juli 2025 wird das Oberste Gericht der Vereinten Nationen eine unverbindliche Stellungnahme abgeben zur Frage, inwieweit Staaten zum Klimaschutz rechtlich verpflichtet sind und ob sie für die von ihnen verursachten Schäden verantwortlich gemacht werden können. Das Rechtsgutachten kann entscheidenden Einfluss auf Klimaprozesse weltweit haben.