13:15
- CSU nach Stichwahlen Das Ende der Vorherrschaft? - Autofreie Sonntage Ist Krisenmodus mehrheitsfähig? - Gewalt gegen Frauen Hilfsanbieter bangen um Finanzierung - Das Grab, das man nicht mehr loswird Ein Familiengrab ist denkmalgeschützt - Stiefkind Mittelschule? Die vergessenen Fachkräfte von morgen
14:00
Recycling gab es bereits in der Bronzezeit, die Kelten haben schon vor Tausenden Jahren chirurgische Eingriffe vorgenommen und Gläser aus der Römerzeit können extrem filigran sein. In der "Archäologischen Staatssammlung" in München ist Geschichte erlebbar. Dank Augmented Reality-Games und speziell-entwickelter 3D-Erlebnisse wird man selbst zur Archäologin oder zum Altertumsforscher und versteht, wie sehr vergangene Zeiten mit unserem heutigen Alltag immer noch zusammenhängen. Außerdem setzt die Staatssammlung auf außergewöhnliche Events, wie etwa ein Boxtraining mitten im Museum, damit man selbst die Kampfübungen der Gladiatoren des alten Roms ausprobieren kann. Ganz nach dem Motto: Erleben, Machen, Verstehen.
14:30
Ein Plattenspieler mit Kultstatus: Der "Schneewittchensarg" hat das Design der Nachkriegszeit revolutioniert. Außerdem: ein Affe auf einer Draisine, genannt "Record-Peter". Und ein Gemälde von Kapuzinermönchen sowie eine Wanduhr mit Hinterglasmalerei.
15:00
Von Friesland bis Baskenland: Interessante Reiseziele rund um den Globus. In unregelmäßiger Folge wird die Reihe "Erlebnisreisen" mit Beiträgen über Nah- und Fernziele fortgesetzt. Die Grundidee ist, dass ein Reporter - stellvertretend für die Zuschauer - eine Region erkundet, Sehenswürdigkeiten besucht und Menschen trifft. Die dabei gesammelten Erfahrungen und Erlebnisse spiegeln sich in den Reisereportagen wider.
15:15
Die erste Folge der Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" zeigt, wie unterschiedliche Bergbäuerinnen quer durch die Generationen die Herausforderungen dieses Berufsstands meistern. So vielfältig die natürlichen Gegebenheiten in den verschiedensten Landesteilen Südtirols sind, so mannigfaltig sind auch die Persönlichkeiten jener Bäuerinnen, die in diesem Film Einblicke in den Alltag auf ihren Höfen geben. So entwickelte Nadia Ennemoser aus dem Passeiertal schon in ihrer Jugend großes Interesse für die Aufgaben auf dem Hof ihres Vaters. Ihr Vater ist sehr naturverbunden und gewährt Einblicke in die uralte Tradition des Heuschießens. Gemeinsam mit ihrer Familie und den Tieren verbringt Waltraud Thaler-Blasinger ihre Sommer auf der Gepatsch-Alm im Sarntal. Diese ist eine der wenigen Privatalmen. Sie versorgt dort nicht nur ihre Familie, sondern verwöhnt auch viele Gäste mit hausgemachten Spezialitäten. Ein völlig anderes Lebensmodell zeigt sich im Osten Südtirols: Die Langalm liegt auf 2283 Metern direkt unter den gigantischen Nordwänden der Drei Zinnen. Etwas tiefer liegt der kleine Bergbauernhof von Renate Taschler-Steinwandter. Die teils sehr steilen Berghänge sind eine Herausforderung für sie. Die Bergbäuerin und Mutter bewirtschaftet gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern den Stolpahof in Frondeigen bei Toblach. In ihrer Funktion als Bezirksbäuerin des Pustertals legt sie großen Wert darauf, dass die alten Bräuche und Traditionen weiterhin gepflegt werden.
16:00
Die zweite Folge der Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" zeigt die Herausforderungen, denen sich die Frauen auf den Südtiroler Bergbauernhöfen stellen müssen. Ihre Realität steht in starkem Gegensatz zur oft dargestellten idealisierten Idylle und Romantik. Eine der größten Herausforderungen für die Bergbäuerinnen besteht darin, Unterstützung zu gewinnen und zukunftsorientierte Perspektiven zu entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich die Bäuerinnen mit Engagement, Entschlossenheit und ihrer vollen Aufmerksamkeit auf allen Ebenen der Südtiroler Bäuerinnenorganisation aktiv einbringen. Die Charaktere der einzelnen Frauen sind äußerst facettenreich. Viele haben in ihren Familien Schicksalsschläge erlebt, bei denen sie plötzlich ohne ihren Lebenspartner die Arbeit auf dem Hof allein bewältigen mussten. Zudem gilt es, den Arbeitsalltag mit den Anforderungen der Familie in Einklang zu bringen. Stephanie Schenk meistert gemeinsam mit ihrer Tochter die Herausforderungen des Lebens, insbesondere da ihre Tochter an einem schweren Leiden, einem Kopftumor, erkrankt ist und regelmäßige medizinische Behandlung benötigt. Trotz dieser Umstände bewahrt die Familie eine bemerkenswerte Zufriedenheit und geht mit großer Fassung durchs Leben. Die Situation wurde noch schwieriger, als Stephanies Mann bei Holzarbeiten tödlich verunglückte. Bäuerin Michaela Gamper bewirtschaftet den Gfall-Hof im Schnalstal gemeinsam mit ihren Kindern und ihrem Mann. Der Hof liegt zwischen Karthaus und Unsere Frau auf einer Höhe von 1840 Metern und ist durch seine Lage an der Grenze zur Texelgruppe besonders geprägt. Im Winter ist eine Privatseilbahn die einzige Verbindung ins Tal. Silvia Ilmer lebt auf dem Schupferhof in St. Martin im Passeiertal auf einer Höhe von 1000 Metern. Als Bäuerin hat sie einen zukunftsorientierten Betrieb etabliert, der sich auf die Herstellung von Käse spezialisiert. Die Bio-Hofkäserei liegt oberhalb von St. Martin und verarbeitet dort Ziegen- und Kuhmilch zu verschiedenen Käseprodukten. Auf Wunsch werden auch Hofführungen angeboten.
16:45
Die dritte Folge der Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" zeigt, welche Strategien die Frauen auf den Bergbauernhöfen in Südtirol entwickelt haben, um ihre Ziele zu erreichen. Immer mehr Frauen interessieren sich für die Bewirtschaftung eines Bauernhofs und entscheiden sich für den Besuch der Bäuerinnenschule. Unerlässlich für den Erfolg ist aber auch, dass die Bergbauernfamilien wirtschaftlich denken und handeln. Um ihre Bergbauernhöfe betreiben zu können, bringen die Bäuerinnen oft eine Menge Idealismus mit. Sie betrachten ihren Hof als etwas Kostbares, dass es ungeachtet des Profits und des Marktwerts zu bewahren gilt - auch wenn die Betriebsführung oft herausfordernd ist. Bergbäuerinnen sind unverzichtbar für die Landwirtschaft. Ihr Engagement, ihre Begeisterung und ihr Mut sind entscheidend für die Zukunftsgestaltung. Es ist inspirierend zu sehen, wie sie aktiv Veränderungen vorantreiben und dadurch einen positiven Einfluss auf die Entwicklung ihrer Höfe ausüben. Luzia Kuppelwieser ist Bergbäuerin am Vinschger Sonnenberg und bewirtschaftet dort gemeinsam mit ihrer Familie den Latschair-Hof. Ihr Ziel ist es, den Kindern aus der Stadt ein umfassendes Verständnis für das Leben auf dem Hof zu vermitteln, damit sie nachvollziehen können, woher der Braten aus dem Topf, die Eier in der Pfanne, die eingelegten Gurken sowie die Marmeladen und Säfte stammen, die bei ihnen auf dem Tisch stehen. Irma Moling Clara lebt mit ihrer Familie auf dem Hof Oriana, der im malerischen Weiler Seres in Kampill, einem Ladinischen Kleinod, liegt. Seit vielen Generationen bewirtschaftet die Familie diesen Hof. Dort befindet sich zudem das kleine Hofmuseum "Lürch de Oriana", in dem Irma alte landwirtschaftliche Geräte und Haushaltsutensilien bewahrt. Diese Exponate geben den Besuchern Einblicke in die Arbeit und das Leben der Bauern vergangener Zeiten. Der Gialhof, den Nadja Stecher Ruepp betreibt, liegt direkt oberhalb von Schluderns. Er bietet einen herrlichen Blick über das Vinschgau-Tal. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren vier Kindern bewirtschaftet Nadja den Biohof, wobei die Aufzucht von Jungtieren im Mittelpunkt steht. Diese Tiere werden auch für andere Bauern aufgezogen. Die Familie hat die Lieferung an Milchhöfe bereits vor einiger Zeit eingestellt, da diese Tätigkeit nicht mehr rentabel war. Heute verwenden sie die Milch ausschließlich für eigene Zwecke oder zur Fütterung der Jungtiere.
17:30
Alles scheint gut zu laufen für Sophie: Ihr Vater Johann hat ihr den Bauernhof übergeben, und sie plant, daraus einen Biobauernhof zu machen. Freund Martin hat ihr einen Heiratsantrag gemacht. Nur der Kredit für den Umbau muss noch bewilligt werden. In dieser Sache schickt Alt-Banker Franz seinen Sohn Julian auf Sophies Hof, um die Praxis kennenzulernen. Dass Sophie als Teenager einmal in ihn verliebt war, hat doch heute keine Bedeutung mehr, oder?
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
Ob Gesundheit, Geschichte, Comedy oder Lifestyle: Podcasts boomen - quer durch alle Genres. Über 60.000 Podcasts gibt es allein in Deutschland. Wie wurde aus dem Nischenmedium ein Massenphänomen? Zum Frühstück, auf dem Fahrrad oder vor dem Einschlafen: Podcasts sind zur ständigen Begleitung des Alltags geworden. Rund 34 Prozent der Menschen in Deutschland gaben 2025 an, sie zu nutzen - vor acht Jahren dagegen waren es nur gut 13 Prozent. Vor 20 Jahren wurden die wortlastigen Audio-Streams noch von Nerds im eigenen Wohnzimmer produziert, heute füllen die Stars der Branche mit "Live-Podcasts" ganze Arenen. "True-Crime-Königin" Sabine Rückert staunt selbst, dass Tausende zu ihrem Podcast-Event "Zeit Verbrechen" kommen. Suchen die Menschen in Zeiten von Social Media- und Informationsflut ganz bewusst nach langen, ruhigen Gesprächen? Journalist Markus Lanz spricht von der "Sehnsucht nach Tiefe". Satiriker Oliver Welke sieht in Podcasts eine Gegenbewegung zum hektischen Bilderrauschen des Internets. Und für Musiker Olli Schulz sind Podcasts eine "Wohlfühloase für die Ohren". Die drei müssen es wissen, denn sie sind selbst sehr erfolgreiche Podcaster. Ob True Crime, Nachrichten oder persönliche Laber-Formate - Podcasts bieten Nähe, Authentizität und das Gefühl, quasi mit dabei zu sein. "Wir sind so nahbar, weil wir super spontan drauflosreden", glauben die GenZ-Hosts vom Podcast "She's Talking". Viele suchen bei sogenannten Laber-Podcasts Zerstreuung und Unterhaltung, aber auch News-Podcasts sind beliebt wie nie. Das Bedürfnis nach politischer Analyse sei in einer krisengebeutelten Welt gewachsen, meint Kriegsreporter und Podcaster Paul Ronzheimer. Doch der Boom hat auch Schattenseiten: In den USA haben rechtsgerichtete Formate riesige Reichweiten aufgebaut. Wie groß ist ihre politische Macht? Werden sie zum populistischen Brandbeschleuniger? Wie stark prägen Podcasts die Meinungsbildung? Die Dokumentation "Der Podcast-Boom" blickt hinter die Kulissen erfolgreicher Formate wie "Lanz & Precht", "Ronzheimer", "Kalk und Welk", "Zeit Verbrechen" und "She's Talking" und zeigt, wie das gesprochene Wort unsere mediale Kultur verändert. Sind Podcasts die Zukunft des Journalismus - oder womöglich seine größte Herausforderung?
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Mit Christina Gansch (Sopran), Kate Lindsey (Mezzosopran), Matthew Newlin (Tenor) und Alexander Grassauer (Bass) Ein festlicher Abend mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich im Stadttheater Wiener Neustadt: Unter der Leitung von Andreas Ottensamer erklingen ein Meisterwerk von Mozart. Zur Aufführung kommt das ergreifende Requiem in d-Moll KV 626, Mozarts unvollendetes Vermächtnis, das durch Franz Xaver Süßmayr vollendet wurde. Ein Abend, der von der unvergleichlichen Musik Mozarts und Strahlkraft des vielseitigen Orchesters getragen wird. Mit den Solistinnen und Solisten Christina Gansch, Kate Lindsey, Matthew Newlin, Alexander Grassauer sowie dem Konzertchor Interpunkt und den Tonkünstlern entfaltet sich ein Klangereignis voller Dramatik, Hoffnung und Transzendenz.
21:05
Roberto González-Monjas ist als Dirigent und als Geiger international gefragt. In beiden Rollen widmet er sich mit dem Mozarteumorchester Salzburg sämtlichen Violinkonzerten Mozarts. Der Film begleitet die Musiker und ihren Chefdirigenten bei diesem Projekt. Er beleuchtet Hintergründe der Werke und Mozarts Salzburger Zeit und spannt einen Bogen zur Geschichte der drei Institutionen mit dem Namen Mozarteum: Orchester, Stiftung, Universität.
21:50
Ein geheimnisvolles Labyrinth liegt unter Berlin: Tunnelröhren und Abwasserkanäle, vergessene Bunker, geheime Durchgänge, halbfertige U-Bahnhöfe. Eine fremde Welt - unter unseren Füßen. In allen Zeiten suchten Menschen dort Zuflucht. Im Krieg fanden sie dort Schutz vor Bomben, nach dem Krieg nutzten Schwarzhändler den Untergrund für dunkle Geschäfte. Dann begann der Kalte Krieg. Unterirdische Versorgungsleitungen und Verbindungen wurden gekappt. Nach dem Mauerbau flohen zunächst noch Hunderte Menschen durch die Kanalisation. Tunnelbauer gruben neue Fluchtwege unter der Sektorengrenze. Aus Angst vor einer Eskalation der Ost-West-Konfrontation legte man unterirdische Atombunker an, die heute nur noch museal sind. Die Dokumentation spürt der bewegten Geschichte Berlins im Untergrund nach, erzählt von Spionagetunneln und dramatischen Fluchten unter der Erde - und von der Angst, der Gegner könnte die geheimnisvolle Welt unter dem Pflaster der Stadt für feindliche Aktionen nutzen. Im Wechsel zwischen der oberirdischen Welt der geteilten Stadt, auf der Nahtstelle zwischen den einstigen Machtblöcken, beleuchtet sie das Leben im Untergrund. Zeitzeugen erinnern sich an Nächte im Bunker, an riskante Tunnelbauten und spektakuläre Fluchten durch das Erdreich und wie die Clubszene in vergessenen Räumen neue Freiheiten nutzte. Der Krieg in der Ukraine hat den Blick auf die einstigen Schutzräume verändert. Wird man die vergessenen Bunker und Zivilschutzanlagen wieder in Betrieb nehmen? Ein Katastrophenforscher gibt Einblick in die Geschichte des Zivilschutzes. In eindrucksvollen Bildern erkundet der Film die Geschichte im Untergrund und beleuchtet die Spannung zwischen Frieden und etwas Bedrohlichem, zwischen Verfall und neuen Möglichkeiten.
22:35
Die Reihe "Metrokosmos" porträtiert europäische Städte aus der Perspektive der U-Bahn, eine davon ist Berlin. An keinem Ort einer Großstadt spiegelt sich die Vielfalt an Menschen und Kulturen so wider wie in den Zügen, Tunneln und Schächten einer U-Bahn. Mit über 155 Kilometern hat Berlin das größte U-Bahn-Netz Deutschlands. Es hat jährlich rund 580 Millionen Fahrgäste. "Metrokosmos: Berlin" folgt einigen von ihnen, begleitet normale Fahrgäste, aber auch Künstler wie den Musiker "Infidelix" oder das Kollektiv "Rocco und seine Brüder" durch ihr geheimes Atelier: die Tunnel Berlins.
23:00
Das Streckennetz von Paris hat über 220 Kilometer und ist auf 16 verschiedene Linien aufgeteilt. Mit über vier Millionen Fahrgästen pro Tag ist es das meistgenutzte Verkehrsmittel der Stadt. "Metrokosmos: Paris" erzählt vieles über eine Stadt zwischen Weltoffenheit und politischer Zerrissenheit - und tatsächlich: Auch aus den Fenstern der U-Bahn ist der Eiffelturm zu sehen. An keinem Ort einer Großstadt spiegelt sich die Vielfalt an Menschen und Kulturen so sehr wider wie im System U-Bahn. Die Reihe "Metrokosmos" porträtiert europäische Städte aus der Perspektive der U-Bahn, eine davon ist Paris.
23:30
Die Autorin Stefanie Sargnagel polarisiert im Literaturbetrieb, auf Facebook und in der Gesellschaft. Als ihr Leben verfilmt werden soll, treibt sie alle Systeme an den Rand des Zusammenbruchs. Neben Stefanie Sargnagel - als Stefanie Sargnagel - ebenfalls mit dabei: Hilde Dalik, Michael Ostrowski, Margarethe Tiesel, David Scheid, Voodoo Jürgens, Thomas Gratzer und viele andere.