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TV Programm für 3sat am 15.04.2026

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Inseln Italiens: Monte Isola 15:32

Inseln Italiens: Monte Isola

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Mitten im Iseosee liegt die Insel Monte Isola. Über Jahrhunderte waren Fischfang und Olivenanbau die Lebensgrundlage ihrer Bewohner. Die Folge der Reihe "Inseln Italiens" stellt sie vor. Berühmt wurde die Gegend in den 1960er-Jahren, als die internationale High Society dort auf der Riva-Werft die legendären Sportboote einkaufte. Und 2016, als der Künstler Christo seine "The Floating Piers" schuf. Er ist der unbekannteste der norditalienischen Seen - der Iseosee. Darin liegt Monte Isola, umgeben von einem bis zu 2000 Meter hohen Bergpanorama. Die Insel ist nur rund fünf Quadratkilometer groß und wurde als "I Borghi più belli d'Italia", einer der schönsten Orte Italiens, ausgezeichnet. Auf der autofreien Insel herrscht eine zeitlose Atmosphäre. Hektik ist dort ein Fremdwort. Vier malerische Orte liegen am Seeufer, die ursprünglich Fischerorte waren. Heute gibt es noch um die 30 Berufsfischer, die vom Artenreichtum im klaren Bergsee leben. Hoch oben thront das Santuario, die Wallfahrtskirche der Madonna della Ceriola. Der Bischof von Brescia legte dort schon im 5. Jahrhundert den Grundstein für eine Kapelle, um die Gegend zu christianisieren. Etwa 17.000 Olivenbäume gibt es auf der Insel, die nördlichsten in ganz Italien. Das liegt am ganz besonders milden Mikroklima des Sees an den Ausläufern der Alpen. Es begünstigt auch den Weinanbau am südlichen Ufer. Der Franciacorta-Schaumwein, der dort in den 1960er-Jahren kreiert wurde, ist heute weltweit begehrt. Auch der Bootsbau hat auf der Insel Tradition und lockte in den 1960er-Jahren die internationale High Society an. Carlo Riva, dessen Großvater bereits 1842 die Werft am See aufgebaut hatte, designte die eleganten Sportboote aus Mahagoni. Sie wurden zum Statussymbol und zur Ikone des Jetset. 2016 verband der Künstler Christo Monte Isola mit dem Ufer durch begehbare goldgelbe Schwimmstege. "The Floating Piers" waren eine Sensation. Das Kunstprojekt lockte 1,2 Millionen Besucher an. Geblieben ist nur die Erinnerung daran.

Danach

Inseln Italiens: Sulcis Archipel 16:16

Inseln Italiens: Sulcis Archipel

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Der Sulcis-Archipel liegt vor der Südwestküste Sardiniens und umfasst die Inseln Sant'Antioco, San Pietro und mehrere kleine unbewohnte Inseln. Die "Inseln Italiens"-Folge stellt sie vor. Auf beiden Inseln gibt es viel zu entdecken. Die Tierwelt des Sulcis-Archipels ist beispielsweise einzigartig: Dort leben die größten Muscheln des Mittelmeers, Rosaflamingos sind heimisch, und jedes Jahr ziehen Tausende Rotflossen-Thunfische vorbei. Sant'Antioco ist die Hauptinsel des Archipels und die viertgrößte Italiens. Seit dem 5. Jahrtausend vor Christus ist die Insel besiedelt. Verschiedene Eroberer hinterließen ihre Spuren: Archäologische Funde und Grabstätten von Phöniziern, Karthagern und Römern können auf Sant'Antioco besichtigt werden. Doch nicht nur kulturell, auch landschaftlich hat die Insel einiges zu bieten: auf der einen Seite flache, lagunenartige Ufer, weite Salzwiesen, in denen der Rosaflamingo lebt, und wunderschöne Sandstrände. Auf der anderen Seite felsige und steile Küstenabschnitte. Unter Wasser erstreckt sich auf dem Meeresboden zwischen Sant'Antioco und Sardinien eine große Wiese aus Neptungras, eine Art Wald im Meer. In ihr lebt die größte Muschel des Mittelmeers: die vom Aussterben bedrohte Pinna nobilis. Die Gewinnung und Verarbeitung der Fäden aus der Pinna nobilis, "Byssus" oder "Muschelseide" genannt, hat auf Sant'Antioco eine jahrtausendealte Tradition. Auf der kleineren Insel San Pietro lebt der Großteil der über 6000 Einwohner im Hafenstädtchen Carloforte, das zu einem der schönsten Orte Italiens gekürt wurde. Auf San Pietro findet immer noch die "Mattanza", der traditionelle Thunfischfang, statt. Jedes Jahr im Frühjahr werden Tausende Rotflossen-Thunfische auf dem Weg zu ihren Laichgebieten mit dieser alten Fangmethode gefischt, mit großen Reusen, Muskelkraft und handwerklichem Geschick. Ein Highlight, dem viele Einheimische und Touristen beiwohnen.

Ligurien - Dolce Vita an der italienischen Riviera Krischan 17:00

Ligurien - Dolce Vita an der italienischen Riviera Krischan

Land und Leute

Traumhafte Buchten, malerische Städte und romantische Klippen: Ligurien ist einer der spektakulärsten Küstenabschnitte Italiens, eingerahmt von Bergen und Meer. Die italienische Riviera, wie der Küstensaum zwischen Frankreich und der Toskana heißt, ist Sehnsuchtsziel für Millionen Urlauber. Die filmische Reise entlang der Küste zeichnet ein Porträt dieser faszinierenden Landschaft und ihrer Bewohner. Ganz im Westen, an der französischen Grenze, nehmen Segelliebhaber aus aller Welt an einer Regatta für historische Jachten teil. Außerdem pflegen Pflanzenkenner in der Provinz Imperia einen der schönsten botanischen Gärten Italiens. Rund um das mondäne San Remo reihen sich traditionelle Strandbäder, und im gebirgigen Hinterland wachsen die weltberühmten Taggiasca-Oliven - seit Generationen von Hand geerntet. In Genua, der Hauptstadt Liguriens, spielen Straßenmusiker in den Gassen der Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Rund um Genua wächst das Basilikum für das berühmte Pesto Genovese, das in den Restaurants noch traditionell von Hand gestampft wird. Im Osten Liguriens liegen die Halbinsel Portofino und der Nationalpark Cinque Terre mit fünf pittoresken Fischerdörfern, die wie Schwalbennester an den Klippen kleben. Dank von Hand errichteter Trockenmauern wachsen an den Steilhängen Trauben für den Dessertwein Sciacchetrà, einer Spezialität der Region. Der Film porträtiert Menschen, die auf besondere Weise mit Ligurien und seiner Kultur verbunden sind. Menschen, denen es gelungen ist, die Balance zwischen Moderne und Tradition zu finden. Und Menschen, die Lust machen auf das Dolce Vita an der italienischen Riviera.

nano 18:30

nano

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Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

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Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

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Das Geschäft mit dem Gold - Wer zahlt den Preis? 20:15

Das Geschäft mit dem Gold - Wer zahlt den Preis?

Dokumentation

Gold auf Rekordkurs: Politische Instabilität, Inflationssorgen und geopolitische Spannungen kurbeln die Nachfrage an. Die Dokumentation zeigt, wer in diesem Geschäft den Preis bezahlt. Anleger in der Schweiz investieren Millionen in Gold. Gleichzeitig riskieren philippinische Schürfer täglich ihr Leben, und indische Familien kämpfen mit steigenden Mitgiftkosten. Eine Reportage über Profite, Abhängigkeiten und die Welt jenseits des goldenen Glanzes. Wer seinen Liebsten ein Goldkettchen schenken möchte, muss derzeit ganz schön tief in die Tasche greifen. Trotz schwankender Marktgeschehnisse und wirtschaftlicher Unsicherheiten setzt der Goldpreis seinen Aufwärtstrend fort. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hat er einen Rekordhöhenflug erlebt: Innerhalb von zwölf Monaten hat Gold knapp 65 Prozent zugelegt, der Preis pro Unze ist auf ein Allzeithoch von fast 5600 Dollar geklettert. Auch künftig treiben politische Instabilität, Inflationssorgen und geopolitische Spannungen die Nachfrage an und bereiten den Boden für einen weiteren Anstieg. Die "WeltWeit"-Reporterinnen und Reporter haben sich angesehen, was der neue Goldrausch mit den Menschen in den unterschiedlichen Regionen der Erde macht. Auf den Philippinen begleitet Isabella Purkart den 42-jährigen Familienvater Zaldy, der seit mehr als 15 Jahren unter extrem gefährlichen Bedingungen Gold schürft: In einem Schlammloch taucht er nach feinen Goldpartikeln. Mit Luft versorgt wird er dabei nur durch einen alten Kompressor. Jeder Tauchgang ist ein großes Risiko - ein Risiko, das Zaldy eingeht, um seine Familie zu ernähren. Der aktuell hohe Goldpreis treibt ihn und seine Kollegen an, noch härter zu arbeiten. Meist verdienen sie trotzdem nicht mehr als ein paar Euro am Tag. Die Schweiz ist seit Jahrzehnten eine Drehscheibe im internationalen Goldhandel. Auch "dreckiges" Gold, sogenanntes Blut- und Raubgold, wurde dort zu Barren verarbeitet. Vier der größten Raffinerien der Welt befinden sich im Land und gehen - geschützt hinter Kameras und Stacheldraht - diskret ihren Geschäften nach. Ein kürzlich beschlossenes Zollgesetz verlangt nun, dass die Raffinerien ihre Lieferketten bis zum Ursprung zurückverfolgen. Die Filmemacherin Marion Flatz-Mäser taucht ein in die Welt der großen Goldhändler und gewährt Einblicke in eine Branche, in der Kunden Millionenbeträge in Gold investieren, um ihr Vermögen in unsicheren Zeiten abzusichern. "Sie werden entweder Söhne aus ärmeren Familien oder ältere Männer heiraten müssen", sagt ein Vater von fünf Töchtern. In Indien wird die Mitgift traditionell in Form von Gold und kostbarem Brautschmuck verlangt. Beim aktuellen Rekordpreis für Gold können sich das jedoch immer weniger Brautväter leisten. Patrick A. Hafner trifft eine Familie mit fünf Töchtern, von denen drei in nächster Zeit verheiratet werden sollen. Das stellt sie vor eine große Herausforderung. Indiens Goldhändler haben auf den Preisanstieg reagiert und bieten Familien einen vermeintlichen Ausweg: weniger Karat - vergoldete Stücke statt massivem Gold. So lässt sich der Anschein von Glanz und Glamour bewahren. Doch das birgt Risiken. Traditionell dient der Brautschmuck als finanziellen Absicherung der Frau, die nach ihrer Hochzeit auf das Wohlwollen der Familie ihres Ehemanns angewiesen ist.

Bauruine statt Luxusresort 20:58

Bauruine statt Luxusresort

Reportage

In Österreich sind in den letzten Jahren unzählige Chaletdörfer und Apartmentresorts aus dem Boden geschossen. - Ein Film über Luxusresorts, Baustopps und die Angst vor Geisterdörfern. Immobilien galten als sichere Wertanlage, und Österreich war bei heimischen wie internationalen Investoren begehrt. In manchen Alpentälern und an beliebten Seen leben heute bereits mehr Zweitwohnsitzbesitzer als Einheimische. Viele wollten das nicht länger hinnehmen. Quer durchs Land regte sich Widerstand gegen immer neue Luxusprojekte, Protestbewegungen entstanden, einige Bundesländer verschärften ihre Gesetze.

Bezauberndes Venetien - Von Landvillen und Sommerresidenzen 21:48

Bezauberndes Venetien - Von Landvillen und Sommerresidenzen

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Die Villa Tiepolo Passi als typische Landvilla und die Villa dei Vescovi als ehemaliger Sommersitz der Bischöfe von Padua sind Schauplätze dieser Kurzdokumentation. Beide Anwesen sind eindrucksvolle Beispiele venezianischer Baukunst. Die landschaftlichen Besonderheiten werden gekonnt in die Architektur mit einbezogen. "Die Villa Tiepolo Passi vor den Stadttoren von Treviso wurde gemäß alten Aufzeichnungen vor 500 Jahren von Alvise Cornaro und seinem Bruder Giacomo erbaut.", erklärt der Historiker Conte Alberto Passi. "Die Familie Tiepolo ist eine angesehene, mächtige Familie in der venezianischen Geschichte. Sie zählt zu den zwölf Familien, die im Jahr 697 den ersten Dogen von Venedig gewählt haben. Und diese waren es auch, die damit begonnen hatten, im Hinterland die Landwirtschaft und die dazugehörende Infrastruktur aufzubauen.", so Conte Alberto Passi weiter. "Die Gärten der venezianischen Villen bilden - ganz im Sinne des bedeutendsten Renaissance-Architekten Oberitaliens, Andrea Palladio - eine wohlgeordnete, kunstvolle Landschaft. "Der zentrale Baukörper der Villa dei Vescovi in Torreglia, im Ortsteil Luvigliano, in den Euganeischen Hügeln wurde im 16. Jahrhundert von Giovanni Maria Falconetto entworfen und ist bis heute fast unverändert geblieben. "Die Aufteilung der Villa dei Vescovi unterscheidet sich von den späteren palladianischen Villen, denn die landwirtschaftlichen Gebäude stehen in Distanz zum Herrenhaus.", erläutert die Tourismus-Managerin Valentina Artusi. Die Architektin Jana Revedin ergänzt, es brauche viel mehr Qualität, gut an einem Hügel zu bauen als in einer Ebene. "Der Hügel bedeutet Perspektive.", erklärt sie. Dafür ist die Villa dei Vescovi ein Paradebeispiel. Die Bischöfe verbrachten dort die Sommer und luden Gäste zum Gedankenaustausch ein. Über Jahrhunderte hinweg war die Villa ein geistig-kulturelles Zentrum. Inzwischen gehört sie dem gemeinnützigen "Fondo Ambiente Italiano", ist umfangreich renoviert worden und kann öffentlich besucht werden.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Blindspot 22:29

Blindspot

TV-Psychothriller

Nach dem schweren Autounfall seiner Frau Anara sucht Max hinter den Hochglanzfassaden Frankfurts nach Antworten und gerät in eine Abwärtsspirale aus Intrigen. Anara ist komatös, aber am Leben. Die Polizei vermutet, dass ihr Wagen manipuliert wurde. Max verdächtigt seinen Kollegen Patrick, involviert zu sein. Das Team pitcht erfolgreich ihre Software an einen mächtigen Scheich. Der Mordversuch könnte auch Max gegolten haben, zudem wird er von einem bedrohlichen Fremden verflogt. Max wird von allen Seiten in die Enge getrieben - sogar der Scheich könnte Teil der Verschwörung sein. Saskia ist seine letzte Verbündete, aber sie muss Schadensbegrenzung betreiben, damit der Deal nicht auseinanderfällt. Alle Fäden scheinen in einem mysteriösen Club zusammenzulaufen und Max muss zu drastischen Maßnahmen greifen, um sein perfektes Leben zurückzugewinnen.

10 vor 10 23:59

10 vor 10

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"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.