Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 27 28 29 30 31 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16

TV Programm für 3sat am 30.07.2026

Portugal - Europas wilder Westen 04:31

Portugal - Europas wilder Westen

Tiere

Portugal birgt viele Überraschungen. Das Klima des Landes ist geprägt von der Kühle des Atlantiks im Norden und mediterranem Flair im Süden. So hat sich ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume entwickelt, jeder mit einer einzigartigen Tierwelt. Die filmische Entdeckungsreise durch Portugals Natur zeigt das beliebte Urlaubsland aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sie zeigt beeindruckende Bilder der ungezähmten Tierwelt und stellt mit atemberaubenden Luftaufnahmen eine ungeahnte landschaftliche Vielfalt vor. Die Reise beginnt am westlichsten Rand Europas. Von dort zogen einst Seefahrer aus, um die Welt zu erkunden. Dort präsentiert sich die Küste rau und ungestüm, sturmgepeitschte Wassermassen prallen mit ungebremster Wucht auf die Felsen. Ausgerechnet diese letzte Bastion vor dem Atlantik hat sich eine Storchenkolonie zum Nisten ausgesucht. Die Störche vom Cabo Sardão, 150 Kilometer südlich von Lissabon, sind die einzigen auf der Welt, die auf Felsen brüten. Warum gerade dort, bleibt ihr Geheimnis. Wer spät aus dem Winterquartier kommt, muss mit Randplätzen vorliebnehmen und läuft stets Gefahr, seine Brut an Wind und Wellen zu verlieren. Hoch oben im gebirgigen Norden des Landes ist das Klima kühl und nass. Atlantische Winde tragen feuchte Luftmassen heran, die sich an den fast 2000 Meter hohen Berggipfeln entladen. Im Nationalpark Peneda-Gerês regnet es im Schnitt 150 Tage im Jahr, das ist selbst den widerstandsfähigen Garrano-Wildpferden manchmal zu viel. Dann ziehen sie sich in den Wald zurück. Dort allerdings droht Gefahr durch ein Rudel Iberischer Wölfe, das die dichten Wälder durchstreift. Im Nordosten Portugals schlängelt sich der Fluss Duero entlang der spanischen Grenze gen Süden. Dort suchen Gänsegeier die Täler nach Kadavern ab. Abgeschirmt von den hohen Bergketten des Nordens ist es dort viel trockener. Die großen Aasfresser arbeiten im Team: Hat einer etwas erspäht und landet, lockt das etliche Artgenossen herbei. Doch ihre Überzahl schützt sie nicht vor den größeren und kräftigeren Mönchsgeiern. Kampflos müssen sie ihnen das Feld überlassen. Mit Überschreiten des Flusses Tajo in südlicher Richtung ändert die Landschaft ihr Gesicht erneut. Das Klima gelangt unter mediterranen Einfluss. Wo einst lichte Wälder wuchsen, erstreckt sich heute eine weite Steppenlandschaft, der Alentejo. Dort hat die Großtrappe noch viel Raum für eine spektakuläre Balz. Bevor der Hahn zur Paarung schreitet, zeigt er ein äußerst erstaunliches Verhalten: Mit einer gezielten Ölkäferdiät beugt er Geschlechtskrankheiten vor. Wo Korkeichenwälder die Landschaft dominieren, geht im Schutz der Dunkelheit ein geheimnisvoller Jäger auf die Pirsch: die Ginsterkatze. Die Weidensperling, die in den Korkeichen nisten, müssen sich in Acht nehmen. Die Ginsterkatze ist ein geschickter Kletterer, auch wenn sie näher mit Hyänen als mit echten Katzen verwandt ist. Am südlichsten Ende von Portugal angekommen, liegt weit entfernt von den nebelumwobenen Bergen des Nordens die Algarve: Mit 300 Sonnentagen im Jahr ist die Region eine der sonnenreichsten Europas. Dort geht das gut getarnte, Wärme liebende Chamäleon auf die Jagd. Und in der einzigartigen Lagunenlandschaft Ria Formosa führen die Männchen der Winkerkrabben eine beeindruckende Choreografie auf, um Weibchen in ihre Sandröhren zu locken. Berühmt ist die Algarve insbesondere für ihre imposanten Felsformationen, über Jahrmillionen von Wind und Wellen geschaffen. Wirkt die Steilküste über Wasser abweisend und lebensfeindlich, eröffnet sich unter Wasser eine wahre Wunderwelt. Dort vollbringt ein eher unscheinbares Tier etwas, das sonst nur Pflanzen gelingt: Die Grüne Samtschnecke lagert Chloroplasten in ihrer Haut ein und betreibt damit Fotosynthese.

Im Herzen Portugals 05:15

Im Herzen Portugals: Mit dem Zug von der Küste in das Douro-Tal

Land und Leute

Mit dem Zug geht es von Portugals Westküste an die spanische Grenze im Nordosten. Eine Entdeckungsreise, geprägt von einer Vielzahl an Farben, Landschaften und Klimazonen. Schroffe Felsen, an denen die Brandung meterhoch peitscht. Surfparadiese an weißen Sandstränden. Steile Weinberge in malerischen Flusstälern. Dörfer mit jahrhundertealter Tradition. Entlang der Atlantikküste und zweier Bahnstrecken durchqueren die Autoren Maik Gizinski und Babette Hnup den Nordwesten und Zentralportugal: vom "Cabo da Roca", dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands, bis hinauf in die Berge von Portugals einzigem Nationalpark, dem Peneda-Gerês. Vom quirligen Porto, der heimlichen Hauptstadt Portugals, bis hinüber an die spanische Grenze im Nordosten. Der Zug führt vom blauen Meer ins grüne Douro-Tal, von der urbanen Großstadt bis in die sengende Hitze des verlassenen Hinterlands. In einer perfekt arrangierten Hügellandschaft liegt Sintra. Das Dorf diente lange als Sommerresidenz der Könige, die das kühle Klima in den Bergen den heißen Temperaturen in Lissabon vorzogen. Was im Prinzip auf jeden, der dort lebt, zutrifft, gilt für Maria und Tomé Marmelo umso mehr: Sie wohnen dort, wo andere Urlaub machen. Denn ihr Haus, besser gesagt: ihr Palast, steht nicht irgendwo, sondern mitten in "Quinta da Regaleira", einem herrschaftlichen Ensemble aus prachtvollen Bauwerken und verwunschenem Park, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Maria und Tomé sind jedoch beileibe nicht reich oder royal: Sie sind dort die Hausmeister. Und damit die Einzigen, die dort 365 Tage im Jahr rund um die Uhr sein dürfen. Von Sintra aus beginnt die Zugfahrt vorbei an Palästen und Pinienwäldern in Richtung Praia de Espinho, einem weiten, windumtosten Strandabschnitt vor den Toren der Stadt Porto. Der raue Atlantik türmt dort beste Surfwellen auf. Ricardo Marquez weiß sie zu reiten. Surfen ist Ricardos große Leidenschaft, aber selbst an der Atlantikküste ist auf Wind nicht immer Verlass. Ricardo baut deshalb ganz besondere Surfboards: "Die Idee entstand am Strand, als ich den Horizont betrachtete und dachte: Die Wellen sind schlecht, aber ich will surfen. Das muss doch auch irgendwie auf der Straße, also ohne Wellen, gehen." Also entwickelte Ricardo ein Board, das sich anfühlt und dieselbe Technik wie ein Surfbrett erfordert, aber auf der Straße fährt. Auf einem seiner Boards nimmt Ricardo das Filmteam mit nach Porto, eine der schönsten Metropolen Europas. Dort trifft sich direkt am Konzerthaus "Casa da Música", das vom Stararchitekten Rem Koolhaas entworfen wurde, nun die Szene zum Skaten, sorry: zum Surfen. "Fin del Mundo" nannte man Portugal im Zeitalter der Entdeckungen - "Ende der Welt". Und so fühlt es sich ganz oben im Norden auch an, im Nationalpark Peneda-Gerês. Mit seiner Randlage zum spanischen Karstgrenzgebirge ist der einzige Nationalpark Portugals schon von Natur aus eine wenig berührte Region. Victor Afonso hatte früher ein Café in Paris. Nun führt er tagtäglich 250 Ziegen auf die Alm, jeden Morgen hin, spät am Nachmittag wieder zurück. Es ist ein straffer Tag, der nur auf den ersten Blick Romantik verspricht. Victor betreibt seine Farm gemeinsam mit seinem Sohn Ricardo, der auch schon woanders gelebt hat, in den USA und Kanada. Doch auch Ricardo ist zurückgekehrt und heute einer von vielleicht 15 Menschen in der gesamten Region, die jünger als 30 Jahre alt sind. Seine Freunde von früher sind längst aus Peneda weggezogen. Das Dorf stirbt aus, wie so viele in den ländlichen Regionen Portugals. Die Reise geht nun mit der "Linha do Douro" nach Osten. Ursprünglich wurde die Bahnlinie gebaut, um Wein aus dem Douro-Tal zu den Portweinkellereien zu schaffen. Heute ist die Strecke berühmt für ihre atemberaubende Aussicht auf den Fluss. Und an den Hängen des Douros, der sich aus den Bergen bis zum Meer schlängelt, reifen nicht nur Trauben für die berühmten Portweine, sondern auch kleine Juwelen. Mit seiner Weinkellerei "Quinta do Cume" hat sich Jorge Tenreiro einen Traum erfüllt. Der Herzchirurg ist auf einem Weingut aufgewachsen. Als er 18 war, verkaufte sein Vater das Anwesen. Doch die Kindheitserinnerungen ließen Jorge nicht los. Deshalb investierten er und seine Frau Claudia in ein paar Hektar Land im Herzen des grünen Douro-Tals. Immer im September kommt die ganze Familie zur Weinernte. Auf der Bahnstrecke "Linha do Douro" hat Luís Patrício 31 Jahre lang gearbeitet. Er hat sozusagen seine Jugend dort verbracht. Noch heute ist die Linie die direkteste und schnellste Verbindung nach Spanien und Frankreich - theoretisch. Die Spanier haben den Grenzverkehr Mitte der 1980er-Jahre aus Rentabilitätsgründen gekappt und den Zugbetrieb von heute auf morgen eingestellt. Damals verschwand das quirlige Grenzörtchen Barca d'Alva vom Streckennetz und war, trotz hinreißender Grenzlage direkt am Douro, ziemlich von der Außenwelt abgeschnitten. Doch es regt sich Widerstand. Es gibt Forderungen, die Strecke müsse wieder eröffnet werden. "Das glaube ich erst, wenn ich den Zug sehe", sagt Luís und blickt kopfschüttelnd über die Douro-Brücke gen Spanien.

50 Gründe, Andalusien zu lieben 06:00

50 Gründe, Andalusien zu lieben

Dokumentation

Am südlichsten Zipfel Europas liegt eine der beeindruckendsten Provinzen Spaniens: Andalusien. Ein Fernsehteam reiste durch diese Region und fand "50 Gründe, Andalusien zu lieben". Sehenswürdigkeiten wie der Plaza de España in Sevilla und die Festung Alhambra in Granada sowie Köstlichkeiten wie Sherry-Wein und spanischer Rohschinken machen die Region bei Besucherinnen und Besuchern so beliebt. Die spanische Provinz hat viel mehr zu bieten als einen Strandurlaub an der touristischen Costa del Sol - zum Beispiel die Tabernas, Europas einzige Wüste, und Cádiz, eine der ältesten Städte des Kontinents. Die Reise führt in die Schlucht Caminito del Rey, zur Königlich-Andalusischen Reitschule, zur römischen Ruinenstadt Baelo Claudia sowie nach Guadix, wo Familien seit vielen Generationen in Höhlenhäusern leben. Wer Andalusien besucht, kann feine Köstlichkeiten probieren. Neben dem berühmten Iberischen Schinken und spanischem Olivenöl hat der Sherry dort seinen Ursprung. In der Stadt Jerez de la Frontera ist dieser edle Tropfen zum Klassiker geworden. In der Stadt Málaga gibt es eine andere Spezialität: Ajoblanco - kalte Knoblauchsuppe.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:30

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Die Hauda & die Kunst 09:05

Die Hauda & die Kunst: Édouard Manet: Ode an die Sexarbeit

Darstellende Kunst

Wer als Maler Karriere machen will, muss es im 19. Jahrhundert mit seinen Bildern in den Pariser Salon schaffen. Édouard Manet wählt auf Suche nach Anerkennung die Provokation: Nacktheit. Damals ein Tabu. Zum echten Skandal wird seine "Nana", eine Kokotte. Das ist nicht nur die französische Bezeichnung für einen Schmortopf, sondern auch für Prostituierte. Das Bild der selbstbewusst dreinschauenden Sexarbeiterin wird im Pariser Salon empört abgelehnt. Als das Bild später im Schaufenster eines Ladens ausgestellt wird, sorgt es für solche Aufregung, dass es auf Anordnung der Polizei entfernt werden muss. Kulturjournalistin und Moderatorin Bianca Hauda serviert Kunstwissen in kleinen Happen: Porträts von Künstlerinnen und Künstlern, deren Bilder und Werke in deutschen Museen zu sehen sind.

Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher 09:15

Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher: Der Graf und der Fälscher

Recht und Kriminalität

Die Ermittlungen führen zu einem exzentrischen Mittelsmann, dem selbst ernannten "Reichsgraf von Waldstein", der Skulpturen aus seinem Kofferraum heraus verkauft. Derweil erinnert sich Robert Driessen in Thailand an seine "goldene Ära" - und wie er mit seinen Giacometti-Kopien den Kunstmarkt eroberte. Als ein Deal über 50 Millionen Dollar bekannt wird, beschließt Mirja Feldmann, den Betrügern eine Falle zu stellen. Die dreiteilige True-Crime-Serie "Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher" erzählt einen der spektakulärsten Kunstfälscher-Skandale Europas: die Jagd auf den niederländischen Bildhauer Robert Driessen, der über Jahre hinweg den internationalen Kunstmarkt mit Hunderten gefälschten Giacometti-Skulpturen überschwemmte. Ausgangspunkt war die Entdeckung von 13 gefälschten Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti, die 2001 dem Stuttgarter LKA ins Netz gingen. Was als Routinefall begann, entpuppte sich als einer der größten Kunstbetrugsfälle der europäischen Nachkriegsgeschichte - mit einem Schaden in Millionenhöhe. Die Staatsanwältin Mirja Feldmann, die Ermittler der LKA-Dienststelle für Kunst und Antiquitäten und der französische Skulpturenexperte Hubert Lacroix verfolgten die Spur des Fälschernetzwerks bis nach Thailand: Dort befindet sich das Atelier von Robert Driessen. Driessen selbst, seine Komplizen und die Ermittler kommen in der Serie zu Wort und erzählen, wie ein globales Netz aus Täuschung, Gier und Kunstverstand zusammenbrach. Zwischen Undercover-Ermittlungen, falschen Adligen und Millionenbeträgen entfaltet sich eine Geschichte, die kaum zu glauben ist - und doch wahr.

Hollywood in Deutschland 09:45

Hollywood in Deutschland: Die Profis für Kulisse und Kostüm

Reportage

Große Film- und Bühnenmomente entstehen nicht nur in Hollywood, sondern auch an unerwarteten Orten in Deutschland - und das mit ungeheurer Kreativität, Präzision und Teamarbeit. Deutschlands Kulissenbauer und Kostümbildner beherrschen ihr Handwerk. Ob bunte und aufwendige Kostüme für bekannte TV-Shows oder der Nachbau von ikonischen Filmrequisiten - die Kulissen und Kostümdesigner lassen die Phantasie Wirklichkeit werden. In Braunschweig arbeitet Angelo Zannin an einem Projekt, das Filmfans weltweit erkennen würden, dem legendären Tor aus "Jurassic Park". Mit beeindruckender Detailtreue rekonstruiert der dreifache Vater das ikonische Bauwerk - unterstützt von seinen Söhnen Toni und Robin. Nach Schule und Ausbildung wird gemeinsam gesägt, geschliffen und montiert. Der Zeitdruck ist hoch: In wenigen Wochen soll das monumentale Tor auf einer Messe in Stuttgart ausgestellt werden. Rund 600 Kilometer entfernt, im bayerischen Garching an der Alz, entstehen Kostüme, die ein Millionenpublikum kennt. Kostümdesignerin Alexandra Brandner zählt zu den gefragtesten ihres Fachs, und zwar in ganz Europa. In ihrem Atelier entwickelt sie unter anderem die aufwendigen Outfits für die europäischen Staffeln von "The Masked Singer". Jede Figur beginnt mit einer Idee und wächst in präziser Handarbeit zu einem spektakulären Gesamtbild - bis ins kleinste Detail. Währenddessen laufen in Hamburg die Vorbereitungen für ein großes Musical-Debüt. "Zurück in die Zukunft" kommt ins Operettenhaus auf der Reeperbahn. Die vom Broadway gelieferten Bühnenteile müssen angepasst, technisch vorbereitet und schließlich sicher ins Theater transportiert werden. Vor Ort bleiben der Crew nur eineinhalb Wochen, um alles für die Premiere aufzubauen - eine logistische und handwerkliche Herausforderung, bei der jeder Handgriff sitzen muss. Die "ZDF.reportage" blickt hinter die Kulissen der Profis von Kulisse und Kostüm.

Ostküste Spaniens 10:15

Ostküste Spaniens: Von Valencia nach Alicante

Landschaftsbild

Zwischen Valencia und Alicante findet man echte spanische Lebensfreude - ob in den pulsierenden Großstädten, im facettenreichen Hinterland oder direkt an der sonnigen Costa Blanca. Moderatorin Tamina Kallert probiert ein ultraleichtes Packraft, ein zusammenfaltbares Paddelboot, an der malerischen Küste aus. Valencia begeistert mit prunkvollen historischen Gebäuden, aber auch mit spektakulärer avantgardistischer Architektur. Das Hinterland der "Stadt der Künste und Wissenschaften" lädt zu Entdeckungen abseits des Massentourismus ein. Tamina Kallert lernt eine klassische valencianische Paella zuzubereiten und bewundert auf einer Plantage über 100 Jahre alte Orangensorten. Außerdem fährt sie mit einem historischen Segelboot durch die Kanäle im Naturpark Albufera, dem größten Süßwassersee Spaniens. Die Region zwischen Valencia und Alicante ist auch eine geschichtsträchtige Gegend: Zwei Hobbytaucher entdeckten dort ein Schiffswrack des römischen Kaisers Nero. Aber Wassersport in der Innenstadt? Auch das geht in Valencia. Die Wasserfläche in dem futuristischen Freizeitpark "Ciudad de las Artes y las Ciencias" lädt zum Kajak- und Waterbikefahren ein. Tamina Kallert macht eine Fahrradtour durch ein stillgelegtes Flussbett bis in die Stadt und stoppt dabei in Valencias buntem Street-Art-Viertel, um den Künstler David de Limón und seine Werke kennenzulernen. In der historischen Markthalle "Mercado Central" probiert sie sich durch eine Vielzahl regionaler Produkte. Zudem besucht sie das Fischerviertel Cabanyal am Meer. Benidorm, auch "Manhattan des Mittelmeers" genannt, gilt als Inbegriff des Massentourismus. Die Stadt mit einer der höchsten Wolkenkratzerdichte weltweit hat sich in den letzten Jahren als ein Modell für nachhaltigen Massentourismus entwickelt. Alicante gilt als Touristenmetropole. Hoch über der Stadt thront die Festung Santa Bárbara. Sie ist die größte Festungsanlage im Südosten Spaniens. Einst soll sich dort eine tragische Liebesgeschichte zwischen dem maurischen Jüngling Ali und der Prinzessin Cantara abgespielt haben, die der Legende nach der Stadt ihren Namen gaben. Erlebnisse zwischen den Städten - Tamina Kallert paddelt über die unterirdischen Flüsse der Höhlen von San Josep und bewundert dort die jahrtausendalten Tropfsteinformationen. Sie schaut bei einer computergesteuerten Fischversteigerung in Calpe zu und kostet vom Rosmarin-Honig der traditionellen Imker von Guadalest.

Erlebnis Österreich 11:45

Erlebnis Österreich

Essen und Trinken

"Nur wo du zu Fuß warst, bist du wirklich gewesen", sagte Johann Wolfgang von Goethe, und der griechische Arzt Hippokrates meinte: "Gehen ist die beste Medizin". "Erlebnis Österreich" widmet sich dem Gehen, dem Wandern und Weitwandern in Niederösterreich. Das größte Bundesland Österreichs ist ein Land der Vielfalt - jede Region bietet etwas Spezielles, und für Wanderfreunde ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Servicezeit-Reportage: Der Haushalts-Check mit Yvonne Willicks 12:10

Servicezeit-Reportage: Der Haushalts-Check mit Yvonne Willicks: Regionale Lebensmittel: Wahrheit oder Werbetrick?

Wirtschaft und Konsum

Ob heimelig klingende Produktnamen oder ein netter Landwirt, der die Kunden direkt von der Verpackung anlächelt: Regionale Lebensmittel werden in Supermärkten beworben wie nie. Dabei ist "regional" kein geschützter Begriff und der wirklich heimische Einkauf ist für Verbraucher ganz schön kompliziert. Yvonnes Willicks will es genau wissen und bittet ihren Kollegen Daniel Aßmann um einen Alltags-Check in seiner Heimat dem Ruhrgebiet. Er macht für Yvonne die große Regional-Challenge: Zehn Produkte - so regional wie möglich einkaufen, und zwar im Supermarkt, im Discounter und auf dem lokalen Wochenmarkt. Wer hat die meisten echten regionalen Produkte zu bieten? Das Ergebnis überrascht. Deutschland bekannteste Hauswirtschaftsmeisterin Yvonne Willicks trifft Hannah Zeyßig von der Verbraucherzentrale NRW. Gemeinsam klären die beiden, woran man wirklich regionale Lebensmittel erkennt, und nehmen Produkte unter die Lupe, die vielleicht regionaler tun, als sie wirklich sind.

Querbeet 12:40

Querbeet

Pflanzen

- Johannisbeeren pflegen und vermehren Tipps von Sabrina Nitsche - Mönchspfeffer: Pflegeleichter Strauch Für Insekten und bei Trockenheit - Naturgarten von Bernd Nowak Für heimische Wildpflanzen - Gartenschatzsuche in Schwaben Sabrina Nitsche unterwegs auf Suche

Traumorte 13:10

Traumorte: Kreta

Tourismus

Einzigartige Landschaften, eine reiche Geschichte und griechische Lebensart: Ein Besuch auf Kreta ist eine Reise durch eine bewegte Vergangenheit, die bis heute geheimnisvoll ist. Die Nordküste Kretas ist vollständig touristisch erschlossen. Dort liegen die lebendigen Städtchen Chania und Rethymno sowie die Inselhauptstadt Heraklion. Der Süden ist vergleichsweise dünn besiedelt und lockt mit einsamen Traumstränden und unberührter Natur. Erste Station der Reise ist die Hafenstadt Chania, in deren Architektur sich venezianische Einflüsse widerspiegeln. Das bis heute bewirtschaftete Kloster Agia Triada ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten auf Kreta. Der bepflanzte Innenhof inmitten der Klostermauern ist eine wahre Oase der Ruhe. Nach einem Abstecher an den Kournas-See geht es weiter in die Küstenstadt Rethymno mit ihrer abwechslungsreichen Architektur. Einige Kilometer südlich der Stadt liegt das Kloster Arkadi, in dem sich 1866 während des Kretischen Aufstands eine Tragödie abspielt: Mehrere Hundert Dorfbewohner verschanzen sich dort und wählen den Freitod, um nicht den Osmanen in die Hände zu fallen. Der Hafen der Hauptstadt Heraklion wird von einer venezianischen Festung aus dem 16. Jahrhundert dominiert. Das Archäologische Museum gehört zu den bedeutendsten Museen zur griechischen Geschichte und gibt unter anderem spannende Einblicke in die Zivilisation der Minoer. Die Ausgrabungsstätte des minoischen Palasts von Knossos liegt auf einem Hügel südlich der Hauptstadt. Zahlreiche Funde zeugen von der fortschrittlichen Lebensweise der Menschen in dieser Epoche. Ein eher tragisches Kapitel der neueren Geschichte erzählt die heute verlassene Insel Spinalonga: Sie ist bis 1957 eine der letzten Leprakolonien Europas. An der Südküste liegt das Dörfchen Matala - in den 1960er-Jahren eine beliebte Zwischenstation für Aussteiger auf dem Hippie-Trail nach Südasien. Am Strand von Preveli darf man sich wie am Nil fühlen, denn dort mündet ein palmengesäumtes Flüsschen ins Meer. Mit einer Wanderung durch die wildromantische Imbros-Schlucht endet die Rundreise über die größte griechische Insel.

Das Überleben der Langsamsten 13:55

Das Überleben der Langsamsten

Dokumentation

Schneller, höher, weiter: ein Motto, das in der Natur über Leben und Tod entscheiden kann. Doch einige Tiere haben andere Strategien entwickelt, um zu überleben. Dank spezieller Anpassungen schaffen es Faultiere, Schildkröten oder Manatis, selbst in teils feindlichsten Umgebungen zu überleben. Der Film zeigt mit eindrucksvollen Aufnahmen, wie sie ihre Langsamkeit als Stärke nutzen.

Guyana - Der Weg des Jaguars 14:35

Guyana - Der Weg des Jaguars

Tiere

Im Regenwald Guyanas ist ein junger Jaguar auf der Suche nach einem eigenen Revier. Entlang des majestätischen Essequibo, einem der längsten Flüsse Südamerikas, lauern unbekannte Gefahren. Kaimane, Arapaimas und Riesenotter teilen sich mit dem Jaguar den Lebensraum in einem der letzten unberührten Naturparadiese der Erde.

Abenteuer Brasilien - Ein Land wie ein Kontinent 15:20

Abenteuer Brasilien - Ein Land wie ein Kontinent: Vom Ipanema-Strand zum heiligen Berg

Landschaftsbild

Wenn andere nur träumen, hebt Sylvestre Campe ab - wortwörtlich. In Rio nennen sie den Wahlbrasilianer mit bayrischen Wurzeln den "Propellermann vom Zuckerhut". Für ihn beginnt das wahre Abenteuer erst dort, wo der Asphalt aufhört und das Unbekannte beginnt. Mit nichts als einem Paramotor auf dem Rücken und einer Vision im Herzen durchquert Campe ein Land von kontinentalem Wahnsinn: ein so noch nie gesehenes Brasilien. Jenseits von Samba und Copacabana sucht Campe das Verborgene, das Heilige, das Wilde - und findet es in einem der spektakulärsten und gefährlichsten Flugziele der Welt, dem sagenumwobenen Monte Roraima. Es ist ein Berg wie ein Mythos: 3000 Meter hoch, fast unbezwingbar, vom Wind gepeitscht, in Nebel gehüllt, von den Indigenen als "Mutter allen Wassers" verehrt. Zwei Hubschrauber sind dort bereits abgestürzt, und trotzdem wagt Campe den Flug. An zwei glasklaren Tagen zeigt sich der Riese - majestätisch, ungeschützt, unnahbar. Landen? Unmöglich. Der Roraima ist heiliges Land, spirituelle Heimat der Götter. Also macht sich Campe mit seinem Team und Maki, dem indigenen Enkel eines Schamanen, zu Fuß auf den Gipfel - in eine Welt, die Sir Arthur Conan Doyle zur "Verlorenen Welt" machte und Pixar zur Kinolegende "Up" inspirierte. Ein Mann. Ein Motor. Ein Traum. Und Brasilien aus der Luft, aus dem Herz - und jenseits aller Grenzen.

Abenteuer Brasilien - Ein Land wie ein Kontinent 16:05

Abenteuer Brasilien - Ein Land wie ein Kontinent: Der Rio Negro - Von São Gabriel bis Manaus

Landschaftsbild

Dort, wo Brasilien an Kolumbien grenzt, zeigt sich der Amazonas von seiner extremen Seite: Zwischen Flugzeugmotoren und ungewöhnlichen Speisen entfaltet sich eine Welt voller Kontraste. Im hohen Norden Brasiliens, fast an der Grenze zu Kolumbien, kocht Dona Brazi, eine indigene Autodidaktin, was sie selbst als "Küche der Zukunft" bezeichnet: Amazonische Rezepte aus Insekten, Wurzeln und Wildem, die sogar Sterneköche aus São Paulo staunen lassen. Sie serviert ihre Delikatessen bei der UN-Klimakonferenz COP30 in Belém für ein Weltpublikum. In São Gabriel da Cachoeira kommt auch Sylvestre Campe in den Genuss von Dona Brazis Gerichten. Danach bricht er auf und fliegt den Rio Negro entlang, den größten Schwarzwasserfluss der Erde. Im Dorf São Jorge angekommen, muss er sich von einem Schamanen einräuchern lassen, bevor er in ein nahes Gebirge aufbrechen darf. Die Indigenen dort kämpfen darum, ihre Sprache Tukano an die nächste Generation weiterzugeben. Mitten im tiefsten Urwald trifft Campe zudem auf deutsche Auswanderer, die aus Edelhölzern filigrane Fruchtschalen fertigen. Seine Reise endet im schillernden Manaus, dem "Paris der Tropen", wo er zusammen mit einer Schönheitskönigin das größte Amateurfußballturnier der Welt besucht: den legendären Peladão. Zum Abschluss steigt er mit den Paramotor-Piloten von Manaus am "Encontro das Águas" in die Lüfte - dort, wo sich der schwarze Rio Negro und der braune Rio Solimões treffen, ohne sich zu vermischen. Ein Amazonas-Abenteuer voller Feuer, Flügel und fantastischer Begegnungen.

Abenteuer Brasilien - Ein Land wie ein Kontinent 16:50

Abenteuer Brasilien - Ein Land wie ein Kontinent: Wüste mit Wasser - Die Lençóis Maranhenses

Landschaftsbild

In den Lençóis Maranhenses verschmelzen Tausende Dünen mit funkelnden Süßwasserlagunen zu einem Naturspektakel zwischen Wüste und Wasserwelt. Sylvestre Campe entdeckt ein Downwind-Mekka für Kitesurfer mit epischem Panorama. Im Dorf Atins trifft er den ehemaligen Programmierer André Penna, der dort mit seiner Frau Anamaria das große Glück zwischen Sand, Wind und Wellen gefunden hat. Gemeinsam führen sie Gäste auf mehrtägige Touren - per Kite, Kanu oder zu Fuß - mitten durch den Nationalpark. In der abgelegenen Oase Baixa Grande begegnet Campe Dona Loza, die mit 13 Jahren verheiratet wurde und heute Touristen in Hängematten schlafen lässt. Am Delta des Parnaíba schließlich wartet Zé Lima - Ex-Hubschrauber-Mechaniker, selbst ernannter Himmelsvater und stolzer Ziehvater eines Nasenbär-Babys. In seiner selbst gebauten Hütte am Strand serviert er Sylvestre das "beste Kokoswasser der Welt". Fließend Wasser? Fehlanzeige! Aber Freiheit hat dort mehr Wert als jeder Komfort. Ein Trip durch Brasiliens geheimnisvollste Küstenlandschaft, wo Wind, Wildnis und Wunder aufeinandertreffen und ein Mann mit einem Motor sich mitten im Naturrausch verliert.

Abenteuer Brasilien - Ein Land wie ein Kontinent 17:30

Abenteuer Brasilien - Ein Land wie ein Kontinent: Von Santarém bis Cuiabá - Die Kornkammer Südamerikas

Landschaftsbild

Mehr Rinder als Menschen, mehr Rauch als Regen - im Herzen der brasilianischen Agrarmacht fliegt Sylvestre Campe über eine Welt aus gigantischen Sojafeldern und brennender Natur. Von den weißen Stränden von Alter do Chão bis ins wirtschaftliche Kraftzentrum Nova Mutum folgt er dem gewaltigen Rio Tapajós und der BR-163 - besser bekannt als "Soja-Highway". Wo einst Dschungel war, stehen heute Monokulturen im industriellen Maßstab. Privatjets für Großfarmer, Rauchschwaden in der Luft, Brandrodung als Alltag - die Region ist Schauplatz einer ökologischen Krise. Campe fliegt mit heiserer Stimme durch den Smog, lässt sich vom Imker Alexandre Godinho mit Amazonas-Honig stärken und versinkt fast im Morast bei Fordlândia, Henry Fords gescheiterter Gummistadt. In Novo Progresso, dem berüchtigten Ausgangspunkt des "Dia do Fogo" im Jahr 2019, wird Campe gefeiert - denn durch seine TV-Serien machte er Paramotor-Fliegen in Brasilien salonfähig. Doch Fernsehkameras sind dort nicht überall willkommen. Campes Reise endet mit einem Besuch bei Adriana und Florian Diez, einem Landwirt mit Schweizer Wurzeln, der für eine nachhaltige Landwirtschaft ohne weitere Abholzung plädiert. Ein Flug durch Brasiliens umkämpftes Agrarherz.

Abenteuer Brasilien - Ein Land wie ein Kontinent 18:15

Abenteuer Brasilien - Ein Land wie ein Kontinent: Jaguare und Kaimane - Artenreiches Pantanal

Landschaftsbild

Sylvestre Campe hebt ab über dem Pantanal, dem größten Feuchtgebiet der Erde - ein Flug voller Nervenkitzel zwischen Kaimanen, Jaguaren und brennenden Wäldern. Sein Ziel: das "Jaguar Camp" seines Freundes Aílton, wo sie auf den berühmten Ousado treffen - jenen Jaguar, dem bei den Waldbränden 2020 die Pfoten verbrannten. An der Grenze zu Bolivien folgt Campe der Serra do Amolar, einem Gebirge, das den Wasserhaushalt des Ökosystems Pantanal mitreguliert - bis zum letzten Guató-Indigenen, der noch die Sprache seines Volks spricht. Klimawandel und Feuer bedrohen dort nicht nur Tiere, sondern ganze Kulturen. Im Labyrinth des Rio Paraguai trifft Campe Tetelo, einen Flussfischer, der mit dem Wasser lebt - wie Generationen vor ihm. Fischreich und glasklar ist das Wasser am Paraguaimirim. Campe taucht ein in die Welt der Comitivas: Viehhirten, die dort monatelang mit ihren Rindern durchs Gelände ziehen. Die Künstlerin Buga bringt es auf den Punkt: "Das Rind ist das Totemtier des Pantanal." Bei den Gauchos fühlt sich der "Cowboy der Lüfte" sofort zu Hause. Doch zwischen Tradition und Transformation entsteht Neues, geopolitisch vielleicht sogar Historisches: In Porto Murtinho, an der Grenze zu Paraguay, wird die Brücke gebaut, die das Projekt Bioceânica vollendet - eine Handelsroute vom Atlantik bis zum Pazifik. Der "neue Panamakanal", wie die Einheimischen sagen, soll Brasilien direkt mit China verbinden und den Handelsweg um zwei Wochen verkürzen.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher 19:20

Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher: Der Showdown

Recht und Kriminalität

Ein Undercover-Ermittler verabredet ein Treffen mit dem "Grafen" in einem Hotel nahe Frankfurt. Während die Bande auf ihre Beute wartet, bereiten Feldmann und das LKA-Team den Zugriff vor. Die Festnahme gelingt - doch der Fälscher Robert Driessen entkommt nach Thailand. Jahre später, bei seiner Rückkehr nach Europa, holt ihn die Vergangenheit endgültig ein. Die dreiteilige True-Crime-Serie "Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher" erzählt einen der spektakulärsten Kunstfälscher-Skandale Europas: die Jagd auf den niederländischen Bildhauer Robert Driessen, der über Jahre hinweg den internationalen Kunstmarkt mit Hunderten gefälschten Giacometti-Skulpturen überschwemmte. Ausgangspunkt war die Entdeckung von 13 gefälschten Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti, die 2001 dem Stuttgarter LKA ins Netz gingen. Was als Routinefall begann, entpuppte sich als einer der größten Kunstbetrugsfälle der europäischen Nachkriegsgeschichte - mit einem Schaden in Millionenhöhe. Die Staatsanwältin Mirja Feldmann, die Ermittler der LKA-Dienststelle für Kunst und Antiquitäten und der französische Skulpturenexperte Hubert Lacroix verfolgten die Spur des Fälschernetzwerks bis nach Thailand: Dort befindet sich das Atelier von Robert Driessen. Driessen selbst, seine Komplizen und die Ermittler kommen in der Serie zu Wort und erzählen, wie ein globales Netz aus Täuschung, Gier und Kunstverstand zusammenbrach. Zwischen Undercover-Ermittlungen, falschen Adligen und Millionenbeträgen entfaltet sich eine Geschichte, die kaum zu glauben ist - und doch wahr.

Die Hauda & die Kunst 19:50

Die Hauda & die Kunst: Jan Vermeer: Popstar des 17. Jahrhunderts

Darstellende Kunst

In Amsterdam gab es 2023 eine Jahrhundertausstellung mit so vielen Vermeer-Bildern wie noch nie. 37 Gemälde Jan Vermeers sind bekannt - alles Meisterwerke in der Inszenierung des Lichts. Sein "Mädchen mit dem Perlenohrring" ist eine Popikone. Aber auch die anderen Bilder haben eine Magie: Nie zuvor hat der Alltag so geleuchtet, nie zuvor hat ein Maler einfache private Szenen mit Mädchen und Frauen so gestaltet, als hätten sie ein großes Geheimnis. Nach seinem Tod 1675 wurde der Niederländer Jan Vermeer vergessen. Wiederentdeckt haben ihn die Impressionisten. Kulturjournalistin und Moderatorin Bianca Hauda serviert Kunstwissen in kleinen Happen: Porträts von Künstlerinnen und Künstlern, deren Bilder und Werke in deutschen Museen zu sehen sind.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Wer Wind sät 20:15

Wer Wind sät

TV-Kriminalfilm

Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff ermitteln im Umfeld einer Windradfirma und deren Gegnern, von denen jeder sein eigenes Motiv hat. Ein Sturm aus Rache, Gier und Verrat braut sich zusammen. Im Taunus stehen sich Befürworter der Windenergie WindPro und ihre Gegner unversöhnlich gegenüber. Der Ton der "Wutbürger" gegen die Windkraftanlagenfirma wird ruppiger, der Umgang aggressiver. Da wird ein Nachtwächter des Unternehmens tot aufgefunden. Das Ermittlerduo Kirchhoff und Bodenstein findet sich bald im Kreuzfeuer zwischen der Windradfirma und deren militanten Gegnern wieder. Henning Kirchhoff, der Rechtsmediziner und Ex-Mann von Pia Kirchhoff, stellt fest, dass der Herzschrittmacher des Opfers ausgesetzt hatte. Danach hat jemand versucht, den Alkoholiker zu reanimieren und ihm einige Rippen gebrochen. War der Tod ein Unfall? Oder eine Tat der Windkraftgegner, die auf dem Schreibtisch des Firmeninhabers einen toten Hamster als eine Art "Bekennerbrief" deponiert haben? Auch in den Reihen der Bürgerinitiativler herrscht eine aggressive Stimmung. Zwischen den beiden Vorsitzenden gibt es immer wieder Streit um die Leitung. Dann wird Ludwig Hirtreiter, einer der beiden Kontrahenten, tot aufgefunden. Alles spricht für einen Mord aus tiefstem Hass, denn Hirtreiter wurde aus nächster Distanz hingerichtet. Auch sein altersschwacher Hund blieb nicht verschont. Das Opfer lebte allein auf dem verwahrlosten Rabenhof und war Zeit seines Lebens nicht besonders beliebt. Sein zahmer Rabe Hugin war ihm stets wichtiger als seine Tochter Frauke, die er besonders schlecht behandelt hatte. Nur mit dem Vater von Oliver von Bodenstein verband ihn eine enge Freundschaft. Ihm hat er nun auch die Wiese vermacht, auf der die Windräder gebaut werden sollten. Die Verkaufsverhandlungen um diese Wiese haben alle - Windradfirma und die Gegner - umgetrieben. Hirtreiter hatte den Verkauf trotz einer horrenden Summe abgelehnt. Seine Mitstreiter in der Initiative hatten ihm unterstellt, dass er längst eingewilligt und die Sache verraten habe. Auf einer Bürgerversammlung wirft man der Windfirma und dem Klimaexperten vor, die Genehmigung mit gefälschten Gutachten erschlichen zu haben. Der Volkszorn entlädt sich in einer Saalschlacht. Nun, da die Wiese im Besitz der von Bodensteins ist, hat ein Kollege der Abteilung für Interne Ermittlungen endlich einen Grund gefunden, den verhassten ehemaligen Vorgesetzten zu degradieren. Von Bodenstein, der durch die Trennung von seiner Frau bereits emotional angeschlagen ist, wird der Fall entzogen. Doch unter all den politischen Diskussionen geht es im Kern eigentlich um frühere Verletzungen, um Verrat und Lüge und um drei Frauen, die sich endlich von einem Vater, einem Chef und einem untreuen Liebhaber befreien wollen. Ein gewaltiger Sturm baut sich auf, der auch Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein mitzureißen droht.

Korsika - Wilde Schönheit 21:45

Korsika - Wilde Schönheit

Landschaftsbild

Korsika ist ein Ort einzigartiger Schönheit. Dort leben Menschen, die der Insel verfallen sind und alles dafür tun, dass Korsika ursprünglich und lebenswert bleibt.. Die Mittelmeerinsel ist die südlichste Region Frankreichs. Korsen und eingewanderte Deutsche nutzen die vielfältigen Möglichkeiten der Insel. Sie brauen Bier aus Kastanien, bauen aromatische Pflanzen an oder betreiben Tauchbasen an der rauen Küste. Bier aus Kastanien? Auf so eine Idee muss man erst mal kommen! Doch ein korsischer Träumer hatte genau diesen Geistesblitz. Lokales Bier gab es auf Korsika nämlich nicht, dafür jede Menge Kastanien. Anbauflächen für Getreide sind rar auf der gebirgigen Insel, und so wurden Kastanien zur Produktion von Mehl genutzt. Brot, Polenta und verschiedene andere Speisen wurden daraus hergestellt. "Kastanien sind für Korsika genauso wichtig wie Reis für China", erzählt ein alter korsischer Bauer. "Brotbaum" wird die Esskastanie dort lokal genannt, und da verwundert es kaum, dass sie einer ganzen Region Korsikas ihren Namen gab: La Castagniccia. Als jedoch Lebensmittel vom Festland importiert wurden, verlor der Anbau von Kastanien seine Bedeutung - eine uralte Tradition stand vor dem Aus. Doch seit Kastanien zum Brauen verwendet werden, haben sie wieder Konjunktur. Und Korsika ist um eine Attraktion reicher - ein eigenes, wirklich korsisches Bier. Berühmt ist die Insel jedoch vor allem für ihre wilde Küste, die schönen Strände und versteckten Buchten. Die Gewässer Korsikas sind noch weitgehend intakt, und sie eignen sich bestens zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen. Neben einer reichen Unterwasserwelt sind dort auch einige Wracks zu bestaunen. Manche Schiffe liefen auf Grund, andere sanken bei Gefechten auf See. Die Geschichte der Korsen war lang vom Streben nach politischer Unabhängigkeit geprägt. Mitte des 18. Jahrhunderts gelang es dem deutschen Abenteurer Freiherr Theodor Stephan von Neuhoff, sich vorübergehend an die Spitze der korsischen Freiheitsbewegung zu stellen. Er war der erste und einzige gewählte "König von Korsika". Seine Regentschaft währte jedoch nicht lang, denn die Korsen merkten bald, dass er seine Versprechen nicht halten konnte, und er verließ die Insel. Andere Deutsche dagegen blieben der Insel treu. So auch eine Familie, die schon vor Generationen nach Korsika auswanderte. Bereits der Großvater entdeckte dort die Welt der Düfte. Er gründete einen Betrieb, um Pflanzen für Parfüms und Kosmetika anzubauen. Inzwischen hat die jüngste Tochter das Familienunternehmen übernommen. Deutschland ist ihr längst zu hektisch geworden. Die Dokumentation wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf eine der schönsten Inseln Europas.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

auslandsjournal extra 22:25

auslandsjournal extra

Auslandsreportage

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.

Selber garteln - lohnt das? - Die Wahrheit über Urban Farming 22:55

Selber garteln - lohnt das? - Die Wahrheit über Urban Farming

Freizeit und Hobby

Tomaten vom Balkon, Gemüse aus dem Selbsterntefeld, Pilze aus dem Keller - Urban Farming liegt voll im Trend. Immer mehr Menschen versuchen sich im Eigenanbau von Obst und Gemüse. Oder sie beziehen ihre Lebensmittel bei lokalen Produzenten. Manch einer glaubt, so den Weg zur optimalen Ernährung gefunden zu haben und damit auch noch das Klima retten zu können. Doch ist diese Form von Lebensmittelproduktion tatsächlich so nachhaltig? Und lohnt sich das, selbst anzupflanzen und zu ernten? Oder geht man dabei nur der Gartencenter-Werbung auf den Leim? Filmemacher Martin Pusch hat sich das Geschäft mit Urban Farming näher angesehen und dabei einige spannende Entdeckungen gemacht.

WeltWeit: Vom Genießen und Verzichten. Du bist, was du isst. 23:40

WeltWeit: Vom Genießen und Verzichten. Du bist, was du isst.

Auslandsreportage

Wie wichtig das Thema Essen ist, zeigt die große Zahl an Ernährungsberatern, Food-Coaches und Essensratgebern, die es am Markt gibt - von den unzähligen Kochbüchern ganz zu schweigen. Zahlreiche Studien belegen auch, dass die Ernährung noch vor Bewegung und sogar vor der Genetik unsere Gesundheit prägt. Was wir essen beeinflusst demnach maßgeblich, wie es uns geht. Doch in den vergangenen Jahren haben sich unsere Essgewohnheiten stark verändert. Wir sind eine dauer-snackende Gesellschaft geworden, die sich immer seltener Zeit für ein gemeinsames Essen nimmt. Die "WeltWeit"-Reporterinnen geben sich dem Genuss hin, erleben den Niedergang der Essenskultur und üben sich im Verzicht. In Japan gelten frische und hochwertige Lebensmittel als essenziell und sind der Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben. Jede Mahlzeit soll nicht nur ausgewogen sein und geschmacklich überzeugen, sondern auch optisch ansprechend präsentiert werden. Schon früh lernen Kinder, eine bewusste Ernährung zu schätzen. Korrespondentin Isabella Purkart besucht eine Volksschule in Tokio und erlebt, wie dieses Prinzip umgesetzt wird. Das Schulessen wird täglich frisch zubereitet, wobei neben den gesundheitlichen Aspekten auch der Genuss nicht zu kurz kommt. Niemand in Europa isst so ungesund wie die Menschen in Großbritannien. 60 Prozent der Ernährung im Vereinigten Königreich besteht aus Junkfood - wertlose Lebensmittel, die industriell hoch verarbeitet sind. Korrespondent Jörg Winter isst sich durch London abseits der Michelin-Star-Restaurants, trifft Übergewichtige, die auf die neuen Wunderspritzen zum Abnehmen setzen und besucht eine "Food Desert". Das sind Stadteile und ganze Regionen, in denen sich die Menschen nicht nur keine gesunden Lebensmittel leisten können, sondern wo es Frisches gar nicht mehr zu kaufen gibt - Nahrungswüsten. In Deutschland taucht Korrespondentin Maresi Engelmayer ein in die Welt der Fasten-Retreats und Kliniken. Ähnlich wie in Österreich nimmt der Trend zum regelmäßigen Fasten dort zu. Insgesamt finden 72 Prozent der Deutschen den bewussten Verzicht auf Nahrung aus gesundheitlichen Gründen sinnvoll. Neben dem mehrtägigen Fasten erlebt auch das Intervallfasten sowohl in den sozialen Medien als auch in der Wissenschaft einen regelrechten Hype. Dabei hat die Forschung die positive Wirkung des Fastens auf viele chronische Krankheiten entdeckt.