14:20
Ein ungleiches Paar: Frankfurts neues Ermittler-Duo Herta Frohwitter und Marco Petrassi liegt nicht gerade auf einer Wellenlänge. Ihr erster Fall führt die Beiden auf eine Hochzeitsmesse. Rosi Döpfner, eine nicht mehr ganz junge Hotelchefin, meldet ihren Verlobten Rüdiger Vogelsang als vermisst. Mitten in der Anprobe zu ihrem Brautkleid hat er sich in Luft aufgelöst. Eine jähe Attacke von Ehe-Phobie? Schon bald finden die Ermittler heraus, dass der Mann schon bei einigen gut betuchten Damen die Hochzeitsglocken läuten ließ, bevor er verschwand: Kosmetik-Erbin Ursula Semmelmann, Unternehmerin Sabine Wetzel und Polarforscherin Dr. Wilma Castorff. Allerdings hat keine der Damen den raffgierigen Heiratsschwindler angezeigt, wahrscheinlich aus Angst vor der Blamage. Doch seltsamerweise tauchen die Verflossenen jetzt auf der Messe auf - haben sie etwas mit Vogelsangs Verschwinden zu tun? Frohwitter und Petrassi verfolgen eine heiße Spur, die sie unter anderem in die Eiseskälte weiblicher Gefühlswelten führt.
15:50
Neugierig, eigenwillig, widerspruchsfreudig und manchmal voreilig in ihrem Urteil: Schwester Camillas Charaktereigenschaften machen sie zu einem schwierigen Fall in der Klosterhierarchie. Gerade erst in ein Landkloster strafversetzt, stolpert sie in der Kapelle über eine Leiche. Camilla macht die Aufklärung des Todesfalls sofort zu ihrer ureigenen Angelegenheit. Davon sind weder Oberin Ludwiga noch der ermittelnde Kommissar Baumert begeistert. Doch Camilla ist überzeugt, die Postulantin Svenja vor falschen Verdächtigungen schützen zu müssen, und verfolgt stattdessen den Besitzer einer Kuckucksuhrenfabrik.
17:20
Mit Eigenwilligkeit, Charme und Gottvertrauen hat sich Schwester Camilla im Kloster Marienthal fest etabliert: Schwester Oberin lässt sie sogar den Führerschein machen. Als ein Einbrecher Schwester Anabel krankenhausreif schlägt, hat Schwester Camilla natürlich Wichtigeres zu tun als die Fahrstunden. Da Kommissar Josef Baumert sich vor allem um seinen angefahrenen Hund Nietzsche sorgt, beginnt Camilla selbst mit den Nachforschungen. Und schon bald präsentiert sie dem Kommissar eine Theorie: Der Überfall hat mit dem wertvollen hölzernen Engel im Klosterkreuzgang zu tun. Baumert findet es enervierend, dass Camilla überall ihre Nase hineinsteckt. Und häufig auch noch schneller als er. Zumal einige ihrer Nachforschungen sich als höchst riskant herausstellen. Zum zweiten Mal kreuzen Ann-Kathrin Kramer und Günther Maria Halmer als "Die Nonne und der Kommissar" die Klingen.
18:50
Als "Kommissar Kämpfer" in der Krimiserie "Blaulicht" spielte Peter Lindburg jahrzehntelang seine Paraderolle. Jetzt soll die Serie abgesetzt werden, was dem verwöhnten Star gar nicht schmeckt. Enttäuscht zieht sich Lindburg, der eigentlich Schmidt heißt, in seine thüringische Heimatstadt zurück, die ihm seinen Künstlernamen gab. Dort in Lindburg, wo auch seine Jugendliebe Sabine Arnhold zu Hause ist, will er sich selbst ein Drehbuch schreiben. Die Hoffnung auf ein Comeback hat der alternde Fernsehprofi längst noch nicht aufgegeben. Dieses kommt allerdings anders als erwartet: Eines Abends wird Lindburg bei einem folgenschweren Parkspaziergang Zeuge eines verräterischen Schattenspiels, das sich im Fenster eines nahe gelegenen Wohnhauses abspielt. Für den Mann vom Fach ist klar - hier fand ein brutaler Mord statt! Nach kurzer Ermittlung hat er auch schon den Hauptverdächtigen ausgemacht: Der einflussreiche Staatsanwalt Dr. Eugen von Wangenheim ist in Lindburgs Augen zweifelsfrei der Täter. Die zuständige Kommissarin Biehl kann diese Ansicht jedoch nicht teilen, zumal der hoch angesehene Wangenheim seine Unschuld beteuert und Biehl in dem übereifrigen Fernsehkollegen vor allem einen weltfremden Spinner sieht, der sich in seine Drehbuchfantasien verrannt hat. Für die Klatschpresse ist diese Angelegenheit ein gefundenes Fressen, und so macht sich die Boulevard-Reporterin Caroline Bächle nach Lindburg auf, um Näheres über den außer Rand und Band geratenen TV-Kommissar zu erfahren. Der hat sich mittlerweile die Unterstützung seines labilen "Blaulicht"-Assistenten Conny alias Mike Häusl gesichert, und gemeinsam machen sie sich daran, den mutmaßlichen Mörder zur Strecke zu bringen. Denn eins weiß Peter Lindburg ganz genau: "Conny, hier stimmt was nicht!"
20:15
Polizistin Hella Christensen macht sich auf den Weg zu ihrer neuen Arbeitsstelle in Kiel. Doch sie kommt nicht weit, da an der Seebrücke ihres Heimatortes ein totes Mädchen gefunden wurde. Hellas neuer Vorgesetzter, Simon Kessler, ist bereits aus Kiel angereist und erwartet sie auf der Brücke. Hella erkennt die Tote sofort: Es ist die 14-jährige Jenni, Tochter ihrer Nachbarsfamilie. Kessler ordnet an, die kürzlich aufgelöste Dienststelle vor Ort zu nutzen, um von dort aus den Mordfall zu klären. Seine vor Kurzem erlittene Schussverletzung verschweigt er. Schnell stellt sich die Frage, ob der Täter ein Fremder ist, der seinem Opfer am Abend zuvor durch Zufall begegnete, oder ob der Mörder sein Opfer kannte. Hella fällt es aufgrund der familiären Verbundenheit sehr schwer, die Ermittlungen an Kesslers Seite voranzutreiben. Sie ist nicht nur mit der Familie des Opfers befreundet, sondern auch mit allen aus dem Ort bekannt. Wie kann sie jemanden aus ihrem unmittelbaren Umfeld verdächtigen? Während die Polizei den jugendlichen Straftäter Dennis schon bald wieder aus dem Fokus ihrer Ermittlungen nimmt, interessiert sich die junge Journalistin Mareike für den Fall. Sie erfährt von der Befragung Dennis' und schreibt einen Artikel, der Dennis öffentlich vorverurteilt. Daraufhin verlässt dieser unerlaubt die strafrechtliche Einrichtung und hält sich versteckt. Hat er doch etwas zu verbergen? Zeitgleich nehmen die Ermittlungen neue dramatische Wendungen, ohne dass sich ein Täter überführen lässt. Mit einem Mal scheint der ganze Ort verdächtig - auch Hauke, Jennis Vater, steht neben dem Hotelbesitzer Uwe Hahn ganz oben auf der Liste der Verdächtigen. Während Hauke kein Alibi für die Mordnacht vorweisen kann, scheint Uwe etwas zu verbergen - hinter einer Stahltür in seiner Dunkelkammer im Keller. Befinden sich dahinter Aufnahmen, die besser niemand zu Gesicht bekommen sollte? Auch die Ehe von Jennis Eltern wird auf die Probe gestellt: Silke trauert nicht nur um ihre Tochter, sondern ist auch von ihrem Mann Hauke enttäuscht, der sich mehr und mehr in sein Schneckenhaus zurückzieht. Sie fühlt sich alleingelassen und ist in dieser Zeit sehr dankbar für die Hilfe Torbens, Haukes Bruder. Er scheint ihre Trauer zu verstehen und unterstützt sie in jeder Hinsicht, sodass sie in ihrer Verzweiflung sogar kurz davor steht, ihr Verhältnis mit ihm neu aufleben zu lassen. Während in viele Richtungen ermittelt wird, erfährt Kessler, dass das Mordopfer einen heimlichen Verehrer hatte. Als seiner Kollegin Hella bewusst wird, dass es sich dabei um ihren Sohn Martin handelt, bricht für sie eine Welt zusammen. Kessler nimmt Martin fest, als weitere Indizien auftauchen. Die Freundschaft der beiden Nachbarsfamilien wird auf eine harte Probe gestellt und die kleine Ortschaft für lange Zeit in ihren Grundfesten erschüttert.
21:45
Der Mord an der 14-jährigen Jenni hat den kleinen Ort an der Ostseeküste tief erschüttert. Alle haben Angst, Misstrauen macht sich breit. Die Ermittlungen haben sich dramatisch zugespitzt. Der Sohn der leitenden Ermittlerin, Hella Christensen, wird zum Hauptverdächtigen. Hella glaubt fest daran, dass sich die Beschuldigungen als Missverständnisse aufklären werden und ihr Sohn Martin unschuldig ist. Ihr Ehemann Johannes holt jedoch bereits strafrechtliche Unterstützung ein. Denn er hat ein Indiz unterschlagen, das seinen Sohn schwer belasten könnte: einen blutigen Pullover. Außerdem sieht alles danach aus, als hätte Martin Jenni als Letzter lebend am Strand gesehen. Als Jennis Eltern, Silke und Hauke, von dem Verdacht gegen Hellas Sohn erfahren, wollen sie mit ihr sprechen. Doch wie kann sie ihnen jetzt unter die Augen treten, wo Martin beharrlich schweigt und sie von Kessler vorübergehend vom Fall abgezogen wurde? Die Ermittlungen bekommen eine neue Wendung, als bei Kessler Spuren auftauchen, die auf einen ähnlichen Fall hindeuten, der sich vor 14 Jahren in dem kleinen Ort ereignet hat. Damals verschwand die 15-jährige Anita Bossen. Sie wurde bis heute nicht gefunden. Kessler begibt sich auf Spurensuche und befragt dazu auch die Mutter des verschwundenen Mädchens. Er fällt aus allen Wolken, als er von ihr erfährt, wer Anitas beste Freundin war: Mareike, die Journalistin. Da Kessler und die Journalistin mittlerweile mehr als nur die Arbeit miteinander verbindet, wundert er sich darüber, dass sie ihm nicht von Anitas Verschwinden erzählt hat. Er entlockt Mareike ein lang gehütetes Geheimnis. Daraus folgt die Erkenntnis, dass die damalige Theorie von Anitas Verschwinden falsch gewesen sein muss. Hängen die beiden Fälle vielleicht zusammen? Handelt es sich gar um ein und denselben Täter? Die Sache gewinnt an Brisanz, als sich herausstellt, dass auch Anita Bossen, so wie Jennifer, in Uwe Hahns Hotel gearbeitet hat. So rückt der Hotelbesitzer wieder in den Fokus der Ermittlungen. Doch in welcher Beziehung stand er wirklich zu den Mädchen? Hella kann unterdessen - trotz ihrer vom Chef verordneten Zwangspause - keine Ruhe geben. Sie ist immer noch fest von Martins Unschuld überzeugt. Sie hofft, dass der weiterhin verschwundene Dennis wieder auftaucht, um von ihm mehr über die Mordnacht zu erfahren. Tatsächlich meldet sich der Junge bei ihr und handelt einen Deal aus: Da er zurück in die strafrechtliche Einrichtung darf und nicht ins Gefängnis muss, erzählt er Hella, dass er Jennifer noch einmal gesehen hat - in einem Auto, das ein kaputtes Rücklicht hatte. Das bringt Kessler auf die Spur von Lars von Ahnefeld, einem Gutshofbesitzer, dessen Wagen ebenfalls ein defektes Rücklicht hat. Diese neue Information entlastet Martin. Hella ist unendlich erleichtert. Sie darf wieder an den Ermittlungen teilnehmen, die sich jetzt ganz auf Uwe und Lars konzentrieren, nachdem auch Hauke ein Alibi vorweisen kann. Was aber verbergen Uwe und Lars in Bezug auf Jenni und Anita? Die Ereignisse überschlagen sich vollends, als es zwischen Kessler und Lars zu einem Schusswechsel kommt, bei dem der Gutshofbesitzer tödlich verletzt wird. Gegen Kessler wird ein Untersuchungsverfahren eingeleitet, ihm könnte der Fall entzogen werden. Darum muss er verstehen, warum Lars auf ihn geschossen hat. Währenddessen spitzt sich die Situation in der Familie Broder langsam zu. In Silkes Laden wurde vor einiger Zeit eingebrochen, was sie aufgrund des Todes ihrer Tochter bisher nicht bemerkt hatte. Was man zuerst für Vandalismus hält, entpuppt sich als der Schlüssel zur Wahrheit. Als Hella und Kessler die Hintergründe zu begreifen beginnen, offenbart sich ihnen das gesamte schreckliche Ausmaß der Tragödie um das tote Mädchen.
23:15
Dezember 1989: In den letzten Tagen der DDR verschwindet im Harz ein Goldtransport spurlos. - Glänzend besetzte Krimireihe mit Aljoscha Stadelmann in der Hauptrolle. Als die ehemalige Stasi-Offizierin Inka Sassner erfährt, dass einer der NVA-Soldaten, die sie damals um ihren Anteil gebracht haben, in St. Andreasberg unter falschem Namen leben soll, macht sie sich sofort auf den Weg. Bei seiner Adresse stößt sie jedoch nur auf seinen Patenonkel Ernst, der sich unwissend gibt. Mitleidlos foltert und tötet Inka Ernst und schlägt seinen Nachbarn Rudi nieder. Während sich "Dorfsheriff" Koops fragt, mit was er es da eigentlich zu tun hat, setzt Inka ihre Suche fort. Allerdings ist der mutmaßliche Räuber, der die Goldkisten versteckt haben soll, seit 19 Jahren verschwunden. Seine Tochter, die Goldschmiedin Kim, möchte nach einem Besuch von Inka wissen, was ihre Mutter und deren zweiter Mann Detlef vor ihr verheimlichen. Währenddessen setzt Koops alles daran, Inka zu überlisten und den Fall zu klären. Die beschauliche Bergstadt Sankt Andreasberg im Harz ist das Revier von Dorfpolizist Frank Koops. Auf humorvolle Art sorgt er für Ruhe und Ordnung.