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TV Programm für 3sat am 20.07.2026

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Land zwischen Belt und Bodden 16:15

Land zwischen Belt und Bodden: Die Ostseeküste von Wismar bis Hiddensee

Land und Leute

Über Wasser und Land geht es von der Hansestadt Wismar über das Seebad Heiligendamm, den Kreuzfahrthafen Warnemünde und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst bis zur Insel Hiddensee. Abstecher führen in die atemberaubende Natur des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft mit Dünen, sturmgebückten Kiefern und den Kranichen mittendrin, aber auch zur Hanse und ihren Koggen - und natürlich auf See. Dort tüfteln Wissenschaftler daran, dass der Plattfisch künftig durchs Netz schlüpfen kann. In Rerik wird das Geheimnis gelüftet, wie das Salzhaff zu seinem Namen kommt. Nicht weit entfernt, in Kühlungsborn, steht ein grauer Zeitzeuge: der letzte Ostseegrenzturm. Welche Rolle spielte er in der DDR? Und warum ist es gut, dass er noch heute dort steht? In Heiligendamm wird es historisch: Der mecklenburgische Großherzog geht samt Gefolge baden. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst laden in Ahrenshoop Künstler in ihre Ateliers. Die Maskenbastler aus Born hingegen verstecken sich hinter ihren Masken. Mit großem Spektakel und hoch zu Ross werden nebenan die Heringstonnen abgeschlagen. Aber woher stammen die bekannten "Darßer Türen"? Das Fischen mit den Zeesbooten hat Tradition in Mecklenburg-Vorpommern, ebenso das Regattasegeln. Auf Hiddensee fallen die Hausmarken der alten Inselfischer ins Auge, auch der Dornbusch mit seinem Leuchtturm, und allgegenwärtig ist der Künstler Gerhart Hauptmann. Der Schriftsteller hatte sich vor 130 Jahren in die kleine, damals einsame Insel verliebt. Vor allem wohl der Küstenlandschaft wegen, die die Ostsee mit ihrer gewaltigen Natur unentwegt neu formt. Grandiose Luftbilder zeigen diese Arbeit des Meeres.

Danach

Land zwischen Belt und Bodden 17:15

Land zwischen Belt und Bodden: Die Ostseeküste von Rügen bis Usedom

Land und Leute

Die Urlaubsreise auf den Planken eines historischen Segelbootes führt von Stralsund über Rügen bis zur Insel Usedom entlang der Ostseeküste Vorpommerns. Die Backsteingotik der Hansestadt Stralsund wurde zum UNESCO-Welterbe erklärt. Dort träumt die Museums-Crew der ersten "Gorch Fock" vom wieder segelnden Windjammer. Und was hatte dort der alte Fischkonservenfabrikant mit Bismarck am Hut? Am Kap Arkona auf Rügen sind Archäologen bei der Arbeit am Stahlseil gesichert, weil sie sonst ins Meer zu rutschen drohen. Rügen liegt auf einem Brocken Kreide, was die Küste der Insel einmalig macht. Die Kreideklippen von Jasmund sind ein Naturschauspiel, das im Königsstuhl seine Krönung findet. Jedenfalls noch heute, denn kaum etwas anderes auf dieser Insel ist so vergänglich wie die weiche Kreide. Ihre Bestandteile waren Teile von Lebewesen, Abdrücke und Versteinerungen erzählen davon. Weitere Stationen der Reise sind das Ostseebad Binz mit seinen Logierhäusern in Bäderarchitektur, die "Weiße Stadt" Putbus und das Jagdschloss Granitz, Mönchgut und die Insel Vilm, Bootsbauer in Lauterbach und Kegelrobben auf der Sandbank Großer Stubber. Segelt man über den Greifswalder Bodden, liegt Greifswald mit dem benachbarten Hafenort Wieck am Ryck und der Klosterruine Eldena, die schon Caspar David Friedrich inspirierte, nicht weit entfernt. Dessen Angehörige waren alle Seifensieder und Kerzenmacher. Damals ein einträgliches Handwerk, das heute im Caspar-David-Friedrich-Zentrum noch lebendig ist. Dann ist die Insel Usedom mit dem Historisch-Technischen Museum Peenemünde auf seiner nördlichsten Spitze das Ziel. Das Filmteam trifft den Kaiser und sein Gefolge in Heringsdorf, einen eifrigen Bademodensammler und einen jungen Käpt'n auf der ältesten Seebrücke Deutschlands. Mit einem der letzten Strandfischer geht es über die brausende Brandung vor Ahlbeck. Die Seenotretter von Zinnowitz holen ihren "Hecht" aus der Garage. Und kurz vor Sonnenuntergang bricht ein Bernsteinfischer zur Jagd nach den "Tränen der Götter" auf, die vor Millionen Jahren tief im Grund der Ostsee verschüttet und nun wieder an der vorpommerschen Küste angespült werden, zwischen Stralsund, Rügen und Usedom, im Land zwischen Belt und Bodden.

Ferien in Zeeland 18:14

Ferien in Zeeland: Sonne, Sand und ganz viel Meer

Regionalmagazin

Breite Strände, historische Hafenstädtchen und dazu die typische niederländische Gelassenheit: Das ist Zeeland. Eine beliebte niederländische Urlaubsregion auch für viele Deutsche. Diese können sich über die kurze Anreisezeit an die Nordseeküste freuen. In Zeeland gehören Erleben und Entspannen zusammen, etwa bei einer gemütlichen Dampflokfahrt durch einen der schönsten Naturparks der Niederlande, beim Kitesurfen oder auf Seehundsafari.

heute 19:00

heute

Nachrichten

- Wer beerbt Jens Spahn? Merz deutet Regierungsumbildung an. - US-Soldaten sterben nach Beschuss USA und Iran verschärfen Konflikt. - Duell der Fußball-Giganten Fans warten aufs WM-Finale.

3sat-Wetter 19:20

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz: Im "Gotthard Panorama Express" vom Vierwaldstättersee ins Tessin 19:21

Traumhafte Bahnstrecken der Schweiz: Im "Gotthard Panorama Express" vom Vierwaldstättersee ins Tessin

Tourismus

Täglich fahren Schweizer Züge ihre Gäste bis in entlegene Winkel nördlich und südlich der Alpen. Der legendäre "Gotthard Panorama Express" verbindet die deutsche und die italienische Schweiz. Vom malerischen Vierwaldstättersee reist der "Gotthard Panorama Express" durch den alten Gotthardtunnel Richtung Süden. Auf seinem Weg nach Lugano bietet der Panoramazug beeindruckende Ausblicke auf die sonnenverwöhnten Dörfer und Landschaften des Tessins. Wer will, der beginnt seine Reise mit dem "Gotthard Panorama Express" auf dem Vierwaldstättersee. Ab Luzern geht es mit einem der historischen Raddampfer nach Flüelen, dann auf den Zug Richtung Süden. Kurz vor dem Gotthardtunnel in Göschenen wird der Zug von einem mit einer Schweizerfahne freundlich winkenden Mann begrüßt: Xavier Andermatt wohnt drei Meter neben den Gleisen in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen und liebt dieses Ritual. Ein Höhepunkt der Reise ist der geschichtsträchtige alte Gotthardtunnel. Der Streckenwärter Markus Indergand kennt die "Röhre" wie seine Westentasche. Täglich kontrolliert er für die Schweizer Bundesbahnen die Gleise auf mögliche Schäden und gibt Einblicke in seine dunkle Welt. Einige Hundert Meter weiter oben bezwingt Daniel Würgler mit einer historischen Postkutsche wie anno dazumal den alten Gotthardpass. Von Andermatt bis nach Airolo braucht er etwa fünf Stunden. Ein wichtiger Mann an Bord des "Gotthard Panorama Express" ist René Flaim. Der 49-Jährige ist seit vier Jahren Reiseleiter. Er kennt jede Kurve, jeden Bahnhof und unzählige Anekdoten aus der Gotthardregion. Im Tessin hat René Flaim mit seiner Familie eine neue Heimat gefunden: im beschaulichen Dorf Calonico oberhalb des Leventina Tals. Nach zweieinhalb Stunden erreicht der Panoramazug seinen Zielbahnhof in Lugano an einem der schönsten Seen der Schweiz mit Blick nach Italien.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Zwischen Fels und Fluss - Das Sulmtal 20:16

Zwischen Fels und Fluss - Das Sulmtal

Land und Leute

Die Reihe "Zwischen Fels und Fluss" zeigt die Täler in ihrer vollen Pracht und gibt Einblicke in die Welt der Menschen, die dort leben. Von Traditionen und Bräuchen sowie altem Handwerk bis zu schwer zugänglichen und unberührten Landschaften: Der Film führt durch das malerische Sulmtal in der Weststeiermark, ein Natura-2.000-Schutzgebiet, geprägt von den Flüssen Schwarze und Weiße Sulm. Die Schwarze Sulm entspringt auf 1715 Höhenmetern und ist einer der wenigen naturnahen Gebirgsflüsse Mitteleuropas, während die Weiße Sulm auf 1570 Metern entspringt. Beide Flüsse vereinen sich zur Sulm, einem Nebenfluss der Mur. Historische und archäologische Funde zeigen die jahrtausendelange Besiedlung der Region. Das Hochmoor von Garanas mit einer sechs Meter dicken Torfschicht birgt uralte Heilkräuter, die im Heilmoorbad von Schwanberg verwendet werden. Auch der Weinbau mit der Wildbacherrebe und die Kürbiskernölproduktion prägen die Region, die für ihr "Grünes Gold", das steirische Kürbiskernöl, weltweit bekannt ist.

Zwischen Fels und Fluss - Das Erlauftal 21:00

Zwischen Fels und Fluss - Das Erlauftal

Land und Leute

Dieser Teil der Reihe "Zwischen Fels und Fluss" begleitet die Erlauf von ihrem Ursprung im wilden Ötschergebiet bis zur Mündung in die Donau. Die filmische Reise führt durch eine eindrucksvolle Landschaft, in der alpine Ursprünglichkeit und bäuerliche Tradition mit Innovation und Gemeinschaftssinn eine Verbindung eingehen. Zwischen imposanten Schluchten, stillen Seen und historischen Märkten leben Menschen im Einklang mit Wasser, Wald und Land. Ihre Geschichten, Heimatliebe und Handwerk verleihen dem Tal seine unverwechselbare Identität - ein lebendiges Porträt des Mostviertels und seiner Täler.

Pielach - Im Garten der Voralpen 21:45

Pielach - Im Garten der Voralpen

Natur und Umwelt

Das Pielachtal im südwestlichen Niederösterreich besitzt viele überraschende Facetten - man muss sie nur zu entdecken wissen. Eine Reise mit Gespür fürs Detail durch den Vorgarten der Alpen. Im Fluss leben beachtliche Bestände des Huchen, des legendären zwei Meter langen Donaulachses, und viele kuriose Fische wie Strömer, Zingel und Goldsteinbeißer. An den Ufern brüten Gänsesäger, darüber schwirren rare Eisvögel und 20 verschiedene Libellen-Arten. Ebenso selten, wenn auch der Zivilisation ein wenig näher, sind die traditionellen Handwerksberufe, die im Pielachtal noch ausgeübt werden - seien es Schmied, Besenbinder oder Hirschhornknopfmacher. Sinn für Traditionen liegt im Wesen dieses Landstrichs: Kaum sonst irgendwo reichen die Spuren menschlicher Besiedelung so tief in die Vergangenheit. Bereits in der Altsteinzeit siedelten Mammut-Jäger an der Pielach, später hinterließen Kelten und Römer ihre Spuren.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Angry Spirits - Wenn die Geister erwachen 22:29

Angry Spirits - Wenn die Geister erwachen

Dokumentarfilm

Die mongolische Erotiktänzerin Ainur, die in Ulan-Bator lebt, fühlt sich von dunklen Mächten heimgesucht. Sie hat das Gefühl, dass böse Geister von ihr Besitz ergreifen. Während ihre Kinder bei den Großeltern auf dem Land leben, fühlt sie sich in der Hauptstadt krank, einsam und entwurzelt. Sie folgt dem Rat der Schamanen und begibt sich auf eine Reise zurück zu ihren Wurzeln in die Wüste Gobi. Dort sucht sie Heilung und eine Verbindung zu den Geistern der Natur sowie zu den Ahnen ihres Stammes. Auf ihrer Reise durch die Mongolei wird Ainur jedoch mit der Zerstörung der atemberaubenden Landschaft ihres Landes konfrontiert. Die größte Kupfer- und Goldmine der Welt macht die Region für Menschen und Tiere unbewohnbar. Ist es das von Menschen geschaffene Chaos, das die Geister in Aufruhr versetzt? Iris Pakulla, Regisseurin und Anthropologin an der Universität Cambridge, hat viele Jahre in der Mongolei gelebt und geforscht. Sie hat die Protagonistin Ainur über viele Jahre eng begleitet und ein Vertrauensverhältnis zu ihr aufgebaut. Der dabei entstandene Dokumentarfilm bietet sehr persönliche Einblicke in das Leben der jungen Frau und in die einzigartige, oft unbekannte Welt der mongolischen Kultur, in der Naturgeister, Opferrituale und Schamanen zum Alltag gehören. Die beeindruckenden Landschaften der Wüste Gobi werden mit postsowjetischen Szenarien in Ulan-Bator und ungeschönten Einblicken in Ainurs Arbeit als Nachtclubtänzerin in Kontrast gesetzt. In ihrem hybriden Dokumentarfilm verwebt die Regisseurin Szenen aus Ainurs Alltag mit inszenierten Traumsequenzen. Pakulla begleitet Ainur nicht nur auf der Suche nach Heilung, sondern zeigt auch die fragile Balance zwischen Mensch und Natur.

Rente? Reicht nicht! 23:57

Rente? Reicht nicht!

Gesellschaft und Soziales

Immer mehr Menschen im Rentenalter arbeiten, um über die Runden zu kommen. Wir begleiten drei, die immer weitermachen, auch wenn die Kräfte weniger werden. Aber wie lange geht das noch? Vanessa (85), Angelika (75) und Ebi (71) leben in teuren Großstädten und arbeiten hart, um ihren Lebensstandard halten zu können - aber auch, weil sie in der Tätigkeit Erfüllung finden. Optimistisch und kämpferisch stellen sie sich ihrem letzten Job. Vanessa ist selbstständige Fußpflegerin. Wenn sie krank ist, fehlt am Monatsende Geld. Sie hat drei Söhne allein großgezogen. Sobald die Kinder aus dem Gröbsten heraus waren, hat sie als Friseurin und später bei der Arbeiterwohlfahrt gearbeitet, 25 Jahre in Vollzeit. "Ich bin sparsam, aber das Geld würde nie langen." Vanessa wohnt in einer Sozialwohnung. Ihre Kundschaft kommt aus dem Viertel, in dem Vanessa seit 50 Jahren wohnt. Angelika arbeitet in Spätschicht. Sie nimmt einen weiten Arbeitsweg in Kauf, um Regale in einem Supermarkt einzuräumen. Eine körperlich schwere Arbeit für eine 75-jährige Frau. Einen Job in ihrer Nachbarschaft sucht sie bisher vergeblich. Früher war sie verheiratet und kümmerte sich um ihre Tochter. Die Scheidung war eine Zäsur, aber auch eine Befreiung, sagt Angelika heute. Insgesamt war sie 28 Jahre berufstätig, geblieben sind ihr 800 Euro Rente. Ihre größte Sorge ist, "anderen Leuten zur Last zu fallen." Ebi liebt seine Arbeit als Deutschlehrer für Migrantinnen und Migranten. Dass er noch mal Lehrer werden würde, war nicht geplant. Ebi war es in jüngeren Jahren gewohnt, Geld zu haben. Seine wohlhabende Familie im Iran schickte ihn auf ein Internat nach Deutschland, später zum Studium in die Schweiz. Danach arbeitete er erfolgreich als Geschäftsmann. Durch einen Bandscheibenvorfall war plötzlich alles vorbei. Die Geldrücklagen waren irgendwann aufgebraucht und in die Rentenkasse hatte er als Selbstständiger nicht einbezahlt. Ebi sagt heute, dass er Glück gehabt hat. "Die Arbeit gibt mir Kraft und Energie." Trotz Rente weiterarbeiten, das hat viele Gründe, zeigen Studien. Soziale Kontakte oder die Freude am Job spielen eine wichtige Rolle, aber auch das Geld. Bei vier von zehn Rentnerinnen und Rentnern liegt das Nettoeinkommen unter der Armutsgrenze - betroffen sind vor allem Frauen.