12:44
Seit 23 Jahren kommen im Oktober Filmemacher aus aller Welt am Tegernsee zusammen, verbunden durch eine große Leidenschaft: Bergfilme. Traditionell laufen die Filme in den drei Kategorien "Erlebnisraum Berg", "Naturraum Berg" und "Lebensraum Berg" und eröffnen damit unterschiedliche Blickwinkel auf ein facettenreiches Themenfeld. Bekannte Gesichter sind auch in diesem Jahr auf der großen Leinwand zu sehen: Eiskletterin Ines Papert, die Extrembergsteiger Robert Jasper und David Göttler, Highliner Lukas Irmler und Profikletterer Stefan Glowacz. Es geht hoch hinaus, weit weg und steil bergauf, wobei die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen, dem Alter und der Frage nach einem erfüllenden Bergsteigerleben präsenter erscheinen denn je. Neben den schönen Momenten bildet das Festival auch die tragischen Ereignisse ab, die sich in den Bergen zutragen: Über Bergsteiger hereinbrechende Gewitter, das Labyrinth Matterhorn und Erdbeben im Himalaya, die nicht nur die Natur erschüttern. Abseits der Geschichten aus den Bergen der Welt wirft "Bergauf-Bergab"-Moderator Michael Düchs einen Blick hinter das traditionsreiche Festival im Süden von München. Er ist zu Besuch bei Festivaldirektor Tom Dauer, in dessen Händen die Hauptverantwortung bei der Auswahl der Filme und in der Gestaltung des Festivals liegt. Über das Handwerk des Filmemachens am Berg spricht Michael Düchs mit dem Kameramann und Fotografen Moritz Attenberger. Sein Zuhause ist der Schliersee, sein Arbeitsplatz ist die ganze Welt. Und dort tragen sich die Geschichten nicht nur vor der Kamera zu.
13:14
Sie sind die längste und höchste Gebirgskette im südlichen Afrika, die von der Kapregion bis in den Nordosten Südafrikas reicht: die Drakensberge - deutsch "Drachenberge". Sie wurden Ende der 1990er-Jahre zum Nationalpark ernannt, seit dem Jahr 2000 ist das Gebirge UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe. Die Hauptdarsteller des Films "Im Bann der Drachenberge" sind eine Gruppe Paviane und eine Herde Elen-Antilopen. Die Tiere ziehen mit den Jahreszeiten und dem verfügbaren Nahrungsangebot Jahr für Jahr aus den Ebenen am Fuß der Drakensberge hinauf in die Gipfelregion.
13:57
Namaqualand in Südafrika ist alljährlich im Frühling Schauplatz eines einzigartigen Spektakels: Eine unwirtliche Wüstenlandschaft verwandelt sich in eines der größten Blumenbeete der Welt. Dieser paradiesische Zustand währt nur für wenige Wochen. Bis der Regen im folgenden Jahr wiederkehrt, entspinnt sich für Menschen, Tiere und Pflanzen ein Wettlauf gegen die Unbarmherzigkeit des Jahreslaufs.
14:43
Nairobi, eine der größten Städte Afrikas, liegt mitten in der Savanne. Die Wildnis reicht weit in die bunte Hauptstadt Kenias hinein. - Eine Expedition in den Großstadtdschungel. Die Parkanlagen Nairobis werden von Affenbanden kontrolliert, die Becken der Kläranlage von Krokodilen und Nilpferden, und die Marabus, die in den Alleebäumen im Zentrum der Stadt ihre Brutplätze gefunden haben, sind die Herren der städtischen Müllhalde. Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras. Nur wenige Meter neben der Landebahn des Flughafens beginnt der Nairobi-Nationalpark.
15:29
Olimba ist die Königin im Luangwa-Tal von Sambia in Afrika. Die Leopardin ist die Schnellste unter ihresgleichen, eine gnadenlose Jägerin, aber vor allem eine beschützende Mutter. Doch Olimba verliert eines ihrer beiden Leopardenjungen an Hyänen und muss von da an Schutz und Versorgung ihres verbliebenen Jungen alles unterordnen. Wird sie es schaffen, das Kleine großzuziehen, während sie sich den lauernden Gefahren der Savanne stellen muss? Die vielfach ausgezeichneten Naturfilmer Will und Lianne Steenkamp haben die Raubkatze und ihre Nachkommen drei Jahre lang mit der Kamera begleitet und erzählen in ebenso bildgewaltiger wie eindringlicher Form die berührende Geschichte vom dramatischen Überlebenskampf einer Leopardenfamilie im Herzen Afrikas.
16:13
(aus der ORF-Reihe "Universum") Leoparden sind anpassungsfähig. Die anmutigen Großkatzen gehören zu den schlauesten Jägern überhaupt. Die Doku zeigt das erstaunliche Jagdverhalten einer außergewöhnlichen Leopardin. Die Leopardin Malika im afrikanischen Sambia ist mit ihrem Einfallsreichtum anderen Tieren weit voraus. Doch ernstzunehmende Feinde stehen mit Malika in Konkurrenz. Daher muss die geschmeidige Leopardin immer wieder neue Jagdstrategien entwickeln. Zwar wären genug Beutetiere vorhanden, doch sowohl der im Revier ansässige mächtige Leopard als auch die Hyänen machen Malika das Leben schwer. Malikas Territorium ist rund 15 Quadratkilometer groß. Eine natürliche Grenze bilden die Ufer des Luangwa, eines Nebenflusses des Sambesi. Je nach Jahreszeit ändert sich sein Wasserpegel, aber er versiegt nie ganz. Wegen der vielen Gräser und Futterpflanzen, die dort gedeihen, haben sich viele Wildtiere angesiedelt. Malika lebt in dem Gebiet wie in einem Garten Eden. In den Wäldern und an den Ufern des Luangwa kann sie Pukus und Impalas jagen - beides afrikanische Antilopenarten. Ein solches Beutetier reicht der Raubkatze für mehrere Tage als Nahrung. Doch nicht immer kann Malika ihre Beute auch behalten, mitunter wird sie attackiert und bestohlen. Die Leopardin ist gezwungen, sich immer neuer Jagdstrategien zu bedienen. Das gilt etwa für das Anschleichen oder Auflauern. In der Nacht hat Malika zwar einen entscheidenden Vorteil, weil Leoparden über ein außergewöhnliches Sehvermögen verfügen. Doch wenn ihr ihre Feinde die Beute streitig machen, ist sie mitunter dazu gezwungen, tagsüber zu jagen. Dafür muss sie aber andere Methoden zur Anwendung bringen: In der offenen Landschaft kann sie sich nicht unbemerkt anschleichen.
16:59
Es ist eines der unzugänglichsten Gebiete des südlichen Afrika: das Kaokoveld. Die atemberaubende Landschaft ist Heimat der letzten Wüstenlöwen, einer ganz besonderen Art. Ein Mann hat sich ihrer Erforschung und ihrem Schutz gewidmet: Philip Stander. Mit ihm ist das Kamerateam jahrelang unterwegs, um das Leben der scheuen Könige der Wüste zu erforschen. Die Hoffnung, ihren Fortbestand sichern zu können, richtet sich auf fünf junge Löwen. Für die Jungtiere ist es nun Zeit, sich von der Obhut ihrer Mütter zu lösen. Der Film begleitet die fünf "Musketiere" beim Erwachsenwerden und erzählt die fesselnde Geschichte ihrer Fortschritte und Erfolge, aber auch ihrer Rückschläge. Das Trockengebiet Kaokoveld liegt zwischen den orangefarbenen Dünen der Namib, den einsamen Stränden der Skelettküste und den felsigen Schluchten des Kunene-Flusses. Auf der Jagd nach Beute legen die Löwen lange Strecken zurück, denn auch Antilopen und Gazellen sind ständig unterwegs auf der Suche nach dem spärlichen Grün in dieser kargen Landschaft. Die lebensfeindlichen Bedingungen, aber auch der Vormarsch von landwirtschaftlichen Industrien, haben den Bestand dieser einzigartigen Tiere gefährdet.
17:45
Es ist eines der unzugänglichsten Gebiete des südlichen Afrika: das Kaokoveld. Die atemberaubende Landschaft ist Heimat der letzten Wüstenlöwen, einer ganz besonderen Art. Ein Mann hat sich ihrer Erforschung und ihrem Schutz gewidmet: Philip Stander. Mit ihm ist das Kamerateam jahrelang unterwegs, um das Leben der scheuen Könige der Wüste zu erforschen. Die Hoffnung, ihren Fortbestand sichern zu können, richtet sich auf fünf junge Löwen. Für die Jungtiere ist es nun Zeit, sich von der Obhut ihrer Mütter zu lösen. Der Film begleitet die fünf "Musketiere" beim Erwachsenwerden und erzählt die fesselnde Geschichte ihrer Fortschritte und Erfolge, aber auch ihrer Rückschläge. Das Trockengebiet Kaokoveld liegt zwischen den orangefarbenen Dünen der Namib, den einsamen Stränden der Skelettküste und den felsigen Schluchten des Kunene-Flusses. Auf der Jagd nach Beute legen die Löwen lange Strecken zurück, denn auch Antilopen und Gazellen sind ständig unterwegs auf der Suche nach dem spärlichen Grün in dieser kargen Landschaft. Die lebensfeindlichen Bedingungen, aber auch der Vormarsch von landwirtschaftlichen Industrien, haben den Bestand dieser einzigartigen Tiere gefährdet.
18:30
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:20
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:22
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Was viele Nutzer wissen: Die Apps auf ihren Handys sammeln detaillierte Standortdaten. Was den meisten jedoch nicht bewusst ist: Diese Daten landen oft bei Datenhändlern und Werbefirmen. Es geht um vermeintlich anonyme Daten, die aber Wohnorte und Arbeitsplätze offenbaren - bis hin zu Bordellbesuchen oder Aufenthalten in Psychiatrien. Der Film zeigt, wie leicht ahnungslose Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können. Er macht deutlich, wie harmlos erscheinende Apps zum Sicherheitsrisiko werden - für Regierungen und selbst für Soldaten im Krieg. Grundlage dieses Films ist eine der bislang größten Recherchen dieser Art: Ein Team aus internationalen Journalisten hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt führt: zu einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko für US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen. Schließlich führt die Recherche zu einem Händler in Florida, der die Standortdaten deutscher und französischer Smartphone-Nutzer verkauft hat. So entsteht ein Film, der deutlich macht, welche immensen Risiken dieses Milliardengeschäft mit sich bringt - auch für Menschen in der Europäischen Union mit ihren vermeintlich strengen Datenschutzregeln.
21:00
KI-generierte Darstellungen sexualisierter Gewalt an Kindern nehmen rasant zu: Täter vernetzen sich, manipulieren Kinderfotos und erzeugen täuschend echte Missbrauchsbilder. Der Film zeigt, wie die Entwicklung Kinder gefährdet und Ermittler fordert. Täuschend echte Bilder von sexualisierter Gewalt an Kindern, erzeugt in wenigen Sekunden aus einem simplen Texteingabefeld: Was wie Science-Fiction klingt, ist bittere Realität. Die Dokumentation "Gefährliche Intelligenz - Kindesmissbrauch mit KI" zeigt, wie Kriminelle generative Bild-KI nutzen, um immer neue Missbrauchsdarstellungen zu erschaffen - und welche Folgen das für Kinder und Betroffene hat. Sie beleuchtet den massiven und weltweiten Anstieg von KI-generiertem "Child Sexual Abuse Material" (CSAM) und die dringend notwendigen Gegenmaßnahmen.
21:45
Marseille - die Metropole im Süden Frankreichs ist eine boomende Stadt. Junge Menschen aus Paris und aus ganz Europa zieht es in den französischen Süden. Aus Hamburg ist die 29-jährige Aileen nach Marseille umgesiedelt. Sie stellt die Hotspots und ihre persönlichen Lieblingsorte in der zweitgrößten Stadt Frankreichs vor.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:29
Familie Lunies ist schon lange keine Familie mehr. Erst als der Tod, der alte Bastard, auftaucht, begegnen sie sich wieder. "Sterben" ist ein Film über die Intensität des Lebens angesichts der Unverschämtheit des Todes. Er ist zart und brutal, absurd lustig und todtraurig, furchtbar bitter und manchmal überraschend schön. In "Sterben" geht es um die Familie Lunies, die schon lange keine mehr ist. Erst als der Tod, der alte Bastard, auftaucht, begegnen sie sich wieder. Lissy Lunies, Mitte 70, ist im Stillen froh darüber, dass ihr dementer Mann langsam dahinsiechend im Heim verschwindet. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, denn Diabetes, Krebs, Nierenversagen und beginnende Blindheit geben ihr selbst nicht mehr viel Zeit. Im Zentrum dieses Panoptikums der Todgeweihten aber steht ihr Sohn, der Dirigent Tom Lunies, Anfang 40. Mit seinem depressiven besten Freund Bernard arbeitet er an einer Komposition namens "Sterben", und der Name wird zum Programm. Gleichzeitig macht ihn seine Ex-Freundin Liv zum Ersatzvater ihres Kindes, das eigentlich auch sein eigenes hätte sein können. Toms Schwester Ellen beginnt währenddessen eine wilde Liebesgeschichte mit dem verheirateten Zahnarzt Sebastian. Die beiden verbindet die Liebe zum Alkohol, denn nichts befreit mehr als ein trockener Martini. Sie verweigert es, im System zu funktionieren, und wählt stattdessen die Lust und den Rausch. Aber alles im Leben hat seinen Preis.