20:15
Die Mozartwoche feiert ihren 70. Geburtstag! Intendant Rolando Villazón und Barbara Rett präsentieren musikalische Höhepunkte der vergangenen Jahre und sprechen über Mozart "von A bis Z". Die Mozartwoche feiert 70. Geburtstag und ist lebendiger denn je. Intendant Rolando Villazón und Barbara Rett präsentieren musikalische Höhepunkte vergangener Jahre und sprechen über Mozart und seine Musik - von "A" wie "Amadeus" bis "Z" wie "Zauberflöte". 70 Jahre und kein bisschen leise! Die Mozartwoche Salzburg ist eines der wichtigsten Musikfestivals Europas - 2026 feiert sie ihr 70-jähriges Jubiläum und beweist einmal mehr ihre Lebendigkeit. Das liegt natürlich auch am Chef persönlich: Intendant Rolando Villazón hat mit gewohnter Energie und Begeisterungsfähigkeit frischen Wind in das traditionsreiche Festival gebracht. Barbara Rett und Rolando Villazón präsentieren in dieser Sendung die schönsten musikalischen Momente seiner Ära als Intendant. Mit dabei: Stars wie Cecilia Bartoli, René Pape, Martha Argerich, Daniel Barenboim, Roberto González-Monjas ebenso wie die Mariachi und die Puppen des Salzburger Marionettentheaters. Und frei nach Villazóns Motto "Mozart lebt!" bittet Barbara Rett den Intendanten zum vergnüglichen "Mozart von A bis Z" - von "Amadeus" bis "Zauberflöte". Die beiden sprechen über den Ausnahmekünstler Mozart, über Höhepunkte vergangener Mozartwochen-Jahre sowie das diesjährige Jubiläumsprogramm, das unter dem Motto "Lux aeterna" - ewiges Licht - die zeitlose Strahlkraft von Mozarts Musik feiert.
21:45
Claude Nobs machte als Visionär mit Leidenschaft für Jazz aus dem verschlafenen Montreux einen Ort der Musik, wo weltbekannte Künstler in ikonischen Auftritten zu Hochform aufliefen. Eine Zeitreise mit ungesehenem Archivmaterial durch 50 Jahre Musikgeschichte. Im Jahr 1967 hatte der noch junge Claude Nobs die Idee, in seiner Heimat, dem gemächlichen Touristenort Montreux, ein kleines Jazzfestival zu veranstalten. Von Anfang an erlaubte er sich das Träumen, er reiste mit kleinem Budget nach New York zu seinem Lieblingslabel Atlantic Records und konnte dort die Stars gewinnen, die er selbst gern hörte. Der Rest ist Geschichte: Sein "Montreux Jazz Festival" wurde über die Jahre trotz lokaler Widerstände zum Mekka der Musik, wo sich unvergessliche Auftritte von Größen wie Nina Simone, Aretha Franklin, Prince und David Bowie ereigneten. Ein großer Teil des Erfolgs bestand darin, dass Claude Nobs nie einfach eine Tournee-Zwischenstation sein wollte - vielmehr lud der gelernte Koch die Musikerinnen und Musiker auch zu sich nach Hause ein, umsorgte sie kulinarisch und schuf eine kreative Oase, in der sie ihr Bestes geben konnten. Gleichzeitig öffnete Nobs das Festival auch für Stilrichtungen wie Rock, Reggea, Rap und elektronische Musik. Und er hatte früh erkannt, dass die Konzerte nur dann unsterblich sind, wenn sie in Bild und Ton festgehalten werden. So entstand ein Archiv von 11.000 Stunden Konzertaufnahmen, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde. In diesem Fundus machte sich der Filmemacher Oliver Murray auf die Suche nach den legendären Geschichten, die in Montreux geschrieben wurden. Die dreiteilige Reihe "They All Came Out to Montreux" lädt dazu ein, mit vielen unveröffentlichten Bildern, neuen Interviews und über 30 Konzertausschnitten in ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte einzutauchen. Diese Folge zeigt, wie das 1975 von Claude Nobs erbaute "Mountain Studio" eine ganz neue Generation von Musikern anzieht, darunter David Bowie, Queen und die Rolling Stones, die dort das Album "Black and Blue" aufnehmen. Zu sehen und zu hören sind unter anderen Carol King, Muddy Waters, Monty Alexander, Etta James, Gilberto Gil, King Sunny, David Bowie & Freddie Mercury, Talking Heads, Van Morrison und James Brown.
22:35
Diese Folge zeigt, wie sich das Festival für neue Klänge wie Elektro, Indie-Rock und Rap öffnet. Das Festival erstreckt sich inzwischen über zwei Wochen und zieht über 200.000 Besucher an. Zu hören sind: Marvin Gaye, George Clinton, Buddy Guy, Herbie Hancock, Ray Charles, Miles Davis, Sting, The Roots, ZZ Top, David Bowie, Alicia Keys, Prince und Wyclef Jean. Claude Nobs machte als Visionär mit Leidenschaft für Jazz aus dem verschlafenen Montreux einen Ort der Musik, wo weltbekannte Künstler in ikonischen Auftritten zu Hochform aufliefen. Eine Zeitreise mit ungesehenem Archivmaterial durch 50 Jahre Musikgeschichte. Im Jahr 1967 hatte der noch junge Claude Nobs die Idee, in seiner Heimat, dem gemächlichen Touristenort Montreux, ein kleines Jazzfestival zu veranstalten. Von Anfang an erlaubte er sich das Träumen, er reiste mit kleinem Budget nach New York zu seinem Lieblingslabel Atlantic Records und konnte dort die Stars gewinnen, die er selbst gern hörte. Der Rest ist Geschichte: Sein "Montreux Jazz Festival" wurde über die Jahre trotz lokaler Widerstände zum Mekka der Musik, wo sich unvergessliche Auftritte von Größen wie Nina Simone, Aretha Franklin, Prince und David Bowie ereigneten. Ein großer Teil des Erfolgs bestand darin, dass Claude Nobs nie einfach eine Tournee-Zwischenstation sein wollte - vielmehr lud der gelernte Koch die Musikerinnen und Musiker auch zu sich nach Hause ein, umsorgte sie kulinarisch und schuf eine kreative Oase, in der sie ihr Bestes geben konnten. Gleichzeitig öffnete Nobs das Festival auch für Stilrichtungen wie Rock, Reggea, Rap und elektronische Musik. Und er hatte früh erkannt, dass die Konzerte nur dann unsterblich sind, wenn sie in Bild und Ton festgehalten werden. So entstand ein Archiv von 11.000 Stunden Konzertaufnahmen, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde. In diesem Fundus machte sich der Filmemacher Oliver Murray auf die Suche nach den legendären Geschichten, die in Montreux geschrieben wurden. Die dreiteilige Reihe "They All Came Out to Montreux" lädt dazu ein, mit vielen unveröffentlichten Bildern, neuen Interviews und über 30 Konzertausschnitten in ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte einzutauchen.
23:25
Der Vater einer Familie macht sich als Kurierfahrer "selbständig". Mit üblen Konsequenzen für Vater, Mutter, Kinder und ihren dringend nötigen Zusammenhalt. Ein hoch emotionales, realitätsnahes Drama von Ken Loach über die falschen Versprechungen neoliberaler Arbeitswelt im Paketdienstgewerbe und die Folgen der Selbstausbeutung für die Betroffenen und das Zusammenleben einer Familie. Ricky, Abby und ihre beiden Kinder Seb und Liza Jane leben in Newcastle. Sie sind eine starke, liebevolle Familie, in der jeder für den anderen einsteht. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby mit großem Engagement als Altenpflegerin. Egal wie sehr die beiden sich jedoch anstrengen, wissen sie doch: Unter diesen Umständen werden sie niemals unabhängig sein oder ein eigenes Haus haben. Doch dann heißt es: Jetzt oder nie! Dank der digitalen Revolution bietet sich Ricky die Gelegenheit, als angeblich selbständiger Kurierfahrer durchzustarten. Der Verdienst ist verlockend. Abby ist zunächst eher skeptisch, doch dann setzen beide alles auf eine Karte. Abby verkauft eher widerwillig ihr Auto, damit Ricky sich einen eigenen Lieferwagen leisten kann, um hohe Mietkosten zu umgehen. Die Zukunft scheint vielversprechend. Doch der Preis für Rickys neue Tätigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht. Rickys "Chef" Maloney zeigt sich als gnadenloser Antreiber. Die gemeinsam verbrachte Zeit mit der Familie wird immer weniger, und die Nerven liegen wegen allgemeiner Anspannung schneller blank - zumal der pubertierende Sohn Seb die Schule vernachlässigt und immer renitenter auf Ermahnungen reagiert. Gerade jetzt müsste die Familie enger denn je zusammenrücken. Doch dann wird Ricky zu allem Überfluss bei einer Auslieferung brutal überfallen. Einmal mehr erweist sich Ken Loach ("Ich, Daniel Blake") als ein Meister der emotional packenden Darstellung aktueller Lebensverhältnisse im sozialen Wandel. Hier zeichnet er gemeinsam mit seinem langjährigen Drehbuchautor Paul Laverty das exemplarische Bild der neuen digitalen Ökonomie und ihrer "Errungenschaften". Jeder kennt die Bilder abgehetzter Paketzusteller, die jede halbwegs passable Stelle zum Parken nutzen müssen, um ihre Lieferungen an die Frau oder den Mann zu bringen. Doch von den Arbeitsbedingungen und Schicksalen dahinter erfährt man in der Regel nichts. Eindringlicher als in jeder gut gemeinten theoretischen Analyse stellt Loach die Menschen vor, die unmittelbar unter den prekären Arbeitsverhältnissen leiden. "Sorry We Missed You" erzählt eine universelle Geschichte über Leistungsdruck und Ausbeutung, über Pflegenotstand und Nächstenliebe, über Kampfgeist und Zusammenhalt - kurz: über die Themen, die aktuell europaweit die Menschen beschäftigen. Das Onlineportal "kinofenster.de" wählte "Sorry We Missed You" zum Film des Monats Februar 2020. Beim Internationalen Filmfestival von San Sebastian wurde er als bester europäischer Film ausgezeichnet.
01:00
- Kampf um die Zukunft Der Iran zwischen Monarchie und Mullah-Regime - Der Anfang vom Ende? Katerstimmung am Kunstmarkt - Noble Begierden Die Geschichte des europäischen Kunstmarkts - Schönheit für alle Die Villa Beer wird öffentlich zugänglich - Shakespeares Familienbande Chloé Zhaos Film "Hamnet" auf Oscar-Kurs
02:00
- Fußball: Bundesliga, 20. Spieltag Abendspiel: Hamburger SV - Bayern München Eintr. Frankfurt - Bayer Leverkusen RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05 Werder Bremen - Bor. M'gladbach FC Augsburg - FC St. Pauli TSG Hoffenheim - Union Berlin - Fußball: Zweite Liga, 20. Spieltag Abendspiel: 1.FC K'lautern - SV Elversberg Holstein Kiel - Greuther Fürth VfL Bochum - FC Schalke 04 Braunschweig - Karlsruher SC - Gast: Lisa Buckwitz Deutsche Bobsportlerin
03:25
Die malerische Landschaft der Insel Kreta ist Inspirationsquelle vieler ihrer Bewohner. Dort kreuzen sich Kulturen, und die Sinne werden geschärft - durch Natur, Kunst und die Menschen. Eine Forscherin der griechischen Ernährungskultur kocht unter Olivenbäumen auf offenem Feuer Rezepte, die bis zu zwei Millionen Jahre vor Christus zurückreichen. In den Bergen lassen sich Kräuter für den Malotira-Tee entdecken, die erst ab 1800 Meter Höhe wachsen. Der Maler Angelos Spartalis erschafft nicht nur Ölbilder, sondern arbeitet auch mit dem Medium Film und mit Keramik. Im traditionellen Töpferdorf Margarites wird der Ton Kretas getöpfert und gebrannt, so wie es die Einheimischen schon seit minoischen Zeiten tun. Georgia Dagaki spielt Rockmusik mit einer Lyra, einem antiken Instrument, das auf Kreta bisher nur Männern vorbehalten war.
04:10
Kefalonia liegt im Golf von Patras im Ionischen Meer. Obwohl Kefalonia die sechstgrößte Insel Griechenlands ist, ist sie touristisch noch weitgehend unberührt. Fernab vom Massentourismus fasziniert diese grüne Insel mit Zypressenwäldern und traumhaften Stränden. Die Hauptstadt Argostoli wurde auf einem Hügel erbaut und besitzt einen kleinen Hafen. Die 787 Quadratkilometer große Insel hat viel zu bieten: Tropfsteinhöhlen mit glasklarem Wasser, Wildpferde, Wandertouren durch eine faszinierende Naturwelt, Baden und Chillen an traumhaften Stränden. Corona und somit die Möglichkeit zum Homeoffice waren der Grund, dass Ion Lindartos und seine Frau Susanne nach Kefalonia ausgewandert sind. Der Film begleitet die beiden Enddreißiger beim Gang über den Markt, wo sie auf Fischer treffen, die ihren Fang erklären und zu den beeindruckenden Carretta-Schildkröten am Hafen. Mit einem Ruderboot und einem Führer geht es zum Melissani, einem glasklaren unterirdischen See, und kommen schließlich in ein zwei Kilometer langes Labyrinth aus Stalaktiten und Stalagmiten. Von den sechs Ionischen Inseln ist Kefalonia die größte und zugleich die militärisch wichtigste. Dadurch dass sie den Golf von Patras und damit die Einfahrt in den Isthmus von Korinth versperrt, war sie in der Antike von großer Bedeutung, da sie eine wichtige Station auf dem Weg von Sizilien und Italien nach Griechenland war. Lange war die Insel von den Venezianern besetzt. Überall haben sie ihre Spuren hinterlassen. In der Sprache, im Essen oder in gewaltigen Bauten, wie der Festung in Assos. Der beeindruckende venezianische Bau liegt im Norden der Insel und thront über dem kleinen Fischerdorf Assos. Kefalonia hat wunderschöne Strände, Ion und Susanne zeigen ihren Traumstrand. Er ist nur zu Fuß erreichbar. Eine kurze spektakuläre Wanderung führt zum Ftari Beach, der vom Guardian zum besten Strand Europas gekürt wurde. Katharina, eigentlich Heilpädagogin und Pferdenärrin, hat sich den Eseln auf Kefalonia angenommen. Früher trugen die Esel alles, was transportiert werden musste, heute sind es Getränke, Snacks, die Wanderausrüstung oder müde Kinderbeine. Katharina umsorgt ihre Wanderpartner und liebt die intelligenten Tiere mit typischen Eigenheiten. Ihr Tempo übertrage sich auf die Menschen, das wirke entschleunigend und gibt dem Menschen die Gelegenheit ganz ohne Hektik und Stress die Natur Kefalonias zu genießen.
04:55
Auf einem Roadtrip erkundet Sarazar mit seinen Freunden Benni und Anton die Türkei. Von Istanbul über Bodrum und Antalya nach Kappadokien. Ihre Reise führt Sie auf einer Strecke von mehr als 2.200 Kilometern durch wunderschöne Landschaften, historische Städte und atemberaubende Naturwunder.