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TV Programm für 3sat am 10.05.2026

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Wilde Schweiz II: Die Jungfrau-Region 15:30

Wilde Schweiz II: Die Jungfrau-Region: Die schönsten Naturparks

Landschaftsbild

Kaum eine andere Region der Schweiz kann mit so einer Artenvielfalt aufwarten wie die Jungfrau-Region. Die Landschaft um Eiger, Mönch und Jungfrau ist geprägt von krassen Gegensätzen. Extrem trocken ist es auf der Walliser, sehr wasserreich hingegen auf der Seite des Berner Oberlandes. Lieber würden die Menschen ein Fass des besten Weines auf den Boden schlagen, als nur einen Tropfen Wasser zu verschenken, heißt es im Wallis. Seit ein Erdbeben die letzten beiden Quellen versiegen ließ, muss in Ausserberg das Wasser dem Gletscher entzogen werden. Das geschieht über sogenannte Suonen. Wasserrinnen, die größtenteils im 14. Jahrhundert unter immensen Anstrengungen gebaut wurden und sich spektakulär an steilen Felswänden entlangmäandern. Einst waren sie überlebenswichtig für die Bevölkerung. Auf der anderen Seite des Berner Oberlands gibt es hingegen Wasser im Überfluss: Das Lauterbrunnental ist die feuchteste Gegend der Schweiz. 380 Gewässer zählt das Tal. Klare Bergseen, rauschende Wildbäche - und mittendrin die lebhafte Lütschine. Dazu stürzen 72 Wasserfälle in die Tiefe. Der spektakulärste, der Staubbachfall, hat schon Johann Wolfgang von Goethe inspiriert. Die Ahnen erlebten diese grandiose Landschaft, die heute zu den bekanntesten Ferienzielen der Schweiz zählt, wohl einzig als bedrohliche unbezähmbare Wildnis. Riesige Berge - 50 davon über 3500 Meter hoch - säumen den majestätischen Aletschgletscher. Heute leben die Menschen von und mit dieser beeindruckenden Natur. Sie wagen das Abenteuer Alpabtrieb, erforschen den Gletscher oder betreiben ein stromfreies Hotel. Traditionsbewusst züchten sie die urigen Walliser Kampfkühe oder halten auf 3500 Metern auf dem Jungfraujoch die wohl berühmteste Forschungsstation der Welt am Laufen. Mal fördert, mal bedroht die Natur ihre Mission. Das Weltnaturerbe zu erhalten, darum geht es ihnen allen.

Danach

Wilde Schweiz II: Naturpark Beverin 16:20

Wilde Schweiz II: Naturpark Beverin: Die schönsten Naturparks

Natur und Umwelt

Inmitten von himmlisch schönen Bergeshöhen thront der Piz Beverin über dem Naturpark, dem er seinen Namen verleiht. Zu seinen Füßen erstreckt sich eine Landschaft voller wilder Natur. Tiefe Schluchten und glasklare Bergseen, artenreiche Trockenwiesen und seltene Moore, majestätische Steinböcke und zurückkehrende Wölfe - der Naturpark im Schweizer Kanton Graubünden ist ein Geheimtipp für Naturliebhaber. Vier Täler, drei Schluchten, zwei Sprachen - aber ein Park. Das war die gemeinsame Idee der anliegenden Gemeinden. Der "Capricon", wie der Steinbock auf Rätoromanisch heißt, ist das Wahrzeichen des Parks. In den 1960er-Jahren wurde er erfolgreich wieder ausgesetzt. Jüngst zurück ist auch der Wolf. Eine Wildnis, die unterschiedlichste Menschen rund um den Beverin begeistert und für Herausforderungen sorgt. Der Zusammenhalt zeigt Erfolg. Ob Landwirte oder Wildhüter, Umweltschützer oder Senner, Handwerker oder Köche, sie alle engagieren sich für den Erhalt der zauberhaft schönen Natur.

Die Route 17:15

Die Route

TV-Drama

Mark und Tom sind Extremkletterer. Als Tom die geplante Nanga-Parbat-Expedition absagt, ist Mark ist sauer. Zur Versöhnung wagen sie sich an eine gefährliche Steilwand. Mit bösen Folgen. Tom rutscht ab, stürzt ins Seil, überlebt schwer verletzt. Mark kann ihn zwar mithilfe der Bergwacht retten, muss sich aber die Frage nach der Verantwortung stellen. Toms Freundin Franziska gibt ihm die Schuld, weil er Tom eine Pause verweigerte. Sie ist am Ende ihrer Nerven, denn gerade haben sie und Tom ein Haus auf Kredit gekauft. Nun trägt Franziska die ganze finanzielle Last alleine, denn Tom verliert einen großen Auftrag. Umso wütender ist sie, dass Tom, kaum ist er zur ambulanten Reha aus dem Krankenhaus entlassen, sich gleich in die Planung der alleinigen Nanga-Parbat-Besteigung für Mark hineinstürzt. Dass Mark das gar nicht mehr will, bekommt Tom, der selbst nicht mehr klettern kann, gar nicht mit. Mark hat nach dem Sturz das Vertrauen in sich und sein Können am Berg verloren. Erst nach Begegnungen mit dem erfahrenen Bergwachtler Leo, der eine noch tragischere Berg-Erfahrung machen musste, und einem spontanen Kurztrip mit Franziska beschließt Mark, die abgebrochene Route zu Ende zu gehen. Danach kann er auch den Nanga Parbat in Angriff nehmen. Diese Besteigung wird auch für Tom, der daraus ein Internet-Live-Event macht, ein großer persönlicher Erfolg.

Glockner - Der schwarze Berg 18:45

Glockner - Der schwarze Berg

Landschaftsbild

Der mächtigste Gipfel der Ostalpen ist der 3798 Meter hohe Großglockner. Der Schicksalsberg der ersten Alpinisten ragt aus dem Tauernmassiv wie ein Wächter über ein alpines Naturparadies. Gämsen und Steinböcke klettern im Fels, Alpenblumen leuchten, und ein Adler gleitet über die Gipfel. Dann wieder verschlucken Wolkenwände den Fels und die Täler. - Die Dokumentation entstand anlässlich des 200. Jahrestags der Glockner-Erstbesteigung im Jahr 1800.

Der Kommissar und die Alpen 20:15

Der Kommissar und die Alpen: Sturz in den Tod

Krimireihe

Kommissar Rocco Schiavone bleibt nach seiner Versetzung ins beschauliche Aostatal nichts erspart. Sein Vorgesetzter zwingt ihm Verpflichtungen auf, seine Geliebte setzt ihn unter Druck. Ein Fall mit dem Potenzial für die Ärgernis-Höchststufe zehn führt ihn in die eisigen Höhen eines Viertausenders. Dort hat sich eine Tragödie abgespielt: Bei der Bergbesteigung ist ein junger Mann, Teilhaber eines aufstrebenden Architekturbüros, ums Leben gekommen. Den Unfallschilderungen seiner beiden Partner, mit denen der Abgestürzte als Seilschaft unterwegs war, traut Rocco jedoch nicht. Wenn er eines nicht mag, dann ist es an der Nase herumgeführt zu werden. Für seinen Ehrgeiz und seinen inneren Drang, keinen Verbrecher ungeschoren davonkommen zu lassen, überschreitet er erneut die Gesetze. Dabei weiß er, dass er sich auf seine alten Freunde in Rom wie auf seinen Assistenten Italo Pierron und die Polizistin Caterina Rispoli hundertprozentig verlassen kann. Ein zweiter Fall bereitet dem Kommissar Kopfzerbrechen. Bei der Umbettung einer vor Jahren verstorbenen Frau taucht eine halb verweste Leiche auf: Ein Mann, zum Zeitpunkt des Todes bereits 70 Jahre alt, wurde in der Gruft auf ihren Sarg gelegt. Wer ist der Tote? Und vor allem: Wer hat ihn dorthin gebracht? Und warum? Auch hier fürchtet Rocco, dass die Lösung noch ein "schweinemäßiges" Problem mit sich bringt. Der italienische Charakterdarsteller Marco Giallini spielt in der Serie um Rocco Schiavone einen strafversetzten Ermittler, dessen negative Seiten kaum auf ein Blatt Papier passen: Er hält sich selbst nicht ans Gesetz, kifft im Büro, lebt ungeniert seine Launen aus und ist auch privat alles andere als einfach. Dass unter seiner rauen Schale ein weicher Kern steckt, lässt der Titelheld nur selten durchschimmern. In "Sturz in den Tod" zeigt der unkonventionelle Vice-Questore, dass er für die kleinen Leute ein großes Herz hat, die Verbrechen des Establishments aber erbarmungslos verfolgt. Michele Soavi führte erneut Regie bei dem dritten Film der düster-ironischen Krimiserie nach Romanen von Bestsellerautor Antonio Manzini.

Tod in den Bergen 21:45

Tod in den Bergen

TV-Thriller

Die Ärztin Clara Lang und ihr Freund David finden in den Bergen eine Leiche. David wittert eine Story für seine Zeitung und beginnt, zu recherchieren. Wegen der Touristen will der Bürgermeister von Kalltach Davids Recherchen unterbinden. Als David unter ominösen Umständen am Berg zu Tode kommt, glaubt Clara an ein Tötungsdelikt. Nur bei Davids Vater Jan, einem erfolgreichen Journalisten, findet sie Unterstützung. Der kühl wirkende Jan ist Clara zwar grundsätzlich unsympathisch, doch er ist der Einzige, der ihr glaubt. David muss etwas entdeckt haben, das nicht an die Öffentlichkeit kommen sollte. Eine Spur führt das ungleiche Gespann zunächst zu einer bayerischen Speditionsfirma. Es gibt Hinweise darauf, dass von München aus Lieferwagen mit unbekannter Ladung regelmäßige Touren in den Touristenort Kalltach unternommen haben. Bei dem Toten am Berg könnte es sich um einen Mitarbeiter der Spedition handeln. Clara und Jan sehen sich bald mit einem gefährlichen Netz aus Korruption und skrupellosen Machenschaften konfrontiert. In ihrer Gier nach Profit riskieren Firmenbesitzer und Dorffunktionäre eine Umweltkatastrophe von ungeheuerlichem Ausmaß. Selbst vor Mord schrecken die Hintermänner des Verbrechernetzes nicht zurück. Für Clara und Jan werden die erschreckenden Erkenntnisse bald zur tödlichen Bedrohung.

On the Edge: Showdown in den Bergen 23:15

On the Edge: Showdown in den Bergen

TV-Actionfilm

Paul unternimmt mit seiner Tochter Sara zu ihrem Geburtstag eine Bergwanderung. Doch der idyllische Ausflug in die Natur entwickelt sich für die beiden zum Überlebenskampf. Sara wird zufällig Zeugin eines Mordes und von den Tätern entdeckt. Für sie und ihren Vater beginnt eine lebensgefährliche Verfolgungsjagd quer durch die Berge. - Der französische Survivalthriller bietet temporeiche Action vor grandioser Naturkulisse. Paul Vilar, ein ehemaliger Offizier der Special Forces, ist Bergführer und lebt getrennt von seiner Ex-Frau Audrey und ihrer gemeinsamen Tochter Sara. Zum Geburtstag des Teenagers plant er eine Wanderung, um ihr wieder etwas näherzukommen. Die 17-Jährige ist jedoch nicht gerade begeistert, da ausgerechnet an diesem Wochenende die Party eines Freundes stattfindet. Als Sara während des Ausflugs die wunderschöne Landschaft filmen will, wird sie zufällig Zeugin eines Mordes. Eine Gruppe von Schleppern versucht, mehrere Menschen über die Grenze zu schleusen. Als es zu einer Auseinandersetzung kommt, ersticht Anführer Marco einen der Migranten und entdeckt die unfreiwillige Beobachterin. Zunächst können die Verbrecher Sara gefangen nehmen, doch Paul gelingt es kurz darauf, seine Tochter zu befreien. Die beiden schaffen es, zu fliehen, aber Marco und seine bewaffneten Männer heften sich an ihre Fersen. Paul muss all seine Fähigkeiten einsetzen, um den Verfolgern zu entkommen - denn vor ihnen liegt ein extrem gefährlicher Weg durch die raue Natur. Die atemberaubende Landschaft ist nicht nur der Schauplatz des französischen Actionthrillers, sie übernimmt optisch und auch inhaltlich regelrecht die Hauptrolle. Die Aufnahmen entstanden im Nationalpark Vanoise, der in den Alpen an der Grenze zwischen Frankreich und Italien liegt. In seinem Heimatland war der Film von Regisseur Abel Ferry sehr erfolgreich. Bereits ein Jahr später folgte eine Fortsetzung, in der erneut Philippe Bas und Maïra Schmitt die Hauptrollen übernahmen.