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TV Programm für 3sat am 24.01.2026

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Protest! Songs! - Frieden Wie Musik die Welt verändert 19:20

Protest! Songs! - Frieden Wie Musik die Welt verändert: Give peace a chance

Dokumentation

Kriegsangst und die Sehnsucht nach Frieden: Beides prägt viele große Protestsongs der letzten 100 Jahre. Und so manch ikonischer Song von einst ist aktueller denn je. Welche Kraft haben die großen Friedenshymnen von Joan Baez, Bob Dylan, John Lennon und Yoko Ono heute noch? Und findet sich die Zeitenwende auch in der neueren Musik wieder? "Im Schützengraben sind wir alle Bros", rappen die Berliner Jungs von K.I.Z in ihrem 2024er-Song "Frieden" in gewohnt ironischer Manier. "Scheiß drauf, ich gehe nicht an die Front, lass uns lieber ficken bis ein Baby kommt", singen die Hamburger Punkrocker "Swiss und die Andern" in ihrem neuen Track "Ficken bis der Frieden kommt". Musikalisch klingt das sehr anders als die großen Friedenshymnen "We shall Overcome" (Joan Baez) und "Blowing in the Wind" (Bob Dylan), doch die Botschaften sind gar nicht so weit voneinander entfernt. Sind die Friedenshymnen von einst für Musiker heute noch Inspiration? In einer Zeit, in der Putin-Freunde für Frieden demonstrieren und Grüne mehr Panzer bauen wollen? Diese Folge der vierteiligen Reihe "Protest! Songs!" befasst sich mit einem Thema, das wohl so alt wie die Menschheit selbst ist: Frieden. Immer wieder gefordert, immer wieder besungen und nie wirklich erreicht. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gab es die ersten populären Songs, die den Krieg kritisierten und Frieden forderten. Marlene Dietrichs deutsche Version von "Sag mir, wo die Blumen sind" wurde Anfang der 1960er-Jahre beliebter als das amerikanische Original. Unvergessen auch John Lennon und Yoko Onos Song "Give Peace a Chance", den sie während des Vietnamkriegs im Schlafanzug spielten, oder "Ein bisschen Frieden" von Nicole, mit dem sie 1982 den "Eurovision Song Contest" (ESC) gewann. In den 1980er-Jahren drohten der Kalte Krieg und das nukleare Wettrüsten heiß zu werden, deshalb wurde in Deutschland die Sehnsucht nach Frieden so laut wie nie zuvor: Hunderttausende gingen für Abrüstung auf die Straße, und Hits wie Nenas "99 Luftballons" wurden zum Soundtrack einer friedensbewegten Generation. Auch in der DDR griffen Musikerinnen und Musiker die Sorge um die Zukunft auf, wie Karat mit "Der blaue Planet". Und heute? Trotz Ukraine- und Gazakrieg ist die Friedensbewegung zerbröselt, Ostermärsche sind unsexy - und die Angst ist groß, bei den Falschen mitzulaufen. Friedensdemos sind zu einem Sammelbecken für Querdenker, Rechtsextreme, nostalgische Althippies und Putin-Freunde geworden. Ist Pazifismus out oder zum musikalischen Evergreen geworden? Können die großen Hymnen von einst heute noch etwas bewirken? Oder braucht es neue große Friedenssongs? Darüber machen sich im Film zahlreiche Musiker Gedanken, von Bap-Frontmann Wolfgang Niedecken und Liedermacher Konstantin Wecker über ESC-Gewinnerin Nicole Seibert, City-Sänger Toni Krahl bis hin zur Indie-Pop-Band Provinz und den Crossover-Punkrockern "Swiss und die Andern". Popkolumnistin Aida Baghernejad und Protestforscher Philipp Gassert ordnen das Geschehen auf amüsante Art und Weise ein.

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Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

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Hope und Alsmann persönlich 20:15

Hope und Alsmann persönlich: Die Jubiläums-Show aus der Philharmonie Essen

Konzert/Musik

Mit Daniel Hope (Violine), Götz Alsmann (Entertainer), Fatma Said und Alma Naidu Mit ihren internationalen Stargästen Fatma Said und Alma Naidu feiern Daniel Hope und Götz Alsmann zehn Jahre "WDR3 persönlich" - mit einem fulminanten Konzert aus der Philharmonie Essen. Unterstützt und begleitet werden sie vom WDR Funkhausorchester unter Leitung von David Brophy. Was für Stargeiger Daniel Hope die klassische Musik bedeutet, das ist für Entertainer und Multiinstrumentalist Götz Alsmann der Jazz. Dabei verbindet die beiden unterschiedlichen Künstler und Moderatoren in ihrer Auffassung von Musik mehr, als man zunächst vielleicht annimmt: stilübergreifend, manches puristisch, aber immer gern unterhaltend - und das auf höchstem Niveau. Wenn der Sound und das Gefühl stimmen, wird der Grenzbereich zwischen E- und U-Musik neu ausgelotet.

They All Came Out to Montreux 22:00

They All Came Out to Montreux: Die Anfänge des Festivals

Dokumentation

Claude Nobs machte als Visionär mit Leidenschaft für Jazz aus dem verschlafenen Montreux einen Ort der Musik, wo weltbekannte Künstler in ikonischen Auftritten zu Hochform aufliefen. Eine Zeitreise mit ungesehenem Archivmaterial durch 50 Jahre Musikgeschichte. Im Jahr 1967 hatte der noch junge Claude Nobs die Idee, in seiner Heimat, dem gemächlichen Touristenort Montreux, ein kleines Jazzfestival zu veranstalten. Von Anfang an erlaubte er sich das Träumen, er reiste mit kleinem Budget nach New York zu seinem Lieblingslabel Atlantic Records und konnte dort die Stars gewinnen, die er selbst gern hörte. Der Rest ist Geschichte: Sein "Montreux Jazz Festival" wurde über die Jahre trotz lokaler Widerstände zum Mekka der Musik, wo sich unvergessliche Auftritte von Größen wie Nina Simone, Aretha Franklin, Prince und David Bowie ereigneten. Ein großer Teil des Erfolgs bestand darin, dass Claude Nobs nie einfach eine Tournee-Zwischenstation sein wollte - vielmehr lud der gelernte Koch die Musikerinnen und Musiker auch zu sich nach Hause ein, umsorgte sie kulinarisch und schuf eine kreative Oase, in der sie ihr Bestes geben konnten. Gleichzeitig öffnete Nobs das Festival auch für Stilrichtungen wie Rock, Reggea, Rap und elektronische Musik. Und er hatte früh erkannt, dass die Konzerte nur dann unsterblich sind, wenn sie in Bild und Ton festgehalten werden. So entstand ein Archiv von 11.000 Stunden Konzertaufnahmen, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde. In diesem Fundus machte sich der Filmemacher Oliver Murray auf die Suche nach den legendären Geschichten, die in Montreux geschrieben wurden. Die dreiteilige Reihe "They All Came Out to Montreux" lädt dazu ein, mit vielen unveröffentlichten Bildern, neuen Interviews und über 30 Konzertausschnitten in ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte einzutauchen. Die erste Episode zeigt, wie Claude Nobs im Alter von 17 Jahren die Schule verlässt, Koch wird und später Buchhalter im Tourismusbüro von Montreux. Als Jazzfan hat er die Idee, ein kleines Festival vor Ort zu organisieren, und es gelingt ihm das Unmögliche: Trotz kleinem Budget Stars seines Lieblingslabels Atlantic Records zu gewinnen und ihnen eine besondere Atmosphäre zu bieten. Später gibt die Öffnung in Richtung Rock und Pop dem Festival weiteren Schub. In dieser Episode zu sehen und hören sind unter anderen Aretha Franklin, Les McCann & Eddie Harris, Nina Simone, Ella Fitzgerald, Ten Years After, Led Zeppelin, Santana, Roberta Flack und Deep Purple. Redaktionshinweis: Die beiden weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "They All Came Out to Montreux" zeigt 3sat am Samstag, 31. Januar, ab 21.45 Uhr.

Die Elixiere des Teufels 22:55

Die Elixiere des Teufels

Drama

Der Kapuzinermönch Medardus wird zum Kurator der Reliquienkammer im Bamberger Kloster ernannt. Dort entdeckt er eine Hinterlassenschaft des Heiligen Antonius. Es handelt sich um eine geheimnisvolle Flasche mit einer Flüssigkeit, angeblich das Elixier des Teufels. Medardus erliegt der Versuchung, davon zu kosten - woraufhin die dunklen Seiten seiner Seele von ihm Besitz ergreifen. Als sich die junge Baronesse Aurelie in Medardus verliebt und der Prior von der sich anbahnenden Romanze erfährt, schickt er den Mönch auf eine Reise nach Rom zum Papst. Doch der Weg dorthin wird zu einer Höllenfahrt, denn sein dunkles Alter Ego folgt Medardus wie ein Schatten, und bald werden ihm schreckliche Verbrechen zur Last gelegt. Redaktionshinweis: 3sat zeigt den Spielfilm "Die Elixiere des Teufels" zum 250. Geburtstag des bedeutenden deutschen Schriftstellers der Romantik, E. T. A. Hoffmann (1776-1822), am 24. Januar.

Bayerischer Filmpreis 2025 00:40

Bayerischer Filmpreis 2025

Gala

Die Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2025 findet wieder mit viel Prominenz aus Film, Fernsehen und Politik im Prinzregententheater München statt. Der Preis ist der höchstdotierte Preis der deutschen Filmbranche. Die feierliche Gala wird moderiert von "Sternstunden"- und BR24-Moderatorin Sandra Rieß.

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