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TV Programm für 3sat am 12.05.2026

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Kulturzeit 19:22

Kulturzeit

- Cannes Filmfestspiele Gespräch Gudula Moritz - Richard Schuberth Buch "Vom Antisemitismus, der keiner sein will" - Daniel Libeskind Der bedeutende Architekt wird 80 Jahre alt - Olivia Dean Die Grammy-Gewinnerin ist mit zwei Konzerten in Deutschland

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Tagesschau 20:00

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Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Neben der Spur - Adrenalin 20:15

Neben der Spur - Adrenalin

Krimireihe

Eine junge Krankenschwester wird grausam ermordet aufgefunden. Kommissar Vincent Ruiz bittet den renommierten Hamburger Psychiater Dr. Johannes "Joe" Jessen um Hilfe. In der Rechtsmedizin erkennt Jessen Parallelen: Die schweren Verletzungen des Todesopfers stimmen in erschreckender Weise mit den Gewaltfantasien seines Patienten Robert Mohren überein. Handelt es sich bei Mohren um einen Patienten, bei dem er als Arzt zum ersten Mal die Schweigepflicht brechen muss? Drohen sonst weitere Gewalttaten? Doch Jessen behält seinen Verdacht für sich und gerät stattdessen selbst ins Visier des Kommissars, denn er kannte das Mordopfer. Als er sich schließlich Kommissar Ruiz anvertraut, ist es zu spät. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Ausgerechnet Jessens frühere Geliebte, die ehemalige Prostituierte Elisa, wird umgebracht. Mit ihrem Tod zerbricht Jessens Alibi für den ersten Mord. Hinzu kommt, dass sich auch am zweiten Tatort Spuren des Psychiaters finden, da er Elisa kurz vor ihrem Tod besucht hatte. Die Ermittlungen von Ruiz richten sich nun mit voller Härte gegen Jessen selbst, der noch nicht ahnt, dass er bereits Teil eines perfiden Plans ist - der nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Frau Nora und seiner Tochter Charlotte in Gefahr bringt. Um die eigene Unschuld zu beweisen, ist Jessen gezwungen zu fliehen und auf eigene Faust zu ermitteln. Im Wettlauf gegen die Zeit kommt er einem Rachefeldzug auf die Spur, bei dem seine Familie in eine heimtückische Falle gerät.

kinokino 21:45

kinokino

Kinomagazin

Zur 41. Ausgabe des DOK.fest München geht "kinokino" auf einen Streifzug durch das Festival, das zu den wichtigsten Dokumentarfilmfestivals Deutschlands zählt. Über 100 Filme aus knapp 50 Ländern laufen im Programm - darunter "Watching People Watching Birds": ein Film über Menschen, die sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Vögel zu beobachten. Späher hierzulande und weltweit, ein Hobby, das zum Piepen ist. Was macht den Reiz des "Birdwatching" aus? Und warum ausgerechnet Vögel? Weltpremiere auf dem DOK.fest feiert "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war": Ein Porträt über die österreichische Schriftstellerin, die den Literaturbetrieb maßgeblich prägte, indem sie Machtverhältnisse und das Patriarchat anprangerte. Der Dokumentarfilm verwebt Archivaufnahmen mit Spielszenen, in denen Sandra Hüller in die Rolle der emanzipierten Lyrikerin schlüpft. Chancen und Auswüchse Künstlicher Intelligenz sind auch im Doku-Fach längst ein Thema: Der Film "Finding Connection" zeigt Menschen, die sich von KI-Chatbots angezogen fühlen und emotionale Bindungen eingehen, weil sie ihnen mehr geben als reale Beziehungen. Und in Zeiten des Klimawandels beschließen drei Naturwissenschaftler, ihr Forschungsfeld zu verlassen, um Aktivisten zu werden. Sie tragen auf ihren Schultern "Das Gewicht der Welt", wie der gleichnamige Dokumentarfilm schildert. Die Highlights des DOK.fest München in einer Schwerpunktsendung von "kinokino".

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Zwischen den Fronten - Das Kriegsende 1945 22:29

Zwischen den Fronten - Das Kriegsende 1945

Geschichte

Österreich im Frühjahr 1945: Trotz der herannahenden Befreiung durch die Alliierten aus Ost und West finden in den letzten Kriegstagen noch vereinzelt heftige Abwehrkämpfe statt. Im Zentralraum Linz-Amstetten-Steyr leben die Menschen mit den Zerstörungen der Bombenangriffe, die auf Infrastruktur und Rüstungsindustrie der Region abzielten. KZ-Häftlinge werden auf kilometerlange Todesmärsche getrieben. Junge Burschen und alte Männer werden immer noch für den Kriegsdienst rekrutiert. Gleichzeitig erschießen oder erhängen vom Endsieg überzeugte Nazis noch immer Deserteure der Deutschen Armee. Während des Vormarschs der Alliierten aus Ost und West retten sich zahlreiche Soldaten über die Enns oder die Donau in die amerikanische Zone, in der Hoffnung, der russischen Gefangenschaft zu entgehen. Amerikanische Soldaten befreiten die Gefangenen der Konzentrationslager. Am 8. Mai wurde die Demarkationslinie zwischen russischer und amerikanischer Armee vorwiegend an Enns und Donau die Grenze zwischen Ost und West. Steyr und das Mühlviertel waren vorläufig geteilt. Das vorherrschende Chaos stellte die Besatzungsmächte und die ernannten österreichischen Politiker vor große Herausforderungen.

Plötzlich International - Österreich und die Alliierten 23:14

Plötzlich International - Österreich und die Alliierten

Zeitgeschichte

In der Dokumentation erzählen prominente Zeitzeugen vom neuen Leben in Österreich nach dem Kriegsende 1945. Der Alltag wurde durch die vier Siegermächte im Land "plötzlich international". Statt Völkerball spielte man in den wiederaufgebauten Turnsälen etwa Basketball. Was heute einer jungen Generation YouTube beim Englischlernen ist, das war für den österreichischen Altkanzler Vranitzky das Radio der Amerikaner. Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky, die Journalistin Barbara Coudenhove-Kalergi, die Tänzerin Susanne Kirnbauer-Bundy, der 2024 verstorbene Alt-ORF-Intendant Thaddäus "Teddy" Podgorski, die Schauspielerin Erika Pluhar und der Jazz-Experte Felix Dillmann zeichnen das Bild von einem Aufbruch und einem neuen internationalen Einfluss auf das Alltagsleben in Österreich, in dem gerade Radio und Kino das Tor zur Welt weit öffnen.

Kompost statt Sarg - Eine neue Art der Bestattung 23:59

Kompost statt Sarg - Eine neue Art der Bestattung

Gesellschaft und Soziales

Herbert Ammann will nach seinem Tod zu Kompost werden. Die beiden offiziellen Bestattungsformen der Kremation und Erdbestattung passen ihm nicht. Weder will er verbrannt werden noch in einem Sarg unter der Erde vermodern - sondern zu fruchtbarer Erde werden. In der Schweiz gibt es vielleicht bald eine dritte Bestattungsform, nämlich die "Kompostbeerdigung". Herbert Ammann hat in Zürich erfolgreich eine Einzelinitiative lanciert, welche sich dem Thema annimmt. In 40 Tagen wird ein Mensch zu Erde. Dann kann er auf dem Friedhof beigesetzt werden oder Angehörige könnten die Erde auch zu sich nach Hause nehmen. Genau das möchte Herbert Ammann: Als Kompost in seinem Garten landen, damit ein Nussbaum aus seinen irdischen Überresten wachsen kann. Aber seine Krankheit schreitet wohl schneller voran, als dass der politische Prozess die dritte Bestattungsform abgesegnet hat.