18:30
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Warum kooperieren wir? Welche Strategien helfen uns bei Entscheidungen? Ob bei geopolitischen Konflikten, im globalen KI-Wettlauf oder in der WG-Küche: Die Spieltheorie hat die Antwort. Win-win-Situation oder Nullsummenspiel? Mathematische Modelle beleuchten die Ursachen scheiternder Kooperationen und zeigen, warum das Verhalten anderer über den eigenen Erfolg entscheidet: beim Elfmeterschießen, bei Organspenden oder Klimaverhandlungen. Ein Elfmeterschuss dauert weniger als eine Sekunde - und ist doch ein komplexes strategisches Duell. Genau solche Situationen untersucht die Spieltheorie: Was geschieht, wenn der eigene Erfolg davon abhängt, was andere gleichzeitig entscheiden? Auf dem größten Frankfurter Volksfest, der "Dippemess", demonstriert der Wirtschaftswissenschaftler Christian Rieck das "Chicken Game" im Autoscooter: Wer dem gegnerischen Fahrzeug bei dieser Mutprobe ausweicht, ist das "Chicken" - der Angsthase - und verliert das Spiel. In einer WG zeigt sich am Geschirrspüler das Gefangenendilemma: Für den Einzelnen scheint Nichtstun bequem, für alle zusammen wird es zum Problem. Die Dokumentation begleitet Forschende, die mit spieltheoretischen Modellen reale Konflikte entschlüsseln. Der Wirtschaftswissenschaftler Axel Ockenfels von der Universität Köln zeigt, wie Kooperation bei Nierenspenden organisiert werden kann. Auf dem Fußballplatz wird Unberechenbarkeit zur Strategie, in der Weltpolitik hingegen werden Drohungen und Ultimaten zum riskanten Machtspiel. Besonders deutlich wird die Kraft der Spieltheorie beim Klimaschutz: Forschende am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und am Institute of Science and Technology Austria untersuchen, wie Zusammenarbeit auch unter ungleichen Voraussetzungen beteiligter Länder gelingen kann. Doch wo sind die Grenzen der Theorie - und was passiert, wenn nicht mehr nur Menschen verhandeln, sondern Maschinen mitentscheiden? Am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung untersucht der Computerwissenschaftler Iyad Rahwan, wie KI soziale Entscheidungen verändert. Die Spieltheorie liefert keinen einfachen Weltrettungsplan - aber neue Perspektiven auf Kooperation, Macht und unser Entscheidungsverhalten. Um 20.15 Uhr beleuchtet die NANO Doku relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen; um 21.00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel im "NANO Talk" mit ihren Gästen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema.
21:00
Viele unserer Vorstellungen über Zukunft erscheinen bedrohlich und angsteinflößend. Stephanie Rohde diskutiert mit ihren Gästen über Erzählungen einer positiven Zukunft. Ob KI und Robotik oder die Klimakrise und das Artensterben - die Liste möglicher Untergangszenarien ist lang. Doch ohne positive Erzählungen werden wir in unserem Handeln gelähmt. Und düstere Prognosen werden zu selbsterfüllenden Prophezeiungen. Dystopisches Denken im Angesicht der Herausforderungen der Zeit ist kein Alleinstellungsmerkmal unserer Tage: Dystopien und Utopien waren über alle Zeiten hinweg mehr oder weniger stark ausgeprägt. Und was für den einen die Utopie war, war möglicherweise für den anderen oder unter einer anderen Betrachtungsweise eine Untergangserzählung. Utopie und Dystopie bedingen sich gegenseitig. So machen Dystopien zum Beispiel auf Widersprüche und Gefahren aufmerksam und werden oft zu Türöffnern neuer positiver Utopien. Wie das funktioniert, darüber diskutiert Moderatorin Stephanie Rohde mit ihren Gästen. Gäste: Theresa Hannig ist Schriftstellerin und hat Politikwissenschaften studiert und danach als Softwareentwicklerin, SAP Beraterin und Lichtdesignerin für Öltanker gearbeitet. Nicht zuletzt die täglichen Dystopien in den Medien haben sie vor einigen Jahren bewogen Science-Fiction Autorin zu werden. Dabei beschäftigt sie sich vor allem mit der Zukunft unserer Gesellschaft in Hinblick auf Kapitalismus, KI und Klimawandel. Ihre Romane haben zahlreiche Preise bekommen. Seit einigen Jahren schreibt sie als Kolumnistin über Zukunftsfragen bei der TAZ. Petra Schaper Rinkel ist Innovationsforscherin und studierte Politikwissenschaften, Germanistik und Publizistik an der FU Berlin. Seit Jahren wirkt und lehrt sie in Österreich. Ab 2019 als Professorin für Wissenschafts- und Technikforschung des digitalen Wandels an der Universität Graz. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sie sich unter anderem mit Digitalisierung und digitaler Transformation sowie gesellschaftstheoretischen Fragen bezüglich der Gestaltung von Zukunftstechnologien. Philipp Staab ist Soziologe und Professor am Institut für Sozialwissenschaften an der Berliner Humboldt Universität. Er hat Soziologie, Politikwissenschaften und Psychologie in Kassel und Paris Nanterre studiert. Am Hamburger Institut für Sozialforschung und auch an der Humboldt Uni hat er sich intensiv mit Entwicklungen des digitalen Kapitalismus auseinandergesetzt und zur Zukunft der Arbeit geforscht. Seine neueste Publikation beschäftigt sich aber auch mit modernen Gesellschaften und ihrer Anpassung an Krisen, vornehmlich den Klimawandel.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:25
Die Doku zeichnet Giorgia Melonis Werdegang nach und fragt, wie stark neofaschistische Traditionen, Migrationspolitik und ihr Kulturkampf Italien prägen. Meloni galt als Brücke zu Orban und Trump. Wie hat sich ihre Rolle verändert? Was wurde aus ihrer harten Flüchtlingspolitik? Der Film untersucht Macht, Reformen und den Wandel Italiens unter Meloni.
23:00
20 Millionen Menschen in Deutschland pendeln täglich. Welche Belastungen bringt das mit sich - und welche Auswirkungen hat es auf Gesundheit, Beruf und Partnerschaft? Welche Träume lassen sich auf diese Weise verwirklichen? Die Dokumentation begleitet Pendler im Alltag. Filmemacher Kristof Kannegießer spricht mit Betroffenen und Experten ebenso über die Folgen für die Gesellschaft wie auch über mögliche Lösungen.
23:45
Nüchtern feiern? Was früher als Ausnahme galt, wird für viele zur bewussten Entscheidung. Weltweit wächst das Interesse am Alkoholverzicht - und verändert ganze Gesellschaften. "WeltWeit" fragt, wie die neue Nüchternheit den Umgang mit Alkohol verändert. Von Großbritannien über Frankreich bis nach Island zeigen drei Beispiele, wie sich Einstellungen, Konsumgewohnheiten und Prävention wandeln. In Großbritannien geht "WeltWeit" der Frage nach, welche Folgen exzessiver Alkoholkonsum haben kann. Reporter Jörg Winter trifft eine 40-jährige Frau, die nach jahrelangem Trinken eine Lebertransplantation benötigte, und spricht mit einem ehemaligen Banker über die Trinkexzesse in der Londoner Finanzwelt. In Frankreich begleitet Cornelia Primosch ein Familienweingut im Languedoc, das auf alkoholfreien Wein setzt, und zeigt, wie sich die junge Generation zunehmend von traditionellen Trinkgewohnheiten entfernt. Benedict Feichtner reist nach Island, das heute als Vorreiter in der Alkoholprävention gilt. Mit Werbeverboten, strengen Verkaufsregeln und einer aktiven Einbindung der Eltern gelang es dem Land, den Alkoholkonsum unter Jugendlichen drastisch zu senken. Die drei Reportagen zeigen, wie unterschiedlich Gesellschaften auf die Risiken des Alkohols reagieren - und warum Nüchternheit für immer mehr Menschen zur bewussten Lebensentscheidung wird.