19:00
- Merz: "Freiheit ist gefährdet" Münchner Sicherheitskonferenz startet - Zugbegleiter bekommen Bodycams Bahn beschließt neue Schutzmaßnahmen - Deutsche Gold-Party in Cortina Rodelteam feiert Olympia-Siege
19:20
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:22
- Syrische Kurden - Berlinale Zoom Arbeit und Moral - Film "Once Upon a Time in Gaza" - Comicbuchtipps - Emojis - Britta Marakatt-Labba Sami-Künstlerin in der Kunsthalle Mainz
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:16
Die richtige Idee zur richtigen Zeit: Aenne Burda gab mit ihrer Zeitschrift den Frauen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Mode, Leichtigkeit und Weiblichkeit zurück. Als Geschäftsfrau verkörperte sie an der Seite ihres Ehemannes und in Konkurrenz zu ihm das deutsche Wirtschaftswunder. - Katharina Wackernagel spielt die Offenburger Verlegerin, die ein Verlagsimperium aufbaute und das Selbstschneidern popularisierte. Offenburg 1949: Die wirtschaftlichen Bedingungen in Nachkriegsdeutschland werden zusehends besser. Die Druckerei und der Verlag von Franz Burda laufen gut, seiner Frau Anna kann Franz ein gutsituiertes bürgerliches Leben bieten. Annas eigene Geschäftsidee, eine Modezeitschrift, die den Frauen schicke Modelle zum Nachschneidern bereitstellen soll, nimmt ihr Mann nicht ernst. Schließlich muss sie nicht arbeiten wie Frauen in weniger wohlhabenden Verhältnissen, weil er die wirtschaftliche Verantwortung für sie und die drei Söhne Franz, Frieder und Hubert trägt. Anna wiederum, die selbst große Freude an schönen Dingen hat, ist überzeugt, dass die Sehnsucht der Frauen, der Nachkriegstristesse zu entrinnen, ein großes Potenzial birgt. Doch sie fügt sich in seine Entscheidung - bis sie entdeckt, dass ihr Mann nicht nur immer mal wieder eine Affäre, sondern im Nachbarort eine veritable Zweitfamilie hat. Anna ist erschüttert und braust ab nach Paris, wo ein alter Freund aus Besatzungstagen, André Lambert, einen Modeverlag führt. Zwischen dem Besuch von Modeschauen und einem spielerischen Flirt erfährt sie von ihm, dass Franz' ehemalige Sekretärin und Mutter des unehelichen Kindes, Evelyn Holler, genau die Zeitschrift herausgibt, die sie immer machen wollte. Subventioniert von ihrem Ehemann. Anna schäumt. Sie stellt Franz ein Ultimatum: Entweder er überantwortet ihr die Zeitschrift - oder sie lässt sich scheiden. Franz gibt nach, und Anna, die inzwischen beschlossen hat, sich in Zukunft "Aenne" zu nennen, wirft die Konkurrentin persönlich aus dem Verlag. Dort beginnt sie sofort mit der Umgestaltung der Zeitschrift, die das auch nötig hat. Aenne fordert viel von ihren Angestellten. Aber sie gibt ihnen auch eine Vision, für die einzusetzen sich lohnt: Ihre "Favorit Moden" soll sich von allen anderen Modezeitschriften unterscheiden und den Frauen einen wirklichen Mehrwert bieten. Und: Bei allem strengen Regiment ist Aenne für gute Ideen ihrer Mitarbeiterinnen immer offen. Zu den guten Ideen der engagierten Assistentin Edith Schmidt und der kreativen Schneiderin Lise Schneegass gehört der Einfall, Bürgerinnen von Offenburg und Lahr zur Vermessung ihrer Körper einzuladen, um endlich realistische, verbindliche Kleidergrößen zu bekommen. Aenne glaubt an ihr Projekt, und noch vor Erscheinen der ersten Ausgabe fordert sie von Franz ein, dass er ihr den Verlag überschreibt. Im Gegenzug verzichtet sie auf alle Ansprüche aus seinem Vermögen. Erst beim Termin mit dem Notar erfährt Aenne, dass hohe Schulden auf dem Verlag liegen, die sie im Fall einer Überschreibung an ihren Mann zurückzahlen muss. Redaktionshinweis: Den zweiten Teil von "Aenne Burda - Die Wirtschaftswunderfrau" zeigt 3sat am Freitag, 20. Februar, ebenfalls um 20.15 Uhr.
21:44
Von Friesland bis Baskenland: Interessante Reiseziele rund um den Globus. In unregelmäßiger Folge wird die Reihe "Erlebnisreisen" mit Beiträgen über Nah- und Fernziele fortgesetzt. Die Grundidee ist, dass ein Reporter - stellvertretend für die Zuschauer - eine Region erkundet, Sehenswürdigkeiten besucht und Menschen trifft. Die dabei gesammelten Erfahrungen und Erlebnisse spiegeln sich in den Reisereportagen wider.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:29
New York, 1945: Don Vito Corleone ist einer der mächtigsten Mafiabosse New Yorks. Doch seine Tage sind gezählt, als er sich weigert, ins aufkeimende Drogengeschäft einzusteigen. Während Don Vito die pompöse Hochzeit seiner Tochter Connie feiert, beginnt es hinter den Kulissen zu brodeln. Ein blutiger Machtkampf um die Vorherrschaft in der Unterwelt bahnt sich an. Erster Film der klassischen Mafia-Trilogie Francis Ford Coppolas. Im Namen einer konkurrierenden Mafiafamilie schlägt der Gangster Sollozzo dem aus Sizilien stammenden Don Vito Corleone alias "Der Pate" eine Partnerschaft im Rauschgifthandel vor, die Don Vito trotz Zuraten seines ältesten Sohnes Sonny zurückweist. Sollozzo beschließt daraufhin, Don Vito ermorden zu lassen und direkt mit Sonny ins Geschäft zu kommen. Der Pate überlebt den Anschlag jedoch schwer verletzt. Michael, Vitos jüngster Sohn, erschießt den Drogenhändler Sollozzo und den korrupten Polizeibeamten McCluskey und muss daraufhin nach Sizilien fliehen. Doch als auch Sonny im Drogenkrieg sein Leben lassen muss, kehrt Michael nach Amerika zurück und übernimmt dort die Familiengeschäfte. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt "Der Pate" 1973 Oscars für den Besten Film, den Besten Hauptdarsteller (Marlon Brando) und das Beste adaptierte Drehbuch. Neben dem Kassenschlager "Der Pate", dem ersten Teil einer Spielfilm-Trilogie, ist Regisseur Francis Ford Coppola unter anderem für das Vietnamkriegsepos "Apocalypse Now" (1979) bekannt.
01:15
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
01:40
- Demo für mehr Arbeit Nieder mit dem faulen Pack! - Darum hassen junge Leute Telefonieren Florentine Osche klärt auf - NNN: Trumps Umbau der USA - Ist Deutschlands Gold in Gefahr? Oliver Kalkofe aus New York - Song für die deutsche Autoindustrie Komm mal her steig ein - Realer Irrsinn Tankstelle für Müllwagen
02:25
In "Weitermachen!" stellt Christoph Sieber klar: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Politisches Kabarett mit Gesang, Tanz und skurrilen Alltagstypen, denn gemeinsam lachen heißt: weiterleben. "Weitermachen!" seziert unsere Zeit und zeigt Figuren, die mitten aus dem Leben kommen: Bäcker Häberle, Charity-Dieter, gar Siebers verlorener Bruder. Die Themen: Politik, Fußball, Gesellschaft. Ein toller Abend über gesellschaftliche Irrungen und Hoffnungen. Christoph Sieber ist vielfach ausgezeichneter Kabarettist. Unter anderem erhielt er 2010 den Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis und 2015 den Deutschen Kleinkunstpreis. Er studierte Pantomime und arbeitete nebenher als Zirkusclown, Rollschuhläufer und Feuerschlucker. Von 2010 bis 2013 war er Gastgeber der monatlichen Satiresendung "Spätschicht" im Fernsehen, von 2015 bis 2020 moderierte er zusammen mit Tobias Mann die Sendung "Mann, Sieber!" im ZDF. In seinem neunten Soloprogramm "Weitermachen!" setzt er auf Humor als Gemeinschaftsakt: Kabarett mit Figuren, Musik, Herz - gegen die Krise.
03:10
Von Tiefsinnig bis witzig - das ist Nicole Jäger. Diese Mischung verspricht einen grandiosen Abend auf dem "3satFestival 2025". Mit ihrem Programm "Walküre" verbindet Nicole Jäger nicht nur liebevollen Humor mit einer klugen Beobachtungsgabe, sondern auch eigene Perspektiven, die einen garantiert mit ins Boot der Comedy holen. Nicole Jäger bewegt und begeistert: Mit feinem Humor, Herz und Tiefgang bringt sie Menschen zum Lachen - und kurz darauf zum Innehalten. Ihr Programm "Walküre" reflektiert Alltag, Absurditäten und Emotionen klug, berührend und überraschend echt. All das bringt sie mit auf die 3sat-Bühne.
03:55
Mit Samples von Pop bis Klassik entschlüsselt Dr. Pop in seinem Programm "Hitverdächtig", warum Termiten sich mit Heavy Metal schneller durchs Holz beißen und wie Musik Leben retten kann. Dr. Pops Musik-Comedy ist ein kluger Parcours durch Popkultur und Wissenschaft. In "Hitverdächtig" erklärt er mit Witz und Tastenklängen, warum ein Hit fünf Leute im Studio braucht und was Barry White mit Evolutionslehre zu tun hat. Markus Henrik, alias "Dr. Pop", Jahrgang 1982, hat Medienwissenschaften und Popmusik studiert und promovierte zum Thema Orientalismus in der Popmusik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit seiner wöchentlichen Kolumne "Dr. Pops Tonstudio" wurde er vom Grimme-Institut für den Deutschen Radiopreis als "Beste Comedy" nominiert. Mit seinem ersten Solo-Live-Programm ist er nun auch auf der 3satFestivalbühne zu sehen.
04:25
Sonst steht Alice Köfer mit "Vocal Recall" auf der Bühne. Jetzt tritt sie beim "3satFestival" solo auf und bezaubert das Publikum charmant mit leidenschaftlicher Komik und klasse Musik. In ihrem ersten Soloprogramm "Alice auf Anfang" verbindet Alice Köfer viel Humor mit jeder Menge Energie. Mal herrlich sinnfrei, mal überraschend tiefgründig stellt sie sich den kleinen und großen Fragen des Alltags. Lachen garantiert! Und wer weiß, vielleicht wird es philosophisch auf der 3sat-Bühne. Oder einfach nur lustig. Oder beides. Ganz sicher aber: einzigartig.
04:50
Mit stiller Beobachtungskraft nimmt der Comedian Nikita Miller in "Es war einmal im Nirgendwo" das 3sat-Publikum mit auf eine Reise durch Kulturen, Familiengeschichten und Selbstfindung. Nikita Miller gräbt in seiner eigenen Geschichte, erzählt vom Leben zwischen Butterbrot und Pierogi, vom Gymnasium-Rauswurf weil "zu russisch" und verbindet diese Anekdoten in seinem Programm mit Humor und poetischer Präzision zu einer Spiegelung unserer Gegenwart. Nikita Miller wurde in der UdSSR geboren und wuchs in Stuttgart auf. Bis er Comedian wurde, durchlief er einige berufliche Stationen: Nach dem abgebrochenen Informatikstudium schnupperte er in den Arbeitsalltag eines Telemarketers, Umzugshelfers, Türstehers, Bandarbeiters, Kampfsportlers und verkaufte Schmuck aus dem Kofferraum. Nach dem Besuch einer Comedy-Show stand er zwei Wochen später selbst das erste Mal auf der Bühne. Seitdem sitzt er bei seinen Shows und erzählt: Geschichten, die nicht von Pointe zu Pointe rasen - sondern Kraft und Tiefe entwickeln. Sein Stil: ehrliche Erzählung, Alltagssatire mit Gefühl. Das macht "Es war einmal im Nirgendwo" so besonders.