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TV Programm für 3sat am 12.10.2026

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Die Hohe Tatra 17:02

Die Hohe Tatra: Im Reich der Bären

Landschaftsbild

Steil, verwunschen, unzugänglich: Die Hohe Tatra ist eine der letzten Wildnisse Europas - ein Gebirge der Extreme zwischen Polen und der Slowakei. An seinen Hängen wächst einer der ältesten Wälder Europas: Mehr als 1000-jährige Zirbelkiefern wechseln sich mit dichten Fichtenwäldern ab. Es ist die Heimat der größten Raubtiere unserer Breiten, die andernorts längst ausgerottet wurden: Bär, Wolf und Luchs. Naturbelassene Urwälder voller Wild und nahrhafter Pflanzen bieten vor allem Braunbären ideale Bedingungen. Nirgendwo sonst in Mitteleuropa leben so viele Bären so dicht zusammen wie in der Hohen Tatra. Doch was macht diesen Lebensraum so attraktiv für sie und die vielen anderen seltenen Tiere? Der Film geht dieser Frage nach und zeigt, wie eng das Netz zwischen den verschiedenen Arten gewoben ist. Ein engagiertes Team aus Umweltschützern und Filmemachern verbrachte mehr als 900 Drehtage in der Tatra und filmte dabei Szenen aus dem Herzen Europas, die so noch nie gezeigt wurden. Authentische Bilder, die die Zuschauer teilhaben lassen an dem großen Abenteuer Wildnis. Einer Wildnis, die quasi vor unserer Haustür liegt. Die Zuschauer sind dabei, wenn im Frühjahr eine Bärenmutter nach sechs Monaten Eis und Schnee ihre Jungen zum ersten Mal aus dem Schutz der Höhle nach draußen führt. Dort lauern Gefahren auf die Kleinen: zum Beispiel fremde Bärenmännchen, die ihnen nach dem Leben trachten. Nach einem Sommergewitter werden aus harmlosen Bächen reißende Ströme, die riesige Bäume verschlingen. Durch solche vermeintlichen Katastrophen entstehen neue, artenreiche Lebensräume. Im Herbst schließlich reifen die Zapfen der Zirbelkiefern und locken nicht nur Tannenhäher an. Auch für Bären sind sie unwiderstehlich. Die Tiere klettern wie die Affen in die Baumwipfel und ernten die Zapfen. Für die Bären sind die fettreichen Samen lebensnotwendig, um den langen Winter in der Tatra zu überleben.

Danach

Die Hohe Tatra 17:45

Die Hohe Tatra: Leben am Abgrund

Landschaftsbild

Wie eine Insel ragt die Hohe Tatra empor - das kleinste Hochgebirge Europas. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2500 Meter. Ein Lebensraum mit besonderen Herausforderungen. Gämsen sind besonders gut an Höhe und Kälte angepasst. Sie bildeten eigene Unterarten aus und bekommen sogar ihre Kitze in den höchsten Höhen. Murmeltiere überbrücken die kalte Jahreszeit im Winterschlaf. Der Film erzählt Geschichten vom "Leben am Abgrund". Andere Tierarten sind nach der Eiszeit wieder eingewandert und haben sich den Herausforderungen in der steilen Bergwelt angepasst. Allen voran Rothirsche, Luchse und Bären. Aber auch Frösche und Fische gehören zu den "neuzeitlichen" Einwanderern. Sie haben nur eine kurze Saison, in der sich Eier und Kaulquappen in den eisigen Höhen entwickeln können. Sie halten sich daher an seichten Stellen der Bergseen auf. Selbst in der warmen Jahreszeit ist kein Verlass auf die Sonne. In der Hohen Tatra kann Schnee zu jeder Jahreszeit fallen, selbst im Sommer. Und ab Oktober hält bereits der Winter wieder Einzug.

nano 18:30

nano

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Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

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Zwischen Fels und Fluss - Das Stubaital 20:15

Zwischen Fels und Fluss - Das Stubaital

Land und Leute

Alpine Natur, gelebte Tradition und Menschen mit Leidenschaft: Das Stubaital vereint auf einer Länge von 35 Kilometern - umrahmt von Dreitausendern - all das, was Tirol ausmacht. Im Winter wie im Sommer ist das Leben der Menschen im Stubaital geprägt vom Bergtourismus. Ihre Heimat zum Erlebnis für Gäste zu machen, ist für viele mehr als nur ein Beruf - ob für den Ski- und Bergführer, den Almgastronomen oder für die Gleitschirm-Fluglehrerin. Das Stubaital ist eines der touristischen Ballungszentren Tirols - begünstigt auch durch die Nähe zur Landeshauptstadt Innsbruck. Mehrere Bergbahnen auf überschaubarem Raum und umfassende Wanderrouten sorgen dafür, dass die Bergwelten erkundet werden können. Im Winter dominiert der Skisport den Alltag im Stubaital. Die Inbetriebnahme der Stubaier Gletscherbahn 1973 hat maßgeblich zum touristischen Aufschwung des Tals beigetragen. Von der Bergstation am Stubaier Gletscher aus macht sich der Berg- und Skiführer Leonhard Siller aus Neustift am winterlichen Morgen mit einer kleinen Gruppe Gäste zu einer Skitour auf. Sein Alltag bewegt sich zwischen Berg und Tal. Das erfordert Ausdauer. Wenn er von der Tour zurück ist, ruft noch die Arbeit auf seiner Landwirtschaft in Neustift. In den Sommermonaten bewirtschaftet Leonhard gemeinsam mit seiner Frau Martina die Nürnberger Hütte auf knapp 2300 Metern Seehöhe am Fuße des Wilden Freigers. Das ist gelebte Familientradition in vierter Generation. Seit 1914. Der Familientradition treu geblieben ist auch die Paragleiterin Johanna Eller. Bereits im Alter von 18 Monaten hat sie mit ihrem Vater, der 1986 in Neustift eine der ersten Drachen- und Gleitschirmflugschulen Österreichs eröffnet hat, ihren ersten Tandemsprung absolviert. Heute ist Johanna selbst Fluglehrerin. Der ideale Startplatz für ihre Übungsstunden befindet sich am Hang unmittelbar neben der Bergstation der Elfer-Bahnen. Die luftigen Höhen sind nicht das Einzige, was das Stubaital bekannt gemacht hat: Werkzeuge, Eispickel und Karabiner haben ihren Teil dazu beigetragen - die Produkte der Stubaier Werkzeugindustrie, die seit 1897 besteht. Peter Gleinser hat jahrzehntelang in der Werkzeugindustrie gearbeitet. Inzwischen wacht er im örtlichen Schmiedemuseum über die stolze Geschichte der einst so zahlreichen Schmieden in Fulpmes. Feuer und Stahl: Daraus besteht die Welt von Michael Wilberger. Der junge Schmied hat sich auf die Produktion von Damastmessern spezialisiert. Darüber hinaus bietet er Messerschmiedekurse für Interessierte an. Im Zug der Industrialisierung wurde Fulpmes - und damit das Stubaital - mit der 1904 eröffneten Stubaitalbahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die günstige Anbindung im öffentlichen Verkehr an das nah gelegene Innsbruck ist heute von großer Bedeutung für den Tourismus. Imposant und erfrischend ist der Grawa-Wasserfall, Gastlichkeit und hochwertige Kulinarik bietet man auf der Tschangelair-Alm. Dort kümmert sich Peter Zittera um die höchstgelegene Quellwasser-Fischzuchtanlage der Alpen, in deren klarem Wasser Saiblinge und Forellen heranwachsen. Als Küchenchef ist Peter für das Wohl der Gäste zuständig - auf der Alm, aber auch im "Hoferwirt", einem schmuckvollen Traditionsgasthaus in Neustift. Erbaut wurde das Haus im Jahr 1674, seit 1922 ist es im Besitz der Familie Zittera.

Zwischen Fels und Fluss - Das Lafnitztal 21:00

Zwischen Fels und Fluss - Das Lafnitztal

Land und Leute

Schön, mythisch, geheimnisvoll - wie ein Relikt aus längst vergangenen Tagen. Labonca, "die Weißglänzende", wird ehrfürchtig jener Fluss auf altslawisch genannt: die Lafnitz. Von den rauen Höhen des Steirischen Jogllands bis zu den Auen im Süden des Burgenlands fließt die Lafnitz durch Landschaften, die zugleich lebendig und zeitlos wirken. Wer diesem Fluss folgt, entdeckt ein verborgenes Stück Mitteleuropa - still und voller Geheimnisse.

Zwischen Fels und Fluss - Das Raabtal 21:44

Zwischen Fels und Fluss - Das Raabtal

Land und Leute

Von der alpinen Frische der Sommeralm über die sanften Hügel des Steirischen Vulkanlands bis hin zu den weiten Ebenen des Burgenlands erstreckt sich das 147 Kilometer lange Raabtal. Die Raab durchfließt eine Region, die reich an Kultur und Natur ist. Früher diente sie den Menschen zum Baden, Fischen und Waschen - aber auch zur Entsorgung. Heute steht sie für erfolgreiche Renaturierung, Hochwasserschutz und nachhaltige Freizeitgestaltung.

On the Border - Europas Grenzen in der Sahara 22:29

On the Border - Europas Grenzen in der Sahara

Dokumentarfilm

Deutsche TV-Premiere