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TV Programm für 3sat am 26.10.2026

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Traumschlösser und Ritterburgen - Vom Weinviertel nach Tschechien 17:02

Traumschlösser und Ritterburgen - Vom Weinviertel nach Tschechien

Dokumentation

Zwischen UNESCO-Weltkulturerbe, vielbesuchten Schauburgen und mächtigen Wehrburgen - die Burgen und Schlösser im Weinviertel sind lebhafte Monumente einer vielbewegten Geschichte. In jedem Winkel der Häuser wird Weltgeschichte spürbar. Die Schlossherren und Burgdamen des Weinviertels und des tschechischen Grenzgebiets bezeugen in mühseliger Kleinarbeit das Bedürfnis, Geschichte in Szene zu setzen und Vergangenheit greifbar zu machen. Die filmische Reise durch die Herrschaftshäuser des Weinviertels und den Süden Tschechiens beginnt auf der Burg Kreuzenstein. Die einstmals mittelalterliche Burg der Habsburger wurde im Dreißigjährigen Krieg vollends zerstört. Im 19. Jahrhundert gelangte die Ruine in den Besitz des Polarforschers Graf Johann Nepomuk Wilczek. 1874 veranlasste er den Wiederaufbau zu einer neuromantischen Schauburg und Ort für seine umfangreiche Kunstsammlungen. Immer noch im Besitz der Familie Wilczek ist das Haus seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch eine beliebte Filmkulisse. Anschließend werden die Häuser der Familie Liechtenstein an der österreichisch-tschechischen Grenze besucht. Schloss Wilfersdorf ist seit 1436 durchgehend im Besitz der fürstlichen Familie Liechtenstein. Ein Museum zur Familiengeschichte, die fürstliche Hofweinkellerei und der Verwaltungssitz für die fürstlichen Familiengüter in Niederösterreich sind dort beheimatet. Schlossadministrator Hans Huysza führt durch das schlicht gegliederte barocke Wohnschloss und das von ihm in jahrzehntelanger Kleinarbeit aufgebaute Liechtenstein-Museum. Von Wilfersdorf geht die Reise nach Südmähren zum Schloss Valtice, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Liechtenstein. Von dort hat die Familie aus Ablehnung des Nationalsozialismus 1938 ihren Sitz auf Schloss Vaduz im heutigen Fürstentum Liechtenstein verlegt. Durch die Prunkräume des Schlosses führt der pensionierte Fremdenführer Vladimir Smycka. Im nahe gelegenen Schloss Lednice, dem ehemaligen Sommerschloss der Familie Liechtenstein, empfängt die Verwalterin Ivana Holásková das Filmteam. Sie führt durch die neugotische Anlage sowie das gusseiserne Gewächshaus, das bei seiner Fertigstellung 1845 das größte Glashaus der Welt war. Als "Garten Europas" wird die weitläufige Parklandschaft aus englischen und französischen Gärten bezeichnet, in der man ein Minarett, eine künstliche Burgruine und andere romantische Bauten entdecken kann. Majestätisch thront die Burg Hardegg auf einem Felsen im Nordwesten des Weinviertels über der kleinsten Ortschaft Österreichs. Die Wehrburg wurde im 12. Jahrhundert von den Grafen von Plain und Hardegg errichtet. Der heutige Burgherr, Octavian Pilati, der dort mit seiner Familie wohnt, präsentiert die historischen Räumlichkeiten und erzählt von den Herausforderungen bei der Erhaltung der weitläufigen Anlage. Grafenegg ist die letzte Station der filmischen Reise. Der heutige Besitzer, Tassilo Metternich-Sándor, führt durch die bedeutendste Schlossanlage des romantischen Historismus in Österreich. Ein einzigartiges Erlebnis sind die abendlichen Konzerte auf der futuristischen Open-Air-Bühne Wolkenturm inmitten des 32 Hektar großen Landschaftsgartens der romantischen Vierflügelanlage.

Danach

Traumschlösser und Ritterburgen - Das westliche Waldviertel 17:45

Traumschlösser und Ritterburgen - Das westliche Waldviertel

Dokumentation

Zwischen Ritterturnieren, Opernaufführungen und moderner Kunst - die Burgen und Schlösser im östlichen Waldviertel werden mit viel Leidenschaft auch heute lebendig gehalten. Das Waldviertel beherbergt eine besonders große Anzahl an mittelalterlichen Burgen und Schlössern. Im östlichen Teil der Region finden sich insbesondere an den Ufern des Kamp und der Thaya bis heute Zentren des gesellschaftlichen Lebens. Hoch über den Ufern des Kamp erstrahlt weithin sichtbar das Renaissanceschloss Rosenburg. Seit 1681 ist es im Besitz der Familie Hoyos, einem ursprünglich spanischen Adelsgeschlecht. Der heutige Schlossherr Markus Hoyos führt durch die Räumlichkeiten und damit auch durch die Geschichte seiner Familie. Einer seiner bedeutendsten Vorfahren, Ernst Karl Reichsgraf von Hoyos-Sprinzenstein, ließ das Haus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfassend restaurieren, wobei er auf einen originalgetreuen Wiederaufbau größten Wert gelegt hat. Heutige Attraktionen sind das jährlich stattfindende Rosenburger Ritterturnier, der Falkenhof und nicht zuletzt die prächtigen Rosengärten, die der Rosenburg ihren Namen gaben. Wohnsitz der Familie Hoyos ist bis heute das nahegelegene Schloss Horn, das das Stadtbild von Horn dominiert. Erbaut wurde es im 12. Jahrhundert, ursprünglich als Wehranlage. Eine weitere imposante Burganlage, jedoch in völlig anderem Erhaltungszustand, ist die Burgruine Gars am Kamp. Sie ist der gut erhaltene Rest einer der ältesten Burgen Österreichs - erbaut um 1120. Die Anlage wird im Sommer als Location für Open-Air-Opernaufführungen genutzt. Der Intendant der Oper Burg Gars ist der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und Dirigent Johannes Wildner. Künstlerisches Schaffen steht auch auf Schloss Buchberg am Kamp im Mittelpunkt. 1965 erwarb Familie Bogner das Haus - der Kunsthistoriker und Museumsplaner Dieter Bogner und seine Frau, die Ethnologin Gertraud Bogner, besitzen das Schloss bis heute. Sie erzählen von ihrer nicht enden wollenden Motivation, der Kunst einen Raum zu geben. In den späten 1970er-Jahren gründeten sie den Kunstraum Buchberg. Künstler wie Peter Weibel und Heimo Zobernig haben dort künstlerische Interventionen im Innen- und Außenraum realisiert. Am Ufer der Thaya im Nordosten des Waldviertels liegt Schloss Drosendorf inmitten der gleichnamigen Ortschaft. Die einstige Burg, deren Mauerwerk bis heute Teil der historischen Stadtmauer ist, wurde 1694 zu einem Schloss ausgebaut. Schlossherr Baudouin de Troostembergh hat die weitläufige Anlage zu einem Zentrum des sozialen Lebens ausgebaut. Neben Künstlern nutzt auch die Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien die Anlage, um dort Konzepte der Revitalisierung des ländlichen Raums zu entwickeln.

nano 18:30

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:20

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:22

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Bergwetter - Faszinierende Urgewalt 20:15

Bergwetter - Faszinierende Urgewalt

Dokumentation

Wie beeinflusst das Bergwetter das Leben? Was wäre, wenn die Alpen nicht da wären? SRF-Meteorologe Thomas Bucheli und sein Pendant von Servus TV, Sebastian Weber, machen sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch den Alpenbogen und erforschen Wetterphänomene. Die Reise führt die beiden Meteorologen vom höchsten Punkt am Mont Blanc in Frankreich bis zu den östlichen Ausläufern des Gebirges in Wien. Die Alpen, der massive Felsriegel mitten in Europa, sind eine Wetterküche, die das Leben seiner Bewohnerinnen und Bewohner prägt. Die Meteorologen treffen Menschen, die vom Bergwetter beeinflusst werden, wie die Surfschule am Silvaplanersee, die vom Föhn profitiert, oder beleuchten die schwierige Vorhersage der Wetterprognosen in der Eigernordwand. Sie geben Einblicke in die Forschung der Wetterstation am Säntis, wo Wolken und das Wasser eine wichtige Rolle spielen, oder zeigen, wie die genaue Analyse des Schnees durch das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut Davos hilft, vor Lawinen und Naturkatastrophen zu warnen. Vertieft werden die Geschichten durch die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die Forschende in aufwendigen 3D-Animationen erläutern. Hochwertige Wetteraufnahmen, Zeitraffer und Hubschrauberaufnahmen zeigen die Wetterphänomene in eindrucksvoller Weise.

Bergwetter - Bedrohliche Urgewalten 21:06

Bergwetter - Bedrohliche Urgewalten

Dokumentation

Lawinen, Felsstürze, Murgänge - das Bergwetter hat eine Zerstörungskraft, die ganze Lebensräume vernichten und über Leben und Tod entscheiden kann. SRF-Meteorologe Thomas Bucheli und Sebastian Weber von "ServusTV" erforschen in der zweiten Folge die bedrohliche Seite des Bergwetters. Auf der einen Seite ermöglicht das Bergwetter ein Leben in Fülle: Sichere Energieversorgung und Tourismusparadiese sorgen für Wohlstand in den Alpen. Zum anderen hat es eine beachtliche Zerstörungsgewalt. Dazu gehören Murgänge, Lawinen, Überschwemmungen oder zunehmend Felsstürze genauso wie die Gefahr des Blitztodes. Das Bergwetter beeinflusst aber nicht nur Alpenbewohnerinnen und -bewohner. Viele Europäerinnen und Europäer sind von den Wetterphänomenen betroffen. 40 Prozent des europäischen Süßwassers stammen aus den Bergen. Der Rhein, die Donau, die Rhone oder der Po speisen sich aus Alpenwasser. Immer stärker leidet das Bergwetter unter dem veränderten Klima. Gletscher schmelzen, die Berge bröckeln, die Auswirkungen sind dramatisch. Forschende erläutern die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Hochwertige Wetteraufnahmen, 3D-Animationen und Zeitraffer verdeutlichen die Gefahren und Veränderungen.

WeltWeit: Countdown. Warten auf das Desaster. 21:56

WeltWeit: Countdown. Warten auf das Desaster.

Auslandsreportage

Ein Jahr nach dem Bergsturz im Mai 2025 besuchen Reporter das Schweizer Dorf Blatten, in das erste Familien zurückkehren, und fragen: Wie lebt es sich mit der Angst vor dem nächsten Unglück? Außerdem reisen drei Reporterinnen nach Kandersteg, ins sizilianische Niscemi und nach Istanbul - zu Menschen, die mit der ständigen Gefahr von Erdrutschen, Felsstürzen oder Erdbeben leben. Am 28. Mai 2025 wird das Walliser Dorf Blatten von einem gewaltigen Bergsturz weitgehend zerstört. Weil die Bevölkerung rechtzeitig evakuiert wird, kommt niemand ums Leben. Ein Jahr später sind einige Familien zurückgekehrt. In Kandersteg begleitet die Reporterin Marion Flatz-Mäser Ernst Müller bei der Überwachung des Rutschgebiets rund um den Spitzen Stein. Dort erleben die Menschen seit Jahren, wie eine mögliche Katastrophe dauerhaft präsent bleibt. Cornelia Vospernik reist nach Niscemi auf Sizilien. Nach schweren Regenfällen hat ein Erdrutsch dort 1500 Menschen ihr Zuhause gekostet. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter des italienischen Zivilschutzes besucht sie die rote Zone und spricht über die Folgen der Katastrophe sowie die Sorge vor weiteren Hangrutschungen. Rosa Lyon geht in Istanbul der Frage nach, wie die Millionenmetropole mit der Gewissheit lebt, dass ein schweres Erdbeben jederzeit eintreten könnte. Ihre Recherchen zeigen, wie unzureichend viele Gebäude vorbereitet sind und welche dramatischen Folgen ein starkes Beben für die dicht besiedelte Stadt haben könnte. Die Reporterinnen treffen Menschen, die mit der ständigen Bedrohung leben müssen, und zeigen, wie sie zwischen Vorsorge, Hoffnung und Unsicherheit ihren Alltag gestalten.

Wir Erben 22:29

Wir Erben

Dokumentation

Der Dokumentarfilm "Wir Erben" begleitet Simon Baumann und seinen Bruder Kilian, die das Lebenswerk ihrer Eltern übernehmen sollen: einen Hof in Südfrankreich. Der Film erzählt von Erwartungen, Privilegien und familiären Konflikten - und stellt die Frage: Was bedeutet gerechtes Erben? Die Eltern haben Großes vor: Sie möchten ihren Hof in Südfrankreich an die nächste Generation weitergeben. Was nach einem Geschenk klingt, ist aber auch ein Paket voller Erwartungen, Ideale und Diskussionen über Geld. Der Dokumentarfilmer Simon Baumann beobachtete seine Eltern schon als Kind im Fernsehen - bewunderte sie, schämte sich aber auch für sie. Sie kämpften als Nationalräte für eine naturnahe Landwirtschaft und verwirklichten ihre Ideale auf einem Hof in Südfrankreich. Nun wollen sie diesen Hof an Simon und seinen Bruder vererben. Doch sollen die Söhne das Werk weiterführen oder eigene Wege gehen? Während sein Bruder Kilian als Nationalrat und Bauer die politischen Kämpfe der Eltern fortsetzt, sucht Simon als Filmemacher Distanz - und bleibt ihnen doch verbunden. Der Film erzählt von familiären Prägungen, Erwartungen und der Verantwortung, die mit dem Erbe einhergeht. "Wir Erben" ist ein persönliches Familienporträt, das die private Suche nach Antworten zu einem gesellschaftlich relevanten Thema ausweitet: Was ist gerecht, wenn es ums Erben geht? Der Film wurde am Locarno Film Festival 2024 uraufgeführt und mit dem "Grand Prix Semaine de la critique" ausgezeichnet. Zudem wurde der Film mit dem Schweizer Filmpreis 2025 ausgezeichnet.