04:28
Fabian Berger, Wassilis Reigel, Martin Burtscher: Das sind "Starbugs Comedy". Mit vollem Körpereinsatz und umwerfender Mimik begeistern sie mit Physical comedy beim "3satFestival". Ohne große Worte, aber mit maximaler Energie liefern die drei Schweizer in ihrem neuen Programm "Showtime!" eine rasante Show voller Witz, Kreativität und überraschenden Wendungen. Von Jung bis Alt - Lachen ist vorprogrammiert. "Showtime!" ist nonverbale Comedy auf hohem Niveau. Kreativ, dynamisch und immer wieder überraschend - 30 Minuten pure Lebensfreude.
04:58
Joab Nist kuratiert in "Notes of Berlin" die kuriosesten Zettelbotschaften aus der Hauptstadt. Echtes Berliner Lebensgefühl, direkt von Laternen und Hausfluren auf die 3satFestivalbühne. Joab Nist lässt Alltagsliteraten zu Wort kommen: ob WG-Casting-Drama, Kiez-Liebesgeständnis oder Beschwerden zu Paketlieferungen - er verwebt echte Aushänge aus dem urbanen Raum mit Hintergrundgeschichten zu einer liebevoll-humorvollen Reise durch Berlins Seele. Der Wahlberliner Joab Nist ist Gründer des erfolgreichen Blogs "Notes of Berlin", auf dem er seit 2010 Tausende im öffentlichen Raum fotografierte Zettel - die sogenannten Notes - sammelt und dokumentiert. In seiner Liveshow verwandelt er diese Fundstücke in humorvolle Stadtgeschichten und lässt Berlin in seiner vollen, absurd-poetischen Alltagskraft lebendig werden.
05:27
Familie definiert, wer wir sind, und gibt Geborgenheit, sorgt aber auch für Streit und Ungleichheit. Sarah Bosetti fragt: was wäre eigentlich, wenn wir Familie abschaffen würden? Familie sucht man sich nicht aus. Aber sie bestimmt, ob man arm, reich, behütet oder auf sich alleingestellt in die Welt hineinwächst. Mit ihren Gästen Cordula Stratmann und Sebastian Lehmann ergründet Sarah Bosetti, was Familie ist, kann und was wir ohne sie wären. Sarah Bosettis Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Poesie und die Komik des Streits auf den Punkt bringen. Mit den verschiedensten satirischen Spielarten und kabarettistischen Gästen geht sie den Problemen auf den Grund, mischt festgefahrene Debatten gründlich durch und sortiert sie neu. Anschließend spricht Sarah Bosetti mit kompetenten Gästen aus dem aktuellen Diskurs auf ihre einzigartig tiefgehende und einfühlsame Art über das jeweilige Thema. So bekommt sie immer wieder Antworten jenseits standardisierter Politinterviews. Auch das Publikum wird über Social Media, einem Rednerpult im Studio und dem "Bullshit Button" in die Debatte involviert. 2024 wurde die Late-Night-Show mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.
06:30
Viele Menschen sehnen sich in Zeiten von Krisen und Unsicherheit stärker nach Verlässlichkeit und Stabilität in ihrem unmittelbaren Umfeld - sprich in Beziehungen und Partnerschaft. Aber wie diese Stabilität konkret aussieht, wird heute individueller interpretiert als früher. Ob sich ein Paar für die traditionelle Ehe entscheidet oder das Zusammenleben ohne Trauschein vorzieht, ist meist von der kulturellen Einbettung abhängig. Auch in westlich Gesellschaften ist Partnerschaft nach wie vor wichtig, aber Qualität zählt mehr als Dauer. Die "WeltWeit"-ReporterInnen haben sich unterschiedliche Wege zum "Liebesglück" angeschaut. Benedict Feichtner geht an der Ostküste der USA der Frage nach, ob - und wenn, wie - Technologie heute Liebe ermöglicht. Er trifft Paare, deren Beziehungen ohne digitale Hilfe vielleicht nie entstanden wären: David Duda aus den USA und Hong Liang aus China verstehen die Sprache des jeweils anderen nicht. Sie kommunizieren deshalb fast ausschließlich mithilfe von Echtzeit-Übersetzungsprogrammen. Tony nutzt gemeinsam mit seiner Verlobten Sarah eine KI-gestützte Beziehungs-App, die er selbst mitentwickelt hat - als digitalen Therapeuten für die eigene Partnerschaft. Indien und Pakistan sind seit Jahrzehnten verfeindete Länder. Die Grenze zu passieren ist für Bewohnerinnen und Bewohner nur schwer möglich. Was passiert, wenn sich zwei Menschen aus diesen Ländern ineinander verlieben, hat Eva Pöcksteiner in Indien herausgefunden. Sie trifft Seema und Sachin, denen genau das passiert ist: Sie haben sich bei einem Onlinespiel kennengelernt und ihre Herzen aneinander verloren. Unter schwierigsten Bedingungen und den Umweg über Nepal haben sie es geschafft, zusammenzukommen. Filme, Märchen und gesellschaftliche Normen prägen von klein auf unser Bild von der großen Liebe - und die soll es in einer romantischen Partnerschaft geben. Ohne sie fehle etwas im Leben. Seit einigen Jahren werden jedoch Stimmen laut, die das Fokussieren auf genau diese EINE Liebesbeziehung hinterfragen und zu einem breiteren Verständnis von Liebe aufrufen. Lena Hager ist in Dänemark und trifft die 29-jährige Frida Retz, die vor drei Jahren ihren "Goldmenschen", ihre beste Freundin, geheiratet hat, um ein Zeichen für die platonische Liebe zu setzen. Seit der Hochzeit hat sich jedoch viel verändert. Frida ist Mutter geworden und wohnt mit dem Vater ihres Kindes zusammen. Trotzdem will sie der Freundschaft den gleichen Stellenwert wie ihrer Partnerschaft mit dem Mann zukommen lassen.
07:00
Die Bretagne ist die größte Halbinsel Frankreichs. Ihre fast 3000 Kilometer lange Küste wechselt von mächtigen Granitklippen zu versteckten Buchten und weiten Sandstränden. Es ist eine geschichtsträchtige Region, in der die Legenden blühen, wo Traditionen und Brauchtum bis heute gepflegt werden. Die Küstenlandschaft ist von Wind und Wellen geprägt. Aber durch das milde Klima gedeiht an manchen Orten eine fast schon mediterrane Vegetation.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
09:05
Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz - in dieser Folge Graubünden. Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Aprés-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf ums Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um in der Eiseskälte des Alpenwinters zu überleben.
09:35
- Südtirols Passstraßen Verbot von Motorsport - Elche in den Dolomiten - Pianist auf Rädern - Simone Messern und sein neuer Film "Aus dem Schatten" - Neuer Weltrekord von Aaron Durogati Im Hike and Fly - Die musizierenden Schwestern Jana und Nadin
09:55
Hüttenwirte sind wahre Universalgenies. Die Vorstellung, hoch oben die Ruhe der Bergwelt genießen zu können, ist allerdings ein Trugschluss: Oft gehören mehr als 80 Wochenstunden zum Alltag. Die Dokumentation taucht in den herausfordernden und abwechslungsreichen Alltag der Hüttenwirtinnen und -wirte ein und führt dabei quer durch die vielfältigen Gegenden Österreichs. Teresa Wiesinger übernahm das auf 1884 Metern Höhe am Dachstein gelegene Wiesberghaus von ihrer Mutter. Vom Brot über Striezel und Knödel bereitet sie alles eigenhändig zu. Die Zutaten werden von der Materialseilbahn geliefert. Im südlichen Niederösterreich befindet sich die Knofelebenenhütte, die von Marco Auer und seiner Lebensgefährtin Jennifer Baumgartner geführt wird. Eine der größten Herausforderungen ist für die beiden, den Trubel bei strahlendem Sonnenschein zu meistern, während sie bei Schlechtwetter tagelang keine Menschenseele zu Gesicht bekommen. Über verschiedene Wanderwege ist das Schutzhaus Hochanger in der Steiermark zu erreichen. Die Pächterin Eva Gruber schätzt an ihrer Arbeit vor allem, dass die Zeit in den Bergen langsamer zu verrinnen scheint: Dort oben sei alles viel entspannter. Unweit davon ist Erich Stocker Hüttenwart der Selbstversorgerhütte Blosmoaralm. In der Nacht ist es dort stockfinster, weshalb man sich am freien Blick auf das ungetrübte, mit Sternen durchwobene Himmelszelt erfreuen kann. Seit Kindesbeinen kennt Verena Maier das Hüttenleben - schon ihre Eltern waren Pächter zweier Hütten. Heute betreibt die 24-Jährige gemeinsam mit ihrem Partner Max Rainer das auf 1950 Metern gelegene Hofgasteinerhaus in Salzburg. Die Johann-Waller-Hütte bei Graz in der Steiermark wurde in der Nachkriegszeit als Rückzugsort für Jugendliche und Familien erbaut. Heute versucht der aktuelle Hüttenbetreiber, Felix Winkler, junge Menschen wieder für Natur und Berge zu begeistern. Er hat dabei ständig neue Geistesblitze, wie etwa einen DJ auf die hauseigene Terrasse einzuladen. Letzte Station ist die Winterleitenhütte in der Steiermark, die vom Musikliebhaber Andreas Wieser betrieben wird. Daher gibt es dort auch jeden ersten Sonntag "Musi auf der Alm".
10:40
Die Wiener Alpen sind eine Region im Aufbruch. Der Film zeigt eine der schönsten Kulturlandschaften Mitteleuropas, die durch nachhaltige Bewirtschaftung zu neuer Blüte gelangt. Die Filmemacher stellen das vielfältige Gebiet zwischen Buckliger Welt und Schneebergland vor, entdecken Küche und Kultur und treffen die Menschen, die für Landschaftserhaltung, hervorragende Gastronomie und ein reichhaltiges Angebot an Sehenswürdigkeiten sorgen.
11:20
Hoch oben, weit über der Baumgrenze, hat Österreichs südlichstes Bundesland viele Schätze zu bieten: glitzernde Bergseen, eingebettet in intakten Natur- und uralten Kulturlandschaften. Die filmische Wanderung führt zu den schönsten Bergseen Kärntens - darunter die Gradenseen und der Wangenitzsee in der Schobergruppe, der Dösener See in den Hohen Tauern sowie der Wolayersee in den Karnischen Alpen. Hunderte Bergseen liegen wie Juwelen in den weiten Berglandschaften Kärntens. Die meisten der Hochgebirgsseen in den Alpen haben sich durch das Abschmelzen des Eises und den Rückzug der Gletscher am Ende der letzten Eiszeit herausgebildet. Wissenschaftler unterscheiden je nach der Art ihrer Entstehung zwischen Karseen, Moränenseen und Toteisseen. Für Wanderer und Bergsteiger sind die malerischen Bergseen attraktive Orte für Ruhephasen. Vera Polaschek dokumentiert mit ihrer Kamera die Veränderungen im Hochgebirge, die durch den Klimawandel ausgelöst wurden - etwa am Blockgletscher des Gradensees. An der Gletscherzunge des rasant abschmelzenden Pasterzengletschers hat sich in den letzten Jahren ein neuer Bergsee gebildet. Filmemacher Gernot Stadler begleitet die Fotografin auf ihrer Wanderung zu den Gradenseen und auf ihrem Überstieg zum Wangenitzsee, Kärntens größtem natürlichen Bergsee. Mit den Folgen der Erderwärmung im Hochgebirge beschäftigt sich auch der Gewässerökologe Stephen Wickham von der Universität Salzburg. Mit seinem Team erforscht er die Veränderungen des Nahrungsangebots in hochalpinen Gewässern in der Ankogelregion im Nationalpark Hohe Tauern und ihre Auswirkungen auf das Ökosystem in den Alpen. Der Hektik des Alltags entkommen und ein wenig Ruhe finden möchte Michaela Stornig am Dösener See bei Mallnitz. Ihr Aufstieg durch das Dösental führt vorbei an der Konradlacke und weiter entlang des Dösenbachs hinauf zum Arthur-von-Schmid-Haus, einer Schutzhütte des Österreichischen Alpenvereins. Zwischen Juni und September kümmern sich dort der Hüttenwirt Bernd Fuchsloch und seine Frau Pia um Bergwanderer. Der Dösener See, der größte Karsee der Hohen Tauern, liegt umgeben von den Dreitausendern der Ankogelgruppe am Rand eines mächtigen Blockgletschers. Viele Wanderer machen sich von dort aus auf den Weg zum größten künstlichen Bergsee Österreichs, dem Speichersee Kölnbrein. Beeindruckend ist die mächtige Staumauer nicht nur von außen, stellt Gernot Stadler fest, als er einen der Sperren-Wärter bei seinem Kontrollgang ins Innere der Staumauer begleiten darf. Neben den vielen, oft kaum bekannten Seen im Hochgebirge kann Kärnten mit einer weiteren Besonderheit aufwarten: dem Weißensee, Europas höchst gelegenem Badesee. Er liegt, einem Fjord gleich, umgeben von den Gailtaler Alpen auf knapp 1000 Metern Seehöhe - und doch erwärmt er sich im Sommer auf 24 Grad. Glasklar ist das Wasser, die Ufer sind kaum verbaut. Früh am Morgen holt Martin Müller weit im Osten des Sees, wo die Wälder bis ans Ufer reichen, seine Netze ein. Martin Müller ist nicht nur Berufsfischer, sondern auch Gewässerökologe. Seit 1999 hat er Daten zum Fischbestand im Weißensee gesammelt und darauf basierend die Fischpopulationen nachhaltig aufgebaut. Denn so manche Fischart, die den Anglern zuliebe im See eingesetzt wurde, hat die Bestände autochthoner Fische stark zurückgedrängt. Doch immerhin: Nicht zuletzt durch Martin Müllers Engagement können sich heute alle Fischarten im See ohne künstlichen Besatz weitgehend selbst erhalten.
12:10
Die agile Silvana aus Niederösterreich sucht einen Mann, der nicht perfekt sein muss, aber lieben und geliebt werden kann. Otto, ebenfalls aus Niederösterreich, will einfach nicht mehr allein sein und Brigitta aus dem Waldviertel sucht den Traummann, bei dem die Erotik nicht zu kurz kommen darf. Michl, ein 51-jähriger Bäcker aus Tirol, hält nach einer natürlichen, liebevollen Frau Ausschau. Karin aus Linz träumt von einer kulturaffinen Gefährtin an ihrer Seite, mit der sie ihr Leben teilen kann und der 33-jährige Daniel aus Graz sucht eine treue Partnerin mit einem bezaubernden Lächeln. Nina Horowitz porträtiert in insgesamt zehn neuen Folgen virtuos Menschen bei ihrer Partnersuche. Reaktionshinweis: Die weiteren neun Folgen der zehnteiligen Reihe "Liebesg'schichten und Heiratssachen" zeigt 3sat an den kommenden Samstagen gegen 12.10 Uhr.
13:00
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
13:10
"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.
13:15
- Jungvögel stürzen aus Nestern: Vogelauffangstationen überlastet - "Adult-Only"-Gastronomie Wo Kinder draußen bleiben müssen - Badeseen gar nicht so sauber? Seenkarte mit chemischen Schadstoffen - Bayern braucht Rechenzentren für KI Aber wo sollen die hin? - Versperrter Notausgang Arbeitsschutz sticht Brandschutz?
14:00
Außergewöhnliche Koje statt heimischem Bett: Niedersachsen bietet besondere Übernachtungsmöglichkeiten: in der Luft in einem alten Signalturm, einem Baumzelt und im universellen Baumhaus. An Land im ausrangierten Zugabteil und zu Wasser und im Watt in einer restaurierten Boje. Das "Ländermagazin" begibt sich auf Reise zu sechs besonderen Übernachtungsorten in Norddeutschland.
14:30
Der Tourenwagen ist ein Klassiker und stammt aus einer umfangreichen Spielzeugsammlung. Ist er wirklich ein Schatz, wie der Besitzer vermutet? Die Bewertung der Experten ist eine Überraschung. Außerdem unter anderem: eine Bronzestatuette, zwei Gläser aus dem 19. Jahrhundert und ein Kontrabass aus Ungarn.
15:00
Graz hat bereits eine fast tausendjährige Geschichte. Die erste Erwähnung geht auf das Jahr 1128 zurück. Viele Wahrzeichen zieren die Stadt und zeugen von einer reichen Vergangenheit. Es ist aber auch eine Geschichte der mittelalterlichen Kriege und Auseinandersetzungen, in der die Landeshauptstadt der Steiermark durch die Zeit hindurch immer wieder attackiert wurde - von Ungarn, den Türken und den Franzosen. Einige Bauwerke am Schlossberg blieben nach der französischen Besatzung erhalten. Auch innerhalb der Stadt erinnern einige historische Bauwerke an ihr geschichtsträchtiges Wachstum, etwa der Grazer Dom, die Zwillingstreppe in der Grazer Burg und der spätere Herrschaftssitz Schloss Eggenberg. Mit dem Zeughaus besitzt Graz auch noch die einzige erhaltene Waffenkammer weltweit.
15:30
Schon Homer hat es besungen: Kalabrien, das Land an der Stiefelspitze Italiens. Es ist eine sonnenverwöhnte Region, voller Kultur und mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte. Den Zeugnissen dieser Geschichte begegnet man in den Städten und Dörfern. Kalabrien liegt zwischen zwei Meeren. Umspült vom Tyrrhenischen und dem Ionischen Meer, locken fast 800 Küstenkilometer mit feinen Sandstränden und einsamen Buchten zwischen Granitfelsen.
16:00
Eigentlich will Christine nach der Scheidung von ihrem Mann Daniel mit ihrer Freundin Dorothea Urlaub auf Norderney machen und Pensionsbesitzerin Marleen beim Umbau ihrer Kneipe helfen. Doch dann wird Christine zu ihrem Entsetzen von ihrer Mutter dazu verdonnert, ihren Vater Heinz mitzunehmen. Heinz bringt nicht nur alles auf der Baustelle durcheinander, sondern verdächtigt den charmanten Pensionsgast Johann, in den sich Christine verliebt, ein gesuchter Heiratsschwindler zu sein. Und tatsächlich - irgendetwas ist faul an Johann.
17:30
Christine will mit ihrem neuen Freund Alex im Ferienhaus ihrer Eltern auf Sylt relaxen. Doch schon am Bahnhof entdeckt sie ihre Tante Inge, die sich merkwürdig verhält. Im Ferienhaus, das eigentlich leer sein sollte, treffen sie auf Vater Heinz und dessen Frau Charlotte. Inge versteckt sich zwar vor Heinz, doch bald findet dieser heraus, dass seine Schwester auf der Insel weilt - und das ohne ihren Mann Walter. Kurzerhand zitiert Heinz seinen ahnungslosen Schwager, einen pensionierten Finanzbeamten, auf die Nordseeinsel. Heinz vermutet, dass seine Schwester Inge eine Affäre hat und sich von Walter trennen will. Inge scheint mit ihrer neuen Freundin Renate, einer überdrehten Lebedame, auf Sylt so richtig einen draufmachen zu wollen. Außerdem trifft sie sich mit dem überaus charmanten Herrn Kampmann. Die Ereignisse überschlagen sich, als Inge von einem Unbekannten überfallen wird. Alle fragen sich: Warum nur ist Inge von zu Hause abgehauen, ohne jemand etwas zu sagen?
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
Van Goghs legendäres "Bildnis des Dr. Gachet" wurde 1990 für 82 Millionen Dollar versteigert und gilt seitdem als verschollen. Was ist mit dem berühmten Werk der Kunstgeschichte geschehen? Diese Frage führt zu einer Recherche von den USA über Frankreich bis nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Über Kontinente und Jahrzehnte hinweg lebt die spannende und wechselvolle Geschichte des Bildes wieder auf. Sechs Wochen vor seinem Tod porträtierte Vincent van Gogh 1890 in Auvers-sur-Oise bei Paris seinen Nervenarzt Paul Ferdinand Gachet, den er - wie er in einem Brief an seinen Bruder schrieb - für "mindestens ebenso krank" hielt wie sich selbst. Van Gogh hat mit dem Bild den Zeitgeist eingefangen und zugleich ein zeitloses Meisterwerk geschaffen. Der Ausdruck von Weltschmerz und Melancholie macht das Gemälde zu einer Ikone der Kunstgeschichte. Anfang des 20. Jahrhunderts fand das berühmte Porträt seinen Weg nach Deutschland und wurde Teil der Sammlung des Städel Museums in Frankfurt am Main - das erste öffentliche Museum weltweit, das ein Van-Gogh-Gemälde erwarb. Doch die nationalsozialistische "Aktion Entartete Kunst" führte zur Beschlagnahmung des Bildes, und Hermann Göring ließ das Bild verkaufen. Fast auf den Tag 100 Jahre nach seiner Entstehung wurde das Bildnis von Dr. Gachet in New York als damals teuerstes Gemälde jemals versteigert, bevor es in einer privaten Sammlung vor den Augen der Öffentlichkeit verschwand. Wo ist es geblieben? Die, die es wissen, wollen nicht darüber reden. Der New Yorker Kunsthändler David Nash sagt: "Das Bild wurde für den Kunstmarkt geschaffen. Irgendwann landen solche Werke wieder in Museen, aber bis dahin verschwinden sie oft in privaten Händen." Auch die Kunsthistorikerin Cynthia Saltzman, deren jahrzehntelange Recherche tief in die Geschichte des Bildes eintauchen lassen, ist überzeugt, dass das Gemälde eines Tages wieder auftauchen wird: "Es wird wieder zu sehen sein. Ich bin davon überzeugt, aber vielleicht nicht zu meinen Lebzeiten." Die Dokumentation "Der verschwundene Van Gogh" geht Hinweisen auf den Verbleib des Bildes nach und zeigt dabei nicht nur die Auswüchse des weltweiten Kunsthandels, sondern beleuchtet auch die emotionalen Bindungen, die Menschen zu diesem Werk aufgebaut haben. So wie die Ex-Polizistin Rolanda Ricardez, die in Kalifornien lebt und eine Kopie des Bildes besitzt. Sie sagt: "In meinem Herzen wird es immer das Original sein. Mein Van Gogh." Ihre Geschichte zeigt, wie stark dieses besondere Kunstwerk das Leben von Menschen bis heute prägt. Zeitgenössische Künstler wie der Maler Norbert Bisky fühlen sich durch das "Bildnis des Doktor Gachet" noch immer inspiriert und verweisen auf die zeitlose Faszination von Van Goghs Werk: "Ich suche immer nach Posen, die eine innere Bewegung widerspiegeln - das ist nicht einfach zu finden." Die Dokumentation führt von Vincent van Goghs letzter Lebensstation in Auvers-sur-Oise über die Auktionshäuser New Yorks in die Kunstwelt von Paris und Frankfurt bis an einen Schweizer See und erzählt eine Geschichte von Kunst, Macht und Besitz, die bis heute nicht abgeschlossen ist.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Mit María Dueñas (Violine) Programm: - Richard Wagner: Ouvertüre zu "Der Fliegende Holländer" - Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26 - Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 "Schottische" Wenn Sommerabend und große Musik verschmelzen: Ein Open-Air-Konzert voller Energie, Romantik und großer Momente entfaltet sich vor der eindrucksvollen Kulisse des Münchner Odeonsplatzes. Bei "Klassik am Odeonsplatz" spielen die Münchner Philharmoniker unter Lahav Shani gemeinsam mit Geigerin María Dueñas. Auf dem Programm: Wagner, Bruch und Mendelssohn - ein Abend voller Emotion, Klangfülle und musikalischer Höhepunkte. Die Ouvertüre zu Wagners "Der fliegende Holländer" eröffnet den Abend mit dramatischer Wucht. Im Zentrum steht María Dueñas mit Max Bruchs Violinkonzert, das durch emotionale Tiefe und klangliche Intensität besticht. Zum Abschluss führt Mendelssohns "Schottische" Sinfonie in eine poetische Klangwelt voller Weite, Leidenschaft und eindrucksvoller Steigerungen - ein stimmungsvoller Ausklang vor historischer Kulisse.
21:55
Marco Tempest wächst in Zürich auf, entdeckt das Zaubern, kombiniert es mit Breakdancing - und wird zum Weltstar. Heute arbeitet er für die NASA und entwirft spektakuläre Drohnenshows. Ein Blick zurück auf die Wurzeln - und in eine Welt, in der Magie und Technologie miteinander verschmelzen. Was passiert, wenn ein Kindheitstraum über jegliche Vorstellungskraft hinauswächst? Marco Tempest hat nie aufgehört, neugierig und experimentierfreudig zu sein - und genau das macht ihn einzigartig. Vom tanzenden Zauberer aus Zürich verwandelt er sich zum digitalen Künstler auf der Weltbühne. Von New York über Paris bis Tokio bezaubert er mit seinen Tech-Illusionen die Massen. Irgendwann wird Marco Tempest das Etikett des Zauberers zu einschränkend - und zu langweilig. Seine Neugierde treibt ihn weiter. Die Zauberei wird zunehmend zum magischen Erzählen mit futuristischer Technik ohne große Selbstinszenierung. Eine seiner besonderen Leidenschaften: das Geschichtenerzählen im Himmel mit modifizierten Drohnen. Wegen seiner Fähigkeiten wird er unter anderem an die NASA oder die ETH berufen, hat Mandate in Japan und Abu Dhabi.
22:55
Darko ist ein Überlebenskünstler. Seit Jahren schlägt sich der 22-jährige Mazedonier mit seinen besten Freunden Yanoosh und Manolo ohne Aufenthaltserlaubnis irgendwie durch. Um sich und seine psychisch kranke Mutter über Wasser zu halten, verkauft er alte Autoteile und züchtet Tauben, die er auf Hochzeiten fliegen lässt. Als er die geheimnisvolle Künstlerin Alina auf einer Feier kennenlernt, wirft er sich voller Leidenschaft in eine Affäre. Doch die Liebe zu Alina entfernt Darko immer weiter von dem, was ihm bis dahin Halt gegeben hat. Seine gesamte Existenz und die Hoffnung auf ein besseres Leben stehen auf dem Spiel. Ein Film über die Freundschaft zwischen drei gesellschaftlichen Außenseitern, für die Deutschland ihr Zuhause ist und die dort doch wie Unsichtbare leben müssen - und von einer Amour fou, die die prekäre Balance ihrer Ersatzfamilie in Gefahr bringt. In poetischen Bildern voller Nähe erzählt Piotr J. Lewandowski in seinem zweiten Spielfilm von Darko und seinem Lebenshunger. Malik Blumenthal verkörpert den charismatischen Darko, Antje Traue, Karim Günes und Mert Dincer spielen an seiner Seite.