14:05
Das Deutsche Museum: Technik, Naturwissenschaften und ganz viel Wow! Es umfasst eine Ausstellungsfläche von rund 60.000 Quadratmetern und beherbergt rund 125.000 Exponate. Das größte Museum für Technik und Naturwissenschaften Europas ist Tourismusmagnet, Klassenfahrtziel, Ausbildungs- und Forschungsstätte für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Alles unter dem Konzept "Mitmach-Museum". Diese Idee verfolgte vor über 100 Jahren bereits Gründer Oskar von Miller. Schon damals träumte er davon, naturwissenschaftliche sowie technische Erkenntnisse lebendig und verständlich zu vermitteln. Diese Vision lebt bis heute im Deutschen Museum und wird immer weiter ausgebaut - mit interaktiven Ausstellungen und Experimenten, bei denen die Besucherinnen und Besucher aktiv in die Welt der Wissenschaft und Technik eintauchen können.
14:35
Das filigrane Zierglas mit der Figur eines Seepferdchens stammt aus einer Sammlung in Familienbesitz. Über die Herkunft ist nichts bekannt. Kommt es möglicherweise aus Italien? Außerdem unter anderem: eine Leica Kamera aus den 1930er-Jahren.
15:05
Im zweiten Teil seiner Gartenreise auf La Réunion widmet sich Karl Ploberger den einzigartigen klimatischen Bedingungen auf der der vulkanischen und regenreichen Tropeninsel. Er erkundet die eindrucksvollen Naturlandschaften wie die Lavakrater und die Küsten. Auf seiner botanischen Entdeckungsreise besucht er auch private Gärten, darunter ein Garten voller (Heil-)Kräuter, und lässt sich die Tradition des Kaffeeanbaus erklären. Außerdem erfährt der Biogärtner viele interessante Details über die unzähligen tropischen Früchte, die auf der Insel gedeihen. Besonders angetan ist er von der Krankenstation für Meeresschildkröten, wo Tiere, die durch Schiffe oder Netze verletzt wurden, geheilt werden.
15:30
Die Akademie der bildenden Künste zählt zu den ältesten Kunstakademien in Europa. Zu ihren bekanntesten Schülern zählten Egon Schiele, Otto Wagner und Friedensreich Hundertwasser. Theophil Hansen wurde berühmt durch die Errichtung des Österreichischen Parlamentsgebäudes. Er zeichnet als Architekt aber auch für die Akademie der bildenden Künste verantwortlich. Das Gebäude wurde zwischen 2017 und 2021 um mehr als 70 Millionen Euro saniert. So etwa auch der - heute nicht mehr im Betrieb befindliche - Seziersaal, den Kari Hohenlohe besucht. Die Akademie besitzt aber auch eine der drei bedeutendsten Altmeistersammlungen in Wien. In der Galerie können regelmäßig Ausstellungen besucht werden. Im Bestand finden sich Werke von berühmten Meistern - etwa von Hieronymus Bosch, Peter Paul Rubens und Heinrich Friedrich Füger.
16:15
Die letzten 300 Jahre in der Geschichte des Schlosses Belvedere sind gekennzeichnet durch das Ende von Kriegen, barockem Prunk sowie nationaler und internationaler Kunstgeschichte. Das Schloss Belvedere in Wien feiert 2023 sein 300-jähriges Jubiläum, und Moderator Karl Hohenlohe besucht die barocke Schlossanlage. Der Rundgang startet an einem geheimen Ort, der im wahrsten Sinne des Wortes gehütet wird wie ein Staatsgeheimnis. Österreichs mitunter wertvollste Bilder, Rahmen und Kunstgegenstände lagern sicher verwahrt im Depot des Belvedere unter klimatisch perfekten Bedingungen. Kurator Georg Lechner führt den Moderator durch die ehemalige Menagerie und die Schlosskapelle des Prinzen Eugen und erklärt, wofür der große Teich auf der Südseite des Schlosses ursprünglich gedacht war. Durch die neu gestaltete Dauerausstellung im Oberen Belvedere führt die Direktorin Stella Rollig und präsentiert zwei ihrer Lieblingskunstwerke. Die Kuratorin der Jubiläumsausstellung, Monika Mayer, gibt einen Überblick über die Geschichte des Belvedere als Museum und zeigt im hauseigenen Archiv einen Originalbrief von Egon Schiele. Es gibt nur wenige Schlösser in Österreich, die nicht nur ein Wahrzeichen für die Republik darstellen, sondern untrennbar mit der jüngeren und älteren Geschichte Österreichs verbunden sind.
17:00
Immendorf in Niederösterreich war der letzte bekannte Aufbewahrungsort für die berühmten Fakultätsbilder von Gustav Klimt. Sind sie tatsächlich beim Brand des Schlosses vernichtet worden? Der größte Kulturgüterverlust Österreichs am Ende des Zweiten Weltkriegs ist nach wie vor ungeklärt. 80 Jahre nach dem Feuer in dem Nazi-Bergungsort Immendorf geht der Film der Frage nach, ob die Bilder hätten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden können. Schloss Immendorf in Niederösterreich war in den letzten Kriegsjahren einer von vielen Bergungsorten, in denen Kunstwerke versteckt und vor Luftangriffen geschützt werden sollten. Elf große Gemälde Gustav Klimts, darunter seine berühmten Fakultätsbilder, waren dort gelagert. Sie waren deswegen bekannt, weil sie um die Wende zum 20. Jahrhundert direkt nach ihrer Fertigstellung Mittelpunkt eines riesigen Kunstskandales waren, bei dem die Universität, die für sie angefertigten Gemälde als zu progressiv zurückgewiesen hatte. Gustav Klimt musste seine Werke zurückkaufen, der österreichische Unterrichtsminister musste zurücktreten, die Presse lebte monatelang von dieser Affäre. Als am 8. und 11. Mai 1945 zwei von einer SS-Einheit gelegte Brände das Immendorfer Schloss vernichteten, gingen diese Kunstwerke angeblich ebenfalls in Flammen auf. Es gibt allerdings gewichtige Zweifel an dieser Theorie: Augenzeugen der Vernichtung der Kunstschätze wurden nie gefunden. Die Untersuchung des Brands war in mehrfacher Hinsicht unprofessionell und unzulänglich. Berichte über die Tätigkeit der Feuerwehr sind verschwunden. Die Bilder waren unter hochrangigen Nazibonzen begehrt und standen zeitweise unter Führervorbehalt - das heißt, sie waren für Hitlers geplantes Museum in Linz reserviert. Die absichtliche Vernichtung durch deutsche Einheiten erscheint in diesem Licht nicht unbedingt logisch. Sowohl in den Wochen vor dem Brand als auch in den Tagen zwischen den beiden Bränden wäre ein Abtransport von Kunstwerken aus dem Schloss möglich gewesen, ohne dass dies aufgefallen wäre. Filmemacher Rupert Reiter-Kluger lässt in seiner Dokumentation "Klimt-Bilder: Das Kunsträtsel von Immendorf" namhafte Historikerinnen und Historiker zu Wort kommen, die zum Thema geforscht haben, und zeigt die Schwachstellen der gängigen Erzählung über das Schicksal der Gemälde auf. Die Geschichte des Hauptwerks von Gustav Klimt kann danach keineswegs als geklärt angesehen werden.
17:30
Die Katastrophe ist perfekt: Gustav Klimts weltberühmter "Kuss" wurde aus dem Museum gestohlen. Was für die einen ein Problem ist, ist für die anderen eine Rettung. Für den verarmten Grafen Leopold ist der Verlust des Bildes von Vorteil, denn nun kann er die Versicherungssumme für das im Familienbesitz befindliche Kunstwerk lukrieren. Für die Modedesignerin Isabella entsteht mit dem Diebstahl definitiv ein Problem zu viel. Nicht nur liegt ihr Vater Albert, der das Bild in der Tatnacht bewachen sollte, nun mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus, er gesteht ihr auch noch, dass der gestohlene Klimt eine von ihm selbst angefertigte Fälschung ist. Dann geraten Leopold und Isabella aneinander, als jeder vom anderen glaubt, er sei der Dieb. Der Dieb allerdings hat ganz andere Sorgen.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
Wohl keine Protestbewegung ist so eng mit der Musikgeschichte verflochten wie die Kämpfe Schwarzer Menschen für Gleichberechtigung. Warum hat gerade diese Bewegung so viele Welthits hervorgebracht? Und welche Songs haben Afrodeutsche inspiriert und den Kampf gegen Rassismus vorangebracht? Ganze Genres wie Blues, Reggae oder Rap sind untrennbar mit der Selbstermächtigung der Schwarzen Bevölkerung verbunden und bringen bis heute regelmäßig Frust und Kämpfe gegen Ungerechtigkeit, Gewalt, Armut, Unterdrückung auf den Punkt. Von Billie Holiday ("Strange Fruit") über James Brown ("Say It Loud - I'm Black and I'm Proud"), Bob Marley ("Get Up, Stand Up") und Miriam Makeba ("Soweto Blues") bis hin zu Advanced Chemistry ("Fremd im eigenen Land") und Kendrick Lamar ("Alright"): Große Songs haben die verschiedenen Schwarzen Protestbewegungen begleitet und bestärkt: Von der Bürgerrechtsbewegung der 50er- und 60er-Jahre in den USA über die antikolonialen Kämpfe bis hin zur "Black Lives Matter"-Bewegung. Protestsongs transportieren eine große Bandbreite von Gefühlen: Tiefe Traurigkeit, gerechte Wut, kämpferische Anklage aber auch Optimismus und ausgelassenes Feiern der eigenen Kultur. Was macht einen guten Protestsong aus? Wie entfalteten diese Songs ihre Wirkung in ihrer jeweiligen Zeit? Wie wirken sie bis heute fort? Und wie haben sie ganz individuell das Leben von Schwarzen Menschen in Deutschland beeinflusst? Diese Geschichte wird erzählt von afrodeutschen Musikern und Musikerinnen wie Patrice, Melane Nkounkolo, Megaloh, Roger Reckless, Celina Bostic und Kofi Yakpo aka Linguist.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Programm: - Robert Schumann: Symphonie Nr. 2 - Igor Strawinsky: "Feuervogel" Ein Highlight in der Münchner Isarphilharmonie markiert das Konzert mit Simon Rattle und dem BRSO vom November 2025. Auf dem Programm stehen zwei Werke von Robert Schumann und Igor Strawinsky. Schumanns zweite Symphonie steht in faszinierender Weise zwischen der strengen Klarheit der klassischen Tradition und der subjektiven Erzählweise der Romantik. Märchenhaft wird es dann mit Strawinskys Ballettmusik um den sagenhaften "Feuervogel". Schumanns zweite Symphonie spiegelt die inneren Widersprüche, mit denen der Komponist sich zu einer Zeit plagte, als er unter schweren Depressionen litt, von denen er sich durch einen Umzug von Leipzig nach Dresden zu befreien hoffte. Erst der letzte Satz bringt den Wendepunkt und endet in festlich-freudigen Fanfarentönen. Strawinskys "Feuervogel" wird nicht in der gekürzten Form der Orchestersuite, sondern als komplette Ballettfassung dargeboten. Mit seiner Komposition erlangte Strawinsky weltweite Berühmtheit. In hinreißenden Klangfarben und unwiderstehlichen Rhythmen illustriert der Komponist die Geschichte um die verzauberte Prinzessin Zarewna im Garten des Zauberers Kastchej, um den Prinzen Iwan Zarewitsch und den geheimnisvollen, mächtigen Feuervogel.
21:45
Der Vorschlag, "die Opernhäuser in die Luft zu sprengen", um der schrecklichen Routine ein Ende zu setzen, brachte Pierre Boulez in den 1960er-Jahren in die Schlagzeilen. Geboren am 26. März 1925 in Montbrison an der Loire, hat er als Komponist, Dirigent und kluger Denker die zeitgenössische Musikwelt geprägt. Ohne Boulez gäbe es kein Ensemble intercontemporain, keine Cité de la Musique und vielleicht keine Philharmonie de Paris. Pierre Boulez revolutionierte die Programmgestaltung durch die systematische Einbeziehung zeitgenössischer Werke und machte hochmoderne Aufnahmen, vor allem der Zweiten Wiener Schule. Ausschnitte aus Aufführungen seiner eigenen Musik und Interviews aus mehr als 40 Jahren vermitteln ein Bild dieser eher rätselhaften Persönlichkeit. Sein jüngerer Bruder erzählt über die Familie Boulez, und Daniel Barenboim, ein enger Freund, erinnert sich an wichtige Momente im Leben von Pierre Boulez.
22:40
1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt Emmanuel Tjeknavorian bereits mit fünf Jahren Geigenunterricht. Als Siebenjähriger trat er das erste Mal mit Orchester auf. Der Film begleitet den Werdegang des Musikers zum Shootingstar als Violinist, der durch die Welt reist und eine Konzerthalle nach der nächsten erobert. Er zeigt aber auch den ganz privaten, philosophierenden und vor Energie und neuen Ideen strotzenden jungen Mann, der am erfolgreichen Beginn seiner zweiten Karriere als Dirigent steht.
23:25
Eine britische Strafkolonie in Tasmanien 1825: Die Irin Clare verfolgt einen Offizier durch die Wildnis, um sich für die grausame Ermordung ihrer Familie zu rächen. Trotz seiner vordergründigen Rachegeschichte ist Jennifer Kents Spielfilm eine vielschichtige Studie aus weiblicher Perspektive über Unterdrückung und Missbrauch von Macht - sowie ihrer tragischen Folgen. Die Irin Clare lebt Anfang des 19. Jahrhunderts mit Mann und Baby in einer britischen Strafkolonie im australischen Tasmanien fernab der Zivilisation. Dort hält Lieutenant Hawkins die junge Mutter, die für ihren lieblichen Gesang bekannt ist, in Abhängigkeit und nötigt sie zu sexuellen Diensten. Nach einem Streit zwischen Hawkins und Clares Mann, der ihre Freiheit fordert, vergewaltigen Hawkins und einige seiner Soldaten Clare und töten vor ihren Augen Mann und Baby. Traumatisiert verfolgt Clare ihre Peiniger durch die raue Wildnis Tasmaniens. Denn Hawkins möchte in die nächste größere Stadt, um endlich seine Beförderung zu erreichen. Clare zur Seite steht der Aborigines Billy, der ebenso wie sie unter der Herrschaft und Willkür der Briten leidet. Es beginnt eine gnadenlose Verfolgung, bei der es immer wieder zu Hinterhalten und Übergriffen durch Hawkins und seine Männer kommt. In der Wildnis ist die Gesetzlosigkeit, die das Leben in der Kolonie prägt, noch schlimmer als in den Städten. Besonders die Eingeborenen leiden darunter. Doch Billy glaubt fest an die Hilfe seiner Urahnen, mit denen er durch Rituale Kontakt aufnimmt. Als Jäger und Gejagte schließlich in die Stadt kommen, die Hawkins' Ziel ist, kommt es zur entscheidenden Konfrontation. Die australische Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Jennifer Kent wurde 2014 mit dem ungewöhnlichen Horrorfilm "Der Babadook" international bekannt. "The Nightingale", ihr zweiter Langfilm, hatte 2018 bei den Filmfestspielen von Venedig seine Premiere. Die Mischung aus Rachedrama aus weiblicher Perspektive und australischem Western - mit Anklängen an John Fords "Der schwarze Falke" - wurde von der Australischen Film Academy bei 15 Nominierungen in sechs Kategorien, darunter "Bester Film", "Beste Regie" und "Beste Hauptdarstellerin", ausgezeichnet. Kent inszenierte den vielschichtigen Film im klassischen Filmformat 1,33:1 (4:3) mit einer teils schonungslosen Direktheit, wobei sie aber Gewalt nie als Selbstzweck darstellt, sondern sie immer im Kontext von kolonialer Herrschaft und Anmaßung, Rassismus, Machismus und Frauenfeindlichkeit verortet, die in Summe eine Spirale von Gewalt in Gang setzen. Die irisch-italienische Schauspielerin Aisling Franciosi verleiht ihrer Figur der Clare bei aller Zartheit eine extreme Entschlossenheit bis hin zur Selbstaufgabe, um das geschehene unfassbare Unrecht zu bestrafen. Franciosi war zuletzt in den Filmen "The Unforgivable" von Nora Fingscheidt neben Sandra Bullock und in dem irischen Drama "God's Creatures" neben Emily Watson und Paul Mescal zu sehen. Baykali Ganambarr gewann für seine Darstellung des Aborigines Billy in Venedig den Preis für den "Besten Nachwuchsdarsteller". In der Filmszene bereits wesentlich bekannter ist Sam Claflin, Darsteller des brutalen britischen Lieutenant Hawkins. Er begann seine Filmkariere bereits 2010 und hatte sich mit Filmen wie der "Tribute von Panem"-Reihe "Ein ganzes halbes Jahr", "Meine Cousine Rachel" und mit "Journey's End" einen Namen als wandlungsfähiger Schauspieler gemacht. Auch war er in "3 Engel für Charlie" und "Enola Holmes" zu sehen.
01:35
- Spaceboy Frank Schätzings Jugendheld David Bowie - Wagemutig Der iranische Filmemacher Jafar Panahi im "lebensArt"-Exklusivinterview - Hoffnungsschimmer Die venezolanische Pianistin Gabriela Montero über Maduros Diktatur - Ukrainomania Das Volkstheater auf Joseph Roths Spuren in Lwiw - Klang der Monarchie Philipp Ther auf den Spuren der Habsburger
02:30
- Fußball: Bundesliga, 18. Spieltag Abendspiel: RB Leipzig - Bayern München Bor. Dortmund - FC St. Pauli VfL Wolfsburg - 1. FC Heidenheim TSG Hoffenheim - Bayer Leverkusen 1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05 Hamburger SV - Bor. M'gladbach - Fußball: Zweite Liga, 18. Spieltag Abendspiel: Hertha BSC - FC Schalke 04 1. FC Nürnberg - SV Elversberg Preußen Münster - Karlsruher SC Dynamo Dresden - Greuther Fürth - Gast: Christian Ilzer Fußballtrainer TSG 1899 Hoffenheim
03:55
Die letzten 300 Jahre in der Geschichte des Schlosses Belvedere sind gekennzeichnet durch das Ende von Kriegen, barockem Prunk sowie nationaler und internationaler Kunstgeschichte. Das Schloss Belvedere in Wien feiert 2023 sein 300-jähriges Jubiläum, und Moderator Karl Hohenlohe besucht die barocke Schlossanlage. Der Rundgang startet an einem geheimen Ort, der im wahrsten Sinne des Wortes gehütet wird wie ein Staatsgeheimnis. Österreichs mitunter wertvollste Bilder, Rahmen und Kunstgegenstände lagern sicher verwahrt im Depot des Belvedere unter klimatisch perfekten Bedingungen. Kurator Georg Lechner führt den Moderator durch die ehemalige Menagerie und die Schlosskapelle des Prinzen Eugen und erklärt, wofür der große Teich auf der Südseite des Schlosses ursprünglich gedacht war. Durch die neu gestaltete Dauerausstellung im Oberen Belvedere führt die Direktorin Stella Rollig und präsentiert zwei ihrer Lieblingskunstwerke. Die Kuratorin der Jubiläumsausstellung, Monika Mayer, gibt einen Überblick über die Geschichte des Belvedere als Museum und zeigt im hauseigenen Archiv einen Originalbrief von Egon Schiele. Es gibt nur wenige Schlösser in Österreich, die nicht nur ein Wahrzeichen für die Republik darstellen, sondern untrennbar mit der jüngeren und älteren Geschichte Österreichs verbunden sind.
04:40
Die Akademie der bildenden Künste zählt zu den ältesten Kunstakademien in Europa. Zu ihren bekanntesten Schülern zählten Egon Schiele, Otto Wagner und Friedensreich Hundertwasser. Theophil Hansen wurde berühmt durch die Errichtung des Österreichischen Parlamentsgebäudes. Er zeichnet als Architekt aber auch für die Akademie der bildenden Künste verantwortlich. Das Gebäude wurde zwischen 2017 und 2021 um mehr als 70 Millionen Euro saniert. So etwa auch der - heute nicht mehr im Betrieb befindliche - Seziersaal, den Kari Hohenlohe besucht. Die Akademie besitzt aber auch eine der drei bedeutendsten Altmeistersammlungen in Wien. In der Galerie können regelmäßig Ausstellungen besucht werden. Im Bestand finden sich Werke von berühmten Meistern - etwa von Hieronymus Bosch, Peter Paul Rubens und Heinrich Friedrich Füger.