04:20
Asien, der größte Kontinent der Erde, überbietet sich in Superlativen: Er reicht von Sibirien im Nordosten bis zum Suezkanal im Südwesten. In Asien befinden sich der kälteste Ort, die seismisch heißeste Region und die höchsten Gebirge des Planeten. Die Geschichte des Superkontinents Asien beginnt vor 55 Millionen Jahren. Damals schiebt sich der indische Subkontinent unter Eurasien und faltet den Himalaja auf. Dieses gewaltige Hochland bildet eine natürliche Barriere für Regenwolken und teilt Asien in zwei sehr unterschiedliche Teile: einen regnerischen und fruchtbaren Süden und einen trockenen und kalten Norden. Eine Pflanze verändert im feuchten und fruchtbaren Südosten Asiens die Siedlungsgeschichte. Reis wird Nahrungsgrundlage einer stetig und schnell wachsenden Bevölkerung. Es ist dieses besondere Klima, ermöglicht durch den Himalaja, das Südostasien bis heute zur Heimat der größten Megacitys der Welt macht. Asien ist aber auch ein Kontinent der Gegensätze und der menschlichen Anpassung an die unterschiedlichen Lebensräume. Das Wüstenklima im Südwesten inspiriert Weltreligionen, in der Mitte des Kontinents diktiert die Steppe die Lebensbedingungen der Menschen. Das weite Grasland bietet ideale Bedingungen für Pferde. Ihre Domestizierung lässt die Menschen der Steppe zu gefürchteten Kriegern und Herrschern der größten Reiche der Welt werden. Sibirien und Saudi-Arabien halten harte Lebensbedingungen bereit, ihr Reichtum an Bodenschätzen zieht dennoch Menschen in diese eher lebensfeindlichen Regionen. Kein anderer Kontinent hat die Ideen vom Zusammenleben der Menschen so geprägt wie Asien - als Taktgeber für den Rest der Welt. Asien war der Schauplatz der Anfänge der neolithischen Revolution. Heute hat der Kontinent die größte Ansammlung an Megacitys.
05:05
Kein anderer Kontinent ist so weit von allem anderen entfernt wie Australien und Ozeanien. Die Abgeschiedenheit lässt einzigartige Tierarten und paradiesische Besonderheiten ohne Fremdeinfluss entstehen und eine der ältesten Kulturen der Welt überleben. Doch gerade diese natürliche Vielfalt zieht die Europäer an den Pazifik und verändert die Inseln für immer. Vor 50 Millionen Jahren bricht der bislang letzte Kontinent auseinander: Australien und die Antarktis entstehen. Die Antarktis vereist und Australien driftet nach Norden, wo es zum trockensten Kontinent der Erde wird. Die Eiszeit schafft eine Landbrücke zwischen Australien und Papua-Neuguinea und macht Australien zur Heimat einer der ältesten Kulturen der Erde. Aboriginal People schaffen es dank Anpassung und Kulturtechniken, den gesamten Kontinent als Lebensraum zu erschließen. Vor allem deren Wissen um versteckte Wasserquellen ermöglicht es später europäischen Einwanderern, hier zu siedeln. Die Vulkane des Pazifischen Feuerrings werden Schöpfer der einzigartigen Inselwelt Ozeaniens. Mineralien im Magma düngen die Böden und verwandeln die Inseln des Südpazifiks in Paradiese, während Korallenriffe das reiche Meeresleben fördern. Polynesien wird die Heimat mutiger Seefahrer, die in ihren Katamaranen Tausende von Kilometern zurücklegen, um neues Land zu erschließen - sie kommen bis nach Neuseeland. Neuseelands Kulturgeschichte ist deutlich jünger. Windverhältnisse machen eine Besiedlung zunächst unmöglich, bis sich im Mittelalter ein kurzes Zufallsfenster auftut, das es den Polynesiern gestattet, hier zu landen. Neuseeland und die pazifischen Inseln werden als letzte weiße Flecken auf dem Planeten besiedelt. Bis hierhin breitet sich die polynesische Kultur aus, die heute ein fester Bestandteil der neuseeländischen Alltagskultur geworden ist. Die Welten von Australien, Ozeanien und Neuseeland könnten unterschiedlicher nicht sein. Was sie eint, ist ihre Isolation. Und der jahrhundertealte kulturelle und wirtschaftliche Austausch, der die Region viel mehr verbindet als die Geologie.
06:00
Abenteuer in Down Under: Die Fahrt von Sydney nach Melbourne zählt zu den schönsten Roadtrips der Welt. Die Route führt durch dichten Regenwald, vorbei an Stränden und Küstenorten. Doch was macht Australien zum Sehnsuchtsziel am anderen Ende der Welt? Bei seiner Reise durch den Südosten Australiens begegnet das Filmteam beeindruckenden Charakteren sowie exotischen Tieren und erfährt mehr über die Geschichte dieses Kontinents. Erste Station ist Sydney, Hauptstadt des Bundesstaats New South Wales. Sie ist die älteste Stadt des australischen Kontinents und das Tor zu Australiens sonnenverwöhnter Ostküste. Mit dem Sydney Opera House oder der Harbour Bridge finden sich dort einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Danach geht es weiter in die Blue Mountains westlich der Stadt. Mit ihren beeindruckenden Felsformationen zählt die Region seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe. In den "Australischen Alpen" im Bundesstaat Victoria besteigt das Filmteam den Mount Buffalo. Die Reise endet in Melbourne, Australiens Zentrum für Mode, Kultur und sportliche Großereignisse.
06:45
Von der sonnigen Millionenstadt Brisbane bis ins verschlafene Cooktown im tropischen Monsungürtel: Queensland ist die wohl abwechslungsreichste Region Australiens. Bei einer Reise von Süden nach Norden erlebt das Filmteam die vielen Facetten des australischen Bundesstaats. Es trifft auf interessante Gesprächspartner, atemberaubende Natur und eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die Reise beginnt 70 Kilometer vor den Toren von Queensland: Byron Bay ist Australiens Surferstadt. Schneeweiße Strände und großartige Wellen locken Wassersportler aus aller Welt. Von dort geht es weiter nach Brisbane. Die quirlige Metropole hat es mehrmals auf die Liste mit den lebenswertesten Städten der Welt geschafft. Sie verfügt nicht nur über zahlreiche spektakuläre Strände außerhalb der Stadt, sondern auch über eine künstliche Lagune mit Sandstrand und Palmen mitten im Zentrum. Nördlich von Brisbane erstreckt sich das Great Barrier Reef über mehr als 2300 Kilometer entlang der australischen Ostküste. Die gigantische Struktur aus Korallenbändern und Inseln ist das größte lebende Bauwerk der Erde und sogar vom Weltall aus sichtbar. Über Küstenstädte wie Cairns und das Kasuar-Paradies Cape Tribulation geht es weiter ins Dorf Wujal Wujal mit seinen pittoresken Wasserfällen. Die Reise endet in Cooktown, benannt nach dem englischen Entdecker James Cook. Während des Goldrauschs blüht die Stadt auf und zählt bald 30.000 Menschen. Heute ist Cooktown ein verschlafenes Nest mit rund 2000 Einwohnern, dessen prachtvolle, bunte Holzhäuser an vergangene Zeiten erinnern.
07:15
Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
09:05
Lange galt das Bewusstsein des Todes als letzte Bastion menschlicher Einzigartigkeit. Doch die spanische Philosophin und Tierethikerin Susana Monsó stellt diese Gewissheit infrage. Sie erklärt, was Tiere über den Tod verstehen und warum diese Erkenntnisse unser Bild vom Menschen verändern. Orcas tragen ihre toten Kälber über Tage durchs Meer, Elefanten kehren zu den Knochen verstorbener Herdenmitglieder zurück, Schimpansen wachen bei ihren Toten. Was sagen solche Verhaltensweisen aus? Handelt es sich um Trauer, Fürsorge oder lediglich um Instinkt? Und wie können wir überhaupt erkennen, ob ein Tier begreift, dass ein Leben unwiderruflich zu Ende gegangen ist? Die spanische Philosophin Susana Monsó gehört zu den wichtigsten Stimmen der jungen Forschungsrichtung der vergleichenden Thanatologie, die untersucht, wie Tiere auf den Tod reagieren. Das Gespräch führt mitten in eine philosophische Grundsatzdebatte. Was bedeutet es überhaupt, den Tod zu verstehen? Braucht es dafür Sprache, Selbstbewusstsein und die Vorstellung der eigenen Sterblichkeit? Oder messen wir Tiere an einem allzu menschlichen Maßstab? Zwischen den großen Fragen nach Bewusstsein, Endlichkeit und menschlicher Sonderstellung wird deutlich: Wer über Tiere und den Tod nachdenkt, denkt immer auch über sich selbst nach.
10:05
Musikalische Frühlingsgrüße von der Adria: Die Wiener Symphoniker feiern den Frühlingsbeginn mit einem besonderen Konzert in der traditionsreichen Hafenstadt Triest. Unter der Leitung von Petr Popelka gastiert das Orchester beim neu gegründeten Osterfestival "Primavera da Vienna". Die Reise führt durch eine Stadt, die historisch eng mit Wien verbunden ist. Neben dem Konzert bietet die Sendung einen musikalisch-kulinarischen Streifzug durch Triest - von traditionsreichen Kaffeehäusern über die umliegenden Osmize, traditionelle Karst-Weinschenken, bis hin zu den Fischlokalen am Molo.
10:35
Mit Caterina Piva (Mezzosopran), Michael Spyres (Tenor) und Ludovic Tézier (Bariton) Programm: - Georges Bizet: "Carmen, Les pêcheurs de perles" - Camille Saint-Saëns: "Samson et Dalila" - Jules Massenet: "Werther" - Francesco Cilea: "Adriana Lecouvreur" - Giuseppe Verdi: "Nabucco", "Otello", "Rigoletto" - Giacomo Puccini: "Tosca" Klassikfans und -neulinge kommen beim "Hannover Klassik Open Air" zusammen, um im besonderen Ambiente des Parks und des erleuchteten Neuen Rathauses wunderbare Opernklänge zu genießen. Auch 2026 werden Opernhighlights von international gefeierten Sängerinnen und Sängern zusammen mit der NDR Radiophilharmonie unter Chefdirigent Stanislav Kochanovsky präsentiert. Diesmal geht es französisch zu - mit Musik von Bizet, Massenet und Saint-Saëns. Doch auch bekannte Werke von Verdi und Puccini werden nicht fehlen - und das alles wie immer zu freiem Eintritt im Park.
12:15
14 Jahre im Provisorium liegen hinter der Oper Köln. Jetzt steht der Umzug in das sanierte Stammhaus bevor - eine logistische und kulturelle Mammutaufgabe. Seit 2015 spielt die Oper im Staatenhaus im Rheinpark. Nun zieht sie in ein äußerlich originalgetreu restauriertes Opernhaus der späten 1950er-Jahre mit modernster Bühnentechnik. Parallel bleibt der Spielbetrieb im Staatenhaus bestehen. Mit dem Umzug kehren auch die über die Stadt verteilten Bühnen der Stadt Köln wieder an einem Standort zusammen. Oper, Schauspiel Köln, Kinderoper und weitere Einrichtungen rücken damit erneut näher zusammen.
13:00
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
13:25
In der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt viele bizarre Meerestiere. Die Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner haben diesen außergewöhnlichen Lebensraum sieben Jahre lang auf ihren Tauchtouren ergründet. Sie haben eine ebenso schöne wie grauenvolle Welt entdeckt, in der es ums Fressen-und-gefressen-Werden geht. Es heißt, es gäbe nirgendwo sonst auf der Erde so viele unterschiedliche, bunte, skurrile und seltene Arten auf so kleinem Raum: Tintenfische, die nicht schwimmen, sondern mit ihren Fangarmen am Boden spazieren; Krabben, die sich zum Schutz vor Feinden Seeigel und Quallen aufsetzen; Anglerfische, die aussehen, als seien sie einem Science-Fiction-Film entsprungen und würden alles verschlucken, was ihnen vors Maul schwimmt; sogar giftige Rotfeuerfische und winzige, oft nur wenige Millimeter große Meeresorganismen, deren abenteuerliche Gestalten jeden Horrorfilm bereichern würden.
14:10
Thailands Südwesten besticht mit einer faszinierenden Inselwelt: Ausgedehnte Sandstrände, versteckte Buchten und kristallklares Wasser locken Urlauber aus dem In- und Ausland. Ausgangspunkt der Reise durch den Archipel in der Andamanensee ist die Insel Phuket mit der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Vom Altstadtviertel geht es zu einer Elefanten-Auffangstation und einer Farm, auf der der traditionelle Kautschukanbau gepflegt wird. Besuchermagneten sind die Inseln Khao Phing Kan, Drehort des Spielfilms "James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt", und die Insel Ko Phi Phi Leh, deren schneeweißer Strand aus dem Film "The Beach" bekannt ist. Abseits der populären Orte finden sich aber immer noch Inseln und Buchten mit nahezu unberührter Natur und einsamen Stränden, an denen sich die heimische Tierwelt beobachten lässt. Wer beim ungestörten Blick auf den Ozean gern magische Sonnenuntergänge genießt, hat in Thailand einen wahren Traumort gefunden.
14:40
Abenteuer in Down Under: Die Fahrt von Sydney nach Melbourne zählt zu den schönsten Roadtrips der Welt. Die Route führt durch dichten Regenwald, vorbei an Stränden und Küstenorten. Doch was macht Australien zum Sehnsuchtsziel am anderen Ende der Welt? Bei seiner Reise durch den Südosten Australiens begegnet das Filmteam beeindruckenden Charakteren sowie exotischen Tieren und erfährt mehr über die Geschichte dieses Kontinents. Erste Station ist Sydney, Hauptstadt des Bundesstaats New South Wales. Sie ist die älteste Stadt des australischen Kontinents und das Tor zu Australiens sonnenverwöhnter Ostküste. Mit dem Sydney Opera House oder der Harbour Bridge finden sich dort einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Danach geht es weiter in die Blue Mountains westlich der Stadt. Mit ihren beeindruckenden Felsformationen zählt die Region seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe. In den "Australischen Alpen" im Bundesstaat Victoria besteigt das Filmteam den Mount Buffalo. Die Reise endet in Melbourne, Australiens Zentrum für Mode, Kultur und sportliche Großereignisse.
15:20
Von der sonnigen Millionenstadt Brisbane bis ins verschlafene Cooktown im tropischen Monsungürtel: Queensland ist die wohl abwechslungsreichste Region Australiens. Bei einer Reise von Süden nach Norden erlebt das Filmteam die vielen Facetten des australischen Bundesstaats. Und trifft auf interessante Gesprächspartner, atemberaubende Natur und eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die Reise beginnt 70 Kilometer vor den Toren von Queensland: Byron Bay ist Australiens Surferstadt. Schneeweiße Strände und großartige Wellen locken Wassersportler aus aller Welt. Von dort geht es weiter nach Brisbane. Die quirlige Metropole hat es mehrmals auf die Liste mit den lebenswertesten Städten der Welt geschafft. Sie verfügt nicht nur über zahlreiche spektakuläre Strände außerhalb der Stadt, sondern auch über eine künstliche Lagune mit Sandstrand und Palmen mitten im Zentrum. Nördlich von Brisbane erstreckt sich das Great Barrier Reef über mehr als 2300 Kilometer entlang der australischen Ostküste. Die gigantische Struktur aus Korallenbändern und Inseln ist das größte lebende Bauwerk der Erde und sogar vom Weltall aus sichtbar. Über Küstenstädte wie Cairns und das Kasuar-Paradies Cape Tribulation geht es weiter ins Dorf Wujal Wujal mit seinen pittoresken Wasserfällen. Die Reise endet in Cooktown, benannt nach dem englischen Entdecker James Cook. Während des Goldrauschs blüht die Stadt auf und zählt bald 30.000 Menschen. Heute ist Cooktown ein verschlafenes Nest mit rund 2000 Einwohnern, dessen prachtvolle, bunte Holzhäuser an vergangene Zeiten erinnern.
16:05
Paul Winkelmann führt das Möbelgeschäft der Familie. Der 56-Jährige ist ledig und wird von seiner Mutter umsorgt. Diese reagiert eifersüchtig, als ihr Sohn eine Psychologin kennenlernt. Vicco von Bülow alias Loriot hat nicht nur das Drehbuch dieser Filmkomödie von 1988 geschrieben und die Hauptrolle gespielt: "Ödipussi" ist zudem der erste von zwei Spielfilmen, bei denen er auch Regie führte. Es folgte im Jahr 1991 "Pappa ante Portas". Nach dem Tod seines Vaters hat Paul Winkelmann die Leitung des Möbel- und Dekorationsgeschäfts der Familie übernommen. Trotz seines Alters ist er immer noch alleinstehend und pflegt eine enge Beziehung zu seiner Mutter Louise, die für ihn kocht und nicht verstehen kann, dass er sich mittlerweile eine eigene Wohnung genommen hat. Als Paul der Psychologin Margarethe Tietze begegnet, die als Kundin in seinen Laden kommt, beschließen die beiden, ihr Fachwissen zu bündeln, um problematische Möbelkäufer besser bedienen zu können. Nach einem Nachmittag bei Kaffee und Gebäck und einer gemeinsamen Geschäftsreise nach Italien stellt Margarethe Paul ihren Eltern vor, die ihn zunächst für einen ihrer Patienten halten. In der Zwischenzeit hat Louise einen Untermieter für Pauls altes Zimmer gefunden, sehr zum Missfallen ihres Sohnes. Der Gegenbesuch von Margarethes Familie in der Wohnung von Pauls Mutter endet in einem Debakel, aber Paul und Margarethe beginnen dennoch eine romantische Beziehung, obwohl beide in solchen Angelegenheiten recht unerfahren sind. Der Filmtitel "Ödipussi" ist eine Anspielung auf den von Sigmund Freud beschriebenen Ödipuskomplex und den Spitznamen "Pussi", mit dem Paul Winkelmann von seiner Mutter gerufen wird.
17:30
Einkaufsdirektor Heinrich Lohse wird im Alter von 59 nach einem absurden Vorratskauf fristlos in Rente geschickt. Nun engagiert er sich zu Hause und bringt seine Frau zur Verzweiflung. In der hinreißenden Komödie spielen Vicco von Bülow alias Loriot und Evelyn Hamann die Hauptrollen. Heinrich Lohse ist Einkaufsdirektor bei der Deutschen Röhren AG. Um einen maximalen Rabatt zu erhalten, kauft er so viel Schreibmaschinenpapier ein, dass es für die nächsten 40 Jahre reichen würde. Der Generaldirektor schickt ihn daraufhin in den Vorruhestand. Zu Hause will Heinrich nun seiner Frau Renate im Haushalt zur Hand gehen und besteht darauf, sich nützlich zu machen. Dabei geht er aber so vor, wie er es in der Firma auch immer getan hat - was seine Frau fast in den Wahnsinn treibt. Dass Renate sich jetzt überraschend auch tagsüber mit ihrem Mann befassen muss, stellt ihr Leben vollkommen auf den Kopf.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:08
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:10
Matteo kommt vier Monate zu früh zur Welt. Für seine Eltern beginnt ein Kampf ums Überleben ihres Kindes und gegen ein System, das Frühchenfamilien weitgehend im Stich lässt. "NZZ Format" zeigt, wie eine Frühgeburt Familien an ihre Belastungsgrenzen bringt und weshalb viele Betroffene genau dann Unterstützung suchen müssen, wenn ihnen dafür eigentlich die Kraft fehlt. Nadine und Pascal Müller verbringen Wochen zwischen Neonatologie und Alltag im Ausnahmezustand. Ihr Sohn Matteo wird rund um die Uhr medizinisch versorgt, gleichzeitig müssen sie Arbeitsausfälle organisieren, Formulare ausfüllen und um finanzielle Sicherheit kämpfen. Die Frühgeburt wird damit nicht nur zur emotionalen Belastung, sondern auch zur existenziellen Herausforderung. Vor acht Jahren kamen auch Dina Hedigers Zwillinge zu früh zur Welt. Aus dieser Erfahrung heraus gründete sie die Organisation "Frühchen & Neokinder Schweiz", die betroffene Familien unterstützt und deren Anliegen in die Politik trägt. Nach jahrelangem Einsatz wurde 2025 der Mutterschaftsurlaub für Eltern von Frühchen angepasst.
19:40
Der englische Schriftsteller Samuel Butler wunderte sich Ende des 19. Jahrhunderts, wie die Sacri Monti der Aufmerksamkeit den vielen Reisenden entgehen konnten. Das ist noch heute so. Trotz des UNESCO-Welterbe-Status steht der heutige Besucher seltsam allein und seinem eigenen Urteil überlassen vor einem stummen Theater, das in der Kunstgeschichte nicht seinesgleichen hat. So realistisch wie hier wird die biblische Geschichte selten gezeigt. Die neun Heiligen Berge - acht im Piemont, einer in der Lombardei - sind Pilgerstätten, die an die Stelle des verlorenen Jerusalem treten sollten. "Ein neues Jerusalem", so steht es denn auch über dem Tor zu dem ältesten (1491) und bedeutendsten der Sacri Monti in Varallo am Fuße der Westalpen. In mehr als 40 Kapellen wird hier die Geschichte Christi erzählt: Mit lebensgroßen, wie lebendig wirkenden Figuren, die zu höchst expressiven und oftmals erschütternden Ensembles gruppiert sind. Der Sacro Monte di Orta dagegen, bezaubernd über dem Orta-See gelegen, ist ganz dem Heiligen Franz von Assisi gewidmet und stellt ihn als zweiten Christus dar. Den revolutionären Gedanken darin nehmen heutige Besucher, oftmals eher Verliebte als Pilger, kaum zur Kenntnis. Der Sacro Monte di Oropa schließlich, wo der Film beginnt, ist ein echter Ort des Volksglaubens, eine riesige Wallfahrtsstätte in 1200 Metern Höhe über der alten Stadt Biella. Seit Jahrhunderten suchen Menschen hier Trost und Hilfe bei der als wundertätig verehrten Schwarzen Madonna von Oropa.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Programm: - Richard Strauss: "Der Rosenkavalier" Nach jahrelanger Sanierung kehrt die Oper Köln in ihr Haus am Offenbachplatz zurück. Zur Wiedereröffnung steht Richard Strauss' berühmter "Rosenkavalier" auf dem Programm. Andrés Orozco-Estrada leitet die Premiere musikalisch mit dem Gürzenich-Orchester Köln. Die französische Regisseurin Marie-Ève Signeyrole entwickelt einen neuen Blick auf die Geschichte um die Feldmarschallin, den Grafen Octavian, Sophie und Baron Ochs. 3sat zeigt zeigt die Premiere in voller Länge und blickt hinter die Kulissen dieses Neustarts der Oper Köln.
23:45
Sara und ihr Ex-Freund Jackson reisen zur Hochzeit einer Freundin. Als dessen Pilot einen Herzanfall erleidet, finden sie sich plötzlich in einem führerlosen Kleinflugzeug über dem Meer wieder. Die beiden befinden sich auf einem Flug zur kleinen Insel Rodrigues im Indischen Ozean. Dank einiger Flugstunden in der Vergangenheit kann Sara das Flugzeug stabil halten. Jedoch ist kein Land in Sicht, das Funkgerät kaputt, und der Sprit geht langsam zur Neige. Die Wahl-Londonerin Sara kehrt nach einem Jahr auf den Inselstaat Mauritius zurück, wo sie zuvor bereits für zwölf Monate gelebt hatte. Sie trifft dort wieder auf ihre Freundin Pascale, die dort lebt und Sara als Brautjungfer zu ihrer Hochzeit eingeladen hat. Pascale feiert auf der kleinen, abgelegenen Insel Rodrigues, zu der eine Fähre die Hochzeitsgesellschaft am nächsten Tag bringen soll. Ihren damaligen Freund Jackson hatte Sara bei ihrer Abreise von Mauritius recht rüde sitzen lassen. Sie trat ihren neuen Job in London an, während er auf der Insel blieb und eine Tauchschule eröffnete. Bei der Strandparty am Abend vor der Hochzeit treffen die beiden wieder aufeinander. Obwohl Jackson Sara den Abschied ein Jahr zuvor sehr übel nimmt, erkennen die beiden, dass sie immer noch Gefühle füreinander haben. Sie verbringen die Nacht zusammen. Dadurch verschläft Sara allerdings am nächsten Morgen und verpasst die Fähre von Mauritius nach Rodrigues. In ihrer Verzweiflung meldet sie sich bei ihrem Freund Freddy Wyman, einem älteren Piloten mit eigenem Kleinflugzeug. Freddy gehört auch zu den Hochzeitsgästen und erklärt sich bereit, Sara auf seinem Flug nach Rodrigues mitzunehmen. Im Hangar trifft sie auf Jackson, der ebenfalls Passagier bei Freddy ist. Kurz nach dem Start erleidet Freddy jedoch einen Herzinfarkt und stirbt. Drei Jahre zuvor hatte er Sara ein paar Flugstunden gegeben, weswegen es ihr gelingt, den Sturzflug abzubrechen und das Flugzeug zu stabilisieren. Sie und Jackson versuchen, umzukehren und zurück Richtung Mauritius zu fliegen, als sie in ein schweres Unwetter geraten. Sara schafft es, das Gewitter zu durchfliegen, allerdings werden dabei sowohl der Kompass als auch das Funkgerät des Flugzeuges schwer beschädigt. Die beiden Drehbuchautoren Josh Campbell und Matt Stuecken wurden mit ihrem Skript zum vielfach preisgekrönten Horrorfilm "10 Cloverfield Lane" bekannt. "Horizon Line" ist ihr zweiter gemeinsamer Film. Der Survivalthriller ist die erste rein englischsprachige Produktion der schwedischen SF Studios. Die Szenen im Inneren des Flugzeugs wurden in einem Studio in Irland gedreht. Die Unterwasseraufnahmen entstanden in den britischen Pinewood Studios, wobei Allison Williams und Alexander Dreymon viele ihrer Stunts selbst spielten. Mit dem Genre des Überlebenskampfs war auch Kameramann Flavio Martínez Labiano bestens vertraut: Er führte beim 2016 erschienenen Hai-Horror-Movie "The Shallows" mit Blake Lively die Kamera.