12:14
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12:44
Bayern ist bekannt für seine Berge - aber auch der Blick aufs Wasser lohnt sich: Über 300 Inseln gibt es im Freistaat. Nicht alle davon sind öffentlich zugänglich, einige stehen unter Naturschutz oder befinden sich in Privatbesitz. Deshalb entdeckt der Schmidt Max drei unbekannte Inseln, deren Ufer offenstehen: Sowohl für Tagesausflügler als auch für längere Aufenthalte. Die Insel Buchau ist eine autofreie Campinginsel, idyllisch gelegen mitten im Staffelsee. Der Pächter Paul Sedlmaier nimmt den Schmidt Max mit auf seine Insel, die nicht nur reichlich Platz für Tagesgäste bietet, sondern auch über 130 kleine Grundstücke für Dauercamper. Beim Besuch wird schnell klar, warum die Warteliste für einen Platz auf der Insel so lang ist. Ein wahres Insel-Paradies liegt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: Die Vogelinsel im Altmühlsee wurde in den 1980er-Jahren künstlich angelegt und zählt heute zu einem der wichtigsten Schutzgebiete Bayerns für Zugvögel. Mit dem Ornithologen Philipp Herrmann und einem Fernglas geht der Schmidt Max hier auf Entdeckungstour. Im Schliersee liegt eine Insel, um die viele Mythen und Geschichten kreisen: Die Insel Wörth. Ein Mann, der die Insel so gut kennt wie kaum ein anderer, ist der Bootsfahrer Philip Döge. Er ist am Schliersee aufgewachsen und taucht mit dem Schmidt Max tief in die Vergangenheit ein - ob die Geschichte stimmt, die man sich bis heute erzählt?
13:13
Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.
13:57
Das Ötztal ist ein bekanntes alpines Seitental und zugleich ein Touristenmagnet, das sich dennoch seine charmanten Eigenheiten bewahrt hat. Die Menschen, die dort leben, haben eine enge Verbindung zu ihrer Heimat und sind stolz auf ihre traditionelle Lebensweise. Neben dem Tourismus ist vor allem die Landwirtschaft eine wichtige Säule des Tals und bildet bis heute die Lebensgrundlage vieler Menschen. Mit viel Idealismus und Leidenschaft bewirtschaften die Bauern ihre teils abgelegenen und steilen Höfe. Diese einfache Lebensweise, gepaart mit innovativen touristischen Konzepten, trägt zum unverwechselbaren Charakter dieses Tiroler Seitentals bei.
14:42
Almen sind die Essenz des Bergsommers - dort arbeiten Menschen schwer dafür, diese Kulturlandschaft gegen die Vereinnahmungen durch die Natur zu erhalten. Das "Schwenden" ist eine harte, entbehrungsreiche und gelegentlich auch gefährliche Arbeit. Der Film von Wolfgang Scherz zeigt, wie das Leben hoch oben auf der Alm ist - trotz aller Härten auch beglückend dank der kolossalen Natur. Das Gefühl, auf sich allein gestellt zu sein, macht die Menschen nicht einsam, sondern lässt sie sich selbst spüren. Traditionelle Kirchenfeste wie Fronleichnam, das den Bauern im Feld gewidmet ist, verlaufen dort noch echter als im Tal und im flachen Land - man ist dort einfach näher am Himmel.
15:28
Der Millstätter See liegt inmitten von Bergen und ist mit 141 Metern der tiefste und wahrscheinlich geheimnisvollste See Kärntens. Der Film entführt in dessen Reich. Das Gebiet beginnt hoch oben in den Nockbergen und beruht auf einer fast tausendjährigen und abwechslungsreichen Kulturgeschichte. Imposante Herrschaftsvillen an den Ufern des Millstätter Sees erinnern noch heute an die Zeit der "Sommerfrische". Einst ein Ort klösterlicher Frömmigkeit, avancierte der See um 1900 zur Urlaubsdestination für Adel und Bürgertum. Es zog Prominente wie den späteren Nobelpreisträger für Physik, Erwin Schrödinger, und das Klimt-Modell Sonja Knips dorthin. Es war die Zeit der sogenannten Sommerfrische, als der See zum ersten Mal in seiner Geschichte touristisch entdeckt wurde. Der Wiener Adel und das Bildungsbürgertum kauften den Bauern die damals billigen Seegründe ab: Vor allem in Millstatt waren es imposante Herrschaftsvillen. Das erste Hotel, die im venezianischen Stil erbaute "Seevilla", öffnete seine Pforten im Jahr 1884. Der Legende nach wurde Millstatt, der größte Ort direkt am See, vom slawischen Karantanen-Herzog Domitian gegründet. "Dieser Domitian hatte einen abenteuerlustigen Sohn, der im See bei einem Sturm umkam. Domitian ließ aus Wut und Trauer 1000 Statuen - "Mille Statue" - aus einem Tempel entfernen und im See versenken. Man vermutet heute noch in den Tiefen des Millstätter Sees diese "Schätze", weiß Monika Peitler, die künstlerische Leiterin im "Sagamundo - Haus des Erzählens", zu berichten. In diesem Museum werden die Sagen und Geschichten der Region weitererzählt. Zu den kulturellen und historischen Anziehungspunkten zählt das Stift Millstatt. Dort haben 400 Jahre lang die Benediktiner geherrscht, später zogen Georgsritter und zuletzt Jesuiten in die altehrwürdigen Gemäuer ein. Baulich haben alle Orden ihre Spuren hinterlassen, wie man von Franz Nikolasch, dem Begründer des Stiftmuseums, erfährt: "Aus der Benediktinerzeit stammt die Kirche in ihrer Grundstruktur und der Teil um den Kreuzgang herum - das ist alles um 1130 bis 1140 gebaut worden und bis heute in dieser Form erhalten. Aus der Zeit der Georgsritter stammt der große Hof mit der sogenannten 500-jährigen Linde, diese Arkadengänge, und aus der Zeit der Jesuiten ist dann die Inneneinrichtung der Kirche im Barock geschaffen worden. Millstatt war wirklich das kulturelle und religiöse Zentrum für ganz Oberkärnten." Der Film von Barbara Frank widmet sich einem See, der oft im Schatten des bekannteren Nachbarn, des Wörthersees, steht und dessen touristisches Geschick heute von professionellen Erlebnis-Dramaturgen gemanagt wird. Längst ist es nicht mehr nur ein Ort für Sommerfrischler, sondern auch für Camperinnen und Camper sowie ein Hotspot für Kunst und Kultur in Kärnten.
16:14
Rund um das Dachsteinmassiv liegen einige der schönsten Almen der Ostalpen. Wenn dort der Schnee taut und die Tage wieder länger werden, erwacht eine beeindruckende Natur zu neuem Leben. Der Film porträtiert diese einzigartige Region im Wechsel zur warmen Jahreszeit. Die Menschen, die dort im Freien arbeiten, kehren zurück und nehmen ihr Werk im Jahreskreislauf wieder auf. So wie Walter Walcher, der "singende Fleischhauer" aus der Ramsau. Seine Melodien und Texte kommen ihm oft in den Sinn, während er auf eine Alm aufsteigt oder wenn er ein Tier abholt. Oder Matthias Brandstetter, der Tierarzt, der sich ganz der Liebe zu seiner Bergscheckenherde verschrieben hat.
16:59
Das Kleinarltal zählt zu den malerischsten Orten des Salzburger Pongaus. Hinter Wagrain steht alles noch so naturbelassen und unverbaut da wie zu Großvaters Zeiten. Auch wenn sich das Leben dort sanft modernisiert hat, die Werte und die Abläufe, nach denen die Menschen ihre Tage bestreiten, sind die alten geblieben. Der Film porträtiert das Tal und die Menschen, insbesondere die dort verwurzelte bergbäuerliche Bevölkerung. Das Frühjahr und der Sommer zählen dort oben auf gut tausend Metern Seehöhe zu den arbeitsreichsten Perioden des Jahres. Und doch wissen die Leute um den Wert ihrer Tätigkeit, den sie als Landschaftspfleger erbringen.
17:45
Wild und romantisch zieht sich das Kaunertal durch die Ötztaler Alpen. Das einst entrückte und verschlossene Tal ist heute längst zu allen Jahreszeiten vom Tourismus erobert. Doch man kann hier noch Sommer erleben, die so sind, wie man sich einen Almsommer ausmalt: flirrende Hitze, strahlend blauer Himmel, Zirpen im Gras. Filmemacher Christian Papke zeigt, wie die Bergbauern neben der harten Arbeit die warme Jahreszeit genießen. Wer nach getaner Arbeit vom "Bankerl" aus ins Tal blicken und der Sonne beim Untergehen zuschauen kann, der hat das Gefühl, den Tag wirklich genutzt zu haben.
18:30
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:20
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:22
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:16
Genf ist eine kleine Schweizer Stadt mit großer internationaler Ausstrahlung - und dies im Guten wie im Schlechten. Investigativjournalisten erzählen von ihren Recherchen. Investigativjournalisten drehten in den letzten Jahrzehnten alle Genfer Steine um und brachten eine erstaunliche Dichte an Kriminal-, Wirtschafts-, Politik-, Korruptions- und Spionageskandalen ans Licht. - Visuell außergewöhnlicher Film über den Wert des Journalismus. Die kleine, 200.000 Einwohner zählende Stadt in der französischen Schweiz ist ein internationaler Hotspot. Dort befinden sich der zweite Hauptsitz der UNO sowie die Hauptsitze der WHO, der WTO und Dutzender weiterer internationaler Organisationen. Hunderte von NGOs operieren aus Genf, aber auch globale Rohstoffhändler, Banken und Anwaltskanzleien. Doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. In dieser Dokumentation werden zwölf spektakuläre Recherchen aus den letzten Jahrzehnten bis heute nacherzählt - und dies von denjenigen, die selbst ermittelt haben. Der Film zeigt mutige Aktionen mit versteckter Kamera und Skandale, die ohne journalistische Arbeit vermutlich nie ans Tageslicht gekommen wären. Zu sehen sind Genfer Anwälte, die einem Fake-Kunden bereitwillig Auskunft darüber geben, wie man 80 Millionen Dollar waschen kann, ein globaler Konzern, der in Afrika Giftmüll entsorgte und philippinische Frauen, die in einer pakistanischen Vertretung in Genf Sklavenarbeit ausgebeutet werden. Journalisten berichten von ihren Recherchen über chinesische Agenten auf dem UNO-Gelände, von einem berüchtigten Genfer Detektivbüro, das Rufmordkampagnen im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate durchführte und erzählen viele weitere überraschende Geschichten. Zudem vermittelt der Film Einblicke in die Arbeit von Journalisten: wie sie recherchieren, allein oder in internationalen Kooperationen wie den Panama Papers. Thematisiert werden dabei die Hindernisse, auf die sie stoßen, die persönlichen Risiken, die sie mitunter eingehen, und die Tatsache, dass sie selbst zu Opfern werden. KI-generierte Animationen und Archivaufnahmen lassen die Fälle lebendig werden. Natürlich darf in dieser Dokumentation auch die Geschichte über den berühmtesten Toten in der Genfer Geschichte - Uwe Barschel - nicht fehlen.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:29
Ende der 1980er-Jahre: Der Lebenskünstler Ernst, von allen "Goalie" genannt, kehrt nach einem Jahr im Gefängnis zurück in die Schweizer Kleinstadt Schummertal. Er ist voller guter Vorsätze. Goalie will ein neues Leben anfangen, ohne Drogen. Er sucht sich einen Job und verliebt sich in die Kellnerin Regula. Es ist ihm egal, dass sein bester Freund Ueli ihn nun für einen Spießbürger hält. Doch kurz vor seinem neuen Glück holt ihn die Vergangenheit ein. Der Schweizer Spielfilm "Der Goalie bin ig" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Pedro Lenz, einem der erfolgreichsten Schweizer Mundartromane der letzten Jahre. Er wurde original in Schweizer Mundart in Langenthal und Italien gedreht. Die Musik zum Film arrangierten Peter von Siebenthal und Richard Koechli, der Titelsong "Der Goalie" stammt aus der Feder von ZüriWest-Frontmann Kuno Lauener. "Der Goalie bin ig" wurde an den Solothurner Filmtagen 2014 uraufgeführt und gewann im gleichen Jahr den Schweizer Filmpreis in den Kategorien Bester Film, Bester Hauptdarsteller, Bestes Drehbuch und Beste Filmmusik.
23:58
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.