Zirkusliebe

Zirkusliebe

Zirkusdirektor Roland Lauenburger tritt in der Manege auch als Feuerschlucker und Dompteur auf. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Angie führt er einen kleinen Familienzirkus. Alle handwerklichen Arbeiten, die Tierpflege und Artisten-Rollen übernehmen die beiden selbst. Ausgerechnet in der Hochsaison, wenn der Zirkus das notwendige Geld für die Winterpause einspielen soll, muss Roland für dreieinhalb Monate in Haft. Alles ist zum Stillstand gekommen, weil die Zirkusfahrzeuge nicht versichert waren und Roland es dann auch noch versäumt hatte, seine Bewährungsauflagen zu erfüllen. Seine Partnerin Angie und die beiden Söhne Maurice und Luca leben von Hartz IV. Das Geld reicht kaum zum Überleben, weil davon auch noch Futter für die Zirkustiere gekauft werden muss. Dem Analphabeten Roland, der aus einer Zirkus- und Schaustellerfamilie stammt, fällt die Zeit in der Justizvollzugsanstalt sehr schwer. Er beginnt damit, seiner Freundin Liebesbriefe zu schreiben, braucht dafür aber dringend Hilfe: So diktiert er einem Zellengenossen seine Texte und schreibt sie anschließend ab. Angie ist von Rolands Briefen aus der Haft sehr angetan, weil er ihr endlich das schreibt, was er ihr noch nie gesagt hat. Kennengelernt haben sich Roland und Angie, als er in Köln mit seiner Mutter und sieben Geschwistern im Zirkus auftrat. Später gründeten sie ihren eigenen kleinen Zirkus 'Saloni'.

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