Yeah! Yeah! Yeah!

Yeah! Yeah! Yeah!

Der Arbeitstag von John, Paul, George und Ringo beginnt wie gewöhnlich mit Hektik. Auf dem Weg ins Fernsehstudio, wo sie in einer Live-Show auftreten sollen, entkommen die vier Musiker nur mit knapper Not einer Meute schreiender Fans. Paul hat seinen Großvater im Schlepptau, auf den er aufpassen muss. Im Zug kommt es prompt zum Disput mit dem spießigen Besitzer eines Erste-Klasse-Tickets. Unter Protest verlassen die Beatles das Abteil und vertreiben sich die Zeit mit einer lockeren Session im Gepäckwagen. In London angekommen, erwartet der leidgeprüfte Roadmanager Norm, dass die Jungs den Abend im Hotel mit der Beantwortung der Fanpost verbringen. Doch angesichts der Waschkörbe voller Briefe ergreifen die vier Freunde spontan die Flucht und vergnügen sich in einem Tanzlokal. Tags darauf mischen die Pilzköpfe das Fernsehstudio auf: Pressekonferenzen, Interviews und Kostümproben wechseln einander ab. Eine halbe Stunde vor Beginn der Sendung bekommt der neurotische Fernsehregisseur fast einen Herzinfarkt, denn Schlagzeuger Ringo ist spurlos verschwunden. Der Großvater, auf den wieder einmal niemand achtete, hat ihm eingeredet, die anderen drei würden ihn ausnutzen und sein Leben sei verpfuscht, falls er sich nicht sofort aufmache, um sich ein nettes Mädchen zu suchen. Ringo zieht durch London und wird prompt verhaftet: wegen Landstreicherei und Erregung öffentlichen Ärgernisses ... Richard Lesters stilbildender Musikfilm "A Hard Day's Night" ist eine erfrischende Mixtur aus dokumentarischen Musikmitschnitten, albernen Slapstick-Gags und einer fragmentarischen Spielhandlung, in deren Rahmen die Beatles ihr eigenes Image als Stars gegen den Strich bürsten.

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