Winter auf dem Land

Winter auf dem Land

Klirrende Kälte, alles liegt unter einer dicken Schneedecke. Das bedeutete früher für viele Bauernfamilien in den verstreut liegenden Schwarzwaldhöfen: über Tage eingeschlossen sein im Haus. Denn ohne Schneefräse und Schneeflug waren die Schneemassen nicht zu bewältigen. Es war eine Zeit, da bestimmten viel stärker als heute die Jahreszeiten das Leben der Menschen. Wie war das damals, im Winter, ohne Zentralheizung und mit Holzöfen? Als das Holz noch mit Pferdefuhrwerken aus dem Wald geholt wurde? Als man noch selbst für die Wintervorräte sorgte und jede Brauerei ihren Eisweiher besaß? Es sind Geschichten aus einer scheinbar anderen Welt, und doch Erinnerungen, die gar nicht so lange her sind. Mehr als 600 Jahre lief alles gleich auf dem Land, bis in den 50er-, 60er- und 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts die großen Veränderungen kamen. Die SWR-Autoren Katharina Prokopy, Elmar Babst und Holger Wienpahl sind durch die Dörfer von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gefahren und haben Bauern und Bäuerinnen im Schwarzwald, auf der Baar, auf der Alb und im Hunsrück besucht, haben einem Braumeister aus Lenzkirch im Hochschwarzwald, einem Fischer von der Reichenau am Bodensee zugehört, haben Lehrer im Taunus getroffen und auch nachgefragt, wie Weihnachten auf dem Dorf gefeiert wurde.

Wie sah ihr Alltag damals aus? Was bestimmte ihr Leben und das ihrer Vorfahren? Herausgekommen ist eine Zeitreise, mit hautnahen Schilderungen und anrührenden Erinnerungen an den Winter auf dem Land. Viele schwarz-weiß-Aufnahmen und einzigartiges historisches Archivmaterial dokumentieren die vergangenen Jahrzehnte. Umfangreiche aktuelle Flugaufnahmen bieten eine ungewöhnliche Perspektive auf die Schönheit der ländlichen Regionen im Südwesten.

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