William und Kate

William und Kate

Lange hat sie warten müssen - wurde gar schon 'Waity Katie' genannt - aber nun ist das Märchen wahr geworden: Am 29. April dieses Jahres geben sich Catherine Middleton und Prinz William in der Westminster Abbey das Jawort. Über das Hochzeitspaar des Jahres berichten Rolf Seelmann-Eggebert und Ingo Zamperoni in ihrer Dokumentation. Die Verlobungsbilder zeigen eine souveräne junge Frau, die ganz selbstverständlich den Verlobungsring der verstorbenen Prinzessin Diana, ihrer Schwiegermutter, trägt. Ein mutiges Zeichen! Aber die Unterschiede zwischen Kate und Diana sind viel größer als die Gemeinsamkeiten. Diana war bei ihrer Hochzeit ein schüchternes junges Mädchen, Kate ist eine selbstbewusste, starke Frau. Der größte - und sicher entscheidende - Unterschied aber ist der, dass Kate einen Mann heiratet, der sie wirklich liebt. Ganz im Gegensatz zu Diana, die einem Mann das Jawort gab, der, wie wir heute wissen, nicht wirklich an ihr interessiert war. Dennoch bleiben die Fragen nach den Parallelen zwischen den beiden Paaren, und natürlich nach denen zwischen den Hochzeitsfeierlichkeiten, die gut 30 Jahre auseinander liegen. Die Kindheit und Jugend von Kate und William verlief denkbar unterschiedlich; hier ein unkompliziertes Mädchen aus solidem Mittelstand, aufgewachsen in einer heilen Familie. Dort ein traumatisierter Prinz, der seine geliebte Mutter nach öffentlich ausgetragener Scheidungs-Schlammschlacht viel zu früh verlor. Nicht wenige Kenner des Palastes sagen, dass William mit Kate eine Lebenspartnerin gefunden hat, die ihm wie seine Mutter Sicherheit und Selbstvertrauen gibt. Beim Studium an der St.-Andrews-Universität lernten sich die beiden kennen, wohnten dort zusammen in einer Wohngemeinschaft. Die Presse stürzte sich auf Kate, sie schwieg zu jedem Gerücht und zeigte damit erste Eignung für ihre zukünftige Rolle. Auch eine längere Trennung überstanden die beiden unbeschadet.

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