Wie viel Besitz macht glücklich?
Autor János Kereszti ist ein ganz normaler Mensch. Nicht besonders reich, auch nicht besonders arm. Seine Haltung zum Konsum ist zwiespältig. An manchen Tagen kauft er unnützes Zeug und lässt sich von der Werbung verführen. An anderen steht er über den Dingen und lebt Bescheidenheit - vor allem angesichts der vielen Güter, die er bereits besitzt.
7.000 Dinge Besitz sollen glücklich machen. Mehr macht nicht glücklicher, mehr kann sogar frustrieren. Der Oldenburger Ökonomieprofessor und Wachstumskritiker Niko Paech mahnt, dass man auch genug Zeit haben muss, um Besitz genießen zu können. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Musikliebhaber nicht glücklicher wird, wenn er sich statt zehn doch lieber 100 CDs in der Woche kauft, weil er schlicht nicht die Zeit hat, alle zu hören.
Der Autor stellt zu Beginn des Films sich und den Zuschauern die Frage: Welche Dinge brauche ich eigentlich wirklich? Und welche Dinge sind reiner Luxus? Und dann fährt er los, startet seinen ganz persönlichen Roadmovie und sucht Antworten: bei Millionären und Obdachlosen, Prominenten und Glücksforschern, Ökonomen, Marketingexperten, Aussteigern und ganz gewöhnlichen Mitmenschen. Wie denken sie über die Gleichung 'Besitz = Glück'? Wie viel Besitz macht sie glücklich? Welche Güter sind für sie notwendig zum Leben und welche sind reiner Luxus? Am Ende des Films findet er eine Antwort für sich, die jeder Zuschauer mit seiner eigenen abgleichen kann