Wie geht das?: Vom Baum zum Brett

Wie geht das?: Vom Baum zum Brett

RBB Live-TV RBB 18.09., 14:45 - 15:15 Uhr
Dokumentation30 Minuten 

Eine Szene wie aus einem Science-Fiction-Thriller: Ein sechsrädriges Monstrum bahnt sich einen Weg durch das Unterholz. Plötzlich schießt ein gewaltiger Greifarm mit der dröhnenden Kettensäge zehn Meter fast wie eine Schlange auf einem Baumstamm zu, umschlingt ihn und bringt ihn Sekunden später zu Fall. Für Jens Röhling ist diese Maschine die Verlängerung seiner Arme, mit der er bis zu 250 Bäume täglich niederstreckt und transportfähig macht. Die bis zu 23 Meter langen Fichtenstämme werden später zu Balken und Brettern verarbeitet. Doch wie genau funktioniert das? Und was steckt alles dahinter?

Das größte Sägewerk Schleswig-Holsteins ist ein Familienbetrieb mit über 100 Mitarbeitern. Auf dem Zwölf-Hektar-Gelände haben drei ungleiche Brüder das Sagen, auch wenn der 71-jährige Senior und Firmengründer öfter noch dazwischenfunkt. Wo früher ein Sägewerksarbeiter die Baumstämme akribisch mit Maßband und Kluppe vermessen musste, um die optimale Bretter- und Balkenausbeute hinzubekommen, vermisst heute ein 3D-Scanner die tonnenschweren Baumstämme in Echtzeit und berechnet das Optimum in Sekundenschnelle. Das Ambiente des Werkes mit seinen gigantischen Sägen und Kettenbändern ist ein spannender und nicht ungefährlicher Arbeitsplatz.

Die Reportage beschreibt den Weg vom Baum bis zu den fertigen Brettern, aus denen Häuser, Dächer und Carports hergestellt werden. Ein komplexer, hochautomatisierter Prozess mit dem Naturprodukt Holz, der trotzdem nur durch das Spezialwissen schwer arbeitender Menschen wie Jens Röhling und den Gebrüdern Ruser möglich ist.

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