Wie in alten Zeiten

Wie in alten Zeiten

Kinder aus dem Haus, Ehe geschieden, Firma verkauft. Doch statt ein gemütliches Pensionärs-Dasein auf dem Golfplatz zu führen, sieht sich der englische Frührentner Richard Jones plötzlich mit den Härten der Globalisierung konfrontiert.

Seine Firma wurde von ihrem neuen Besitzer, dem französischen Hedgefonds-Manager Vincent Kruger , absichtlich in den Bankrott gesteuert und zerschlagen. Dass damit nicht nur seine eigene Altersversorgung, sondern auch die seiner Ex-Frau Kate und aller Angestellten seines früheren Unternehmens zum Teufel geht, kann er nicht auf sich sitzen lassen.

Als Kate, die nach seinen vielen Seitensprüngen kein gutes Haar an Richard zu lassen pflegt, von dem Desaster hört, reagiert sie zwar zuerst entsetzt, dann aber praktisch: Richard und sie werden gemeinsam nach Paris fahren, um den Finanz-Unhold von Angesicht zu Angesicht mit seinem Betrug zu konfrontieren.

Da der Plan erwartungsgemäß nicht funktioniert und die beiden in Paris einfach nur rausgeworfen werden, müssen sie zu härteren Maßnahmen greifen. Kate, die in der Klatschpresse gerade gelesen hat, dass Kruger seiner Braut Manon zur bevorstehenden Hochzeit an der französischen Riviera einen Diamanten im Wert von über zehn Millionen Euro schenken wird, kommt die rettende Idee.

Was hindert sie daran, ebenfalls an die Côte d'Azur aufzubrechen und den Dieb zu bestehlen, um sich mit seinem Riesenklunker ihre Altersversorgung zurückzuholen? Eine ganze Menge, wie sich bald herausstellt.

Denn die beiden Streithähne sind weder aus dem Stand ein Gangster-Traumpaar noch ihr ausgekochtes "Opfer" leichte Beute. Doch mit Selbstironie, ausgefallenen Ideen und der äußerst tatkräftigen Hilfe ihrer spontan anreisenden besten Freunde Pen und Jerry wachsen in dieser "Best Ager"-Viererbande Mr. und Mrs. Jones nicht nur über sich hinaus, sondern zu ihrem ungläubigen Erstaunen auch wieder zusammen. Diebstahl scheint als Aphrodisiakum zu funktionieren.

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