Weiße Wölfe

Weiße Wölfe

WesterndramaDDR / YU / SCG  

Dakotahäuptling Weitspähender Falke schwört Rache, als seine Frau Blauhaar ermordet wird. Er begibt sich ins Städtchen Tanglewood, wo er den Mörder im Gefolge des Bergwerksaktionärs Harrington weiß. Dakotahäuptling Weitspähender Falke sucht mit seiner Frau Blauhaar und zwei Kriegern, den einzigen Überlebenden seines Stammes, in den Black Hills Zuflucht. Sie wollen sich einer Stammesgruppe der Cheyenne unter Häuptling Little Wolfe anschließen. Unterwegs greift sie der Bandit Jim Bashan mit seiner Bande an. Im Auftrag von Bergwerksaktionär Harrington terrorisiert er die Einwohner von Tanglewood und überfällt regelmäßig die Transporte des erfolgreichen Händlers Sam Blake. Blauhaar wird hinterrücks von Bashan erschossen. Weitspähender Falke verfolgt ihn bis nach Tanglewood. In Sheriff Patterson findet er einen aufrechten Mann, der ihm helfen will. Gemeinsam verhindern sie den Überfall auf einen Geldtransport von Blake. Patterson versucht, den aufgebrachten Bürgern von Tanglewood zu beweisen, dass Bashan hinter den Raubzügen steckt. Aber die Stadt hat sich längst der Bergwerksgesellschaft ergeben. Minenboss Harrington erteilt jetzt Befehle. Er lässt den Sheriff außer Gefecht setzen und stachelt zur Lynchjustiz an den Indianern auf. Bei einem Zweikampf kann Weitspähender Falke den Mörder von Blauhaar zwar töten, fällt dem Machtkampf der Weißen aber selbst zum Opfer. 'Weiße Wölfe' ist die Fortsetzung von 'Spur des Falken' (MDR FERNSEHEN: 5.6.2011, 11:00 Uhr). Gojko Mitic erfreut als Dakotahäuptling 'Weitspähender Falke' wieder die Herzen der Zuschauer. Für den erkrankten Regisseur Gottfried Kolditz sprang Konrad Petzold ein, der mit weiteren Indianerfilmen seine größten Erfolge haben sollte. Besonderheiten der Dreharbeiten schildert F. B. Habel im 'großen Lexikon der DEFA-Spielfilme': 'Obwohl ein großer Teil der Dreharbeiten im Dinarischen Gebirge und der Hohen Tatra stattfanden, entstanden auch in der DDR einige Außenaufnahmen. Das Western-Städtchen Tanglewood blieb für Jahre an der Bahnlinie bei Langerwisch eine Sehenswürdigkeit.

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