Was nützt die Liebe in Gedanken

Was nützt die Liebe in Gedanken

Berlin, 1927: Paul (Daniel Brühl), und Günther (August Diehl) verbindet die Suche nach dem größten Glück, der größten Liebe, dem höchsten Punkt im Leben - und dem richtigen Moment, um dieses zu beenden. Sie wollen leben, in vollen Zügen und ohne Kompromisse. Als Günthers Eltern verreist sind, beschließen die Jungen, eine Party im Sommerhaus der Familie Scheller zu machen. Dort trifft Paul Günthers lebenslustige Schwester Hilde und ist hingerissen von ihr. Die 16-Jährige beginnt mit dem unerfahrenen Paul einen Flirt. Doch sie liebt viele und hat auch eine Affäre mit Hans, Günthers ehemaligem Liebhaber. Als der überraschend zu ihnen stößt, setzt er eine Achterbahnfahrt der Gefühle in Gang, die sehr bald außer Kontrolle gerät.
Regisseur Achim von Borries ('England') lässt die 'Steglitzer Schülertragödie' in diesem hevorragend gespielten Film wiederauferstehen. Authentisch schildert er das verzweifelte Auflehnen der Jugendlichen gegen die Gedankenwelt ihrer Eltern und gleichzeitig ihre tiefe Verunsicherung in der Umbruchzeit zwischen den Weltkriegen.

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