Vom Fliegen und anderen Träumen
Der Maler Richard Hopkins hat es satt: Niemand hat Interesse an seinen Bildern und zu allem Überfluss verlässt ihn auch noch seine Freundin. Vor lauter Frust verbrennt Richard öffentlich seine Bilder und springt mit selbst gebastelten Flügeln von einem Londoner Hausdach. Wegen dieser spektakulären Aktion wird er zu 120 Sozialstunden verdonnert und muss sich fortan um die todkranke Jane, die an der Nervenkrankheit ALS leidet, kümmern. Die junge Frau begegnet ihm zunächst mit bissigem Sarkasmus, doch als Richard unter der rauen Fassade ihren Lebenswillen und ihre Fröhlichkeit entdeckt, entwickelt sich zwischen beiden eine zarte Freundschaft. Die beiden vertrauen sich ihre sehnsüchtigsten Wünsche an: Richard möchte seine selbst konstruierte Flugmaschine zum Fliegen bringen, Jane will vor ihrem Tod unbedingt ihre Unschuld verlieren. Weil Richard diese 'Aufgabe' trotz Janes Bitten nicht selbst übernehmen will, beschließen die beiden, einen Gigolo zu engagieren. Um das nötige Geld dafür aufzutreiben, plant Richard einen Bankraub. Doch natürlich geht alles schief, und am Ende sitzen beide ohne Geld und Gigolo da. Doch es gibt ja noch einen Traum, den es zu erfüllen gilt: Richards Flugzeug, das darauf wartet, abzuheben. Und so geht das ungleiche Paar in Startposition und schwingt sich in die Lüfte ...