Villa Henriette

Villa Henriette

KinderfilmA / CH  

Die zwölfjährige Marie (Hannah Tiefengraber) lebt mit ihrer Großfamilie in einer etwas heruntergekommenen Villa. Wie ihre Großmutter (Cornelia Froboess) glaubt auch Marie, dass das Haus ein Eigenleben hat, denn es spricht mit ihr und zeigt menschliche Reaktionen. Maries Mutter (Nina Petri) hingegen, eine viel beschäftigte Stewardess, hat für die Marotten des Hauses und für die immer wieder neuen Erfindungen ihrer Schwiegermutter wenig Verständnis. Maries Vater (Lars Rudolph) ist öfter zu Hause, aber der Archäologe lebt eher im alten Ägypten als in der heutigen Zeit. Dann wären da noch Tante Olli (Michou Friesz), die unverstandene Dichterin, und Großonkel Albert (Branko Samarovski), der sich nur um seine Blumen zu kümmern scheint. Als weitere Bewohner des Hauses liessen sich der sprechende Kühlschrank, der neurotische Mülleimer und andere seltsame Erfindungen von Oma aufzählen. Dabei versucht die alte Dame doch nur, ans große Geld zu kommen, damit die dringend notwendigen Reparaturen an der Villa bezahlt werden können. Eines Tages platzt eine Immobilienhändlerin (Maria Hofstätter) ins Haus und eröffnet Marie, dass es zur Versteigerung ausgeschrieben ist. Als würde dieser Schock nicht genügen, entsteht auch noch ein erbitterter Konkurrenzkampf zwischen Maries Freunden Konrad (Richard Skala) und Stefan (Elias Pressler), die beide 'mit ihr gehen' wollen. Weil Oma ihr letztes Geld in eine neue Erfindung gesteckt hat und dabei erst noch einem Betrüger aufgesessen ist, scheint die Versteigerung des Hauses unabwendbar. Doch Marie gibt nicht auf. Mit aller Kraft und Fantasie und mit Hilfe ihrer Freunde kämpft sie, bis die geliebte Villa Henriette gerettet ist.

Bewertung

0,0   0 Stimmen