Vierzehn
Als Fabienne erfährt, dass sie schwanger ist, kann sie es zuerst nicht glauben. Das Mädchen dachte, bei einem Mal wird schon nichts passieren. Zunächst spielt Fabienne mit dem Gedanken einer Abtreibung, dann entscheidet sie sich jedoch für das Kind. Ihr Umfeld reagiert zwiespältig auf die Entscheidung, auch ihr Freund ist verunsichert, denn Fabienne ist erst vierzehn Jahre alt. Steffi, Lisa und Laura sind ebenfalls ungewollt schwanger geworden, auch sie haben die wichtigste Entscheidung ihres Lebens - eine Entscheidung über Leben oder Tod - mit vierzehn Jahren fällen müssen. Die vier Mädchen sind höchst unterschiedlich, ihre Gefühle allerdings ähneln sich. Vor allem wollen sie ihre Babys so gut wie möglich versorgen und großziehen, allen Widrigkeiten zum Trotz, ob mit oder ohne Vater. Hin- und hergerissen zwischen kindlicher Vorfreude und berechtigten Zweifeln über die eigene Entscheidung gleichen die Schwangerschaften der vier Mädchen einem Abenteuer, das viel von ihnen fordert. Sie verändern sich, nicht nur körperlich. Und auch die Eltern reagieren auf die Situation unterschiedlich. Während Lisas Eltern sich auf das Baby freuen, machen Lauras Eltern deutlich, dass sie sich nicht noch einmal in Vollzeit um ein Baby kümmern möchten. Am Ende gestalten sich die Lebensumstände der Mädchen jedoch ganz anders als gedacht.