Verrückt nach Wüste

Verrückt nach Wüste

Immer mehr Touristen zieht es in die Wüste. Sie entscheiden sich gegen den gewohnten Komfort und für karge Zeltlager auf Wüstensand, stundenlange Kamelritte oder Märsche bei bis zu 50 Grad durch eine menschenfeindliche, aber faszinierende Landschaft. Sie verzichten auf fließendes Wasser und Strom und stellen sich der Herausforderung, welche die Durchquerung eines Wüstenabschnitts auch heute noch darstellt. Der Film begleitet eine Touristengruppe aus Deutschland und Luxemburg auf ihrer Trekkingtour durch die Sahara, die größte Wüste der Welt. Fernab vom Massentourismus reisen sie mit Zelten, die jeden Tag neu auf - und abgebaut werden müssen. Fünf bis sechs Stunden täglich durchqueren sie die marokkanische Wüste: zu Fuß und mit Kamelen. Ihr Vorbild sind die traditionellen Karawanen. Begleitet werden sie von Nomaden, die für ihre Sicherheit und Verpflegung sorgen. Die Organisatoren der Reise, die Brüder Lahcen und Mohamad Ahansal, sind in und mit der Wüste großgeworden. Beide haben sich international als Wüstenmarathonläufer einen Namen gemacht. Brahims Vater lebt noch immer mit seinen Ziegen in der Wüste. Er selbst verdient - wie viele andere ehemalige Nomaden - seinen Lebensunterhalt durch den Tourismus. "Verrückt nach Wüste - Vom Tourismus in der Sahara" führt in die Welt der Nomaden, deren Lebensraum die Wüste seit Jahrtausenden ist: wenn Kamel-Händler über einen Leithengst feilschen, wenn ein Sandsturm und eine Magen-Darm Infektion die Trekkingtour gefährden, wenn Brot im "Sandfeuer" gebacken wird. Wenn schließlich die letzte Düne vor der Zivilisation überwunden ist, was gibt es dann Schöneres als ein kühles Bier?

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