Verrückt in Alabama
Lucille (Melanie Griffith) lebt im Alabama der 1960er-Jahre. Sie sehnt sich nach einem Leben als Fernsehstar und ist fest entschlossen, ihrem grossen Traum zu folgen. Als ihr gewalttätiger Ehemann sie daran hindern will, die Stadt zu verlassen, bringt sie ihn um. Lucille setzt sich ins Auto und fährt Richtung Hollywood, im Gepäck eine Tupperware-Box mit dem Kopf des Toten darin. Zur gleichen Zeit wird ihr elfjähriger Neffe Peejoe (Lucas Black) Zeuge der Ermordung des afroamerikanischen Knaben Taylor Jackson (Louis Miller). Dieser hatte einen Sitzstreik organsiert gegen die Rassentrennung im öffentlichen Schwimmbad. Was als stumme Protestaktion beginnt, artet aus und endet damit, dass der Sheriff John Daggett (Meat Loaf) den Knaben umbringt. Offiziell war es ein Unfall, in Wirklichkeit aber vorsätzliche Tötung. Der Vorfall setzt einen lokalen Bürgerrechtsstreit in Gang, an dem - aufseiten der Schwarzen - auch Peejoe beteiligt ist. Sowohl die Geschichte von Lucille wie auch diejenige von Peejoe enden im Gerichtssaal vor Richter Louis Mead (Rod Steiger), wo sich Lucille und der Sheriff für ihre Tat rechtfertigen müssen.